Authentische Geschichte, die Mut macht, dem Schlankheitswahn zu trotzen
Obwohl Sina nicht dick ist, passt sie in die geile Jeans von Melli nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervor quellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie nicht werden! Sina beginnt eine Diät. Bald passt sie in die Jeans – und endlich beachtet sie auch ihr heimlicher Schwarm Fabio. Doch irgendwann kann Sina nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn…
Im Januar 1965 wurde ich als einziges Mädchen zwischen zwei Brüdern in Berlin geboren und bin in der City rund um den Ku`damm aufgewachsen. Diese Gegend betrachte ich auch heute noch als meine eigentliche Heimat und muss sie ab und zu sehen, obwohl ich mich eigentlich überall schnell einlebe.
Nach meiner Schulzeit und dem Abitur 1984 absolvierte ich die Ausbildung zur evangelischen Religionslehrerin am Pädagogisch-Theologischen Institut in Berlin. Seit 1984 habe ich in verschiedenen Berliner Schulen dieses Fach unterrichtet. Besonders wichtige Erfahrungen habe ich dabei in den Jahren gesammelt, in denen ich in der Schule einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet habe. Im Moment arbeite ich an einer Grundschule. Für Kinder und Jugendliche zu schreiben, war schon immer mein Traum, und so erschien im Frühjahr 2001 mein erstes Buch Komm mit zum Ballett aus der Reihe Luisa (Verlag Kerle bei Herder). Die anderen Bücher, die auf dieser Webseite zu sehen sind, folgten.
Solange ich alles zeitlich gut unter einen Hut bekommen kann, will ich jedoch auch weiterhin Religion unterrichten, denn da ich für Kinder und Jugendliche schreibe, will ich auch den Kontakt zu ihnen nicht verlieren. In meiner jetzigen Schule, die in einem sehr dörflichen Randbezirk von Berlin liegt, fühle ich mich ausgesprochen wohl. Auch will ich Gott, der es bisher immer sehr gut mit mir gemeint hat, auf diese Art etwas zurückgeben.
Christine Fehér In den letzten Jahren habe ich meinen schriftstellerischen Schwerpunkt auf die Jugendbücher gelegt (Lesealter ab ca. 13 Jahren), wobei ich gern soziale Themen in Romanform verarbeite. Ich liebe es, mich ganz in meine erfundenen Personen hineinzufühlen, ihnen eine Seele einzuhauchen und ihre Schicksale so zu beschreiben, dass auch der Leser nachempfinden kann, was geschieht. Besonders freue ich mich wenn ich höre, dass Jugendliche in meinen Büchern auch Hilfe für ihr eigenes Leben finden konnten oder mehr Verständnis für Andere entwickelt haben, was mir von vielen schon oft bestätigt wurde. Seit 2007 schreibe ich jedoch auch wieder verstärkt Kinderbücher, so z.B. die Reihe "Marie" im omnibus Verlag.
Was ich am Autorenberuf besonders mag, ist die Freiheit, etwas selbst gestalten zu können, der rege Kontakt zu meinen Lesern und Leserinnen per e-mail und über das Gästebuch auf meiner website, die Zusammenarbeit mit den Leuten aus meinen Verlagen sowie die Lesereisen und Buchmessen.
Was mir manchmal zu schaffen macht, ist der Zeitdruck, wenn ich ein Manuskript abgeben muss, aber noch nicht fertig mit dem Schreiben bin.
Mit meiner Familie und unseren zahlreichen Haustieren lebe ich am nördlichen Stadtrand von Berlin. In meiner Freizeit spiele ich E-Bass in einer Rockband, nebenbei auch ein wenig Gitarre. Auch gehe ich gern mit meiner Tochter Shoppen oder zu Rockkonzerten oder mit meinem Mann ins Kino oder in Musikkneipen. So oft ich kann, treffe ich meine Freundinnen und gehe einmal in der Woche zum Ballettunterricht (ist aber eher Rückengymnastik - so "junge Hüpfer" sind wir ja dort nicht mehr). Und natürlich lese ich gerne.
Zu meinen guten Eigenschaften würde ich Belastbarkeit, Flexibilität und Einfühlungsvermögen zählen; meine schlechten sind aufbrausendes und ungerechtes Verhalten in Stressituationen und manchmal Unpünktlichkeit (aber nicht sehr). Mein Sternzeichen ist der Wassermann.
Wer weitere Fragen hat oder mich zu einer Autorenlesung einladen möchte, kann mir gerne über das hier eingebaute Mail-Formular etwas schreiben. Ich werde alles so schnell wie möglich beantworten.
