Die 28-jährige Bonnie Milligan lebt mit ihrem kleinen Sohn Josh in Dublin. Eines Tages entdeckt sie im Bus ein Bündel handschriftlicher Musiknoten. Spontan fasst sie den Entschluss, den Besitzer ausfindig zu machen. Ihre Nachforschungen nach dem geheimnisvollen Komponisten führen sie an die Westküste Irlands, wo sie in einem malerischen Ort am Meer auf eine Reihe eigenwilliger Charaktere stößt – und ohne es zu ahnen, auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis. Der Schlüssel dazu scheint ein Liebeslied für eine Unbekannte zu sein, das auf magische Weise auch für Bonnies Leben eine ganz besondere Bedeutung erhält ...
im Buddyread gemeinsam mit @herzsprung_momente , dass wir die Abschnitte zum größten Zeil nicht eingehalten haben, weil wir einfach wissen wollten wir es weitergeht, spricht glaub ich für sich 😅
Die unterschiedlichen Protagonisten überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. Gerade Josh hat durch seine herzliche Art mein Mutterherz im Sturm erobert.
Das Setting in Irland hat mich direkt abgeholt und auch wenn ich selbst noch nicht dort Urlaub gemacht habe, ist es der Autorin gelungen mir diesen nahezuführen. Diese wundervolle Umgebung wird mit dem malerischen Cover sehr gut da gestellt. Der leichte und fließende Schreibstil trägt einen Seite für Seite bis zum Ende des Buches.
Eine wundervolle, tiefgründige Geschichte, die zu Tränen rührt. Erzählungen aus der Gegenwart und Vergangenheit sind harmonisch im Einklang. Dies wird definitiv nicht das letzte Mal sein, das ich ein Buch von der Autorin gelesen habe. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5
In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Claudia Winter auf die grüne Insel, mein absolutes Sehnsuchtsland. Schon beim Anblick des traumhaften Covers komme ich regelrecht ins Schwärmen. Und bei dieser unglaublichen Reise in die Vergangenheit lerne ich wunderbare Menschen und ihre Geschichte kennen. Der Inhalt: Die 28-jährige Bonnie Milligan lebt mit ihrem Sohn Josh in Dublin. Eines Tages entdeckt sie im Bus ein Bündel handschriftlicher Musiknoten. Spontan fasst sie den Entschluss, den Besitzer ausfindig zu machen. Ihre Nachforschungen nach dem geheimnisvollen Komponisten führen sie an die Westküste Irlands, wo sie in einem malerischen Ort am Meer auf eine Reihe eigenwilliger Charaktere stößt – und ohne es zu ahnen, auf ein lange verborgenes Familiengeheimnis. Der Schlüssel dazu scheint ein Liebeslied für eine unbekannte Frau zu sein, das auf magische Weise auch für Bonnies Leben eine ganz besondere Bedeutung erhält. Wow! Was für eine berührende und unter die Haut gehende Geschichte. Noch jetzt nach Beendigung dieser Traumlektüre, die mich von Anfang in ihren Bann gezogen hat, werde ich von zahlreichen Emotionen übermannt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach großartig. Ich habe wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge und fühle mich von ersten Augenblick an wohl. Ich lerne liebenswerte Menschen kennen, mit denen ich eine aufregende Reise durch die herrliche Landschaft Irlands mache und in die raue Schönheit Connemaras habe ich mich bei meinem ersten Besuch auf der grünen Insel verliebt. Verliebt habe ich mich auch in Josh, den unglaublichen Sohn unserer Protagonistin Bonnie, die auch sofort ins Herz geschlossen habe. Eine unglaubliche Einheit die Mutter und Sohn bilden und wie sie sich allen Widrigkeiten entgegensetzen – bewundernswert. Und kaum zu glauben, welches Abenteuer auf die beiden wartet, nur weil sie im Bus diese Noten gefunden haben. Mit dem sympathischen ehemaligen Musiklehrer Robert begeben sie sich auf eine spannende Reise, kommen einem Familiengeheimnis auf die Spur und nach dieser Reise ist nichts mehr wie es vorher war. Noch jetzt habe ich das herrliche Klavier- und Geigenspiel im Ohr und habe beim Lesen auch den einen oder anderen Song mitgesummt. Begeistert bin ich von all den irischen Ausdrücken, die in der Traumlektüre vorkommen. Dafür gibt’s am Ende des Buches ein Irisches Glossar. Ich habe meinem Aufenthalt in dem kleinen irischen Dorf sehr genossen und werde ihn sicher nicht vergessen. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Für mich ein Lesehighlight, mit dem ich Traumlesestunden verbracht habe. Selbstverständlich vergebe ich für dieses tolle Lesevergnügen gerne 5 Sterne.
