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Die Crew: Die Rückkehr zum 9. Planeten
Ein Weltraum-Abenteuer, zwei Bücher, über 150 Entscheidungsmöglichkeiten.
Das Schicksal der Crew ist in euren Händen! Denn es wartet ein fantastisches Science-Fiction-Abenteuer voller überraschender Wendungen auf euch. Mit jeder Entscheidung taucht ihr tiefer in die Geschichte ein. Wird es der Crew gelingen, erfolgreich zur Erde zurückzukehren? Das könnt nur ihr selbst bestimmen ...
Nach der Rückkehr der ersten Crew vom 9. Planeten startet das Raumschiff Galathea, um die offenen Fragen der Mission zu beantworten. Ein Notruf der Mars-Kolonie, riskante Außeneinsätze, Rivalität unter den Astronauten – knifflige Probleme, die gelöst werden müssen. Jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Verlauf der Geschichte ...
Das Schicksal der Crew ist in euren Händen! Denn es wartet ein fantastisches Science-Fiction-Abenteuer voller überraschender Wendungen auf euch. Mit jeder Entscheidung taucht ihr tiefer in die Geschichte ein. Wird es der Crew gelingen, erfolgreich zur Erde zurückzukehren? Das könnt nur ihr selbst bestimmen ...
Nach der Rückkehr der ersten Crew vom 9. Planeten startet das Raumschiff Galathea, um die offenen Fragen der Mission zu beantworten. Ein Notruf der Mars-Kolonie, riskante Außeneinsätze, Rivalität unter den Astronauten – knifflige Probleme, die gelöst werden müssen. Jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Verlauf der Geschichte ...
320 pages, Paperback
Published September 19, 2022
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Community Reviews
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
November 29, 2022
Im Buch geht es darum, zum neunten Planeten zu reisen. Dabei verfolgen wir jeweils die Perspektive von Cim oder Prosper und begleiten die Crew der Galathea, wie sie verschiedene Herausforderungen meistern.
Das Spielkonzept ist wahnsinnig interessant. Ich finde es echt toll, die Geschichte mit einer zweiten Person zusammen erleben zu können und einander dann vorlesen zu können.
Ich hatte dennoch das Gefühl, das Prinzip sei noch nicht ganz ausgereift. Der Aufbau ist manchmal verwirrend und es gibt Momente, wo nicht nachvollziehbar ist, wer nun als Erstes lesen soll, was frustrierend und unintuitiv sein kann.
Die Story selber hat mir gefallen. Sie war spannend und sehr gut nachvollziehbar, sodass man die Galathea in den Weiten des Alls gut vor Augen haben konnte. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Es ist schön zu sehen, wie sie Beziehungen zueinander aufbauen und auch miteinander herumalbern.
Leider muss ich auch sagen, dass sich die Storyline manchmal sehr nach Railroading angefühlt hat. Es wurde also auf eine bestimmte Story hingearbeitet und es hat sich angefühlt, als würden abweichende Entscheidungen die Geschichte nur bedingt beeinflussen und eher ein kleines Extra sein, als eine gravierende Entscheidung.
Wir haben wirklich mehrere Stunden gelesen, was natürlich zum einen cool ist, weil man eine wirklich ansprechende langfristige Story bekommt. Zum anderen hätte ich es natürlich cooler gefunden, wenn die Story lieber ein bisschen kürzer gewesen wäre und man dann wirklich einflussreiche Entscheidungen hätte treffen können.
Wir haben die Bücher gemeinsam über Skype gelesen, was nicht schlecht war, aber es hätte persönlich wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht. Dann muss man natürlich die entsprechende Zeit haben oder nah aneinander wohnen, um sich so regelmäßig zu treffen.
Die Idee ist wahnsinnig cool, die Umsetzung zeigt aber einige klare Probleme. Trotzdem hat es jede Menge Spaß gemacht. Ich hoffe natürlich, dass beim nächsten Abenteuer schon etwas mehr Expertise drinsteckt, weil mich grundsätzlich weitere Bücher dieser Art sehr reizen würden.
Das Spielkonzept ist wahnsinnig interessant. Ich finde es echt toll, die Geschichte mit einer zweiten Person zusammen erleben zu können und einander dann vorlesen zu können.
Ich hatte dennoch das Gefühl, das Prinzip sei noch nicht ganz ausgereift. Der Aufbau ist manchmal verwirrend und es gibt Momente, wo nicht nachvollziehbar ist, wer nun als Erstes lesen soll, was frustrierend und unintuitiv sein kann.
Die Story selber hat mir gefallen. Sie war spannend und sehr gut nachvollziehbar, sodass man die Galathea in den Weiten des Alls gut vor Augen haben konnte. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Es ist schön zu sehen, wie sie Beziehungen zueinander aufbauen und auch miteinander herumalbern.
Leider muss ich auch sagen, dass sich die Storyline manchmal sehr nach Railroading angefühlt hat. Es wurde also auf eine bestimmte Story hingearbeitet und es hat sich angefühlt, als würden abweichende Entscheidungen die Geschichte nur bedingt beeinflussen und eher ein kleines Extra sein, als eine gravierende Entscheidung.
Wir haben wirklich mehrere Stunden gelesen, was natürlich zum einen cool ist, weil man eine wirklich ansprechende langfristige Story bekommt. Zum anderen hätte ich es natürlich cooler gefunden, wenn die Story lieber ein bisschen kürzer gewesen wäre und man dann wirklich einflussreiche Entscheidungen hätte treffen können.
Wir haben die Bücher gemeinsam über Skype gelesen, was nicht schlecht war, aber es hätte persönlich wahrscheinlich noch mehr Spaß gemacht. Dann muss man natürlich die entsprechende Zeit haben oder nah aneinander wohnen, um sich so regelmäßig zu treffen.
Die Idee ist wahnsinnig cool, die Umsetzung zeigt aber einige klare Probleme. Trotzdem hat es jede Menge Spaß gemacht. Ich hoffe natürlich, dass beim nächsten Abenteuer schon etwas mehr Expertise drinsteckt, weil mich grundsätzlich weitere Bücher dieser Art sehr reizen würden.
December 13, 2022
Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 2059. Die Crew des Raumschiffs „GALATHEA“ macht sich auf den jahrelangen Weg quer durch das All, um den 9. Planeten unseres Sonnensystems zu erforschen. Auf ihrer Reise erlebt die Crew eine Menge Abenteuer, die die Lesenden selbst mitentscheiden können. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Science-Fiction-Abenteuer, bei dem man aktiv Entscheidungen treffen muss. Die Geschichte ist in zwei Bücher aufgeteilt, so dass das Abenteuer kooperativ mit einer anderen Person gespielt werden kann. Jede Person erlebt dabei die Geschichte aus einer anderen Perspektive.
