Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert ist. Gegen den Willen ihrer Eltern macht sie sich auf die Suche nach ihrer biologischen Mutter. Begleitet bei ihrem Roadtrip durch die Highlands wird sie von ihrem besten Freund Jack, ihrem Fels in der Brandung, der Person, die immer für sie da ist. Doch dieser Fels beginnt zu schwanken, als Vic Gefühle entwickelt, die man für seinen besten Freund nicht haben sollte. Kann sie, oder vielmehr, will sie diese Freundschaft riskieren? Jetzt, wo sie ihn mehr als je zuvor braucht? Denn ihre Suche führt sie zu einer Frau, mit deren Reaktion sie nie gerechnet hätte.
Die Lovestory wird ein bisschen überdeckt von der Familienkonstellation, man steigt da irgendwie mitten drin rein und erlebt nicht wirklich die Entwicklung dieser Gefühlsebenen mit. Auch Jacks Seite bleibt eher oberflächlich, man spürt zwar, dass er so seine Probleme hat aber seine Seele ergründen wir hier nicht. Dafür zerdenkt Vic alles viel zu sehr, was sie etwas nervig rüber kommen lässt. Die Highlands sind ein Highlight und ließen mich an die Leuchtturmtrilogie denken. Schön für Zwischendurch.
Ich hang über ein Monat an diesem Buch weil es für mich teilweise eine Qual war obwohl es so kurz ist. Die Geschichte war am Anfang einfach nur langweilig und die Protagonisten waren mir einfach zu nervig. Ich wollte der Geschichte dennoch eine Chance geben und es nicht abbrechen, da ich die Hoffnung hatte das es noch besser wird und irgendwas großartiges passiert, dies war leider nicht der Fall. Sehr schade aber man kann nicht immer alles mögen 🤍
Nach der Kurzgeschichte „Because it's true – ein einziges Versprechen“ war meine Neugierde auf die Geschichte von Vic und Jack doch soweit geweckt worden, dass ich dem Auftakt der SCHOTTLAND-Reihe eine Chance geben musste.
In DU IRGENDWO macht sich Vic auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter und findet dabei nicht nur sich selbst neu, sondern deckt ein jahrelanges gut gehütetes Geheimnis auf. Die Story wird komplett aus Vics Perspektive erzählt.
Ich hatte den Klappentext von Band 2 zuvor nicht gelesen, weshalb mich der Verlauf unvorbereitet und überraschend traf. So eine Geschichte habe ich definitiv noch nicht gelesen, der Plot ist wirklich außergewöhnlich und gut durchdacht – die Umsetzung war jedoch nicht so meins.
Lange tat ich mich mit der Story sehr schwer. Zum Einen bin ich mit Vic nicht so richtig warm geworden. Sie war doch recht anstrengend, beharrte stets auf ihre Meinung und war allen gegenüber sehr voreingenommen. Wie sie ihre Mitmenschen behandelt, war oftmals sehr verletzend.
Obwohl nicht nur Vics Familiengeschichte eine große Rolle spielt, sondern auch Jacks, hat er eher die Rolle eines Nebenprotagonisten inne, und bleibt dabei oftmals sehr undurchsichtig.
Ich habe bei diesem Buch doch mehr mit Liebes- statt Familiengeschichte gerechnet. Demnach haben mich manche Entwicklungen nicht so catchen können, Gefühle, vor allem die zwischen Jack und Vic nicht erreicht, und auch die kleine Schottland-Tour hätte für mich nicht nebensächlicher sein können.
Jacks Familiengeschichte, die in der Kurzgeschichte angeteasert wurde, musste leider weitestgehend Vics Suche nach ihrer Herkunft und nach sich selbst weichen. Gerade zum Ende überschlugen sich bei Jack jedoch übertriebenerweise (um noch schnell ein kleines Ende zu schaffen?) die Ereignisse, während Vics Herkunft zwar klarer wurde, doch noch immer von einem Schatten befleckt wird.
Mein Fazit: Meine Erwartungen an diese Geschichte hätten nicht gegensätzlicher zum tatsächlichen Verlauf sein können. Es ist eher eine Familien- statt Liebesgeschichte, unerwartet und originell - doch hätte ich mir beide Geschichten (Tochter und Mutter) in einem Buch gewünscht.
Ein neues Buch von Kira Mohn kommt und ich muss es natürlich sofort haben. Und ich habe es schon gelesen, schon die Kurzgeschichte zu Jack in "Because it's true" fand ich toll und daher ist hier alles gleich logisch und man versteht alles. Es hat mir so gut gefallen mit diesem Roadtrip nach Edinburgh. Es hat so viel Spaß gemacht und ich fand diesen Plottwist so unerwartet, ich war regelrecht schockiert. Nach diesen Buch bin ich so gespannt auf Emmelines Geschichte, die am Ende hier schon angedeutet wird. 4,5 Sterne
Auf das neue Buch von Kira Mohn freute ich mich schon sehr, bisher habe ich ihre Bücher immer so geliebt und konnte es kaum erwarten, auch dieses zu verschlingen. Leider jedoch konnte mich diese Geschichte nicht so mitreissen wie die anderen Bücher von ihr. Die Geschichte ist zwar wirklich schön und liebevoll geschrieben, der Schreibstil ist wie immer ausgezeichnet, doch leider konnte mich die Handlung einfach nicht packen und mich in ihren Bann ziehen. Vielleicht liegt dies daran, dass ich bereits schon so viele Bücher des Genres gelesen habe und einfach schlecht zu überraschen bin, doch konnte ich den Spannungsbogen schon von Weitem kommen sehen. Auch die Protagonistin war mir leider nicht immer ganz so sympathisch, ich konnte ihre Gefühlsregungen auf der einen Seite sehr gut nachvollziehen, auf der anderen wiederum jedoch gar nicht. Die Anspielung an die Leuchtturm-Reihe hat mir jedoch wirklich ausgezeichnet gefallen und kann einige sicher zum Schmunzeln bringen.
Für mich bleibt das Buch leider nur ein Buch für Zwischendurch, es ist schnell gelesen, bietet eine schöne Geschichte mit Konflikt und Liebe, aber darauf wird es auch belassen.
Dieses Buch habe ich bewusst eine Weile vor mir hergeschoben. In ihrer Kurzgeschichte „Ein einziges Versprechen“ hat Kira Mohn bereits einen Teaser auf ihre neue Buchreihe gegeben, und leider war ich zu dem damaligen Zeitpunkt nicht besonders angetan. Es hat nicht gefunkt und alles schien zu bedrückend. Doch als ich nun nochmal den Klappentext von „Du irgendwo“ las und wurde ich neugierig.
Der Anfang des Romans war etwas schwierig für mich. Irgendwie wollte ich nicht so recht mit der jugendlichen Stimme des Textes klarkommen und ich hatte das Vorurteil, genau zu wissen, wie dieses Buch verlaufen würde. Doch umso mehr ich las, desto mehr versank ich in der Geschichte und gewöhnte mich an die jungen Protagonisten. Ich war mindestens genauso aufgeregt zu erfahren, wer Victorias leibliche Mutter war wie sie selbst. Ok, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ich wollte auch nur verdeutlichen, wie toll Kira Mohn den Spannungsbogen aufgebaut und gehalten hat.
Ich habe keine Ahnung, wie ich reagieren würde, wenn ich herausfinden würde, dass ich adoptiert bin. Bei mir besteht zu tausend Prozent kein Zweifel – dafür bin ich innerlich wie äußerlich meinen beiden Eltern viel zu ähnlich. Obwohl ich Victorias Verhalten auf den „Verrat“ ihrer Eltern nachvollziehbar finde – wenn auch ein bisschen zu heftig, aber da sind nun mal auch viele Teenagerhormone im Spiel –, bin ich doch etwas skeptisch, dass sie nie an ihren Eltern gezweifelt hat. Verhaltensweisen können ja wirklich durch die Erziehung geprägt werden, doch ihr muss doch aufgefallen sein, dass sie ihren Eltern nicht ähnlich sieht. Vielleicht bin ich da auch etwas falsch gepolt, weil ich meinen Eltern – vor allem meinem Vater – sehr ähnlich sehe, aber merkwürdig finde ich es trotzdem.