Als die alleinerziehende Bonnie Milligan mit ihrem kleinen Sohn Josh im Bus eine blaue Mappe mit Noten findet, fasst sie spontan den Entschluss den Besitzer ausfindig zu machen. Zwischen den handschriftlichen Notenblättern findet sie einen Zeitungsartikel über dem berühmten Pianisten Robert Brenner und macht sich quer durch Dublin auf den Weg zum Haus des Professors. Als er die Noten sieht, reagiert er eigentümlich. Obwohl er abstreitet, dass es seine Mappe ist, erkennt er, wer eines der Lieder geschrieben hat und möchte sie Bonnie abkaufen. Bonnie reagiert ungehalten und macht sich mit der Mappe wieder auf dem Weg nach Hause. Als jedoch ein Wasserrohrbruch ihre Wohnung für einige Tage unbewohnbar macht, denkt sie nochmals über Brenners Angebot nach. Doch diesmal hat Brenner einen anderen Vorschlag: Bonnie soll ihn an einem ganz bestimmten Ort führen, wo er den Komponisten vermutet. Gemeinsam mit Josh und seinem Kater Sir Francis machen sich Bonnie und der Professor auf dem Weg entlang der Westküste Irlands nach Ballystone, einem kleinen Ort an dem jährlich ein großes Musikfestival stattfindet. Dort vermutet Brenner den geheimen Verfasser der Musikstücke.....
Claudia Winter erzählt die Geschichte rund um die Komposition von "Ein Lied für Molly" und dessen Hintergrund auf zwei Zeitebenen. Dabei lernen wir im Vergangenheitsstrang aus dem Jahr 2001 den deutschstämmigen Musiklehrer und Pianisten Robert Brenner kennen, der seinen Schülern die Musik näher bringen möchte. Neben dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, den ich bereits kenne, war für mich das Thema Musik ein weiterer Grund das Buch anzufragen. Ich liebe Musik und bin auch beruflich damit verbunden. In der Gegenwart begleiten wir Robert Brenner, Bonnie und Josh auf ihren Roadtrip und der weiteren Suche nach dem Komponisten des Liedes "Für Molly". Die äußerst eigenwilligen Dorfbewohner von Ballystone spielen dabei eine weitere große Rolle. Mir hat - wie fast immer - der Teil aus der Vergangenheit ein kleines bisschen besser gefallen, als die Handlung in der Gegenwart.
Claudia Winter bezauberte mich ein weiteres Mal mit ihrem neuen Roman, der diesmal in Irland spielt. Sie fängt den Charme der Grünen Insel ganz wunderbar ein. Die bildhafte Landschaftsbeschreibung und das Dorfleben wird von der Autorin sehr lebendig dargestellt. Ich sah die grünen Hügel vor mir und hörte die Wellen an die Klippen schlagen. Am liebsten hätte ich mir beim Lesen noch ein Glas Whiskey gegönnt...einen irischen selbstverständlich..und dabei "Bittersweet Symphony" gehört. Wem dies noch nicht genug ist, kann sich die Playlist der Autorin anhören oder die am Ende niedergeschriebenen Rezepte zum Nachkochen ausprobieren. Béile!
Mit ihrem bezaubernden und bildhaften Schreibstil hat mich die Autorin ein weiteres Mal überzeugt.
Fazit: Ein wunderbarer Wohlfühlroman, der einem in die Welt der Musik und nach Irland entführt. Mir hat diese berührende Geschichte über das Leben, die Musik, die Liebe und den Mut zum Neuanfang sehr gut gefallen und empfehle diesen Roman sehr gerne weiter.
