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Das Leuchten vergangener Sterne

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Frühling in Andalusien. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Nina Winter von München nach Sevilla. Für einen wichtigen Großkunden soll die erfolgreiche Unternehmensberaterin die Seriosität einer archäologischen Ausgrabung prüfen. Grabungsleiter ist der so attraktive wie eigenwillige Dr. Taran Sternberg, der sich mit Leib und Seele der Wissenschaft verschrieben hat. Ist er wirklich einem sensationellen phönizischen Goldschatz auf der Spur? Und welche gefährliche Rolle spielt dabei der zwielichtige Archäologe Orlando Torres? Nina gerät zwischen die Fronten der rivalisierenden Männer, die bereit sind, mit allen Mitteln für ihr Ziel und um Ninas Herz zu kämpfen.

480 pages, Paperback

First published July 15, 2022

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About the author

Rena Fischer

14 books20 followers
Chosen - Die Bestimmte (2017)
Chosen - Das Erwachen (2017)
Elbendunkel - Kein Weg zurück (2020)
Elbendunkel - Kein Weg zu dir (2021)
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Das Leuchten vergangener Sterne (2022)
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Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Katha.
11 reviews9 followers
July 29, 2022
Kann leider nicht mit "Das Lied der Wölfe" mithalten.

Die Liebesgeschichte war für mich wenig nachvollziehbar.
Beim Gegner des Love Interest war es sooo offensichtlich, dass man ihm irgendeine Story anhängt, damit er unsympathisch wirkt oder zumindest nicht acceptable.
Was mir zudem gefehlt hat, ist die Auflösung rund um das Drogen Kartell... was passiert denn jetzt mit denen? Wie wurde die Polizei und die Staatsanwaltschaft davon überzeugt, dass es Taran doch nicht war?
Auch Tarans Vater kam mir irgendwie zu kurz. Da wird um diesen Mann so ein Theater gemacht und er kommt gefühlt null im Buch vor.

Gut gefallen hat mir insbesondere die Beschreibung der Szenerie. Dennoch hatte ich mit vielen Fachbegriffen meine Probleme. Shame on me, ich spreche weder Spanisch noch war ich jemals dort.

Beim nächsten Buch der Autorin hoffe ich auf etwas, das wieder mehr in Richtung des zuvor erwähnten Buchs geht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Dani_liest.
449 reviews29 followers
July 19, 2022
An Rena Fischers neuem Roman „Das Leuchten, vergangener Sterne“ hat mich sehr viel angesprochen. Zunächst einmal ist das Cover mit den Mohnblumen im Abendlicht einfach wunderschön. Außerdem fand ich das Thema Ausgrabungen und Archäologie originell und vielversprechend. Da ich selbst schon in Sevilla / Andalusien im Urlaub war, habe ich mich darauf gefreut, mich in diese Gegend zurückzulesen.
Die Voraussetzungen waren also sehr gut und ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Deswegen tut es mir ausgesprochen leid, dass mich „Das Leuchten, vergangener Sterne“ leider nicht begeistern konnte.
Die ersten 150 Seiten empfand ich als wahnsinnig zäh. Es gelang mir einfach nicht, in die Geschichte hineinzufinden. Die Erzählweise ist einerseits sehr ausschweifend und gleichzeitig dauert es lange, bis die Ereignisse ins Rollen kommen und die Spannungskurve nach oben geht.

Nina ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Auf der Suche nach einer Investitionsmöglichkeit für ihren Chef kommt sie auf eine Ausgrabung des Archäologen Taran Sternberg. Da sie von der Materie selbst keine Ahnung hat, beauftragt sie den windigen Orlando Torres mit der Erstellung eines Gutachtens.
Nina wird immer wieder als sehr hübsche, fast schon ätherisch schöne Frau beschrieben. Die Männer liegen ihr zu Füßen. Sei es ihr Kolleg Nils, Taran oder Orlando. Es bedarf nur wenige Tage Bekanntschaft und schon sprudeln die Liebesschwüre aus den Herren heraus. Mir ging es zu schnell und überstürzt, wie schnell von großen Gefühlen die Rede war, obwohl man sich kaum kennt.

