Finster, verwunschen und voller Gefahr - mitreißende Fantasy hinter verzauberten Türen!
Onora liebt Bücher und gute Geschichten - zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten. Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden. Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür - ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen …
Ein Herz, so schwarz wie Rabenfedern, das andere weiß wie Birkenholz.
Arianne Luise Silbers ist eine Exzentrikerin im falschen Jahrhundert mit einer Liebe für alles Verstaubte und Fantastische. Passenderweise studiert sie momentan Geschichte und Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf antiken Kulturen, wobei sie besonders die alten Völker Großbritanniens und Irlands in ihren Bann gezogen haben. Sie wurde 1998 auf Rügen geboren und lebt noch heute an der stillen norddeutschen Küste, wo sie mit Blick auf das weite Meer an ihren Romanen schreibt. Als Teilnehmerin literarischer Förderprogramme wie dem »Poetencamp« oder dem mentoringKUNST-Projekt 2019/20 hatte sie außerdem schon die Gelegenheit, mit erfahrenen Schriftstellern wie der Bestsellerautorin Jenny-Mai Nuyen an ihren Texten zu arbeiten.
Abseits des Schreibens kreiert sie Fantasy-inspirierten Schmuck, modelt für märchenhafte Fotoshootings, fertigt Illustrationen für ihre Romane an und züchtet Moos, Farn und andere Unkräuter in ihrem kleinen Hexengarten.
Einblicke in ihren Schreiballtag und in neue Projekte gibt sie auf Instagram unter: @arianne.l.silbers
Ever since her mothers' mysterious death, Onora's been relegated to her father's castle, dodging bullies and wishing in vain for a bit of paternal love. An unplanned chaos at a party allows her to flee, and join the mysterious Drune folk in their enchanted castle.
At first, the wonders of Bal na nDur castle, and the simplicity of Drune life seem to be the answer to all of Onora's dreams. Half Drune herself, she is no longer shunned, has access to all the books she could ever read, and even finds a bit of romance. But reality quickly catches up to Onora, and she soon finds herself running for her life, keeping some fairly questionable company...
The book's first 10% had me equal parts angry and baffled, with its crazy mix of predictability, politically-correct-don'ts, not to mention my overall dislike of Onora herself. Not only was she a literal special snowflake with unique hair color (white with 'natural' black highlights), but she was also unaware of her beauty, natural kindness, and unapologetically mean and petty. Not that Onora saw herself as such, but that's what character development's for, right?
For all my reservations at the beginning, I have to give the author props for the world-building. I'm a sucker for the whole fairy tale vibe: - the Drunes' remote island, that could be accessed through a magical door - the enchanted castle, that had previously belonged to the fae - the Drunes' life-giving kisses that could bind dying humans to them ...and just the whole nostalgic echoes from a time long gone, had me hooked.
So once I got to the action-adventure part, I managed to ignore Onora's many character flaws, which wasn't all that difficult, as she got reduced to a means of giving the reader a glance into the distant past.
The book's biggest appeal however, was Hecser in all his wonderfully flawed glory. A mysterious anti-hero, who reluctantly takes on the role of Onora's bodyguard in hopes of gaining his freedom. According to the author's instagram, the monster (*roooooll credits!*) was meant to become a truly strong male protagonist, in a world screaming for strong females. Possibly a bit tone deaf, or perhaps just naïve, I nevertheless appreciated the attempt at originality. More so, as she actually managed to pull it off quite well. For fans of the ICoS series, think of a slightly (more) demented version of Hsin Liu Vega.
The story of an outsider and a monster
Now, for all my praise for the protagonist's brilliance, I feel the need to touch on Hecser and Onora's very problematic relationship. I fully expected the many questionable choices given the characters' past, and wasn't particularly shocked by Hecser's nonchalance in explaining away rape. What did make me queasy though, was Onora's reaction to said actions. Perhaps the "easy" way with which she moves past this was intentional, to show just how numb and exhausted she was by everything happening to her. But as a reader, I was kind of hoping for more negative consequences...
Score: 3.55/5 stars
I'm still undecided whether or not Onora was consciously meant to be this annoying, and contradictory, or if the author just made it all up along the way. Still, I loved Hecser to bits, and the world-building was sufficiently atmospheric to make me give the sequel a chance.
============== I received an ARC of this book from Kampenwand Verlag via NetGalley in exchange for an honest and fair review.
Wow, dieses Ende… Krass… Also erstmal hat es ziemlich lang gedauert, bis ich wirklich gefesselt war von der Geschichte, denn Onora hat mich tierisch aufgeregt mit ihrer Naivität, auch wenn sie es halt nicht anders kannte. Ich war dementsprechend sehr froh, dass mit Hecser eine weitere Stimme dazukam, die das ganze auflockerte. Das Ganze zieht sich dementsprechend auch sehr, gerade als es in dieses vermaledeite Labyrinth geht und diese nervigen Türen auf einmal nicht mehr da waren, wo sie sein sollten. Und dann waren da noch diese verfluchten Drunen mit den gelben Augen, die nicht mehr alle Blätter in der Krone hatten. Zwischendrin also immer wieder sehr nervenaufreibend und spannend, bis dann wieder ein kleiner Leerlauf folgt. Zum Ende hin hat es mich dann endlich gepackt, denn die schlichte Lovestory gefällt mir hier tatsächlich am besten! Kein Geschnulze, Geschnörkel oder rosa, pink, blassviolettes Gedöns. Hier geht es einzig nach Gefühl, ohne es so wirklich zum Ausdruck zu bringen. Geil! Wirklich richtig gut geschrieben! Und dann dieses Ende! Hammer! Aber auch irgendwie traurig… Kommt da noch mehr, ist hier die Frage… Wie schon gesagt, hat sich das ganze sehr gezogen, aber trotzdem war es super und ich habe Spaß gehabt. Vor allem mit Hecser, der wirklich mal ein richtiger cooler Charakter ist. Gerne mehr von ihm. Und auch mehr von der Geschichte, denn nach dem Ende brauch ich da mehr *haha
Genau das ist Onora, die seit dem Verschwinden ihrer Mutter von ihrem Vater im Palast wie eine Gefangene gehalten wird. Einzig und allein die Zuflucht in die Bibliothek erleichtert ihr Leben, wenn sie schon dazu verdammt ist in TanGlass zu bleiben, der Burg ihres Clans. Eines Tages passiert allerdings ein Zwischenfall der einen Entschluss in Onora auslöst der drängender nicht sein könnte: Die Flucht.
Genau diese tritt sie in der allgemeinen Verwirrung an, die in der Burg herrscht um in den Grünwald zu fliehen und dort die Drunen zu treffen. Sie erhofft sich Antworten von den grünen Gesetzlosen zu denen angeblich ihrer Mutter gehört haben soll. Auf ihrem Weg läuft sie allerdings einem jungen Nordländer über den Weg der seine wahren Absichten, die Drunen aufzusuchen unter dem Deckmantel eines Geheimnisses verbirgt. Ein gemeinsamer Weg beginnt der die beiden nicht nur in eine andere Welt entführt, sondern ihnen noch Geheimnisse offenbahrt, die sie nicht für möglich gehalten hätten.
Meine Meinung
Heute habe ich eine Story, die mir sehr gut gefallen hat. Alleine schon das Cover ist ein Träumchen und ich liebe Thematisch aussehende Eyecatcher zum passenden Inhalt.
Hier trifft man auf eine Welt in der die Drunen Weisheiten verbergen, die sie nicht jedem zugänglich machen. Die grünen Gesetzlosen wie sie auch genannt werden, nehmen nicht jeden in ihren Reihen auf. Sie sind ein Völkchen mit interessanten Geheimnissen.
Dazu ein mysteriöser Fremder der Onora auf ihrer Suche nach Freiheit und Wahrheit begleitet gefällt mir. Ich liebe die Idee und das Setting. Eine junge Frau die durch ihren Status in den Pflichten ihres Clans gefangen ist. Die ihre Freiheit mehr herbeisehnt, wie die Aufgabe eine gute Anführerin zu sein.