Herzlichen Glückwunsch! Die Autorin hat es geschafft, jegliche Klischees über Magersucht in einem einzigen Buch zusammenzufassen und das Ganze auch noch mit einem haarsträubend realitätsfernen Ende zu krönen. Wer ernsthaftes Interesse am Thema Magersucht hat, liest besser "Wintermädchen" (bzw. "Wintergirls" von Laurie Halse Anderson) oder "Alice im Hungerland" (bzw. "Wasted" von Marya Hornbacher).
Mit seinen knapp 200 Seiten und aufgrund seines einfachen Schreibstils kann man das Buch entspannt an einem Nachmittag durchlesen. Ich fand das Buch gut geschrieben, auch wenn ich, wie auch viele andere den Eindruck hatte, dass relativ viele Klischees bedient werden. Da die Autorin in Jugendjahren jedoch ebenfalls stark Magersucht gefährdet war und wohl auch eigene Erlebnisse und Empfindungen in die Geschichte mit eingebracht hat, denke ich, dass viele Klischees in diesem Fall vielleicht auch einfach der Realität entsprechen. Besonders gefallen haben mir die Tagebucheinträge in denen aufgeführt wird wie viel und was Sina am Tag gegessen hat. Gerade anhand dieser Einträge bekommt man einen Eindruck wie extrem Sina ihr Essverhalten verändert und einschränkt. Sie verliert jegliches Gefühl und Empfinden für ihren Körper, bis sie sich in Lebensgefahr bringt. Nach einem ersten Schritt in die richtige Richtung erleidet sie einen weiteren Rückfall. Besonders deutlich wird ihr verzerrtes Körpergefühl wenn ihr Sachen in XS angeboten werden und sie der Meinung ist da niemals reinzupassen, da sie ja sonst M trägt und die Sachen in XS so winzig klein seien. Als sie sie dann jedoch anzieht stellt sie fest, dass selbst diese XS Klamotten an ihr wie ein Sack hängen. Zum aktuellen Zeitpunkt würde ich das Buch mit 3,5 Sternen bewerten, mit Tendenz zu den 4 Sternen. Da ich aber kaum Vergleichswerte habe, da ich noch kaum Bücher zu diesem Thema gelesen habe (einzige Ausnahme, Lilly Lindner- Was fehlt wenn ich verschwunden bin, welches ich grandios und unglaublich traurig fand) möchte ich meine Bewertung zunächst unter Vorbehalt geben, da ich in nächster Zeit noch Wintermädchen von Laurie Halse Anderson lesen möchte, welches, wenn man den Kritikern von „Dann bin ich eben weg“ glauben darf, einen wesentlich realistischeren Blick auf die Magersucht wirft und damit auch deutlich macht was an „Dann bin ich eben weg“ fehlt.
Ich denke unabhängig von einer eventuellen Korrektur der Bewertung nach unten nachdem ich Wintermädchen gelesen habe, kann ich aber definitiv sagen, dass ich dieses Buch niemandem empfehlen würde, der eine Essstörung hat und/oder Magersucht gefährdet ist. Vor allem durch die Tagebucheinträge in denen Sina dokumentiert was sie an einem Tag gegessen hat, denkt mal unwillkürlich darüber nach ob man das auch durchhalten könnte und als gefährdeter Mensch ist das Risiko da meiner Meinung nach zu groß, dass man es wirklich austestet.
Sehr klischeebehaftet. Außerdem ist der Weg der Erkrankung viel zu einfach dargestellt, generell wirkt alles extrem oberflächlich. Die Einschübe, die wohl anscheinend Tagträume darstellen sollen, wirken wie ein verzweifelter Versuch, ein wenig Tiefe in dieses oberflächliche Buch zu bringen. Der Schreibtstil wirkt auf mich außerdem, als sei das Buch von einer Person verfasst worden, die krampfhaft versucht, einen jugendlichen Schreibstil zu imitieren.