Taran und Orlando könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie verkörpern typische Extreme. Taranist der sensible, selbstlose Träumer, der seinen Beruf voller Leidenschaft ausführt. Monetäre Hintergedanken sind ihm fremd.
Orlando ist der Prototyp eines Badboys. Er hatte eine schlimme Kindheit und ist auf der Suche nach Zugehörigkeit, auf die schiefe Bahn geraten. Er hat teilweise aggressive Wutausbrüche und ich fand seine Art oft unangenehm.
Von daher war klar, dass ich Team Nina und Taran bin, aber so richtig aus vollem Herzen mitfiebern konnte ich auch hier nicht. Die Gefühle der beiden kamen bei mir nicht an und ich konnte zu den Charakteren keine wirkliche Beziehung aufbauen, da sie mir nicht sympathisch waren.
Das komplette Szenario, von der ersten Begegnung, bis zum Wiedersehen und den Meinungsverschiedenheiten wirkte sehr konstruiert und vorhersehbar auf mich.

Die Autorin hat definitiv viel Zeit in ihre Recherchearbeit gesteckt. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie Sehenswürdigkeiten, Landschaften und historische Hintergründe. Man bekommt Lust, sich in das nächste Flugzeug zu setzen und all das mit eigenen Augen zu sehen. Obwohl ich mir alles gut vorstellen konnte, waren mir die Beschreibungen teilweise zu ausgedehnt. Manchmal hatte ich das Gefühl, einen Reiseführer zu lesen.

Im Vergleich zum Beginn des Romans, ließ sich das letzte Drittel leicht lesen, die Ereignisse spitzen sich zu und es passiert in jedem Kapitel etwas Neues. Die Geschichte wird dramatisch wie eine spanische Telenovela. Drogenmafia, Gefängnis, Erpressung, Liebe... es ist alles dabei. Mir persönlich wurde das alles zu wild und realitätsfern.

Leider hat mir „Das Leuchten vergangener Sterne“ nicht so gut gefallen, wie erwartet und ich vergebe 2,5 Sterne.
Profile Image for Ramona (Kielfeder).
203 reviews78 followers
January 9, 2023
Auf Das Leuchten vergangener Sterne von Rena Fischer habe ich mich schon gefreut, bevor es offiziell angekündigt war. Deshalb war es so schön, das Buch endlich in der Hand halten und lesen zu können!

Rena Fischer hat Andalusien als Setting ihres neuen Buches gewählt. Und ich glaube, nicht nur ich musste mich beim Lesen einfach verlieben. Ich denke, das wird euch ähnlich gehen. Die Autorin hat mit so einer Liebe zum Detail die kleinen und die großen Highlights beschrieben – es war eine absolut üppige Lesefreude! Ich hatte Bilder vor Augen und beständig das Gefühl, ich wäre mit Nina unterwegs auf Entdeckungsreise.

Genau wie Nina hatte ich bisher auch keine großen Einblicke in die Archäologie. Allerdings hat Rena Fischer mich durch Tarans Augen einen so leidenschaftlichen Blick auf die Marterie werfen lassen, dass sie definitiv mein Interesse wecken konnte. Ich merkte mehrfach beim Lesen, dass Rena Fischer hier keine halben Sachen schreibt, sondern wieder viel Zeit in die Recherche investiert hat. Sie beschreibt die Archäologie sehr detailliert und wirklich alles andere als oberflächlich. Das aber aus so einer begeisterten Perspektive, dass ich mich immer abgeholt fühlte.

Die Charaktere im Buch sind alle recht unterschiedlich und haben ihre Ecken und Kanten. Die Autorin hat sich viel Zeit genommen, nicht nur Nina, Taran und Orlando auszuarbeiten, sondern auch den Nebenfiguren ein Gesicht und Wärme zu geben.

Vom Erzähltempo gab es mir persönlich einige Momente, die sich etwas zu lang hingezogen haben. Zum Ende hin wird es dann sehr temporeich. Zur Seite legen wollte ich das Buch aber an keiner Stelle. Gerade die erste Hälfte braucht ein bisschen, um in Schwung zu kommen. Dafür wartet die zweite Hälfte der Geschichte dann mit dramatischen Entwicklungen auf.

