Ein schlechter Scherz. Das ist der erste Gedanke, der Emmeline durch den Kopf geht, als plötzlich eine junge Frau vor ihr steht und behauptet, ihre Tochter zu sein. Em hat keine Kinder. Mehr noch: Sie kann keine Kinder bekommen. Dieser dumme Scherz ist also alles andere als witzig. Er ist grausam. Doch die junge Frau meint es ernst, sie ist völlig überzeugt, dass sie verwandt sind. Nach einer schockierenden Enthüllung beginnt so für Em eine Reise in die Vergangenheit. Und zu einem Mann, den sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat und dem immer noch ein Stück ihres Herzens gehört …
Okay, das war dann das letzte Buch, das ich von Kira Mohn gelesen haben werde. Denn nachdem es durchaus einige Kandidaten gab, die ich von ihr mochte, haben mich die letzten vier Romane nur noch enttäuscht. Schon der Einstieg in diese Geschichte war einfach schlecht. Es handelt sich praktisch um eine Fortsetzung des ersten Buchs, die Autorin wollte es jedoch auch eigenständig lesbar machen. Und so hat sie einfach ganze Passagen 1:1 wiederholt, nur, dass sie aus der Sicht der Protagonistin Emmeline wiedergegeben wurden anstatt wie im Band davor von Vic. Wenn man das andere Buch gerade erst gelesen hatte, ist das ultra langweilig und man hätte das so viel besser lösen können. Die Passagen aus Liams Sicht, die in der Vergangenheit spielen fand ich hingegen richtig gut. An erfuhr etwas neues, bekam eine süße Lovestory und das hat Spaß gemacht. Kira Mohn erschafft ja durchaus süße Figuren, mit denen man mitfiebern möchte, schafft es dann aber immer wieder, ihnen so unpassende Gedanken in den Kopf zu pflanzen oder sie so unlogische Dinge tun zu lassen, dass man einfach das Interesse verliert. Sie wirken oftmals einfach überzogen und icht authentisch. So verstehe ich nicht, wie die Protagonistin hier kein richtig klärendes Gespräch mit ihrer Mutter gesucht hat und anscheinend keinerlei Groll dieser gegenüber verspürt hat. Hier hätte es richtig krachen müssen – immerhin wurden hier Leben zerstört! Drei Leben! Und keine Wut? In welcher Welt passiert das so bitte? Mir gefiel, dass Liam sein Leben weiter gelebt hatte und nicht ewig einer verlorenen Liebe hinterhergetrauert hat, um ein Einsiedler zu sein. Allerdings fand ich die Szenen mit seiner Tochter ziemlich anstrengend und konnte auch hier einige Verhaltensweisen der Figuren überhaupt nicht nachvollziehen. Insgesamt war das Buch also leider wenig überzeugend, obwohl ich die Teenager-Liebesgeschichte echt süß fand.
Die Geschichte des ersten Bandes „Du irgendwo“ hat mich so krass mitgenommen, dass ich unbedingt auch Teil 2 lesen wollte. Ich finde die Umsetzung, dass in Band 1 die Tochter und in Band 2 die Mutter zu Wort kommt, super genial und liebe die Bandbreite, die sich daraus ergibt. Ich finde alles an der Idee toll und gelungen, ich kann nichts aussetzen. Für mich waren Auflösung und Gefühl genau richtig, alles hat sich nachvollziehbar und realistisch angefühlt, nichts war überdramatisiert oder pornotisiert. Es ist einfach eine rührende Geschichte, die ein breites Spektrum aufzeigt, ohne in Extreme zu verfallen. Das hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Zudem LIEBE ich die männliche Perspektive, die ich bei der Autorin sonst immer vermisst habe. Ich bin richtig, richtig doll verliebt in dieses Projekt, sodass es definitiv mein liebstes von der Autorin ist. Ich habe Band 2 als stärker empfunden, vor allem, weil mich Band 1 erst zum Schluss abgeholt hat, und ich außerdem altersmäßig auch besser mit der Mutter relaten konnte. Kurzum: Ganz, ganz tolle Unterhaltungsliteratur!