>>...Neben der Malerei und der Literatur ist die Musik eines der wenigen Dinge, das uns Menschen seit Jahrtausenden verbindet. Sie funktioniert wie eine Art sozialer Klebstoff: Wenn wir zusammen musizieren, singen und tanzen, schenkt uns das ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Das macht die Musik so wichtig, für uns als Gesellschaft, aber auch für jeden einzelnen. ...<<
...Und so machen wir uns in "Ein Lied für Molly" von Claudia Winter mit Bonnie und ihrem Sohn auf die Suche nach dem Besitzer eines Liedes und mehr möchte ich zum Inhalt an dieser Stelle auch gar nicht verraten, denn auf dieser Suche begegnen die beiden Robert, der uns als Leser mitunter in die Vergangenheit nimmt, uns seine Geschichte erzählt. Dieser Erzählstrang hat mich tatsächlich innerhalb der ganzen Geschichte am meisten bewegt, berührt und Musik als solches in den Vordergrund gerückt und gezeigt, was Musik alles bewirken kann. Zu Bonnie konnte ich innerhalb des Lesens leider nicht wirklich einen Draht finden und so ging diese besondere Vergangenheit Roberts irgendwie für mich persönlich im gegenwärtigen Geplänkel rund um Bonnie etwas unter... Insgesamt ist mein Fazit dennoch positiv, Claudia Winter schreibt wirklich toll und baut immer wieder ganz besondere Momente mit ein, die mich sehr abgeholt haben! Daher möchte ich auf jeden fall gerne noch mal das ein oder andere Werk der Autorin lesen, auch wenn "Ein Lied für Molly" mich nicht in Gänze begeistern konnte.
>>Unsere Gefühle sind der Schlüssel dazu, wie wir anderen begegnen. ...<<
Bonnie Milligan ist eine junge Frau, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Mit ihrem kleinen Sohn Josh lebt sie in Dublin. Das Leben ist für die alleinerziehende Mutter kein Zuckerschlecken. Ein Wasserschaden macht ihr Haus unbewohnbar. Ihren Job als Bedienung verliert sie. Ihre geliebte ist Mutter verstorben. Stets hat sie in bestimmten Situationen die Stimme der geliebten Mutter im Ohr. Als sie in einem Bus einen blauen Ordner mit handgeschriebenen Noten findet, erfährt ihr Leben eine entscheidende Wende. Sie verspricht ihrem Sohn den Besitzer ausfindig zu machen. Anhand eines alten Zeitungsartikel im Ordner führt sie ihre Suche zum deutschen Starpianisten Robert Brenner. Der sonderbare alte Mann weiß erst nichts mit Molly und ihrem Sohn anzufangen. Jedoch üben die Noten auf ihn eine magische Anziehung aus. Zusammen macht sich das Trio auf den Weg nach Ballystone. Mit im Gepäck der einäugige Kater Sir Francis.
Obwohl die Reise nicht reibungslos verläuft, verlieben sich die drei auf Anhieb in den malerischen Ort an der Westküste. Wir erleben hier zwei Liebesgeschichten, wie sie dramatischer nicht sein können. Mal in der Vergangenheit 2001, mal in der Gegenwart 2019. Trotz vieler trauriger Ereignisse habe ich sehr viel Liebe und Romantik bei beiden Paaren erlebt. In der Vergangenheit hat sich Robert seiner Molly langsam genähert. Ich hatte Klavier und Geigenklänge im Ohr. In der Gegenwart lernt Bonnie einen Mann kennen der sich ihr gegenüber unmöglich benimmt und ihr Herz aus dem Takt bringt. Die Bewohner von Ballystone sind einfach nur wunderbar. Betrachten Fremde als Freunde, die man halt noch nicht kennt. Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben.
Die Geschichte dürfte vor allem Irland-Fans gefallen. Ich hatte den malerischen Ort stets vor Augen. Habe das Meer rauschen gehört und wunderbare Geigenklänge genossen. Dann wurde ich wieder mit romantischen Klavierklängen verwöhnt. Mein hungriger Magen wurde mit dem traditionellen Irish Stew gefüllt. Das ist nicht mein erstes Buch von Claudia Winter. Doch es ist das erste Mal, dass mich die Autorin zum Weinen gebracht hat. So viele Missverständnisse und so viel Leid mussten die Liebenden ertragen. Ein Lied, welches zu spät gespielt wird. Ein Kind welches seine Mutter vermisst und in dem Glauben lebt, dass diese nichts mehr von ihm wissen will. Beim Geigenspiel *My Bonnie is over the Ocean* ist es dann endgültig um mich geschehen. Aber da war ich nicht die Einzige. Kaum einer aus Ballystone hatte noch trockene Augen. Was die Geschichte mit mir gemacht hat, hätte ich so nicht erwartet.
