Jump to ratings and reviews
Rate this book

Pia Korittki #17

Ostseekreuz: Pia Korittkis siebzehnter Fall

Rate this book
Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...

414 pages, Perfect Paperback

Published March 25, 2022

8 people are currently reading
53 people want to read

About the author

Eva Almstädt

46 books42 followers
Eva Almstädt is a German author of crime and mystery novels, best known for the Pia Korittki series.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
67 (29%)
4 stars
109 (48%)
3 stars
40 (17%)
2 stars
10 (4%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 25 of 25 reviews
Profile Image for Jukebook_juliet.
655 reviews19 followers
April 5, 2022
Inhalt:
Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung...

Meine Meinung:
Ich habe alle 16. Vorgängerbände der Pia Korritki Reihe als Hörbuch angehört und man kann sich jetzt wohl denken, dass ich ein Fan der Reihe bin.
Nun habe ich mich dazu entschieden, den 17. Band als Print zu lesen und diese Entscheidung habe ich nicht bereut. Die Autorin schreibt flüssig und spannend und das Setting eines Klosters hat für mich zur düsteren Stimmung beigetragen. Zudem fand ich es sehr interessant mehr über das Klosterleben zu erfahren.
Obwohl sich Pia eigentlich zum Entspannen dort aufhält, dauert es nicht lange bis sie in die Ermittlungsarbeit einbezogen wird. Sie kann es eben einfach nicht lassen 😉
Parallel zur Hauptgeschichte im Kloster dreht sich die zweite Handlung um Marten Unruh, der dabei ist Mark Lohse zu jagen und ihn endlich dingfest zu machen. Genauso spannend, wenn man die Hintergründe speziell aus dem Vorgängerband kennt.
Ich denke trotzdem, dass man diesen Band auch eigenständig lesen kann, obgleich ich für das noch bessere Verständnis empfehlen würde, Band 16 vorher zu lesen. Es lohnt sich allemal!

Mein Fazit:
Tolles, innovatives Setting mit einer spannenden Geschichte! Ich freue mich auf den nächsten Band 😊

Meine Bewertung:
4,5/5 Sterne


Profile Image for Julia.
Author 1 book50 followers
April 10, 2022
Von einer Freundin empfohlen, habe ich mich an diesen 17. Roman der Reihe gewagt. Es war mein erster Roman von Almstädt.

Der Krimi knüpft fast nahtlos an die Ereignisse des 16. Buchs an. Pia muss ihre Entführung verarbeiten und geht für ein paar Tage ins Kloster. Leider ist das Klosterleben nicht so ruhig, wie Pia es sich erhofft hatte. Es geschehen Morde und Pia steckt mitten in den Ermittlungen.

Ich fand es gut, dass ich dem Geschehen folgen konnte, ohne die Reihe vorher gelesen zu haben.

Werde ich die anderen Bücher der Reihe lesen? Unwahrscheinlich. Ich hab nicht ganz den Bezug zu Pia gefunden, was aber genau daran liegen könnte, dass ich die vorherigen Bücher nicht gelesen habe.
Profile Image for Sunsy.
1,911 reviews28 followers
April 19, 2022
Pia Korittki haben die traumatischen Erlebnisse des 16. Bandes doch mehr zugesetzt als gedacht. Um sich von den Strapazen zu erholen und zu sich selbst zu finden, begibt sich Pia in ein Kloster, das wenige Besucher aufnimmt. Durch Ruhe, Entspannung und körperliche Arbeit, Gespräche mit einem Klosterbruder, die die Seele bereinigen sollen und den Umstand, inkognito zu sein, hofft sie, den nötigen Abstand zu finden.

Natürlich findet Pia anstelle von Ruhe auch hier einen Mord vor. Da sie sich nicht verraten will, kann sie natürlich nicht offiziell in die Mordermittlung eingreifen. Doch sie findet einen Weg, die herbeigerufene Polizei tatkräftig zu unterstützen.

Anne Moll liefert wieder eine gute Sprecherleistung ab, wenn auch manchmal etwas überzogen, was dann leicht unglaubwürdig wirkt.