Es ist echt schon lange her, seit ich den ersten Teil gelesen habe und daher musste ich mich anfangs erst sanft rantasten musste. Doch ich habe dann relativ schnell wieder gewusst, was passiert ist. Es war wieder wunderbar zu lesen und ich habe meine Reise nach Schottland wieder genossen. Es war eine tolle Geschichte, aber so das gewisse Etwas hat mir dann doch noch gefehlt. Ich freue mich auf jeden Fall auf jede weitere Geschichte von Kira. 4 Sterne
Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese und auch alle, die im Kyss verlag von ihr erschienen sind bereits gelesen habe. Außerdem ist diese Dilogie etwas sehr besonderes. In Band 1 geht es um ein Vic, die gerade durch Zufall erfahren hat, dass sie adoptiert ist und sich mit ihrem besten Freund auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter macht und findet Em. Und genau um diese geht es in Band 2. Em macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und trifft auf Liam. Liam, an den sie sich nicht erinnern kann. Die gemeinsame Zeit und auch er sind ihr nicht im Gedächtnis geblieben. Ich mochte die Idee der Dilogie, sowie auch der einzelnen Bände unglaublich gerne. Es ist anders und dadurch so besonders. Man erlebt hier die prägenden Momente noch einmal aus der Sicht von Em, die man bereits aus der Sicht von Vic kennt. Das mochte ich sehr gerne. Außerdem gibt es einige Kapitel aus der Sicht von Liam aus der Vergangenheit. So lernt man wie Liam und Em sich kennenlernen und auch wenn das sehr schnell geht mochte ich es gerne. Etwa bei der Hälfte des Buches treffen Liam und Em auch in der Gegenwart wieder aufeinander und haben so etwa 150 Seiten zusammen. Dadurch wirkte die Geschichte für mich recht schnell, da es innerhalb weniger Tage bereits heftig funkt. Meiner Meinung nach hätte ihre Liebe mehr Seiten haben können, damit diese mehr Tiefe bekommt und ich sie besser nachvollziehen könnte. Insgesamt habe ich also ähnliche Kritikpunkte wie auch bei Band 1. In dieser Dilogie steht ein anderes Thema im Vordergrund und so bekommen beide Liebesgeschichten nicht so viel Raum wie sie es verdient hätten. Dennoch ein tolles Buch, eine tolle Reihe, die mich berühren konnte.
Kira Mohn schafft es wieder einmal ein Buch zu zaubern, dass so anders ist als andere.
Wir kennen die Charaktere bereits aus dem ersten Teil der Schottland Reihe und obwohl hier eine neue Geschichte behandelt wird, sind die beiden Stories so ineinander verwoben, dass man den ersten Band der Schottland Reihe auf jeden Fall gelesen haben muss um Wir Irgendwann in seiner Gänze zu würdigen.
Ich möchte nicht zu sehr auf die Handlung eingehen um Spoiler für Band 1 zu vermeiden, jedoch möchte ich so viel sagen:
Kira Mohn schafft es ein unglaublich emotionales Thema, mit den schlimmsten Schicksalsschlägen perfekt zu verpacken und eine Familiengeschichte zu erschaffen, die einen mitreißt und nicht loslassen will. Die Dynamik zwischen den einzelnen Charakteren ist besonders, gezeichnet durch Liebe und Schmerz, Verrat und Verlust. Natürlich ist ein Happy End absehbar, doch diverse Twists und Geheimnisse machen dieses Happy End fast notwendig, damit die Charaktere noch diesen kleinen Schimmer am Horizont haben.
Persönlich fand ich diesen Band fast besser als Band 1 der Reihe, was insbesondere auch durch Liams Sicht und die Ereignisse in der Vergangenheit der Fall war.
Wir irgendwann ist mehr als nur eine Liebesgeschichte und ich bin immer wieder froh ein weiteres Buch aus der Feder von Kira Mohn lesen zu dürfen. 🥰
Ich würde hier 4,75 ⭐vergeben. Durch die Rückblicke in die Vergangenheit bleibt zu wenig Zeit für die "Jetzt-Zeit". Da hätte ich mir einfach noch 100 Seiten mehr gewünscht. Ich fand Ems Geschichte berührend, sie ist mir wirklich ans Herz gegangen.
Wir irgendwann ist die Fortsetzung von Du irgendwo, wo der Leser nochmal die Perspektive von Victorias Mutter erlebt. Der Schreibstil von Kira Mohn ist wieder super flüssig und mitreißend und in vielen Szenen gibt es wieder Rückblenden zum ersten Band.
Victoria ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, doch als sie vor ihr steht, kann sie sich an nichts erinnern. Em soll ein Kind haben? Unmöglich. Wie das alles zusammenpasst, müsst ihr selbst herausfinden, aber ich kann euch sagen, dass es ein großes Loch in Ems Herz aufreißt, von dem sie nie wusste, dass es existiert.
Em macht sich auf die Suche nach Vics Vater und auch für die beiden beginnt ein neues Kapitel. Es gibt auch Kapitel aus der früheren Zeit von Liam und Em, die die Vergangenheit noch mehr in den Vordergrund rücken. Liam gelingt es, Ems Gefühle völlig neu zu entfachen und es funkt wieder zwischen den beiden.
Und obwohl diese Geschichte sehr fiktiv wirkt, hat Kira es geschafft, die Emotionen der Protagonisten auf den Leser zu übertragen. Da kann schon mal die eine oder andere Träne fließen. 🥺
Das Buch hat die Dilogie perfekt abgeschlossen. Jeder hat auf eine etwas andere Art und Weise sein persönliches Happy End bekommen und so hat der Leser zwei unterschiedliche Liebesgeschichten mit außergewöhnlichen Familiensituationen geboten bekommen.
