Die 17-jährige Emily kann es nicht fassen: Eigentlich wollte sie nur feiern gehen, doch dann kommt alles ganz anders. Nach einem bewaffneten Überfall landet ihre Mutter im Krankenhaus, und die Familie ist in so großer Gefahr, dass sie sogar einen Bodyguard bekommen. Pascal sorgt bei Emily für ordentlich Pulsrasen, obwohl sein Machogehabe ziemlich nervtötend ist. Doch dann spitzt sich die Lage zu, und die Familie muss ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land – für Emily katastrophal. Sie will unbedingt zurück, aber im Zeugenschutz gelten harte Regeln. Und Emily lernt auf die harte Tour, dass der kleinste Fehler nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt, sondern auch ihr Herz ...
Eva Völler wurde 1956 in Velbert geboren. Bekannt ist sie nicht nur unter ihrem bürgerlichen Namen, sondern veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Charlotte Thomas, Francesca Santini, Anne Sievers, Paula Renzi, Sibylle Keller, Elena Santiago, Line Bruns und Ina Hansen. Sie studierte Philosophie und Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und legte 1986 ihr zweites juristisches Staatsexamen ab. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete Eva Völler sechs Jahre lang als Richterin und anschließend bis 2005 als selbstständige Rechtsanwältin bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Insgesamt veröffentlichte sie Bücher verschiedner Genre. Von Reiseliteratur, Komödie, Krimis, Thriller und historische Romanen blieb nichts unversucht. Völlers Romane erreichten eine Gesamtauflage von 1 Million und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für ihren Roman »Wenn der Postmann nicht mehr klingelt« wurde ihr 1995 der Frauengeschichtenpreis von der Verlagsgruppe Lübbe verliehen. Ihr Roman »Vollweib sucht Halbtagsmann« wurde mit Christine Neubauer in der Hauptrolle verfilmt. Zusammen mit ihren Kindern lebt Eva Völler am Rande der Rhön in Hessen.
Ach, das Buch hat mich wirklich überrascht. Es ist ja Teil der "Kiss & Crime" Serie und irgendwie hatte ich mehr Kiss als Crime erwartet. Aber nein, das ganze hatte teilweise echten Thrillercharakter und war bis zum Ende total spannend. Vor allem mochte ich aber den Humor von Eva Völler. Sehr amüsant, aber nicht überkandidelt, einfach sympathisch. Ich hoffe sehr, dass sie noch weitere Bücher in dieser Reihe schreiben wird. Die Liebesgeschichte war ebenfalls total niedlich geschrieben und generell mochte ich die Charaktere einfach sehr, weil sie alle durchweg glaubhaft und sympathisch waren. Ein absoluter Pageturner, den ich nur empfehlen kann. Zum 5-Sterne-Buch fehlt leider ein bisschen die Tiefe und die Nachhaltigkeit, aber als leichtes Jugendbuch mit viel Herz und Unterhaltungswert absolut zu empfehlen!
Ich werde vermutlich noch Stunden hier sitzen und zwischen 3 und 4 Sternen hin und herklicken. So sehr ich das Buch mochte, so gab es doch zu viel, was mich daran gestört hat als dass ich dem Buch 4 Sterne geben könnte. Also 3,5. Das Beste an Zeugenkussprogramm war der Schreibstil und die Protagonistin. Eigentlich sogar alle Charaktere der Geschichte, denn die waren einfach himmlisch. Und der Humor hat mir auch unglaublich gut gefallen. Ich lag mehrfach nachts da und hab in mein Kissen gekichert, weil da wirklich Stellen waren, die nicht nur "Uii, das ist lustig"-lustig waren, sondern einen wirklich zum Lachen gebracht haben. Und ich LIEBE Eva Völlers Schreibstil und auch Emily war eine tolle Protagonistin. Ihre Oma war übrigens mein Lieblingscharakter. Jedes Mal wenn sie ihre Liebesromane diktiert hat, war das einfach zum Schießen! Warum also nur 3,5 Sterne? Nun, das liegt ganz klar an der Liebesgeschichte, so traurig das klingt. Denn im ersten Drittel des Buches ist diese einfach mal nicht vorhanden. Das dauert ewig, bis da etwas passiert und dann geht das alles auf einmal extrem flott. Auch konnte ich absolut nicht nachvollziehen, warum Emily so angepisst war, als Pascal sich nicht gemeldet hat. Und hinterher seine Erklärung dazu fand ich fast schon lächerlich, um ehrlich zu sein. Es ist nicht so, dass ich Pascal und Emily nicht zusammen mochte! Sie waren toll zusammen, aber WIE sie zusammen gekommen sind, das war das Problem. Ich verstehe einfach nicht, wie es sein kann, dass die beiden sich innerhalb von der Stunde oder was, die sie sich beim Vorfall am Anfang gesehen haben, auf einmal Hals über Kopf ineinander verlieben konnten. Vor allem habe ich davon NICHTS mitbekommen und als das später so dargestellt wurde, war ich vollkommen perplex. Am Anfang des Buches steht, dass die Vorgehensweise der Polizei völlig frei erfunden ist und das ist tatsächlich so, denn ich kenne mich ja nicht mit sowas aus, aber ich bezweifle, dass es im Zeugenschutzprogramm so abläuft wie hier. Darüber konnte ich aber gut hinwegsehen =) Ihr solltet das aber wissen, bevor ihr in die Geschichte geht ;) Spannung bietet das Buch jede Menge und am Ende die Eröffnung fand ich dann doch sogar ein wenig überraschend. Ich saß auch bis 2 Uhr nachts da und habe das Buch gelesen, was einfach an dem tollen, tollen Schreibstil liegt. Suchtfaktor war also auch definitiv vorhanden.