Fazit:
In dieser wunderbaren Geschichte finden Menschen zusammen, die eigentlich schon von jeher zusammen gehören. Man sollte sie nicht gelesen haben. Nein, man muss sie lesen. Wer verzichtet denn schon freiwillig auf eine wunderschöne Reise nach Irland. Wer will denn schon auf die Bekanntschaft toller Menschen verzichten. Wer würde sich nicht auf die Suche nach einem einäugigen Kater begeben. Ach, und noch was. Es ist nie zu spät, für ein persönliches Lied …..
Nette Geschichte mit sympathischen Figuren. Mehr aber auch nicht. Für meinen Geschmack ein bisschen zu vorhersehbar und die Hindernisse waren nie eine ernsthafte Bedrohung für das Happy End und dadurch nicht ganz glaubwürdig. Sogar der Gangsterboss ist am Ende nur ein netter Opa mit großem Herz. Sprachlich hat mich stellenweise gestört, dass die Autorin anscheinend vergisst, dass ihre Figuren eigentlich Englisch sprechen (da die Geschichte ja in Irland spielt) und es daher keinen Sinn ergibt, wenn die Charaktere "vom Sie zum Du wechseln" oder wiederholt ein Wortspiel verwendet wird, das nur auf Deutsch funktioniert ("Anstrengung steht im Alphabet vor Erfolg. Und Weglaufen ganz hinten.").
This entire review has been hidden because of spoilers.
Bonnie kann noch immer nicht glauben, dass sie in dem kleinen Küstenort Ballystone gelandet ist. Gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Josh, ihrem widerspenstigen Kater Sir Francis und dem berühmtem Musikprofessor Robert Brenner sind sie einen ganzen Tag quer durch Irland gefahren auf der Suche nach dem Eigentümer der mysteriösen blauen Mappe.
Nur zwei Tage zuvor hatte sie mit ihrem Sohn zusammen einen Bus in Dublin bestiegen, der sie nach Hause bringen sollte, nach ihrem Besuch auf dem Friedhof. Dort fand sie zwischen einem Stapel der üblichen Zeitungen eine blaue Mappe, die neben einem beschriebenen Notenblatt eine Handvoll Zeitungsartikel über einen gewissen Robert Brenner beinhaltete. Da sie ihrem Sohn versprochen hatte die Mappe seinem Eigentümer zurück zu bringen, haben sie den Professor daheim aufgesucht. Leider gehörte die Mappe ihm nicht, er wollte sie dennoch an sich nehmen, doch Bonnie lehnte auch nach der Aussicht auf Geld ab. Sie hatte es schließlich versprochen.
Nur einen Tag später sah die Sache schon anders aus. Ihren Job im Pub hatte sie kurzfristig verloren und stand nun ohne Job und ohne Heim da. Denn in ihrer kleinen Wohnung war ein Wasserrohr geplatzt und die Handwerker legten nun eine Woche lang alles in Schutt und Asche. Die Unterkunft bei ihrer Nachbarin ist zwar durchaus lieb gemeint, aber leider mehr als ungemütlich. So ließ sie sich auf einen Deal mit dem Professor ein. Er dürfte die Mappe haben, aber sie bestimmte den Preis. Dass Robert Brenner sie sehr zu ihrer Überraschung einlud seine Suche nach dem Komponisten des Liedes aus der Mappe zu begleiten - oder eher Chauffeur zu spielen - hätte sie nicht erwartet. Aber was hatte sie zu verlieren?
