Tatum & Dash: Sie braucht die Stille, um Frieden zu finden. Er braucht den Lärm, um mit seinen Gedanken nicht alleine zu sein. Doch können leise und laut gemeinsam bestehen?
Tatum Sullivan fühlt sich nur sicher, wenn es still ist. Seit einem verhängnisvollen Tag in New York hat sie mit Lärm und den dadurch hervorgerufenen Panikattacken schwer zu kämpfen. Um der lauten Großstadt zu entfliehen, zog sie vor einigen Jahren mit ihrer Familie ins beschauliche Golden Oaks, Connecticut. Doch nicht einmal dort, umgeben von Seen und endlosen Wäldern, kommt Tatum zur Ruhe. Dash Adams liebt es laut. Je dröhnender die Musik in seinen Ohren, desto besser, und genau deshalb hat er sich auch eine Karriere als DJ aufgebaut. Denn wenn es still ist, ist er allein mit seinen Gedanken – Gedanken, die Trauer und Schuldgefühle auslösen. Als Dash einen Freund in Golden Oaks besucht und dort auf die schlagfertige Tatum trifft, funkt es sofort. Doch können leise und laut zusammen bestehen?
Während des Lesens hatte ich zwei Gedanken: 1. Ich kann es kaum erwarten, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. 2. Soll ich das Buch noch in mein Regal stellen oder direkt aussortieren? Und das waren schon auf den ersten 100-150 Seiten meine Gedanken. Keine guten Voraussetzungen. Denn ich konnte dieses Buch (leider) wirklich nicht ertragen.
Allerdings ist es hier anders, als bei anderen Büchern, die ich schlecht fand. Normalerweise ist es oft ein Zusammenspiel aus dem Schreibstil, den Charakteren und der Handlung. An der Handlung habe ich nicht mal etwas auszusetzen. Er war nichts Besonderes, aber auch nichts Schlechtes. Die Charaktere waren mir alle nicht sonderlich sympathisch. Weder Tatum und Dash noch Tyler oder Frankie. Eindimensionale, flache Charaktere, die alle irgendwie gleich sind. Und irgendwelche Funken oder die Chemie habe ich zwischen Tatum und Dash auch nicht gespürt. Da war absolut kein Gefühl, das bei mir angekommen ist. Aber ich habe keine Energie, mich darüber aufzuregen, weil ich mich während des Lesens nur auf den Schreibstil konzentrieren konnte. Und das ist auch mein Hauptkritikpunkt an diesem Buch.
Es fiel mir teilweise wirklich schwer, zu glauben, dass das eine 30-jährige Frau geschrieben hat. Anfangs hätte ich den Schreibstil noch als sehr simpel, fast schon plump, beschrieben. Es ist ein Schreibstil, der eine Geschichte erzählt und sie nicht zum Leben erweckt. Obwohl „Schreibstil“ wahrscheinlich auch zu hochgegriffen ist. Es waren mehr gebildete Sätze, die aneinandergereiht wurden. Aber dann hat sich herausgestellt, dass der Schreibstil, vor allem die Dialoge, SO, SO, SO UNERTRÄGLICH CRINGE sind. Es tat wirklich weh. Angefangen hat es mit den Spitznamen. Tatum, die 21-jährige Frau, nennt Dash Party-Boy, Muchacho, Party-Hengst, Cowboy, Lümmel und Frechdachs. Man weiß, es ist übel, wenn Party-Boy noch der „beste“ Spitzname ist. Die Bezeichnung 'Lümmel' fällt übrigens, als die beiden kurz davor sind miteinander zu schlafen. Ich frage mich wirklich, warum dass Dash nicht sofort abgetörnt hat. Aber wäre es bloß bei den cringen Spitznamen geblieben, dann würde es ja noch gehen. Aber ALLES war cringe. Hier ein paar Beispielzitate: - „Dass er doch nicht so ein nervtötendes Erdferkel, wie gedacht, sondern eigentlich ganz in Ordnung war.“ (S. 132) Wie alt ist Tatum noch mal? 12? - „Immer langsam mit den jungen Pferden, Muchacha.“ IMMER LANGSAM MIT DEN JUNGEN PFERDEN, MUCHACHA?! Wie alt ist Tatum? 60? - „Noch lieber würde ich jetzt mit dir spielen. Ohne Klamotten.“, sagt Dash, danach klopft er sich gedanklich auf die Schulter und denkt „Wenn das mal kein guter Abgang gewesen war!“ (S. 237) Na, da musste ich aber noch mal hinten in das Buch schauen, um zu gucken, ob die Autorin wirklich 30 Jahre alt ist. Ist sie. - Mein persönlicher Favorit: Dash sagt auf S. 312 zu Tatum „Ich weiß, ich bin der letzte, der erwarten kann, dass andere darüber sprechen, was sie belastet...aber anscheinend gibt es etwas, das dir passiert ist und dich immer wieder zurückwirft, Tatum. Ich würde so gerne erfahren, was es ist.“ WHAT? WELCHER MENSCH REDET BITTE SO?!