Fazit:
Das Abenteuer bin ich mit meiner besten Freundin angegangen. Jede von uns hat sich einer Sichtweise, d.h. einem Buch, angenommen. Wie vorgeschlagen, haben wir uns die Geschichte jeweils passend vorgelesen.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und viele Dinge waren wirklich unvorhersehbar. Besonders beeindruckt haben mich die einzigartigen Charaktere, allen voran Kommandantin Cim. Vor allem ihr Humor hat es mir angetan.
Wir haben das Abenteuer an vier Tagen beendet und dafür ungefähr 10 Stunden benötigt. Je nachdem wie man sich im Laufe der Geschichte entscheidet, fällt die Länge natürlich unterschiedlich aus. Auch wir sind hin und wieder in einer Sackgasse gelandet. Im Großen und Ganzen ist die Navigation durch die Bücher sehr gut erklärt, nur an einer Stelle war das weitere Vorgehen etwas undeutlich formuliert. Auch die Tatsache, dass wir die Bücher laut vorgelesen haben, hat zu der Länge beigetragen. Hier empfehle ich genügend Trinken bereit zu stellen, da das nach ein paar Stunden doch anstrengend werden kann.
Wirklich positiv und auch sehr praktisch finde ich die Aufteilung in zwei einzelne Bücher. Sollte ein persönliches Treffen nicht möglich sein, kann man die Geschichte auch von unterschiedlichen Orten, z.B. per Telefon, weiterverfolgen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, da die Geschichte wirklich unterhaltsam ist. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass das ganze Abenteuer wohl eher nicht an einem Nachmittag erlebt werden kann.
Wir befinden uns im Jahr 2059. Die Crew des Raumschiffs „GALATHEA“ macht sich auf den jahrelangen Weg quer durch das All, um den 9. Planeten unseres Sonnensystems zu erforschen. Auf ihrer Reise erlebt die Crew eine Menge Abenteuer, die die Lesenden selbst mitentscheiden können. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Science-Fiction-Abenteuer, bei dem man aktiv Entscheidungen treffen muss. Die Geschichte ist in zwei Bücher aufgeteilt, so dass das Abenteuer kooperativ mit einer anderen Person gespielt werden kann. Jede Person erlebt dabei die Geschichte aus einer anderen Perspektive.
Fazit:
Das Abenteuer bin ich mit meiner besten Freundin angegangen. Jede von uns hat sich einer Sichtweise, d.h. einem Buch, angenommen. Wie vorgeschlagen, haben wir uns die Geschichte jeweils passend vorgelesen.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und viele Dinge waren wirklich unvorhersehbar. Besonders beeindruckt haben mich die einzigartigen Charaktere, allen voran Kommandantin Cim. Vor allem ihr Humor hat es mir angetan.
Wir haben das Abenteuer an vier Tagen beendet und dafür ungefähr 10 Stunden benötigt. Je nachdem wie man sich im Laufe der Geschichte entscheidet, fällt die Länge natürlich unterschiedlich aus. Auch wir sind hin und wieder in einer Sackgasse gelandet. Im Großen und Ganzen ist die Navigation durch die Bücher sehr gut erklärt, nur an einer Stelle war das weitere Vorgehen etwas undeutlich formuliert. Auch die Tatsache, dass wir die Bücher laut vorgelesen haben, hat zu der Länge beigetragen. Hier empfehle ich genügend Trinken bereit zu stellen, da das nach ein paar Stunden doch anstrengend werden kann.
Wirklich positiv und auch sehr praktisch finde ich die Aufteilung in zwei einzelne Bücher. Sollte ein persönliches Treffen nicht möglich sein, kann man die Geschichte auch von unterschiedlichen Orten, z.B. per Telefon, weiterverfolgen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, da die Geschichte wirklich unterhaltsam ist. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass das ganze Abenteuer wohl eher nicht an einem Nachmittag erlebt werden kann.
April 23, 2023
Eine gemeinsame Reise durch den Weltraum
In "die Crew" - Rückkehr zum 9. Planeten - macht man sich gemeinsam mit einem Lesepartner auf zu einer abenteuerreichen Reise durch den Weltraum. Man erhält zwei Bücher, welche die Geschichte jeweils aus Sicht der zwei Hauptcharaktere beschreiben, und liest sich dabei jeweils einen kurzen (oder auch längeren Abschnitt) vor. Diese sind mit Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet und in mehr oder weniger willkürlicher Reihenfolge angeordnet. Am Ende des Abschnitts erhält man dann einen Verweis, wo es weiter geht. Jeder der beiden Charaktere kann Entscheidungen treffen, die das weitere Spielgeschehen beeinflussen. So erlebt man Erfolge oder auch Rückschläge basierend auf dem Weg, den man eingeschlagen hat. Auch allein kann man das Abenteuer bestreiten.
Das Cover der Bücher ist sehr schön gestaltet und fügt sich, wenn man beide Bände zusammenlegt, zu einer großen Illustration zusammen. Ein schönes Detail, das auf die Spielerfahrung einstimmt.
Die Charaktere sind alle detailliert beschrieben. Sie alle sind ziemlich einzigartig gestaltet, sodass bereits die Charakterbeschreibungen am Anfang unterhaltsam zu lesen sind. Auch wenn ich sonst nicht viel Sic-Fi lese, würde ich sagen, dass sie dabei keine Abziehbilder der Genre-Klischees sind, sondern alle liebenswerte Besonderheiten mit sich bringen. Auch die Diversität kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.
Nach dem Lesen der Charakterbeschreibungen und der kurzen Einführung zum Spielprinzip ging es dann los. Die erste zu treffende Entscheidung lies auch nicht lange auf sich warten. Sie fiel auch gar nicht so leicht, weshalb erst einmal eine rege Diskussion mit meiner Co-Leserin bei diesem Abenteuer entbrannte. Es machte sehr viel Spaß, sich die möglichen Folgen der Entscheidung zu überlegen und basierend darauf einen Weg einzuschlagen.
Insgesamt hätten es für mich noch ein paar mehr Entscheidungen sein können, aber da mit jeder Entscheidung die Geschichte deutlich komplexer wird, ist es verständlich, dass doch eher sparsam damit umgegangen wurde. Manchmal zog sich die Geschichte zwischen den Entscheidungen für mein Empfinden ein bisschen, besonders in den Zeiten, in denen die Crew (ohne zu viel verraten zu wollen) sich recht lange ohne neue Reiseziele durch das Weltall bewegt. Doch allein dadurch, dass immer eine gewisse Dynamik dabei ist (entweder lesen oder zuhören, schauen, wer als nächstes dran ist und natürlich auch abseits der Entscheidungen über die Ereignisse reden) war es auf jeden Fall nie langweilig.
