Der wild-romantische Liebesroman der preisgekrönten Antje Babendererde - wie Urlaub für Herz und Seele!
Dieses Jahr ist für Lia auf dem Landsitz ihrer Familie nichts mehr, wie es einmal war - wegen Finn, dem Neffen des Wildhüters. Lia kann sich seiner geheimnisvollen Art nicht entziehen. Obwohl er sie mit seinen spöttischen Sprüchen herausfordert, verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Als Finn ihre Gefühle erwidert, scheint Lias Sommer perfekt. Doch wer ist dieser Junge wirklich, der mit einem wilden Fuchs Ball spielt und ihm Gedichte vorliest?
Bald erreichen die Schatten der Vergangenheit die Wildnis von Badfearna. Sie bringen Dinge über Finn ans Licht, die keinen Zweifel lassen: Ein Mädchen wie Lia hat in seinem Leben keinen Platz. Kann man vor der Liebe weglaufen - oder vor sich selbst?
Wild und rau wie Schottland: Die privilegierte Lia und Finn aus der Arbeiterklasse verlieben sich gegen alle Widerstände.
Eine Geschichte über verletzte Gefühle - und die Kraft der Natur, sie zu heilen. Zum Dahinschmelzen schön und voller kribbelnder Sehnsuchtsmomente!
Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel.
Ich wurde 1963 in Jena geboren, bin drei Jahre später mit meinen Eltern nach Gotha gezogen, wo ich aufwuchs und zur Schule ging. Nach dem Abi habe ich als Hortnerin in einer kleinen Dorfschule gearbeitet und danach in Saalfeld eine Töpferlehre absolviert. In dem schönen Thüringer Städtchen habe ich auch meinen Mann kennengelernt. Für eine Weile habe ich bei einem Töpfer in Friedrichroda gearbeitet, dann als Arbeitstherapeutin mit Kindern in der Psychiatrie in Stadtroda. Mein Mann und ich wollten gerne auf dem Land leben und haben uns in das Abenteuer gestürzt, ein 86 Jahre altes Fachwerkhaus zu kaufen. Für kurze Zeit hatte ich darin auch eine eigene Töpferwerkstatt, aber nach der Wende begann ich Bücher zu schreiben und diese Leidenschaft hat mich nicht mehr losgelassen.
Im Jahr 1996 habe ich die Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeite seither als Schriftstellerin.
Seit meiner ersten Reise ins Indianerland, das war 1994, habe ich Romane über das heutige Leben der amerikanischen Ureinwohner für Erwachsene und für Jugendliche geschrieben.
Nach 15 Indianerromanen bekam ich große Lust, mit einer Geschichte in meine Heimat Thüringen zurückzukehren – sozusagen zu meinen Wurzeln. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und mit Sicherheit wird es weitere, in Thüringen angesiedelte Romane geben.
Wohin dieser Weg mich führen wird, weiß ich im Augenblick selbst noch nicht. Das ist das große Abenteuer des Schreibens.
Antje Babendererde gehört für mich schon seit langem zu den Autor*innen, von denen ich mir jedes neue Werk blind zulege. Ich liebe ihre Bücher einfach, mich hat es bisher noch kein Buch aus ihrer Feder enttäuschen können. Auf ihren neuen Jugendschmöker „Im Schatten des Fuchsmondes“ habe ich mich daher tierisch gefreut!
Die 16-jährige Lia und ihre jüngere Schwester Kelsie verbringen ihre Ferien auf Badfearna, dem Landsitz ihrer Familie, welches inmitten der schottischen Highlands liegt. Während sich die Begeisterung von Kelsie ziemlich in Grenzen hält, freut sich Lia riesig auf den Sommer in Schottland. Sie liebt die raue Landschaft dieses Landes und die Tiere, die dort leben und verbringt immer so viel Zeit wie möglich draußen in der Natur. Auch auf ihr Wiedersehen mit Struan, dem Sohn des Verwalters und ihr langjähriger Schwarm, freut sie sich sehr. Doch dann begegnet sie dem mysteriösen Finn, der in der Nähe des Landguts herumstreift und einen zahmen Fuchs zum Freund hat. Wer ist dieser Junge? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen, obwohl er sich ihr gegenüber so unverschämt verhält? Ehe Lia es sich versieht, hat sie sich Hals über Kopf in Finn verliebt. Dieser trägt jedoch ein dunkles Geheimnis mit sich herum und es dauert nicht lange und die Schatten seiner Vergangenheit beginnen ihn einzuholen...
