Eine Baronessa mit einem dunklen Geheimnis, ein Dieb, der nichts zu verlieren hat und eine Elfe auf der Suche nach Freiheit. Amsterlock wird von zwielichtigen Baronen regiert, die ihre Macht mit Schmuggel, Diebstahl und Erpressung aufrecht erhalten. Laureline de Jong ist die Tochter und rechte Hand der Baronin der Liebe. Als ihre Schwester ermordet wird, unternimmt sie alles, um die Verantwortlichen zu finden. Dabei kommt sie einer gefährlichen Intrige auf die Spur, die ihr eigenes Leben kosten könnte. Und Laurelin hat ein dunkles Geheimnis, das sie um jeden Preis schützen muss. Wenn herauskommt, wer sie wirklich ist, ist nicht nur ihr Leben in Gefahr. Ausgerechnet der Dieb Quintus kommt der Wahrheit gefährlich nahe. Doch kann sie ihm trauen? Oder arbeitet er für einen anderen Baron?
⭐️ 4,5/5 »Bei Quintus hatte ich nicht nur das Gefühl, dass er meine Geschichte gehört hatte. Er hatte sie verstanden.« & »[…] denn in Schwarz konnte ich mit den Schatten verschmelzen. Und auf Schwarz sah man keine Blutflecken.« Kennt ihr diese Bücher, die ihr eigentlich gerade gar nicht lesen wollt, sie dann aber zur Hand nehmt und sie euch komplett aus dem Leben schallern? Laurelin war für mich genau so ein Buch. Erstmal Wow. Also einfach mal ein wow. Dieses Buch war so unfassbar gut. Was geht ab. Wirklich. Was. Geht. Ab!?! Wir haben nicht nur ein unfassbar gutes Setting. Amsterlock, alles sind so bisschen „nach mir die Sintflut“-Einstellung, während die Stadt von zwielichtigen Baronen regiert wird. Wir haben Dual Povs (lieb ich); Laurelin, Quintus und Zori; und die drei Figuren sind so gut ausgearbeitet. Ehrlich. Wow. Quintus ist son bisschen der humorvolle Held, ich lieeebe es, dass ihm sein Aussehen so wichtig ist, während es den anderen beiden so egal ist. Noch mehr lieb ich Laurelin, ihre Flecken, ihre ausbleibende Liebesgeschichte (danke Carolin!!) und ihre Magie, auf die ich in meinen kühnsten Träumen nicht gekommen wäre. Das hab ich mir sowieso während des Lesens immer wieder gedacht. Die Geschichte, die Figuren, das Setting — es ist alles irgendwie so richtig liebenswürdig schräg. Also so wirklich liebenswürdig. Ich hatte so eine heftig gute Zeit beim Lesen. Es war humorvoll, hatte aber auch immer mal wieder einen ernsten Ton. Dann war es actionreich und manchmal musste ich Carolin einfach für ihre Ideen bewundern. Alleine der Elfenglitzer, ihr Aussehen und diese Berührungssache. Das war SO cool. Bin so beeindruckt davon. Können wir über die 5-Sekunden-in-die-Zukunft-blicken-Hexe reden? Keine Ahnung, ob es die schon in Aurora gab, aber wenn nicht, dann möchte ich gerne ein ganzes Buch über sie haben (das steht nicht zur Debatte, lieber cbt Verlag)! Ich hab auch Laurelins Familie geliebt. Es war so schräg. Meine das auch gar nicht abwertend. Es ist wirklich dieses feel-good schräg. Ich hoffe, man versteht, wie ich das meine. Ich meine, eine Mutter und die hat 7 Männer und man selbst 4 Geschwister (Zahlen ohne Gewähr)? Das ist so cool. Einzig das Ende kam mir etwas „zu schnell“ und die Erklärung fand ich nicht gaaaanz so nice, aber sei es drum. Trotzdem ein unfassbar starkes Buch.
Falls ihr euch unsicher seid, lest einfach mal das erste Kapitel. Danach seid ihr all in. Ich wars auch. Kann euch dieses Fantasybuch nur aller wärmstens ans Herz legen. Es ist ganz ganz großartig und ihr werdet absolute quality time beim Lesen haben. Versprochen! P.S. Carolin wenn du das liest bitte schreib dieses Hexenbuch, ich brauch das!!!