Hier muss ich sagen das Onora mit ihrer Art, vor allem der Liebe zu Büchern, sich sehr schnell in mein Herz geschlichen hat. Sie ist taff, zumindstens taffer als sie selbst denkt und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Ihr Wissensdurst gefällt mir sehr gut.
Dann die Geheimnisse, die Onoras Mutter umgeben, oder auch sie selbst, sind hier sehr gut mit eingewoben und machen neugierig auf mehr.
Eigentlich 2,5 Sterne, es war für mich ziemlich schwer in die Geschichte rein zu kommen. Manche dinge gingen zu schell wodurch Spannung verloren gegangen ist und andere Teile haben sich zu lang gezogen.
Cover: Es ist einfach traumhaft! Ich finde, dieses Cover ist ein riesen Blickfang, so viel Liebe zum Detail und dabei noch perfekt passend zu der Geschichte. Als wär das noch nicht alles, ist das Cover unter dem Umschlag noch mal genauso wunderschön!😍
Meinung: Zunächst möchte ich erwähnen, dass mir die ganze Aufmachung des Buches wirklich sehr gefällt. Nicht nur die wunderschönen Cover, auch das farblich perfekt passende Lesebändchen, die passende Landkarte im Buch und das tolle Design bei jedem Kapitelwechsel machen mich als Leser happy.
Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer ist das Debüt von Arianne L. Silbers, was beim Lesen nicht zu merken ist! Ich bin recht schnell gut in die Geschichte reingekommen, was nicht zuletzt an dem angenehm flüssig zu lesenden Schreibstil lag.
Die Geschichte lesen wir aus zwei perspektiven, wo der Wechsel auch gut zu erkennen ist. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man manche Situationen eben aus zwei verschieden Blickwinkel lesen und auch die Beweggründe der beiden besser verstehen. Onora als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang an fand ich sie sehr interessant und konnte mit ihr mitfühlen. Onora ist ziemlich über behütet aufgewachsen und hat in ihren jungen Jahren eher im goldenen Käfig als frei gelebt. Als sei dies nicht schon unangenehm genug, ist sie auch noch ein wenig anders als die anderen Clanmitglieder, was sie Onora auch deutlich spüren lassen. Kein Wunder also, dass sie ein sehr unsicheres Mädchen ist, welches kaum Selbstvertrauen hat und sich lieber in ihren Büchern verkriecht. Als sich ihr an einem Abend dann eine Möglichkeit bietet, aus ihrem Käfig zu fliehen, ist es nur verständlich, dass sie diese auch nutz. Auf was für ein aufregendes Abenteuer sie sich auf macht, welches voller Geheimnisse, Grausamkeiten, so wie faszinierenden Geschehnisse strotz, ist ihr da sicher noch nicht klar.
Dann haben wir da noch Hecser, über welchen ich hier nicht allzu viel schreiben kann, da ich nicht Spoilern möchte. Am Anfang habe ich recht zwiegespalten über ihn gedacht, was auch ein Stück weit immer noch der Fall ist. Als Figur ist auf jeden Fall extrem interessant und da wir zwischendurch auch aus seiner perspektive lesen, macht es richtig spaß, ihn nach und nach besser zu verstehen. Hecser ist aber eben auch wirklich sehr speziell und kein gewöhnlicher "Mensch".
Die Geschichte an sich ist durchgehend spannend und fesselnd, wodurch ich das Buch schneller durch hatte als erwartet. Immer wieder kommen vollkommen unerwartete Wendungen und teilweise wirklich große Überraschungen. Auch mangelt es hier nicht an Authentizität, denn die Autorin hat auch grausame Szenen nicht einfach beschönigt, was ich sehr gut fand.
Besonders gut hat mir das Setting gefallen! Wir entdecken hier viele verschiedene Orte und alle haben mich fasziniert, weil sie einfach so besonders waren. Doch auch die Bewohner dieser Welt sind alles andere als langweilig. Auch hier möchte ich nicht spoilern, denn ich finde, viele Bewohner waren eine tolle Überraschung. Die im Klappentext erwähnten Drunen, sind megainteressant, bei ihnen merkt man auch einfach, wie viel Gedanken sich die Autorin gemacht hat und einfach, wie viel Liebe zum Detail.
Fazit: Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer ist ein Debüt, welches sich absolut nicht wie ein solches anfühlt. Die Autorin konnte mich mit ihren gut und flüssig zu lesenden Schreibstil schnell fesseln und in die Geschichte abtauchen lassen. Die Story ist durchgehend spannend und hat immer wieder Überraschungen und unerwartete Wendungen parat. Es gibt Szenen, welche grausam sind, aber eben zu dieser Geschichte dazu gehören, hier wird nichts beschönigt, was dem ganzen Authentizität verleiht. Das Setting und die Bewohner dieser Welt konnten mich begeistern! Hier merkt man einfach, wie viel Gedanken sich die Autorin gemacht hat und die Liebe zum Detail ist immerzu präsent. Diese Liebe zum Detail merkt man aber auch an der Aufmachung des Buches, die Cover, das schöne Lesebändchen, die Karte und die Optik der Kapitel. Für mich gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung!💗 Ich danke Arianne L. Silber von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Als die schüchterne Onora vor ihrem Clan flieht und sich den weisen Drunen anschließt, hofft sie, endlich einen Ort zu finden, an den sie gehört. Doch als ihr auch dort nur Misstrauen entgegenschlägt und sie plötzlich von einer Birkenholztür träumt, beginnt sie, den Mysterien des Ortes auf den Grund zu gehen. Mit dabei ist der düstere Hecser, der zu ihrem Beschützer ernannt wurde. Und auch wenn er gefährlich ist, entwickelt Onora bald Gefühle für ihn.
Als ich begonnen habe, dieses Buch zu lesen, hat es mir anfangs wirklich gut gefallen. Man fühlt sich, als sei man in ein Märchen voller wunderschöner Ideen gefallen. Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist keltisch inspiriert, was mir persönlich sehr gut gefallen hat und was mich auch dazu gebracht hat, dieses Buch zu lesen.
Der Schreibstil ist bildgewaltig, altertümlich anmutend und poetisch. An manchen Stellen wirkte er zwar noch etwas unpoliert, allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Ich habe den Schreibstil jedenfalls als sehr vielversprechend empfunden.
Die Autorin spielt in ihrem Buch mit vielen Tropes und Klischees und leider liegt hier auch mein größter Kritikpunkt, denn ganz vieles ist dabei enorm problematisch und nicht gut aufgearbeitet. Dass es im Buch einen wirklichen Bad Boy geben würde, war mir bewusst und ich war auch bereit, hier meine persönliche Abneigung dagegen beiseitezuschieben. Fairerweise muss man sagen, dass die Autorin diesem Trope auch definitiv gerecht geworden ist. Hecser ist ein gefährlicher Mann, der nicht nur so tut als sei er es. Natürlich gibt es hier auch wie so oft eine traurige Hintergrundgeschichte, aber hinter seinem Verhalten steckt tatsächlich noch mehr als das. Leider muss ich gestehen, dass ich absolut kein Knistern zwischen ihm und Onora spüren konnte. Die Liebesgeschichte fühlte sich an, als sei sie irgendwie angetackert worden.
Grundsätzlich sind die Charaktere moralisch sehr grau, was ich normalerweise sehr in Geschichten schätze, allerdings fühlen sich viele der entsprechenden Konflikte sehr gewollt und konstruiert an. In einigen Situationen etwa könnten die Protagonisten vergleichsweise einfach die „richtige“ Handlung ausführen, entscheiden sich aber dagegen, was für mich sowieso schon nicht mehr ins graue Spektrum fällt, in anderen Situationen kommt ein Konflikt auf, der nichts für die Geschichte tut, außer die Charaktere in eine konstruierte Situation zu bringen, in der eine spezifische, normalerweise moralisch schlechte Handlung plötzlich in Ordnung ist.