Mal abgesehen von diesem Aspekt bin ich wirklich positiv von der Geschichte überrascht worden. Nachdem ich eher skeptisch mit dem Lesen begonnen habe, konnte mich der Roadtrip von Jack und Victoria total abholen. Die zwei sind unheimlich niedlich, wie sie so unsicher und verknallt umeinander tänzeln und richtig cute wird’s dann, als Vici eifersüchtig wird. Dieses best-friends-to-first-love Ding ist genau meins. Als sie dann auf die Mutter treffen, war ich auch verblüfft vom Handlungsverlauf und der Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Aller spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich total hin und weg von der Geschichte. Der Showdown in Jacks Familie hat mich dann völlig emotional weggehauen, sodass ich den Rest des Buches nur noch verschwommen lesen konnte.
Dieses Buch von Kira Mohn ist das mit Abstand mitreißendste, überraschendste und emotionalste, das ich je von ihr gelesen habe. Und ich LIEBE die Idee, dass es in Band 2 mit der leiblichen Mutter weitergeht. Ich bin schon richtig doll gespannt auf das folgende Buch!
Du. In meinem Kopf. In meinem Herzen. Immer nur du.
Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ihre Eltern ihr das nur verschweigen? Und wer ist die Frau, die sie weggeben hat? Warum wollte sie sie nicht? Diese Fragen machen Vic verrückt, und wäre da nicht Jack, hätte sie bereits den Verstand verloren. Jack, ihr bester Freund, ihr Lieblingsmensch, ihr Fels in der Brandung. Sie braucht ihn jetzt mehr als je zuvor. Doch ein einziger Kuss ändert zwischen ihnen alles. Und nach einem gemeinsamen Roadtrip durch die Highlands auf der Suche nach Vics Mutter wird nichts mehr sein wie zuvor … Quelle: endlichkyss.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
In einer meiner frühesten Erinnerungen an meine Mutter stehen wir vor glitzerndem Wasser.
Das Cover gefällt mir sehr gut, wenn man schonmal in Schottland war, weiß man, dass es dort wirklich so aussieht. Es strahlt auch eine Ruhe aus, die mir gefällt.
Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Victoria und dadurch lernt man sie von allen Charakteren am besten kennen.
Zu Beginn findet Virctoria, oder kurz Vic, heraus, dass sie adoptiert ist und will nun ihre leibliche Mutter finden. Begleitet wird sie dabei von ihren besten Freund, für den sie allerdings etwas mehr empfindet.
Der Einstieg in das Buch hat mir gar nicht gefallen. Einerseits geht die Geschichte gleich los, was ich gut finde, andererseits ist es gleich am Anfang so viel Familiendrama und Vic ist unausstehlich. Dadurch, dass sie gerade erst hausgefunden hat, dass sie adoptiert ist, gehts bei ihr zu Hause ziemlich rund und das war mir für den Beginn eines Buches zu viel auf einmal und zu überspitzt. Sobald Vic und Jack allerdings auf dem Roadtrip sind wurde es besser.
Vic und ich werden keine Freunde mehr. Sie verhält sich in der ganzen Sache ziemlich kindisch und naiv. Ihre Adoptiveltern wollten ihr nichts Böses und sie macht so einen Aufstand. Mit der Zeit wurde es etwas besser, aber manchmal haben sich ihre Gedanken wie die einer 15-Jährigen gelesen, weil sie so sehr auf sich selbst bezogen war und oft kindisch.
Jack hingegen mochte ich den Großteil des Buches, denn auch er hatte seine Momente, in denen er mir total unsympathisch war. Immer, wenn ihn jemand auf seine Familie anspricht und ihm helfen will macht er komplett zu, schnauzt die andere Person an und wird dabei gleich beleidigend und laut. Da dachte ich wirklich „Was ist dein Problem?“. Diese Momente hielten sich in Grenzen, dennoch hat es nicht zu seinem restlichen Charakter gepasst.
Der Roatrip hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn er sehr schnell vorbei war. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Willow, ein Mädchen, dass sie beiden über ein App mitgenommen haben. Willow ist die Herzlichkeit in Person, sie war mein liebster Charakter in dem Buch und hat ein paar witzige Szenen beigesteuert und mit der Zeit wurde auch Vic mit ihr warm, denn diese sieht generell in jeder Frau, die Jack auch nur anguckt, eine Konkurrentin. Abgesehen davon besuchen sie ein paar kleine Orte, aber von mir aus hätten sie ruhig länger auf der Straße bleiben können, denn sie erreichen ihr Ziel sehr schnell.
Vic und Jack haben dann die Frau, Emmeline, die sie suchen auch sehr schnell gefunden und ab da hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Denn die Liebesgeschichte rückte in den Hintergrund und Vic und ihre Familienprobleme in den Vordergrund. Das hat mich gar nicht gestört, denn es gab hier so viel zu entdecken und Emmeline ist ein so toller Charakter. Ich mochte die ganzen Gespräche mit ihr echt gerne.
Die Liebesgeschichte ist die meiste Zeit sehr präsent und auch wenn sich ein sehr großer Teil des Buches um Familienangelegenheiten dreht entwickelt sich die Beziehung von Vic und Jack doch auch weiter. Die beiden sind jetzt nicht mein Traumpaar, aber sie waren doch irgendwie süß zusammen. Besonders gegen Ende wird ihre Verbindung immer stärker und obwohl es nochmal einige Rückschläge gibt, lösen sich viele Probleme rechtzeitig in Luft auf.
Fazit:
Die Geschichte hat mir gut gefallen, der Anfang war aber nicht meins. Alles danach war aber gut und schön geschrieben. Nachdem man Emmeline kennen gelernt hat freue ich mich besonders darauf, mehr von ihr zu lesen, denn sie war mein liebster Charakter in dem Buch. Du irgendwo war nicht perfekt, aber es war eine schöne Geschichte, daher gibt es von mir vier Sterne.
“Du irgendwo” knüpft genau an die Kurzgeschichte Because it’s true - Ein einziges Versprechen an. Das schottische Setting und der angenehme Schreibstil stachen hier besonders gut hervor.
Das Buch ist aus der Sicht von Vic geschrieben und die Vorgeschichte war aus der Sicht von Jack, so dass ich seine Gefühle schon ein bisschen kannte. Mit Vic bin ich im ersten Teil nicht so richtig warm geworden. Ich bin ja selbst ein Overthinker, aber an manchen Stellen war es mir bei Vic einfach zu viel.
Ziemlich früh im Buch erfährt Vic dass sie adoptiert wurde, was ihr jahrelang verschwiegen wurde und das wirft sie ziemlich aus der Bahn. Insofern konnte ich ihre Gefühle nachvollziehen und war gespannt auf den Roadtrip, den sie daraufhin mit Jack machen wollte, um mehr darüber zu erfahren.
Die Liebesgeschichte wird hier etwas vernachlässigt, es geht hauptsächlich um die Familienverhältnisse der beiden.
Auch wenn ich das Drama am Ende etwas übertrieben fand, musste ich doch die eine oder andere Träne verdrücken, da ich auch die Emotionen der Nebencharaktere nachempfinden konnte. Für Vic ist das alles nicht leicht und in der zweiten Hälfte ist sie mir auch etwas mehr ans Herz gewachsen.
Jack ist in diesem Buch eher der verschlossene Typ und es dauert lange, bis Vic wirklich zu ihm durchdringen kann. Jack hat sehr viel Druck auf seinen Schultern und viel Verantwortung für sein Alter. Wahrscheinlich wird dadurch auch die “Friends-to-Lovers”-Geschichte etwas in den Hintergrund gedrängt. Beide haben den Kopf mit anderen Dingen voll, können sich aber nebenbei nicht mit den Gefühlen für den anderen auseinandersetzen, was die Situation erschwert.
Das Vics Eltern am Ende ein unschlagbares Angebot machen, war ein wenig vorausschauend, hat aber das Ende gut abgerundet. Überhaupt hat mir ihre Rolle im Buch sehr gut gefallen. Sie haben zwar nicht alles richtig gemacht, aber man hat immer das Gefühl, dass sie für Vic da sind. Da sind einfach viele wichtige Botschaften drin.
Im zweiten Band "Wir irgendwann" soll es um Vics Mutter gehen, was mir vorher gar nicht so bewusst war, aber jetzt, wo ich die Vorgeschichte kenne, bin ich schon sehr neugierig darauf.