Laureline de Jong lebt in Amsterlock. Einer Stadt, in der es neben den Menschen auch Flüsterwesen. Sie ist die Tochter von Beatrice de Jung, der Baronin der Liebe. Ihre Mutter, die Baronin der Liebe, regiert gemeinsam mit fünf anderen Baronen die Stadt. Doch die Barone arbeiten nicht nur alle gegeneinander, sondern sie haben auch einen sehr fragwürdigen und zweifelhaften Ruf. Ihre Machtstellung halten sie aufrecht durch Schmuggel, Erpressung und Diebstahl. Laurelin ist für ihre Mutter von unschätzbarem Wert, denn sie spioniert ihre Gegner aus und schafft sie aus dem Weg. Doch sie hütet auch ein dunkles Geheimnis und wenn dieses ans tageslicht kommen sollte, ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern das ihrer ganzen Familie.
Als eine ihrer Schwestern ermordet wird, macht Laurelin sich auf die Suche nach dem Verantwortlichen und gerät immer tiefer in ein Konstrukt aus Verschwörungen und Intriegen.
Nachdem mir im ersten Teil die Protagonisten einige Probleme machten, war ich gespannt auf „Laurelin – Das Flüstern des Lichts“. Die Bücher sind völlig unabhängig voneinander lesbar, denn wir begegnen hier ganz anderen Figuren. Das Cover ähnelt Band eins sehr, ist aber diesmal in einem dunklen Farbton gehalten. An der Innenseite des Covers finden wir eine Übersicht der Barone, die Amsterlock regieren.
Der Schreibstil ist wieder sehr leicht und flüssig und es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen. Allerdings ist mir gleich zu beginn ein ziemlicher Logikfehler aufgefallen. Auf Seite 8 trägt Laurelin einen Smoking und zwei Seiten weiter zupfen ihre Finger den Rock hoch, um an die Klinge zu gelangen. Allerdings sind mir anschließend keine gravierenden Fehler mehr aufgefallen.
Wir verfolgen die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven, die alle in der Ich-Form geschrieben sind. Einmal Laureline de Jong und aus den Sichtweisen des Diebes Quentin und der Elfe Zori. So bekommen wir zu jeder Zeit Einblicke in die Gefühlswelt und in die Gedanken der drei Hauptfiguren.
Am Anfang hatte ich die Befürchtung, dass Laurelin eine einkalte Killerin ist, die alle Gegner ihrer Mutter ohne Skrupel tötet. Doch ich habe mich Gott sein Dank getäuscht. Sie ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die nicht nur mit einer kämpferischen Haltung punktet. Laurelin beweist auch, dass sie eine warmherzige Person ist, die sich um ihre Familie sorgt und auch bei anderen zeigt, dass sie Mitgefühl und ein Herz hat. Auch Quintus ist ein vielschichtiger Charakter, der mich mit seinem Faible für schicke Kleidung und seinen Äußerungen so manches Mal zum Lachen gebracht hat. Zori ist eine sanftmütige Elfe. Ich hätte sie am liebste manchmal geschüttelt. Anstatt sich selbst zu retten, begibt sie sich immer wieder in Gefahr, um anderen zu helfen. Sehr gut hat mir auch die zarte Liebesgeschichte gefallen, die sich am Rande der Handlung entwickelt. Die Emotionen zwischen den Beiden waren zu jeder Zeit deutlich spürbar.
Caroline Brinkmann hat in diesem Buch die Charaktere sehr realistisch und glaubwürdig gestalten. Auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Laurelins Geschwister, Seraphina und Gerlina oder Ophelia wurden sehr lebendig beschrieben und rundeten die Geschichte wunderbar ab. Wem können unsere Hauptprotagonisten überhaupt noch trauen? Wo ist die undichte Stelle? Es ist zu keinem Zeitpunkt ersichtlich, wo der Feind sich befindet und so steigt durch immer neue Hinweise und überraschende Wendungen die Spannung immer weiter an. Am Ende konnte mich Caroline Brinkmann nicht nur mit ihrer Story, sondern auch mit den Charakteren überzeugen und ich empfehle diese Fantasystory gerne weiter.
Rezension „Laurelin – Das Flüstern des Lichts: Epische Fantasy (Die Flüsterchroniken 2)“ von Caroline Brinkmann
Meinung
In „Laurelin“ führt uns Caroline Brinkmann nach Amsterlock, wo wir gemeinsam mit Laurelin de Jong in eine Welt voller Diebe, Elfen und zahlreicher Geheimnisse eintauchen. Bereits der erste Band der „Flüsterchroniken“ ließ mein Leser Herz höher schlagen und ich war wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung.
Bereits beim Setting, der neuen Interpretation von Amsterdam, konnte ich erneut die große Detail Liebe und ihre lebhaften Beschreibungen voller Staunen und Faszination bewundern. Die Flüsterwesen stachen hierbei besonders hervor und man merkt auf jeder Seite, wie groß der Ideenreichtum von Caroline Brinkmann ist. Ihre Welt ist abwechslungsreich und aufregend.