Einige Längen und so manche vorhersehbare Reaktion und Situation vor allem den Nebenstrang betreffend veranlassen mich dazu, dieses Mal 08/10 oder 75/100 Punkte zu vergeben. Spannend trotz der Längen ist das Hörbuch aber dennoch und natürlich hörenswert 😎

https://sunsys-blog.blogspot.com/2022...
Profile Image for Daniela.
10 reviews
October 2, 2023
Für einen Urlaubskrimi wirklich nett zu lesen, kurzfristig sogar Lust auf einen Aufenthalt im Kloster bekommen. Spannend bis zum Schluss.
Profile Image for Julia.
1,014 reviews1 follower
February 2, 2025
Da Kommissarin Pia eine Auszeit braucht, geht sie in ein Kloster. Doch dann wird nicht nur ein Mönch ermordet, sondern auch ein anderer Gast verschwindet. Pia bleibt nichts anderes übrig, als doch zu ermitteln.
.
Das ist der siebzehnte Band einer Reihe rund um die Kommissarin Pia, aber man kann dieses Buch auch gut lesen, ohne die ganzen anderen zu kennen. Pia und auch die anderen Figuren sind recht sympathisch und man erfährt auch einiges über die Gründe, warum Pia überhaupt in das Kloster geht. Ihr Privatleben war deshalb auch ein interessanter Punkt. Der Kriminalfall ist ganz interessant aufgebaut, auch die Hintergrundgeschichte war spannend. Es gab einige Wendungen, aber am Ende wurde alles zufriedenstellend aufgelöst. Der Schreibstil war angenehm zu lesen.
.
Cooler Fall
260 reviews2 followers
August 16, 2022
„Ostseekreuz“ von Eva Almstädt ist bereits der 17. Fall der Serie um Kommissarin Pia Korittki und es war mein erstes Buch der Autorin. Daher war es für mich zuerst ein bisschen schwierig, mich in den Krimi einzulesen, der nahtlos an den Vorgängerband „Ostseefalle“ anschließt. Aber Eva Almstädt schaffte es, alle fürs Verständnis notwendigen Kenntnisse in die Handlung einzubauen. Dadurch entstehen für Kenner der Serie vermutlich ein paar Längen, für mich waren die wiederaufgewärmten Erklärungen aber wirklich wichtig. Und insgesamt fand ich das Buch gelungen und eine lohnende Urlaubslektüre.
Aber von vorn.
Pia Korittki ist jüngst (also im 16. Teil der Serie) ihrem Entführer Albrecht Lohse entkommen. Äußerlich hat sie die traumatischen Erlebnisse ihrer Entführung unbeschadet überstanden, aber psychisch nicht ganz. Nachdem sie am Fundort einer Leiche einen gänzlich Unbeteiligten körperlich angegangen ist, sieht auch sie die Notwendigkeit einer Auszeit. Eine kurze Verschnaufpause in einem nahegelegenen Kloster Naumar bietet sich an – nicht weit weg von ihrem Sohn Felix, den sie bei seinem Vater und dessen neuer Familie untergebracht hat. Dort wähnt sie ihn sicher vor ihrem Entführer, vermisst ihn aber sehr. Das Kloster bietet Auszeiten vom Alltag mit Arbeit, geistlicher Unterstützung und verschiedenen Kursen an, was außer Pia auch noch andere Gäste in Anspruch nehmen. Und während ihr Freund Marten Unruh die Jagd nach ihrem Entführer fortsetzt, findet schon am zweiten Tag ihres Aufenthalts der Novize Noah Bruder Zacharias, den Cellerar des Klosters, tot in einer Kirchenbank. Kurz darauf verschwindet einer der Gäste. Pia, die unter falscher Identität im Kloster ist, ist eigentlich an den Ermittlungen gar nicht beteiligt. So ganz kann sie sich aber nicht raushalten. Sie unterstützt die Polizei bei ihren Nachforschungen und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse.
Kloster-Krimis kennt man spätestens seit „Der Name der Rose“. Undercover-Polizisten in Klöstern sind auch nichts Neues. Aber irgendwie stimmt trotz des bewährten Musters bei dem Buch fast alles. Gut, ob der Prior tatsächlich Philipp heißen muss, wie der Prior in Ken Folletts „Die Säulen der Erde“, sei dahingestellt. Auch sonst finde ich die Charaktere ein bisschen stereotyp, wenn auch stimmig, ausgearbeitet. Die Umgebung (das Buch spielt in der Region Lübeck) passt ebenfalls und auch die Atmosphäre, die die Autorin schildert, ist greifbar. Vor allem fand ich den psychologischen Aspekt des Krimis interessant. Die abgeschlossene, leicht klaustrophobische Gemeinschaft hinter Klostermauern (nach kurzer Zeit wird die Pforte abgeschlossen und nur noch „bekannte“ Personen dürfen aufs Gelände), eine begrenzte Gruppe von Menschen, von denen jeder ein Täter sein könnte und mittendrin eine traumatisierte Polizistin, die eigentlich nur ihre Ruhe haben möchte, dann aber unterstützend agiert. Zwar finde ich, dass in der Beziehung manches etwas oberflächlich abgehandelt wird, aber alles in allem für einen Krimi recht gut.
Sprachlich fand ich das Buch bodenständig und gut zu lesen. Bei der Spannung im Buch sieht es für mich anders aus. Die Beschreibungen von Martens Jagd nach Pias Entführer Lohse waren für mich unnahbar und steril. In diesen parallel zur Hauptgeschichte verlaufenden Passagen kam für mich kaum Spannung auf, was den Spannungsbogen zu einem stetigen Auf und Ab machte. Allerdings finde ich das Buch thematisch ein Bisschen überladen und dadurch ein wenig durcheinander. Mord, eine seltsame Reliquie und dann noch parallel der komplette zweite Handlungsstrang mit der Jagd nach dem Entführer – das ist für mich ein bisschen zu viel des Guten. Der Schluss passt, kam für meinen Geschmack aber ein bisschen überstürzt und ist ein wirklicher Schluss. Heißt: er bietet keinen Cliffhanger, fast so, als wollte die Autorin einen echten Schlusspunkt setzen.
Mir hat das Buch trotz ein paar Längen gefallen, ich würde sagen, er ist ideale unterhaltsame Urlaubslektüre. Von mir daher vier Sterne.
568 reviews3 followers
April 17, 2022
Auch der siebzehnte Fall konnte mich überzeugen