Zeugenkussprogramm ist eine dieser Feel-Good-Geschichten, die mir trotz des seltsamen Verlaufs der Liebesgeschiche richtig gut gefallen hat. Und jetzt habe ich schon wieder das Bedürfnis von drei auf vier Sterne hochzuklicken bei Goodreads... Gnaaa...
Nach den ersten 55 Seiten (aka Kapitel 1) habe ich das Gefühl, das wird höchstens ein durchschnittliches Buch und dafür ist mir meine Zeit gerade einfach zu schade. Ich weiß nicht, ob ich die Geschichte vor fünf Jahren oder so nicht total geliebt hätte, jetzt kann ich mit dem Stil der Autorin leider gar nichts anfangen =/
Für mich war das "Zeugenkussprogramm" eine Leseenttäuschung. Im ersten Moment klang die Kombination aus Kiss & Crime, also aus Romantik und Spannung, sehr interessant, sodass ich mich richtig auf die Geschichte rund um die 17-jährige Emily und den Personenschützer Pascal gefreut habe. Die Autorin Eva Völler fackelt auch nicht lange und schubst ihre LeserInnen direkt ins Geschehen. Der leicht zu lesende, humorvolle, jugendliche und mitreißende Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an unheimlich gut gefallen. Sie hält sich nicht an tempo-raubenden Erklärungen auf, sondern lässt wichtige Hintergrundinfos wie z.B. zu den einzelnen Charakteren nebenbei in den Erzählfluss mit einfließen.
Kurz angerissen: es geht um Emily, die von heut auf morgen mit ihrer Familie, d.h. mit ihrer Mutter, ihrer Oma und ihrem Hund, im Zeugenschutzprogramm landet, da der aktuelle Lover ihrer Mutter ordentlich Dreck am Stecken hat und deshalb eines Abends bewaffnete Ganoven vor der Tür stehen, die vom Gebrauch ihrer Schusswaffen nicht zurückschrecken. Die Familie wird von dem wahnsinnig gut aussehenden Personenschützer Pascal betreut. Als Leser wissen wir von Anfang an, dass Emily ein Auge auf ihn geworfen hat, aber sie selbst will es sich natürlich nicht eingestehen. Sie stempelt ihn als Macho ab und doch himmelt sie ihn hinter verschlossenen Türen immer wieder an. Wie sollte es anders sein, die Ganoven bleiben der Familie auf den Fersen, es gibt den ein oder anderen spannenden Moment und gegen Ende auch die ein oder andere Überraschung, welche für mich persönlich jedoch absolut vorhersehbar waren.
Insgesamt wirkte Emily mit ihrem Verhalten auf mich eher wie eine pubertierende 14-jährige und nicht wie "fast erwachsen". Da sie ein Einzelkind und mit einer schrägen Mutter sowie ohne Vater aufgewachsen ist, hätte ich ihr in dem Alter mehr Selbstständigkeit zugetraut. Die Story bedient sich, meiner Meinung nach, vieler Klischees und ist stellenweise so unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen... In einem Kinderbuch kann man so vorgehen, doch von einem Jugendbuch, das ab 14 Jahren empfohlen wird und das eine 17- später sogar 18-jährige Protagonistin hat, hätte ich mehr erwartet.
Sämtliche Figuren waren mir unsympathisch, einzige Ausnahme und somit ein kleiner Lichtblick: Emilys Oma, die immer mal wieder durchs Bild huscht und ihre vor Kitsch und Herzschmerz triefenden Liebesromane diktiert. Emily, die mit ihrer Familie in Lebensgefahr schwebt und es nicht für nötig hält, ihre Mutter über einschneidende Erlebnisse zu informieren, war für mich ebenso unsympathisch und oberflächlich wie ihre Mutter, die sich selbst vor alle anderen stellt und zum Schluss Pascal, von dessen Machogehabe, das im Klappentext so intensiv versprochen wird, ich gar nicht so viel mitbekommen habe.
Ihr merkt, ich bin weder Pascal noch dem Zeugenkussprogramm verfallen. Für jüngere Mädels zwischen 12 und 14 Jahren mag das Buch vielleicht sehr lesenswert und prickelig-spannend sein, von mir gibt es heute aber keine Leseempfehlung.
Ich habe in den letzten Jahren schon viele Bücher von Eva Völler gelesen und habe besonders ihre typischen Frauenromane verschlungen, von daher war ich schon sehr auf ihr neuestes Jugendbuch "Zeugenkussprogramm" gespannt und wollte es unbedingt lesen. Leider war ich am Ende dann doch ein wenig enttäuscht, da die Geschichte leider nicht meine Erwartungen erfüllen konnte.
An sich ist die Geschichte ganz nett und wird von der Autorin wie immer sehr flüssig, leicht und lebhaft beschrieben, doch leider hat mir bei "Zeugenkussprogramm" dann doch das gewisse Etwas gefehlt, um voll und ganz mit dabei zu sein. Dennoch kann man der Autorin hierbei nicht vorwerfen, sich keine Mühe oder sonstiges gegeben zu haben, denn die Figuren sind gut ausgearbeitet und zum Großteil sehr sympathisch, die Dialoge oftmals sehr humorvoll, aber dennoch wollte der Funke nicht überspringen.
Emily befindet sich mit ihrer Familie in einem Zeugenschutzprogramm, nachdem auf sie wegen eines Computerprogrammes ein Mordanschlag verübt wurde. Durch das Zeugenschutzprogramm wird das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt und besonders Emily möchte sich mit der neuen Situation nicht so wirklich anfreunden, da sie das Landleben nicht gewohnt ist und ihre Freunde sehr vermisst. Erst durch Pascal, der als Personenschützer arbeitet, blüht Emily wieder auf, sodass sie mir im Laufe der Geschichte sympathischer wurde.
