Composition is the single most powerful tool in a photographer's armoury. Unconstrained by any outside influence, it can be a pure expression of individuality, and this is what makes it so important. Freeman details both why and how composition works, from perception to visual imagination, including many practical compositional templates - varying from the Walk-in to the Frame Break to the Fibonacci Point - ready to be applied to a range of camera situations.
- All-new content from the master of photography guides - Concise and easy-to-follow format clearly explains the vital ingredients of composition - Real-life examples of composition in practice ably demonstrate the key elements - Unique visuals and illustrations cut through the jargon and make the subject simple
Librarian note: There is more than one author with this name in the Goodreads database.
Michael Freeman is a professional photographer and author. He wrote more than 100 book titles. He was born in England in 1945, took a Masters in geography at Brasenose College, Oxford University, and then worked in advertising in London for six years. He made the break from there in 1971 to travel up the Amazon with two secondhand cameras, and when Time-Life used many of the pictures extensively in the Amazon volume of their World's Wild Places series, including the cover, they encouraged him to begin a full-time photographic career.
Since then, working for editorial clients that include all the world's major magazines, and notably the Smithsonian Magazine (with which he has had a 30-year association, shooting more than 40 stories), Freeman's reputation has resulted in more than 100 books published. Of these, he is author as well as photographer, and they include more than 40 books on the practice of photography - for this photographic educational work he was awarded the Prix Louis Philippe Clerc by the French Ministry of Culture. He is also responsible for the distance-learning courses on photography at the UK's Open College of the Arts.
Diese Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe des Buchs. Leider unterbindet Goodreads die Erstellung der unterschiedlichen Sprachversionen. Dieses Review ist zusätzlich auf meinem Blog veröffentlicht worden.
Wer gerade mit dem Fotografieren beginnt, wird dieses Phänomen kennen. Man macht unzählige Fotos von einer Szenerie und bei manchen ist man begeistert und andere lassen einen kalt (oder vielleicht kennt dies auch ein Fotograf, der schon länger dabei ist). Oder man hat ein ganz bestimmtes Bild vor Augen, macht das Foto und ist total enttäuscht, wenn man es auf dem Monitor betrachtet. Ich habe schon einige Bücher über die Komposition von Fotos gelesen, aber keine war so umfassend und anschaulich wie dieses.
Ganz zu Beginn gibt Michael Freeman einige gute allgemeine Tipps, wie z.B. dass Praxis sehr wichtig ist und dass man seinen Blick für ein Foto schärfen muss. Dass das Fotografieren eine Mischung aus Intuition, Improvisation und Planung ist. Und es ist ja so, dass man irgendwann so viele Fotos gemacht hat, dass man tatsächlich seine Umgebung nur noch mit fotografischen Augen sieht.
Neben diesen allgemeinen Hinweisen kommt der Autor zur Sache. Und vertieft das Komponieren eines Fotos auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Natürlich finden in diesem Buch auch der goldene Schnitt und die Fibonacci-Reihen ihren Platz. Aber während sich andere Bücher darauf beschränken, gibt der Autor einen viel tieferen Einblick, wie ein Foto interessant gestaltet werden kann. Und es gibt sehr viele Möglichkeiten.
Diese zeigt Freeman nicht nur theoretisch, sondern immer wieder auch an praktischen Beispielen. Wenn verschiedene Fotos mit ähnlichem Motiv gezeigt werden, dann wird schnell deutlich, was er meint und wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann.
So vielfältig die Möglichkeiten sind, ein Foto interessant zu gestalten, so ist dies kein Praxishandbuch, in dem sich Übungen finden, wie man bestimmte Aspekte erlernen kann, sondern es ist ein Buch, dass dem (angehenden) Fotografen diverse Mittel an die Hand gibt, die er selbstständig in die Praxis umsetzen muss. Ob dies gelingt, liegt sowieso in dem Auge des Betrachters und das kann jedes Mal anders aussehen.
Spannend sind die Darstellungen, die der Autor zusammen mit der Firma iMotions erstellt hat, die das Eye-Tracking angewandt haben, das zeigt, wo und wie lange die Betrachter Fotos angeschaut haben. Diese Technik hat hier und da ein paar Überraschungen zu Tage gebracht. Allerdings nur für den westlichen Betrachter wohlgemerkt, denn Menschen aus anderen kulturellen Umgebungen sehen Fotos anders (was aber in diesem Buch nicht thematisiert wird).
Fazit Es ist überaus interessant, mit welchen Methoden ein Foto spannend gestaltet werden kann. Dieses Buch gibt einen sehr umfassenden Blick auf diese Thematik. Michael Freeman zeigt sehr anschaulich, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann. Wer dieses Buch aus der Hand legt, wird mit Sicherheit den Drang verspüren, sich die Kamera zu schnappen, um selbst auf Fototour zu gehen.