Buchmeinung zu Eva Almstädt – Ostseekreuz

„Ostseekreuz“ ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2022 bei Lübbe erschienen ist.

Zum Autor:
1965 in Hamburg geboren und dort aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Eva Almstädt lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einem kleinen Ort zwischen Hamburg und Lübeck.

Klappentext:
Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...

Meine Meinung:
Auch in diesem Band der Serie um Pia Korittki gefällt mir der komplexe Plot besonders. Es gibt zwei Hauptstränge und mehrere Nebenhandlungen. Im ersten Hauptstrang nimmt sich Pia im Kloster eine Auszeit, wird aber auf Bitte des ermittelnden Kommissars als verdeckte Ermittlerin aktiv. Im anderen Hauptstrang ihr Entführer aus dem letzten Band von Pias Freund, der nun beim BKA arbeitet, in Südfrankreich verfolgt. Während im Kloster eher beschaulich ermittelt wird, geht es in Südfrankreich rasant zur Sache. Im Kloster werden die Geschehnisse aus der Sicht Pias wiedergegeben, die vor allem mit ihren Mitbewohnern im Kloster redet und auch als aufmerksame Beobachterin auftritt. Bei der Verfolgung in Südfrankreich folgt der Leser der Perspektive des BKA-Ermittlers, der großen Einsatz zeigt, aber auch großes Risiko geht. Im Kloster bringen die Ermittlungen mehrere Motive und mehrere Verdächtige hervor. Nach dem Tod eines zweiten Mönchs und dem Verschwinden eines Novizen, wird es auch im Kloster dramatisch. Die Autorin hat den Spannungsbogen voll im Griff und gönnt dem Leser an beiden Handlungsorten jeweils einen adäquaten Showdown. Die Figurenzeichnung in Südfrankreich ist einseitig schwarz-weiß, während die Figuren im Klosterumfeld mit vielen Grautönen gezeichnet sind, die etliche Überraschungen für den Leser ermöglichen. Die Auflösung ist überzeugend und nachvollziehbar.
Durch die psychische Belastung Pias und den Ermittlungsergebnissen wirkt dieser Roman noch deutlich dunkler als die Vorgänger, die ich bisher kenne. Vor allem hoffe ich, dass die Dauerstory um Pias ständige Bedrohung nun zu Ende ist, denn diese belastet auch den Leser.