Insgesamt hat Das Leuchten vergangener Sterne von Rena Fischer mich mit viel Liebe zum Detail bestens unterhalten und mir ordentlich Fernweh beschert. Eine empfehlenswerte und zuweilen dramatische (Liebes-)Geschichte, bei der mich auch die umfangreichen Detailrecherchen sehr überzeugt haben.
Profile Image for Buchstabenträumerin.
210 reviews17 followers
August 22, 2022
Archäologie, Drogenhandel und eine Liebesgeschichte – all dies verbindet Rena Fischer in ihrem Roman „Das Leuchten vergangener Sterne“ zu einer abenteuerlichen und romantischen Geschichte. Hinzu kommt mit Andalusien ein wahrlich bezauberndes Setting, das in so manchem Lesenden sicherlich akutes Fernweh auslöst. In diesem Sinne ein Buch, das hervorragend für ein gemütliches Sommerwochenende geeignet ist. Mir haben insbesondere die Erzählstränge gefallen, die denen die Archäologie im Mittelpunkt stand – so eine faszinierende Wissenschaft. Die Liebesgeschichte spannt darum einen schönen Bogen, während Drogenbosse und deren Handlanger für reichlich Spannung sorgen. Was mir gefiel und was nicht, erfahrt ihr in dieser Rezension im Detail.

Alles dreht sich um die Hauptpersonen Nina, Taron und Orlando. Nina arbeitet als Unternehmensberaterin mit Zahlen, Daten und Fakten. Zeit ist Geld, lautet ihre Devise, und zufriedene Kunden sind der Weg zum Erfolg. Taron ist das komplette Gegenteil. Voller Leidenschaft für seinen Beruf, sind ihm Erkenntnisse über die Vergangenheit wichtiger als Geld und Besitz. Er ist mit Leib und Seele Forscher und Entdecker. Bleibt Orlando, der tief in illegale Geschäfte verwickelt ist und es in diesem Metier zu etwas bringen will. Rena Fischer hat die Vergangenheit der Protagonist*innen sehr gut mit deren Gegenwart sowie ihren Ambitionen, Gefühlen und Lebenseinstellungen in Einklang gebracht. Man versteht als Leser*in, weshalb sie auf bestimmte Art und Weise handeln oder reagieren. Sogar für Orlandos Handeln konnte ich ein gewisses Verständnis aufbringen. Am meisten überzeugt hat mich jedoch Taron, der konsequent seiner Passion treu bleibt.

Schön war außerdem der Gedanke, dass Nina und Taron eine Verbindung haben, deren Wurzel in der Vergangenheit liegt. Das erklärt, weshalb Nina sich unmittelbar zu Taron hingezogen fühlt, obwohl die beiden so unterschiedlich sind. Hier wurde die Story gut durchdacht aufgebaut. Allerdings konnte mich die Liebesgeschichte dennoch nicht vollständig überzeugen, was jedoch hauptsächlich darin begründet liegt, dass mir die Figur von Nina fremd blieb. Sie wirkte auf mich zu unnahbar und zu verkopft – auch dann noch, als sie eigentlich loslässt und sich einem neuen Lebensmodell öffnet. Das ist natürlich nur mein persönliches Empfinden, andere haben möglicherweise einen besseren Zugang zu Nina und nehmen die Annäherung zwischen Taron und Nina dadurch ganz anders wahr.

Dennoch habe ich die Geschichte weiter mit großem Interesse verfolgt, denn das Schicksal von Taron und seiner Ausgrabungsstätte hielt mich gefangen. Gleichzeitig fand ich es großartig, mehr über die Arbeit von Archäologen zu erfahren und ihre Methoden und Werkzeuge kennenzulernen. Wie wertvoll sind einzelne Fundstücke für die Forschung? Welche Informationen lassen sich daraus ziehen? Welche historischen Erkenntnisse lassen sich ablesen? Wo kommen Gelder für die Forschung her? Wie gestaltet sich der Alltag von Archäologen? Man spürt, dass Rena Fischer sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat und die Recherchen – wie bei jedem ihrer Romane – sehr ernst genommen hat.

Schwierigkeiten hatte ich hingegen wieder etwas mit der Storyline von Orlando. Der Drogenhandel ist in meiner Vorstellung ein gefährliches Geschäft voller skrupelloser Menschen, die keine Gewalt scheuen. In Anbetracht dessen erschien mir Orlando viel zu nett, geduldig und stellenweise ein wenig naiv – insbesondere Nina gegenüber. Vor allem jedoch löste sich der Konflikt am Ende zu einfach und unkompliziert. Das erschien mir insgesamt etwas unrealistisch.

Positiv hervorheben möchte ich zum Ende hin aber noch das Setting. Sowohl die Ausgrabungsstätte als auch die Orte, die Nina während ihres Aufenthalts in Andalusien besucht, sind so anschaulich beschrieben, dass ich ich das Gefühl hatte, ebenfalls dort zu sein. Eine warme und sommerliche Atmosphäre, von der man sich nur schweren Herzens wieder verabschiedet.