Bis zu einem gewissen Punkt haben mich diese Kritikpunkte zwar etwas genervt, allerdings haben die schöne Geschichte und die interessant gestaltete Welt für mich vieles wettgemacht. Bis zu dem Punkt, an dem es eine Vergewaltigung gab, an deren Ende die Frau zu dem Schluss kam, dass sie ihren Vergewaltiger liebt.
Das Ende fühlte sich dann im Vergleich zum Rest des Buches eher schnell abgehandelt an und es passierte ziemlich vieles off-screen, was einem später nur nebenbei erzählt wurde. Für mich war dies etwas befremdlich und hat auch dazu geführt, dass mein Spaß am Lesen für den Rest des Buches nicht wieder geweckt wurde.
Fazit: Auch wenn dieses Buch einen starken Anfang und eine märchenhaft anmutende Geschichte hat, gab es zu viele problematische Aspekte, die mir leider den Spaß verdorben haben. Spezifisch, dass hier eine Vergewaltigung zumindest teilweise als etwas Gutes dargestellt wird, ist für mich einfach nicht in Ordnung.
Im Debütroman "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" von Arianne L. Silbers wird man in eine fantasievolle Märchenwelt entführt, die schaurig schön durchaus abends an einem Lagerfeuer erzählt werden könnte. Liebevoll erzählt die Autorin von der schüchternen Onora, wie sie sich von einem unsicheren, unscheinbaren Etwas aufgrund ihrer Erlebnisse in eine selbstbewusste junge Frau entwickelt.
Die Geschichte und die Ideen mochte ich sehr und die bildhafte Erzählweise sorgte regelrecht für Kopfkino. Wie Onora ihr Leben lang aufgrund ihrer Herkunft eine Außenseiterin ist und sich schließlich nach dem Verschwinden ihrer Mutter dessen noch mehr bewusst wird. Sie wird von allen verspottet und nicht ernst genommen. Und das, obwohl ihr Vater ein Fürst und Oberhaupt des Clans ist und sie früher oder später sein Erbe antreten soll.
Ihre Mutter war eine Drune und somit trotz ihres Aussehens kein Mensch. Als sich Onoras Vater besinnt und er Onora in die Verpflichtungen einer Fürstentochter zwingen will, reißt sie aus und hofft, bei den Drunen ein neues Zuhause zu finden. Ein Zuhause, wo sie als das akzeptiert wird, was und wer sie ist und wo sie so sein kann, wie sie ist.
Aber es läuft alles anders, als gedacht und sie findet sich in einem Schloss wieder voller Intrigen, Geheimnissen und Gefahren. Manche der Drunen sind ihr wohlgesonnen, manche unheimlich und manche ihr genauso abgeneigt wie die Menschen ihres bisherigen Clans. Warum, ist erst mal nicht klar und kommt erst mit der Zeit heraus.
Die Geheimnisse wollen aufgedeckt werden, erscheinen nachts in Onoras Träumen, denn diese sind mit dem Verschwinden ihrer Mutter verwoben. Es dauert nicht lange, bis sie sich auf den Weg ins verbotene Labyrinth macht, wo alle Antworten verborgen sein sollen. Aber sie ist nicht alleine. Es begleiten sie Dorain, den sie auf dem Weg zu den Drunen traf und der ebenso auf der Suche nach ihnen war, und der nicht ganz so nette Hecser, ein Kämpfer und "Diener" einer Drune, der seine eigene Ziele bei Onoras Unterstützung verfolgt.
Zwischendurch wird die Geschichte aus Hecsers Perspektive erzählt, was das Ganze noch abwechslungsreicher macht. Denn seine Vergangenheit und wie er bei den Drunen gelandet ist, ist nicht weniger spannend. Somit ist auch die Frage zum Ungeheuer des Buchtitels schnell geklärt.
Der Schreibstil hat mir im Grunde gut gefallen und die Geschichte folgte von Anfang bis Ende einem roten Faden. Weshalb ich jedoch nur 3 Sterne vergeben kann ruht daher, dass vieles zu einfach abgehandelt wurde bzw. mir manche Teile recht sprunghaft vorkamen und dadurch einige Handlungen, Entscheidungen und Gefühle nicht wirklich nachvollziehbar waren. Die Liebe zwischen Onora und Hecser ist nicht spürbar. Man nimmt sie als gegeben hin, weil es da steht. Aber da ist keine Entwicklung, sondern einfach plötzlich da, wie auch einige andere Dinge. So ist die Geschichte zwar interessant und spannend, weil da einfach unglaublich viele Ideen sind und man regelrecht merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Geschichte steckte, aber man taucht nicht wirklich hinein.
Für mich war das Buch auf jeden Fall trotzdem sehr lesenswert. Im Schreibstil und im Ideenreichtum der Autorin steckt sehr viel Potential und ich bin mir sicher, dass sie sich in dieser Hinsicht weiter entwickeln wird. Es würde mich jedenfalls freuen, wenn es nach diesem vielversprechenden Debüt weitere so liebevolle und fantasiereiche Geschichten von Arianne L. Silbers gibt.
Ich habe zwar zu Beginn etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, da Onora, die Protagonistin, sehr verträumt war. Als sie dann jedoch bei den Drunen ankam und mit Hecser eine zweite Erzählperspektive hinzukam, hat sich das gebessert. Der Schreibstil ist sehr besonders. Ich mochte es total, dass Arianne so bildhaft geschrieben hat. Das macht das Leseerlebnis sehr außergewöhnlich. Des Weiteren mochte ich es, dass die Geschichte relativ ruhig war, dennoch aber spannende, gefährliche und actionreiche Szenen vorhanden waren. Die Welt wirkt sehr komplex, dennoch bekommt man beim Lesen viele Informationen, die es ermöglichen, sich die Welt gut vorzustellen. Hecser ist ein sehr spannender Charakter. Sehr düster, geheimnisvoll und hat ein klares Ziel vor Augen. Onora ist sehr verträumt, ab und zu leichtgläubig und dennoch auf ihre Art neugierig und mutig. Beide Charaktere mochte ich sehr gern. Das Ende kam überraschend und geht definitiv in eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet habe. Es war anders, als ich es von anderen Fantasyromanen kenne, und gerade deshalb so faszinierend. Ich liebe es, etwas Neues beim Lesen zu erleben. Neu in dem Sinne, dass es mit anderen Büchern des selben Genres nur schwer vergleichbar ist. Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer war für mich ein schöner, magischer Fantasyroman, der sich gut lesen lies und mich für eine Weile aus der Realität entführt hat.
Es war mal wieder schön in eine Fantasy Welt mit ihren eigenen Wesen einzutauchen. Die Welt mit den Drunen und ihren Geschöpfen hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Dark Fantasy, also habe ich auch mit Dunkelheit gerechnet. Ich finde, das hat die Autorin recht gut umgesetzt. Die Geschichte hat von Anfang bis Ende einen düsteren Touch. Allerdings ist meiner Meinung nach Onora irgendwie untergegangen. Sie hat sich nicht, für mich spürbar entwickelt. Sie ist einfach von einer Situation zur nächsten übergegangen und hat sich meist von ihren Ängsten leiten lassen oder von Hecser, ohne den die Geschichte wohl sehr kurz ausgefallen wäre. Ihn fand ich als Charakter übrigens sehr spannend. Da hätte ich sogar noch viel mehr erfahren wollen. Mein Fazit zu dieser Geschichte ist also, dass es eine sehr spannende Welt mit ihren Bewohnern ist, die Hauptakteurin mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte.
1,5 Sterne. W...T...F In einigen Ansätzen hat das Buch ja etwas, aber einfach casually Vergewaltigung einzustreuen und gefühlt den Plot von 5 Büchern in eins zu stecken ist einfach zu viel des Guten. Leider auf ein gutes Cover und einen irreführenden Blurp reingefallen. Definitiv nicht wieder. Cover und Chapterdesign sind jedoch supi, das muss man klar sagen.