Beide sind an sich gut ausgearbeitet, allerdings empfand ich besonders Emily am Anfang aufgrund der neuen Situation als echt schwierig. Auch die Liebesgeschichte, die hier entsteht, kann ich nur als "nett" bezeichnen. Ich möchte zwar nicht sagen, dass ich lieber komplett auf diese verzichtet hätte, allerdings ging es mir zwischen Pascal und Emily viel zu schnell, sodass ich ihnen ihre Liebe nicht wirklich abgenommen habe und somit auch nicht so wirklich mit ihnen mitfiebern konnte.
Die Krimianteile sind hier jedoch weitaus besser als die Liebesgeschichte. Ich fand die Geschichte zwar gegen Ende hin sehr vorhersehbar, dennoch hat es Eva Völler geschafft, die Geschichte fast durchweg spannend zu erzählen, was ich zuvor eher nicht gedacht habe. Die Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte ist bei Jugendbüchern zwar nicht neu und die Autorin hat mit "Zeugenkussprogramm" auch nicht zwingen das Rad neu erfunden, aber dennoch fand ich die Mischung ganz nett.
Das Cover ist hübsch, aber auch gleichzeitig schlicht, sodass es sehr gut zur Geschichte passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, da sie sich spannend liest und das Wichtigste bereits thematisiert.
Insgesamt ist "Zeugenkussprogramm" eine nette Geschichte, die mich stellenweise zwar unterhalten, aber leider nicht begeistern konnte, da hier tatsächlich alles nur "nett" ist und mir dadurch das gewisse Etwas gefehlt hat. Dennoch: Wer Jugendbücher mit Krimianteilen mag, der sollte auch "Zeugenkussprogramm" eine Chance geben.
Ein wirklich gutes Jugendbuch, das mich durchaus gefangen nehmen konnte!
Wie lange schon wollte ich Zeugenkussprogramm lesen? Ich weiß es nicht. Aber immerhin habe ich es endlich getan. Hat es sich gelohnt? Andere Frage.. Ich hatte wirklich einige spannende und unterhaltende Lesestunden mit diesem Buch und bereue es auch auf gar keinen Fall es gelesen zu haben. Wenn ihr auch gern mal ein Jugendbuch für zwischendurch lest, dann kann ich euch das auf jeden Fall empfehlen! Man findet hier mega gute Charaktere (Ich liebe Oma Gerti! :D), viel Spannung und tatsächlich auch mal was anderes. Zum Thema Zeugenschutz habe ich persönlich noch nie ein Buch gelesen.
Leider waren viele Wendungen für mich schon schnell vorhersehbar, was an der Stelle etwas enttäuschend war. Aber es ist halt ein Jugendbuch und kein Fitzek, also was will man erwarten?
Deshalb bekommt Zeugenkussprogramm von mir 4/5 Sterne. Trotz allem denke ich nicht, dass ich auch den 2. Teil lesen möchte, da die Geschichte für mich recht abgeschlossen wirkt :)
Instalove ahoi! Leider hat mich die (anscheinend gekürzte?) Version nicht wirklich umgehauen. Die Geschichte war nicht langweilig, aber auch nicht wirklich spannend. Ich denke nicht, dass dies an der Sprechleistung von Merete Brettschneider lag, meistens hat mich ihre Stimmen der Charaktere sehr überzeigt. Einzig ihre Version von Pascal hat mich leider so gar nicht angesprochen. Er kam sehr distanziert und kalt rüber. Das schnelle Verknalltsein der beiden Täublinge hat mich daher auch fast am meisten an der ganzen Geschichte gestört. Evtl. ist die Story nicht so dolle, weil es ein Zwitter zwischen Krimi und Liebesgeschichte ist? Denn Crime wie Kiss bleiben irgendwie halblangs auf der Strecke. Noch was Positives zum Schluss: Die Oma (und ihre Liebeschnulzen) waren aber der Knaller!
Ein Buch, dessen Klappentext ich unheimlich ansprechend fand. Die Geschichte um Emily wär super schön, ein tolles Jugendbuch und eine total tolle Idee. Der Schreibstil war flüssig, und innerhalb der Geschichte gab es so viele rasante Wendungen, dass ich zwischendurch echt nicht darauf klarkam 😅 Diese Wendungen haben das Buch auch in der Bewertung so nach oben schießen lassen. Einen halben Stern Abzug gibt es allerdings trotzdem, denn Emilys Mutter ging mir zwischendurch so auf die Nerven, so selbstsüchtig und irgendwie unsympathisch, dass es mich zum Teil sehr gestört hat. Trotzdem ein wunderbares Buch und eine klare Empfehlung! Also eher 4,5⭐️ (:
In diesem Buch lernen wir Emily kennen. Gemeinsam mit ihrer Mutter Sylvia und Grossmutter Gerti lebt sie in Berlin und steht kurz vor ihren Abiprüfungen, doch dann passiert etwas schreckliches. Durch den Freund ihrer Mutter gerät Emily und ihre Familie in die Schusslinie eines Schwerverbrechers und sie müssen dadurch in einen Zeugenschutzprogramm. Dadurch lernt Emily auch den Beamten und ihren Beschützer Pascal kennen und während sie ein neues Leben mit neuen Namen in einem kleinen Dorf in Deutschland beginnen, kommen sich Emily und Pascal immer näher.