Der alte Jaguar des Professors hat die Fahrt nicht ganz so gut aufgenommen und stand nun in der einzigen Werkstatt des Ortes. Liam Maguire brachte Bonnies Blut zum Kochen, leider nicht auf positive Art und Weise. Der eingebildete Werkstattbesitzer hatte sie abgekanzelt und sich dafür ordentlich was anhören müssen von ihr. Leider macht das den Wagen auch nicht schneller wieder fahrtüchtig. Zu allem Überfluss hatte sich der Professor eine Lebensmittelvergiftung zugezogen und lag im einzig freien Zimmer des Ortes. Dank des alljährlich stattfindenden Musikfestivals brummte der Ort vor Musikern und Touristen. So kamen Bonnie, Josh und der angesäuerte Kater in einem abgelegenen B&B unter, das seine besten Tage bereits hinter sich hatte und leer stand. Dumm nur, dass der Besitzer des Häuschens darüber nicht informiert wurde und so schnell auch gar nicht erwartet wurde.
Nun hatte Bonnie drei Probleme. Der Kater hat nach einem Tag im Transportkäfig das Weite gesucht und wird schrecklich von Josh vermisst, der Professor ist zu schwach um sich auf die Suche nach dem Eigentümer der Mappe zu machen und sie steht dem Werkstattbesitzer in seiner eigenen Küche gegenüber. Der will sie so schnell es geht los werden, schließlich hat er schon genug Probleme und ist verwirrt über die Anziehung, welche die junge Mutter auf ihn ausübt.
Der neue Roman Ein Lied für Molly von Claudia Winter entführt den Leser ins wundervolle Irland. Anders als ihre bisherigen Romane lockt hier das eher kühle und grüne Inselreich mit seinen weiten Wiesen, niedrigen Steinmauern und der rauen See. Ich bin ein bekennender Irlandfan und habe die Orte, die Landschaft und auch die Musik beim Lesen direkt gespürt.
Bonnie und Josh sind ein eingespieltes Team und der Kater Sir Francis gibt der Familie ein bisschen Würze. Bei den beiden läuft schief, was nur schieflaufen kann und dennoch lassen sie den Kopf nicht hängen. Sie machen das beste aus ihrer Situation und man spürt die Liebe von Mutter zu Sohn, aber auch besonders das Verständnis vom Sohn. So ein aufgewecktes und gleichzeitig feinfühliges Kind wünscht sich wohl jeder. Ich war schockverliebt.
Das Buch erzählt zwei Geschichten auf zwei Zeitebenen. Einmal das Leben von der Robert Brenner als Musiklehrer 18 Jahre zuvor und die Geschichte um Bonnie, Josh, Liam und den pensionierten Professor. Natürlich sind die Abschnitte immer so gewählt, dass es an strategisch spannenden Stellen aufhören muss ;o) Das hat sie wirklich drauf.
Ich mochte die Entwicklung der Charaktere, die Liebe zur Musik im ganzen Buch und auch die Liebe zur grünen Insel, die man immer wieder spürt. Wer nicht genug kriegen kann, findet am Ende des Buches sowohl eine Playlist der erwähnten Musikstücke und einige Rezepte für ein anständiges irisches Essen.
Was soll ich sagen? Ich habe das Buch geliebt und bin sehr dankbar, dass ich es vorab lesen durfte. Ab heute kann man es in jeder Buchhandlung finden und selbst auf die Reise gehen mit der kleinen Gemeinschaft. Habt dabei genauso viel Spaß wie ich und freut euch auf eine besondere Liebesgeschichte.
Claudia Winter bezaubert in ihrem neuen Roman mit einer feinfühligen Geschichte. Die Suche nach dem Besitzer handschriftlicher Musiknoten verschlägt die alleinerziehende Bonnie mit ihrem Sohn an die Westküste Irlands. Jede Menge spannende und eigenwillige Charaktere und ein altes Familiengeheimnis ziehen dabei nicht nur sie, sondern auch den Leser in seinen Bann. Manchmal braucht es nur einen zufälligen Fund, um etwas großes in Gang zu bringen.