Fazit:
Mich hat dieser Kriminalroman durch seinen komplexen Plot und die gelungene Figurenzeichnung überzeugt. Deshalb bewerte ich das Buch mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.
689 reviews11 followers
April 12, 2022
Mord im Kloster
Eine Auszeit im Kloster gegen Bürnout oder zur Sinnsuche - das erfreut sich zunehmender Beliebtheit, vor allem, wenn es nicht mit den Gelübden von Armut, Keuschheit und Gehorsam verbunden ist. In Eva Almstädts "Ostseekreuz" sucht auch ihre Serienheldin Pia Korittki hinter Klostermauern inneren Frieden. Sie ist im 17. Band der Reihe um die Lübecker Ermittlerin zwar nicht ausgebrannt, wohl aber traumatisiert von den Folgen einer Entführung, in der die Kommissarin selbst das Opfer war. Zudem schwebt sie noch immer in Gefahr, ist der Täter doch immer noch hinter ihr her und bedroht auch ihren sechsjährigen Sohn.

Klar, dass es in einem Krimi eher nichts mit der inneren Einkehr wird. Zum einen sucht in einem zweiten Erzählstrang Pias Kollege und Liebhaber Marten als Zielfahnder nach dem Entführer - da kommt es durchaus zu Action-Szenen. Zum anderen ist auch das Kloster in Ostseenähe trotz aller Abgeschiedenheit nicht der ersehnte Ort des Friedens.

Die anderen Klostergäste haben alle ihre eigene Agenda, die nicht immer mit der vor allem ihre Ruhe suchenden Pia in Einklang stehen. Zum anderen sorgt der Tod eines Mönchs für das Ende des klösterlichen Friedens. Schon bald steht fest: Bruder Zacharias wurde ermordet. Als "verdeckte Ermittlerin" unterstützt Pia ihre Kollegen, die den Fall offiziell untersuchen. Als es zu einem weiteren Todesfall kommt, ist der Klosterurlaub für alle Beteiligten endgültig nicht mehr die ruhige Auszeit...

Bei Mord hinter Klostermauern denke ich zwar immer zuerst an den "Namen der Rose", doch auch Eva Almstädt gelingt es, Klosteratmosphäre und Spannung zusammen zu bringen. Die Verbindung von weltlichem und spirituellen Raum, von Tradition und alten Sünden, die Schilderung des klösterlichens Gemeinschaftslebens mit seinen Herausforderungen für jeden Einzelnen - das ist spannend und mit Gespür für Atmosphäre geschrieben, Unter den Klosterbrüdern gibt es Exzentriker, Miesepeter und Suchende. Dabei verzichtet Almstädt auf Karikierendes, sondern lässt die Mönche (fast) als Menschen wie du und ich erscheinen, die keineswegs nur heilig über den Dingen stehen.

Auch ohne den Vorgängerband gelesen zu haben (was sicher nützlich gewesen wäre), konnte ich den Bezügen zu Pias Entführung und die daraus entstandenen Konsequenzen gut folgen. Die Kommissarin ist eine sympatische Protagonisitin, die mit ihrer ruhigen und beharrlichen Art, ihrer Gründlichkeit und dem durchaus vorhandenen Durchsetzungsverögen glaubwürdig wirkt. Die Krimihandlung in ein Kloster zu verlegen statt in szenetypischer Locations sorgt für eine besondere Atmosphäre. Dabei überzeugen besonders die Beschreibungen des jahrhundertealten Gebäudes und seiner Umgebung. Ostseekreuz hat mich überzeugt - und nebenher Lust auf Klosterurlaub gemacht. Wenn auch im richtigen Leben möglichst ohne Leichen.
Profile Image for AmaraSummer.
107 reviews
March 31, 2022
Mord im Kloster

„Ostseekreuz“ ist der siebzehnte Fall für Kriminalhauptkommissarin Pia Korittki. Das Buch ist 2022 als Taschenbuch und eBook bei Lübbe Belletristik (Bastei Lübbe) erschienen. Geschrieben wurde das Buch von der deutschen Autorin Eva Almstädt.