Hab ich das Buch gestern Abend angefangen und vorhin beendet? Jap genau das hab ich. Die ganze Story mit dem Zeugenschutzprogramm und wie sich diese entwickelt war für mich so spannend, dass ich wissen musste, wie es ausgeht. In diesem Punkt, hat die Autorin einen sehr guten Job gemacht und einen sehr guten Krimi-Teil geschrieben.
Was die Romance angeht.....die war sehr meh. An sich bin ich ein totaler Fan von diesen Bodyguard-Romances, aber hier gefiel es mir so gar nicht. Ich kauf es den Beiden einfach nicht ab. Sie kennen sich kaum und wollen unsterblich ineinander verliebt sein? Yeah you can't fool me. Dazu kommt auch noch der Punkt, dass Emily zu Begin noch 17 Jahre ist und man keine genaue Angabe zu Pascals Alter hat. Emily meint in einem Gespräch zu ihm, dass er ja mindestens 4 Jahre älter als sie sein muss, was aber nicht so Sinn für mich macht. Keine Ahnung, wie lange man in Ausbildung sein muss, damit man beim LKA arbeitet und Personen im Zeugenschutzprogramm betreut, aber ich bezweifle, dass man das mit 21 schon kann (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Emily wird im Verlauf des Buches dann schon 18 und sie kommen auch erst dann zusammen, aber trotzdem hatte ich die ganze Zeit ein eher mulmiges Gefühl, wenn die Romance im Fokus stand.
Etwas, was ich noch hervorheben möchte, ist wie cool Oma Gerti ist. Sie ist definitv mein Lieblingscharakter aus diesem Buch! Am liebsten hätte ich ein ganzes Buch, wo es nur um sie geht. I wanna see more of grandma Gerti!
Als Fazit: Wenn ihr Bock auf eine coole und spannende Krimi-Story habt, dann kann ich euch das Buch empfehlen. Falls ihr nach einer schönen Romance sucht, dann seit ihr hier leider Falsch.
Cover: ich finde das Cover passt zum Roman sehr gut. Das Herz hat etwas von dem "Sucher" im James Bond intro und auch wie die beiden hier so stehen/gehen passt sehr gut zum Agenten Feeling. AUch die Farbe (Blut) rot finde ich hier passend gewählt. Alles in allem echt ein tolles Cover!
Geschichte: An sich ist die Geschichte keine schlechte Idee, auch habe ich noch nie etwas über ein Zeugenschutzprogramm oder ähnliches gelesen. Auch war der Schreibstil sehr locker und leicht, sodass sich das Buch im Nu hat lesen lassen ohne große Probleme. Was ich jedoch sagen muss: ich hatte den Eindruck, dass der Anfang etwas zu lang gezogen war und die Zeit die wirklich mit dem Zeugenschutzprogramm zu tun hatte etwas kurz. Auch muss ich leider sagen, dass ich ein paar Entwicklungen etwas zu schnell/unrealistisch fand. Zum einen fand ich nicht, dass zwischen Emmy und Pascal ein wirklicher Funke übergesprungen war und ich war wirklich überrascht als beide nach nur ein paar Stunden bereits von der großen Liebe sprachen. Fand ich zum einen sehr unrealistisch und zum anderen finde ich das nicht so toll wenn immer gleich das Wort "Liebe" genutzt wird, obwohl die Leute sich kaum kennen (instalove). Die andere Entwicklung, die ich sehr unrealistisch fand, hat sich auf den letzten Seiten abgespielt und wäre an dieser Stelle ein Spoiler, daher an dieser Stelle nicht mehr dazu, doch ich hatte einfach das Gefühl, dass man das Ende möglichst dramatisch machen wollte und noch eine große Enthüllung brauchte, doch irgendwie war es das für mich leider nicht, sondern eher ein bisschen an den Haaren herbei gezogen. Schade.
Charaktere: Ich muss sagen, dass mir keiner der Charaktere so richtig ans Herz wachsen wollte, was vielleicht daran lag, dass sie meiner Meinung nach recht Oberflächlich waren und eher der "Norm" entsprachen. Die einzige die ich wirklich ganz gerne mochte war die Oma von Emmy, welche einfach so herlich verschroben war, dass man sie einfach gerne haben musste.
Fazit: Ich kann dem Buch leider nur 3 Sterne geben, da doch einige Punkte für mich gegen das Buch sprachen. Doch alles in allem denke ich, Fans des Genre würden hier auch auf ihre Kosten kommen. Oder eben auch Leseeinsteiger, ich bin mir sicher, dass auch diese hier ihren Spaß hätten.
Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, denn ich bin ein Fan von Romantik und Spannung. Die Protagonistin ist 17 Jahre später sogar 18 und verhält sich meist wie eine nervige und oberflächliche 14 jährige. Ihre Familie schwebt in höchster Gefahr, weil es jemand auf sie abgesehen hat und ihre einzige Sorge ist ihr Abitur das sie machen will. Die ganze Geschichte fühlte sich für mich an den Haaren herbeigezogen und absolut unrealistisch. Ihre Oma, Mutter und sie kommen ins Zeugenschutzprogramm, kommen dann aber an einen Ort der eine Verbindung zur Familie hat? Die ganze Geschichte war leider einfach nur seltsam und unrealistisch was ich unglaublich schade fand. Natürlich verliebt sie ich in denjenigen, der auf sie aufpassen soll -Pascal. Nach dem beenden war ich ein wenig erleichtert, dass es vorbei war andererseits auch sehr enttäuscht, weil ich mich so auf das Buch gefreut habe. Mittlerweile würde ich dem Buch auch keine 2⭐️ mehr geben , so leid es mir tut. Ich hatte große Hoffnungen, die leider nicht erfüllt werden konnten.