Fazit: “Du Irgendwo” ist eine süße Friends-to-Lovers Geschichte mitten in Schottland. Die Protagonisten erforschen nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern müssen sich auch mit ihren Familienverhältnissen auseinandersetzen. Ich musste mich erst mit Vic anfreunden und auch die Handlung war mir etwas zu dramatisch, aber die Gefühle kamen trotzdem gut rüber und man sollte ein Taschentuch bereithalten.
Oh wie hab ich mich darauf gefreut wieder ein Buch von Kira Mohn zu lesen. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre Geschichten sehr.
Sie ist für mich der Inbegriff von emotionalen, authentischen und lebensnahen Geschichten. Ich werde immer gänzlich in den Bann gezogen und kann mich nie losreißen. Auch hier hat mich der Inhalt des Buches nicht kalt gelassen. Die Beschreibungen bzgl der Personen und Orte ist sehr bildhaft und detailliert.
Immer wieder kann ich die Qualität des Verlags hervorheben, was Cover, Detailliebe und Verarbeitung betrifft. Absolut hochwertig und stimmig. Auch die Buchklappeninnenseiten sind immer ein Gedicht. Großes Lob von mir.
Mit diesem Buch entführt uns Kira Mohn in die traumhafte Kulisse der schottischen Landschaft. Wer hat da nicht sofort hohe Berge, Wälder und tiefe Gewässer im Kopf?!
Die Protagonistin Victoria ist in ihren Grundmauern erschüttert. Wie ist es möglich, dass ihre Eltern sie so lang angelogen haben? Wann hätten sie ihr wohl reinen Wein eingeschenkt? Vic ist 19 Jahre alt und hat gerade herausgefunden, das ihre Eltern sie adoptiert haben und gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Was ein Schlag! Noch dazu erfährt sie, dass ihre leibliche Mutter nichts mit ihr zu tun haben wollte und keinen Kontakt wünscht. Das kann Vic absolut nicht verstehen. Wie kann man den bitte so kalt sein? Wie kann man so emotionslos sein Kind weggeben, was man 10 Monate unter dem Herzen getragen hat? In Vics Kopf sind enorm viele Fragen. Zum Glück hat sie ihren besten Freund Jack. Er versucht ihr zur Seite zu stehen und diese Zeit so gut wie möglich zu überstehen. Natürlich ist er sofort an Vics Seite, als sie einen RoadTrip in die Highlands machen möchte. Natürlich hat Vic den Plan nicht einfach so gefasst. Nein, sie möchte nach ihrer leiblichen Mutter suchen. So tätigt sie viele behördliche Anrufe. Natürlich ist das alles gar nicht so einfach, wie sie es sich erhofft hat. Doch sie hat einen Namen und einen Anhaltspunkt. Jack nimmt sich frei und macht sich auf den Weg mit Vic. Werden sie Vics Mutter finden? Ist das zwischen Vic und Jack wirklich nur Freundschaft? Werden Vic und ihre Eltern sich wieder vertragen und einen gemeinsamen Weg finden?
Ich kann euch dieses grandiose Buch wirklich wärmstens ans Herz legen.
Wie fiebere ich dem zweiten Buch der Schottland Reihe „Wir irgendwann“ entgegen. Hier geht es um Emmeline , die Mutter von Vic. Ich wurde durch die Autorin unfassbar neugierig gemacht auf ihre Story. Zum Glück müssen wir nicht mehr lang warten auf das Buch.
Für „Du irgendwo“ vergebe ich unfassbar gern 5 von 5 Sterne.
2 ⭐️ Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil es um einen Roadtrip geht und es in Schottland spielt. Leider konnte mich die Geschichte dann nicht so ganz begeistern. Zu Beginn konnte mich die Geschichte überzeugen, aber ich hab mir einfach mehr Tiefe gewünscht und die Gedanken der Protagonistin haben sich andauernd wiederholt. Auch wenn ich die Geschichte rund um die Adoption und das Finden von Victorias Mutter spannend fand, bin ich mit ihr nicht warm geworden. Ich konnte ihr Verhalten oft nicht verstehen und Jack tat mir leid. Ich hatte nicht das Gefühl, ihn wirklich kennengelernt zu haben und einschätzen zu können, weil er oftmals in den Hintergrund gerückt ist. Das Buch hat bei mir fast durchgehend eine drückende Stimmung verursacht, da es wenig Momente gab, in denen beide glücklich waren. Auch wenn mich die Geschichte vom 2. Band interessiert, werde ich die Reihe vermutlich nicht fortsetzen.
Nach der Kurzgeschichte über Jack „Ein einziges Versprechen“, die mich unglaublich mitgerissen und bewegt hat, habe ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Leider konnte es meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllen.
Es fällt mir schwer das zu sagen, weil ich Kiras Bücher sehr mag, aber ich habe selten so eine unsympathische Protagonistin gesehen. Victoria hat mich einfach nur aggressiv gemacht. Sie ist undankbar, respektlos und übergriffig. Ja, das Thema ist sensibel und da ich selbst nicht adoptiert bin, kann ich mich da wahrscheinlich auch nicht komplett einfühlen, aber ich habe ihr Verhalten ihren Adoptiveltern gegenüber als absolut grenzwertig empfunden. Diese Menschen haben ihr 19 Jahre lang den Popo gepudert, nebenbei noch für ihren besten Freund gesorgt und ihr nichts anderes gegeben als Liebe, Geborgenheit und Möglichkeiten. Und Victoria? Erfährt, dass sie adoptiert ist und behandelt ihre Eltern dann wie Müll, spricht sie sogar nur noch mit Vornamen an, als wären das Fremde, obwohl sie sieht, wie sehr es ihnen wehtut. Wirklich, ich hätte das Mädchen an die Wand klatschen können. Vor allem sieht sie, wie zerstört Jacks Familie ist und schafft es trotzdem nicht, die eigene wertzuschätzen. Und wenn sie gerade kein Bock hat, über ihre eigenen Probleme zu reden, dann zwingt sie halt einfach Jack dazu, ob der es denn gerade möchte oder nicht. Weiterhin gibt es 1000 Gründe dafür, warum jemand ein Kind zur Adoption freigibt - Victoria fallen nur die ein, bei denen ihre leibliche Mutter ein schlechter Mensch ist. Wow.
Abgesehen von Victoria war es eigentlich ein gutes Buch, weshalb es auch trotzdem noch 3 Sterne bekommen hat. Kira ist und bleibt die Queen of Setting, ihr Schreibstil ist phänomenal. Auch die Auflösung mit der leiblichen Mutter fand ich cool gemacht. Außerdem habe ich mich gefreut, dass es auch bei Jack weitergeht. Wobei es mir am Ende alles ein bisschen schnell und Schlag auf Schlag ging.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓 Puh, schwierig. Ich schätze Kiras Schreibstil sehr und die Idee ist auch toll, aber Victoria hat für mich leider ziemlich viel kaputt gemacht. Mit einer sympathischen Protagonistin, mit der man mitfühlen kann, hätte dieses Buch wahrscheinlich Highlight-Potenzial gehabt. Der einzige Lichtblick war Jack. Schade.
Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ihre Eltern ihr das nur verschweigen? Und wer ist die Frau, die sie weggeben hat? Warum wollte sie sie nicht? Diese Fragen machen Vic verrückt, und wäre da nicht Jack, hätte sie bereits den Verstand verloren. Jack, ihr bester Freund, ihr Lieblingsmensch, ihr Fels in der Brandung. Sie braucht ihn jetzt mehr als je zuvor. Doch ein einziger Kuss ändert zwischen ihnen alles. Und nach einem gemeinsamen Roadtrip durch die Highlands auf der Suche nach Vics Mutter wird nichts mehr sein wie zuvor…
Bereits durch die Kurzgeschichte in "Because it's true - Nur ein einziges Versprechen" sind mir die Protagonisten Jack und Vic bekannt. Dort haben wir insbesondere Jack und seine schwierige familiäre Situation kennengelernt. Er ist ein sehr liebenswerter Charakter, welcher sich rührend allein um seinen Bruder - Finn - kümmert und ganz nebenbei versucht der übrigen Familie die Existenz zu sichern. Bereit in der Story habe ich beide lieben gelernt und ich wollte unbedingt mehr von den beiden lesen! Das Ende war damals schon fies und so war ich mehr als froh, dass "Du irgendwo" nun genau dort anknüpft. Diesmal geht es mehr um Vic und die Tatsache, dass sie adoptiert wurde.