Nachdem uns Antje Babendererde bereits in „Der Sommer der blauen Wünsche“ nach Schottland entführt hat, lässt uns die preisgekrönte deutsche Autorin in „Im Schatten des Fuchsmondes“ nun also erneut in die schottischen Highlands eintauchen und beschert uns einen vielschichtigen Jugendroman mit atemberaubender Kulisse und einer gelungenen Mischung aus unterhaltsam, tiefgründig, lehrreich und romantisch. Mit ihrem ersten (unabhängig lesbaren) Schottland-Schmöker hat mir Antje Babendererde im vergangenen Jahr einen meiner schönsten buchigen Schottland-Aufenthalte geschenkt und wie ich es mir schon gedacht habe, hat sie es auch dieses Mal geschafft mir dieses Land so richtig schmackhaft zu machen und mich von der ersten bis zur letzten Seite zu verzaubern.
Ich hatte einen mühelosen Einstieg in die Geschichte. Bereits der geheimnisvolle Prolog hat mich völlig in seinen Bann ziehen können und da sich Antje Babenerderdes wundervoller Schreibstil wie sonst auch locker-leicht für mich hat lesen lassen, kam für mich von Anfang an ein angenehmer und fesselnder Lesefluss zustande. Auch mit der Erzählweise hat das Buch bei mir punkten können. Der größte Teil wird aus der Sicht von Lia in der Ich-Perspektive geschildert, es gibt aber auch einige Passagen, in denen Finn als personaler Erzähler zu Wort kommt. In meinen Augen sind die Perspektivwechsel hier ideal gewählt, da sie eine tolle Abwechslung miteinbringen und wir von beiden Hauptfiguren ein gutes Bild erhalten.
Ich mochte sowohl Lia als auch Finn unheimlich gerne. Lia war mir mit ihrer freundlichen und naturverbundenen Art auf Anhieb sympathisch. Ihr Denken und Handeln habe ich zwar nicht immer so ganz nachvollziehen können, aber ich habe mich trotz allem gut in sie hineinversetzen können und im Verlauf des Buches fest in mein Herz geschlossen. Auch der Zugang zu Finn ist mir ohne Probleme geglückt. Tatsächlich habe ich mich ihm beim Lesen sogar etwas näher gefühlt als Lia, obwohl seine Erzählungen nicht in der Ich-Form geschrieben sind und er ein recht verschlossener Typ ist und sich zunächst ziemlich mysteriös gibt. Die Liebesgeschichte der beiden hat mir ebenfalls überaus gut gefallen. Sie ist gefühlvoll und zart und entwickelt sich vollkommen glaubhaft, mich hat sie sehr berührt.