Ziemlich viel Gutes also, doch es gibt auch einige Kritikpunkte. Diese beziehen sich fast alle auf die Feinheiten des Spielsystems. Da das (meines Wissens nach) das erste Buch dieser Art von Kosmos ist, muss hieran möglicherweise noch etwas gefeilt werden. So kamen wir am Anfang etwas durcheinander, weil aus der Beschreibung nicht wirklich klar hervorging, das man sich nicht immer abwechselnd vorliest, sondern eine Person auch mehrmals hintereinander dran sein kann. Zumindest ging es uns so.
Außerdem sollte es graue Abschnitte geben, die bei beiden Lesern gleich sind, nur eben aus der Perspektive des anderen Charakters geschrieben. Doch oft war das nicht so. Der Text unterschied sich immerhin so stark, dass man das Bedürfnis hatte, doch noch einmal die andere Perspektive vorzulesen, damit einem keine Information entgeht. Auf der anderen Seite gab es "normale" Text, die sich dann aber doch so ähnlich waren, dass man sie eigentlich nicht hätte zweimal lesen müssen. Das nimmt das Tempo aus der Geschichte, und gerade am Anfang der Reise kam es sehr viel auf.
Ein letzter Kritikpunkt ist auch noch die Auswirkung, die die Entscheidung auf das weitere Spielgeschehen hat. Es gibt im Grunde genommen immer nur falsche und richtige Entscheidungen, wobei falsche nach relativ kurzer Zeit ins Leere laufen. Es gibt also keine zwei oder drei Handlungsstränge, denen man folgen kann, sondern es ergibt sich zwangsläufig das Ziel, die jeweils richtige Entscheidung zu treffen. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber gut zu wissen. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn einige Entscheidungen einen anderen Verlauf der Handlung eröffnet hätten, und nicht immer nur ein potenzielles Ende.
Zuletzt möchte ich noch lobend die umfangreiche Spielzeit hervorheben - man bekommt hier auf jeden Fall viele schöne, gemeinsame Stunden zu zweit oder auch allein, wenn man sich für ein Solo-Abenteuer entscheidet. Nach ca. 8 Spielstunden war bei uns noch immer kein Ende in Sicht (vielleicht lesen wir aber auch nur besonders langsam ;) )
Fazit: Wer nach einer Geschichte zum zusammen Erleben sucht, egal ob mit guten Freunden oder vielleicht auch als Familie, dem kann ich das Buch auf jeden Fall ans Herz legen. Ins Spielprinzip muss man sich erst einmal einfinden, aber wenn das geschafft ist, erlebt man eine durchaus spannende Reise durch den Weltraum. Bei den Feinheiten ist wie gesagt noch ein wenig Luft nach oben, aber ich kann mir vorstellen, dass zukünftige Bände mit dem gleichen Prinzip (sollte es sie geben) da noch einmal nachbessern. Ich würde mich auf jeden Fall über ein weiteres Abenteuer dieser Art freuen!
In "die Crew" - Rückkehr zum 9. Planeten - macht man sich gemeinsam mit einem Lesepartner auf zu einer abenteuerreichen Reise durch den Weltraum. Man erhält zwei Bücher, welche die Geschichte jeweils aus Sicht der zwei Hauptcharaktere beschreiben, und liest sich dabei jeweils einen kurzen (oder auch längeren Abschnitt) vor. Diese sind mit Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet und in mehr oder weniger willkürlicher Reihenfolge angeordnet. Am Ende des Abschnitts erhält man dann einen Verweis, wo es weiter geht. Jeder der beiden Charaktere kann Entscheidungen treffen, die das weitere Spielgeschehen beeinflussen. So erlebt man Erfolge oder auch Rückschläge basierend auf dem Weg, den man eingeschlagen hat. Auch allein kann man das Abenteuer bestreiten.
Das Cover der Bücher ist sehr schön gestaltet und fügt sich, wenn man beide Bände zusammenlegt, zu einer großen Illustration zusammen. Ein schönes Detail, das auf die Spielerfahrung einstimmt.
Die Charaktere sind alle detailliert beschrieben. Sie alle sind ziemlich einzigartig gestaltet, sodass bereits die Charakterbeschreibungen am Anfang unterhaltsam zu lesen sind. Auch wenn ich sonst nicht viel Sic-Fi lese, würde ich sagen, dass sie dabei keine Abziehbilder der Genre-Klischees sind, sondern alle liebenswerte Besonderheiten mit sich bringen. Auch die Diversität kommt auf jeden Fall nicht zu kurz.
Nach dem Lesen der Charakterbeschreibungen und der kurzen Einführung zum Spielprinzip ging es dann los. Die erste zu treffende Entscheidung lies auch nicht lange auf sich warten. Sie fiel auch gar nicht so leicht, weshalb erst einmal eine rege Diskussion mit meiner Co-Leserin bei diesem Abenteuer entbrannte. Es machte sehr viel Spaß, sich die möglichen Folgen der Entscheidung zu überlegen und basierend darauf einen Weg einzuschlagen.
Insgesamt hätten es für mich noch ein paar mehr Entscheidungen sein können, aber da mit jeder Entscheidung die Geschichte deutlich komplexer wird, ist es verständlich, dass doch eher sparsam damit umgegangen wurde. Manchmal zog sich die Geschichte zwischen den Entscheidungen für mein Empfinden ein bisschen, besonders in den Zeiten, in denen die Crew (ohne zu viel verraten zu wollen) sich recht lange ohne neue Reiseziele durch das Weltall bewegt. Doch allein dadurch, dass immer eine gewisse Dynamik dabei ist (entweder lesen oder zuhören, schauen, wer als nächstes dran ist und natürlich auch abseits der Entscheidungen über die Ereignisse reden) war es auf jeden Fall nie langweilig.
Ziemlich viel Gutes also, doch es gibt auch einige Kritikpunkte. Diese beziehen sich fast alle auf die Feinheiten des Spielsystems. Da das (meines Wissens nach) das erste Buch dieser Art von Kosmos ist, muss hieran möglicherweise noch etwas gefeilt werden. So kamen wir am Anfang etwas durcheinander, weil aus der Beschreibung nicht wirklich klar hervorging, das man sich nicht immer abwechselnd vorliest, sondern eine Person auch mehrmals hintereinander dran sein kann. Zumindest ging es uns so.