Fazit: Man sollte unbedingt zuerst Du irgendwo lesen, um das bestmögliche Leseerlebnis zu haben. Die Liebesgeschichte ist, wie auch in Band 1, eher nebensächlich, da auch hier die Familienverhältnisse im Vordergrund stehen. Die Emotionen gehen auf und ab, aber dennoch bekommt der Leser einen Abschluss, dem alle Protagonisten gerecht werden. Wer einfach mal abschalten möchte, sollte zu diesem Buch bzw. dieser Reihe greifen. ☺️
Im Grunde wusste ich nach dem ersten Band schon, was mich hier erwarten würde und dass es emotional sein musste, aber DARAUF konnte ich mich trotzdem nicht vorbereiten, zumindest nicht vollends. Die Geschichte von Emmeline und Liam hat mein Herz bluten, vor Wut schreien und an Kummer zergehen lassen. Ihre Geschichte ist so tragisch, dass es Worte es nicht zu beschreiben vermögen. Was hier passiert ist, ist so schrecklich, dass es mich nach wie vor fassungslos macht und damit wären wir auch schon bei dem zentralen Streitpunkt meiner Rezension:
Dieses Buch ist wahnsinnig gefühlvoll und bewegend. Es hat mich auf emotionaler Ebene vollkommen abgeholt, mitgerissen und ergriffen. Gerade die Gefühle der Protagonistin Emmeline waren für mich mehr als greifbar und lösten unheimlich viel in mir aus. Allerdings weiß ich nicht, wie glaubwürdig diese Geschichte im Gesamten ist. Was hier passiert, ist sehr dramatisch - Vielleicht zu dramatisch, denn "Wir irgendwann" erzählt von diesem einen Sonderfall, bei dem alles, aber auch wirklich alles schief gelaufen ist. Das bringt zwar viel emotionales Potenzial mit sich, aber das Handeln mancher, wenn nicht sogar aller Charaktere war für mich schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar. Ich muss das Handeln von Charakteren nicht immer verstehen oder jede ihrer Sichtweisen teilen, aber so wie es hier erzählt wird, verhalten sich meiner Meinung nach einfach keine Erwachsenen, wie es die Handelnden dieses Buches aber offensichtlich sein sollen. Die aufkochenden und greifbaren Emotionen sind und bleiben für mich das Realste an diesem Buch.
Zudem ging einiges hier sehr schnell und ich weiß nicht, wie logisch und schlüssig das nun ist - Letztendlich wohl auch nicht weniger als der grundlegende Plot dieser Buchreihe, aber macht es das besser? Ich hatte manchmal einfach das Gefühl, dass es sich die Autorin mit ihrer Erzählweise und den Handlungsentwicklungen sehr leicht gemacht hat, allerdings hätte alles andere auch den Rahmen eines einzigen Buches gesprengt. Generell kann man das, was hier passiert ist, nicht schnell und leicht mit ein paar Worten einfangen und das ist wohl auch das Problem. Jedoch muss ich Kira Mohn wie gesagt zu Gute halten, dass sie diese Geschichte wenigstens auf emotionaler Ebene sehr schön eingefangen und nahbar vermittelt hat.
Außerdem mochte ich die Charaktere, sie sind toll und schwer nicht zu mögen - Vielleicht sind sie sogar ein bisschen zu perfekt, vor allem Liam. Er ist durch und durch "husband material" und reagiert in nahezu jeder Situation genau so wie man es sich wünschen würde, was ihn für mich etwas eindimensional erscheinen ließ. Liam war mir zu glatt und wirkte auf mich unecht, glich geradezu einer Traumvorstellung. Emmeline ist womöglich eine Spur zu gutgläubig und naiv, aber ich mochte sie trotzdem und konnte mich gut in sie einfühlen.
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Die Gegenwart erleben wir aus der Sicht von Emmeline, einer einfühlsamen und nahbaren Protagonistin, in die ich mich wie gesagt gut hineinversetzen konnte. Ich habe mich ihr nahe gefühlt und vor allem mit ihr mitgefühlt. Hierbei fand ich es besonders schön, den für die ganze Geschichte zentralen Schlüsselmoment aus dem ersten Band noch ein zweites Mal aus ihrer Perspektive zu erleben. Außerdem erleichtert das natürlich auch den Wiedereinstieg in die Geschichte, wenn die Pause zwischen dem ersten und zweiten Band bei euch etwas größer ausgefallen ist.
Die Vergangenheit wird aus der Perspektive von Liam erzählt und so erfahren wir Stück für Stück, was sich damals genau zugetragen hat und der Kreis beginnt sich zu schließen. Partiell erschien mir die Handlung aber wie gesagt sehr weit hergeholt und eben erzählt - Sie hat sich für mich wie die Geschichte angefühlt, die sie eben auch ist, und nicht wie das wahre Leben. Aber zurück zu Liam: Seinem jungen Ich habe ich mich verbunden gefühlt und konnte seine Gedanken und Gefühle gut greifen, aber sein erwachsenes Ich blieb für mich ein bloßes Abbild, das ich nicht zu durchdringen vermochte. Ich wusste natürlich, dass es sich hierbei um ein und dieselbe Person handelte, aber in all den Jahren muss so viel passiert sein, tausend Meilensteine und eine umfassende (Persönlichkeits-)Entwicklung und genau dieser Entwicklungsprozess fehlte mir hier. Ich hätte so gerne Einblicke in Liam's jetziges Innenleben gehabt.