Was das Setting anbelangt, könnte ich hier nun endlos ins Schwärmen geraten. Antje Babendererde verwöhnt uns auch diesmal gleich zu Beginn mit herrlich atmosphärischen Beschreibungen von Schottlands malerischer Natur und Landschaft, sodass man alles bildlich vor Augen hat und sich spielend leicht in dieses faszinierende Land träumen kann. Also ich finde, man merkt wieder sehr, dass die Autorin selbst vor Ort war um eigene Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Wie ich es von ihr gewohnt bin, hat sie auch für diesen Roman umfangreich recherchiert und versorgt uns mit einer Menge Wissenswertem über geschichtliche Ereignisse, Sagen, Bräuche, Naturschutz und die Wildhüterei. Auch auf die aktuelle Lage geht Antje Babendererde ein wie auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona und dem Brexit. Ich könnte mir vorstellen, dass einige vielleicht nicht so begeistert davon sein werden, dass die Pandemie eine Rolle spielt. Wir haben schließlich schon im Alltag so viel damit zu tun, da brauchen manche vermutlich einfach Bücher, mit denen sie dem allen für eine Weile entfliehen können. Ich jedenfalls habe es als überhaupt nicht belastend empfunden. Was mir dafür aber sehr nahegegangen ist, ist Finns Vergangenheit, die erst Richtung Schluss vollständig ans Licht kommt. Aus Spoilergründen werde ich nun nicht näher ins Detail gehen, nur so viel noch: Die Geschichte befasst sich mit einem ziemlich schwierigen und wichtigen Thema. Wer auf bestimmte Themen sensibel reagiert, sollte sich vielleicht besser die Triggerwarnung hinten im Buch durchlesen. Ich habe sie mir nicht vorher angeschaut und obwohl ich mir irgendwann meinen Teil gedacht habe, hat mich die ernste Wende zum Ende hin doch etwas unerwartet und heftig getroffen. Trotz allem war „Im Schatten des Fuchsmondes“ aber eine echte Wohlfühllektüre für mich. Antje Babendererde behandelt das Ganze mit viel Feingefühl, sodass die Stimmung an keiner Stelle zu bedrückend und schwer wird.
Auch sonst hat mich das Buch handlungstechnisch überzeugen können. Im Mittelteil hat es mir teilweise zwar ein klein wenig an Spannung gefehlt, aber gestört hat mich das nicht. Mich haben die Geschehnisse dennoch durchweg packen und fesseln können, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte und es innerhalb kurzer Zeit verschlungen habe.
Fazit: Auf das neue Jugendbuch von Antje Babendererde habe ich eindeutig zurecht so sehr gefreut: Für mich war auch ihr zweiter Schottland-Roman ein richtiges Lesehighlight. „Im Schatten des Fuchsmondes“ ist eine wunderschöne emotionale Liebesgeschichte mit traumhaften Setting, authentischen Charakteren und Tiefgang, großartig erzählt und gewürzt mit vielen interessanten Informationen über die schottische Kultur, Wirtschaft, Tiere und Natur. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, sowohl Jugendlichen ab 14 Jahren als auch erwachsenen Leser*innen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Süße Liebesgeschichte Die Protagonisten sind wirklich schöne Charaktere, wenngleich mir die „Problemchen“ schon etwas konstruiert vorkamen. Außerdem hat mir hier eine Triggerwarnung gefehlt, da hier ein Missbrauchsskandal aufgedeckt wird, schon allein weil es immer wieder ein aktuelles Thema ist. Die Kulisse war dafür umso spektakulärer und ich bin sehr neidisch auf dieses Zuhause. Auch hier werden aktuelle Themen behandelt, sei es der Kapitalismus oder die Inflation sowie der Umweltschutz. Wer sich also für all diese Themen begeistern kann, ist hier absolut richtig. Mir hat es gut gefallen, doch mir persönlich war die Story selbst dann doch etwas zu seicht.
Lia verbringt den Sommer auf Badfearna, dem Landsitz ihrer Familie in Schottland. Für die 17jährige eine alljährliche Freude, denn sie liebt die wilde Natur und die Zeit für sich. Dieses Jahr jedoch ist alles anders, denn ihre Mutter begleitet die Familie nicht, ihre jüngere Schwester leidet unter der miserablen Internetverbindung in der wilden Umgebung, ihr Vater hat alle Hände voll zu tun, den Betrieb für die Touristen in der frisch umgebauten Lodge in Schwung zu bringen- und erstmals ist Finn, der Neffe des Wildhüters, auf Badfearna. Lia und er kommen sich näher, obwohl reichlich Vorbehalte auf beiden Seiten auszuräumen sind- bis zum dramatischen Showdown, der nicht nur Lias Sicht auf die Welt verändert... Wieder alle Daumen hoch für eine meiner Lieblingsautorinnen- auch ihr zweiter in Schottland spielenden Roman ist unglaublich schön, spannend, aufwühlend, packend und romantisch. Unbedingt lesenswert für alle, die auf der Suche nach einer Story für Herz und Hirn sind!
Vielen Dank für die Bereitstellung des Hörbuchs dieses Romans auf NetGalley durch den JUMBO-Verlag.