Außerdem sollte es graue Abschnitte geben, die bei beiden Lesern gleich sind, nur eben aus der Perspektive des anderen Charakters geschrieben. Doch oft war das nicht so. Der Text unterschied sich immerhin so stark, dass man das Bedürfnis hatte, doch noch einmal die andere Perspektive vorzulesen, damit einem keine Information entgeht. Auf der anderen Seite gab es "normale" Text, die sich dann aber doch so ähnlich waren, dass man sie eigentlich nicht hätte zweimal lesen müssen. Das nimmt das Tempo aus der Geschichte, und gerade am Anfang der Reise kam es sehr viel auf.
Ein letzter Kritikpunkt ist auch noch die Auswirkung, die die Entscheidung auf das weitere Spielgeschehen hat. Es gibt im Grunde genommen immer nur falsche und richtige Entscheidungen, wobei falsche nach relativ kurzer Zeit ins Leere laufen. Es gibt also keine zwei oder drei Handlungsstränge, denen man folgen kann, sondern es ergibt sich zwangsläufig das Ziel, die jeweils richtige Entscheidung zu treffen. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber gut zu wissen. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn einige Entscheidungen einen anderen Verlauf der Handlung eröffnet hätten, und nicht immer nur ein potenzielles Ende.
Zuletzt möchte ich noch lobend die umfangreiche Spielzeit hervorheben - man bekommt hier auf jeden Fall viele schöne, gemeinsame Stunden zu zweit oder auch allein, wenn man sich für ein Solo-Abenteuer entscheidet. Nach ca. 8 Spielstunden war bei uns noch immer kein Ende in Sicht (vielleicht lesen wir aber auch nur besonders langsam ;) )
Fazit: Wer nach einer Geschichte zum zusammen Erleben sucht, egal ob mit guten Freunden oder vielleicht auch als Familie, dem kann ich das Buch auf jeden Fall ans Herz legen. Ins Spielprinzip muss man sich erst einmal einfinden, aber wenn das geschafft ist, erlebt man eine durchaus spannende Reise durch den Weltraum. Bei den Feinheiten ist wie gesagt noch ein wenig Luft nach oben, aber ich kann mir vorstellen, dass zukünftige Bände mit dem gleichen Prinzip (sollte es sie geben) da noch einmal nachbessern. Ich würde mich auf jeden Fall über ein weiteres Abenteuer dieser Art freuen!
November 29, 2022
Ich bin ein großer Fan von Spielbüchern, in denen man selbst Entscheidungen treffen kann. Mittlerweile gibt es eine relativ große Auswahl mit verschiedenen Settings, aber dies war tatsächlich eines der ersten, dass explizit für zwei Personen konzipiert ist. Da mein Mann und ich gern mit Freunden das Kartenspiel „Die Crew“ spielen, konnte ich es kaum erwarten mit ihm dieses Buch durchzuspielen. Leider konnte es uns nicht ganz überzeugen.
Aber zuerst zum positiven: Es handelt sich eigentlich um zwei Bücher, damit man problemlos zu zweit lesen (bzw. vorlesen kann). Die Cover sind schön gestaltet und ergeben ein großes Bild, wenn man sie nebeneinander stellt. Die Regeln sind schnell gelesen, hier ist alles wirklich sehr einfach gehalten. Für das Solospiel gibt es natürlich auch eine Erklärung.
Die beiden eher dünnen Bücher sind jeweils aus der Perspektive von der weiblichen Cim und dem männlichen Prosper geschrieben. Für uns als Pärchen super, für eine andere Konstellation wird es vielleicht ein wenig weird. Ohne zu spoilern, aber so ganz kann ich mir eine Teenager-Mutter-Kombination beim Lesen jetzt nicht vorstellen.
Was mich bei anderen Spielbüchern manchmal stört ist, dass die einzelnen Absätze sehr kurz sind. So muss man sehr viel blättern, was nach einiger Zeit nervt. Das ist bei „Die Crew“ anders gelöst, hier sind die zu lesenden Abschnitte eher lang. So baut sich eine richtige Story auf und man lernt die einzelnen Charaktere besser kennen. Diese sind allerdings eher ein wenig flach, aber das ist vermutlich auch gar nicht der Anspruch des Buches.
Auch eine physikalisch richtige Darstellung der Astrodynamik darf hier nicht erwartet werden. Aus dramaturgischen Gründen werden Slingshots hier auch mal spontan verändert. Fachvokabular ist zwar vorhanden, theoretische Erklärungen finden sich aber glücklicherweise nicht.
Wie in allen Spielbüchern kann man auch hier scheitern und das wird sicherlich auch ein paar Mal passieren. Hier kommt man aber ganz schnell zurück zur letzten Entscheidung und muss nicht von vorn anfangen. An zwei Stellen wurden wir allerdings fehlgeleitet und die Verweise waren definitiv falsch. Das ist – gerade bei so vergleichsweise dünnen – Büchern wirklich ärgerlich.
Die eher seichte Story eignet sich gut für Young Adult Leser:innen, im Spiel zu zweit muss aber recht viel vorgelesen werden. Das ist für einige vermutlich nicht so einfach zu bewältigen, schließlich soll es dem Zuhörer oder der Zuhörerin auch gefallen. Die in grau gedruckten Texte sind dabei nicht ganz gleich so, dass das Mitlesen leider nicht funktioniert. Das hatte ich mir laut der Beschreibung zwar anders vorgestellt, uns hat es aber nicht gestört.
Insgesamt ein sehr schöner Ansatz, das Spielbuch für zwei Personen erlebbar zu machen. Die Entscheidungen trifft allerdings nur eine Person, Interaktion gibt es nicht. Das gegenseitige Vorlesen ist manchmal recht lang und könnte auch anders gelöst werden. Ich hätte mich zum Beispiel über verschiedene Informationen in den Büchern gefreut, die dann einen Austausch nötig gemacht hätten. Da man allerdings auch mit nur einem Buch die Geschichte solo durchspielen kann, doppelt sich quasi alles. Dieser Kompromiss tut dem ganzen nicht gut, wer allein spielen möchte kann lieber zu einem anderen Buch greifen. Und wer zu zweit ist, findet hier eben auch nicht das optimale Spielerlebnis.
Aber zuerst zum positiven: Es handelt sich eigentlich um zwei Bücher, damit man problemlos zu zweit lesen (bzw. vorlesen kann). Die Cover sind schön gestaltet und ergeben ein großes Bild, wenn man sie nebeneinander stellt. Die Regeln sind schnell gelesen, hier ist alles wirklich sehr einfach gehalten. Für das Solospiel gibt es natürlich auch eine Erklärung.
Die beiden eher dünnen Bücher sind jeweils aus der Perspektive von der weiblichen Cim und dem männlichen Prosper geschrieben. Für uns als Pärchen super, für eine andere Konstellation wird es vielleicht ein wenig weird. Ohne zu spoilern, aber so ganz kann ich mir eine Teenager-Mutter-Kombination beim Lesen jetzt nicht vorstellen.