„Das Leuchten vergangener Sterne“ von Rena Fischer ist ein romantischer, stimmungsvoller und spannungsreicher Sommerroman, der mich weitestgehend überzeugt hat. Einzige Wermutstropfen waren eine Protagonistin, in die ich mich nicht vollkommen einfühlen konnte sowie die Auflösung des Konflikts, die mich nicht ganz abgeholt hat. Doch andere Aspekte haben dies ausreichend ausgeglichen, so dass ich den Roman insgesamt sehr gerne gelesen habe. Für die kurzweilige Unterhaltung eine Empfehlung.
Profile Image for Gisela.
369 reviews15 followers
October 29, 2022
Meine Meinung:
Eine stimmige Geschichte, die Anfangs etwas gemächlich daher kommt.
Die Geschichte konnte mich nicht von Anfang an mitnehmen. Jedoch habe ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zur Hand genommen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Im zweiten Drittel hat es mich richtig gepackt. Nina Winter ist eine Unternehmensberaterin, die einen sehr speziellen Auftrag erhält. Sie soll in Spanien eine Ausgrabungsstätte beurteilen, um für ihren Klienten zu entscheiden, ob die Sache es wert ist gefördert zu werden.
Nicht nur die Hitze Spaniens bringt die erfolgsorientierte Nina zum Schwitzen. Da ist zum einen Orlando Torres. Der Womanizer soll ihr bei ihrer Arbeit zur Seite stehen. Scheint sich zum ersten Mal ernsthaft zu verlieben. Dann Taran Steinberg, der als Leiter bei dem Projekt fungiert.
Orlando ist nicht unbedingt ein Charakter, für den ich Sympathie entwickeln konnte. Klar, er hatte es nicht immer leicht im Leben. Aber hat nicht jeder Mensch mal schwierige Zeiten durchzustehen? Für einige Aktionen von ihm gibt es absolut keine Entschuldigung. Taran fand ich von Anfang an richtig klasse. Ich mag Menschen, die für eine Sache brennen. Ich konnte seine Leidenschaft für Archäologie richtig spüren. Hätte gerne mit ihm Ausflüge auf seinem Motorrad gemacht. Darum habe ich Nina richtig beneidet. Und genau das hat die Geschichte für mich dann richtig interessant gemacht. Ihr habt bestimmt aus meinen Zeilen erlesen, dass sich Orlando und Taran bis über beide Ohren in Nina verliebt haben. Missverständnisse und Intrigen haben mich mehr wie einmal aufseufzen lassen. Ich habe für Taran gehofft und gebangt, dass seine Ausgrabungen finanziert werden. Auch in der Liebe habe ich ihm alles Glück unter der Sonne Spaniens gewünscht. Spanien wirkt sich auf Nina stellenweise sehr positiv aus. Es gibt nicht nur Arbeit. Auch eine erfolgreiche Unternehmensberaterin kann leben lernen.
Fazit:
Andalusien einmal erleben wäre schon eine tolle Sache. Obwohl ich mich mit Archäologe noch nie befasst habe, hätte ich wirklich Lust bei Ausgrabungen mitzuwirken. Abends dann in den Sternenhimmel blicken. Ob Nina ihre große Liebe gefunden hat? Das verrate ich Euch nicht.
Von mir eine absolute Empfehlung für diese stimmige Geschichte. Vielen Dank Rena Fischer. Der bildhafte Schreibstil konnte mich auch dieses Mal wieder überzeugen. Man merkt der Geschichte die Recherche an.
Profile Image for LeseHuhn.
606 reviews1 follower
July 15, 2022
Andalusien auf eine alte und neue Zeitreise entdecken

Das Leuchten vergangener Sterne

von Rena Fischer

erschienen bei der dtv Verlagsgesellschaft am 20.Juli 2022

Taschenbuch 480 Seiten

Klappentext

Das Leben kann gefährlich sein - manchmal auch die Liebe

Die toughe junge Unternehmensberaterin Nina Winter soll für die Imagekampagne eines Großkunden die Seriosität eines Grabungsprojektes in Spanien prüfen. Dabei gerät sie zwischen die Fronten zweier Rivalisierender Archäologen, dir mit allen Mitteln nicht nur um einen spektakulären Goldschatz, sondern auch im Ninas Herz kämpfen.