Onora wächst ziemlich zurückgezogen und völlig abgeschirmt als Tochter des Clanfürstens auf. Sie darf das Schloss nicht verlassen und deshalb verbringt sie ihre Tage am liebsten in der Bibliothek mit ihren Büchern. Freunde hat sie keine, denn sie unterscheidet sich in ihrem Aussehen von den anderen. Das bekommt sie durch Hänseleien auch immer wieder zu spüren. Doch dann gelingt ihr die Flucht und Onora landet bei den Drunen, einem weisen Volk, dass in den Wäldern lebt und das Wissen der ganzen Welt sammelt. Onora merkt jedoch schnell, dass sie auch dort eine Außenseiterin ist. Als sie beginnt, in der Nacht immer wieder von einem Irrgarten und einer Birkenholztür zu träumen, kommt sie nach und nach dahinter, dass die Drunen nicht nur das Wissen in Chroniken sammeln, sondern dass es in ihrem Schloss nur so wimmelt von Geheimnissen und hinterlistigen Intrigen. Begleitet von dem düsteren Hecser, der ohne seine Zustimmung zu ihrem Beschützer ernannt wurde, wagt sie sich schließlich in den Irrgarten hinein und begibt sich auf die Suche nach der mysteriösen Birkenholztür. Nichtsahnend, dass es auch für Hecser einen Grund gibt, diese Tür unbedingt zu finden.
Als Erstes muss ich unbedingt auf dieses traumhaft schön Cover eingehen. Nicht nur der Schutzumschlag ist wunderschön und passt mit dem Kleid aus Birkenwurzeln perfekt zur Geschichte, sondern auch das Cover unter dem Umschlag und die Innengestaltung des Buches sind toll. Jedes Kapitel beginnt mit einer schönen Illustration und es gibt auch ein passendes Lesebändchen.
Die Story hatte mich bereits nach wenigen Seiten fest im Griff! Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Nichts deutet darauf hin, dass es sich hier um das Debüt einer Autorin handelt.
Onora ist eine sympathische Protagonistin, die zwar zu Beginn sehr zurückhaltend und unsicher ist, sich aber im Laufe der Geschichte wunderbar entwickelt. Sie war immer auf sich alleine gestellt und als sie die Möglichkeit bekommt, der Enge des Schlosses zu entkommen, ergreift sie ohne zu zögern ihre Chance. Sie traut sich, obwohl sie alles andere als selbstbewusst und mutig ist, alleine in den Wald und sucht nach den weisen Drunen. Nach und nach zeigt sie immer mehr Stärke und trifft Entscheidungen, die mich teilweise (im positiven Sinne) sehr überrascht haben. Auch ihre Angst vor Hecser verschwindet mit der Zeit und weicht anderen Gefühlen. Hecser, der zum Volk der Vogelherzen gehört, ist eine total spannender Protagonist, der bis zum Schluss undurchschaubar für mich blieb. Er ist als Held an eine der Drunen gebunden und muss tun, was sie verlangt. Seine "Aufträge" führt er entsprechend rebellisch aus und verhält sich distanziert, kalt und gleichgültig Onora gegenüber. Ist er überhaupt fähig Gefühle zu zeigen? Ihr werdet es im Laufe der Geschichte erfahren. Aber auch alle anderen Charaktere sind von Arianne L. Silbers sehr facettenreich und lebendig gestaltet worden und sie fügen sich perfekt in die Geschichte ein. Alle Schauplätze sind sehr detailliert und mit Liebe zum Detail beschrieben. Ob es sich um den Wald, das Schloss der Drunen oder den Irrgarten handelt, ich hatte das märchenhafte Setting bildhaft vor Augen. Es dauerte jedoch nicht lange, bis meine Vorstellung einer M��rchenwelt durch gefährliche Knochenbären und andere Monster zerstört wurde, denn es ist teilweise schon sehr brutal und blutig. Der Autorin ist es gelungen, die düstere Atmosphäre und die Stimmungen gekonnt einzufangen. Das Ende der Geschichte hat mir, auch wenn es mich sehr überrascht hat, sehr gut gefallen! Arianne L. Silbers überzeugt mit tollen Charakteren, einer düsteren, magischen und fesselnden Story, zahlreichen Wendungen und einem wahnsinnig guten Plot. Von mir gibt es dafür verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
So wunderschön dieses Buch in seiner Optik ist, so sehr hatte ich dabei auch Angst, dass mich das Innere nicht überzeugen kann. Nach dem Lesen von "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" stellte ich aber fest, dass diese Sorge unbegründet war, denn mich hat das Buch gleich auf den ersten Seiten abholen und begeistern können.
Klappentext: Onora liebt Bücher und gute Geschichten - zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten. Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden. Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür - ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen …
Ja, was soll ich sagen? Ich habe das Buch aufgeschlagen und eine Geschichte bekommen, die ich kaum zur Seite legen wollte. Ich traf auf eine Welt voller Drunen. Einer Welt, die in einem Labyrinth ihren Lauf nahm und mich teilweise fragen ließ, was nun Wirklichkeit sein wird und was nicht. Die Reise von Onora fand ich faszinierend zu lesen und zu begleiten, auch wenn mir keiner der Charaktere wirklich nahe ging, aber dennoch passten sie in die Geschichte. "Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer" waren von der ersten bis zur letzten Seite ein magisches Erlebnis, welches ich unglaublich gern gelesen habe.
Ich kann auch nicht wirklich etwas an dem Buch aussetzen - was ich natürlich nicht schlimm finde :) Einzig, dass ich die "Liebelei" in der Geschichte nicht wirklich nachvollziehen konnte könnte ich hier anmerken, aber das kann auch einfach eine Geschmackssache sein - für mein Empfinden hätte das Buch diese nicht gebraucht, aber die Entwicklung daraus hat mir dann dennoch gefallen.
Man begleitet Onora auf einem Weg, wo sie versucht sich selbst zu finden und zu entdecken, wo sie wirklich hin gehört. Denn bei den Clans und ihrem lieblosen Vater findet sie keinen Anschluss und merkt deutlich, dass sie dort komplett fehl am Platz ist. Sie macht sich auf die Suche nach den Drunen - dem Volk ihrer verstorbenen Mutter - und begegnet dort Wesen, die ihr in vielen Dingen ähnlich sind und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Onora sich heimisch. Zu Beobachten, wie Onora sich endlich einmal zugehörig fühlt, auch Freunde zu finden scheint, war für mich ein tolles Erlebnis, denn auch bei Onora selbst hat man dadurch Veränderungen beobachten können, die das gesamte Buch durch ihren Lauf nahmen.
Arianne L. Silbers hat einen tollen und leichten Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und dennoch eine Spannung beim Lesen aufbaut, dass man einfach wissen möchte, wie es auf diesem Abenteuer wohl weitergehen wird. Ich hoffe auch ganz stark darauf, dass wir irgendwann einmal einen zweiten Band erhalten werden und erfahren, wie es Onora nach den Abenteuern im Labyrinth ergangen ist.
Für mich war die Geschichte wieder etwas Neues, was ich auf die Art noch nicht gelesen habe. Es ist zwar kein Highlight geworden, aber ich kann es dennoch jedem empfehlen, der zwischendurch einfach mal eine tolle Fantasygeschichte erleben möchte.
Die junge Onora lebt im Clan ihres Vaters und wird dort sehr gut bewacht. Seit ihre Mutter vor 10 Jahren in den Wald verschwunden ist und Onora ihr folgen wollte, hat ihr Vater Angst auch sie zu verlieren. Irgendwann hat sie genug von ihrem goldenen Käfig und macht sich auf den Weg in den Wald in dem die Drunen wohnen. Dort hofft sie Antworten auf das Verschwinden ihrer Mutter zu finden. Der blutrünstige Held Hecser wird kurzerhand als ihr Beschützer abgestellt und hat alle Hände voll zu tun um seinen Schützling vor Gefahren fern zu halten. Was hat es aber mit der geheimnisvollen Tür zu tun, von der Onora träumt? Zusammen machen sie sich auf um das Geheimnis zu lüften.