Was die Autorin übrigens total beherrscht, sind Wiederholungen: - Dashs Bart wird so um die 200 Mal erwähnt, damit wir ihn uns bloß nicht anders vorstellen, obwohl ich Bärte echt unattraktiv finde. - Die Frisur des unordentlichen Dutts (aus dem wahlweise einige Haarsträhnen heraushängen) wurde auch ganze 300 Mal verwendet. - Klamotten werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit beschrieben, obwohl die Charaktere immer das gleiche tragen und es mich spätetens bei der 10. ähnlichen Beschreibung nicht mehr interessiert hat. - Tatum erwähnt immer wieder Dashs Aussehen und denkt sowas wie „Ich konnte nicht leugnen, dass er toll aussah, aber das reichte nun mal nicht.“ (S.178). Wenn es nicht reicht, warum erwähnt sie es dann so oft?? - In wörtlicher Rede wurden STÄNDIG die Namen verwendet. Das war so lächerlich. Kein Mensch redet so. - Und um die 1000 Mal wurde dann noch das Wort „schmunzelte“ verwendet. Wenn ich dieses Wort noch einmal lesen muss, schlage ich meinen Kopf gegen die erstbeste Wand. - Und es heißt auch „Es ist dir vielleicht schon das ein oder andere Mal aufgefallen: Ich bin nicht so der Fan von lauter Musik, überraschenden Geräuschen.“ (S. 149). Das wäre mir bei dem Titel und dem Klappentext doch fast entfallen, aber zum Glück erwähnt es die Autorin auf jeder Seite so oft wie es geht.
Und dann gibt es noch so ein paar random Sätze, die einfach keinen Sinn ergeben haben: - Erst heißt es „Ihr braunes Haar hatte sie heute zu Wellen gelockt...oder gedreht? Was wusste ich schon von diesem Haar-Slang“ (S. 234) aber einen Satz weiter weiß Dash was Mom-Jeans sind? Nicht realistisch. - Tatum scheut laute und plötzliche Geräusche, hat jahrelang Serien gemieden und ihre beste Freundin schlägt ihr dann Serien wie Brooklyn Nine-Nine, GREY`S ANATOMY und EUPHORIA vor? (S.245) Ich bin nicht ganz schlau draus geworden, aber ich hoffe, das sollte Ironie sein. - Auf S. 290 „galoppiert“ plötzlich Tatums Hund. Kein Kommentar.
Tja, und manche Sätze waren einfach nur unpassend: - Tatum denkt sowas wie „Wie immer dachte [Frankie] nur an [Tyler]. Manchmal tat sie mir echt leid.“ (S.176) So redet sie also über ihre beste Freundin? Alles klar. - Frankie sagt „Und Dash? Gib alles! Sie wird mir morgen von deiner Leistung berichten“, nachdem sie Tatum und Dash alleine lässt. CRINGE.
Random, aber - Die Namen der Gebäude und Geschäfte sind auch blöd. An sich mag ich den Kleinstadt-Vibe, aber warum haben Geschäfte in Kleinstädten in Büchern immer so süße Namen? I mean, Chestnut Flower Lodge? Le Petit Pain? Blossom Roast für eine Pizzeria? Ich mags einfach nicht.
Also: Nein, einfach nein. Und weil ich schon von dem „Fleischeclair“ und der „Lustgrotte“ in Band 2 gehört habe, spare ich mir den lieber gleich. Ich kann mir das echt nicht geben.
Dieses Buch ist voller Cozy-Momente, Wohlfühlatmosphäre in einem gemütlichen, idyllischen Kleinstadt-Setting. Passend dazu handelt es sich um ein ruhiges Buch, das langsam erzählt und somit den Charakteren Zeit für ihre Entwicklung lässt, was mir sehr gut gefallen hat. Das Grundkonzept der Geschichte beruht auf den Gegensätzlichkeiten der Protagonisten: Tatum, die nur in absoluter Stille leben kann und Dash, der laute Musik als Ablenkung nutzt. So sind es vor allem die dramatischen und dabei authentischen Hintergrundgeschichten der beiden Protagonisten, die schockieren, nahegehen und tief berühren. Gleichzeitig verliert die Geschichte durch den humorvollen Schreibstil der Autorin nicht an Leichtigkeit. Mit Golden Oaks wurden die perfekten herbstlichen cozy Vibes in ein Setting projiziert und mit den Charakteren eine schmerzhaft-tiefgründige Geschichte erzählt. Bis zum Schluss hat mir leider der letzte emotionale Zugang zu den Protagonisten gefehlt, was mich davon abhielt, ganz in der Geschichte zu versinken oder die Emotionen gänzlich nachzuempfinden. Dennoch kann ich das Buch gerade für den Herbst empfehlen!
Nachdem die Move District Reihe für mich eine Herzensreihe geworden ist, war ich sehr gespannt auf Sounds of Silence. Eine neue Clique, ein komplett neues Setting und auch ein anderes Thema, was mich letztendlich aber absolut abholen konnte. ♥
Das Setting spielt dieses Mal in Golden Oaks, einer kleinen Stadt, mit absolutem Cozy-Feeling. Kein Großstadtlärm, sondern sehr viel Natur und auch genau der Grund, weshalb Tatum mit ihrer Familie dorthin zog. Zu Tatum habe ich bereits einen Post verfasst, schaut ihn euch gern an, wenn ihr mehr über sie erfahren wollt. ♥
Was mich von Beginn an hier gereizt hat war die Gegensätzlichkeit von Tatum und Dash, welche wir bereits mit dem Titel erahnen können. Beide tragen tiefe Wundern der Vergangenheit mit sich herum und während Tatum absolute Stille und Ruhe braucht liebt Dash laute Musik und Ablenkung von den inneren Gedanken. Genau so gegensätzlich sind zunächst auch die Charaktere, trotzdem sind die Beiden wie 2 Magneten und es zieht sie immer wieder zueinander hin. Die Story beinhaltet natürlich auch Drama, was für mich jedoch sehr im Rahmen bliebt und für mich sehr authentisch gelöst wurde.
Der Schreibstil von Maren war wieder genauso wundervoll, wie bei der Move District Reihe: sehr flüssig zu lesen, mit vielen schönen Beschreibungen des Settings und tollen Zitaten. Zudem musste ich auch mehrfach lachen, insbesondere bei Unterhaltungen zwischen Tatum & Frankie (die beste Freundin, um welche es im 2. Band gehen wird ♥), habe mit gefiebert und war schockiert. Dieses Buch hat eine ganze Palette an Gefühlen bei mir geweckt und mir somit ein wirklich tolles Leseerlebnis beschert!