Ich finde das Buch ist solide. Es lässt sich schnell lesen und ist "Leichte Kost" (verzeiht mir mal den Wortwitz). Von mir gibt es aber nur 2 Sterne. Meine Kritikpunkte: Magersucht wird SHER klischeehaft dargestellt. Es geht mit einer Diät los, die eben ausartet. Aber es wird nirgends so wirklich darauf eingegangen, dass die Hintergründe letztendlich doch andere sind, als "Ich will eben schlank sein." Die Protagonistin wird von ihrem Onkel ein mal sexuell belästigt. Ihre weiblichen Familienmitglieder kritisieren sie ständig. Der Vater scheint vollkommen abwesend zu sein (es wird nichts über ihn geschrieben - nur am Ende, als es darum geht, dass die Mutter berichtet, der Vater hätte mit einem Kollegen geredet, dessen Tochter auch magersüchtig ist. Woraufhin die Protagonistin vollkommen (zurecht) überrascht ist, dass der Vater sich dazu äußert.). Der kleine Bruder wird permanent unverschämt und das Verhalten wird von der Mutter akzeptiert, während sie weiterhin ihre Tochter kritisiert. Auch während einer Therapie wird eher erwähnt, dass die Tochter nun allen Familienmitgliedern die Sommerferien versaut habe. Denn schließlich könne man ja nicht in den Urlaub fahren, wei lsie eben in Therapie ist und den Sohn alleine zur Tange schicken ginge auch nicht - dann würden Leute ja Fragen stellen und man müsste zugeben, dass die Tochter Probleme hat. Die Mutter macht sich permanent Gedanken darum, wie sie dasteht, wenn ihre Tochter magersüchtig ist. Als die Tochter sich etwas zu anziehen kauft, unterstellt ihr die Mutter, sie würde sich "nuttig" benehmen. Die beste Freundin der Protagonistin wendet sich ab, sobald diese schwierig wird. Angeblich macht sie sich Sorgen, das weiß man im Buch aber nur, weil eine weiterer Schulkamerad das behauptet. Überhaupt wird die Protagonistin eigentlich permanent nur kritisiert und fertig gemacht. Am Ende kommt sie zu dem Schluss, dass sie auch an allem Schuld sein mus (sie will beispielsweise dem Bruder in Englisch helfen, weil sie ein schlechtes Gewissen hat, dass er die Sommerferien daheim verbringen musste). Sicher sind das alles realistische Gegebenheiten. Was mich aber stört: Dass im Buch kaum aufgeklärt wird, dass das alles eben genau zu dieser Magersucht geführt hat. Der Leistungsdruck, das Desinteresse der Eltern und auhc der besten Freundin und dann die Schuldzuweisungen. Was ich gut finde: Die Protagonisin lernt in der Klinik eine neue beste Freundin kennen und verleibt sich auch neu - ich finde es wichtig, dass sie so ein Stück weit aus ihrem vergifteten Umfeld der angeblichen alten Freunde rauskommt. Nur leider sind das alles Schlüsse, die man selber ziehen muss. Ich hätte mir da mehr Aufklärung gewünscht.
☆ INHALT ☆ Sina wäre gerne so schlank wie ihre Freundin Melli - vor allem, weil sie auch so gerne in die coole Jeans passen möchte. Sie will auch nicht mehr als "fette Sehkuh" gesehen werden. Also beginnt Sina eine Diät - eine Diät, die schon bald verheerende Folgen nach sich zieht...
☆ MEINUNG ☆ Grundsätzlich mochte ich den mit 192 Seiten eher kurzweiligen Roman. Ich fand es spannend und erschreckend, zu lesen, wie die Magersucht Sinas Denken beherrscht. Dabei liest sich das Buch ein bisschen wie ein Erfahrungsbericht aus Sinas Perspektive. Der Leser bekommt direkt mit, was in Sina vorgeht und was mit ihr passiert.
Allerdings fand ich es ein bisschen ... befremdlich, dass der Roman erstmals 2002 erschienen war (diese Ausgabe ist von 2005). Für mich lesen sich die Charaktere aus den vorangegangenen Jahrzehnten, wenn ich ehrlich sein soll. Also, daher weiß ich nicht genau, inwiefern die Aktualität zu beurteilen ist. Daneben habe ich lange gebraucht, ehe ich die Passagen mit veränderter Formatierung als Träume identifizieren konnte - und selbst jetzt bin ich unsicher, ob meine Einordnung richtig ist. Da wäre es schön gewesen, wenn die Autorin das klarer definiert hätte.
Ich vermag auch nicht darüber zu urteilen, inwieweit der Roman klischeehaft ist. Aber ich muss zugeben, dass das Bild, dass ich über die Essstörung im Kopf hatte, bestätigt wurde. Aber ob das jetzt wirklich Klischee ist, weiß ich nicht. Ich fand es interessant, Sinas Fort- und Rückschritte zu verfolgen. Deshalb gebe ich 3 ☆☆☆ - "I liked it ". :)
Meine Meinung Sina ist nicht dick, aber auch nicht wirklich schlank. Genau wie der Rest ihrer Familie. Nachdem Sina bei einer Familienfeier massenweise Essen zu sich nimmt, passt sie nicht in die Spinnenjeans ihrer besten Freundin. Daraufhin fasst Sina einen Entschluss: Sie will abnehmen.
Mit einer Radikaldiät und viel Sport quält sich Sina täglich aufs Neue. Als ihr die Jeans endlich passt, kann sie sich kaum darüber freuen, stattdessen will sie noch mehr abnehmen. Sina isst immer weniger und schmeißt sogar das Essen weg, welches ihre Mutter ihr morgens macht. Sina flüchtet immer mehr in ihren Sport, bis zu dem Tag, an dem sie im Schwimmbad zusammenbricht.