Bereits das Cover und das versteckte Cover unter dem Schutzumschlag haben mich sehr beeindruckt. Diese sind wirklich wunderschön gestaltet. Die Autorin hat mich bereits nach den ersten Seiten dermaßen gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mit ihrem bildhaften Schreibstil fühlt man sich mittendrin in der Handlung. Der Ausflug in die Welt der Drunen hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich bin sehr gespannt auf eine Fortsetzung.
Nach einem Angriff wird Merit ungewollt in einen Vampir verwandelt und nicht sonderlich angetan von ihrem neuen Ich. Vor allem, da von ihr erwartet wird, dass sie sich Ethan unterwirft und so dem Haus Cadogan alle Ehre macht… . Merit ist eine total sympathische Protagonistin und vor allem auch noch so richtig schlagfertig. Obwohl sie sich in so einer Ausnahmesituation befindet, verliert sie nicht wirklich die Nerven und lässt sich auch nicht von anderen einschüchtern. Ich kann gut nachvollziehen, warum sie Ethan nicht besonders angetan ist, da er tatsächlich sehr arrogant ist, aber die Wortgefechte zwischen den beiden sind wirklich amüsant zu lesen. Die Welt und die Gesellschaft der Vampire ist sehr vielschichtig und wahnsinnig gut durchdacht, alles passt gut zusammen. Die Handlung selbst ist zwar interessant aufgebaut, aber es ist ihr nicht gelungen, mich zu überraschen. Der Schreibstil ist durchaus amüsant und sorgt so während dem Lesen für eine angenehme Stimmung. Ich weiß aber noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde. . Netter Reihenauftakt
Inhaltsangabe: Onora lebt als Außenseiterin in ihrem Clan. Statt sich an den Aktivitäten zu beteiligen, verkriecht sie sich lieber zwischen Büchern. Und auch ihr Aussehen hebt sie – wie damals schon ihre Mutter – von den anderen Clanmitgliedern ab.
Bei einem Fest für die 16-Jährigen zum Erwachsenwerden, sieht Onora die Chance, dem Weg ihrer Mutter zu folgen und im Grünwald nach den Drunen zu suchen. Ein Traum geht in Erfüllung, als sie dort tatsächlich von ihnen aufgenommen und in ihr geheimes Schloss gebracht wird.
Schnell merkt sie jedoch, dass die Drunen mehr Schein als Sein sind und ihre ganz eigenen Geheimnisse hüten. Und schon bald ist Onora auf der Flucht.
Begleitet wird sie dabei von dem Nordländer Doraín und dem Mörder Hecser. Beide Männer haben ihre eigenen Gründe ihr zu folgen, doch das Ziel ist für sie alle gleich: die Birkenholztür, welche Onora in ihren Träumen sieht.
Gemeinsam begeben sie sich in den verbotenen Irrgarten im Nordflügel des Drunen-Schlosses. Ein Labyrinth, das bereits Onoras Mutter durchlaufen hat. Es heißt, das dort vor vielen Jahren die verlorene Magie versteckt worden wäre.
Meinung: Die Idee mit den Drunen und dem Irrgarten fand ich sehr schön und auch die vielen schönen Ideen dieser besonderen Welt. Man spürt die Tiefe und die Details. Es steckt eine lange Geschichte dahinter und das wird dem Leser immer wieder zu Verstehen gegeben. Dass die Drunen die Geschichte – quasi wortwörtlich – zum Leben erwecken können, ist eine schöne Art diese Geschichte dem Leser zu vermitteln, ohne es zu aufdringlich wirken zu lassen. So mischte sich das als Handlungselement in den Plot.
Dadurch bekam man als Leser viele kleine Legenden und Geschichten, die sich nach und nach zu einem größeren Ganzen verbinden.
Onora macht als Charakter eine sehr große und umspannende Entwicklung durch und auch wenn mir einiges davon etwas schnell – und damit unlogisch – erschien, mag ich die Richtung der Entwicklung.
Auch Hecser als Charakter macht neugierig und mir gefällt vor allem seine „Rasse“. Er und Onora sind ein interessantes Gespann und haben eine durchaus schöne Dynamik. Wie von Anfang an diese gewisse Faszination vorhanden ist, aber ein Wall aus Dunkelheit zwischen ihnen liegt.
Die Dynamik zwischen Doraín und Onora und zwischen Doraín und Hecser hat mir durchaus auch gefallen, hätte nur meiner Meinung nach besser ausgebaut werden können. An manchen Stellen wirkte es etwas in die Handlung gezwungen.
Meine größten Probleme hatte ich aber mit den Gedanken- und Handlungssprüngen. Diese sind teils so hart, dass es beim Lesen schwer fiel, der Handlung zu folgen. Wie Charaktere nun von A nach B kamen oder wie sich ein Gedankengang plötzlich von Nein zu Ja geändert hat. Das war für mich gerade zwischen Hecser und Onora nicht ganz nachvollziehbar.
Der Schreibstil und die Wortwahl waren sehr flüssig und das Buch hat sich leicht lesen lassen.
Fazit: Ich tue mich ehrlich gesagt etwas schwer, das Buch in Sternen zu bewerten. Die Handlung und die Ideen haben etwas Einzigartiges an sich und der Schreibstil zieht den Leser regelrecht durch das Buch. Es wird nie langweilig und der Stil ist abwechslungsreich.
In seinen besten Teilen konnte mich das Buch mit Charaktertiefe und Ideenreichtum vollends begeistern.
In seinen schlechtesten Teilen wurde ich allerdings mit plötzlichen Handlungssprüngen oder Gefühlssprüngen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, überrannt.
Und was ich von dem Ende denken soll, weiß ich auch noch nicht.
,, Die Birkenbraut & ihr Ungeheuer ", ist das Debüt von Arianne L. Silbers.
Es ist mein zweites Buch von ihr, nach dem mich ,,Ein Schloss aus Silber und Scherben" total begeistern konnte, erhoffte ich mir hier den gleichen Effekt.
Nun ja, ich bin K. O von dieser High Fantasy Geschichte und zwar von dem vielen Input. Die ganze Handlung erschlägt mich. Der rote Faden fehlt mir.
Ich habe überhaupt kein Problem auf komplexe Geschichten, im Gegenteil, das mag ich sehr gern, aber hier verliert sich die Handlung in zu vielen Details, die ich zum Teil als nicht storyrelevant betrachte.
An sich eine ganz interessante Handlung, die ich so nirgends gelesen habe,aber ziemlich verworren. Die Brutalität war für mich ganz okay, aber die eine Szene finde ich einfach so schockierend und unvorbereitet, weil es überhaupt keine Triggerwarnung gibt und ich es hier nicht erwartet habe. Auch wie die Figur damit umgegangen ist, besser gesagt nicht mehr weiter thematisiert hat, fand ich nicht gut umgesetzt!
Die Figuren an sich finde ich gut umgesetzt , auch wenn ich am Anfang mit Onoras Naivität Schwierigkeiten hatte, doch im Laufe der Handlung ist sie sehr taff geworden.
Eigentlich ist Hecser der, den ich am Anfang und eine lange Zeit sehr toll fand und als harter Kerl, doch als er eine gewisse Sache getan hat, hörte meine Sympathie auf. Er hat eigentlich einige schlimme Dinge getan, die fand ich nicht so schlimm, wie die eine Sache!
Andere Figuren finde ich sehr nervig und unsympathisch, irgendwie hätte ich die Geschichte ohne diese ganzen anderen Protas besser gefunden, nur mit Onora und Hecser.
Das Ende ist schon fies, aber für mich ist die Geschichte eigentlich auserzählt! Es braucht in meinen Augen keine Fortsetzung.
Der Schreibstil ist sehr ausführlich, für mich hier leider zu viel. Es gibt auch bestimmte Wörter, die ständig wiederholt werden wie Märchenmädchen, Menschenmädchen und Silbervogel! Die langen Kapitel empfinde ich leider als sehr störend!
Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive von Onara und Hecser abwechselnd wiedergegeben und das findet sehr oft in einem Kapitel abrupt statt, ohne eine Vorbereitung, auch andere Sequenzen kommen mitten im Kapitel, nur der Unterschied wird in kursiv dargestellt.