Es gab übrigens auch ein Easter-Egg zur Move District Reihe, also haltet danach Ausschau. :D
Ich kann euch das Buch absolut empfehlen, insbesondere da wir nun offiziell in der Cozy-Jahreszeit angekommen sind. ♥
Optisch ist »Sounds of Silence« ein absoluter Hingucker, das Cover in Kombination mit den Goldsprenkeln und dem Farbschnitt sind ein Traum! Auch die Innenklappe mit der Karte von Golden Oaks ist super süß gestaltet. Außerdem hat dieses Buch eine wunderschöne Message: Es ist in Ordnung sich Hilfe zu holen, wenn es einem nicht gut geht und es ist nichts wofür man sich schämen oder schlecht fühlen sollte. Darüber hinaus mochte ich die Herbstvibes, die man direkt von der ersten Seite an spürt. In Kombination mit der Kleinstadt Golden Oaks schreit es förmlich nach einer cozy Geschichte. Dazu passen auch die süßen Namen von Shops & Gebäuden à la Chestnut Flower Lodge, Silver Thrift und Golden Hour. Zusätzlich sind die Kapitel meistens recht kurz (um die 10 Seiten), sodass es sich gut lesen lässt.
Die Idee der Handlung, dass sich zwei so gegensätzliche Charaktere ineinander verlieben, finde ich grundsätzlich ganz interessant, hier allerdings hat mir die Umsetzung einfach nicht gefallen. Insgesamt gab es für mich zu große Zufälle. Tatum und Dash ziehen beide aus New York nach Golden Oaks und ganz zufällig verbindet sie auch noch der Plottwist miteinander. Besagten Plottwist hab ich leider kommen sehen sobald Tatum sich Dash gegenüber geöffnet hat.
Kommen wir zu den Charakteren. Auf der einen Seite haben wir 'Miss Doppelmoral' Tatum Sullivan und auf der anderen 'Großstadtbadboy' Dash Adams. Ich hatte ehrlich gesagt mit beiden so meine Probleme. Mir persönlich sind beide zu wenig ausgearbeitet, beide haben eine (ehemalige) Leidenschaft und bestehen sonst zu 90% aus Angst- bzw. Schuldgefühlen. Tatum liebt es zu fotografieren, das wird auch in dem ein oder anderen Kapitel deutlich. Dash wiederum erwähnt des Öfteren, dass er ein bekannter DJ ist, gleichzeitig bleibt seine Karriere aber sehr blass und nicht so präsent. Wirkte so leider eher unrealistisch.
Was mich an der Beziehung der beiden wahnsinnig gestört hat, ist das Tempo in dem die Gefühle vorangeschritten sind. Bereits in Kapitel 2 wird von Funken gesprochen und ab da sind beide total angetan vom jeweils anderen. Das alles ging mir einfach vieeel zu schnell. Außerdem hat es mich genervt, dass Tatum Dash immer Ratschläge gegeben hat, die für sie scheinbar nicht gelten. Zusätzlich drängt sie ihn förmlich dazu sich ihm gegenüber zu öffnen, aber sobald Dash fragt woher ihre Angst kommt, würde sie am liebsten mit der Mistgabel auf ihn los gehen. Zusätzlich sind Tatums Eltern vor vier Jahren extra wegen ihrer Angst mit ihr aus New York weggezogen (was sie natürlich trotzdem nicht davon befreit), aber dann kommt Großstadtbadboy Dash mit seinen Tattoos und der schwarzen Lederjacke daher, den sie quasi fünf Minuten kennt und auf einmal hat sie kaum noch Angst. I mean?? Weder die Gefühle noch die Anziehung sind bei mir angekommen. Es wird immer beschrieben wie die Atmosphäre sich zwischen den beiden auflädt, es knistert, aber man spürt es einfach nicht zwischen den Zeilen.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls Probleme bereitet, denn ich habe trotz ernster Themen einfach nichts gefühlt. Ich weiß nicht recht wo ich anfangen soll.. die erste Hälfte war extrem detailgetreu beschrieben, jedes noch so kleine Dekoobjekt oder sonstige irrelevante Dinge wurden beschrieben, die nichts zur Handlung beigetragen haben.
Es gab einige Sätze, in denen englische Wörter benutzt wurden, was mich auch per se gar nicht stört, hier hat es für mich allerdings einfach nicht gepasst.. um mal einige Beispiele zu nennen, es wurden „Burger mit Fries“ bestellt, sie nennen sich „Kids“ wenn sie an früher denken oder man begrüßt sich mit „Alles fresh“. Das ist aber wohl eher Geschmacksache.
Eine weitere Sache, die mir bereits in der ersten Reihe überhaupt nicht gefallen hat, sind die stumpfen Outfitbeschreibungen. Gerade in der ersten Hälfte wird richtig plump geschrieben „er/sie trug“, „sein Bart war etwas fülliger geworden und zu seinem schwarzen Outfit trug er seine silbernen Ringe an den Fingern“ (?¿) oder es wird zum zehnten Mal geschrieben, dass Dash mal wieder ein schwarzes Outfit mit seiner schwarzen Lederjacke trägt. Es stört meiner Meinung nach den Lesefluss, wenn es nur eingeworfen wird, damit es genannt wird. Generell ist es, genau wie bei der MD-Reihe, wieder sehr auf Äußerlichkeiten bezogen. Sobald Dash vorkommt, wird betont wie toll, heiß oder hot er ist.