Sie wird ins Krankenhaus eingeliefert und künstlich ernährt. Sina soll zunehmen und neu lernen, Nahrung aufzunehmen. Als sie weiterhin die Nahrung verweigert, wird sie in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Doch wird ihr die Therapie helfen?
„Dann bin ich eben weg“ ist ein Jugendbuch, dass gleichzeitig Mut macht, aber auch abschreckt.
Vor allem das Verhalten der einzelnen Charaktere zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen im Bereich Gewicht auseinandergehen.
Sina redet sich immer wieder ein, zu dick zu sein, obwohl sie es nicht wirklich ist. Ihre Unsicherheit und ihr Neid auf dünnere Mädchen treiben sie nicht nur in die Magersucht, sondern sorgen auch dafür, dass sich das Mädchen noch mehr von ihren Mitmenschen abkapselt. So meidet sie das gemeinsame Essen mit der Familie und den Freunden, indem sie bei beiden Seiten erklärt, dass sie schon gegessen hätte.
Vor allem die Aufzeichnungen darüber, was sie am Tag verteilt gegessen hat, zeigen nochmal, wie verzweifelt sie sein muss.
Der Schreibstil ist sehr feinfühlig ausgewählt und das Buch liest sich sehr flüssig und recht schnell.
Das Buch hat mich sehr berührt und macht erneut deutlich, dass jeder von der Krankheit Magersucht betroffen sein, wenn man nicht auf sich achtet. Ein tolles Jugendbuch!
Das Buch ist einfach geschrieben, wodurch man es sehr schnell lesen kann. Es wurden viele Klischees benutzt und ist eher dunkel, trotzdem habe ich das Buch jetzt schon zum zweiten Mal gelesen. Für Menschen mit einer Essstörung ist das Buch definitiv nicht zu empfehlen, weil es sehr triggernd sein kann.
Sina ist ein ganz normales Mädchen, das ein glückliches Leben führt. So lange bis sie plötzlich nicht mehr in die enge Jeans ihrer besten Freundin passt. Gleichzeitig beginnen Verwandte sich über sie lustig zu machen. Sina beschließt abzunehmen. Am Anfang klappt alles nach Plan - sogar ihr Schwarm beachtet sie plötzlich. Doch dann gerät das Kalorienzählen außer Kontrolle. Schließlich ist sogar ihr Leben in Gefahr.
Spoiler-Warnung:
Ich verrate in dieser Rezension das grobe Ende des Buches (ohne Details). Ich denke nicht, dass dieses Wissen, irgendetwas beim Lesen kaputt macht, zumal man sich die Richtung, in die das Buch geht, sehr schnell denken kann. Es geht um die einzelnen Szenen und die Entwicklung an sich und nicht um die letzten Sätzen. Wer trotzdem lieber im ungewissen bleiben möchte, sollte diese Rezension lieber nicht lesen.
Meine Meinung:
Themenbücher wie dieses hier sind, meiner Meinung nach, wirklich schwer zu bewerten. Es spielt hier noch stärker als sonst hinein, was man eigentlich gesucht hat: Einfach nur einen Roman, der in der Realität spielt, ein Selbsthilfebuch in Romanform, eine Hauptfigur zum identifizieren ... Ich habe keinen Bezug zu Magersucht. Stattdessen wollte ich einfach mal in dieses Genre reinschnuppern. In der Bibliothek habe ich dann dieses Buch entdeckt, dessen Schreibstil mir beim reinlesen gefallen hat.
Neben dem Schreibstil ist mir beim ersten Durchblättern noch etwas anderes aufgefallen: Jedes Kapitel beginnt mit einer List aller an diesem Tag gegessenen Lebensmittel. Jeder Tag ein Beispiel für viele Tage, die Sina zu dieser Zeit durchmacht. Dadurch enthält jede Liste eine wichtige Aussage. Teilweise wird auf die einzelnen Lebensmittel auch nochmal in den Kapiteln selbst eingegangen. Die nüchterne Aussage, dass Sina eine Pizza gegessen hat, wirkt auf den ersten Blick wie ein gutes Zeichen. Interessant ist jedoch, wie sie sie gegessen hat und wie sie psychisch damit umging. Diese Idee gefällt mir sehr gut.