Was ich mochte? Ich hatte eigentlich beim Titel weniger Spannung erwartet und war daher positiv überrascht. Wen ich mochte, war Oma Gerti, die ihre Liebesromane diktiert, was sie auch geistig gesund hält.
Was ich nicht mochte? Ich habe mich sehr oft gefragt, ob die Personen gerade nicht vollkommen verantwortungslos handeln und ob dies oder das wirklich eine so gute Idee wäre. Alleine der Ort an den sie ziehen, fand ich viel zu naheliegend? Gefährlich? Für die Story fand ich auch, dass die Personen sich viel zu sorglos und oberflächlich verhalten. Es fehlte der Tiefgang, die intensiven Gespräche und auch Gefühle. Es ist ein Ausnahmezustand, aber irgendwie wirkt es meistens wie ein ganz normaler Umzug, mit den üblichen Problemen sich einzuleben. Das hat es mir erschwert die Personen zu mögen und mit ihnen mitzufiebern. Die Liebesgeschichte entwickelte sich auch irgendwie zu schnell und auch zu oberflächlich, sodass bei mir keine Gefühle für das Paar aufkamen.
Ob ich Band 2 lesen werde? Ich weiß es nicht. Ich bin nicht wirklich abgeschreckt, doch glaube ich auch nicht, dass ein zweiter Band meinen Eindruck viel besser machen wird. Ich denke, für mich ist die Geschichte hier erst einmal abgeschlossen.
►◄ --- ►◄ 5 VON 5 STERNEN ►◄ --- ►◄ MEINE MEINUNG: Wie schon im Neuzugänge-Post erwähnt, bin ich diesem Buch wie eine völlig Bekloppte hinterher gerannt. Meint ihr, es hat sich gelohnt? Ja? Nein? Vielleicht? Hier erfahrt ihr es bis ins kleinste Detail:
Der Einstieg fiel mir direkt sehr leicht und ich war sofort in die Welt von Emmy und ihrer Familie gefangen. Alles beginnt recht "ruhig" mit dem ganz normalen Alltag einer Jugendlichen, die kurz vor ihren Abiprüfungen steht. Doch während sie am Wochenende noch denkt, es ist alles in Butter, bis auf ihre gewöhnlichen Problemen, kommt es nur Stunden später ganz anders, als gedacht.
Emmy ist ein wirklich herzensgutes Mädchen, das mich sofort von sich überzeugen konnte. Mit viel Witz und Charme wickelte sie mich binnen kürzester Zeit um den Finger und beförderte sie schnell von der Protagonistin zur Freundin. Ich konnte all ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen und empfand sie als sehr lebensecht und authentisch. Sie blieb sich im gesamten Verlauf der Geschichte selbst treu und auch das rechnete ich ihr hoch an. Mit ausreichend Gefühl und Tiefgang bestückt stellte sie eine tolle Hauptfigur dar, die ich unglaublich gerne verfolgt habe und mit der ich wunderbar mitzittern und mitlachen konnte. Pascal, der männliche Part in Sachen Protagonisten war .. puh.. ich glaube, Worte allein reichen nicht aus, um ihn zu beschreiben. Ich habe Pascal einfach nur geliebt! Er war für mich der Inbegriff von attraktiv, sexy und geheimnisvoll und zog mich direkt in seinen Bann. Er nahm seine Arbeit sehr ernst, konnte aber problemlos von beruflich auf privat umschalten, sodass ich als Leser beide Seiten ausführlich kennen lernen konnte. Beide gefielen mir und der Unterschied war deutlich spürbar; jedoch empfand ich es als ebenso schön mitanzusehen, wie er seine Gefühle nicht immer zu 100% ausschalten konnte; das machte ihn noch realer und authentischer. Kurz um: ich habe die Figuren in der Geschichte absolut vergöttert. Jeder einzelne von ihnen eroberte mein Herz und jeder brachte Ecken und Kanten mit, sodass nicht der Eindruck von Perfektion oder Ähnlichem auftrat. Ich muss gestehen, die Mutter von Emmy nervte mich manchmal einfach tierisch, aber das machte sie zu einer wirklichen Mama - denn welche Eltern nerven denn nicht? :D
Der Stil von Eva Völler war erstaunlich einfach und sehr detailliert. Immer wieder liefen mit negative Meinungen zum Stil der Autorin über den Weg (vor allem, wenn es um ihre Zeitenzauber-Trilogie ging), doch ich wurde sehr positiv überrascht. Das Buch hat sich wunderbar flüssig und schnell lesen lassen und trotzdem schuf Frau Völler ausreichend Spannung. Überdies konnte ich mir von allen Kulissen und Personen klare Bilder vor Augen führen, was ebenfalls als Plus zu werten ist. Kurzum: Volle Punktzahl für den Schreibstil, der herrlich erfrischend und einfach gehalten ist und trotzdem für die nötige Atmosphäre sorgt.
Die Idee sprach mich schon in der ersten Sekunde total an. Ich hab es mir sehr interessant vorgestellt, auch wenn das Ein oder Andere wirklich von vorn herein klar sein musste. Nichtsdestotrotz wollte ich mich wie eine Besessene in die Geschichte stürzen, weil mich die Idee einfach allein schon überzeugen konnte.
Zum Glück scheiterte diese Idee nicht an der Umsetzung! Ich war wirklich überrascht, dass das Buch doch so viel Krimi beinhaltet und durchaus auch mal richtig spannend werden konnte. Ich empfand das Gleichgewicht zwischen Krimi und Liebesgeschichte wunderbar gewählt, denn beide Aspekte wurden ausführlich und vor allen Dingen spannend dargestellt, ohne dass irgendwas zu kurz kam. Selbst den Humor habe ich entdeckt und musste teilweise wirklich lachen, obwohl das ansonsten eher selten bei Büchern der Fall ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Umsetzung einfach mega gelungen. Spannend, fesselnd, witzig und voller Gefühle.