Ehrlich gesagt, bin ich auch absolut kein Fan von dem Humor im Buch. Es wirkt oft zu gewollt und gezwungen witzig. Sätze wie „Wenn Überheblichkeit einen Geruch hatte, roch Dash definitiv danach. Gut. Aber dennoch wie ein selbstgefälliger Schimpanse, der nichts als Schrott im Kopf hatte.“ (S.52) oder „Ich hatte das Gefühl, dass er doch nicht so ein nervtötendes Erdferkel wie gedacht, sondern eigentlich in Ordnung war.“ (S.132), weiß ich ja nicht.. dazu kommt dann noch Frankies Humor einer 13-jährigen, was mir einfach zu cringy ist.
Ach man, ich wünschte wirklich der Inhalt von »Sounds of Silence« würde mir genauso gut gefallen wie die optische Gestaltung, aber leider ist das einfach nicht der Fall. Zwei Sterne gibt’s für die wichtige Message und die Herbstvibes. Mal sehen, ob ich den zweiten Teil trotzdem noch lesen werde, denn auch da spricht mich eigentlich nur das optische an, erst recht nachdem man Frankie und Tyler schon kennenlernen durfte..
Hach Dash und Tatum… die zwei sind so Charaktere, die man wirklich einfach nur in den Arm nehmen möchte. Ich habe leider bis zum Schluss keinen wirklichen emotionalen Zugang zu den beiden gehabt, hab die Geschichte also nur passiv mitverfolgt anstatt sie aktiv emotional mitzufühlen, allerdings hat mich der Plottwist und die damit verbundene Thematik sehr berührt. Ich habe in keinster Weise damit gerechnet, was hier angesprochen wurde und bin einfach nur umgehauen worden von der Intensität, den Emotionen und der Tiefgründigkeit. Auch die ganze Atmosphäre in Golden Oaks und das Kleinstadt Feeling hat mir sehr gefallen, ebenso wie die kurze Rückkehr nach New York. Alles in allem ein gutes Buch, was mich emotional nur leider nicht komplett erreichen konnte. Freue mich aber RIESIG auf den zweiten Teil!! Glaube das wird gut !!
»Sounds of Silence« bekommt von mir 4/5 Sterne⭐️ Die ersten 100 Seiten waren sehr stark. Dann hatten Tatum und Dash eine kleine Krise, die mich genervt hat und ich war nicht mehr von der Geschichte überzeugt. DANN kam ich aber an den Plottwist Nr.1 und war wieder sowas von überzeugt. Die zweite Wendung hat mir dann den Rest gegeben. Im Nachhinein verstehe ich jetzt auch das „Hin&Her“ vom Anfang. Absolute Weiterempfehlung und one of the biggest Plottwists EVER🤯
Ich muss sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Nachdem ich die Move-District Reihe der Autorin total gemocht habe war die Erwartung an ihr neues Werk auch entsprechend hoch.
Es fing auch super an mit dem perfekten herbstlichen cosy Kleinstadt-Feeling. Doch man merkt auch schnell, dass die beiden Protagonisten große Pakete psychisch belastender Probleme mit sich herum tragen. Und da fing es auch schon irgendwie an seltsam zu werden mit dem Buch. Mir persönlich hat der Umgang mit diesen Problemen nicht gefallen. Die Protagonistin Tatum leugnet in einer Tour, dass sie Hilfe benötigt und zickt herum, was echt mit der Zeit anstrengend wird. Dash ist auch nicht so viel besser. Beide versuchen es zu verdrängen und von sich zu schieben. Und ich bin halt auch kein Fan von "ach, wir therapieren uns jetzt mal selber oder gegenseitig". Manche Dinge kann man ohne professionelle Hilfe nicht bewältigen und gerade wenn es um Panikattacken und sowas geht, wo es der betreffenden Person wirklich schlecht geht, dann wäre ich da vorsichtig dann damit anzufangen mich einfach selbst den kritischen Situationen auszusetzen und einfach mal auf Konfrontation zu gehen.
Grundsätzlich fand ich die Idee super, dass die Protagonisten so gegensätzlich sind und sich da auch ein Stück weit gegenseitig herausfordern aus ihrer Komfortzone zu kommen. Aber mir kam gerade bei Tatum die Erkenntnis viel zu spät, dass das allein nicht ausreicht. Und ich verstehe auch nicht, warum die Eltern nicht eingeschritten sind und darauf gepocht haben, dass sie sich professionelle Hilfe sucht als die eine Sache passiert ist und Tatum noch minderjährig war. Ich möchte jetzt natürlich nicht spoilern was dahinter steckt, aber es ist schon echt schlimm und bei so einer Sache fand ich den Umgang mit den psychischen Konsequenzen doch etwas leichtfertig. All das machte es mir auch schwer mich in die Charaktere hinein zu fühlen. Sie blieben mir auch zu blass, denn bis auf ihre Hobbies und ihre Ängste war da nichts anderes was sie ausgemacht hat.
Eine andere Sache, die ich in der Move District Reihe mega toll fand und hier leider auch nicht so gefeiert habe, ist der Schreibstil. Er wirkte aufgesetzt und die Dialoge irgendwie plump. Ich hatte ein teilweise echt verkrampftes Gefühl beim lesen und auch die Wortwahl war jetzt nicht so passend manchmal. Es stand eben auch irgendwie im Kontrast zu dem sehr schwerwiegenden Thema. Was den Plottwist betrifft habe ich den - nachdem sich Tatum und Dash ausgesprochen haben - dann leider auch kommen sehen. Der war zwar in seiner Tragik wirklich herzzereißend, konnte das Buch für mich aber auch nicht mehr retten.
Also insgesamt leider doch recht enttäuschend, womit ich nicht gerechnet hatte. Ich werde meine Vorbestellung von Band 2 dann wohl stornieren, weil es auch dort wieder um psychische Probleme geht und ich Bedenken habe, dass der Umgang damit ähnlich sein wird wie hier.