Schön ist ebenfalls Sinas Charakterentwicklung. Das Buch beginnt mit Sinas Idee abzunehmen und endet mit ihrer Genesung von der Magersucht. Am Ende ist sie ein anderer Mensch. Im Laufe der Magersucht wird deutlich, dass gewisse Veranlagungen zu einer solchen Krankheit die ganze Zeit da waren. Diese sind jedoch nicht in Stein gemeißelt. Sina arbeitet daran und zeigt dadurch, dass es auch andere Mädchen (und Jungen!) schaffen können. Die anderen Charaktere verändern sich dagegen kaum. Nur ihre Beziehung zu Sina ändert sich. Das finde ich einen interessanten Ansatz, der auch zur Aussage des Buches passt. Sinas Therapeutin sagt an einer Stelle sinngemäß, dass Sina nicht ihre Mutter, aber ihre eigenen Reaktionen verändern könnte. Wer das wirklich erkennt und umsetzt, wird vermutlich nicht nur gegen die Magersucht gewinnen, sondern auch insgesamt ein glücklicheres Leben führen. Aber das schreibt sich leider nur so einfach ...
Eine Gefahr bei solchen Themenbüchern ist natürlich, dass jugendliche Leser genau die falsche Aussage mitnehmen. Das heißt, dass sie keine Hilfe, sondern eine Anleitung in die Magersucht finden. Wer nur den Anfang liest, dem könnte genau das passieren. Es ist unheimlich gut beschrieben, wie Sina ihre ersten Erfolge beim Abnehmen "feiert" (wirklich glücklich ist sie nicht) und wie sie sie erreicht. So nimmt sie das Hungergefühl schnell als Erfolg war. Hunger bedeutet, sie ist stark geblieben. Das könnte man auf den ersten Blick möglicherweise wirklich als "vorbildlich" empfinden.
Aber dann tauchen die schrecklichen Seiten der Magersucht auf. Und während Sina noch zu krank ist, um das zu begreifen, bemerkt der Leser zwangsweise in was für eine Lage sie sich selbst gebracht hat. Magersucht ist lebensgefährlich. Gleichzeitig kann sich der Leser sehr gut mit Sina identifizieren und möchte selbstverständlich nicht das sie stirbt. Und ich glaube, dass diese doppelte Sicht (Sinas Perspektive, in die man sich hineinversetzen kann, und der eigene gesunde Menschenverstand, mit dem man die Geschichte liest) dafür sorgt, dass betroffene Leser/Innen Motivation und einen Weg hinaus finden. Aber sicher weiß ich das natürlich nicht.
Was ich jedoch sicher weiß, ist das die Autorin sehr einfühlsam und geschickt mit den Gefühlen von Sina umgeht. Ich konnte Magersucht nie nachvollziehen. Und kann es auch jetzt nicht wirklich. Wenn ich ehrlich bin, fehlt mir vermutlich auch die Geduld. Dennoch hatte ich dank diesem Buch zum ersten Mal das Gefühl wenigstens ein klein wenig Ahnung zu bekommen und mit einer betroffenen Person mitfühlen zu können. Natürlich ist das in einem Roman einfacher als in der echten Welt. Aber vielleicht helfen solche Bücher, das ich (und andere Leser) generell ein klein wenig mehr Verständnis für die Mitmenschen bekommen und ein bisschen einfühlsamer werde. Wenn ein Buch das schafft, erreicht es meiner Meinung nach sehr viel.
Insgesamt: Das Buch ist wirklich schön geschrieben und für jeden geeignet, der entweder ein konkretes Interesse an Magersucht hat oder gerne Romane liest, die auf wahren Tatsachen beruhen. Aus meiner Sicht verdient "Dann bin ich eben weg" 5 von 5 Katzen.
3/5⭐️ Dies ist mein erstes Buch, welches ich über die Thematik gelesen habe. Trotz allem hab ich mich schon etwas ausgekannt, da es einen Magersuchtsfall in meinem Bekanntenkreis gab. Ich hatte zu Beginn ein eher mulmiges Gefühl, aber jetzt kann ich sagen, dass es hilft, den Verlauf der Krankheit besser zu verstehen. Gut fande ich, dass am Anfang jeden Kapitels stand, wie viel die Protagonisten Sina wiegt und was sie an einem Tag so gegessen hat. So hätte man gleich einen besseren Eindruck davon und konnte sich zu jedem Zeitpunkt ein gutes Bild über ihre Ernährungsweise verschaffen. Außerdem kann man durch dieses Buch als Außenstehender vielleicht den Weg besser verstehen, den man durchmacht. Meiner Meinung nach sollte jeder, vor allem aber Mädchen im Alter von 14 bis 20, mal ein Buch über diese Krankheit lesen. Man sieht hör einfach deutlich, dass es einen schwerwiegenden Krankheit ist, die, wenn sie nicht behandelt wird, auch zu schlimmeren Funktionsverlusten führen kann. Man sieht auch einfach, welches falsche Bild Magersüchtigen von sich haben und mit keinem Gewicht zufrieden sind, egal wie niedrig es ist. Gerade bei Mädchen ist dieses Thema sehr im Vodergrund, auch dieses ständige vergleichen mit anderen Mädchen, weshalb es so wichtig ist, Ihnen klar zu machen, was alles passieren kann und was alles auf dem Spiel steht. Was mir an diesem Buch allerdings gar nicht gefallen hat, war wie der Weg aus der Magersucht beschrieben wird. In dieser Geschichte wirkt es sehr leicht und hört sich gar nicht mehr so schlimm an. Dem entspricht die Wahrheit allerdings gar nicht. Es ist ein unglaublich härter und länger Weg. Auch wurde die Zeit auf der offenen Station nicht erwähnt, was mich als Leser sehr interessiert hätte, wie es dort zugeht und was die wesentlichen Unterschiede zur geschlossenen Station sind. Mir haben auch die Gefühle gefehlt. Mich hätte interessiert wie Sina sich gefühlt hat, was sie gedacht hat usw. Der Tiefgang hat mir hier einfach gefehlt. Außerdem konnte ich die Mutter null nachvollziehen. Sie hat ihre Tochter nicht unterstützt und war auch nicht wirklich für sie da. Sie hätte die Krankheit viel früher merken können, wenn sie sich mehr Mühe gegeben hätte. Es wird nicht mein letztes Buch zu diesem Thema bleiben, aber ich hätte mir hier einfach mehr Tiefgang gewünscht, so dass es mich komplett berührt und mitgerissen hätte.
Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, das Buch "Dann bin ich eben weg" von Christine Feher zu lesen, und ich muss sagen, es war okay, aber nicht außergewöhnlich. Das Buch behandelt das Thema Essstörungen, enthält jedoch einige Vorurteile, die es über dieses Thema gibt. Es ist wichtig zu beachten, dass das Buch von persönlichen Erfahrungen und subjektiven Perspektiven geprägt ist.
Ein Aspekt, den ich besonders positiv fand, war die Darstellung der Therapeutin im Buch. Die Szene mit ihr war gut geschrieben und zeigte die Bedeutung einer professionellen Unterstützung und Therapie bei der Bewältigung von Essstörungen. Die Autorin vermittelte den Eindruck, dass Hilfe und Verständnis von außen wichtig sind, um den Weg der Genesung zu beschreiten.
Allerdings muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz realitätsgenau ist. Es ist wichtig anzumerken, dass Essstörungen sehr individuell sind und Menschen unterschiedliche Erfahrungen damit machen. Was im Buch beschrieben wird, spiegelt möglicherweise nicht immer die Realität wider und es ist wichtig, dies im Hinterkopf zu behalten. Jeder Kampf gegen eine Essstörung ist einzigartig, und es ist nicht immer so, wie es im Buch dargestellt wird.
Darüber hinaus fand ich, dass das Buch einige stereotype Vorstellungen über Essstörungen verstärkt. Es ist bedauerlich, dass solche Vorurteile immer noch existieren und durch Bücher und andere Medien weiterverbreitet werden. Es ist wichtig, dass Autoren, insbesondere wenn sie über sensible Themen wie Essstörungen schreiben, sich bewusst sind, welche Auswirkungen ihre Darstellungen haben können und versuchen, Klischees und Vorurteile zu vermeiden.
Insgesamt war "Dann bin ich eben weg" eine durchschnittliche Lektüre, die einige Aspekte des Themas Essstörungen behandelt. Es ist wichtig, das Buch kritisch zu betrachten und zu erkennen, dass es möglicherweise nicht die volle Bandbreite der Erfahrungen von Menschen mit Essstörungen abdeckt. Es ist ein Buch, das einen Denkanstoß geben kann, aber es ist ratsam, auch andere Ressourcen und Erfahrungsberichte heranzuziehen, um ein umfassenderes Bild zu erhalten.
Abschließend möchte ich betonen, dass es wichtig ist, Empathie und Verständnis für Menschen mit Essstörungen zu zeigen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema erfordert sensible und respektvolle Ansätze, um Vorurteile abzubauen und tatsächliche Erfahrungen angemessen zu reflektieren.