Die Autorin schafft es gekonnt, verschiedene Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart zu verweben, denen man gut folgen kann und gut unterhalten wird. Es bleibt unterhaltsam und spannend bis zum Schluss und gerade das emotionale Ende hat es noch einmal in sich. Die Charaktere sind mitten aus dem Leben und dennoch einzigartig. Hervorragend charakterisiert fühlt man sich ihnen und der Geschichte sehr nah beim Lesen. Mit Humor wird der Geschichte eine Leichtigkeit verlieren, sie schafft es zudem, mit Tiefgang zu berühren. Die Kulisse Irlands ist ebenso hervorragend gelungen – die zauberhafte Landschaft, die Kultur und ihre Bewohner machen das Lesen zu einem kleinen Reise. Ob nun die verwunschene Welt der Musik oder die hartnäckige Suche nach der Wahrheit von Molly – der Roman begeistert mit einer Vielschichtigkeit und thematischen Tiefe. Sogar eine passende Playlist stellt die Autorin zur Verfügung, welche den Roman sehr passend begleitet.
„Ein Lied für Molly“ ist eine emotionale und berührende Geschichte, die durch ihre vielen einzigartigen Charaktere und das stimmungsvolle Setting in Irland punktet. Ein Familienroman über das Suchen und Finden, Loslassen und Ankommen, der mich sehr berühren konnte.
Es ist die Geschichte von Bonnie, alleinerziehend, schlecht bezahlt, die versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen und ihrem Sohn Josh ein gutes Leben zu bieten.
Dann ist da Robert Brenner, ein ehemaliger bekannter Pianist, der zuletzt als Lehrer gearbeitet und Nachwuchsmusiker gefördert hatte.
Die Lebensumstände der beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch als Bonnie und Josh unterwegs im Bus Musiknoten entdecken und den Plan fassen, den Besitzer ausfindig zu machen, kreuzen sich ihre Wege, die sie quer durch Irland in einen kleinen Ort an der Westküste führen.
Werden sie dort den Besitzer der Noten aufspüren können?
Wir begleiten Bonnie, Josh und Robert auf ihrer jeweiligen Mission und folgen ihnen in Dublin und quer durch Irland - in der Gegenwart und in Rückblenden.
Die Kulisse, die Claudia Winter mit dem Handlungsort Irland schafft, ist wunderschön und lädt ein, dort unbedingt und sofort Urlaub machen zu wollen, um im Pub den Geschichten und der Musik der Einheimischen zu lauschen und das lokale Essen zu genießen.
Als Bonus und Verbindung zwischen der fiktionalen Erzählung und der Realität des Lesers finden sich am Ende des Buchs ein Glossar mit Erklärungen zu irischen Begriffen und Gepflogenheiten, Kochrezepte und eine Playlist passend zum Buch.
Auch wenn die Handlung insgesamt wenig Überraschungen bereithält, ist die Geschichte unterhaltsam, die Charaktere sind liebenswert – einfach was für’s Herz!
Ein Lied für Molly spielt in Irland. Neben der wunderschönen Landschaft spielt auch die Musik eine große Rolle in diesem Roman. Auf zwei Zeitebenen wird eine Geschichte erzählt, die das Herz berührt. Die Suche nach dem Besitzer der liegengebliebenen Noten führt Bonnie zu einem Familiengeheimnis. Als Leser begleiten wir einerseits Bonnie, ihren Sohn Josh und Robert, den älteren Musikprofessor auf ihrer Suche. Andererseits erfahren wir auch in dem Vergangenheitsstrang Stück um Stück mehr über eine dramatische Liebesgeschichte. Da die Musik bei diesem Roman eine große Rolle spielt, ist es wunderbar, dass es einen Playlist zum Buch gibt, so dass man mit allen Sinnen in die Geschichte eintauchen kann Den Link zur Playlist findet ihr in meinen Highlights. Ein wunderbarere Wohlfühlroman und für mich das Sommerhighlight, der perfekte Urlaubsroman!
Die alleinerziehende Bonnie findet im Bus ein Bündel mit handschriftlichen Musiknoten. Einer Eingebung folgend macht sie sich auf die Suche nach dem Besitzer und findet den ehemaligen Starpianisten Robert Brenner. Gemeinsam mit ihm geht sie auf eine Reise in seine Vergangenheit und sortiert dabei gleich auch noch ihr eigenes Leben neu. Ein nettes Buch mit einer anrührenden Geschichte, recht schön geschrieben. Lektüre für den Sommerurlaub oder einen gemütlichen Sonntag.