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Narbenkinder

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Es ist noch lange nicht zu Ende …
Der atemraubende Thriller über einen psychopathischen Serienmörder


Er tötet scheinbar wahllos Frauen und hinterlässt in ihrem Mund Botschaften an die Polizei. Bei seinem neuesten Mord fordert er, dass einzig die Reporterin Penny Kalunke, die vor zwei Jahren den Journalistenpreis gewann, über die Mordserie berichten dürfe. Zähneknirschend gibt die Polizei nach und beteiligt Penny an ihren Ermittlungen. Obwohl sie gerade schon genug um die Ohren hat, macht der Fall Penny neugierig: Kennt sie den Mörder vielleicht sogar persönlich? Doch während sie noch zusammen mit der Polizei nach einem Muster sucht, ist der Täter ihnen schon längst einen Schritt voraus …

Dies ist eine Neuausgabe des bereits erschienenen Titels Knochenkalt.

193 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2017

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About the author

Cecily von Hundt, geboren 1974 in Düsseldorf, studierte Bibliothekswesen in Potsdam und arbeitete als freie Journalistin für BILD Berlin und die Süddeutsche Zeitung. 2004 eröffnete sie in Berlin Mitte den Buchladen Hundt, Hammer Stein. Ihre zahlreichen Bücher wurden unter anderem im Ullstein Verlag und im Wagenbach Verlag veröffentlicht. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von München.

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Community Reviews

5 stars
2 (8%)
4 stars
5 (20%)
3 stars
8 (32%)
2 stars
9 (36%)
1 star
1 (4%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,457 reviews663 followers
September 23, 2024
3,5 Sterne
Grundsätzlich ein gutes und interessantes Buch, aber irgendwie ging manchmal der Kriminalfall ein bisschen unter. Viel Raum hat die Reporterin Penny eingenommen, die unter einer bipolaren Störung leidet. Sicherlich auch ein interessanter Aspekt, aber dafür, dass ein brutaler Serienmörder sein Unwesen treibt, war mir die Geschichte zu wenig spannend.
Profile Image for Anna.
292 reviews39 followers
May 31, 2022
2,5-2,75

Ich mochte das Buch leider gar nicht. Alles war wirklich unfassbar vorhersehbar, die Handlung war nicht soo spannend und leider haben mich die Charaktere nicht geflasht
Profile Image for Lesehexe.
68 reviews2 followers
April 20, 2022
Das Ergebnis verkorkster elterlicher Erziehung

Es ist schon heftig, wie die Lebensumstände in der Kindheit einen Menschen prägen und sein Leben lang beeinflussen können. In „Narbenkinder“ von Cecily von Hundt gibt es dafür gleich zwei dominante Beispiele: Den Mörder und die junge Journalistin Penny Kalunke.

Die Geschichte:
Ein Serienmörder treibt im vorweihnachtlichen Berlin sein Unwesen. Gleich fünf Menschen, drei Frauen und zwei Männer müssen innerhalb weniger Tage ihr Leben lassen. Mit Nachrichten, die er den weiblichen Opfern in den Mund steckt und einem Brief, den er an Penny schickt, weist er auf die Möglichkeit weiterer Morde hin und fordert eine Berichterstattung durch Penny – und zwar nur durch sie. Die Journalistin, die vor ein paar Jahren mit einem Journalistenpreis ausgezeichnet wurde, und ihr Chef und Patenonkel Max informieren die Polizei, die mehr oder weniger begeistert Penny an den Ermittlungen beteiligt. Doch dem Täter auf die Spur zu kommen ist gar nicht so leicht. Vor allem, weil sich das Motiv nicht eindeutig ermitteln lässt.

