Die einen frönen dem nackten Vergnügen, andere beugen sich der Mühsal emanzipatorischer Kämpfe. Vom Glück einer solidarischen Protestkultur, die beides miteinander verschmilzt, berichtet dieses Bändchen. Statt scharfen Winden mit schlagenden Wettern zu antworten, propagiert die Autorin unbeirrte Sommerfrische. Sich in Queerfulness zu üben, stärkt die Community und formt aus verstreuten Buchstaben eine lustvolle Legion.
Naja, da fehlte mir ein bisschen die Auseinandersetzung mit dem „Wie“. Wie aktiv werden, ohne auszubrennen. Wie solidarisch sein, ohne sich untereinander zu streiten. Wie umgehen mit Menschen, die um sich treten und dabei allen schaden. Protest ist super, Zusammenhalt ist super. Aber den erreicht man nicht mit der Forderung: Jetzt lach doch mal!!