Meine Meinung

Zuerst möchte ich das wunderschön gestaltete Cover erwähnen, das noch zusätzlich auch innen veredelt wurde. Und was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die tolle Recherchearbeit der Autorin über die geschichtlichen Hintergründe. Die authentischen Beschreibungen der andalusischen Landschaft haben mir richtig gut gefallen.

Nun zur Geschichte, da hatte ich leider ein wenig meine Schwierigkeiten mit. Nina habe nicht als toughe Unternehmensberaterin empfunden. Aber das liegt ja immer etwas im Auge des Betrachters. Für mich war sie eher ein kleines leises Mäuschen und hat sich von den Herren Archäologen das Zepter aus der Hand nehmen lassen. Taran hat mein Herz im Sturm erobert und ich hätte ihm noch stundenlang "zuhören" können. Auch seine Vergangenheit ist durchaus plausibel und hat seinen beruflichen Werdegang vorgeformt. Mit Orlando hatte ich so einige Schwierigkeiten, er ist mir zu dick aufgetragen. Das sein Chef seine Familie ist und er alles für sie tun würde, hat man ja am Ende gesehen. Einen Liebesroman mit Crime Anteil mag ich schon, aber hier ist es mir etwas zu viel. Den kleinen mystischen Anteil in der Story dagegen habe ich aufgesaugt. Und das hätte gerne mehr sein dürfen, was ja auch zum Thema Archäologie gepasst hätte. Das Ende im Flugzeug hat mir gut gefallen. Der Schreibstil von Rena Fischer ist angenehm zu lesen. Ihre Beschreibungen sind sehr ausführlich und bildhaft.

Fazit

Das Leuchten vergangener Sterne ist ein Liebesroman mit geschichtlichem Hintergrund und modernem Krimianteil. Die Autorin beschreibt alles sehr ausführlich und bildhaft. Ihr Schreibstil ist gut zu lesen. Ich vergebe 4 🐥🐥🐥🐥 und gerne eine Leseempfehlung.
Profile Image for kathleens.buecher.
269 reviews9 followers
August 7, 2022
Ein spannender Roman mit schöner Atmosphäre bezüglich des Handlungsorts. Zu den Buchfiguren fehlte mir etwas der Draht und es dauerte ein paar Seiten, in die Geschichte zu finden.
Profile Image for GI LA.
459 reviews6 followers
August 14, 2024
Die 28 -jährige Nina ist eine erfolgreiche Unternehmensberaterin, doch ihr Job ist auch sehr nervenaufreibend. Vor allem, seit es immer wieder Ärger mit ihrer Kollegen Nils gibt. Als sie für einen großen Kunden ein archäologisches Projekt in Andalusien prüfen soll, will sie deshalb zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und plant gleich für den Anschluss einen entspannten Urlaub ein.
Da Nina von Archäologie keine Ahnung hat, unterstützt der Sachverständiger Olando Torres sie dabei, die Ausgrabungen vor Ort zu begutachten.
Angekommen in Sevilla trifft Nina auf den Grabungsleiter Dr. Taran Sternberg. Taran liebt seine Arbeit, aber das ewige Zittern darum, ob seine Projekte verlängert werden, genug Gelder reinkommen und er sie fortführen kann, zermürben ihn langsam.
Da kommt die Chance darauf, dass ein deutsches Unternehmen sein Projekt fördern will genau zur rechten Zeit. Doch ist sein Projekt wirklich förderungswürdig? Und welche Rolle spielt Orlando Torres in der Geschichte?

Bisher habe ich von der Autorin ausschließlich Fantasy-Romane gelesen und war von jedem ihrer Bücher begeistert. Doch auch mit diesem Genre-Mix konnte Rena Fischer mich schnell packen.
Der Schreibstil der Autorin ist absolut fantastisch. Sie versteht es, mich durch eine sehr lebendige und bildhafte Erzählweise in den Bann zu ziehen und eine wunderbar, atmosphärische Stimmung zu erschaffen.
Rena hat die Schauplätze wunderbar beschrieben und ich hatte das Gefühl, bei den großen Prozessionen dabei zu sein und die Landschaft Andalusiens bildhaft vor meinen Augen zu sehen.