Durch die verschiedenen Perspektiven von Laurelin, dem Dieb Quintus und der Elfe Zori erhalten wir unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschehnisse. So verschieden die Leben der Protagonisten sind, durch ihre wechselnden Einblicke gelang es mir, alle drei zu greifen. Gerade Laurelin mochte ich sehr, wenngleich ihre Handlungen teils brutal und herzlos wirkten.
Alle drei Figuren zeichnen sich durch Vielseitigkeit aus und es war spannend die Geheimnisse zu lüften und ihren Weg mit ihnen zu gehen. Ich würde schon fast sagen, dass die Protagonisten speziell sind, doch gerade dies sorgte bei mir für Begeisterung. Und auch der Stil ist unglaublich fesselnd, emotional und atmosphärisch. Vor lauter Intrigen und Geheimnissen wusste ich nie, was als nächstes kommt.
Es gibt unglaubliche Wendungen und ein Ende, das es in sich hat. Suchtgefahr garantiert!
Fazit
Caroline Brinkmann gelingt mit ihrem Wordbuilding, den speziellen Charakteren und vor allem der Darstellung der Flüsterwesen ein wahres Sucht Erlebnis, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Seinen Vorgänger übertrifft die Autorin, wenngleich dieser auch grandios war, hier noch einmal deutlich, womit ich euch dieses Highlight nur empfehlen kann!
Laurelin de Jong ist die Tochter der Baronin der Liebe in Amsterlock. Die Stadt wird durch Intrigen, Schmuggel und Diebstahl aufrecht erhalten, doch es gibt nicht nur Menschen dort, sondern auch Kreaturen, die nicht gerne gesehen werden…
Laurelin hat es nicht immer leicht, denn ihre Mutter ist nicht gerade für ihre Herzlichkeit bekannt. Und doch besteht durch das Geheimnis, was um Laurelin herum besteht, ein besonderes Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Als Laurelins Schwester umgebracht wird, wird etwas in Gang gesetzt, was niemand gedacht hätte. Laurelin begibt sich auf die Suche nach dem Täter und wird immer tiefer reingezogen die Machtspiele der Stadt. Und doch erleben wir sie als eine mitfühlende, großherzige und aufgeschlossene Person, die mit in ihren Handlungen immer wieder gezeigt hat, was richtig ist und was nicht
Dann gibt es noch Quentin, seines Zeichens der beste Beschaffer (er will nicht Dieb genannt werden) von Amsterlock. Doch bei seinem letzten Auftrag ist so einiges schief gelaufen und er findet sich als unfreiwilliger Schüler eines Dämonenjägers wieder. Aber auch Quin ist mit dem richtigen Gerechtigkeitsgefühl geborgen worden, obwohl er in seinem Leben schon viel erlebt hat. Er hat sich von Anfang an in mein Herz gestohlen
Nicht vergessen dürfen wir Zori, sie ist eine Elfe und wurde an einen Baron in Amsterlock verkauft. Denn sie gehört zu den Völkern, die sehr ungerecht behandelt werden. Doch auch sie ist ein herzensgutes Wesen, das Quin und Laurelin doch sehr zu Hilfe kommt 🔹 Ich habe das Buch wirklich toll gefunden. Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen und habe die Charaktere sehr ins Herz geschlossen. Die Welt, die Carolin da kreiert hat, ist definitiv eine interessante Mischung aus neu und alt. Jedenfalls hatte ich das so ein wenig beim lesen als Gefühl. Mich konnte sie auf alle Fälle abholen
Caroline Brinkmanns Schreibstil würde ich als ausdrucksvoll, schlagfertig und vielschichtig beschreiben. Untergemischt mit Action, Gefahren und geheimnisvollen Wesen. Wie selbstverständlich bettet sie trockenen Humor in eine düstere Stimmung. Die Charaktere sind mit viel Liebe ausgearbeitet, sodass sie nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen bleiben. Das Zusammenspiel aus all diesen Faktoren hat mich sofort gecatcht.
Amsterlock hat mir als Setting unglaublich gut gefallen. Zwischen den machtgierigen Baronen und Baroninnen war es gar nicht so einfach Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu finden.
Gleich beim ersten Auftritt von Laurelin war es um mein Herz geschehen. Ihre scharfzüngige Art, Bissigkeit und Düsternis haben mich zum Schmelzen gebracht. Ich spürte die wütenden Funken in ihrem Inneren, die ihre Umgebung fast in Brand steckten, genauso sehr wie ihre lockere Art und Fürsorglichkeit. Ihre düstere Ausstrahlung und ihr Geheimnis haben mich angelockt. Im Herzen dunkel, wie hell.