Der Erzählstrang in der Gegenwart ist ziemlich ruhig und frei von großartiger Dramatik sowie Konflikten, was in starkem Kontrast zur Vergangenheit der Protagonist:innen und damit auch zu dem für diese Geschichte zentralen Plot steht, was sich seltsam surreal anfühlte. Andererseits hätte ich noch mehr Drama und Tragik wohl auch nicht verkraften können...
Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer und ich denke, es kommt hier vor allem darauf an, auf was ihr euer Hauptaugenmerk legt. Was ist euch am wichtigsten? Bei mir ist es immer die emotionale Ebene, gerade bei Geschichten wie dieser hier, und da ich mit Emmeline und Liam mitgefühlt und mitgelitten habe, traf mich alles andere nicht ganz so schwer wie manch andere Leser:innen.
Titel: Wir Irgendwann Autorin: Kira Mohn Verlag: Kyss Preis: 15,00€ Seitenzahl: 320 Seiten
Inhalt:
Ein zutiefst berührender Liebesroman auf zwei Zeitebenen.
Ein schlechter Scherz. Das ist der erste Gedanke, der Emmeline durch den Kopf geht, als plötzlich eine junge Frau vor ihr steht und behauptet, ihre Tochter zu sein. Em hat keine Kinder. Mehr noch: Sie kann keine Kinder bekommen. Dieser dumme Scherz ist also alles andere als witzig. Er ist grausam. Doch die junge Frau meint es ernst, sie ist überzeugt, dass sie verwandt sind. Nach einer schockierenden Enthüllung beginnt so für Em eine Reise in die Vergangenheit. Und zu einem Mann, an den sich nur ihr Herz erinnern kann …
Meine Meinung:
Auf den zweiten Band von Kira Mohn’s “Schottland”-Reihe war ich sehr gespannt.
Das Cover finde ich sehr schön, es passt gut zum ersten Band der Reihe und sieht im Regal großartig aus. Dennoch muss ich sagen, dass es von allen Kira Mohn Covern her für mich das Schwächste ist. Allerdings ging es für mich bei dem Buch vor allem um die Geschichte und endlich mehr über Em zu erfahren.
Worauf ich am Anfang noch hinweisen möchte ist, dass es meiner Meinung nach wichtig ist den ersten Band gelesen zu haben, einfach um zu verstehen worum sich die Handlung wirklich dreht. Diese war gerade durch das Ende des zweiten Bandes für mich absolut spannend und so hing ich an den Seiten um herauszufinden, was in der Vergangenheit in der Geschichte von Emmeline passiert ist, aber vor allem auch um herauszufinden, wie diese nun in der Gegenwart weitergehen wird.
Emmeline empfand ich als unglaublich starke Protagonistin. In ihrer Situation hätte ich niemals so fair reagiert. Ihre Eltern haben ihr schreckliches angetan und trotzdem ist sie an die Situation jedes Mal sehr transparent rangegangen. Dennoch hat sie sehr darunter gelitten keine eigenen Kinder bekommen zu können und dann zu erfahren, dass man eine Tochter hat, deren Leben vollkommen an einem vorbei gegangen ist, ist einfach nur schmerzhaft. So bewundere ich Emmeline auch sehr für ihr Erwachsenes Verhalten, denn in ihrer Situation hätte ich niemals so ruhig damit umgehen können.
Was die Situation mit ihren Eltern angeht fand ich es vor allem sehr interessant, wie Emmeline und Vic hier sehr unterschiedlich auf die Lügen reagieren, die ihnen von ihrern Eltern erzählt werden. Vic, war nachdem sie erfahren hat, dass sie adoptiert ist sehr aufbrausend und wütend, ganz anders als Emmeline.
Liam hat es auch schnell geschafft mich von sich zu begeistern. Er ist ein großartiger Protagonist, mit einem Sinn für Verantwortungsbewusstsein und dem man von Anfang an angemerkt hat, wie Tief seine Gefühle für Emmeline sind und das er für sie einfach alles tun würde.
Die Handlung war sehr spannend aufgebaut, da wir die Geschichte der Beiden auf zwei Zeitebenen verfolgen. Dabei erzählt uns Liam, was in der Vergangenheit passiert ist, während wir aus Emmeline's Perspektive in der Gegenwart bleiben. Gerade die Perspektive aus der Vergangenheit hat mich ganz schön mitgenommen. Da ist einfach so viel Liebe zwischen den Beiden und dann mitzuerleben, wie sie einander verlieren, was Emmeline durchmachen musste und vor allem was ihre Eltern getan haben, hat mir das Herz gebrochen.
Zudem habe ich auch sehr das Setting von Edinburgh geliebt, während man im ersten Band noch ein wenig mehr von Schottland erkundet hat, zentrierte sich der zwete Band der Reihe mehr auf die Hauptstadt des Landes. Da ich Edinburgh aber unglaublich liebe und die Stadt bereits öfter besucht habe, war es wundervoll sich die Charaktere dort vorzustellen und für einige Momente das Gefühl zu haben auch dort zu sein. Kira Mohn erschafft jedes Mal eine Atmosphäre bei der man das Gefühl hat, das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Sei es nun mit dem Setting, den Charakteren oder auch den Emotionen mit denen sie hier spielt.