Einfach schade, aber ich freue mich auf eine Fortsetzung von ,, Ein Schloss aus Silber und Scherben 2" da es einfach von der Qualität einfach besser ist. (Die Handlung verliert nicht den roten Faden trotz Details! Es gibt dort noch unsympathische Charakter*innen und ich habe mich nicht gestört gefühlt, was hier leider der Fall ist,sogar als unnötig betrachte ich sie.)
Ich kann hier leider nur eine eingeschränkte Empfehlung geben.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag!
Eine Protagonistin, die Bücher liebt. Wenn das nicht schon mal ein guter Grund ist, dieses Buch zu lesen! Aufmerksam auf dieses wundervolle Buch bin ich durch das wunderschöne Cover geworden. Und auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen.
Onora lebt bei ihrem Vater, einem Clanoberhaupt. Dort fühlt sie sich aber nicht wirklich heimisch. Stets bleibt sie aussen vor. Gleichaltrige Mädchen verspotten sie immerzu und machen ihr das Leben nicht leichter. Ihre Mutter, eine Drune, ist vor langer Zeit verschwunden. In der Hoffnung mehr über deren Verbleib und die Drunen zu erfahren, flüchtet Onora eines Tages während eines Festaktes.
Sie findet tatsächlich die Drunen und lernt dort auch Hecser kennen. Einen geheimnisvollen Fremden, dem die Aufgabe zufällt, Onora zu beschützen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, nach einem mysteriösen Labyrinth, von dem Onora träumt...
Wer glaubt, dass es sich bei diesem Buch um eine weitere 0815 Geschichte handelt, wird sehr schnell eines besseren belehrt! Die Handlung ist sehr komplex und der Schreibstil mutet sehr poetisch an. Die Geschichte wird spannend und bildhaft beschrieben. Egal, ob es sich um die Charaktere dreht, oder Orte. Alles wird detailgetreu beschrieben, sodass man sich jederzeit sehr gut vorstellen kann, wie es überall aussieht. Oder die einzelnen Figuren hatte ich während des Lesens genauestens vor Augen.
Die Geschichte wird größtenteils aus Onora's Sicht erzählt. Aber auch Hecser kommt einige Male zu Wort. So hat man stets einen sehr guten Einblick in die Handlungsweise der Figuren. Gerade bei Hecser fand ich das sehr gut, da man sich so ein viel besseres Bild von ihm und seiner Beziehung zu den Drunen machen konnte.
Natürlich gibt es hier auch eine Romanze zwischen den beiden Hauptcharakeren. Diese bleibt jedoch mehr im Hintergrund.
Das Ende war nicht so, wie ich es erwartet habe, aber es hat einfach sehr gut zur Geschichte gepasst.
Das Buch hat mir super gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch der Autorin! Auch optisch ist das Buch ein echter Hingucker! Es ist auch unter dem wunderschönen Schutzumschlag ganz besonders gestaltet! Ein echter Traum!
Onara führt beim Clan ihres Vaters eher die Rolle einer Außenseiterin. Sie verkriecht sich am liebsten in der Bibliothek, denn Bücher haben sie schon immer fasziniert. Dann eines Tages flieht sie relativ spontan aus dem Schloss ihres Vaters und schließt sich den Drunen an. Hier erfährt sie mehr über ihre Mutter, denn diese gehört zum Volk der Drunen. Hier gibt es unheimlich viel zu entdecken für Onara, aber meistens interessiert sie ein von Monstern bewachtes Labyrinth. Gemeinsam mit ihrem unfreiwilligen Aufpasser Hecser macht sie sich eines Tages auf, das Labyrinth zu erforschen.
Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich dieses Buch vor allem wegen des unglaublich tollen Covers gekauft habe. Aber auch der Klappentext klangt vielversprechend. Das Geschichte hat mich auf jeden Fall positiv überrascht. Die Autorin entführt ihre Leser in eine Welt mit vielen interessanten Völkern, die mich sehr fasziniert haben. Der Schreibstil ist märchenhaft und poetisch, die Handlung recht anspruchsvoll und fantasievoll.
Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Onara, wechselt aber auch zu Hecser. Onara ist ein sehr unsicherer Charakter, macht aber im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch. Sie ist mir sehr sympathisch, alleine schon, weil sie ein Bücherwurm ist. Hecser ist ein eher geheimnisvoller Charakter. Er ist unfreiwillig an die Drunen gebunden und lange waren seine Absichten nicht wirklich klar. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Charakter. Die Romanze zwischen den beiden ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Handlung, nimmt aber gar nicht so einen großen Spielraum ein und wird eher im Hintergrund und dezent erzählt. Mir persönlich war das Ende fast etwas zu offen, zumindest in Bezug auf die Romanze.
Die Autorin hat angekündigt, dass sie bereits ein weiteres Buch geschrieben hat, es scheint sich aber nicht um eine Fortsetzung zu handeln, sondern um eine neue Geschichte. Ich kann Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer jeden empfehlen, der gerne märchenhafte Fantasy mag. Von mir gibt es keine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Onora ist eine Clanprinzessin und seit ihrer Kindheit fühlt sie sich in den Mauern ihrer Clanfestung gefangen. Der einziger Weg zu flüchten, ist der über Bücher. Sich in Wissen und anderen Geschichten zu verlieren, lindert den Schmerz der Jahre. Onora ist eine Außenseiterin in den eigenen Reihen. Die helle Haut, das weiße Haar mit den einzelnen schwarzen Stränen, machen ihr das unauffällige Leben im Clan nicht einfacherer. Jahrelang versteckt sie sich hint der Kapuze ihrer Gewänder, trägt den Spitznamen "Schlossgeist", bis die Träume über eine geheimnissvolle und magische Birkenholztür ihr den Weg weisen.
Auf ihrer Reise begegnet Onora den Drunen, einem magischen, verbannten Volk, einem Nordländer, der den Glauben an die verlorengegangene Magie nie verloren hat und letztlich Hecser.
Hecser ist eine düstere Gestalt. Onoras Biest, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt. Irgendwann wird er ihr Beschützer, auf der nicht gerade uneigennützigen Suche nach Magie. Onora ist die Frau, die ihn jahrelang in seinen Träumen heimgesucht hat, seine einzige Hoffnung, vom Heldenfluch befreit zu werden.
Onoras und Hescers Geschichte ist eine ganz besondere. Eine untypische Enemys to Lovers Geschichte im Vibe von die Schöne und das Biest. Die Frage ist hier nur: wer sieht sich hier eigentlich als Biest? Die beiden haben eine sonderbare Beziehung, die sich über das ganze Buch hinweg entwickelt, bis ihre Schicksale untrennbar miteinander verflochten sind. Ein böser Held, der vielleicht doch ein Herz und ein wahres Lachen besitzt. Eine Prinzessin, in der soviel mehr steckt als bloß Minderwertigkeitskomplexe. Mit Hecser an ihrer Seite ist Onora gezwungen an Stärke zu gewinnen. Doch am Ende pochen beide auf ihren Weg der Gerechtigkeit.
Ein wirklich tolles, spannendes und Nerven aufreibendes Buch. Jede Seite hat ihren eigenen Zauber und hat mich in eine magische Welt entführt, wo Gut und Böse einander verwischen😌🫶🏻 Ich liebe Ariannes Schreibstil sehr, ich bin auf eine Vorsetzung und auf ein Wiedersehen mit den beiden in Band 2 von »Ein Schloss aus Silber und Scherben« Gespannt!🌚🙏🏻
In „Die Birkenbraut“ geht es um Onora, die Tochter des Clananführers. Nach einem Vorfall bei einem Feste, flüchtet sich Onora in den Grünwald, in dem vor zehn Jahten ihre Mutter verschwunden ist. Dort trifft sie auf den Nordländer Dorain mit dem sie am Ende bei den Baumhexen landet. Dorain hofft dort die als verschwunden geltende Magie zu finden. Onora dagegen fühlt sich, auch durch ihre Träume bedingt, vom Irrgarten und vor allem von der Birkenholztür, die sich in ihm befindet angezogen. Was verbirgt sich hinter dieser Tür? Und dann ist da noch der Held Hecser, der sich durch das Öffnen der Tür Freiheit erhofft. Doch auch Hecser muss schnell feststellen, das alles nicht so einfach werden wird wie er es sich erhofft hatte...