Dabei gefällt mir Vic mal mehr, mal weniger. Zwar kann ich sie auch verstehen, dass sie sich verraten und missverstanden fühlt, aber dennoch kam sie mir manchmal etwas zu kindisch vor in ihrem Verhalten. Sie war sehr nachtragend und unfair ihren (Adoptiv-)Eltern gegenüber. Diese waren mir schon in der Kurzgeschichte sympathisch. Sie machen alles, um Vic glücklick zu machen und haben dabei immer nur ihr Wohl im Auge. Daher waren mir Vics Reaktionen stellenweise etwas zu überspitzt. Sie vergisst wirklich, wie priviligiert sie Dank der beiden aufgewachsen ist. Jedoch ist ihre Suche nach ihrer leiblichen Mutter auch ein gut nachzuvollziehender Wunsch.
Jack hat mir auch hier wieder gut gefallen! Er ist liebevoll, charmant und immer besorgt. Er durchdenkt viel und wägt nach Überlegungen ab. Dabei stellt er das Wohl seines Bruders über sein eigenes, was in Anbetracht der Situation realistisch dargestellt wird. Auch für Vic ist er ein treuer Freund und man gewinnt den Eindruck, dass er für sie durch die Hölle gehen würde. Nicht jeder würde kurzfristig zustimmen eine Reise quer durch Schottland mitzumachen, um eine unbekannte Frau zu suchen.
Vic und Jack zusammen sind ein wundervolles Paar. Sie sind beste Freunde und aus eigener Erfahrung ist es am Anfang schwierig diese Grenze zu überschreiten, aus Angst die wertvolle Freundschaft zu zerstören. Auf ihrer Reise lernen beide noch nette neue Freunde kennen, welche auch sehr sympathisch gestaltet waren und mich begeistern konnten. Dabei entsteht die eine oder andere Schwierigkeit, welche die Beziehung beider stärkt.
Ebenfalls gut gefallen hat mir das Setting. Schottland ist atemberaubend und kommt auch im Buch nicht zu kurz. Loch Ness, Edinburgh, alles realitätsnah beschrieben.
Der Schreibstil von Kira ist wie immer leicht und flüssig, weshalb ich das Buch praktisch in einem Rutsch durchlesen konnte. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie leicht mich die Autorin mit ihren Büchern catchen kann. Die Figuren, das Setting und die Story haben mich komplett abgeholt und ich wollte nicht, dass die Reise mit Vic und Jack endet. Es passiert so viel und man merkt gar nicht, wie schnell man die letzte Seite aufschlägt...
Wer eine Liebesgeschichte zwischen zwei besten Freunden, die immer für einander da sind, wie auch die Entwicklung von Eltern-Kind-Verhältnissen, einem wunderbaren Setting und Wohlfühlatmosphäre lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen!
Eine spannende, sehr interessante Geschichte. Aber ich hatte das Gefühl sie vorher irgendwo schonmal so ähnlich gelesen oder gesehen zu haben. Ein nettes Buch für zwischendurch und lässt sich schnell lesen.
Leider hat mich auch dieses Buch nicht begeistert. Ich habe die Leuchtturm Reihe geliebt, aber die Bücher danach fand ich alle etwas langweilig. Teil zwei dieser Reihe werde ich dann wohl auslassen.
Nachdem ich letztes Jahr im Dezember Jacks Kurzgeschichte von Kira Mohn "Ein einziges Versprechen" gelesen und wirklich so sehr geliebt habe, habe ich mich wirklich auf #DuIrgendwo gefreut. Außerdem habe ich die Bücher der Autorin bisher noch alle geliebt! Nun weiß ich nicht ob ich vielleicht einfach Jacks Perspektive und seine Gedankengänge vermisst habe, aber leider hat mich "Du irgendwo" nicht so sehr abgeholt wie gehofft. Jacks Charakter war interessant, er war sympathisch, seine Story unglaublich gefühlvoll und seine Kurzgeschichte hat mich schlicht und einfach mitgerissen. Vic dagegen... mit ihr konnte ich nicht wirklich warm werden. 😔 Sie wirkte so kindisch und war ihr Verhalten gegenüber ihren Adoptiveltern zu Beginn noch annähernd nachvollziehbar, ist mir ihre Art schon bald einfach gegen den Strich gegangen. Mit 19 Jahren sollte sie zumindest doch so reif sein um zu verstehen, dass ihre Eltern sie 1. nur vor Enttäuschung beschützen wollten und sie 2. gesetzlich einfach keine andere Möglichkeit hatten, wenn hier ganz klar kein Kontakt gewünscht ist? Ich fand ihr ganzes Verhalten leider völlig überzogen, wobei auch das Verhalten von George nicht das reifeste war und Alice leider viel zu sehr geklammert hat. Alles in allem fand ich die Charaktere einfach nicht rund genug und der einzige Charakter der mir *wirklich* gut gefallen hat war Jack... Es bleibt jedoch außer Frage, dass die Autorin was das Setting betrifft wieder ganze Arbeit geleistet hat, denn die kleine Rundreise durch Schottland war wirklich schön beschrieben.
Das Buch hat gegen Ende nochmal etwas an Fahrt aufgenommen, was mir wirklich gut gefallen hat. Die gesamte Thematik rund um Emmeline fand ich unglaublich interessant und sie macht mir definitiv Lust auf den zweiten Band der Reihe, von dem ich mir an dieser Stelle einiges mehr erhoffe als von Band 1. Ich bleibe gespannt und hoffe, dass sich in Wir irgendwann nochmal einige Puzzleteile an den richtigen Platz setzen werden! :)
Victoria hat eigentlich nur ihr Abschlusszeugnis gesucht, als sie einen Ordner findet, dessen Inhalt ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Sie wurde adoptiert und ihre Eltern haben sie neunzehn Jahre lang angelogen. Vic ist verwirrt und wütend, aber auch in dieser schweren Zeit ist ihr bester Freund Jack für sie da und bietet ihr an, gemeinsam mit ihr nach ihrer Mutter zu suchen. Sie begeben sich auf einen gemeinsamen Roadtrip durch Schottland, an dessen Ende Vics leibliche Mutter wartet.
"Du irgendwo" von Kira Mohn ist der erste Band der Schottland-Reihe, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Victoria Buchanan erzählt wird.
Als Vic die Adoptionsunterlagen findet, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie ist wütend, enttäuscht und verletzt. Ihre Eltern haben sie neunzehn Jahre lang angelogen und ihre leibliche Mutter hat sie einfach so weggegeben und nie versucht, Kontakt aufzunehmen. Sie weiß nicht mehr, wer sie ist und es steht ein großer Vertrauensbruch zwischen ihr und ihren Eltern. Vic hat es mir leider nicht so leicht gemacht, sie zu mögen und es hat doch etwas gedauert, bis ich mit ihr warm geworden bin. Natürlich lernen wir sie in einer Ausnahmesituation kennen, denn man findet nicht alle Tage heraus, dass man sein ganzes Leben lang belogen wurde. Aber auch wenn ich ihre Wut auf ihre Eltern verstanden habe, haben Alice und George sie großgezogen, waren immer für sie da, was für Vic etwas in den Hintergrund gerückt ist, zu verletzt war sie, aber ihr Verhalten hat mir nicht gefallen. Erst im weiteren Verlauf hat sich das zum Glück geändert!
Gut, dass Vic sich immer auf ihren besten Freund Jack Riley verlassen kann. Dank der Vorgeschichte "Because It's True - Ein einziges Versprechen" kannten wir Jack bereits, und ich bin wirklich froh, dass ich die Kurzgeschichte gelesen habe, denn sonst wäre Jack mir wahrscheinlich zu blass geblieben. Er ist ein Meister darin, seine Gefühle zu verbergen, macht sehr viel mit sich selbst aus und spricht nicht gerne über sich und seine Probleme. Aber er ist immer für Vic da, wenn sie ihn braucht, und man kann sich immer auf ihn verlassen, denn er stellt sich selbst leider nicht oft an erste Stelle. Jack ist zu Hause sehr eingespannt, er kümmert sich um seinen kleinen Bruder Fin, trägt die Verantwortung für das Merry Men, den Pub seines alkoholsüchtigen Vaters und sein Bruder Callan ist auch keine Hilfe, denn er driftet selbst immer stärker ab. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie Jack es schaffen wird, gemeinsam mit Vic einen Roadtrip zu machen, weil er in Oban so eingespannt ist.