Mit jedem beleuchteten Puzzleteil, setzte sich ein Bild aus Verlangen, Rache und Zorn zusammen. Erst kurz vor Ende konnte ich die Motive entwirren und mich gemeinsam mit den Protagonist*innen überraschen lassen.
Fazit: »Laurelin - Das Flüstern des Lichts« von Caroline Brinkmann hat mich angelockt, fasziniert und nicht mehr losgelassen. In Laurelin habe ich eine Freundin und Kämpferin gefunden, die mein Herz um ihre flinken Finger gewickelt hat.
Ich weiß, dass es von dieser Reihe bisher zwei Bände gibt, ich habe mich aber für „Laurelin“ entscheiden, weil mir der Klappentext mehr zusagte und ich es cool fand, dass beide Bände unabhängig voneinander gelesen werden können.
Die Idee der Flüsterwesen war mir neu und auch das Worldbuilding hatte hier seinen ganz eigenen Charme, den ich sehr gemocht habe. Die Welt aus „Laurelin“ ist anspruchsvoll, aber nicht zu fordernd für den Leser*.
Caroline Brinkmann schafft es wunderbar, das Prinzip: „niemand ist nur gut oder nur böse“, in ihrer Geschichte und bei den Charakteren umzusetzen. Laurelin hat dunkle Facetten, ihr Geheimnis macht sie düster, jedoch trägt sie auch Licht in ihr. Quintus ist ein egoistischer Dieb, der sich nur für sich interessiert und hinter dem doch so viel mehr steckt. Ich konnte beide Hauptcharaktere in ihren Denkmustern auf eine gewisse Weise verstehen.
Auch ist mir aufgefallen, dass Amsterlock ziemlich viele Parallelen zu Großstädten in unserer Realität aufweist. Dort gibt es politische Ungerechtigkeiten, Straftaten, Intrigen, Machtspiele, Unterdrückung und vieles mehr. Daher von mir ein großes Kompliment an die Autorin, der es so gekonnt gelungen ist, diese Themen in ihre Fantasywelt zu integrieren!
Fazit:
Für alle Leser, die Urban Fantasy mit einem Hauch Gesellschaftskritik und ambitionierten Hauptcharakteren wollen, ist „Laurelin“ genau das Richtige! Das Buch ging mit einem Wimpernschlag zuende und ist so underrated!
2,5-3 Sterne Also ich fand‘s definitiv besser als Aurora, aber hat es mich wirklich unterhalten? Geht so.
Ich glaube ich komme einfach mit dem Erzählstil nicht klar. Ich mag es sowieso nicht gerne, wenn es zu viele Perspektiven gibt, aber das war hier gar nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass man einerseits einfach reingeworfen wird in die Geschichte und gleichzeitig irgendwie nichts passiert. Oder zumindest nichts passiert, das einen interessieren würde. Irgendwie lesen sich beide Bücher sehr distanziert. Man baut weder eine Verbindung zu den Charakteren, noch zu den Geschehnissen auf. Das ist so schade. Vielleicht ist das ja auch Absicht, aber dann ist es einfach nicht meins.
Und nach dem zweiten Buch traue ich mich es zu sagen: die Autorin kann Liebesgeschichten leider gar nicht schreiben. An sich sage ich immer ein Fantasybuch ohne Liebesgeschichte ist nicht komplett, aber in diesem Fall? Lass sie lieber ganz weg. Schadet der Geschichte in dem Fall weniger. Immer dieses „wir kennen uns seit 2 Minuten, aber du bist die Liebe meines Lebens“…oh man, so anstrengend. Unrealistisch. Nervig.
Für mich war‘s leider einfach nichts. Beide Bücher nicht. Auch wenn mir der Band hier grundsätzlich besser gefallen hat als der erste🤷🏻♀️
es tut mir wirklich ein wenig im Herzen weh, aber ich denke die Autorin bzw. die Geschichten von ihr sind nicht so meins... Schon Band eins "Aurora" fand ich nicht sooo mega, aber hier in Laurelin habe ich mich fast durchquälen müssen, ich hab ewig gebraucht um dieses Büchlein zu beenden. Bei der Hälfte dachte ich dann zwar mal das es besser wird, aber leider war der Moment auch schnell wieder vorbei. 🙁Ich bin einfach zu keinem Zeitpunkt so wirklich in die Geschichte gekommen, auch wenn es vor allem gegen Ende noch spannend wurde, irgendwie hat es mich nicht berührt. Auch die Charaktere sind mir alle fern geblieben, und das war so, so schade den Charaktere sind mir in einer Geschichte immer wichtiger wie alles andere.