Ein Grund mich für das Rezensionsexemplar zu bewerben war dieses wirklich wunderschöne Cover :) und auch unter dem Umschlag befindet sich ein richtig schönes Buch :) Ich brauchte ein paar Kapitel um in die Geschichte reinzukommen, es wurde aber immer besser und vor allem immer spannender. Während ich mit Onora irgendwie schwer warm geworden bin, konnte mich Hecser sofort begeistern. Die Beschreibung der anderen Welt und auch die Reise durch den Irrgarten hat mir gut gefallen und ich konnte die ganze Umgebung vor meinen Augen sehen :) Denke die Geschichte würde sich auch richtig gut verfilmen lassen :) Während Dorain mir am Anfang der Geschichte sehr sympathisch war, wurde er mir zum Ende hin immer unsympathischer.. die Charakterwandlungen und die Aufklärungen wer auf welcher Seite steht und wie alles miteinander verknüpft ist haben mir gut gefallen :) Das Ende verspricht auf jeden Fall eine spannende Fortsetzung die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen :)
Ich kann es auch sehr empfehlen mit Onora auf diese Reise zu gehen und euch von ihrer Geschichte begeistern zu lassen :)
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Ein Märchen nach meinem Geschmack Das war Mal eine tolle Geschichte. Eigentlich war ich nie so ganz der Märchenfan, aber dieses war echt toll und hat mich überrascht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Märchenvorlage zu dieser Geschichte, mein liebstes Märchen als Kind war. Ich habe die Spannung und gleichzeitig die Magie gespürt ,die diese Geschichte umgibt und fieberte mit den Protas mit und ihren Abenteuern entgegen. Mir gefiel sehr gut,was die Autorin aus ihrer Idee gemacht hat. Vor allem, dass verschiedene Völker und Gestalten vorkamen gefiel mir sehr gut und brachte einiges an Abwechslung mit. Den Schreibstil mochte ich und ich werde dieser Autorin auf jeden Fall mehr Beachtung schenken, denn sie bringt nicht nur Spannung und eine gute Idee gut rüber,sondern lässt einen auch sämtliche Emotionen mitempfinden. Die Protas waren mir sympatisch, auch wenn Onora erst etwas unsicher wirkte. Das legte sich aber im Laufe der Geschichte. Hecser dagegen haftete etwas dunkles und Geheimnisvolles an, was mich irgendwie faszinierte, auch wenn ich erst für mich rausfinden musste, ob ich ihm trauen kann. Aber im Grunde ist er das passende Gegenstück zu Onora. Die sich aufbauende Beziehung der beiden,spielte zwar eine grosse Rolle, nahm aber nicht zu viel Platz ein. Ja, es gab auch Protas die ich nicht mochte, das gehört wohl zu so einer Geschichte dazu und meiner Meinung nach,hat jeder das verdiente bekommen. Ich kann diese Geschichte voller Spannung und Gefühl absolut jedem Märchenfan empfehlen. Denn sie vereint nicht nur verschiedene Völker ,sondern auch Emotionen, Spannung, Licht und Dunkelheit und hat mich so gepackt und teils überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Für mich war es ein echtes Erlebnis.
Dieses Schmuckstück darf eigentlich in keiner Bibliothek fehlen. Es besticht schon mit dem Schutzumschlag und dessen Design. Allerdings auch ohne ihn ist das Buch ein totaler Hingucker. Und wenn euch der Klappentext gefällt, wird euch die Geschichte umhauen.
Eigentlich fühlen sich so richtige Buchnerds alle wie Onora. Denn diese übermäßige Buchliebe verbindet uns alle und grenzt uns auch alle irgendwie vom Rest der Welt ab.
Wir fühlen uns alle zu Gleichgesinnten hingezogen und so muss es auch Onora gegangen sein. Ich kann mich jedenfalls sehr in sie hineinversetzen.
Die Drunen, das Volk mit der Liebe zu Büchern und Chroniken, ist nun also das Volk bei dem sie in Zukunft leben will und von denen sie lernen will. Jedoch fällt ihr recht bald auf, dass sie neben ihren Geschichten, auch Geheimnisse hüten. Natürlich möchte man diese auch erkunden und aufdecken. Da bekommt sie einfach mal jemanden an die Seite gestellt, der sie beschützen soll, oder eher bewachen.
Es ist Hecser der ihr an die Seite gestellt wird. Was diese beiden so völlig unterschiedlichen Charaktere jedoch verbindet, solltet ihr selbst herausfinden.
Der Einstieg in die Story war ein wenig holprig, da man doch recht viel Input am Beginn erhält, was man erstmal verarbeiten muss. Wenn das überstanden ist, kann man das Buch kaum noch zur Seite legen und taucht in das Abenteuer ein.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der sehr gut zur Geschichte passt. Es wirkt nicht aufgesetzt oder so.
Fazit :
Der Einstieg war leicht holprig, aber der Rest war super und hat einige schöne Lesestunden beschert.
Eine schöne fantastische Story mit der man sich als Buchnerd, sehr gut identifizieren kann.
Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zur Geschichte. Besonders Highlight ist das Geheimcover unter dem Schutzumschlag. Da würde ich euch unbedingt empfehlen das Print zu kaufen. Die Kapitelanfänge werden durch schöne Verzierungen ebenfalls zu einem Hingucker.Ich selbst besitze bisher auch nur das Ebook und überlege es mir auch noch zu kaufen, weil es so schön aussieht. Der Schreibstil ist total klasse und entführt einen direkt in die Geschichte. Die Protagonistin Onora ist direkt sympatisch. Unteranderem, weil sie auch ein Bücherwurm ist. Sie ist am Anfang der Geschichte eher unscheinbar und eher schüchtern aber sie macht eine während der Geschichte eine interessante Entwicklung. Hecser, der Protagonistin ist der geheimnisvolle Charakter und bei ihm weiß man nicht so ganz ob er jetzt gut oder böse ist. Und manchmal ist er echt ein kleiner Brumbär aber irgendwie mag ich ihn. Die gesamte Geschichte ist durchweg spannend und super fesselnd. Es gibt jede Menge Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Die Welt in die wir entführt werden ist sehr mysteriös und besticht durch zahlreiche, gut ausgearbeitete Charaktere. Sommer eine Nebenfigur ist sowas wie die gute Seele in dem Buch und ihn kann man eigentlich nur gern haben. Außerdem erfahren die Charaktere auf ihrem Weg zur Magie zahlreiche Gefahren und Verwirrungen. Zusammen mit ihnen wird man immer wieder auf Abwege geführt und trifft hin und wieder auf ungeahnte Wendungen, die die Spannung weiterhin halten. Eine mysteriöse, spannende und fesselnde Geschichte, bei der man nie sicher sein kann, wer gut ist und wer nicht. Ein klasse Fantasybuch mit einer faszinierenden Welt. Ich kann es absolut empfehlen.
Onora darf das Schloss nicht verlassen, liebt aber Bücher und Geschichten und entflieht so vom Alltag. Da sie anders aus sieht, wird sie gehänselt und schikaniert. Eines Tages flieht sie deshalb aus dem Schloss und schließt sich den weisen Drunen an. Irgedwann fängt sie an von einer Tür aus Birkenholz zu träumen und beschließt gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hecser, der zu ihrem Beschützer ernannt wurde, in den Irrgarten der Gelehrten zu gehen um dort die Tür aus Träumen zu finden.
Dieses gelungene Debüt bezaubert mit einer tollen Geschichte, gut gezeichneten Charakteren und einer düsteren Atmosphäre! Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und angenehm, da fliegen die Seiten förmlich beim lesen dahin! Die Autorin schreibt bildhaft, ich hatte alles schön vor meinen Augen, das Schloss, den Irrgarten und die Personen. Onora ist erst ein schüchternes, unsicheres Mädchen, entwickelt sich in der Geschichte jedoch weiter und findet ihre Stärken! Dies hat mir sehr gefallen! Hecser dagegen ist von Anfang an sehr geheimnisvoll, düster und undurchschaubar, als Leser weiss man nicht recht was man von ihm halten soll...