Vom Roadtrip an sich hätte ich dann etwas mehr erwartet, denn Jack und Vic sind insgesamt nur eine Woche unterwegs und nie lange an einem Ort. Dennoch gab es einige sehr schöne Szenen, denn die beiden besuchen ein paar malerische Orte in Schottland. Insgesamt hatte ich mir bei vielen Dingen ein wenig mehr erhofft. Die erste Hälfte konnte mich nicht so stark packen, auch weil ich mit Vic ja nur langsam warm geworden bin, die zweite Hälfte hat mir deutlich besser gefallen, aber mir wurde vieles zu einfach gelöst. Jack und Vic sind seit Jahren beste Freunde, aus der Vorgeschichte wissen wir, dass er aber schon länger mehr für sie empfindet und auch Vic sieht ihren besten Freund langsam mit anderen Augen, dennoch ging es mir dann doch ein wenig zu schnell mit ihnen, nachdem sie endlich zueinandergefunden haben, auch weil man hier kaum was von Jacks Gefühlen mitbekommen hat. Die Suche nach Vics Mutter war mir ebenfalls zu einfach, denn auch wenn Vic einen Namen hat, so findet sie doch recht schnell eine Spur, da hätte ich ehrlich gesagt noch mehr Fehlschläge erwartet. Und dann war da noch das Ende, an dem auch so viele scheinbar unüberwindbare Hindernisse mit einer so einfachen Lösung beiseite geräumt werden, die ich tatsächlich schon in der Vorgeschichte vermutet habe.
Ich bin echt zwiegespalten, weil es mir einerseits gut gefallen hat, ich mag Kira Mohns Bücher ja immer sehr gerne, es andererseits aber auch so viele Dinge gab, die mir persönlich nicht so stark begeistern konnten. Dennoch mochte ich ja besonders die zweite Hälfte der Geschichte echt gerne und die Geschichte von Vics Mutter konnte mich echt überraschen! Ich finde es sehr spannend, dass wir im zweiten Band ihre Geschichte lesen dürfen und freue mich schon sehr auf diese!
Fazit: Von "Du irgendwo" von Kira Mohn hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Mit Vic bin ich nur langsam warm geworden und ich hatte mir auch vom Roadtrip etwas mehr versprochen. Vieles ging mir zu einfach, aber besonders die zweite Hälfte der Geschichte hat mir gut gefallen und ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die Geschichte von Vics Mutter im zweiten Band! Ich vergebe starke drei Kleeblätter.
Titel: Du Irgendwo Autorin: Kira Mohn Verlag: Kyss Preis: 15,00€ Seitenanzahl: 320 Seiten
Inhalt:
Du. In meinem Kopf. In meinem Herzen. Immer nur du.
Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ihre Eltern ihr das nur verschweigen? Und wer ist die Frau, die sie weggeben hat? Warum wollte sie sie nicht? Diese Fragen machen Vic verrückt, und wäre da nicht Jack, hätte sie bereits den Verstand verloren. Jack, ihr bester Freund, ihr Lieblingsmensch, ihr Fels in der Brandung. Sie braucht ihn jetzt mehr als je zuvor. Doch ein einziger Kuss ändert zwischen ihnen alles. Und nach einem gemeinsamen Roadtrip durch die Highlands auf der Suche nach Vics Mutter wird nichts mehr sein wie zuvor …
Meine Meinung:
Im Dezember habe ich die Kurzgeschichte zu “Because it’s True - Nur ein einiges Versprechen” von Kira Mohn gelesen, in der man Jack und Vic bereits kennenlernen konnte. Ich habe mich unglaublich schnell in Jack verliebt, einfach weil er so viel durchstehen musste und sich trotz allem großartig um seinen kleinen Bruder kümmerte. Aus diesem Grund konnte ich es nun auch gar nicht erwarten herauszufinden, wie die Geschichte in “Du Irgendwo” weitergeht und musste sofort zu dem Buch greifen, als es bei mir angekommen ist.
Zum Cover muss ich allerdings sagen, dass es mich dieses Mal nicht ganz so sehr begeistern kann, wie die anderen Bücher der Autorin. Es ist schön, keine Frage, aber in der Buchhandlung würde ich nicht wegen dem Cover danach greifen, sondern allein weil ich die Bücher von Kira Mohn liebe. Dennoch mag ich es sehr wie hier das Setting von Schottland aufgegriffen wird und auch die Schrift finde ich sieht wirklich sehr schön aus und ist auf jeden Fall ein Blickfang.
Vic war mir keinesfalls unsympathisch, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich einige kleine Schwierigkeiten mit ihr hatte. Sie ist sehr privilegiert aufgewachsen und hat im Grunde immer alles gehabt was sie wollte und brauchte. Vor allem die bedingungslose Liebe ihrer (Adoptiv-)Eltern hatte sie immer sicher. Somit fand ich ihre Verhaltensweise ihren Eltern gegenüber sehr unfair und nachtragend. Ich konnte sie auf gewisse Weise zwar verstehen, dennoch fand ich es von ihr nicht richtig. Aus diesem Grund hatte ich leider leichte Schwierigkeiten mit ihr.
Jack gehört mein Herz und das hat er auch in diesem Buch wieder bewiesen. Er ist ein sympathischer Charakter, der alles für seine Familie, vor allem seinen kleinen Bruder tut und auf den auch gerade Vic sich immer verlassen kann. Er ist ein hervorragender Freund, der immer für Vic da ist und sich so auch einfach mal mit ihr auf eine Reise durch Schottland begibt. Schade fand ich allerdings etwas, dass das Buch dieses Mal komplett aus der Sicht von Vic geschrieben wurde, dadurch hatte ich leider das Gefühl das man Jake nicht mehr so gut kennenlernen konnte. Hätte ich zuvor nicht "Ein einziges Versprechen" gelesen, wäre ich hier wahrscheinlich nicht von Anfang an so begeistert von ihm gewesen, sondern hätte erst noch mit ihm warm werden müssen.
So hat die Kurzgeschichte auch damit geendet, dass Vic herausgefunden hat, dass ihre Eltern sie adoptiert haben, was ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt hat. Die Handlung geht somit damit weiter, dass sie sich mit Jack auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern macht, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Auch war es spannend zu verfolgen wie die Beziehung zwischen Vic und Jack sich weiterentwickelt hat. Sie waren immer beste Freunde, die sich auf ihrer Reise nun noch näher gekommen sind. Es war somit unglaublich süß zu verfolgen, wie sie sich langsam zu mehr als Freunden weiterentwickelt haben.
Das Kira Mohn ein einzigartiges Talent dafür hat, Orte zu kreieren, die einem schnell ans Herz wachsen, von denen man das Gefühl hat mit den Charakteren dort zu sein und die einfach eine wundervolle Atmosphäre haben, ist mir nicht erst seit diesem Buch klar. Dennoch hat sie mir gerade mit “Du Irgendwo” noch einmal beweisen können, warum ich jedes Mal sofort das neuste Buch der Autorin brauche.
Auch der Schreibstil von Kira Mohn hat mich sofort in einen Bann ziehen können, denn ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es einfach nur geliebt zu verfolgen, welchen Verlauf die Geschichte von Vic und Jack nehmen wird. Es war eine Geschichte voller Leichtigkeit, einer tolle Atmosphäre und zwei Freunden, die immer zueinander halten und in diesem Buch zu mehr wurden.
Nachdem mir die Vorgeschichte von Vic und Jack in "Because it's true" so gut gefallen und ich viel Potenzial in ihrer Geschichte gesehen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Da ich die Charaktere und die für ihre Geschichte zentralen Themen und Konflikte schon kannte, fiel mir der Einstieg leicht und ich war schnell in der Geschichte angekommen.
Ich habe "Du irgendwo" als Hörbuch gehört und muss sagen, dass es sich für mich fast wie eine weitere Kurzgeschichte anfühlte. Es passiert nicht viel, was aber auch nicht negativ gemeint ist. Der Fokus liegt eindeutig auf Vic's Familiengeschichte und ihrer Liebesgeschichte mit Jack, darüber hinaus geht es hier eher ruhig und gemächlich zu.
Insgesamt waren es für mich neun Hörstunden und mir kam es noch viel kürzer vor. Kira Mohn's Erzählstil ließ die Zeit währenddessen wie im Flug vergehen. Die Geschichte ist kurzweilig, schnelllebig und atmosphärisch. Sie besticht mit einer atemberaubenden Kulisse, die hier wunderbar bildlich und plastisch beschrieben wird.
Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Vic in der ersten Person Singular erzählt, während die Vorgeschichte "Ein einziges Versprechen" aus Jack's Perspektive verfasst ist. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, die Kurzgeschichte ebenfalls zu lesen, denn ich glaube, dass mir hier sonst etwas gefehlt hätte. Durch die Vorgeschichte konnte ich die langjährige Freundschaft von Vic und Jack viel besser greifen und verstehen, wo die beiden gerade stehen. Es hat mir geholfen, mal in beide Köpfe geblickt zu haben, um nachempfinden zu können, warum sie denken und handeln wie sie es eben tun.
Ehrlich gesagt hätte ich mir auch hier ein paar Kapitel aus Jack's Sicht gewünscht. Seine Themen und Probleme gingen hier ein Stück weit unter, dabei hatte ich mich gerade darauf so sehr gefreut. Ich hatte mir nach der gelungenen Kurzgeschichte generell noch mehr von diesem Buch erhofft, da es so viel Potenzial durchblicken ließ, was Tiefe und Gefühl anbelangt. Die hier von mir erwartete Steigerung auf emotionaler Ebene fiel geringer aus als gedacht, wobei ich auch nicht behaupten kann, dass es hier gar keine gegeben hätte. Ich hätte mir eben nur noch mehr emotionale Tiefe, Intensität, stärkere Gefühlsausbrüche und Seelenschmerz gewünscht - Und diese Geschichte hätte in meinen Augen auch danach verlangt.
Ich konnte Victoria leider häufiger nicht verstehen, womit ich aber keineswegs sagen möchte, dass ihr Verhalten nicht authentisch gewesen wäre, das maße ich mir gar nicht an, zumal wohl kaum jemand von uns weiß, wie sich das wirklich anfühlen muss, aber ihre Gedanken und Gefühle wurden für mich hier zu wenig nahbar transportiert, als dass ich sie gut hätte erfassen und nachvollziehen können. Mir hat da einfach etwas gefehlt. Ich konnte nur eingeschränkt nachempfinden, wieso sie so ist.
Die Lösung des für die Buchreihe zentralen Konflikts stimmt mich ebenfalls unzufrieden, da sie einen sehr großen Zufall beschreibt, der womöglich zwar eintreten kann, aber mir so unwahrscheinlich erscheint, dass es für mich insgesamt an der Glaubwürdigkeit und Greifbarkeit dieser Geschichte gekratzt hat. Die Auflösung kam mir in vielerlei Hinsicht unlogisch, unzureichend durchdacht und in ihren Hintergründen schwammig ausgearbeitet vor. Der Konflikt war meinem Empfinden nach inszeniert und überraschend zugleich.
Die Geschichte wirkte auf mich dadurch im Gesamten viel weniger authentisch als ich es mir gerade bei dieser Thematik gewünscht hätte, jedoch liebe ich, was das Ganze für den zweiten Teil der Reihe bedeutet und freue mich nun schon sehr auf Emmeline's Geschichte - Es sollte so viel mehr Mutter-Tochter-Buchreihen geben!
Buchname: Du irgendwo (Schottland-Reihe, Band 1) Autor: Kira Mohn Seiten: 320 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (14. Februar 2023) ; Endlichkyss Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw blaufarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann eine wunderschöne Küste erkennen. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Hohe Berge, tiefe Wasser. Ein mitreißend emotionaler Liebesroman vor der wunderschönen Kulisse der schottischen Landschaft. Die neue Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Kira Mohn.
Du. In meinem Kopf. In meinem Herzen. Immer nur du. Lügen. Ein ganzes Leben voller Lügen. Victoria ist völlig schockiert, als sie mit neunzehn herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Wie konnten ihre Eltern ihr das nur verschweigen? Und wer ist die Frau, die sie weggeben hat? Warum wollte sie sie nicht? Diese Fragen machen Vic verrückt, und wäre da nicht Jack, hätte sie bereits den Verstand verloren. Jack, ihr bester Freund, ihr Lieblingsmensch, ihr Fels in der Brandung. Sie braucht ihn jetzt mehr als je zuvor. Doch ein einziger Kuss ändert zwischen ihnen alles. Und nach einem gemeinsamen Roadtrip durch die Highlands auf der Suche nach Vics Mutter wird nichts mehr sein wie zuvor …
Ein einzigartiges Serien-Konzept: Band 1 erzählt die Liebesgeschichte von Victoria, der Tochter, Band 2 die von Emmeline, der Mutter. Zwei romantische Liebesromane, eine herzzerreißende Mutter-Tochter-Geschichte. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Victoria Der Hauptprotagonist ist Jack
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „ Du irgendwo“ von Kira Mohn recht gut gefallen. Es ist der Auftakt einer Mutter-Tochter-Geschichte in Schottland. Das hat mir schon sehr gut gefallen. Ich persönlich mag ja den Schreibstil von der Autorin richtig gerne. Er ist leicht und unkompliziert geschrieben und das meine ich jetzt nicht negativ, ganz im Gegenteil. Die beiden Hauptprotagonisten Victoria und Jack haben sich von Anfang in mein Herz geschlichen. Ich fande beide sehr sympathisch und vor allem wahnsinnig authentisch dargestellt. Des weiteren hatte das Buch alles, was mir persönlich wichtig ist beim Lesen. Tolles Setting, tolle Charaktere, tolle Storyidee und Umsetzung, tolle Dialoge und genau die richtige Menge an Emotionen und die Liebe kam auch nicht zu kurz. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden in Schottland mit Vic. Deshalb bekommt „ Du irgendwo“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Schottand Reihe.
Fazit:
Toller Liebesroman, mit einer starken Hauptprotagonistin und einem wunderschönen Setting in Schottland.
Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Meinung:
Bisher habe ich die Bücher von Kira Mohn buchstäblich verschlungen, weil ich mich in ihrer Atmosphäre direkt verlieren konnte. Die Bücher haben von den Orten gelebt und wurden von Charakteren lebendig gemacht. Leider war das in Du Irgendwo zum ersten Mal nicht der Fall.
Charaktere Mit Victoria und Jack bin ich bis zur letzten Seite nicht warm geworden. Ich hatte das Gefühl, dass ich in die Mitte ihrer Beziehung einfach reingeworfen wurde. Und somit fehlten einfach von Anfang an ein paar Gefühle, die definitiv nicht geschadet hätten. Überhaupt wurden die beiden nicht genug aufgebaut. Sind sie Freunde? Ja. Sind sie mehr? Auch. Konnte ich damit etwas anfangen? Leider nicht. Jede Hintergrundgeschichte der Charaktere ist irgendwie dahingetröpfelt. Es wirkte, als sollte der/die LeserIn bereits wissen, was wirklich los ist. Die Chemie der beiden hat darunter auch etwas gelitten, denn es gab an einigen Stellen Momente, an denen ich mir mehr Kommunikation gewünscht hätte. Jack wurde bis zum Ende einfach etwas vergessen und dann in meiner Sicht als Drama Punkt benutzt. Victoria hatte einige Eigenschaften, die sie mir sehr unsympathisch gemacht haben, auch wenn ich viele ihrer Gedanken um die Adoption trotzdem nachvollziehen konnte.
Handlung Der Road Trip durch Schottland hat das Buch auf mich aufmerksam gemacht, weil ich direkt wieder idyllische Bilder der Highlands vor Augen hatte. Doch auch diese Atmosphäre ging in der Handlung etwas unter. Ich konnte nachvollziehen, warum Vic und Jack den Trip gemacht haben, leider wirkte es trotz allem etwas gehetzt. Keiner der Orte konnte ich richtig genießen und alles lief nur darauf hin, dass sie endlich in Edinburgh ankommen. Was an sich kein Problem gewesen wäre, da fehlten mir tatsächlich einfach nur ein paar mehr Seiten. Auch dass Willow noch dazu kam hat mich ein bisschen rausgeworfen. An sich hat sie der Storyline nämlich nichts gegeben und wirkte selbst etwas verloren. Sie war da, dann war sie wieder weg. Die Auflösung um die Adoption und Edinburgh fand ich dann wiederum ziemlich spannend und realistisch, wenn nicht auch etwas dramatisch. Doch auch das war schnell erledigt und die Geschichte vorbei.
