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Gran Paradiso

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Aosta Valley Novel, Droemer Verlag

Italy 1944: In the fight for freedom, nothing is as dangerous as love ...

Throughout her life, Gianna, a young journalist from Turin, has struggled with her overbearing mother: Maria Lanteri became famous as a partisan in the Resistenza, and her wartime diary, "Summer of Freedom" is still taught and read in Italy's schools.

But when Gianna returns home to little Sant'Amato on the Italian Riviera after Maria's death to settle the estate, she finds a very different version of that diary in her aunt's house. As she reads with increasing diesmal what really happened in 1944 in that fiercely contested valley at the foot of Gran Paradiso, Gianna stumbles upon a secret that turns her life upside down.

A gripping historical family saga and a heartbreakting wartime love story that unfolds from World War II to the 1980s.

385 pages, Kindle Edition

Published April 1, 2022

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About the author

Grit Landau

8 books3 followers
Grit Landau is a writer and former award-winning journalist from Germany.

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Profile Image for Martina Meyen.
176 reviews4 followers
May 8, 2022
Schon zum 3. Mal hat es mich nach Sant` Amato verschlagen. Dem kleinen fiktiven Dörfchen, wo ich einem weiteren Mitglied der Familie Lanteri begegne. Dieses Mal ist es Maria, die Tochter von Leo Lanteri und sie kämpft als Partisanin als eine der wenigen Frauen den Kampf gegen die Nazis im Aosta Tal.

Ich war wie immer sehr beeindruckt von der Schreibweise von Grit Landau. Sie hat die Geschichte so lebendig dargestellt. Schon nach kurzer Zeit war ich mitten drin und habe mitgefühlt, mitgelitten und mich natürlich auch mitgefreut. Denn Maria lernt den jungen Engländer John Stiller kennen, der mit seinem Humor und seiner ein wenig unbeholfenen Art nicht nur mein Herz im Sturm erobert hat. Maria lernt ihn aber nicht nur kennen, sondern auch lieben. Ich konnte die beiden begleiten von den ersten Neckereien bis hin zum schmerzlichen Abschied. Auch wenn das Glück nur kurz währte, so war es doch sehr intensiv und bescherte mir viele Gänsehautmomente. Ich hatte einige Momente, wo ich den Tränen nah war, wo ich mitgezittert habe, aber es gab auch Momente, wo ich heulen musste, weil es einfach so schön war.

Erzählt wird die Geschichte auf 2 Zeitebenen. Denn Gianna, die Tochter von Maria muss den Nachlass ihrer Mutter sichten und sortieren. Das ist mir vielleicht auch deswegen ganz nah gekommen, weil ich momentan in einer ähnlichen Situation bin. Ich kann Giannas Gefühle so gut nachempfinden, denn auch ich habe Seiten meiner Mama durch Briefe und Aufzeichnungen kennengelernt, die ich nicht erwartet hätte. Daher weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man alte Briefe liest und Grit Landau hätte es nicht besser beschreiben können. Es scheint wie das Leben einer anderen Person, die man gar nicht kannte und doch kommt sie dadurch nur noch näher und man versteht vieles besser. Es ist faszinierend, aber auch traurig und emotional. Gianna erfährt, wie ihre Mutter gelebt hat, als sie jung war und konnte hinter die Fassade der berühmten Maria Mortale blicken. Es war eine aufregende und gefährliche Zeit. Maria war so ganz anders als Gianna sie als Mutter kannte und auch das hat mich fasziniert.

Ich bekomme wie auch schon in den anderen beiden Büchern einen sehr intensiven Einblick in das, was damals passiert ist. Italien war für mich immer ein Urlaubsland. Ich habe über die Schrecken, die die Nazis dort verbreitet haben, niemals so wirklich nachgedacht. Durch die Bücher von Grit Landau, die mir diese Geschichten durch die Familie Lanteri erzählt, ist mir da schon so einiges in der italienischen Geschichte viel viel näher gekommen und ich sehe dieses wunderschöne Land immer mehr mit anderen Augen. Nach Marina, Marina, der sardischen Hochzeit ist auch Gran Paradiso zu einem Lieblingsbuch geworden. Alle 3 Bücher sind sehr unterschiedlich, aber eines haben sie gemeinsam. Sie sind etwas Besonderes in jeder Hinsicht. Grit Landau hat eine besondere Art zu erzählen, sie holt mich sofort ab und lässt mich eintauchen. Und ja, ich bin ein bisschen traurig, dass ich mich nun von der Familie Lanteri verabschieden muss.
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