Dieses Buch hat mein Fernweh nach Schottland erheblich lindern können! Es ist ein wunderbares Jugendbuch über zwei ungleiche Teenager, die sich durch den anderen mit der eigenen Vergangenheit und Zukunft auseinandersetzen, die Schönheit der Natur genießen, sich über den Zwispalt von Kultur und Moral unterhalten (und das auf eine überzeugend altersgerechte Art!) und ganz nebenbei noch ihre Gefühle und Körper erforschen. Die Liebesgeschichte ist dabei zwar der rote Faden im Buch, für mich jedoch nicht der thematische Schwerpunkt. Es ist bemerkenswert, dass Lady Chatterlys Lover als Refernz in dieser Geschichte auftaucht, vielleicht ist das hier tatsächlich eine schottische, jugendliche (und damit weitaus weniger explizite) Version dieser Geschichte, denn auch hier finden sich ernste Themen, innere Konflikte, verträumte, zum Teil sogar poetische Beschreibungen der Szenerie und eine Liebesgeschichte, die von verschiedenen Weltbildern und Lebensgeschichten nährt, statt dass sie dies bedrohen würde. Das Mystery-Element der Hintergrundgeschichte des Glasgower Love Interests wird erstaunlich wenig zum Spannungsaufbau verwandt, und den Konflikt, der daraus entsteht, konnte ich in seinen letzten Zügen nicht ganz nachvollziehen, dennoch finde ich den Charakter sehr interessant und glaubwürdig angelegt. Insgesamt waren die Wendungen im letzten Viertel der Geschichte zum Teil etwas zu unvorhersehbar für meinen Geschmack, auch wenn ich auch inhaltlich sehr geschätzt habe. Die Hörbuch-Ausführung des Romans war wunderbar, lediglich ein wenig mehr tonale Unterschiede in der wörtlichen Rede hätte ich mir gewünscht, Sprecherwechsel sind so häufiger untergegangen. Ich würde dieses Buch (geschlechtsunabhängig) Jugendlichen empfehlen, die sowohl verträumte als auch ernste Geschichten gern lesen und ein bisschen mehr über Schottland lernen wollen.
Im Schatten des Fuchsmondes ist das erste Buch, in dem ich bewusst gelesen habe, dass Corona eine Rolle spielte. In allen anderen in der Gegenwart oder Zukunft spielenden Geschichten wurde die Pandemie lediglich grob angedeutet, aber nie konkret mit ihren Auswirkungen benannt. Hier jedoch fand Corona einen deutlichen Platz in den Hintergründen der aktuellen wirtschaftlichen Lage und wird auch eindeutig benannt, was ich erst dachte spannend weil realistisch zu finden, wie ich dann feststellen musste aber nicht so gut vertragen habe.
Ich meinte zunächst, es sei doch ganz normal, wenn die Realität sich auch genauso in den Büchern widerspiegelt. Allerdings muss ich sagen, ich fliehe anscheinend viel zu gern vor meinem Alltag, sodass ich es bevorzuge, von diesem leidigen Thema nicht auch noch in meiner wohlverdienten Freizeit zu lesen. Davon abgesehen habe ich mich aber recht gut in die Geschichte eingefunden. Das Setting ist malerisch, wunderschöne Natur zog an meinem inneren Auge vorbei während ich las. Ich hätte am liebsten selbst gern schottischen Urlaub gemacht, um alles leibhaftig sehen zu können.
Lia und Finn sind ein ganz niedliches Paar. Beide haben ihre eigenen Sorgen und Nöte, wobei Lia jedoch aus sehr gutem Hause kommt und Finn sich gerade so über Wasser hält, inklusive dem typischen dunklen Geheimnis, was natürlich ein Problem für die Beziehung zu werden droht. Allerdings muss ich in diesem Fall sagen, dass mich sein Hintergrund unerwartet getroffen hat. Man erfährt nur langsam, womit er sich in der Vergangenheit hat herumschlagen müssen, und als die Wahrheit dann ans Licht kam, musste ich erst einmal bitter schlucken. Ich hätte nie damit gerechnet, hier so ein intensives und tiefgehendes Thema vorzufinden, ein deutlicherer Hinweis auf die hinten im Buch befindliche Triggerwarnung hätte vorn vielleicht noch Sinn ergeben, nicht nur auf einer Kehrseite zusammen mit anderen Infos, sondern gut sichtbar alleinstehend. Aber das ist nur meine persönliche Vorliebe.