Was mich bei anderen Spielbüchern manchmal stört ist, dass die einzelnen Absätze sehr kurz sind. So muss man sehr viel blättern, was nach einiger Zeit nervt. Das ist bei „Die Crew“ anders gelöst, hier sind die zu lesenden Abschnitte eher lang. So baut sich eine richtige Story auf und man lernt die einzelnen Charaktere besser kennen. Diese sind allerdings eher ein wenig flach, aber das ist vermutlich auch gar nicht der Anspruch des Buches.
Auch eine physikalisch richtige Darstellung der Astrodynamik darf hier nicht erwartet werden. Aus dramaturgischen Gründen werden Slingshots hier auch mal spontan verändert. Fachvokabular ist zwar vorhanden, theoretische Erklärungen finden sich aber glücklicherweise nicht.
Wie in allen Spielbüchern kann man auch hier scheitern und das wird sicherlich auch ein paar Mal passieren. Hier kommt man aber ganz schnell zurück zur letzten Entscheidung und muss nicht von vorn anfangen. An zwei Stellen wurden wir allerdings fehlgeleitet und die Verweise waren definitiv falsch. Das ist – gerade bei so vergleichsweise dünnen – Büchern wirklich ärgerlich.
Die eher seichte Story eignet sich gut für Young Adult Leser:innen, im Spiel zu zweit muss aber recht viel vorgelesen werden. Das ist für einige vermutlich nicht so einfach zu bewältigen, schließlich soll es dem Zuhörer oder der Zuhörerin auch gefallen. Die in grau gedruckten Texte sind dabei nicht ganz gleich so, dass das Mitlesen leider nicht funktioniert. Das hatte ich mir laut der Beschreibung zwar anders vorgestellt, uns hat es aber nicht gestört.
Insgesamt ein sehr schöner Ansatz, das Spielbuch für zwei Personen erlebbar zu machen. Die Entscheidungen trifft allerdings nur eine Person, Interaktion gibt es nicht. Das gegenseitige Vorlesen ist manchmal recht lang und könnte auch anders gelöst werden. Ich hätte mich zum Beispiel über verschiedene Informationen in den Büchern gefreut, die dann einen Austausch nötig gemacht hätten. Da man allerdings auch mit nur einem Buch die Geschichte solo durchspielen kann, doppelt sich quasi alles. Dieser Kompromiss tut dem ganzen nicht gut, wer allein spielen möchte kann lieber zu einem anderen Buch greifen. Und wer zu zweit ist, findet hier eben auch nicht das optimale Spielerlebnis.
November 30, 2022
Als ich dieses Buch entdeckt habe, war ich direkt neugierig. Ein Weltraumabenteuer, die Geschichte selbst beeinflussen, Entscheidungen für die Protagonisten treffen, eine Geschichte zu zweit lesen - alles Faktoren, die mich angesprochen haben.
Auch mein Sohn (10 Jahre) war sofort Feuer und Flamme.
Also haben wir uns zu zweit daran gemacht. Und es hat wirklich Spaß gemacht. Sich gegenseitig vorzulesen, durchs Weltall zu reisen und sich für die richtigen Optionen zu entscheiden war wirklich spannend. Die Geschichte enthält natürlich so einige technische Fachbegriffe, die man aber nicht zwingend alle kennen muss, um der Story folgen zu können. Außerdem enthält die Geschichte auch eine große Portion Humor und ist sehr unterhaltsam erzählt.
Zu Anfang wurde erklärt, wie das Ganze überhaupt funktioniert. Dann wurde die gesamte Crew in kurzen Abschnitten vorgestellt und schon ging das Abenteuer los. Man liest meist abwechselnd aus Cims und Prospers Sicht in Form von persönlichen Tagebüchern.
Die Geschichte startet spannend, alles wird für die große Mission vorbereitet, die Crew ist startklar und heiß darauf, dass es endlich los geht.
Doch schnell merkt man, dass sich gewisse Aspekte der Story in den Abschnitten der verschiedenen Protagonisten wiederholen. Klar, das kommt daher, dass die Bücher ja auch eigenständig funktionieren sollen, aber da wäre es mir lieber gewesen, es eben nur im Team lesen zu können. Es war auch in der Anleitung angekündigt, dass sich Texte in beiden Büchern gleichen. Diese sollten grau hinterlegt sein und vom Partner mitgelesen werden können. Es haben sich aber viel mehr Passagen wiederholt und die Grauhinterlegten waren so unterschiedlich, dass „mitlesen“ schwer war. Diese hätten dann gerne auch wortgleich sein dürfen.
Das quer durchs Buch springen war mal ein ganz anderes Leseerlebnis und sehr lustig, aber gestaltete sich nicht immer so ganz leicht. Da vor den Abschnitten nicht steht von welchem Abschnitt man kommt, ist ein Zurückblättern und Kontrollieren unmöglich, wenn man sich den vorigen Abschnitt nicht gemerkt hat.
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Szenen nicht ganz richtig aufeinander folgten. Das kann aber natürlich auch sein, dass wir etwas falsch gemacht haben. Und hier sei auch gesagt: Hut ab vor Andreas Ulich. Wer sich so eine Geschichte ausdenkt, die auf so viele unterschiedliche Arten funktionieren soll, den kann ich nur bewundern.
Unsere erste Mission ist grandios gescheitert. Nach dem Scheitern hat man die Möglichkeit zu einem bestimmten Punkt zurückzugehen und eine andere Entscheidung zu treffen. Das wollen wir auf jeden Fall nochmal versuchen. Würde ja schon gern den 9. Planeten erreichen.
Fazit
Eine absolut spannende Idee und ein ganz neues Leseerlebnis, aber es bringt auch einige Schwierigkeiten mit sich.
Auch mein Sohn (10 Jahre) war sofort Feuer und Flamme.
Also haben wir uns zu zweit daran gemacht. Und es hat wirklich Spaß gemacht. Sich gegenseitig vorzulesen, durchs Weltall zu reisen und sich für die richtigen Optionen zu entscheiden war wirklich spannend. Die Geschichte enthält natürlich so einige technische Fachbegriffe, die man aber nicht zwingend alle kennen muss, um der Story folgen zu können. Außerdem enthält die Geschichte auch eine große Portion Humor und ist sehr unterhaltsam erzählt.
Zu Anfang wurde erklärt, wie das Ganze überhaupt funktioniert. Dann wurde die gesamte Crew in kurzen Abschnitten vorgestellt und schon ging das Abenteuer los. Man liest meist abwechselnd aus Cims und Prospers Sicht in Form von persönlichen Tagebüchern.