Schreibstil Kira Mohn schreibt sehr angenehm, es liest sich schnell, einfach und überhaupt realitätsnah. Die Konversationen machen Sinn, Filter gibt es eher selten. Nur in diesem Falle habe ich dann einfach vermisst zu sehen, wie sie es sonst schafft den/die LeserIn direkt in eine Umgebung zu werfen, mit Gerüchen und Gefühlen und alles was sonst noch dazu gehört.
The End Alles in allem lief mir die Geschichte wohl davon, zu schnell. Es war nicht falsch, nur einfach zu wenig. Zu wenige Gefühle, weil wir nicht genug Seiten hatten, um uns ebenfalls in Jack oder Vic zu verlieben. Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Teil, da mich die Geschichte von Emmeline nach diesem Ende doch sehr interessiert.
Ich fand ja de Kurzgeschichte „Ein einziges Versprechen“ die Kira Mohn in dem Sammelband „Because it’s true“ geschrieben hat ja richtig gut. Du irgendwo knüpft an diese Kurzgeschichte an und dreht sich um Victoria, Jacks beste Freundin.
Ich habe ja ein bisschen gebraucht bis ich gecheckt habe dass ich die Protagonisten aus diesem Buch bereits kenne, war dann aber sehr begeistert und habe mich sehr darauf gefreut.
Der Schreibstil von Kira ist sehr leicht und flüssig, weshalb ich sehr schnell durch das doch eher dünnere Büchlein durchgeflogen bin.
Ich war ja sehr neugierig auf die Geschichte, leider kam aber sehr schnell das „böse Erwachen“, denn selten war ich einer Protagonistin gegenüber so abgeneigt – und das ist jetzt noch nett ausgedrückt. Victoria fand ich ja in „Ein einziges Versprechen“ echt nett und sympathisch aber in diesem Buch hat sie diesen ersten Eindruck mit einem Schlag vollkommen zu Nichte gemacht. Selten ist mir eine so egoistische, übergriffige Protagonistin untergekommen. Nicht nur das, sie verhält sich einfach nur wie das Letzte. Wie sie mit ihren Eltern umgeht, ihre vollkommen bescheuerte und idiotische Denkweise. Wie verletztend sie drauf ist. Das hat sie mir tatsächlich schon relativ am Anfang komplett versaut. Dieses schreckliche, egozentrische und undankbare Verhalten hat sich das ganze Buch über durchgezogen. Es wurde zwischenzeitlich etwas besser als sie auf dem Roadtrip waren, weil sie nicht mit ihren Eltern zusammen war, aber es hat einfach einen trüben Schatten über die ganze Geschichte gelegt der nicht wegzubringen war. Es kamen einfach immer und immer wieder Szenen in die Richtung die ich einfach nur abartig fand. Ich habe mich bei ihrem Verhalten sowas von fremdgeschämt das ist nicht mehr normal. So ein undankbares …
Jack war relativ unsichtbar in diesem Buch. Man hat finde ich selten was von ihm mitbekommen. Erst am Ende hat er wieder eine Rolle gespielt. Es war Victoria sowieso egal was Jack will, sie überging ihn die ganze Zeit. Ansich fand ich ihn schon toll und nett und alles, aber er hat mir einfach nur leid getan dass er sich mit Victoria herumschlagen musste die sich mit ihren 19 Jahren aufgeführt hat…schlimmer als jedes 12 Jährige Kind…
Die Handlung ansich fand ich echt gut und ich hätte die Geschichte wohl auch viel euphorischer verfolgt wenn Victoria nicht so ein schrecklicher Mensch gewesen wäre. Mein kleiner Lichtblick war ja Willow. Die war unglaublich sympathisch und herzlich und wie die Sonne zwischen dem ganzen trüben Mist den Victoria verbreitet hat. Das Ende, wie sich dann alles geregelt hat fand ich dann schon wirklich wieder gut. Leider kann ich aber nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben – dafür hat mir Victoria leider viel zu viel versaut. Jedoch muss ich sagen, da ich Emmeline sehr interessant fand und mich auf ihre Geschichte extrem freue, werde ich in jedem Fall den zweiten Band ebenso lesen.
Als die 19-jährige Victoria durch Zufall erfährt, dass sie adoptiert ist, ist sie schockiert und wütend. Unzählige Fragen nach ihrer leiblichen Mutter tauchen in ihrem Kopf auf, doch ihre Eltern können kaum welche beantworten, denn es ist nicht bekannt wer ihre Mutter ist. Vic muss unbedingt wissen wer sie ist, und warum sie sie nicht wollte. Mit nichts als einem Namen und einem Ort, macht sich Vic zusammen mit ihrem besten Freund Jack auf den Weg durch die Highlands. Doch dabei kreisen nicht nur die Gedanken an ihre Mutter in ihrem Kopf, sondern wandern auch ständig zu dem Kuss mit Jack am Strand. Sie und Jack sind doch beste Freunde, da können sie nicht mehr als das sein, oder?
Nachdem ich Because it’s true, mit dem Prequel der Geschichte rereaded habe, ging es direkt mit Du irgendwo weiter, so hatte ich die Geschichte wieder im Kopf und kam flüssig ins Buch hinein. Victoria macht in diesem Buch so vieles durch, dass es mir schwer fällt zu sagen ob ich sie mochte oder nicht. Sie war eine tolle Protagonistin, es war eher die Verteilung der Themen die es mir ein bisschen schwer mit ihr gemacht haben. Sie erfährt ein Geheimnis und macht ihren Eltern Vorwürfe. Ich fand ihre Gedanken durchaus real und verständlich und ich fand auch gut wie sie reagiert. Allerdings haben sich ihre Gedanken gegenüber ihrer Adoptiveltern und auch ihrer leiblichen Mutter so oft wiederholt, dass es irgendwann zuviel wurde. Natürlich konnte ich sie verstehen, aber ich hätte es besser gefunden, wenn nicht jedes Mal alles wiederholt werden würde. So auch der Name ihrer Mutter der gefühlt 100 Mal in der ersten Hälfte vorkam. Ich habe Jacks Sicht in diesem Buch vermisst. Auch er macht viel durch, mit seinem kleinen Brüder, einem älteren Bruder der irgendwas nimmt und sich nicht kümmert und einem Vater der ständig betrunken ist. Mir hat Victorias Mitgefühl gefehlt, und auch dass sich auch um seine Probleme gekümmert wird. Die Reise an sich hat mir gut gefallen. Vorallem die Landschaft und die Orte an denen Jack und Vic bleiben wurden schön beschrieben und mit Sehenswürdigkeiten gespickt. Auch Willow mochte ich gerne, denn sie hat ein bisschen Abwechselung in die Geschichte gebracht. Sie war mir mit ihrer Art gleich sympathisch. Gegen Ende wurde es dann noch einmal chaotisch und spannend was mir gut gefallen hat und ich wissen wollte wie die Sache ausgeht. Das Buch hat Lust auf Band 2 gemacht, den ich demnächst lesen möchte.
Nach diesem Buch bin ich mir sicher: Kira Mohn und ich, das wird nichts mehr. Ein paar ihrer Geschichten fand ich ganz süß, jedoch muss ich immer wieder feststellen, dass ich zum Großteil doch enttäuscht bin. „Du irgendwo“ war leider wieder ein absoluter Fehlgriff. Den Einstieg in die Story fand ich zu schnell gewählt. Der Kuss mit Jack hatte bereits stattgefunden, sodass wir als Leser bei der Annäherung nicht dabei waren und auch, dass Victoria von ihrer Adoption erfuhr passierte bereits auf den ersten Seiten. Mir fiel es schwer, mit ihr mitzufühlen, da ich sie zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht kennengelernt hatte. Besonders sympathisch war Victoria leider auch nicht. Nachdem sie erfahren hatte, dass sie adoptiert ist, nannte sie ihre Adoptiveltern nur noch beim Vornamen. Ein Verhalten, dem ich wirklich nichts abgewinnen konnte. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Mein wirkliches Problem mit der Geschichte war, dass die Adoption immer wieder zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde und für meinen Geschmack zu sehr mit der Liebesgeschichte und dem erzwungenen Roadtrip überlagert wurde. Mal abgesehen davon, dass die schottischen Sehenswürdigkeiten in einem sehr lieblos-rasanten Tempo abgehandelt wurden, habe ich nicht verstehen können, wie Victoria überhaupt den Kopf für diesen Roadtrip frei hatte, wenn sie sich eigentlichd en Kopf über ihre Herkunft zerbrechen sollte. Stattdessen besuchte sie Ausflugsziele und hatte den Kopf frei dafür, über sich und Jack nachzudenken. Dass sie adoptiert ist und dass sie auf dem Weg sind, ihre leibliche Mutter ausfindig zu machen, ploppte zwar gelegentlich in ihrem Kopf auf, aber es wirkte recht wenig von Belang. Die ganze Story rund um die Adoption wirkte auf mich dann so dermaßen an den Haaren herbei gezogen und strotzte vor Logiklücken (jeder Frauenarzt kann erkennen, ob eine Frau schon mal ein Kind geboren hat oder nicht, bei Kaiserschnitten gibt es Narben etc.), dass ich mich wirklich gefragt habe, ob die Autorin überhaupt mal darüber nachgedacht hat, ob ihre Geschichte halbwegs Sinn ergibt. Das letzte Drittel drehte sich dann auch gar nicht mehr um Victorias Herkunft, sondern plötzlich nur noch um Jacks Probleme, sodass ich mir irgendwie völlig veräppelt vorkam. Insgesamt hatte die Autorin für mich nicht das nötige Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, um mir dieses Thema glaubwürdig rüberzubringen. Schade.