So gab es auch sehr viele emotionale Momente, die mir die Tränen in die Augen getrieben und die Geschichte absolut wundervolle gemacht haben.
Das Wiedersehen mit Charakteren aus dem ersten Band fand ich zudem auch große Klasse. Vic spielt natürlich auch in diesem Band eine Rolle durch die sie mir hier nochmal so richtig ans Herz gewachsen ist.
Der Schreibstil von Kira Mohn ist für mich etwas besonderes. Seitdem ersten Buch, dass ich von der Autorin beim Kyss gelesen habe, bin ich ein großer Fan. Die Atmosphäre und die Emotionen die die Autorin rüberbringt, sind absolut nachvollziehbar und gehen unter die Haut, weswegen ich auch immer direkt die Bücher der Autorin lesen muss.
In Emmelines Leben ist nichts mehr, wie es war. Mit Victorias Suche nach ihrer leiblichen Mutter hat diese eine erschreckende Wahrheit ans Licht gebracht und Emmeline muss erst mal verarbeiten, dass sie eine neunzehn Jahre alte Tochter hat, die ihre Eltern ihr jahrelang verschwiegen haben. In Emmeline wächst der Entschluss, Liam Wilson zu suchen, an den sie ebenfalls keinerlei Erinnerungen hat und der ihre erste große Liebe war.
"Wir irgendwann" von Kira Mohn ist der zweite Band der Schottland-Reihe, der in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive der fünfunddreißig Jahre alten Emmeline Rose Sinclair und in der Vergangenheit aus der Ich-Perspektive des siebzehn Jahre alten Liam Wilson erzählt wird.
Als Emmeline fünfzehn Jahre alt war, hatte sie einen schlimmen Unfall und verlor ihre Erinnerungen an die anderthalb Jahre vor dem Unfall. Ihre Eltern hatten so eine Möglichkeit, ihr nicht nur ihre erste große Liebe Liam zu verschweigen, sondern konnten auch Victoria, die gemeinsame Tochter von Emmeline und Liam zur Adoption freigeben. Sie wussten nicht, ob Emmeline jemals aus dem Koma erwachen würde und waren sowieso dagegen, dass Emmeline so jung Mutter wird. Die Wahrheit lag neunzehn Jahre im Verborgenen, bis Victoria Buchanan erfuhr, dass sie adoptiert wurde und sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter machte.
Emmeline ist natürlich wie vor den Kopf gestoßen, als sie erfährt, dass sie eine erwachsene Tochter hat und gekränkt und wütend, dass ihre Eltern ihr das verschwiegen haben. Aber sie versucht so gut wie möglich mit dieser neuen Situation umzugehen und vor allem eine Beziehung zu Vic aufzubauen. Aber auch Liam Wilson ist jemand, der in dieser Geschichte nicht fehlen darf, und so macht sich Emmeline auf die Suche nach ihm.
Mit Liams Perspektive haben wir dann nach und nach erfahren, wie Liam und Em sich kennengelernt und ineinander verliebt haben. Wie sie von ihrer Schwangerschaft erfuhren und entschieden haben, wie sie damit umgehen wollen. Zwischen den beiden war sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine Leichtigkeit zu spüren und ich mochte sie richtig gerne! In der Gegenwart ging es mir dann aber doch ein bisschen zu schnell mit ihnen, obwohl man immer das Gefühl hatte, dass die beiden wie selbstverständlich zusammengehören. Die Kapitel waren zum Teil sehr kurz, aber Kira Mohn hat hier auf den Punkt erzählt. Zu Beginn erleben wir noch mal aus Emmelines Perspektive, wie sie auf Vic trifft und von ihrer Mutter die Wahrheit erfährt. Die Geschichte von Emmeline und Liam war sehr berührend und tiefgründig und hat mir richtig gut gefallen!
Fazit: "Wir irgendwann" von Kira Mohn hat mir deutlich besser gefallen als der Auftakt! Die Geschichte von Emmeline und Liam war sehr gefühlvoll und tiefgründig. Mir ging es zwar einen Ticken zu schnell mit den beiden, aber es hat mir trotzdem richtig gut gefallen und so vergebe ich vier Kleeblätter!
Als plötzlich eine junge Frau vor Emmeline steht und behauptet Em sei ihr Mutter hält sie das ganze für einen sehr schlechten Scherz. Denn seit sie vor zwanzig Jahren einen Unfall hatte, kann sie keine Kinder mehr bekommen. Doch die Frau und ihr Freund scheinen überzeugt, dass sie die ist nach der sie gesucht haben. Als dann Ems Mutter dazustößt und ihr eröffnet, dass die beiden die Wahrheit sagen fällt sie aus allen Wolken. Als sie sich ein bisschen gefangen hat tut sie es ihrer Tochter gleich und macht sich auf den Weg um Vics Vater zu finden, den sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat.