Ich habe die move district Serie so geliebt und daher musste ich die neue Serie von Maren ebenfalls lesen. Außerdem bin ich ein coveropfer bzw buchschnittopfer. 😂😂 Dennoch muss ich zugeben, dass es mich nicht so umhauen konnte wie die erste Reihe, aber ich muss zugeben, dass es emotionaler war. Tatum und Dash haben ihr Päckchen zu tragen und es ist für keinen leicht. Manchmal, vor allem gegen Ende, tat ich mir ein bisschen schwer mit Tatums Reaktionen und Handlungen. Ich wusste zwar nicht was ihnen passiert ist, aber etwas dachte ich mir während dem Lesen, was sich dann auch bestätigt hat. Den Schreibstil von Maren fand ich wieder echt toll und ich bin jetzt so gespannt auf Frankie und Ty. Nicht so stark wie Move District, aber den Vibe von Golden Oaks habe ich gespürt und geliebt. Kleinstädte sind absolut meins. 4 Sterne
Wow. Die Geschichte ist Heartbreak und Healing zugleich. Maren hat, meiner Meinung nach, genau die richtigen Worte getroffen, Tatum und Dash. Dash und Tatum. Die beiden sind zwei unglaublich besondere und unvergessliche Protagonisten. Beide haben wirklich traumatische Dinge erlebt und Maren hat das so so gut rübergebracht. Natürlich reagiert da jede Person anders und trotzdem musste ich doch einige Stellen im Buch markieren weil sie mich einfach getroffen haben. Mit Golden Oaks hat Maren mal wieder ein wunderschönen Wohlfühlort geschaffen und wie gerne würde ich morgens im Wald spazieren gehen, mit Frankie und Tatum in der Bäckerei sitzen und abends mit Dash und Tyler in der Bar🥹 »Sounds of Silence« ist definitiv mein Liebling der Autorin (und das sage ich nach der Move District Reihe, okay?😭) und ich kann’s einfach kaum erwarten, Frankies und Tylers Geschichte zu lesen. Das Buch ist eine riesige Leseempfehlung und etwas ganz ganz besonders.
Heftiges Thema, was mir schon immer sehr Nahe gegangen ist, aber (so weit ich es beurteilen kann) gut umgesetzt. Hatte ein paar Mal Tränen in den Augen 🥲 Ich bin ein sehr großer Tatum-Fan. Ich mag es, dass sie es einfach anspricht, wenn sie was stört 😌 Also gutes Buch🫱🏽🫲🏼
Nachdem ich die Move District Reihe von Maren Vivien Haase sehr gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die neue Reihe. Ich habe daher voller Spannung mit "Sounds of Silence" begonnen.
Wir lernen Tatum kennen, die im beschaulichen Golden Oaks lebt, dorthin ist sie vor einigen Jahren nach einem traumatischen Erlebnis mit ihren Eltern gezogen, um dem Lärm in New York zu entgehen. Dash hingegen liebt den Lärm und arbeitet als erfolgreicher DJ. Als er einen Freund in Golden Oaks besucht, trifft er auf Tatum und die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen.
Die Geschichte läuft eher ruhig ab und auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Tatum und Dash läuft recht langsam ab. Es passte zwar sehr zur Geschichte, aber dennoch war es mir manchmal ein wenig zu ruhig und es ist ein bisschen zu wenig passiert. Tatum und Dash waren jedoch interessante Charaktere und ich war sehr gespannt auf ihre Geschichten. Die Erlebnisse von Tatum erfährt man erst recht spät, aber ich fand die Thematik sehr interessant und hätte daher gerne eher davon gelesen und wie sie ihre Erlebnisse verarbeitet. Ein Handlungsstrang war mir dann aber leider fast ein wenig too much und ein wenig zu klischeehaft.
Das Setting von Golden Oaks fand ich traumhaft und ich konnte mir den kleinen Ort perfekt vorstellen. Er strahlte eine große Gemütlichkeit aus und ist definitiv ein Ort zum wohlfühlen.
Ich liebe die Bücher von Maren einfach, weil sie einen nicht enttäuschen! Das war auch bei diesem Buch der Fall, ich habe danach gegriffen & wusste es wird toll und genau so war es! Ich habe es einfach verschlungen und habe es so sehr geliebt von der ersten Seite an. Die Protagonisten waren einfach so toll gemeinsam, deren Chemie hat perfekt gepasst! Im Buch werden sensible Themen besprochen und ich finde es einfach so gut wie damit umgegangen wurde. Kann das Buch einfach JEDEM empfehlen!❤️
2,25⭐️! Was ist bitte bei diesem Buch falsch gelaufen?! Es tut mir so unglaublich leid, dass ich das sagen muss, aber es ist eins der schlechtesten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich wollte dieses Buch so sehr mögen, weil Cover und Klappentext so unglaublich ansprechend waren und dazu kam noch, dass ich die Move-District-Reihe der Autorin über alles geliebt habe. Vielleicht hatte ich auch deswegen so hohe Erwartungen an die Reihe, aber Fakt ist, dass „Sounds of Silence“ bisher mein Jahresflop ist. Ich meine mal ehrlich, was ist bitte dieses Mal mit dem Schreibstil passiert? Es hat sich angefühlt, als hätte das Buch eine Fünfjährige geschrieben. Da waren Wörter und Sätze drin, die richtig komisch beim Lesen klangen (ich glaube das Wort Cringe beschreibt es ganz gut 😂). Ach ja und dann waren da noch die Charaktere. Tatum und Dash. Noch nie habe ich so unsympathische Protagonisten erlebt. Besonders Tatum. Ab der ersten Seite habe ich sie nicht gemocht und es wurde leider auch nicht besser. Ganz zu schweigen von der Liebesgeschichte, die mich nicht in einer einzigen Szene überzeugen konnte. Sehr schade, aber abgesehen vom Setting konnte mich das Buch nicht überzeugen und kann es deswegen leider auch nicht weiterempfehlen 🥺
Ich habe das Buch knapp bis zur Hälfte gelesen und danach abgebrochen. Ich hatte mich absolut darauf gefreut und das Cover ist wirklich wunderschön. Auch die Atmosphäre und die Stadt finde ich sehr gemütlich.