Lia hat es mir im Gegensatz zu Finn etwas schwer gemacht. Sie ist in dem Teenager-Alter, wo man anfängt, seine körperlichen Gefühle für andere auszutesten, allerdings hat sie einen sehr unsicheren Charakter. Sie nimmt sich Ablehnung sehr schnell zu Herzen, behauptet dann aber nicht zu ihrem Wesen passend, es muss dann immer an den anderen liegen und nie an sich selbst. Diese Kombi matchte in meinen Augen nicht, wobei ich es sowieso nicht leiden kann, wenn dem*der potenziellen Partner*in pauschal die Schuld zugeschoben wird anstatt mal die genauen Gründe für etwas zu hinterfragen.
Der Schreibstil der Autorin ermöglichte mir ein flüssiges und stolperfreies Leseerlebnis, welches ich zwar in weiten Zügen, jedoch aufgrund der genannten Punkte nicht immer einwandfrei, genießen konnte. Gerade Lias Verhalten hatte oft einen Beigeschmack, ebenso wie das Thema Pandemie.
Mein Fazit: Ich hätte das Buch gern mehr gemocht, aber so reichte es „nur“ für 3,5 und gerundet dann dennoch für sehr gute 4 von 5 Sternen. Jugendbuchfans, die sich von Corona in Büchern nicht gestört fühlen, werden hier wahrscheinlich mehr Spaß haben als ich.
Zu Anfang des Buches wird auf eine Trigger-Warnung am Ende des Buches hingewiesen.
Hinter diesem interessanten Cover verbirgt sich eine berührende Geschichte aus der Feder von Antje Babendererde. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin bin ich direkt in den schottischen Highlands angekommen. Hier in der abgeschiedenen Wildnis verbringen Lia und ihre Schwester Kelsi ihre Sommerferien auf der Jagdlodge ihres Vaters in Badfearna. Während Kelsi ihre freie Zeit lieber vor dem Computer verbringt, genießt Lia den Aufenthalt in der freien Natur. Eines Tages taucht Finn aus Glasgow auf und findet Unterschlupf bei dem Wildhüter der Lodge. Die Sicht wird aus den Perspektiven von Lia und Finn abwechselnd erzählt und ich bin dadurch emotional sehr stark eingebunden. Sie sind mir dadurch sehr schnell ans Herz gewachsen. Witzige Dialoge zwischen Lia und Finn bereichern diesen Roman und langsam nähern sich die Beiden an. Finn umgibt ein Geheimnis und nach und nach rückt ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Der Autorin ist hier ein atmosphärischer und emotionaler Roman gelungen, mit zwei Protagonisten, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, die scheinbar keine Zukunft haben! Doch das bewegende Ende macht diesen Roman für mich zum Highlight.
Vielen Dank an den Arena Verlag und an NetGalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplars Jeder verdient eine zweite Chance (Hörbuch):
Hinter diesem interessanten Cover verbirgt sich eine berührende Geschichte aus der Feder von Antje Babendererde.