Erst vor kurzem habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und wollte unbedingt wissen wie es mit Emmeline und ihrer Geschichte weitergeht. Die ersten 50 Seiten fand ich ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Nicht weil es schlecht geschrieben war, nur gab es viele Wiederholungen aus dem Buch davor. Lediglich ein paar Rückblenden waren neu. Wäre das Buch länger gewesen hätte ich das nicht so schlimm gefunden, bei einem Buch von 300 Seiten hätte man die Wiederholungen weglassen können und mehr Raum fürs Ende zu schaffen. Als es dann weiterging hat mir das Buch gleich besser gefallen und ich hab mehr Freude an der Geschichte gehabt. Emmeline lernt man in diesem Buch erst richtig kennen und ich mochte sie gerne. Erst erfährt sie dass sie eine Tochter hat und dass ihre Eltern sie jahrelang angelogen haben. Was sie erfährt ist wirklich krass. Wie ihre Eltern nur so handeln konnten ist mir ein Rätsel und auch Emmeline muss vieles verdauen. Ich mochte wie sie mit der Situation umgeht und alles in ihrem Tempo macht und ihre Tochter langsam kennenlernt. Toll war, dass man durch Liams Perspektive alles von damals hautnah mitbekommt. So konnte man sich besser in ihn aber auch in Emmeline von damals hineinversetzten. Mir haben die Rückblenden besonders gut gefallen Das Buch hält wirklich emotionale Szenen bereit von denen einige einem einfach nur das Herz zerreißen. Es gab kein unnötiges Drama sondern das Verhalten und Reaktionen der Personen fand ich sehr passend zu der Geschichte. Ein bisschen habe ich die Landschaft und Umgebung vermisst die in Band 1 beschrieben wurde. Auch die Wiederholungen am Anfang haben dazu beigetragen, dass es für mich „nur“ 4 Sterne werden. Ebenfalls aufgefallen ist mir dass öfters der Altersunterschied erwähnt wurde, der gerade mal 2 Jahre betrug, was ich nicht erwähnenswert finde. Insgesamt habe ich wirklich gerne in dem Buch gelesen. Passender als der letzte Satz des Klappentextes kann ich das Buch nicht beschrieben : Eine Reise zu dem Mann an den sich nur ihr Herz erinnern kann.“
Emmeline wünscht sich eigene Kinder, kann aber aufgrund eines Unfalls keine bekommen. Deshalb hält sie es für einen schlechten Scherz, als plötzlich eine junge Frau vor ihrer Tür steht und behauptet, ihre Tochter zu sein. Erst Emmelines Mutter kann Licht ins Dunkle bringen und enthüllt die schmerzhafte Wahrheit. Victoria ist Emmelines Tochter und wurde von ihnen nach deren Unfall zur Adoption freigegeben. Emmeline, die sich an die eineinhalb Jahr vor dem Unfall nicht erinnern kann, wird der Boden unter den Füßen weggerissen. Sie war schwanger gewesen. Von ihrer großen Jugendliebe Liam, von dem Em rein gar nichts mehr weiß. Sie ist Mutter. Und doch hat sie all die kleinen Dinge wie das erste Wort, den ersten Schritt verpasst. In ihrer Überforderung weiß Em nur eins: Sie muss Liam finden und mit ihm sprechen. Sie muss mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren, von der sie nichts mehr weiß.
Meine Meinung:
Der erste Band war bereits sehr aufwühlend, aber dieses Buch hat mich vollkommen zerstört. Die Geschichte um Liam, Em und Vic hat mir mein Herz in tausend Teile zerfetzt. Mit jedem Wort, jedem Satz hat Kira mich zutiefst berührt. Emmeline hat mich unheimlich beeindruckt. Obwohl ihre Eltern ungeheuerliche, vielleicht sogar unverzeihliche Dinge getan haben, ist sie ihnen gegenüber nie wirklich unfair. Sie hat zahlreiche Jahre mit ihrer Tochter verpasst, gelitten, weil sie dachte, nie eine Mutter sein zu können und ihre Eltern haben das alles mit angesehen und kein Wort gesagt. Ich glaube, ich an ihrer Stelle wäre niemals so stark gewesen, wie Em. Sie hat sich im Verlauf der Handlung so vernünftig und erwachsen verhalten, dass ich nicht anders konnte, als Bewunderung zu empfinden. Allein ihr Umgang mit Ivys unfairem Verhalten ihr gegenüber. Ihr Verständnis. Es war wow. Und dann ist da noch Liam, der mir gleich zu Beginn unter die Haut gegangen ist. Ich mochte es, wie liebevoll er mit allen umgeht. Wie er seine Gefühle für Em nicht versteckt, nicht einmal als Ivy durchdreht. Am Besten allerdings hat mir das Ende des Buchs gefallen. Wie sie es schaffen nach vorne zu blicken und das Beste aus der Situation zu machen.
Fazit: Ein sehr berührendes Buch mit starken Charakteren.
Mit dem ersten Teil der Schottlandreihe „Du irgendwo“ konnte mich Kira Mohn absolut überzeugen und ich war so neugierig, wie „wir irgendwann“ sein wird. Ich kann es in einem Wort ausdrucken: Wow!
Diese Handlung spielt auf zwei Zeitebene, was so unfassbar gut umgesetzt wurde. Ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl nicht zu wissen, wo ich war oder um wen es sich dreht. Die ganze Story ist flüssig und schlüssig aufgebaut.