Wir verfolgen die Geschichte aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten.
Nina war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine taffe, erfolgreiche und selbstbewusste junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und auch einen kühlen Kopf behält, wenn nicht alles nach Plan läuft. Selbst als ihr Kollege Nils sie hinter ihrem Rücken in der Firma in ein schlechtes Licht rückt und beginnt, ihre Arbeit zu sabotieren, bleibt sie ruhig.
Taran ist mit Leib und Seele Archäologe, doch wenn sein aktuelles Ausgrabungsprojekt nicht verlängert wird, muss er sich nach einem neuen Job umsehen. Er ist deshalb auf das Geld von Ninas Kunden und somit von ihrem Gutachten abhängig.
Der dritte Protagonist ist Orlando. Er ist eine etwas zwielichtige Figur. Er hat den Job nur angenommen, um sein archäologisches Image etwas aufzupolieren. Er gerät schnell mit Taran aneinander, denn die beiden vertreten nicht nur unterschiedliche Ansichten was die aktuelle Forschung anbelangt, sondern interessieren sich auch noch für dieselbe Frau.

Die Figuren haben Tiefgang und sind alle vielschichtig und interessant gestaltet. Doch auch die Nebenfiguren Romón und Sofia habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Die Gefühle sind nachvollziehbar und die Liebe fällt nicht einfach vom Himmel.
Hervorheben möchte ich am Ende noch die tolle Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Egal, ob es sich dabei um das Thema Archäologie handelt und das große Fachwissen, dass dafür erforderlich ist, um das Setting Andalusiens oder um traditionelle Feste und Bräuche der Gegend. Alles ist perfekt recherchiert.

Diese Story ist ein richtiger Gernre-Mix und so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Neben der Lovestory lernen wir nicht nur auf einem Roadtrip das wunderschöne Andalusien kennen, sondern lernen viel über Archäologie und erleben nebenbei einen Krimi, in dem es um Hehlerei mit antiken Kunstschätzen und organisierter Kriminalität geht.
Mich hat Rena Fischer mit ihrer Story überzeugt und ich kann Euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen.
Profile Image for Lowin1000.
667 reviews4 followers
January 25, 2023
Rezension 


F:Habt ihr schon mal einen Roman über Archäologie gelesen? 


Nein? Ich zuvor auch nicht, bis ich von meiner Lieblingsautorin Rena Fischer den Einzelband :,, Das Leuchten vergangener Sterne ", gelesen habe. 


Hier geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, nein es geht um die Archäologie! 


Zuvor habe ich mich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt, weil mich nicht jedes Thema gleich interessiert , worauf ich stolpere und sofort erforsche.


Auf jeden Fall möchte ich hier ein Lob an Rena mitteilen und zwar mit wie viel Detail sie diesen Roman verfasst hat. Es kam mir beim Lesen vor, dass ich einen großen Exkurs in das Thema nehme, obwohl es grad 20% Informationen drin steckt. Es gibt so viel mehr Details, die sie herausgefunden hat bei der Recherche und doch für mich ist es sehr viel Input gewesen. 


Leider ein wenig zu viel die erste Hälfte des Buches, danach wird es lockerer, da es um das zweite Thema im Buch geht und zwar um einen Mann der für eine Mafia Familie arbeitet. 


Beide Aspekte hat Rena total gut verbunden und realistisch dargestellt! Auch was ich so schön an diesem Roman finde ist das traumhafte Andalusische Setting, es bringt Fernweh mit sich und große Sehnsucht! 


Es war, als hätte ich einen Urlaub dort gemacht, einfach klasse! 


Jetzt zu den Figuren. Am Anfang und auch zwischendurch hatte ich einige Probleme mit Nina und Orlando, beide sind nicht einfach und für mich erstmal Charaktere, die unsympathisch sind, eigentlich habe ich jede Figur von Rena geliebt, aber die beiden haben es mir nicht leicht gemacht. Doch am Ende konnten sie mich überzeugen. Wer mich in der Geschichte gleich dafür überzeugen konnte ist Taran einfach ein stabiler, junger Mann. Sehr sympathisch. 


Auch die  Nebenfiguren sind total gelungen. Ramon, Sofia, Blanca, Jennifer 😍. 


Die Handlung wird abwechselnd von Nina, Taran und Orlando wiedergegeben! 


Die Liebesgeschichte an sich beherrscht hier nicht die Seiten und baut sich langsam auf und ist realistisch kreiert! Außerdem gibt es keine detaillierte Intim Szene! Was mir richtig gut gefällt! 