Die beiden Hörbuch-Sprecher Diana Müller und Jonas Minthe lesen abwechselnd diese emotionale Geschichte. Sie sind vom Goya -Verlag gut gewählt und ich kann ihren angenehmen Timbre problemlos zuhören. Durch den flüssigen Erzählstil bin ich direkt in den schottischen Highlands angekommen. Hier in der abgeschiedenen Wildnis verbringen Lia und ihre Schwester Kelsi ihre Sommerferien auf der Jagdlodge ihres Vaters in Badfearna. Während Kelsi ihre freie Zeit lieber vor dem Computer verbringt, genießt Lia den Aufenthalt in der freien Natur. Eines Tages taucht Finn aus Glasgow auf und findet Unterschlupf bei dem Wildhüter der Lodge. Die Sicht wird aus den Perspektiven von Lia und Finn abwechselnd erzählt und ich bin dadurch emotional sehr stark eingebunden. Sie sind mir dadurch sehr schnell ans Herz gewachsen. Witzige Dialoge zwischen Lia und Finn bereichern dieses Hörbuch und langsam nähern sich die Beiden an. Finn umgibt ein Geheimnis und nach und nach rückt ein Puzzleteil nach dem anderen an die richtige Stelle. Der Autorin ist hier ein atmosphärischer und emotionaler Roman gelungen, mit zwei Protagonisten, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, die scheinbar keine Zukunft haben! Doch das bewegende Ende macht dieses Hörbuch für mich zum Highlight. Leider kommt hier keine Trigger-Warnung über sexuellen Missbrauch vor, doch dieses Thema wird nicht sehr intensiviert .
Vielen Dank an den Goya Verlag und an NetGalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. .
Tiefgründiges Jugendbuch, welches durchaus fordert, aber schlussendlich überzeugt
Autorin Antje Babendererde ist wirklich ein Garant für besondere Geschichten und genau eine solche ist auch in ihrem neuen Roman „Im Schatten des Fuchsmondes“ zu finden. Das Setting entführt uns nach Schottland und besonders die Natur- und Umgebungsbeschreibungen sind unglaublich gut gelungen und wirklich sehr einprägsam. Gleich zu Beginn musste ich allerdings feststellen, das es mir Hauptprotagonistin Lia nicht leicht machen würde. Denn neben ihrer engen Naturverbundenheit, zeigt sie immer wieder auch ihre privilegierte und herablassende Seite. Ihr Umgang mit anderen Menschen wird zwar zum Glück im Lauf der Handlung etwas erträglicher, so richtig kann sie ihre Art, aber bis zuletzt nicht ablegen. Zum Glück muss man um ein Buch toll zu finden, nicht jede Figur mögen. Auch ein Hauptcharakter darf anecken und provozieren und dies war bei Lia definitiv der Fall. Zum Ausgleich dafür war mir Finn, der zweite Hauptcharakter, auf Anhieb sympathisch. Obwohl seine Erzählweise auktorial war, kam er mir gefühlsmäßig näher, als Lia welche aus der Ich-Perspektive schilderte.
Trotz allem finde ich die Geschichte im Gesamten sehr berührend, vielschichtig und auch durch so manche überraschende Wendung, war sie durchgängig fesselnd. Wie bereits von der Autorin gewohnt will der Roman aber auch keine reine Wohlfühlgeschichte sein. Thematisch kommt er gerade zum Ende hin ziemlich wuchtig daher. Wer sich durch bestimmte Themen getriggert fühlt, sollte unbedingt die Triggerwarnung lesen, gleichzeitig spoilert sie aber einen Teil der Handlung, weswegen ich sie hier nicht wiedergeben mag. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und machte es mir durch die unterschiedlichen Erzählstile auch leicht die Charaktere zu unterscheiden. Highlights waren für mich darüber hinaus immer wieder die ausführlichen Beschreibungen der schottischen Fauna und Flora, aber auch die interessant eingestreuten Infos rund um Naturschutz und die Wildhüterei. Und auch wenn mich das Buch an mancher Stelle herausforderte kann ich nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. Gerne vergebe ich außerdem eine Leseempfehlung für jegliche Altersgruppen, da es hier Themen vorkommen, welche wirklich alle angehen!
Antje Babendererde begleitet mich seit meiner Jugend, sodass ich mich sehr darüber gefreut habe, als ich gesehen habe, dass dieses Jahr ein neues Buch erscheinen würde. Umso mehr gefreut habe ich mich zudem, als ich dieses direkt zum Erscheinen als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, meine Meinung beeinflusst dies jedoch nicht.