►◄ --- ►◄ --- ►◄ --- ►◄ FAZIT: ICH WILL MEHR DAVON LESEN! Ich war am Ende so deprimiert, dass das Buch schon zu Ende war. Wer sich eine supersüße Liebesgeschichte mit einer guten Portion Action und Krimi wünscht mit einer unerwarteten Auflösung und fantastischen Figuren (inklusive Traumprinz), der wird Zeugenkussprogramm schlicht und ergreifend lieben, genauso wie ich es getan habe. Dieses Buch war ein wirklich herrausragender Zeitvertreib, der mich so schnell nicht mehr loslassen wird.
Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen und spreche eine 100%ige Lese-Empfehlung für dieses Buch aus. Ich kann meine Begeisterung kaum in Worte fassen, deshalb ganz kurz: LEST ES! LEST ES! LEST ES!
Familienchaos, Verfolgungsjagd und Personenschützer
Klappentext:
„Emily, 17, kann es nicht fassen: Nur weil der neue Freund ihrer Mutter sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, gerät ihr Leben in Gefahr. Sogar ein Personenschützer wird für sie abgestellt. Pascal, jung und gutaussehend, geht ihr mit seinem Machogehabe allerdings ziemlich auf die Nerven. Schließlich muss Emily sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land, aber Idylle sieht anders aus! Auf einmal ist jeder verdächtig, und Emily weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Nur auf Pascal ist Verlass, er bleibt ihr wichtigster Kontaktmann. Dumm nur, dass Emily und er sich ständig zoffen. Doch wie sagt schon ein altes Sprichwort: Was sich neckt.“
Meinung:
Die Charaktere in dem Buch waren sehr gut ausgearbeitet und besonders Emilys oft sehr überraschender Humor hat es mir sehr angetan. Sie muss von Berlin nach Hessen ziehen, weil sich ihre Mutter ausgerechnet einen Kleinkriminellen mit großen Feinden als Freund aussuchen musste. Für sie ist der Umzug eine nicht ganz so freiwillige Umstellung, vor allem, weil alles dort wie das reinste Dorf auf sie wirkt. Sie hält den Ort für so langweilig, dass sie anfängt Tagebuch zu schreiben, nur um nicht mit sich selbst sprechen zu müssen.
Mit im Zeugenschutsprogramm sind ihre Omi (mein absoluter Favorit), eine berühmte Schriftstellerin von Erotikbüchern, die ständig und überall die nächste Szene in ihr Diktiergerät spricht und damit für einige lustige Szenen sorgt, sowie Emilys Mutter Sylvia, die ein Händchen dafür hat, sich in die falschen Männer zu verkucken. Natürlich ist der kleine Golden Retriever namens Lucky auch mit von der Partie.
Nachdem die Familie bereits mehrfach bedroht worden ist und sogar unschuldig ins Kreuzfeuer geraten ist, kümmert sich das LKA um sicherere Umstände. Dabei nistet sich der Zeugenschützer Pascal in Hessen, offiziell als australischer Austauschschüler, in das Haus der Familie mit ein. Wäre die Situation nicht so verrückt, nervenaufreibend, einsam und Pascal nicht so ein besserwisserischer Nervenbolzen, könnte man sich glatt ein bisschen mehr mit dem gutaussehenden Kerl befassen.
Wie man dem Titel, sowie dem Cover sehr gut entnehmen kann, wird man in diesem Buch die Liebesgeschichte nicht missen. Mich persönlich, konnte der Romanze-Anteil nicht ganz so überzeugen, was mit einer guten Portion Humor, aber wieder ziemlich wettgemacht wird. Der Wechsel in dem Verhalten Beider, sowie der schnelle Verlauf der Beziehung, konnte mich einfach nicht für sich einnehmen. Trotzdem gab es hin und wieder auch Szenen, in denen man ein Kribbeln in der Magengegend gespürt oder einfach mitgefiebert hat.
Dafür, dass ich das Buch viel eher für den Liebesgeschichten-Part lesen wollte, fand ich den restlichen Story-Verlauf viel interessanter als erwartet. Es nimmt teilweise krimiähnliche Zuge an und schnell erwischt man sich auch dabei, dass man jeden Zweiten verdächtigt, etwas zu verheimlichen oder zur "falschen" Seite zu gehören. In diesem Zusammenhang hat man Emily manchmal dafür verflucht, dass sie sich entweder nur dumm anstellt oder wirklich naiv ist, wobei sie sich dann doch oft vernünftiger verhält als Andere, wenn es drauf ankommt. Es war spannend zu beobachten, wie sich manche Charaktere verhalten haben und der Fallauflösung fiebert man sehr entgegen.
Fazit:
Das Buch überzeugt mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, einen flüssigen mit Humor bestickten Schreibstil, sowie einen interessanten, teilweise auch spannenden Story-Verlauf. Die Liebesgeschichte konnte nicht ganz überzeugen und manchmal war die Protagonistin schon sehr naiv. Sehr zu empfehlen als Geschichte für Zwischendurch, wenn man auch dafür mal etwas anderes sucht, als den typischen Standard.
Erstmal vielen Dank an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!
Aber leider leider leider hat mir dieses Werk nicht besonders gut gefallen.
Ich habe irgendwie nicht den Draht zu Eva Völlers Schreibstil. Irgendwie kann ich nie ganz in ihre Geschichten eintauchen. Das finde ich richtig schade, denn eigentlich sind ihre Ideen sehr gut und ihr Schreibstil ganz ok, aber es plätschernd alles auf der Oberfläche und nichts berührt den Leser gefühlstechnisch.
