Ella erhält eine überraschende Nachricht aus England. Ihr Vater, der die Familie vor Jahren verlassen hat, ist schwer erkrankt. Aufgewühlt reist sie zu ihm, auch wenn er für sie ein Fremder ist. Sie macht sich mit dem Landleben und dem Gut ihres Vaters vertraut. Ein großer leerer Pavillon im Garten weckt ihre Neugier. Erinnerungen stürmen auf sie ein, und als Ella und ihr Vater sich annähern, kommen gut gehütete Geheimnisse ans Licht. Und auch der Künstler Jacob, der sich immer mehr in ihr Herz stiehlt, scheint etwas zu verbergen.
Nachdem mir der Debütroman von Hannah Juli im letzten Jahr unglaublich gut gefallen hat, musste ich unbedingt auch den neuen Roman "Liebe, schmetterlingsbunt" lesen.
Auch dieses Buch konnte mich wieder sehr gut unterhalten und an einigen Stellen auch sehr berühren. Ich mag es sehr wie abwechslungsreich die Autorin ihre Geschichte erzählt und den Leser bei allem mitnimmt.
Ella musste lange Zeit ohne ihren Vater aufwachsen und erhält plötzlich die Nachricht, dass er schwer krank ist. Um die Schatten aus der Vergangeheit zu klären, reist sie zu ihrem Vater nach England.
Ich fand Ella sehr sympathisch und habe sie sehr gerne auf ihrer Reise begleitet. Die Geschichte war sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Auch das Setting konnte mich wieder sehr überzeugen und die Atmosphäre im Lake District wurde von der Autorin sehr gut beschrieben, so dass man sich dort wohlfühlen konnte ohne die Gegend selbst zu kennen.
Die Liebesgeschichte hätte für mich noch ein paar mehr Emotionen und Gefühle vertragen können, aber insgesamt hat auch hier das meiste gepasst.
Nachdem mich nun auch der zweite Roman der Autorin überzeugen konnte, freue ich mich definitiv auf mehr.