Ich bin grad traurig, dass ich erstmals das letzte Buch von Rena gelesen habe. Jetzt heißt es geduldig sein, bis die nächsten Bücher erscheinen. Es fällt mir nur schwer, da ihre Bücher einfach wie nach Hause kommen sich anfühlt. Ihr Schreibstil ist schön und ich erkenne es unter 100 wieder. 


Eine klare Empfehlung für jeden der gerne ein Roman liest der einen was mitgibt 💜nämlich eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit und zu den Sternen! 


Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an die Autorin! 


Alles Gute, eure Jassy! 
64 reviews
November 22, 2023
Nina ist Unternehmensberaterin. In ihrem konkreten Auftrag soll sie einem Unternehmen ein besseres soziales Auftreten verpassen. Hierfür stellt sie eine Beziehung zu einem archäologischen Projekts her, mit dessen Förderung sich ihr Kunde schmücken könnte. Um sich das Projekt einmal aus der Nähe anzuschauen und ein Gutachten zu schreiben, bereist sie, zusammen mit einem anderen Archäologen die Ausgrabungsstätte.

Die geschichtlichen und archäologischen Hintergründe des Buches sind sehr spannend und gut recherchiert. Als Leser bekommt man hier richtig Lust mehr zu erfahren. Leider sind jedoch auch einige Stellen wenig Erklärungen und zum Teil ergänzen spanische Wörter die Geschichte, die möglicherweise nicht allen geläufig sind.

Davon abgesehen erhält man eine Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und treffenden Charakterisierungen. Sowohl, was das äußere, als auch den Charakter der Figuren anbelangt, sodass ich beim Lesen jederzeit Bilder vor Augen hatte. Schon nach kurzer Zeit haben mich die Figuren so in ihren Bann gezogen, dass sie mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind.

Die Liebesgeschichte steht hierbei nicht im Vordergrund, was ich als Leser immer sehr angenehm empfinde, da hier die Geschichte selbst mehr im Fokus steht.

Wer mehr über Geschichte, Archäologie und Andalusien erfahren möchte, dem lege ich dieses Buch sehr ans Herz. Ich hatte hiermit viele schöne Lesestunden
Profile Image for Evelyn Uebach.
Author 6 books3 followers
July 27, 2022
Wie es mir gefallen hat:

Auch wenn mich schon die anderen Bücher von Rena Fischer interessiert haben und eines auch schon im Regal auf mich wartet, war „Das Leuchten vergangener Sterne" mein erster Roman aus ihrer Feder. Das schon auf dem Cover wunderschön in Szene gesetzte Andalusien-Setting hat mich sofort gereizt, zumal ich selbst noch nie in Spanien war, aber schon immer gern mal hinwollte. In die Handlung fließen viele tolle Geheimtipps und Infos zu Land und Leuten mit ein, was zwar hier und da das Tempo ein wenig drosselt, aber mir trotzdem gut gefallen hat.

Obwohl es sich um entspannende Unterhaltungslektüre handelt, würde ich sagen, dass das Buch zu den anspruchsvollen seiner Art gehört. Es wird detailreich erzählt und eine große Bandbreite von Themen kommen zum Tragen: Neben den Einblicken in die Welt der Archäologie geht es auch um Kriminalität in Spanien, um Kindheitsprägungen, Familienkonflikte und die Prioritätensetzung im Leben. Besonders spannend sind auch die Fragen, die zum beruflichen Weg aufgeworfen werden: Was ist einem am und im Job am wichtigsten? Mit welcher Haltung arbeitet man und welchen Unterschied kann das machen, auch in Bezug auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung?

Während der Einstieg ins Buch noch recht informativ und von der Spannung her eher gemäßigt daherkommt, spitzen sich die weit in die Vergangenheit der drei Hauptfiguren reichenden Verwicklungen mit fortschreitender Handlung immer weiter zu und man wartet gespannt, zu welchem Ende all das finden wird. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz und fügt sich gut ins Geschehen ein, statt es komplett zu bestimmen. Der Konkurrenzkampf zwischen Orlando und Taran wird mitunter sehr kontrastreich und amüsant – und vielleicht sogar gefährlich.
Dass die Geschichte aus den Er-/Sie-Perspektiven aller drei Hauptfiguren erzählt wird, fand ich großartig. Hier sind Rena Fischer drei authentische, eigene Stimmen gelungen, die ein explosives Zusammenspiel ergeben.
Die Auflösung des Hauptkonflikts ist zwar einer glücklichen Fügung geschuldet, aber nichtsdestotrotz ein passender und vor allem unerwarteter Abschluss.