Ich habe früher bereits mehrere Bücher über Magersucht gelesen. Die meisten, wie auch dieses, sind sich sehr ähnlich und bedienen viele Klischees. Für Menschen, die ein schwieriges Verhältnis zum Essen haben ist das Buch nicht empfehlenswert. Man kann sich in die Protagonistin hineinversetzen und versteht vor allem zu Beginn, wie sie sich fühlt. Auf den wenigen Seiten ist es schwer, eine ganze Welt zu erschaffen und einiges zu den Hintergründen bleibt etwas auf der Stecke. Dafür lässt sich das Buch leicht in wenigen Stunden weglesen. Besonders gefällt mir der Beginn der Kapitel mit den Ernährungstagebuch und Gewichtsangaben, da man anschaulich sehen kann, wie sich die Krankheit bei Sina entwickelt. Dies ist wohl aber sicher auch ein Trigger für Menschen mit Problemen in der Richtung. Für mich war das Buch ein wenig einseitig. Die Krankheit verläuft extrem linear, ohne große Ausrutscher, Fressattacken und der Körperhass kommt nicht wirklich rüber, damit ist das Buch meiner Meinung nach nicht sehr realitätsnah. Trotzdem ist es interessant, hier den Werdegang der Krankheit bei Sina zu sehen, den man auch irgendwie nachvollziehen kann. Ich finde es kritisch, dass das Buch ab 12 Jahren empfohlen wird, da es in dem Alter relativ normal ist, dass Jugendliche Selbstzweifel haben. Im Nachhinein würde ich auch sagen, dass ich ebenfalls zu jung war, um solche Bücher differenziert zu betrachten und mich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen (war glaub 13 oder 14).
Eine super gutes Buch über die Entwicklung von einer Magersucht. Ich habe das Buch schon zweimal gelesen und es hält einen in seinem Bann gefangen. Besonders gut gelungen finde ich die schleichende Entwicklung der Magersucht sowie die gut beschriebenen Reaktionen auf die Essstörung der Protagonist. Es ist sehr realistisch geschrieben, indem sie, nachdem sie eine zeitlang in der Klinik war, wieder anfängt ihrer Esstörung nachzugehen. Denn häufig werden Leute mit Essstörungen und anderen psychischen Krankheiten eine Klink gesteckt und dann wird gedacht das wars. Doch in Wirklichkeit verstehen psychischkranke Menschen gar nicht das Problem, denn in diesem Fall ist die Essstörung etwas wofür es sich lohnt zu kämpfen um ihre Ziele zu erreichen. Und in dem Buch wird einfach die gute Message rübergebracht, dass einerseits Worte egal wie locker sie gemeint sind verletzend sein können, als auch die Schönheitsideal und die leichte Verformbarkeit von jungen Menschen im Jugendalter, aber auch das psychischkranke Menschen ihre Krankheit selbst als solche anerkennen und sich von sich aus Hilfe holen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Dieses Buch ist nicht sehr anspruchsvoll und teilweise auch absolut nicht realitätsnah, ABER es zeigt die Gefühle von unserer Protagonistin Sina sehr schön auf und auch die verschiedenen Stadien der behandelten Krankheit werden durchleuchtet. Ich mochte vor allem die aufgeführte Essensliste, mit den Nahrungsmitteln, die Sina an dem jeweiligen Tag zu sich genommen hat, und ihrem dazugehörigen Gewicht.
I read this book to work on my German (my wife is from Germany), and in the process of improving my German, I learned a lot more about anorexia. I finished this book believing that everyone should read it.
Das Buch hat mich sehr bewegt und ich muss jetzt immernoch oft daran denken. Es behandelt das Thema Essstörung sehr gut und es war echt krass über so etwas zu lesen.
Meine Meinung Sina ist nicht dick, aber auch nicht wirklich schlank. Genau wie der Rest ihrer Familie. Nachdem Sina bei einer Familienfeier massenweise Essen zu sich nimmt, passt sie nicht in die Spinnenjeans ihrer besten Freundin. Daraufhin fasst Sina einen Entschluss: Sie will abnehmen.
Mit einer Radikaldiät und viel Sport quält sich Sina täglich aufs Neue. Als ihr die Jeans endlich passt, kann sie sich kaum darüber freuen, stattdessen will sie noch mehr abnehmen. Sina isst immer weniger und schmeißt sogar das Essen weg, welches ihre Mutter ihr morgens macht. Sina flüchtet immer mehr in ihren Sport, bis zu dem Tag, an dem sie im Schwimmbad zusammenbricht.
Sie wird ins Krankenhaus eingeliefert und künstlich ernährt. Sina soll zunehmen und neu lernen, Nahrung aufzunehmen. Als sie weiterhin die Nahrung verweigert, wird sie in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Doch wird ihr die Therapie helfen?
„Dann bin ich eben weg“ ist ein Jugendbuch, dass gleichzeitig Mut macht, aber auch abschreckt.
Vor allem das Verhalten der einzelnen Charaktere zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen im Bereich Gewicht auseinandergehen.
Sina redet sich immer wieder ein, zu dick zu sein, obwohl sie es nicht wirklich ist. Ihre Unsicherheit und ihr Neid auf dünnere Mädchen treiben sie nicht nur in die Magersucht, sondern sorgen auch dafür, dass sich das Mädchen noch mehr von ihren Mitmenschen abkapselt. So meidet sie das gemeinsame Essen mit der Familie und den Freunden, indem sie bei beiden Seiten erklärt, dass sie schon gegessen hätte.