Die Geschichte startet spannend, alles wird für die große Mission vorbereitet, die Crew ist startklar und heiß darauf, dass es endlich los geht.
Doch schnell merkt man, dass sich gewisse Aspekte der Story in den Abschnitten der verschiedenen Protagonisten wiederholen. Klar, das kommt daher, dass die Bücher ja auch eigenständig funktionieren sollen, aber da wäre es mir lieber gewesen, es eben nur im Team lesen zu können. Es war auch in der Anleitung angekündigt, dass sich Texte in beiden Büchern gleichen. Diese sollten grau hinterlegt sein und vom Partner mitgelesen werden können. Es haben sich aber viel mehr Passagen wiederholt und die Grauhinterlegten waren so unterschiedlich, dass „mitlesen“ schwer war. Diese hätten dann gerne auch wortgleich sein dürfen.
Das quer durchs Buch springen war mal ein ganz anderes Leseerlebnis und sehr lustig, aber gestaltete sich nicht immer so ganz leicht. Da vor den Abschnitten nicht steht von welchem Abschnitt man kommt, ist ein Zurückblättern und Kontrollieren unmöglich, wenn man sich den vorigen Abschnitt nicht gemerkt hat.
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Szenen nicht ganz richtig aufeinander folgten. Das kann aber natürlich auch sein, dass wir etwas falsch gemacht haben. Und hier sei auch gesagt: Hut ab vor Andreas Ulich. Wer sich so eine Geschichte ausdenkt, die auf so viele unterschiedliche Arten funktionieren soll, den kann ich nur bewundern.
Unsere erste Mission ist grandios gescheitert. Nach dem Scheitern hat man die Möglichkeit zu einem bestimmten Punkt zurückzugehen und eine andere Entscheidung zu treffen. Das wollen wir auf jeden Fall nochmal versuchen. Würde ja schon gern den 9. Planeten erreichen.
Fazit
Eine absolut spannende Idee und ein ganz neues Leseerlebnis, aber es bringt auch einige Schwierigkeiten mit sich.
November 26, 2022
Großartiger Mehrspielermodus
Ich bin ein Riesenfan von solchen interaktiven Büchern, habe aber schon lange keines mehr gelesen.
Bei diesem Buch hat es mir der Mehrspielermodus sehr angetan. Dadurch, dass es 2 Bücher und somit 2 Perspektiven gibt, kann man die Geschichte zu zweit erleben. Wir haben das sogar zu dritt gemacht über Videochat, mit einer dritten Person als Joker für die Entscheidungen und auch das hat sehr gut funktioniert. Also schonmal ein großes Lob für diese geniale Idee.
Die Charaktere mochten wir alle sehr, sehr gerne. Cim und Prospher, die Beiden Protagonisten aus deren sich die Bücher geschrieben sind, sind einfach nur großartig und auch die Nebencharaktere sind sehr individuell gestaltet werden. Mit einem Charakterverzeichnis am Anfang, kann man auch bei Entscheidungen immer nachblättern, wer jetzt für die jeweilige Mission wohl am besten geeignet ist.
Einen weiteren großen Pluspunkt gibt es für den genialen Humor in dem Buch. Was die Charaktere teilweise für Sprüche raushauen! Wir haben uns totgelacht. Die Geschichte ist sehr authentisch geschrieben. An manchen Stellen etwas sehr technisch, aber da ist es nicht schlimm, wenn man nicht alles versteht, was die Physik Nerd der Crew so erzählen.
Was positiv auffällt im Gegensatz zu anderen solcher Bücher, die ich früher mal gelesen habe, ist, dass man, wenn man ein einer Stelle eine falsche Entscheidung trifft und scheitert, zu der Stelle, an der man sich falsch entschieden hat, zurückkehren kann und es so nochmal versuchen kann, ohne ganz von vorne beginnen zu müssen oder sich die Seitenzahlen immer aufschreiben zu müssen.
Ich bin von dem Buch sehr positiv überrascht. Ein kleines Manko ist nur, dass an einer Stelle ein kleiner Fehler? Ist. Wir hatten das Problem, dass wir ohne die Möglichkeit zu einer Entscheidung zu der Mission ist gescheitert versucht es nochmal geleitet wurden und erst dann zu der anderen Stelle gekommen sind, an der wir die Entscheidung hätten treffen können, weil der Textabsatz 2x im Buch auftaucht. Einmal mit der Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen und einmal ohne.
Aber das war nur ein kleines Manko und hat den Spielverlauf nicht groß gestört. Nur falls sonst noch jemand davon verwirrt sein sollte, erwähne ich es hier.
Die Crew, die Rückkehr zum neunten Planeten ist ein wirklich geniales, interaktives Buch mit einem kreativen Spielprinzip für mehr als nur einen Leser, von dem ich definitiv mehr brauche.
Also wenn es mit Cim und Prosper weiter geht oder auf ein anderes interaktives Abenteuer mit neuen Charakteren, ich bin wieder dabei.
Ich bin ein Riesenfan von solchen interaktiven Büchern, habe aber schon lange keines mehr gelesen.
Bei diesem Buch hat es mir der Mehrspielermodus sehr angetan. Dadurch, dass es 2 Bücher und somit 2 Perspektiven gibt, kann man die Geschichte zu zweit erleben. Wir haben das sogar zu dritt gemacht über Videochat, mit einer dritten Person als Joker für die Entscheidungen und auch das hat sehr gut funktioniert. Also schonmal ein großes Lob für diese geniale Idee.
Die Charaktere mochten wir alle sehr, sehr gerne. Cim und Prospher, die Beiden Protagonisten aus deren sich die Bücher geschrieben sind, sind einfach nur großartig und auch die Nebencharaktere sind sehr individuell gestaltet werden. Mit einem Charakterverzeichnis am Anfang, kann man auch bei Entscheidungen immer nachblättern, wer jetzt für die jeweilige Mission wohl am besten geeignet ist.
Einen weiteren großen Pluspunkt gibt es für den genialen Humor in dem Buch. Was die Charaktere teilweise für Sprüche raushauen! Wir haben uns totgelacht. Die Geschichte ist sehr authentisch geschrieben. An manchen Stellen etwas sehr technisch, aber da ist es nicht schlimm, wenn man nicht alles versteht, was die Physik Nerd der Crew so erzählen.
Was positiv auffällt im Gegensatz zu anderen solcher Bücher, die ich früher mal gelesen habe, ist, dass man, wenn man ein einer Stelle eine falsche Entscheidung trifft und scheitert, zu der Stelle, an der man sich falsch entschieden hat, zurückkehren kann und es so nochmal versuchen kann, ohne ganz von vorne beginnen zu müssen oder sich die Seitenzahlen immer aufschreiben zu müssen.