Meine Meinung:
Mich hat die Geschichte von Anfang an eingenommen und dabei eine Eigendynamik entwickelt, die mich gefesselt hat. Spannend fand ich vor allem Pennys komplizierten Charakter, der durch eine bipolare Störung, ein Erbe ihrer Mutter, für die Umwelt schwierig zu handeln ist. Aber auch ihr Vater, ein Alkoholiker und natürlich nicht zuletzt der Mörder haben ihr Päckchen zu tragen. Vor allem der Mörder, dessen Gedankengänge und Lebensumstände immer wieder in kurzen Kapiteln eingeschoben werden und somit einen Einblick in eine stark gestörte Persönlichkeit geben. Dabei spielt die Autorin mit den Gefühlen der Leser. Denn eigentlich hat er ein hehres Motiv, das hier aber nicht verraten werden soll.
Dem Mörder war ich nach rund 75 Prozent der Geschichte auf der Spur. Was die Spannung aber nicht gemindert hat. Und dann gibt es da noch den überheblichen Hauptkommissar, der auch noch auf der Anrede mit Dienstgrad besteht. Auch er hat sein Psychopaket abbekommen in Form eines Minderwertigkeitskomplexes aufgrund seiner Größe – oder eben auch nicht Größe – der durch fast schon autoritäres Auftreten kompensiert werden muss.
Aber auch das Redaktionsleben hat Cecily von Hundt anschaulich dargestellt. Ich habe selbst fast 30 Jahre als Journalistin – meistens frei – gearbeitet und kann nur bestätigen, was sie in ihre Geschichte einfließen lässt. Die Redaktionskonferenzen, die spontanen Aufträge, die dann möglichst noch aktuell ins Blatt müssen und die Sonn- und Feiertagsdienste, bei denen ein kleines Team die Ausgabe des nächsten Werktags vorbereitet. Absolut nicht ungewöhnlich ist, dass einzelne Journalisten für die Berichterstattung gezielt bei den Redaktionen angefragt werden.
Interessant fand ich die Aufarbeitung des Themas der bipolaren Störung. Man hört immer wieder darüber, aber wie sich die Krankheit äußert, wird selten wirklich offen und informativ anhand von Beispielen erklärt.
Ein bisschen hat mich der übermäßige Alkoholgenuss verschiedener Persönlichkeiten im Buch gestört. Aber das ist eine Nebensächlichkeit, die keine Abwertung verdient.
Einzig die Namensgebung war mir zu albern. Penny Kalunke geht ja noch. Aber Nick Zwieback fand ich dann nicht so passend. Auch wenn dadurch Dialoge zwischen Penny und Nick möglich wurden. Aber da hätte es vielleicht auch noch andere Möglichkeiten gegeben.
Die Autorin hat einen guten, flüssigen und nicht zu komplizierten Schreibstil. Das Cover passt gut zum Thema und lässt Schlüsse auf den Inhalt zu.

Meine Leseempfehlung:
Ein ganz klares Ja. Ich fand die Story spannend, auch wenn es immer wieder Ausflüge in Pennys Privatleben gibt. Die kann und soll es auch geben. Schließlich sind die Protagonisten – egal in welcher Geschichte – auch immer ganz normale Menschen. Das Private darf nur nicht überwiegen.

Das Buch „Narbenkinder“ von Cecily von Hundt wurde mir vom Verlag digitalpublishers kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, was meine Bewertung nicht beeinflusst hat.
409 reviews3 followers
April 26, 2022
🌟Ein spannender Krimi mit einem interessanten psychologischem Aspekt!🌟


Es ist noch lange nicht zu Ende …


Er tötet scheinbar wahllos Frauen und hinterlässt in ihrem Mund Botschaften an die Polizei. Bei seinem neuesten Mord fordert er, dass einzig die Reporterin Penny Kalunke, die vor zwei Jahren den Journalistenpreis gewann, über die Mordserie berichten dürfe. Zähneknirschend gibt die Polizei nach und beteiligt Penny an ihren Ermittlungen. Obwohl sie gerade schon genug um die Ohren hat, macht der Fall Penny neugierig: Kennt sie den Mörder vielleicht sogar persönlich? Doch während sie noch zusammen mit der Polizei nach einem Muster sucht, ist der Täter ihnen schon längst einen Schritt voraus …


,,Narbenkinder“ von Cecily von Hundt und dem Verlag Digitalpublishers ist ein Thriller, der am 21.04.22 erschienen ist. Dieses Werk ist eine Neuausgabe des bereits erschienenen Titels ,,Knochenkalt“. Hierbei handelt es sich um eine korrigierte Neuauflage mit neuem Cover, aber unverändertem Inhalt. Für mich war diese spannende und interessante Geschichte jedoch eher ein Krimi als ein Thriller. Hier geht es um einen psychopathischen Mörder, der scheinbar wahllos Frauen tötet und somit die Berliner Polizei und vor allem die Journalistin Penny Kalunke in Atem hält. Die Opfer scheinen nichts gemeinsam zu haben und an den Leichen hinterlässt der Täter Botschaften, die an die Polizei gerichtet sind. In seiner neusten fordert er, dass einzig Penny über den Fall berichten darf. Stammt der Täter aus ihrem Bekanntenkreis? Obwohl Penny mit eigenen Problemen zu kämpfen hat, will sie helfen, den Fall aufzuklären. Doch der Mörder überwacht jeden ihrer Schritte …