Die Charaktere konnten mich nach einigen weiter aber leider garnicht mehr abholen. Es war für mich sooo unrealistisch, dass direkt beim ersten Treffen von tatum und dash solche Gefühle beschrieben wurden. Es ging mir alles viel viel zu schnell und das hat es für mich letzten Endes auch versaut. Ich hab das Buch abgebrochen weil es mir einfach zu anstrengend war.
Zudem gefiel mir auch nicht, dass tatum schon fast trotzig wirkte. Irgendwann ist halt auch einfach mal gut und irgendwo hört ein Witz auf. Auch diese ständigen Sätze, die witzig rüberkommen sollten, falls ich total gezwungen und eher für eine viel jüngere Zielgruppe ansprechend (ich selbst bin 22).
Vielleicht ist es für 14-16 jährige was, die das Thema neu kennenlernen wollen oder sich damit beschäftigen weil sie damit privat zutun haben. Ansonsten war es für mich leider eine Enttäuschung.
Ich habe so auf diese Geschichte hingefiebert & mich unendlich gefreut, dass ich sie nun endlich lesen konnte, leider konnte das Buch kein Highlight werden… Die Storyline mochte ich ganz gern, aber auch bei diesem Buch der Autorin konnte ich mich mit ihrem Schreibstil einfach nicht anfreunden. Für mich wirkt er deutlich zu jung für das Alter der Charaktere und enthält viele Redewendungen, die für mich persönlich einfach komisch und nicht passend waren. Nichtsdestotrotz, werde ich kommenden Büchern der Autorin sicherlich nochmal eine Chance geben!
Ich wollte dieses Buch so gerne lieben. Hab mich wirklich lange darauf gefreut, nachdem mir die „Move District“-Reihe von Maren Vivien Haase wirklich richtig gut gefallen hat. Und ja, ich bin auch ein Cover- und Farbschnitt-Opfer, wodurch ich schon vom Äußeren des Buches hin und weg war. Was kann da also schon schief gehen?
Tja, leider doch einiges 🥲 Ich bin bis zum Ende nicht mit den Charakteren warm geworden. Alle, von Tatum & Dash, über Frankie, Tyler und sonstige Nebenfiguren, waren mir einfach zu eindimensional. Natürlich habe ich die angedeutete Tiefe der Charaktere mit ihren Traumata erkannt, aber leider ist es für mich nicht damit getan. Wie es dann letztendlich dazu kommt, dass sich Tatum und Dash ineinander verlieben, hab ich leider auch gar nicht gefühlt. Wenn die zwei einen One Night Stand gehabt hätten - okay, in Ordnung. Aber die tiefgreifende, schicksalhafte Liebe spüre ich bei den Beiden einfach nicht, aber ich hätte es so gerne getan.. 🙃
Den Schreibstil habe ich, wie schon gesagt, in der „Move District“ Reihe echt gerne gemocht. Aber in „Sounds of Silence“ waren mir einfach zu viele Szenen, die mir einfach echt unangenehm beim Lesen waren, weil sie einfach nicht zu Anfang bis Mitte Zwanzigjährigen passen. Die Dialoge waren teilweise wie zwischen 14 Jährigen, was ja auch komplett in Ordnung ist und wo ich an sich echt nichts gegen habe, ABER dann muss es eben auch zum Alter der Charaktere, dem Setting und der Handlung passen. So ging mir insgesamt leider die eigentliche Thematik der Ängste und Traumata unter. Aber zum Glück ist es nur meine persönliche Meinung und sagt nicht, dass es allen so gehen muss. Für andere ist es sicherlich ein super Buch, nur für mich leider dieses Mal ein Fehlgriff.
Sounds of silence hat mir wirklich soooo gut gefallen. Maren Vivienne Haase hat wieder ein wundervolles Buch geschrieben, was wirklich leicht und schnell zu lesen war. Das Cover ist auch wunderschön und natürlich macht der farbige Buchschnitt das Buch nochmal charmanter. Anfangs war mir die Geschichte leider zu langgezogen und mir hat etwas gefehlt, dass mich so motib´viert hat weiter zu lesen. Doch als ich erstmal richtig im Buch dir war konnte ich nicht aufhören zu lesen und habe es geliebt! Dash und Tatum sind beide tolle Charaktere gewesen, die mich mitfiebern gelassen haben. Golden Oaks war auch ein wunderschönes Setting und hat ich habe mich einfach wohl gefühlt während dem Lesen. Es hat noch dazu perfekt zu der Jahreszeit gepasst. Die Emotionen waren so greifbar! Mein Herz ist gebrochen und ich habe jedes Wort mitgefühlt. Maren hat es geschafft, die Gefühle und Geschehnisse so real und gefühlvoll rüber zu bringen. Ich habe das Buch mit jeder weiteren Seite mehr geliebt und habe mich immer wohler gefühlt. Es hat zwar länger gedauert, aber es hat sich gelohnt und ich würde es definitiv weiter empfehlen.
Ein sehr schönes Buch. Das Setting ist toll, die Charaktere schön gezeichnet und der Schreibstil locker und leicht. Eine cozy Romance mit schwerem Trauma. Und da fehlte mir so der letzte Schritt irgendwie. Das Ende hat dann doch etwas weniger Emotionen ausgelöst als ich mit gewünscht hätte.
Maren Vivian Haases neues Buch hat mich sehr angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen.