Ich bin von dem Buch sehr positiv überrascht. Ein kleines Manko ist nur, dass an einer Stelle ein kleiner Fehler? Ist. Wir hatten das Problem, dass wir ohne die Möglichkeit zu einer Entscheidung zu der Mission ist gescheitert versucht es nochmal geleitet wurden und erst dann zu der anderen Stelle gekommen sind, an der wir die Entscheidung hätten treffen können, weil der Textabsatz 2x im Buch auftaucht. Einmal mit der Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen und einmal ohne.
Aber das war nur ein kleines Manko und hat den Spielverlauf nicht groß gestört. Nur falls sonst noch jemand davon verwirrt sein sollte, erwähne ich es hier.
Die Crew, die Rückkehr zum neunten Planeten ist ein wirklich geniales, interaktives Buch mit einem kreativen Spielprinzip für mehr als nur einen Leser, von dem ich definitiv mehr brauche.
Also wenn es mit Cim und Prosper weiter geht oder auf ein anderes interaktives Abenteuer mit neuen Charakteren, ich bin wieder dabei.
December 29, 2022
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll außer "ich will mehr Bücher die genau so sind"!
Erst war ich skeptisch, ob es von der Story her etwas für mich sein könnte und das man 2 Bücher hat und dort abwechselnd liest, aber das ist es absolut.
Natürlich ist der Anfang recht lang, weil alle Charaktere vorgestellt werden und die Spielweise erklärt wird, aber kaum hat man das hinter sich, ist es packend und man will nicht aufhören.
Das man teilweise nur Abschnitte liest, dann zum nächsten weiter geht und teilweise etwas entscheiden muss war super abwechslungsreich und machte einfach Spaß. Wie oft ich mehre Minuten über eine Entscheidung nachgedacht habe und es am Ende doch die falsche war, kann ich gar nicht sagen. Jedes "Mission vorzeitig beendet" brachte mich am Ende einfach nur noch zum lachen. Es kam so oft vor. Auch die Geschichte brachte mich zum Lachen. Cim und Prosper haben was an sich. Auch alle anderen der Crew.
Vorzeitiges Missionsende bedeutete zum Glück nicht, dass man aufhören musste oder ganz an Anfang wieder starten sollte. Es gibt dann extra Punkte zum wieder einsteigen.
Ich möchte unbedingt mehr solcher Bücher und kann es nur jedem empfehlen, da es zwar den Adventure und Exit Game Books ähnlich ist, aber dennoch ganz anders.
Erst war ich skeptisch, ob es von der Story her etwas für mich sein könnte und das man 2 Bücher hat und dort abwechselnd liest, aber das ist es absolut.
Natürlich ist der Anfang recht lang, weil alle Charaktere vorgestellt werden und die Spielweise erklärt wird, aber kaum hat man das hinter sich, ist es packend und man will nicht aufhören.
Das man teilweise nur Abschnitte liest, dann zum nächsten weiter geht und teilweise etwas entscheiden muss war super abwechslungsreich und machte einfach Spaß. Wie oft ich mehre Minuten über eine Entscheidung nachgedacht habe und es am Ende doch die falsche war, kann ich gar nicht sagen. Jedes "Mission vorzeitig beendet" brachte mich am Ende einfach nur noch zum lachen. Es kam so oft vor. Auch die Geschichte brachte mich zum Lachen. Cim und Prosper haben was an sich. Auch alle anderen der Crew.
Vorzeitiges Missionsende bedeutete zum Glück nicht, dass man aufhören musste oder ganz an Anfang wieder starten sollte. Es gibt dann extra Punkte zum wieder einsteigen.
Ich möchte unbedingt mehr solcher Bücher und kann es nur jedem empfehlen, da es zwar den Adventure und Exit Game Books ähnlich ist, aber dennoch ganz anders.
February 27, 2025
Ich liebe Spielbücher, aber hier hat mir schon die E-Book-Formatierung das Leben schwer gemacht. Einerseits sind nicht überall Hyperlinks gesetzt, andererseits wurden nicht etwa die Abschnittszahlen als Überschrift genutzt, damit man sie schnell finden kann, sondern die Datums-/Ortsangabe, was einem wenig bringt, wenn man seinen nächsten Abschnitt sucht.
Ansonsten war die Geschichte eigentlich ganz gut, wenn auch etwas unentschlossen, an wen sie sich richten will. Mal sind Sprache und Verhalten eher wie aus einem Buch für Zehnjährige, mal wird von Techtelmechteln geredet und warum sie nicht zustande kommen.
Gleichzeitig positiv und negativ ist das Vorkommen von behinderten Charakteren - sogar eine der zwei Perspektivfiguren sind behindert. Aber ich konnte keinen Hinweis auf Sensitivity Reading finden - und das Gefühl vermittelt das Buch auch. Es schwankt oft zwischen Trauma und Inspiration P*rn. Dabei gibt es auch schöne Szenen diesbezüglich, wie, als jemand sich die Zeit nimmt, die Kommandantin zu fragen, ob ihre Prothesen gut sitzen und dann eine Lösung findet, den Sitz zu verbessern, ohne, dass es an die große Glocke gehängt wird. Aber insgesamt bleibt ein schales Gefühl.
Ansonsten war die Geschichte eigentlich ganz gut, wenn auch etwas unentschlossen, an wen sie sich richten will. Mal sind Sprache und Verhalten eher wie aus einem Buch für Zehnjährige, mal wird von Techtelmechteln geredet und warum sie nicht zustande kommen.
Gleichzeitig positiv und negativ ist das Vorkommen von behinderten Charakteren - sogar eine der zwei Perspektivfiguren sind behindert. Aber ich konnte keinen Hinweis auf Sensitivity Reading finden - und das Gefühl vermittelt das Buch auch. Es schwankt oft zwischen Trauma und Inspiration P*rn. Dabei gibt es auch schöne Szenen diesbezüglich, wie, als jemand sich die Zeit nimmt, die Kommandantin zu fragen, ob ihre Prothesen gut sitzen und dann eine Lösung findet, den Sitz zu verbessern, ohne, dass es an die große Glocke gehängt wird. Aber insgesamt bleibt ein schales Gefühl.
November 12, 2022
Das passende interaktive Entscheidungsmoment ist hier gefragt.