In dieser Story kommen Penny und der Killer zu Wort. So konnte ich beide Charaktere sehr gut kennenlernen und dessen Gedanken und Handlungen perfekt nachvollziehen. Warum der Täter Frauen töten, wird nach und nach klar, da er seine Beweggründe schildert und überzeugt ist, das Richtige zu tun. Mit seinen für ihn „guten Taten“ will er Aufmerksamkeit erregen und somit wird Penny das Ziel seiner kranken Psyche. Da Penny aber mehr als genug mit ihrer Bipolaren Störung zu tun hat, erkennt sie den Mörder viel zu spät.

Wer der Mörder ist, konnte ich mir nach der Hälfte des Buches denken, womit ich auch recht hatte. So war der Überraschungseffekt nicht mehr vorhanden, auch kam der Täter nach seiner Überführung nicht mehr zu Wort, was ich schade fand. Insgesamt spielen die Frauenmorde hier eine eher untergeordnete Rolle, da Pennys’ Störung das Hauptthema ist. Ihr Vater und ihr Chef spielen eine wichtige Rolle in ihrem Leben, das wieso wurde verständlich und gut erklärt. Penny war mir von Anfang an ein sympathischer Charakter, der die Story mit den typischen Hochs und Tiefs einer Bipolaren Störung aufgemischt hat. Mir hat dieser psychologische Aspekt sehr gut gefallen, der sehr ausführlich und vor allem authentisch beschrieben wird. Die Autorin hat das Leben einer manisch-depressiven Frau auf den Punkt gebracht, ihr Leiden und ihr Verhalten während beider Phasen hat sie sehr gut rübergebracht. Pennys’ Verhalten und dessen Folgen, wenn sie ihre angeordneten Medikamente nicht regelmäßig einnimmt, wurden klar geschildert. Dieser Aspekt hat gut in diesen Fall gepasst, denn während Penny mit ihren Problemen zu kämpfen hatte, war es dem Täter ein leichtes Spiel, seine Mitmenschen und vor allem sie zu täuschen.

Der flotte Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn er ist unheimlich gut zu lesen. Er ist detailliert, flüssig und klar, sodass der Krimi deswegen sehr realitätsnah rüberkam. 231 Seiten und sehr kurze Kapitel haben zudem für ein schnelles Lesetempo gesorgt. Insgesamt hat mir ,,Narbenkinder" mit seiner kurzweiligen Story spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert.
🌟🌟🌟🌟
Profile Image for Kirstin.
Author 1 book5 followers
February 19, 2024
Auf der Suche nach Thrillern in der audible included Bibliothek, habe ich Narbenkinder entdeckt gehabt. Und da ich aktuell einfach alles höre was irgendwie interessant klingt, dachte ich, warum nicht.
Ein großes Kompliment an die Autorin die wirklich unheimlich gut die Manie einer Bipolaren Störung beschreiben hat. (Soweit ich das beurteilen kann.) Zeitweise habe ich mich wirklich schrecklich unwohl gefühlt und sogar eine Pause eingelegt beim hören, weil es so verstörend war.
Die Geschichte an sich war allerdings ein wenig schwach. Das Ende war sehr überstürzt und auch sonst schien alles schnell, schnell gehen zu müssen. Es gab viele Charaktere, aber auch für sie schien es keinen Raum zu geben, um sie wirklich kennen zu lernen.
Also alles in allem gutes Potential, aber dieses Mal leider nichts für mich.
Profile Image for Eva.
776 reviews5 followers
July 1, 2022
Das Herz dieses Krimis gilt der Journalistin Penny Kalunke, die ihr Umfeld aufgrund ihrer Bipolaren Störung hier und da etwas ungewollt aufmischt.
Die Morde spielen dabei eher einen untergeordneten Charakter, was sich allerdings gut in die Geschichte einfügt.
Die Identität des Täters lässt sich gegen Ende des Buches erahnen, so dass es hier leider keinen Überraschungsmoment gibt. Dafür sorgt aber Papa Kalunke für ein Happy End.

Ein solider und kurzweiliger Krimi mit einer sympatischen, mit kleinen Macken behafteten, Journalistin als zivile Beraterin.



(Allg. Anmerkung: Dieses Buch erschien früher unter den Titel "Knochenkalt").
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