Vor allem die Aufzeichnungen darüber, was sie am Tag verteilt gegessen hat, zeigen nochmal, wie verzweifelt sie sein muss.
Der Schreibstil ist sehr feinfühlig ausgewählt und das Buch liest sich sehr flüssig und recht schnell.
Das Buch hat mich sehr berührt und macht erneut deutlich, dass jeder von der Krankheit Magersucht betroffen sein, wenn man nicht auf sich achtet. Ein tolles Jugendbuch!
Ich habe das Buch vor ein paar Stunden angefangen zu lesen...und hab es sofort durchgelesen. Da es nur fast 200 Seiten hat und dazu noch sehr fesselnd ist. Man möchte wissen, wie es mit Sinas Leben weitergeht, kann man es daher auch sehr schnell durchbekommen! Zwischendurch habe ich mir andere Reviews angeschaut und bin ins Wanken geraten, ob das Buch wirklich so gut für junge Mädchen ist. Einige Eltern berichten davon, dass ihre Kinder erst durch das Buch auf die Idee gekommen sind abzunehmen. Ich habe daraufhin irritiert weitergelesen. Das Buch ist sehr oberflächlich geschrieben und man erhält keinen weiteren Einblick in das Gefühlschaos des Hauptcharakters. Man sieht eher, was sie Autorin über das Thema denkt ohne dass sie die Verzweiflung und eventuelle Depression dahinter versteht. Es ist ein sehr schöner und gutgemeinter Roman, aber keine "Geschichte einer Magersucht" aus dem wirklichen Blickwinkel einer betroffenen Person. Meiner Meinung nach auf keinen Fall empfehlenswert für ungefestigte Jugendliche (Mädchen).
>> Authentische Geschichte, die Mut macht, dem Schlankheitswahn zu trotzen <<
Von wegen! Dieses Buch ist eine Ansammlung von Klischees, ummantelt von einer belangloses, schon 100 mal dagewesene Story. Hätte es nicht dieses im Kopf hängen bleibenden Titel hätte ich es wohl ganz verdrängt. Ich habe das Buch in meiner Teeny Zeit gelesen, als meine Ansprüche noch nicht so hoch waren, aber selbst damals fand ich den Schreibstiel nicht sonderlich prickelnd - um es mal freundlich auszudrücken.
Das einzige was ich an diesem Buch mochte, waren die Essens-Tagebuch Einträge durch den sich der Verlauf ihrer Krankheit mit verfolgen lässt. Außerdem ist es mit 200 Seiten ein gutes Buch für zwischen durch – Wenn einen die oben Angeführten Punkte nicht stören.
Würde ich dieses Buch jemanden empfehlen? Nun, das ist nicht so einfach. Ich glaube das jüngere Leser (12/13 J.), die noch nicht so viele Bücher über Essstörungen gelesen haben, durchaus genießen können. Wenn man aber viel wert auf Realismus legt, sollte man weiter suchen.
It's an easy and fast read, but the writing was unmistakinly aimed at a younger audience and I found the story lacking in depth. Most of the time it seemed like the author was just going down a list of what the typical anoxeric girl would think and do, and in the process created a character was extremely interchangeable and who I found it difficult to care for at all - just like the story which was far from unique. Maybe the book can help someone who has never had any contact to the issue with understanding the basic ideas of it... but I'm not sure and from what I read in other reviews, I doubt it.
Die Dialoge waren etwas flach, sowie die Erzählweise allgemein. Aber um fair zu sein muss ich mir in Gedanken rufen, dass es sich hier auch um ein Jugendbuch handelt. Dennoch gibt es einen relativ guten Einblick in die Marterie. Das an manche Kapitel gefügt Esstagebuch ist erschreckend und zeigt gut die drastische Entwicklung. Gerade das Umfeld der Person in der Geschichte gibt einem zu denken. Besonders im Hinblick auf "Wie sehr darf ich mich in das Leben anderer einmischen? Ab wann ist der Schlankheitswahn einer Person gleich eine Magersucht?".
Ich hatte mir zu Anfang nicht so viel von diesem Buch erwartet aber als ich angefangen habe zu lesen konnte ich nicht mehr aufhören! Das Buch zeigt sehr schön wie ein übergewichtiges Mädchen sehr schnell magersüchtig wird und mir hat auch gefallen dass am anfang von jedem Kapitel steht, was sie am ganzen Tag gegessen hat! Muss man nicht unbedingt gelesen haben, aber für Leute die sich für Essstörungen usw. interessieren ist dies hier genau das richtige Buch!
ich fand dieses Buch wirklich richtig gut so gut geschrieben ich fande man hat richtig gemerkt wie sich die Autorin mit dem Thema Magersucht auseinander gesetzt hat also von mir gab es für dieses wirklich gute Buch fünf Sterne