Aber alles der Reihe nach:
+ Spannung
Das muss man dem Buch lassen. Vor allem am Anfang und am Ende strotzt das Buch nur so vor Spannung und es wird nicht langweilig.
Diese lässt allerdings in der Mitte massiv nach und man muss sich stellenweise durchquälen.
+ Süße Liebesgeschichte
Die Liebesgeschichte zwischen Emily und Pascal ist wirklich süß! Zwar ein bisschen klischeehaft, aber auch sehr gut umgesetzt. Die beiden sind einfach süß und nett zueinander und man kann ihre Gefühle durchaus nachvollziehen. Die beiden passen echt gut zusammen.
+ Knistern zwischen den Protagonisten
Ja, es gab schon die eine oder andere Szene, die richtig Schmetterlinge im Bauch verursachte. Und schon kleinste Berührungen (Stichwort: Daumen an der Wange! Gott, das war toll! :D) waren einfach nur HEIß!
Leider gab es davon viel zu wenig und ich hätte mir mehr gewünscht.
+ GERTI
Ganz ehrlich: Die Oma war das eigentliche Highlight vom Buch! Die Liebesgeschichten, die sie in ihr Diktiergerät spricht und die sich wahnsinnig gut verkaufen, sind einfach der WAHNSINN! Die alleine sind schon ein ganzes Buch wert. Scheiß auf Emily und Pascal, ich will ein Buch über die Oma haben! Und leider leider waren diese Liebesszenen sogar besser, als die von Emilly und Pascal.
Also ist meine Forderung: EIN BUCH ÜBER GERTI! SOFORT! Ich würde das so feiern
Zeugenkussprogramm ist ein Buch bei dem ich wirklich hin und her gerissen bin. Die Geschichte und auch der Humor haben mir sehr gefallen, besonders die Oma von Emmy war der absolute Knaller. Emmy selbst hingegen war mir stellenweise zu nervig und auch zu kindlich. Auch der Handlungsverlauf habe ich nicht immer als logisch empfunden. Die Auflösung war mir dann etwas zu viel des Guten, da wäre weniger vermutlich mehr gewesen. Die Liebesgeschichte war wirklich süß, aber manchmal hätte ich mir da etwas mehr Chemie gewünscht, besonders zu Beginn.
Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass mich das Buch bestens unterhalten und hat mir ein paar amüsante Lesestunden beschert.
Mehr Sterne kann ich leider nicht geben. Bin ehrlich gesagt etwas erstaunt, dass ich es überhaupt bis zum Ende durchgehalten habe. War überhaupt nicht meins und teilweise ziemlich unrealistisch und "Emmy" eindeutig zu nervig.
Vor allem durch das Thema 'Zeugenschutzprogramm' war ich sehr gespannt. Ich hatte bisher noch kein Buch mit diesem Thema gelesen, leider wurde ich aber hier enttäuscht. Was ich mochte war zum einen die Idee selbst, die für mich aber nicht gut umgesetzt wurde bzw. vor allem eben in das Thema Zeugenschutzprogramm und LKA. Vieles war sehr konstruiert und dadurch sehr unrealistisch. Ich selbst kenne mich mit dem Thema nicht sonderlich aus, weshalb ich manches auch im Internet nachgeschaut habe. Vieles ist davon im Buch ganz anders und eher an sie Geschichte angepasst, was ich sehr schade fand. Zum anderen mochte ich die Oma der Protagonistin sehr, aber das war es leider auch schon. Emily selbst war mir sehr unsympatisch. Ihre Gedanken und Handlungen waren sehr naiv und kindisch, teilweise auch etwas egoistisch. Ich konnte sie leider bis auf ihre Gefühle wegen des Grundes zum Zeugenschutzprogramm nicht verstehen. Dadurch konnte ich auch die Verbindung und die Gefühle von Pascal zu ihr nicht nachvollziehen. Am Ende wurde es etwas spannend, was ich gut fand, aber leider auch unrealistisch war. Insgesamt konnte mich die Geschichte, die Umsetzung des Themas und die Protagonisten nicht überzeugen. Der Schreibstil war angenehm, flüssig zu lesen. So flog ich durch die Seiten.
Frau Völler hat wohl ein bisschen zu viele Hollywood-Actionthriller geschaut. 😂 Der Plot dieses Buches ist völlig absurd und er liest sich wie ein richtig schlechtes Drehbuch zu einem total unglaubwürdigen Krimi. Die Autorin bedient in diesem Buch nahezu jedes schlechte Klischee, dass das Crime-Genre zu bieten hat. Von der unschuldigen Protagonistin, die ungewollt in einen Verschwörungsfall gerät, hin zum äusserst attraktiven "Bodyguard", den russischen Bösewichten als Drahtzieher und natürlich auch dem typischen IT-Nerd, der sich mit wenigen Klicks in jedes Handy und jeden PC hacken kann. Ich lach mich tot. Ich hoffe sehr, dass Völler nicht ganz so ernst meint, was sie hier zusammengeschrieben hat. Die Protagonistin ist wieder einmal total naiv und kindisch, und ähnelt eher einer 13-jährigen, als einer 17-jährigen. Dass die Story in Deutschland spielen soll, macht das Ganze noch unglaubwürdiger (und lächerlicher). 😂 Und von der Insta-liebe, die man schon meilenweit voraussehen kann, will ich gar nicht erst anfangen. Das Buch eignet sich höchstens für maximal 13-jährige Teenagerinnen als Zielgruppe. Mich konnte es deshalb gar nicht überzeugen. Und Teil 2 werde ich mir schenken.