In einem Satz:

„Das Leuchten vergangener Sterne" ist ein äußerst vielseitiger Roman: Spannendes Wissen über die Archäologie verbindet sich mit Liebe, Spannung und nachdenkenswerten Lebensfragen – definitiv zu empfehlen!

4,5 Sterne
92 reviews
July 28, 2022
Titel und Cover lassen mich nach dem Lesen direkt an meine Lieblingsszene denken und passen sehr gut zur Geschichte. Den Prolog mochte ich auch sehr und habe von Anfang an gerätselt was sich dahinter verbirgt.
Nina war mir von Anfang an sympathisch, genau wie Taran, der einfach ein toller Mann ist. Bei Orlando ist mein Verhältnis sehr zwiespältig, besonders wegen dem Milieu, in dem er unterwegs ist/arbeitet. Die Drei sind auf jeden Fall alle sehr unterschiedlich aber auf ihre Weise interessant, spannend und man gönnt allen ihr Glück. Die Geschichte erleben wir aus den Sichten der Drei, was ich auf der einen Seite gut fand, weil man so möglichst viel aus den Leben von allen Dreien erfährt. Auf der anderen Seite ist es aber besonders am Anfang auf Grund der Sprünge zwischen den Figuren ein wenig verwirrend.
Besonders schön in diesem Buch ist das Setting. Zwischenzeitlich hatte es für mich ein bisschen was von einem Reiseführer, da es auch einige historische Infos gibt. Manchmal hatte ich das Gefühl es war ein bisschen zu viel, dennoch fand ich es sehr interessant. Da kann man sicherlich den ein oder anderen Tipp fürs Reisen verwenden. Wobei das natürlich auch sehr gut zum Thema der Archäologie gepasst hat, was auch sehr schön eingebaut und umgesetzt wurde.
Für mich als typische New Adult Leserin war es auch mal wieder ein bisschen Abwechslung, eine Geschichte mit etwas älteren Charakteren zu lesen. Außerdem wurde ich hier auch das ein oder andere Mal überrascht.
Insgesamt eine sehr schöne, unterhaltsame, etwas anspruchsvollere und informative (Liebes-)Geschichte mit einem tollen Ende. Außerdem macht sie Lust auch mal nach Andalusien zu Reisen.
Eine klare Leseempfehlung.
Profile Image for buch_und_tee_.
857 reviews10 followers
August 3, 2022
Die deutsche Unternehmensberaterin Nina Winter soll nach Sevilla in Andalusien reisen, um für ihren Auftraggeber eine archäologische Ausgrabung überprüfen. Dort trifft sie auf Dr. Taran Sternberg, den gutausehenden Aräologen und Ausgrabungsleiter, der ihr von Anfang an den Kopf verdreht. Doch auch der zwielichtige Archäologe Orlando Torres kämpft um Ninas Herz, doch spielt er mit echten Karten?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig gebraucht habe, um in das Buch zu finden, da ich mich mit dem Erzählstil doch manchmal etwas schwer tue. Ich bin dann allerdings auf das Hörbuch umgestiegen und das war für mich viel besser (warum auch immer 😉).

Nina ist es wichtig, dass sie ihren Job richtig macht, denn sie hatte zu Hause ein klein wenig Probleme mit einem Kollegen, auf den sie sich eingelassen hatte. Aber als sie auf Taran trifft und in ihm auch etwas aus ihrer Vergangenheit wiederkommt, versucht sie zwar, professionell zu bleiben, aber Taran verdreht ihr einfach den Kopf.
Aber auch mit Orlando muss sie aufpassen, denn er verbirgt ein Geheimnis, was man nicht unterschätzen sollte. Gegen Ende des Buches wurde es so spannend, dass man die Geschichte schon fast als Krimi einstufen konnte, dass hat mir sehr gut gefallen und hat der Entwicklung im Buch gut getan.
🔹
Dieses Buch war für mich eine Überraschung, denn ich hatte definitiv nicht mit so einer spannenden Geschichte gerechnet. Da ich selbst sehr interessiert an Archäologie bin, war die Thematik für mich auf alle Fälle ein Jackpot. Ich hatte sehr Spaß beim hören des Hörbuchs, auch wenn ich mir die Sprecherin manchmal gerne etwas emotionaler gewünscht hätte, sonst eine tolle Geschichte

✨Leseempfehlung✨
Displaying 1 - 14 of 14 reviews