Nach einem traumatischen Erlebnis bekommt Pia von ihrem Vorgesetzten Manfred Rist eine Zwangspause verordnet. Pia entscheidet sich daher eine Auszeit in einem Kloster an der Ostsee zu nehmen. Doch die Atmosphäre im Kloster Naumar wirkt auf den ersten Blick idyllischer als sie eigentlich ist.

Einige Tage nach Pias Ankunft läutete die Totenglocke. Ein Novize hat einen der Mönche tot in der Kirche aufgefunden. Kurzdarauf findet die Kriminalpolizei heraus, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Plötzlich ist jeder im Kloster irgendwie verdächtig und als einer der Gäste spurlos verschwindet liegt die heile Klosterwelt in Trümmern.

Pia die eigentlich zur Erholung ins Kloster gekommen ist, kann das Ermitteln nicht lassen. Durch ihre Hilfe kommt die Kriminalpolizei dem Täter immer näher und dann tauchen plötzlich Hinweise auf, die dem Fall eine völlig neue Wendung geben.

Die Geschichte beginnt relativ ruhig und lange Zeit passiert nichts Nennenswertes. Erst als die Totenglocke läutet nimmt die Handlung ordentlich an Fahrt auf. Eva Almstädt gelingt es hervorragend immer wieder für Verwirrung zu sorgen, sodass ich zwar eine wage Vermutung hatte wer der Täter sein könnte, diese aber erst ganz zum Schluss eindeutig bestätigt wurde.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Eva Almstädt am Ende alle Fragen beantwortet hat und das Buch so ein geschlossenes Ende hat.

Mein einziger Kritikpunkt ist die Auflösung des Kriminalfalls. Der Leser erfährt zwar alle wichtigen Details, womit die Auflösung schlüssig ist, eine direkte Teilnahme an der Befragung des Täters bleibt ihm jedoch verwehrt.

Eva Almstädts Schreibstil ließ wie immer gewohnt locker, leicht lesen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt und ist in der dritten Person geschrieben.

Fazit
Ein ungewöhnlicher Ort und spannende Handlung sorgen für einen packenden Krimi.
Profile Image for Merelli.
40 reviews
July 28, 2025
Die Ermittlerin Pia Korittki muss sich aufgrund eines einschneidenden Erlebnisses eine Auszeit in einem Kloster nehmen. Dort taucht sie unter dem Namen Pia Cordes unter. Doch auch hier soll sie keine Ruhe finden: Ein toter Mönch wird durch einen Novizen auf einer Kirchenbank aufgefunden. Kurz darauf taucht auch noch die Leiche eines Klostergastes auf.

Das war leider mein erster Band der Pia Korittki-Reihe. Hierbei handelt es sich um den siebzehnten Fall. Dennoch konnte ich nicht so recht Anschluss finden. Das liegt eher am permanenten Hochloben von Pia durch andere Charaktere als an dem Charakter selbst. Sie selbst scheint relativ bodenständig zu sein.

Der ganze Roman ist spannend geschrieben. Dennoch ist er für meinen Geschmack zu voll gepackt, da es noch einen zweiten Erzählstrang gibt. Zwischen diesen wird zum Teil sehr schnell gewechselt. Für mich hätte die Erzählung im Rahmen des Klosters vollkommen ausgereicht, da der Fall spannend genug ist.

Alles in allem weiß ich nicht, ob ich der Reihe noch eine Chance gebe, behalte mir aber vor, vielleicht Frau Almstädt noch eine Chance zu geben.

Fazit: Interessanter Krimi, bei dem handlungstechnisch zu viel reingepackt wurde.
Profile Image for Reiner Valeske.
109 reviews
April 29, 2022
Mein Fazit:

Von den17 Fällen der Autorin, von Eva Almstädt, über die Kommissarin Pia Korittki habe um die 10 gelesen und sie bewegten sich alle im 4 -5 Sterne Bereich. Doch diesmal bin ich etwas Enttäuscht, irgendwie hatte die Handlung für meinen Geschmack viel zuviel Kloster leben in der gesamten Handlung. So war es schwer den einzelnen Gedanken zu folgen. Das Buch mal aus der Hand legen ging fast nicht da man sofort den Faden verloren hat. Was aber sicher auch daran lag das ich den 16. Fall leider nicht kannte.
Profile Image for somanybooks_solesstime.
91 reviews
April 6, 2022
Ostseekreuz von Eva Almstädt ist bereits der 17. Fall für Pia Korittki.