Ich kann aber verstehen das viele die Geschichte mögen, die Idee fand ich auch toll, nur leider hat es mich eben nicht erreichen können. Ich habe jetzt drei Bücher von der Autorin gelesen, eine RomCom die ich geliebt habe und die beiden Fantasybücher und auch wenn ich noch ein Buch von ihr ungelesen hier habe denke ich das ich in Zukunft ihre Bücher zumindest im Fantasybereich auslassen werde. 🙁
Laurelin, Baronessa der Liebe, ist die rechte Hand ihrer Mutter, Baronin der Liebe. Quin ist ein Beschaffer und der beste Dieb von Amsterlock. Zori ist eine Elfe und sucht nach ihrer Flucht von ihrem alten Herrn ihren Vater. Drei völlig unterschiedliche Protagonisten und doch kämpfen sie alle für das gleiche — Gerechtigkeit. Amsterlock wird beherrscht von seinen Baronen. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass kein Baron den anderen Schaden zufügen darf. Doch Seraphine, Tochter der Baronin der Liebe, wird angegriffen und getötet. Daraufhin macht Laurelin sich auf die Suche nach dem Drahtzieher, der ihren Tod beauftragte. Doch Laurelin hat ein gefährliches Geheimnis. Ausgerechnet Quin kommt hinter Laurelins Geheimnis. Und dann verliebt er sich in Zori. Doch diese Liebe kann wiederum für ihn lebensgefährlich sein. Zori hingegen sucht nach anderen Elfen, vor allem nach ihrem Vater. Es scheint, dass sie nur noch die einzige lebende Elfe ist. Drei unterschiedliche Protagonisten, sehr authentisch mit einer sehr spannenden Story und mystischen Setting.
Der zweite Teil der Dilogie ist genauso gut wie der erste. Beide Bände lassen sich unabhängig lesen oder sogar als Einzelbände. Aber werden beide gelesen, stellen wir fest, wie gut Brinkmann die Teile miteinander verbindet und so eine faszinierende Welt schafft.
Vor allem gefiel mir die Aro-Ace-Repräsentation, obwohl dies im Text nie so genannt wird. Aber es ist fühlbar. Wirklich gut eingefügt von der Autorin. Ansonsten brilliert sie erneut mit allem, was ich bereits über sie gesagt habe. Tolle Figuren, zum Nachdenken anregender Plot, Spannung und Gefühle.
Also ja, ich hoffe, dass Caroline Brinkmann noch mehr Bücher in dieser Welt ansiedeln wird. Was nicht ist, kann ja noch werden.
4,5 / 5 ⭐️ Laurelin hat mir wirklich gut gefallen, kam jedoch für mich nicht an den ersten Band (Aurora) ran. Das Setting in Amsterlock mit den verschiedenen Baron-Familien war so cool und ich mochte den Vibe sehr! 🤭 Auch den Aufbau des Buches (wie in Aurora) mochte ich wieder so gerne. Die Kapitel sind recht kurz und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Nach und nach führen die unterschiedlichen Handlungsstränge und Charaktere zusammen und verknüpfen sich immer mehr. Das Buch hat etwas von einem Krimi, da Laurelin hier den Tod ihrer Schwester aufklären will. Die Wendungen und besonders die Auflösung am Ende habe ich nicht kommen sehen.🙌🏻 (Kleiner Abzug, weils dann doch zwischendurch seine Längen hatte)
Ein toller 2. Band, der mir sogar noch besser gefallen hat, als Band 1. Die drei Protagonisten Laurelin (Halb Dämonin), Quin (Mensch) und Zori (Elfe) haben unterschiedliche Motive und Eigenschaften. Jede Perspektive war spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Besonders toll war, dass die Flüsterwesen am Ende mehr Freiheiten bekommen, denn auch in diesem Band werden sie wieder unterdrückt und verkauft. Laurelin ist eine starke Protagonistin die sich nichts aus Liebe macht (Aromantisch, Asexuell). Durch ihre Motten kann sie Menschen verfolgen und verletzen, dies ist auch Nötig, da Laurelin herausfinden will wer es auf ihre Familie abgesehen hat. Der Dieb Quin wird durch Zufall zu einem Sonnenpriester, verliebt sich aber in die Elfe Zori. Zori wiederum wird von Ophelia verkauft & ausgebeutet. Es war unglaublich wie aus den 3 Handlungssträngen 1 gemeinsamer wurde. Quin und Zori haben mich an ein, zwei Stellen etwas genervt (Glitzer & Vater). Wieso verzeiht man Ophelia?!
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