Das Cover zeigt die Crew fliegend im Einsatz im All – passend zur richtigen Inspiration. Anhand einer pdf-Version spiele ich als Cim diese Mission hier statt mit einem Partner solo durch. Dieses Weltraum-Spiel in Buchform erfordert Konzentration bei den jeweiligen Entscheidungen bis zum erfolgreichen Abschluss, natürlich verbunden mit einigem Blättern. Für Star-Wars-Fans könnte diese kreative Ausgabe ideal vom Inhalt her sein, fantasievoll auch in der Beschreibung aller Aktivitäten der zehnköpfigen Besatzung. Das dazu passende Spiel ‚Die Crew‘ kenne ich nicht. Diese Story mit kniffligen Problemen wie z.B. einem Notruf der Mars-Station, riskanten Außeneinsätzen, dem Versagen der Technik, weckt sicher das Interesse von Jugendlichen ab 14 Jahren. Das interaktive Entscheidungsmoment macht dieses Buch auf jeden Fall interessant.
Das Cover zeigt die Crew fliegend im Einsatz im All – passend zur richtigen Inspiration. Anhand einer pdf-Version spiele ich als Cim diese Mission hier statt mit einem Partner solo durch. Dieses Weltraum-Spiel in Buchform erfordert Konzentration bei den jeweiligen Entscheidungen bis zum erfolgreichen Abschluss, natürlich verbunden mit einigem Blättern. Für Star-Wars-Fans könnte diese kreative Ausgabe ideal vom Inhalt her sein, fantasievoll auch in der Beschreibung aller Aktivitäten der zehnköpfigen Besatzung. Das dazu passende Spiel ‚Die Crew‘ kenne ich nicht. Diese Story mit kniffligen Problemen wie z.B. einem Notruf der Mars-Station, riskanten Außeneinsätzen, dem Versagen der Technik, weckt sicher das Interesse von Jugendlichen ab 14 Jahren. Das interaktive Entscheidungsmoment macht dieses Buch auf jeden Fall interessant.
December 17, 2022
Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch rangegangen, weil ich schon andere Entscheidungsbücher kenne, die wirklich gut waren. Doch ich wurde enttäuscht: Ich habe natürlich die Anleitung erst gelesen und da stand, dass es Zeilen gibt, die nicht beide Mitspieler vorlesen müssen, jedoch hat sich beinahe jede Zeile wiederholt. Dadurch wurde es wirklich beinahe unerträglich zwei-drei Seiten am Stück vorzulesen, wo überall eigentlich dasselbe gesagt wurde. Die einzigen guten Punkte sind, dass die Geschichte ganz gut war, man viel Zeit damit verbringen kann und die Geschichte sind gut an die Wahrheit hält (das Raumfahrtzentrum ist z. B. wirklich in Darmstadt).
Die Charaktere waren alle unterschiedlich und waren gut verständlich.
Das Cover finde ich sehr schön. Toll finde ich, dass man auf den einzelnen Büchern in den Helm reinschauen kann und so auch mal die Hauptcharaktere sehen kann.
Fazit: Eine gute Geschichte, eine gute Idee, leider mit verwirrender Umsetzung...
Die Charaktere waren alle unterschiedlich und waren gut verständlich.
Das Cover finde ich sehr schön. Toll finde ich, dass man auf den einzelnen Büchern in den Helm reinschauen kann und so auch mal die Hauptcharaktere sehen kann.
Fazit: Eine gute Geschichte, eine gute Idee, leider mit verwirrender Umsetzung...
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January 11, 2023Ich kann dieses Buch als (Weihnachts-)Geschenk für allem für solche empfehlen, die das interaktive Kartenspiel schon mochten. Eine meiner Freundinnen würde sich sicher darüber freuen, und das, obwohl sie eigentlich nicht gerne nur zum Vergnügen liest. Ansonsten könnte ich mir gut vorstellen, das Buch und das Spiel gleich als Set zu verschenken, z.B. an Fans von Exit-Spielen.
Schön finde ich auch, dass man das Buch nicht alleine liest bzw. bearbeitet, sondern das als Team zu zweit macht. Dann macht das Ganze einfach noch viel mehr Spaß.
Extrem toll hat mir auch die Aufmachung gefallen. Zuerst war ich verwundert, weil sich zwei Bücher/Hefte in einer Art Umschlag befunden haben, aber als ich die Verpackung dann gecheckt habe, war ich begeistert. Es sieht einfach super aus!
Ansonsten kann man das Buch nach dem "Spielen" auch super weitergeben, da man nichts zerstört. Anders als bei anderen klassischen Exit-Spielen.
Schön finde ich auch, dass man das Buch nicht alleine liest bzw. bearbeitet, sondern das als Team zu zweit macht. Dann macht das Ganze einfach noch viel mehr Spaß.
Extrem toll hat mir auch die Aufmachung gefallen. Zuerst war ich verwundert, weil sich zwei Bücher/Hefte in einer Art Umschlag befunden haben, aber als ich die Verpackung dann gecheckt habe, war ich begeistert. Es sieht einfach super aus!
Ansonsten kann man das Buch nach dem "Spielen" auch super weitergeben, da man nichts zerstört. Anders als bei anderen klassischen Exit-Spielen.
November 10, 2022
Das hat richtig Spaß gemacht! Eigentlich bin ich kein großer Science Fiction-Fan, aber selbst eine Weltraummission zu leiten, wenn auch auf Buchseiten - das ist schon spannend!
Ich habe die Mission alleine bestritten und so nur eins der Bücher benutzt, daher könnte mit dem zweiten Buch auch noch jemand anders in der Haut des Charakters Prosper in den Weltraum fliegen.
Ein paar Mal habe ich Entscheidungen getroffen, die für meine Crew nicht von Vorteil waren, aber diese konnte man revidieren. So wird man zur vorherigen Textstelle im Buch zurückgeschickt und kann sich für eine andere Option entscheiden.
Insgesamt hat meine Reise zu den Planeten länger gedauert als gedacht, was mich positiv überrascht hat.
Gefreut habe ich mich auch über die „Mitreisenden“, die Crew bestand aus liebenswerten Charakteren, die teilweise richtig was auf dem Kasten hatten. Daher eine Empfehlung von mir!
Ich habe die Mission alleine bestritten und so nur eins der Bücher benutzt, daher könnte mit dem zweiten Buch auch noch jemand anders in der Haut des Charakters Prosper in den Weltraum fliegen.
Ein paar Mal habe ich Entscheidungen getroffen, die für meine Crew nicht von Vorteil waren, aber diese konnte man revidieren. So wird man zur vorherigen Textstelle im Buch zurückgeschickt und kann sich für eine andere Option entscheiden.
Insgesamt hat meine Reise zu den Planeten länger gedauert als gedacht, was mich positiv überrascht hat.
Gefreut habe ich mich auch über die „Mitreisenden“, die Crew bestand aus liebenswerten Charakteren, die teilweise richtig was auf dem Kasten hatten. Daher eine Empfehlung von mir!
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