Wie auch bei den Vorgängerbüchern hat mir von Anfang an der Schreibstil wieder sehr gut gefallen und das Buch hat sich richtig gut lesen lassen.

Mir hat vor allem die gewechselte Sichtweise gefallen, die Pia dieses Mal hat. Ist sie zumindest zuerst nur Zeugin und Beobachterin anstatt Komissarin.
Mir war aber eigentlich von Anfang an klar, dass Pia sich im Kloster nicht entspannen kann, denn bei ihr trifft es ganz gut: einmal Polizist immer Polizist.
Der Mordfall im Kloster und die Ermittlung im Zusammenhang mit den Mönchen hat mir richtig gut gefallen und ich hatte einfach wieder lange viele Verdächtigte und doch keinen 🤷🏻‍♀️

Den zweiten Handlungsstrang mit Marten Unruh, der Pias Entführer Mark Lohse jagt, war zu Beginn spannend und wurde dann aber irgendwie immer aussichtsloser und ich dachte schon, ob er wohl immer wieder davon kommt?! Die Auflösung gibt's im Buch.

Insgesamt hat mich der 17. Fall auch wieder richtig gut unterhalten, war jedoch nicht ganz so spannend wie andere Fälle. Denke aber das lag eher an der Beobachterrolle von Pia. Trotzdem eine gelungene Fortsetzung und die ganze Reihe ist sowieso eine Empfehlung.
Profile Image for Gabriele Pfaff.
11 reviews
July 23, 2022
Not my typical genre, but I enjoyed it tremendously!
And for a change a book written in my first Language, German! It was the 17 book in her series but I found my way into the story easily! Some of the main characters history was quickly introduced to explain the reason for the current events and some of the actions taken! It was a lucky find that I received while visiting my mother in the hospital! The previous owner had left it behind for the next individual that came across it! 👌🏻👍🏻🍀
5 reviews
September 15, 2022
Ostseekreuz hat mir von der trüben Atmosphäre bis zur allgemeinen Handlung sehr gut gefallen. Durch die lange Auflösung (zu viele Spekulationen) hat das Buch jedoch keinen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wenn man Fan der Reihe ist, kann ich mir vorstellen, dass ihre persönlichen Angelegenheiten sehr spannend sein können, für mich jedoch irrelevant. (Das Buch wurde meiner Meinung künstlich gestreckt.)
24 reviews
January 27, 2025
So. Nach 17 Bändern eine wichtige Nachricht an Eva Almstädt: Hier sind einige Synonyme für "akribisch":

genau

sorgfältig

gründlich

präzise

exakt

detailgenau

penibel

minutiös

peinlich genau

perfektionistisch

gewissenhaft

strikt

Es gibt also noch mehr Wörter als akribisch. Die Geschichten gefallen mir aber der angewandte Wortschatz ist oft einfach zu einfallslos für mich.


Hier sind einige Synonyme für "süffisant", je nach Kontext:

1. Arrogant


2. Überheblich


3. Herablassend


4. Selbstgefällig


5. Spöttisch


6. Ein wenig höhnisch


7. Selbstbewusst (negativ)


8. Ironisch


9. Selbstzufrieden


10. Schmunzelnd (in bestimmtem Tonfall)
Profile Image for Mothwing.
972 reviews28 followers
October 23, 2024
It was fine, overall. Nothing to write home about. The hunt for Cpt. Obvious, Pia's arch nemesis, continues and is concluded surprisingly quickly for my taste. This case, while it does get extra points for the setting, is extremely forseeable, but does kill the time while looking at people build sand castles or doing laundry.
Profile Image for Cinnamon.
34 reviews
April 18, 2022
Spannend, mal was Anderes so im Kloster. Dadurch auch einige Dinge gelernt, die mir noch nicht bekannt waren.
Es war mit eine Freude, dieses Buch zu lesen.
Profile Image for Nana.
367 reviews19 followers
April 27, 2023
Die Story bzw der Fall sind spannend und interessant. Aber diese ganze Lohse-Geschichte ist so nervig, da alles so unglaubwürdig rüber kommt. Es lässt Pia so unsympathisch wirken.
Displaying 1 - 25 of 25 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.