Ich mochte auch die Atmosphäre im Buch ist wunderbar gemacht, sehr düster erinnert es an die grausame Stimmung der alten Märchen. Das Buch ist teilweise auch brutal, wie märchenhafte Erzählungen es nunmal auch so an sich haben.
Fazit: Schöne, märchenhafte Geschichte mit einer Protagonistin, die ihre Stärken erst finden muss
Schaut euch mal dieses Cover an! Ist es nicht ein Traum. Das war es was mich anfänglich an diesem Buch fasziniert hat. Dann war auch noch die Idee hinter der Geschichte, etwas das ich so noch nie gelesen hatte.
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich packen und beigeistern.
Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden. Vor allem Onora hat mich unglaublich genervt. Sie war so ängstlich und ich konnte ihre Handlungen teilweise wirklich nicht nachvollziehen. Hescer war unsympathisch und die Beziehung zwischen den beiden hatte null Chemie.
Ich fand das so schaden, denn die Idee mit den Drunen und generell der Aufbau der Geschichte ist unglaublich originell und auch gut gemacht. Aber leider konnte ich es nur wenig genießen.
In der Geschichte ist immer was los, irgendwie konnte ich aber nicht richtig mitfiebern, die Charaktere waren mir schlichtweg egal. Ich fand das so schade, denn ich wollte dieses Buch wirklich mögen.
Ich will gar nicht allzu sehr ins Detail gehen, ihr müsst euch selber ein Bild machen, denn schlussendlich ist es ja alles eine Geschmackssache.
Vielen Dank and Arianne und Mainwunder, dafür das ihr mir die wundervolle, mit Liebe verpackte Buchbox habt zukommen lassen!
„Die Birkenbraut & ihr Ungeheuer“, von Arianne L. Silbers, ist das erste Buch was ich von der Autorin gelesen habe. Ich mochte den malerischen, ja sogar märchenhaften Schreibstil sehr gerne. Er beschrieb die Welt, deren Aufbau, Abgründe und Heiterkeiten auf eine so faszinierende Weise, so dass man durch ihn völlig in den Bann gezogen wurde. Der Weltenaufbau selbst strotzte nur vor Fakten, Historie und war gut kombiniert mit einer Mischung eigenwilliger Magie. Die Geschichte besaß einen roten Faden, der bewusst mal mehr und mal weniger an die Aufmerksamkeit des Lesers gebracht wurde und hielt so einige überraschende Momente bei sich. Die Charaktere waren deutlich dargestellt, besaßen auch ihre Probleme, doch irgendwie blieben sie mir fern und konnten mich nicht emotional abholen. Außerdem waren mir einige „prägnante“ Konflikte von ihnen zu schnell und zu rau abgehandelt wurden, so dass sie mich mit einem unbefriedigenden Gefühl zurückließen. Der Spannungsbogen hingegen war spröde und fühlte sich im ganzen für mich etwas brüchig an, so dass gute Kampfszenen nicht so ausdrucksstark waren, wie sie sein sollten.
Fazit, ein gelungener Start mit vielen, vielen, positiven Aspekten. Auf jeden Fall eine Empfehlung.
Die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben des Covers und die Abbildung sehr gerne. Das Cover passt total gut zum Buch und macht auf jeden Fall neugierig. Der Schreibstil der Autorin ist leider etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist schwer in einen guten entspannten Lesefluss zu kommen, obwohl die Idee des Buches echt grandios ist. Leider habe ich schlussendlich den Eindruck, dass die Umsetzung der Idee nicht so geglückt ist. Die Geschichte ist an einigen Stellen etwas undurchsichtig und oftmals versteht man den Zusammenhang nicht so ganz. Der Aufbau und einige Szenen sind etwas verwirrend. Irgendwie ist es der Autorin nicht geglückt ihre Ideen in ein ganzes stimmiges Buch zu packen. Das finde ich sehr schade, da die Ideen ansonsten wirklich toll sind. Das Setting ist echt einzigartig uns die Figuren sind weit von 0815 entfernt. Besonders gut gefiel mir der große märchenhafte Anteil an dem Buch. Es liest sich wie eine uralte Sage von Feen und Drunen. Einzigartig! Wenn man sich etwas mehr auf die Geschichte, den Schreibstil und die manchmal verwirrend Stellen eingelassen hat, kann man viele schöne Stunden mit dem Buch genießen.
Ich habe lange überlebt, wie ich das Buch von Arianne L. Silbers bewerten soll. Auch jetzt noch fällt es mir schwer, mich festzulegen.
Das hat mir gut gefallen: ▪️Das atmosphärische Setting, die komplexe Welt, die Drunen, die Magie, der Irrgarten. Düster, märchenhaft, geheimnisvoll. ▪️Der Schreibstil: Ich bin auf Moosfaden gewandert und durch dunkle Palastmauern gestreift. Verträume, poetische Worte, gewürzt mit herrlichem Sarkasmus. ▪️Es dauert ein wenig, bis Onora ihrer Bestimmung folgt, doch das Warten lohnt sich. Denn an unvorhergesehenen Wendungen mangelt es nicht. ▪️Ich fand eigentlich fast keinen der Charaktere sympathisch. Aber sie waren sehr komplex gestaltet, keine Figuren nach Schema ABC. Aber! Onora hat mich wirklich in den Wahnsinn getrieben. Ich hätte ihr gerne ein paar sehr ernste Fragen gestellt. ▪️Insgesamt hat man einfach gemerkt, wie viel Arbeit in dieses Buch gesteckt wurde. Nicht nur in das Inhaltliche, sondern auch die außergewöhnliche Kapitelgestaltung. ▪️Das Ende, das glücklicherweise meine Befürchtungen nicht bewahrheitete.
Das hat mir nicht so gefallen: ▪️Die Verwendung der Jungfräulichkeit in Verbindung mit Unschuld und dem negativ konnotierten „Verlust“ derselben ▪️Einige Äußerungen/Gedanken von Hecser und Dorain fand ich abwertend gegenüber Frauen. Das mag dem Setting geschuldet sein, hat mich aber trotzdem gestört. ▪️Ich fand die Darstellung der Südländer sehr problematisch. ▪️Es werden auch sexuelle Übergriffe thematisiert und ich finde, dass sie nicht ausreichend aufgearbeitet wurden. Eine kritische Auseinandersetzung wird zwar angedeutet, war mir aber in Konsequenz viel zu wenig. Bestimmte Charaktere kommen mir allgemein mit verwerflichen Handlungen zu gut weg. Es werden mehrfach ungefragt Grenzen überschritten und trotzdem hat dies kaum Auswirkungen auf die Liebe. Dabei war für mich überhaupt nichts romantisch an der dargestellten Beziehung.
Insgesamt sehr ungewöhnlich, prinzipiell hat der Roman mir auch gefallen. Doch einige Szenen fand ich dennoch problematisch und daher bin ich zwiegespalten.
Meine Meinung: Arianne L. Silbers entführt uns in diesem Buch in eine fantastische Welt voller magischer Wesen. Ich liebe ihre Schreibweise, die sehr flüssig zum lesen ist. Jedoch ist es manchmal ganz schön anspruchsvoll und auch verwirrend mit den ganzen Backstorys hinterherzukommen. Dennoch hat sie ihre Idee gut umgesetzt und durch diese Geschichten wird es das ganze Buch hinweg nie langweilig. Mir gefallen sehr gut die Charaktarentwicklungen, vor allem der von Onora, die vom ängstlichen Mädchen zur starken Frau wird. Ein bisschen schwierig finde ich Ononras Entjunferung, da sie dabei nicht wirklich sie selbst ist. Das wird im späteren Teil, meiner Meinung nach nicht ernst genug genommen. Der Schluss war für mich eine echte Überraschung.