Das Setting ist wirklich traumhaft gewählt. Wir befinden uns in einer malerischen Kleinstadt in Connecticut namens „Golden Oaks“, die mich ein bisschen an „Stars Hollow“ (große Gilmore-Girls-Liebe!!) erinnert hat. Die Gestaltung des Buchs ist wundervoll umgesetzt; neben dem wunderhübschen Cover haben wir in der Klappenbroschur eine zauberhafte Karte mit den wichtigsten Orten und Schauplätzen; vom Golden Lake, über die Buchhandlung, zur Bäckerei „Le Petit Pain“ und zur Chestnut Flower Lodge, um nur ein paar zu nennen. Das ist wirklich richtig schön gemacht!!
Gleich zu Anfang fängt uns die Autorin mit atmosphärischen Naturbeschreibungen und einem gemütlichen Schlendern durch Golden Oaks ein und ich habe hier sehr gerne verweilt, bin aufs Herbstfest gegangen, durchs Mais-Labyrinth spaziert und habe ein Picknick genossen. Den Hund „Sherlock“ mochte ich auch sehr..gerne hätte er noch ein bisschen mehr Screentime bekommen können. Unsere Protagonistin Tatum ist taff und schlagfertig, doch laute Geräusche führen bei ihr zu Unsicherheit und Panikattacken. Und dann kommt Dash in seinem schnellen Auto daher, der immer und überall laute Musik um sich herum haben muss, sonst kommt sein Gedanken-Karussell nicht zur Ruhe. Gegensätze, die nicht zueinander zu passen scheinen und sich trotzdem anziehen - das ist das große Thema. Neben der Verarbeitung von wichtigen Themen, die ich hier nicht spoilern möchte, ist eine wichtige Botschaft Folgende: Scheu dich nicht davor, dir Hilfe zu suchen! Eigene Probleme herunterzuspielen und zu denken „anderen geht es doch viel schlechter“ hilft nicht!! Das kann man leider nicht oft genug sagen und es ist toll, dass Maren Vivien Haase dies in diesem Roman deutlich tut!
Neben den positiven Punkten gab es aber auch ein paar Aspekte, die mir nicht so gut gefallen haben. Die Ausdrücke „Bro“, „Safe“, „Alles fresh“ und die Freundin mit „Girl“ anzureden, ist nicht unbedingt meine bevorzugte Ausdrucksform 😅 Vielleicht bin ich mit Ende 30 aber auch einfach zu weit davon entfernt, keine Ahnung 🤷♀️ Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass Tatum Dash oft Ratschläge gegeben und therapeutische Sichtweisen aufgezeigt hat, die implizierten, sie würde über den Dingen stehen. Aber in Bezug auf sich selbst und ihre eigenen Probleme verhielt sie sich überhaupt nicht so; sie lebt nicht das was sie sagt, das stimmte für mich nicht ganz so überein. Ein letzter Punkt, der mich ein bisschen genervt hat war, dass es fast jedes Mal, wenn sich die beiden begegnet sind, eine Outfit-Beschreibung des jeweils Anderen gab. Das kann man ja mal machen, wenn einem etwas besonders ins Auge sticht, aber in dieser Häufigkeit war es für mich einfach zu viel des Guten, so aufs Äußere reduziert und hatte ein bisschen was von einer Modenschau.
Beide Protagonisten machen schlussendlich aber eine tolle Entwicklung durch, die mir dann wieder sehr gut gefallen hat!
FAZIT: Traumhaftes Setting, wichtige Botschaften, leichte Abzüge bei Story, Verhalten der Charaktere und dem Schreibstil - solide 3,5 🌟
Ich hatte so viele Hoffnungen für dieses Buch und wollte es so unbedingt mögen. Golden Oaks - das perfekte Abbild einer perfekten Kleinstadt in meinen Vorstellungen, ich denke an Stars-Hollow-Vibes und Green-Valley-Atmosphäre. Das Setting habe ich sehr geliebt und das konnte mich auch wirklich überzeugen. Allerdings hatte ich leider etwas Probleme mit dem ProtagonistInnen. Was soll ich sagen - ich wurde einfach nicht warm mit Tatum und Dash. Und obwohl ich die Thematik super wichtig fand und es eigentlich als gut empfinde, wenn solche anspruchsvollen Themen in Büchern besprochen werden, hat die Problematik mit den Charakteren hier für mich ziemlich viel beeinträchtigt. Ich mochte einfach das Verhalten von Tatum nicht und konnte keine Beziehung zu ihr aufbauen oder Empathie für sie empfinden, die ich üblicherweise bei Protagonistinnen habe. Zumal ihr Verhalten auch einfach fast immer unkommentiert hingenommen wurde, was mich echt gewundert hat. Versteht mich nicht falsch - die Message hinter dem Buch war sehr wertvoll: Don't be afraid. It's okay not to be okay. Auch die Musikthematik fand ich eigentlich eine schöne Idee, weshalb ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Aber das hat für meinen Geschmack einfach nicht ausgereicht, um das Buch für mich zu einem Liebling zu machen.
DNF bei 47%. Das Buch vereint irgendwie vieles, was in YA grundsätzlich falsch läuft. Zwei Charaktere, die ganz, ganz schlimmes Trauma haben. Ein Typ, der sich denkt 'Ich bin nicht gut genug für sie. Oder für irgendwen' und sie trotzdem auf ein Date einlädt, sie küsst, wieder und wieder das Gespräch sucht um dann eigentlich nichts zu erzählen. Lass es halt, wenn du nicht bereit für eine Beziehung bist. Ständig kryptische Anmerkungen, aber man enthält dem Leser über weite Strecken vor, was passiert ist. Oh, und sie können sie ja eigentlich von Anfang an nicht leiden, weil er arrogant ist und sie extrem unhöflich, aber das schlägt innerhalb von so 3 nicht mal besonders tiefgründigen Treffen in 'Lass uns auf ein Date gehen' um. Außerdem finden sie sich gegenseitig natürlich auch dann superheiß, als sie sich noch nicht leiden konnten. Und manche Formulierungen...welcher Lektor bei blanvalet hat denn da geschlafen? "Trotzdem bekam ich Tatum einfach nicht aus dem Kopf. Es war nicht unbedingt ihr Aussehen oder ihre Ausstrahlung, auch wenn sie mich damit wirklich umhaute, sondern diese dunkle, mysteriöse Wolke, die sie umgab." Wenn es nicht ihre Ausstrahlung ist...reden wir dann von einer echten Wolke? Ist mir so auf die Nerven gegangen, dass ich das Buch dann nicht beendet hab.