Der Titel dieser Rezension verrät bereits, was ich von der Gestaltung des Covers halte: Ich finde es wirklich super schön: Sowohl die Farbgestaltung als auch die Formen. Besonders die Figuren an dieser Klippe in der Fuchsform drin find ich unglaublich schön! Der Titel wurde ebenfalls sehr passend gewählt, weshalb ich die äußere Gestaltung als wirklich sehr gelungen empfinde, großes Lob an den Verlag! Zum Schreibstil brauch ich nicht viel schreiben, ich denke, die Tatsache, dass dies mein fünftes Buch der Autorin war und ich eines davon mehrfach gelesen habe, spricht dafür, dass ich Fan von ihr bin. Ich mag am Schreibstil, dass er leicht ist, aber trotzdem emotional und ernst sein kann, weshalb ich es als angenehm und passend für ein Jugendbuch empfinde. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin es sehr gut schafft, mit ihrem Schreibstil dafür zu sorgen, dass die Charaktere jugendlich wirken, ohne, dass es dabei so wirkt, als hätte sie zu sehr jugendlich wirken wollen. Daher großes Lob an die Autorin!
Nun aber zum Inhalt: Anders als in den anderen Büchern der Autorin, die ich bereits gelesen habe, spielt dieses nicht in Nordamerika, sondern in Schottland und die Thematik von indigener Bevölkerung bzw. deren Nachkommen und deren Rolle in der heutigen Zeit wird ebenfalls nicht aufgegriffen. In „Im Schatten des Fuchsmondes“ geht es um Lia, die die Sommerferien auf dem Anwesen ihrer Familie in Badfearna. Dort lernt sie den mysteriösen Finn kennen und schnell entwickeln sich Gefühle. Doch Finn scheint nicht der zu sein, der er vorgibt zu sein. Zudem läuft auch auf dem familiären Landsitz nicht alles so und die Vergangenheit droht, sie einzuholen…
Das Setting in Schottland hat mir sehr gut gefallen. Die Landschaftsbeschreibungen haben die Gegend für mich sehr lebendig gemacht und mein Fernweh verstärkt, auf dem Landsitz möchte ich direkt auch ein paar Tage Urlaub machen!
Lia und war mir von Anfang an sympathisch, mit Finn musste ich erst warm werden, aber auch ihn mochte ich gern. Ich mag die Art und Weise, wie die beiden miteinander umgegangen sind, da es einerseits sehr humorvoll war, andererseits aber auch romantisch. Struan fand ich ebenfalls einen tollen Charakter. Mit Kelsie muss man Geduld haben, aber es gibt immer wieder Momente, in denen sich zeigt, dass sie doch nicht so oberflächlich oder anstrengend ist, wie sie scheint und am Ende hatte sie auch gern. Man muss eben auch beachten, dass sie gerade einmal 14 ist. Die Eltern der beiden nehmen sich in ihrem Verhalten nichts, ich hätte mir an der Stelle gewünscht, dass man da mehr Informationen gehabt hätte, um die genaue familiäre Situation und das Ende dadurch auch besser nachvollziehen zu können.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich hab es gerne gelesen. Ich mochte die Kombination aus Liebesgeschichte, Erwachsenwerden, Familienproblemen und der „Klassen“unterschiede. An den meisten Stellen konnte ich Lias Verhalten nachvollziehen und war ab und zu auch sogar von ihr überrascht. Mein großer Kritikpunkt war allerdings ihre Freundin Zoé bzw. deren Einstellungen, die sie mit Lia geteilt oder auf sie übertragen hat. Ihr Verhältnis zur Sexualität und deren Einstellung in Bezug auf Treue oder andere Werte fand ich absolut furchtbar und ich hoffe, dass sich junge Mädchen, die das lesen, kein Beispiel daran nehmen. Ebenso fand ich, dass man an manchen Stellen noch ein paar mehr Hintergrundinfos gebraucht hätte, um gewisse Konflikte besser verstehen zu können. Vielleicht hätte man den ein oder anderen Konflikt weglassen können und sich auf einige wenige fokussieren können.
Fazit: Insgesamt ist auch dieses Buch für mich wieder ein sehr gelungenes Jugendbuch, das mir Spaß gemacht hat, da die raue Landschaft Schottlands gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit zu einem Ausflug dahin einlädt und ich allen Fans der Autorin oder des Genres empfehlen würde.