Was für ein Buch. Ich liebe die Idee hinter dem Buch. Denn mal ehrlich ein Mädchen im Zeugenschutzprogramm und ein heißer Personenschützer, beide müssen einen Verbrecher finden und/oder sich vor eben diesen verstecken? Das hört sich doch total spannend an, denn es gibt nichts Besseres als eine Mischung aus Drama, Romance und Action. Die Charaktere wurden sehr super integriert. Die Protagonisten passen super zusammen und ergänzen sich, während die Nebenfiguren die Story richtig sympathisch machen. Denn die liebe Gerti ist einfach super. Sie hat mich wirklich oft zum Lachen gebracht, weil sie einfach eine einzigartige Persönlichkeit hat. Aber auch das Setting finde ich schön, die neue Umgebung wird sehr gut beschrieben. Der einzige Punkt, der mir etwas langlebig vorkam, war die Zwischenzeit, zwischen den Umzug von Berlin in Gertis Heimat. Jedoch wurde es danach auch recht schnell wieder interessant. Der Schreibstil der Autorin war natürlich auch wieder super angenehm zu lesen und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil. Das Ende war wirklich überraschend. Es war alles doch ganz anders als ich es vermutet hätte. Die Auflösung was eigentlich wirklich abgelaufen ist hat mich umgehauen. Ich bin schockiert wie gut die Storyline ist, denn der Spannungsaufbau ist wirklich genial. Ich bin ja ein Fan von der Autorin und muss sagen das ich immer wieder aufs Neue überrascht werde. Das Buch ist einfach ein Herzensbuch für mich und hat volle fünf Herzen verdient. Die Story ist super sweet mit etwas thrill. Eine Schülerin findet sich nach einer Party einem Verbrecher gegenüber, der ihre Mutter und deren derzeitigen Freund erschießt. Dieser will ein Programm von ihnen, dass sie nicht besitzen, weshalb sie ins Zeugenschutzprogramm müssen. Dabei trifft sie auf einen LKA Beamten, der ihr den Kopf verdreht, doch solange sie den Verbrecher nicht fassen, der sie Familie der Schülerin bedroht, können die beiden nicht zusammen sein. Emmy ist ein ganz einfaches Mädchen, dass mit ihrer Mutter, ihrer Großmutter und dem neuen Freund ihrer Mutter zusammenlebt. Sie ist eigentlich im Anschlussjahr ihrer Schule in Berlin, doch wird sie ihren Abschluss dort nicht machen können. Denn zuvor wurde ihre Familie bedroht, weil der Freund etwas besitzen soll, was ein Verbrecher von ihnen will. Emmy hat einen süßen Hund Lucky und eine beste Freundin Yasmin. Doch durch ihren Umzug ins Zeugenschutzprogramm verändert sich ihr Leben und sie lernt neue Leute kennen. Sie ist vom Charakter her eine freundliche, lustige, aufgeweckte und intelligente junge Frau, die in einer interessanten Familie aufgewachsen ist. Ihre Entwicklung zeigt sich darin, dass sie sich ein neues Leben aufbaut und ihren eigenen Weg findet. Dabei findet sie eine Liebe, neue Freunde und vieles mehr. Sie wird dabei viel offener für Neues und lernt einiges über das Leben. Sogar in Mathe wird sie besser. Ich für meine Teil mag sie und freue mich ihre weitere Entwicklung zu verfolgen. Pascal arbeitet beim Personenschutz beim LKA und hat ein fotografisches Gedächtnis. Er ist sehr intelligent und strukturiert. Früher hat er ein Auslandsjahr in Australien gemacht, weil dort seine Mutter lebt. Doch er selbst wohnt und arbeitet in Berlin. An sich ist er ein freundlicher, charmanter, kreativer und hilfsbereiter junger Mann. Er selbst liebt seine Arbeit und lebt dafür. Als er Emmy kennenlernt verändert sich für ihn einiges, denn er lernt was es bedeutet sich entgegen jeglicher Vernunft zu verlieben. Seine Entwicklung zeigt sich darin, dass er seine Gefühle Emmy gegenüber offenbart und alles macht, um sie zu beschützen. Dabei muss er sich seiner Umgebung anpassen und viele Herausforderungen bewältigen. Ich mag ihn, auch wenn er erst, wie ein ziemlicher Idiot rüberkommt. Zusammen sind die beiden schön ein ziemlich süßes Paar. Sie haben sich auf den ersten Blick ineinander verguckt und müssen ihre Gefühle füreinander doch unterdrücken. Doch wie soll man gegen diese Gefühle nur ankommen, wenn die Herzen der beiden schneller schlagen, sobald sie zusammen sind? Ich finde sie ergänzen sich beide super zusammen. Das Ende war ziemlich aufklärend und spektakulär noch dazu. Denn Emmy und ihre Familie war nie in Sicherheit, sie hätten jederzeit gefunden werden können. In ihrer Nähe war stets jemand, der nicht die Wahrheit gesagt hat und sie schlussendlich dadurch in Gefahr gebracht hat. Während der letzten Kapitel versucht der Verbrecher das Programm zu bekommen und schreckt nicht davor zurück andere dafür umzubringen. Nur mithilfe der Polizei, ihrem LKA Freund und ihren Nachbarn können sie den Täter schnappen und ihre gemeinsame Sicherheit garantieren. Da ganz schön viel passiert und es zur Aufklärung kommt, will ich nichts vorneweg nehmen und behalte die Lösung des Rätsels für mich. Aber ich kann euch so viel verraten, es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Es hat mich nämlich komplett überraschen können. Deshalb bekommt es volle fünf Herzen von mir.