0 Sterne Das Buch erstreckt sich über 400 Seiten, wobei der tatsächliche Inhalt mit 40 Seiten abgetan ist. Die Grundidee ist spannend, aber der Plot hat alles zerstört, da sich die Autorin an der einfachsten Dramaturgie bedient. Zusätzlich wirkt es als hätte sie sich in einigen Punkten zu stark von "Gilmore Girls" inspirieren lassen. Die Umgebung und das Ambiente wirken somit nicht sonderlich originell. Die Charaktere sind grundsätzlich oberflächlich, ich habe keine Verbindung und Sympathie für sie aufbauen können. Die Gespräche sind meistens belanglos und versuchen erzwungen relatable und "perfekt" zu sein. Die Autorin redet von Gefühlen, erweckt jedoch keine. Sie erwähnt knapp 50 mal, dass "Wärme" aufkommt, wenn die beiden Hauptcharaktere voneinander sprechen, als wüsste sie nicht wie sie sonst die aufblühende Liebe beschreiben bzw Gefühle übermitteln soll. Wobei sich die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren, nicht nachvollziehbar schnell entwickelt. Alles in allem empfehle ich es nicht dieses Buch zu lesen, es wirkt als hätte die Autorin es selbst nicht mal getan.
„Sounds of Silence“ ging mir direkt unter die Haut und hat mich ganz tief im Herzen berührt. Es steckten so viele intensive Emotionen zwischen den Seiten und jedes Gefühl, welches die Autorin vermitteln wollte, kam ungefiltert bei mir an. Ich war schockiert, traurig, überrascht und am Ende einfach nur glücklich. Die Handlung war stets spannend, fesselnd und allen voran emotional. Einige Wendungen hatten es absolut in sich und ich habe sie so nicht kommen sehen.
Selten fühlte ich mich so mit den Charakteren verbunden, wie in diesem Buch. Beide Protagonisten tragen eine Vergangenheit mit sich, die absolut erschütternd, schmerzhaft und keinesfalls harmlos ist. Während Dash laute Musik bevorzugt, um seine Gedanken zu übertönen, braucht Tatum die Stille, denn laute plötzliche Geräusche lösen bei ihr Panikattacken aus. Die Autorin ging unglaublich sensibel auf die Probleme der beiden Hauptprotagonisten ein und beschrieb diese sehr authentisch.
Das Setting lädt zum Träumen und Verweilen ein. Ich liebe solche Kleinstadt-Settings sehr und habe mich in Golden Oaks sofort wohlgefühlt. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Band 2.
Fazit: Eine besondere und emotionale Geschichte voller Schmerz, Liebe, Hoffnung und Gefühlen. Für mich ein Herzensbuch, welches ich so schnell nicht vergessen werde.
Wer möchte ein Cozy-Vibes- und Herbst-Wohlfühlbuch? Dann solltest ihr »Sounds of Silence« lesen🍂 Dieses Buch passt für mich perfekt in die nebelige und bunte Herbstjahreszeit mit all seinen Elementen. Maren Vivien Haase macht es einem unglaublich einfach, sich zwischen den Seiten und vor allen Dingen in Golden Oaks zu verlieren, sodass man plötzlich den Geruch von Kaminfeuer und Pumpkin-Waffeln in der Nase hat und Blätterrascheln hört. Die Geschichte gestalten sich etwas ruhiger mit viel Knistern zwischen Tatum und Dash. Und dann kam dieser Plottwist, der mich auf mehreren Ebenen berührt und mitgerissen hat… Ich konnte nichts anderes tun, als gebannt weiterzulesen, bis ich auf den letzten Seiten angelangt bin. Ich muss nur gestehen, dass mir leider etwas die Nähe zu den Charakteren gefehlt hat und ich sie nicht ganz greifen konnte. Trotzdem muss ich aber sagen, dass ich mich schon sehr auf »Lights of Darkness« und die Rückkehr nach Golden Oaks freue🫶🏻
Oh holyyyyy molyyyyy 😭❤️🩹 Tatum du Dash. I really really really can‘ttttt. Die beiden. Die haben mein Herz. Laut und Stille. Ein Gegensatz und trotzdem ein Herz und eine Seele. Ich habe das Buch innerhalb von 4 Stunden verschlungen und omg wie?! Wie kann eine Story so gut sein. So gut und autsch. Zwischen drin ist mein Herz einfach gebrochen. Das Ende hat mein Herz wieder geheilt aber omg wow. Über das Buch und vor allem Tatum und Dash komme ich nicht so schnell. Band zwei wird mich wahrscheinlich genauso zerstören weil omg ich liebe Frankie und Ty WAS MACHT DER NACHTS 😭❤️🩹🤌🏻 Sounds of silence und vor allem Golden oaks ist einfach ein krasses Wohlfühl autsch Buch. Ich kann es nur empfehlen! Also so wirklich wirklich 🤍🏹✨
Ein wirklich sehr bewegendes Buch, das Themen Mental Health anspricht und behandelt. Mit zauberhaften Herbst Vibes hat mich das Buch sowie die Kleinstadt Golden Oaks verzaubert. Auch die beiden Protagonisten waren so nahbar und toll, dass man direkt eine Connection hatte.