Definitiv sollte man in meine Augen den ersten Teil der Reihe kennen, denn hier sucht Vic ihre leibliche Mutter Emmeline. Genau um jene Frau dreht sich dieses Buch. Die Handlung knüpft also nahtlos an. Dennoch wird alles so gut beschrieben, das wenn man Band eins der Dilogie nicht kennt gut zurecht kommt.
Wie fühlt man sich eigentlich, wenn die leibliche Tochter plötzlich vor einem steht und man sich null erinnern kann? Genau so geht es Em. Wie kann das denn sein? Nach ihrem Wissen hat sie keine Kinder und kann auch gar keine bekommen! Em ist völlig überfordert, sie kann sich nicht an einen Mann in ihrem Leben erinnern, noch jemals schwanger gewesen zu sein und ein Kind bekommen zu haben. Doch sie merkt, das Vic es absolut ernst meint! Wie kann das alles sein? Es gibt nur einen Weg dies herauszufinden. Sie muss sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit machen, an die sie sich nicht erinnern kann.
Ich kann euch sagen, es handelt sich hier um eine tiefbewegende Handlung, die mich unfassbar berührt hat. Em auf ihrer Reise zu begleiten, jegliche Emotionen mitzuerleben und zu sehen, wie alles sich Stück für Stück zusammen setzt, hat mich wirklich sehr fasziniert, doch auch erschüttert. Man hat ihr so viel beraubt in ihrem Leben und wäre Vic nicht gewesen, würde sie immer noch nichts darüber wissen. Ich hab einige Tränen beim lesen vergossen, weil mich die Story und die Gegebenheiten so unfassbar mitgenommen haben. Ein wirklich grandioses Buch, wie alles bisher gelesenen von der Autorin.
"Wenn du sie hören möchtest, erzähle ich dir unsere ganze Geschichte. Aber ich muss dich warnen - sie hat kein Happy End."
Ich liebe die Bücher von Kira Mohn und war sehr gespannt auf "Wir irgendwann". Und wow, dieses Buch hat mich umgehauen. Darauf war ich absolut nicht vorbereitet. Es geht so tief und hat mich mit all den intensiven Gefühlen und Emotionen mit sich mitgerissen. Zutiefst berührend und unglaublich einnehmend. Schmerzhaft zugleich aber auch so wunderschön. Ich habe es so so sehr geliebt. Em & Liam sind pure Liebe.
"Es ist ein Gefühl, als bliebe die Zeit für eine Sekunde stehen. Eine Sekunde, in der etwas an der richtigen Stelle einrastet."
Ich habe die beiden so sehr in mein Herz geschlossen. Ihre tiefe Verbindung, ihre gemeinsame Vergangenheit und alles, was die beiden durchgemacht und gefühlt haben, es war zum Greifen nah. Da war so viel Schmerz zugleich aber auch so unfassbar viel Liebe.
"Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht, heiße es, aber ich weiß, dass das nicht stimmt. Es gibt sie."
Ihre Geschichte hat Stellen in meinen Herzen und ganz tief in meiner Seele erreicht, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Man durchlebt beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle und von Herzschmerz, Gänsehaut und Bauchkribbeln war hier alles dabei. Ein weiteres Highlight waren die wundervollen Charaktere. Und nicht zu vergessen der tolle & einfühlsame Schreibstil von Kira, der es einem einfach macht, komplett in dieser Geschichte abzutauchen. Sie schafft es einfach immer wieder, Emotionen und Gefühle so echt und authentisch zu vermitteln, dass man bis zum Schluss mit den Charakteren mitfiebert, mitfühlt, liebt, lacht und weint. Das ist mit Abstand das beste Buch, was ich von ihr gelesen habe. Ein Lebenshighlight, ein Herzensbuch und ein Meisterwerk der Emotionen, das tief unter die Haut geht! Ganz große Liebe!
Ich fand ja den ersten Band in dem es um Victoria ging leider nicht so gut, was stark an der Persönlichkeit von Victoria lag. Aber Band 2 dreht sich ja um Emmeline und deren Geschichte fand ich so extrem interessant. Tatsächlich war mir Victoria in diesem Band auch nicht mehr so unsympathisch, denn sie hat natürlich auch hier eine wesentliche Rolle gespielt, da sie ja in einem sehr besonderen Verhältnis zu Emmeline steht. Emmelines Geschichte war sehr tragisch und rührend. Ich fand den Zeitenwechsel besonders toll weil man einen tollen Einblick in ihr Leben und das des Protagonisten Liam bekommen hat. Von der ersten Sekunde an war mir Liam sympathisch. Ein humorvoller, liebevoller Kerl der sich um seine Familie sorgt und Verantwortung übernimmt. Aber auch Emmeline war ein toller Charakter der es mir leicht gemacht hat sie zu mögen.
Diese Geschichte ist schon sehr bewegend und dramatisch. Man kann es teilweise einfach nicht glauben was hier alles passiert ist, umso schöner fand ich die Entwicklung und wie sich alles wieder gefunden hat. Frei nach dem Motto: Was zusammengehört, wird zusammen sein. Ich habe diese Geschichte verschlungen und kann sie definitiv empfehlen.