Ich lese die Bücher von Kira Mohn sehr gerne und habe mich gefreut mit „Du irgendwo“ in eines meiner Lieblingsländer Schottland reisen zu können.
Bei diesem Roman haben wir es mit einer bewegenden und ungewöhnlichen (Familien)Geschichte zu tun, die ich in dieser Form noch nie gelesen habe und die an einer Stelle einen sehr überraschenden turn genommen hat, was mir gut gefallen hat. Die Idee und das Konzept der Geschichte fande ich sehr gut.
Anders als manch andere Rezensent:innen mochte ich Vic, unsere Protagonistin, und konnte ihre Reaktionen und Handlungen gut nachvollziehen. War sie immer nett zu ihren Adoptiveltern? Nein, aber das kann man auch verstehen! Hat sie sich irrational und manchmal zickig verhalten? Absolut! Aber wer tut das nicht. Für mich wirkte sie authentisch, eine Figur mit Ecken und Kanten, mit Fehlern, aber auch mit guten Seiten. Jack ist ein wundervoller Freund, den ich schnell ins Herz geschlossen haben. Besonders gefreut habe ich mich, eine Nebenfigur aus der Leuchturm-Reihe wiederzutreffen und besser kennen zu lernen. Willow war toll und hat ein bisschen Schwung und Leichtigkeit in die Geschichte gebracht.
Auch das die Liebesgeschichte nicht unmittelbar im Fokus stand, sondern es mehr um das Thema Familie ging gefiel mir gut.
Speaking of a love story: hier kommen wir zu meinem ersten Kritikpunkt. Auch wenn ich Vic und Jack ein tolles Paar finde, konnte ich ihre Liebesgeschichte anfangs nicht ganz nachfühlen. Sie kennen sich schon sehr lange, sind beste Freunde und erzählen sich alles, aber wann, wie und warum sie sich verliebt haben, konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt das aber daran, dass ich die Vorgeschichte aus Jacks Perspektive bisher nicht gelesen habe.
Ein Grund warum ich mich so auf dieses Buch gefreut habe war Schottland. Leider habe ich nicht so viel Schottland-Vibes beim Lesen gespürt wie erhofft. Ich hätte mir noch mehr Roadtrip-Momente und Landschaftsbeschreibungen gewünscht. Für mich kam weder die Highlands noch der Roadtrip richtig zu Geltung. Schade.
Trotz allem ein toller Roman mit einer besonderen Geschichte. 3,5/5
Victoria ist neunzehn, als sie zufällig herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Eigentlich versteht sie sich sehr gut mit ihren Eltern, doch plötzlich steht diese riesige Lüge zwischen ihnen und sie weiß nicht mehr, wie sie sich verhalten soll. Dazu kommen die vielen Fragen, die sie an ihre leibliche Mutter hat. Der einzige, der weiterhin unerschütterlich an ihrer Seite steht ist ihr bester Freund Jack. Jack, der plötzlich ein Kribbeln in ihr wach ruft, wann immer er sie ansieht oder berührt. Jack, der eigentlich selbst genug Sorgen hat und dennoch immer für sie da ist. Gemeinsam machen sie einen Roadtrip, um Vics Mutter zu suchen und endlich Antworten zu bekommen. Und diese Suche Vics Gedanken und Gefühle durcheinanderbringt, facht die Nähe zu Jack den Sturm in ihrem Inneren weiter an...
Meine Meinung:
Ich liebe alle Bücher von Kira Mohn, weil ihr Schreibstil mir unheimlich gefällt. Trotzdem lag dieses Buch eine Weile auf meinem SuB, weil irgendwie immer etwas dazwischenkam. Nun aber konnte ich es lesen und bin restlos begeistert. Ich mochte Vic und Jack unheimlich gern und der Fakt, dass ihre Liebesgeschichte nicht dauernd im Vordergrund stand, hat mir sehr gefallen. Die Nachricht über die Adoption hat wie erwartet einen ziemlichen Wirbelsturm an Gefühlen ausgelöst und Kira Mohn hat es geschafft, das alles so anschaulich und schön zu schildern, dass ich mich fühlte, als wäre ich live dabei. Die Reaktionen waren so realistisch und vor allem menschlich... Als ich dann auch noch gelesen habe, was wirklich der Hintergrund für die Adoption ist, war ich sehr schockiert. Mit so etwas hätte ich niemals gerechnet. Auch hier hat mir aber gefallen, wie die Charaktere mit der Situation umgegangen sind und wie selbstverständlich Jack immer an Georgias Seite ist.
Fazit: Ein herzzerreißendes Buch über Schicksalsschläge und die Liebe zwischen besten Freunden.
Ruhige Geschichte, die gleichzeitig Familien- und Liebesgeschichte ist, was leider nicht immer funktioniert
Ich mag Kira Mohns Bücher immer besonders gern, da sie die Atmosphäre der entsprechenden Länder und Orte immer so toll einfängt. Das ist hier auch wieder gelungen. Man war mit Vic und Jack in Schottland unterwegs und hat mit ihnen die Landschaft und Edinburgh genießen können. Auch Vic und Jack als Protagonisten haben mir grundsätzlich gut gefallen. Ich mochte beide gern, konnte mich in sie hineinversetzen und mitfühlen. Auch ihre Entscheidungen fand ich größtenteils nachvollziehbar.
Der erste Teil des Buches war mir leider etwas zäh. Alles drehte sich gefühlt nur im Kreis und man las immer wieder von den gleichen Gedanken, während drumherum nicht viel passierte. Das wurde dann aufs Ende hin besser, allerdings ging da manches dann etwas schnell. Gerade was die Beziehung angeht, fand ich das sehr schade. Die beiden sprachen gar nicht noch einmal über alles, sondern mit einem Mal war es eben so, wie es dann war. Dabei hätte ich es an der Stelle richtig und wichtig gefunden, miteinander über alles zu sprechen, weil sich der Beginn der Beziehung sehr lang hingezogen hat. Auch die Gedanken Vics dazu zu Beginn des Buches nervten mich etwas, da sich alles im Kreis drehte und man vieles durch ein offenes Gespräch viel eher hätte lösen können. Das ist allerdings oft mein Problem bei best friends to lovers. Das Ende kam dann recht plötzlich und war auch eher einfach, die Probleme lösten sich sehr schnell auf.
Insgesamt habe ich das Lesen aber schon genossen und vor allem die schottische Kulisse war großartig!
Puh, find ich schwierig zu bewerten. Zunächst einmal gefiel mir hier auch wieder der Schreibtstil der Autorin. Ich finde, Kira Mohn schafft es immer, den Leser in das jeweilige Setting zu versetzen.
Die Geschichte an sich jedoch war nicht unbedingt meine Lieblingsromance.
Insgesamt hat mich auch die Love Story nicht unbedingt abgeholt. Man erfährt wenig über Jack und die Gefühle für ihn seitens Vic sind einfach von Anfang an da. Jack war fast schon ein Nebencharakter weil man so viel Zeit in Vics Kopf verbracht hat und ihre eigene Story mit ihrer leiblichen Mutter einfach zu viel Platz einnimmt.
Da der Charakter von Emmeline aber um einiges interessanter und sympathischer wirkt als Vic werde ich Teil 2 auf jeden Fall auch noch lesen.