Weiblich, smart, unabhängig, sucht … und sucht …. und sucht … Unter den hiesigen Langzeitsingles tummeln sich erstaunlich viele erfolgreiche Frauen. Attraktive, schlaue, zielstrebige und eloquente Prachtexemplare in den besten Jahren, nur leider ohne Mann. Woran liegt das? Stockt die Gleichberechtigung etwa bei der Partnerwahl? Ida von Wegen untersucht, warum Erfolgsmomente und Eheversprechen nicht immer Hand in Hand gehen und lädt zu einer gründlichen Spurensuche ein mit Geschichten, die vom Bodenlosen ins Hodenlose und manchmal auch ins Hosenlose übergehen. Sie schreibt über Tinder-Pannen, verkappte Polyamore, Heiratsphobiker und Machomänner und zeigt, dass die moderne Frau vor allem eins braucht: Humor.
Ein augenzwinkerndes Plädoyer für einen entspannten Umgang mit dem Beziehungsstatus.
Dieses Buch zu bewerten fällt mir total schwer. Zuerst sei zu erwähnen, dass ich zum Großteil das erhalten habe, was ich auch erwartet habe: eine humorvolle Erzählung mit vielen Einblicken in das Leben der Autorin. Viele Aussagen konnte ich nachvollziehen und die Einblicke in die männliche Gedankenwelt waren durchaus interessant. Würde ich das Buch deshalb weiterempfehlen? Eher nicht, denn ich finde gerade wenn man zur Zielgruppe "erfolgreiche Frauen erfolglos auf der Suche nach dem Mann fürs Leben" gehört, kann das Buch einen auch dazu verleiten immer tiefer in eine negative Gedankenspirale reinzurutschen und sich in seinen Glaubenssätzen bestätigt zu fühlen. Mir hat vor allen die klare Einordnung und ein deutlicher Appell, die angesprochenen Themen humorvoll zu nehmen, gefehlt. Auch eine etwas wissenschaftlichere Aufmachung hätte ich bevorzugt. Außerdem war ich zwischenzeitlich mit den ganzen Namen etwas verwirrt und hatte das Gefühl die Themen folgen keiner klaren Struktur. Die Autorin ist zeitlich immer wieder in ihrem Leben hin und her gesprungen, sodass ich teilweise etwas Länger gebraucht habe, um zu realisieren, von welchem Typen sie da gerade spricht und wie ich das einzuordnen habe. Insgesamt hat mich das Buch jedoch unterhalten und meine zwei langen Zugfahrten gut gefüllt.
Das Buch gefällt mir insgesamt sehr gut. Auch wenn ich mich natürlich nicht mit jeder der erzählten Anekdoten identifizieren kann (was auch selbstverständlich und gut so ist), finde ich mich in vielen davon doch wieder. Dadurch wird es einfach auch sehr lustig, wenn man immer wieder schmunzeln muss, was für einen dummen Kram man in der Vergangenheit so alles gemacht hat und worauf man nun aufmerksam gemacht wird. Wovor ich vor dem lesen etwas Angst hatte, war, dass das Buch den »Feminismus«-Bogen überspannen könnte. Ich mag es absolut gar nicht, wenn durch die Blume (wenn überhaupt) durchgehend gesagt wird, dass ja alle Männer kacke sind und Frauen so viel besser dran sein sollten ohne sie. Das hat nichts mehr mit echtem Feminismus zu tun, weswegen es mich immer sehr stört, wenn es solche Ausmaße annimmt. Doch ich bin so happy, dass es hier überhaupt nicht in diese Spur rutscht! Der Mann ist nicht partout doof und den braucht man ja eh nicht. Vielmehr wird hier einfach ein wenig selbstironischen darüber geschmunzelt, wie dumm und naiv sich teils beide Geschlechter verhalten, wenn sie miteinander in Kontakt kommen. Die Autorin hat hier also das geschafft, was ich mir erhofft hatte: einen amüsierten Blick auf die Beziehung zwischen Männern und Frauen, auf die Probleme auf beiden Seiten. Das Ganze gepackt in kurze Anekdoten und Gespräche, über die ich mal mehr, mal weniger schmunzeln musste und die mich insgesamt gut unterhalten haben.
In diesem Buch schreibt die Autorin Ida von Wegen humorvoll über das Thema Partnersuche und zu welchen Problemen der Job der Frau dabei führt. Dabei geht es vor allem darum, dass die meisten Männer es präferieren, wenn sie auf der Karriereleiter höher stehen als ihre Partnerin. Die Autorin stützt sich dabei auf persönliche Erfahrungen von Freund*innen und Bekannten, scheinbar allgemeingültige Aussagen sowie öffentliche Geschichten. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, mit der Zeit wurde es aber besser. Allerdings fiel es mir allgemein etwas schwer zu folgen, da ich das Gefühl hatte, dass wahllos Gedanken und Geschichten aneinander gereiht wurden, sodass ich keinen wirklichen roten Faden erkannt habe. Das Buch war unterhaltsam und hat teils auf humorvolle, teils auf erschreckende Weise gezeigt, wie Männer mit der Karriereposition der Frau umgehen (oder eben auch nicht)! warum ist es für Männer viel attraktiver, mit Frauen zusammen zu sein, die weniger verdienen, vermeintlich ungebildeter sind? Auf diese Fragen versucht die Autorin antworten zu finden. Ich finde das Thema sehr spannend und hätte mir noch ein paar Statistiken oder Aussagen von Verhaltsforschern zu diesem Thema gewünscht, sofern solche Daten existieren.