Vorweg: ich habe bisher alles von der Autorin gelesen und war immer total begeistert. Aber dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Vor allem am Anfang hatte ich das gefühl, dass es jemand anderes geschrieben hat. Die Geschichte wurde so schnell erzählt, keine Details, wo ich mir welche gewünscht hätte. Vor allem vom setting in Schottland hätte ich gerne mehr gelesen. Man merkt dass die Autorin Outlander fan ist. So viele Anspielungen und Ähnlichkeiten fand ich irgendwann nervig. Vielleicht liegt es daran dass ich vorher die Outlander Reihe gelesen habe und eine Pause wollte, vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht. Zum Ende hin wurde es besser, vielleicht auch nur weil ich mich daran gewöhnt habe. Leider sind die Gespräche immer viel zu schnell abgehandelt worden. Deswegen kamen bei mir kaum gefühle für das schwierige Thema auf.
Trotzdem fand ich die Charaktere toll, auch wenn mir etwas gefehlt hat. 2,5 Sterne hätte ich gegeben aber weil ich die Autorin super finde, gibt's 3.
Im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester freut sich Lia riesig auf ein paar Wochen auf dem Landsitz ihres Vaters, denn nichts tut sie lieber als dort Zeit in der Natur zu verbringen und die schönsten Momente mit ihrer Kamera festzuhalten. Doch dann trifft sie Finn, den es recht unverhofft in die schottischen Highlands verschlagen hat und der ein richtiges Gefühlschaos in ihr auslöst. Den Schreibstil von Antje Babendererde mochte ich schon in ihren vorherigen Büchern, aber die Geschichte um Lia und Finn mochte ich wirklich besonders gerne: Das Setting im wilden Schottland, die Zeit, die sich die Autorin für die ruhigen Momente in der Natur nimmt, aber auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren und die Entwicklung der Geschichte im Allgemeinen konnten mich sehr begeistern. Nicht nur die zentralen, sondern auch die Nebenfiguren sind interessant und teilweise geheimnisvoll, so dass konstant eine gewisse Spannung aufrechterhalten wird, weil man so eine Ahnung hat, dass alles irgendwie zusammenhängt. Ich finde, die Autorin hat relativ viele Themen in die Geschichte gepackt, aber tatsächlich hat sie es geschafft, dass alles gut miteinander harmoniert und immer schlüssig bleibt. Zusammenfassend ist dieses Buch eine wirklich wunderschöne, rundum gelungene und vielschichtige Geschichte, für die die Autorin wirklich zu Recht einen Preis erhalten hat.
Für Lia gibt es nichts Schöneres den Sommer auf Badfearna, dem Landsitz ihrer Familie, zu verbringen. In den Highlands von Schottland, wo die Freiheit ruft. Doch ist es nicht so idyllisch, wie es scheint. Der Lockdown hat seine Spuren hinterlassen und auch Finn, der plötzlich auftaucht, gibt ihr Rätsel auf.
Lia, ist eine junge Frau, sie ist lebensfroh, liebenswert und sehr naturverbunden. Ich habe ihr gerne gelauscht, als sie durch diese fast unberührte Natur gestreift ist, und gespannt verfolgt, wie sie dieser Sommer verändert.
Finn, ja der ist ein Rätsel, nicht nur für Lia. Seine Geschichte hat mich tief berührt.
Doch geht es in diesem wunderbaren Buch, nicht nur um die Beiden. Es kommen auch Themen wie Standesunterschiede, Naturschutz und noch einige mehr (aber ich will ja nicht zu viel verraten), zur Sprache.
Mit ihrem lebendigen und bildhaften Stil, hat es die Autorin geschafft, dass ich die atemberaubende Landschaft sehen konnte, und mit den Protagonisten, gelacht, gehofft und auch geweint habe.
Die Sprecherin von Lia hat mir sehr gut gefallen, ich fand sie sehr passend, die Stimme von Finn, fand ich persönlich, ein bisschen zu alt. Aber das hat dem Hörspaß keinen Abbruch getan.
Ein toller Roman, über die erste Liebe, über Arm und Reich, über die wunderschöne Wildnis von Schottland und noch so viel mehr.