Ich mag Kira Mohns Bücher gern, weil in ihnen so wenig Drama vorkommt und so war es auch dieses Mal. Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt, trotzdem gibt es Konflikte und Probleme, sodass es nicht langweilig wird. Gleichzeitig kommt das Buch aber eben auch ohne viel übermäßiges Drama aus. Manchmal fehlte mir so ein wenig der Punkt, auf den wir zusteuern und wo das Buch noch hin möchte, aber durch den sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil verflogen die Seiten nur so. Ich mochte auch so gern, dass aus beiden Sichten und auf den beiden Zeitebenen erzählt wurde. Das hat der Geschichte einen noch emotionaleren Einfluss gegeben. Genau diese ganzen Emotionen sind total gut bei mir angekommen. Die Liebesgeschichte ging mir, wie die beiden selber teilweise anmerken, an machen Stellen etwas zu schnell. Aber diese Ausgangssituation mag wohl auch etwas einmaliges sein.
Alles in allem habe ich das Buch wirklich gern gelesen, war gern in Schottland und habe diese berührende, spannende Geschichte förmlich inhaliert, auch wenn mir das gewisse Extra zum Highlight gefehlt hat.
Meine letzte Rezension ist so lange her, aber oh man... bei dieser Autorin musste ich diesen Account einfach wieder aktivieren.
Ich muss sagen, das Buch tat weh. Ich habe so viel geweint, wie noch bei keinem Buch zuvor... und ich habe das Buch geliebt. Es war so voller Gefühl und ich habe alles gefühlt, was Emmeline und Liam gefühlt haben. Ich konnte es gar nicht zur Seite legen und habe es in ein paar Stunden durch gehabt. Wieder mal ein absolut großartiges Buch, was wieder deutlich gemacht hat, weshalb ich Bücher so liebe und Kira Mohn zu meinen lieblings Autorinnen gehört. Wo andere Bücher übertrieben und aufgesetzt wirken, schafft Kira Mohn es, dass jedes ihrer Bücher einen sofort mitnehmen, man eintaucht, in neue Welten, man alles fühlt, was die Protagonist*innen fühlen und es fast wie ein Schock ist, wenn das Buch dann zuende ist. Ich für meinen Teil wollte Emmeline, Liam, Vic, Jack, Finney, ... gar nicht mehr los lassen. Diese Autorin ist eine Meisterin der Gefühle ohne je aufgesetzt zu wirken. Ich freue mich schon auf alle kommenden Bücher 😍
Nachdem mir Band 1 so gut gefallen hatte musste ich einfach direkt den zweiten Band hintendran hängen. Und auch dieser Teil hat mir so unglaublich gut gefallen. Es ist wieder eine emotionale Achtebahnfahrt wie Band 1, denn dieser Teil knüpft nicht nir direkt an Band 1 an sondern man erlebt ein Ereignis von Bamd 1 noch einmal nur aus einer anderen Sicht. Das fand ich so so toll. Emmeline ist eine so unglaublich tolle Frau! Was sie alles erlebt hat und auch jetzt erleben musste macht sie so so stark! Und Liam. Ich Liebe Liam. Sehr. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, sodass wir auch erfahren wie Liam und Em soch kennengelernt und lieben gelernt haben. Es macht alles noch viel greifbarer. Der Schreibstil war auch hier einfach absolut toll. Ganz große Liene und Empfehlung auch für Band 2!
Nach dem ersten Band der Reihe war ich sehr gespannt, wie das Leben für Emmeline weiter geht. Seit der Enthüllung habe ich unglaublich viel Mitgefühl und Mitleid für sie gespürt. Generell hatte ich von Anfang an einen sehr guten Zugang zu Emmeline, Liam und deren Beziehung. Es war schmerzhaft zu lesen, wie und warum die Beiden voneinander getrennt worden sind. Das Schicksal bringt sie jedoch wieder zusammen. Das die Geschichte aus zwei Perspektiven und in zwei verschiedenen Zeitformen geschrieben worden ist, macht den Zugang zu dieser besonderen Verbindung sehr leicht. Liams Perspektive spielt in der Vergangenheit, die Liebe zu Emmeline ist dort wirklich in jeder Zeile zu spüren. Emmeline hingegen erzählt ihre Perspektive in der Gegenwart. Da sie so viel durchmacht und ihr so viel genommen wurde, ist hier ihr Schmerz immer greifbar. Für mich mein Januar Highlight.
Hat mir um einiges besser gefallen als noch der Vorgänger. Die Charaktere waren, auch aufgrund des Alters, für mich greifbarer und um einiges sympathischer. Hätte mir vielleicht noch etwas mehr am Ende gewünscht, aber naja.
Ein schweres Thema, das gut umgesetzt wurde. Einziger minuspunkt ist, dass sowohl die Liebesgeschichte zwischen Em und Liam als auch das Ende allgemein sich sehr gehetzt anfühlen. Ich denke ein paar Seiten mehr und noch ein wenig mehr tiefe hätten auch noch gepasst.