Zusammenfassend war es ein ganz gutes, kritisches, aber auch humorvolles Buch basierend auf Erfahrungen, das mir jedoch etwas zu persönlich gehalten war und bei dem mir etwas der rote Faden gefehlt hat.
Ich habe ein paar Anläufe gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden. Besonders zu Beginn sind die schnellen Themen- und Zeitwechsel sehr verwirrend. Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist das Buch sehr unterhaltsam. Die Männersuche moderner Frauen wird mit witzigen Anekdoten beschrieben, bei der sich sicherlich die ein oder andere Leserin selbst wiederfinden kann. Es werden sowohl weiblich als auch männlich gelesene Personen in Sachen Beziehungen und Verbesserungspotential unter die Lupe genommen.
Ich habe das Buch von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe das Buch ehrlich gesagt bei 14% abgebrochen. Ich konnte mit dem Schreibstil nicht viel anfangen und habe mir schwer getan das Buch zu lesen. Außerdem habe ich relativ früh gemerkt das ich mit der Thematik "Partnersuche" nicht viel anfangen kann. Was aber an dieser Stelle definitiv mein Fehler ist, da ich mich vor dem Anfragen nicht mit dem Klappentext beschäftigt habe.
Ich bin nicht die Zielgruppe dieses Buches, das wusste ich, aber ich dachte es wäre vielleicht amüsant zu lesen, witzig geschrieben, aber ich habe nicht gelacht, fand es eher platt, die Anekdoten mau und der Inhalt hat sich in jedem Kapitel gefühlt wiederholt, sodass man das Buch locker um 50% hätte einkürzen können.
vielleicht spricht es einem ja aus der Seele, wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hat, aber für mich war es einfach nur platt.
Leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um die kurzweilige und humorvolle Lektüre die ich erwartet habe. Stattdessen lamentiert die Autorin darüber wie schwer sie es hat, und das alles nur weil sie so intelligent und gebildet ist. Wenn Männer sich davon wirklich einschüchtern lassen, dann bestimmt nicht nur wegen der universitären Abschlüsse. Auch die inhaltlichen Sprünge und unendlich vielen Namen haben das lesen langwierig erscheinen lassen. Leider keine Empfehlung.
Fasst viele Punkte im modernen Dating gut zusammen, viel Augenzwinkern, aber auch (natürlich wahrscheinlich auch gewollt) sehr binär und in Klischees gedacht, Feminismus ein bisschen in Richtung Barbara Schöneberger. Ist ok, zum schnellen drüberhören/lesen und wie mir Freundinnen am Küchentisch gemeinsam aufregen, aber kein must-read.
"Eine hodenlose Frechheit" ist mehr eine Sammlung von persönlichen, teils durchaus amüsanten Anekdoten als ein wirklicher Ratgeber. Trotz eines gewissen, vielleicht nicht immer nachvollziehbaren Humors kann Ida von Wegen nur bedingt überzeugen, denn obwohl versucht wird, einen roten Faden durch die knapp 200 Seiten zu ziehen, driften die Gedanken oftmals ab. Erinnert insgesamt mehr an ein Tage- als an ein Sachbuch.
Eine sehr einseitige Sicht auf den Feminismus und nicht sonderlich clever, oder reflektiert. Wird dem lustigen Titel auch im Humor leider nicht gerecht.
Ida von Wegen beschäftigt sich mit der Frage, warum so viele erfolgreiche, toughe Frauen dauerhaft single sind, obwohl sie eigentlich bereit wären, sich dauerhaft zu binden. Mit sehr viel Humor erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen und denen ihrer Freundinnen, bezieht auch immer wieder die männliche Perspektive mit ein und geht dem Problem auf den Grund. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und hatte ein paar schöne Lesestuden, allerdings muss ich dazu sagen, dass es sich eher um einen persönlichen Erfahrungsbericht handelt, was ich anhand von Titel und Klappentext nicht erwartet hätte. Zudem bin ich vermutlich einfach nicht die Zielgruppe dieses Buches, da ich in meinem Leben an einem ganz anderen Punkt stehe als die Autorin. Nicht deso trotz möchte ich eine Empfehlung für das Buch aussprechen, da es wirklich unterhaltsam ist, die Autorin einen schönen, locker angenehmen Schreibstil hat und meine feministische Ader sich sehr über ihre Ansichten gefreut hat