Die Magie der Bilder Seit Generationen gehört Elsies Familie ein Fotostudio. Elsie liebt die alten Kameras, die gemalten Bildhintergründe und die historischen Fotografien mit ihren gezackten weißen Rändern. Besonders das Bildnis des jungen Lords Aidan Storm hat es ihr angetan. Diesem Bild erzählt sie hin und wieder sogar ihre Sorgen. Was sie nicht weiß: Er kann sie hören. Als Aidans Foto eines Tages aus dem Album verschwindet ist Elsie untröstlich. Aber dann taucht der junge Lord plötzlich wieder auf. Ausgerechnet auf Instagram …
Wie schon in Emma und das vergessene Buch lässt Mechthild Gläser sich auch hier von einem Klassiker des neunzehnten Jahrhunderts inspirieren und erweckte das Bildnis eines jungen Mannes einfach mal schnell zum Leben.
Mechthild Gläsers wunderschöner Fantasy-Roman für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren führt nach Schottland ins malerische Edinburgh und verbindet fantastische Motive aus Das Bildnis des Dorian Gray mit einer zarten, humorvollen Liebesgeschichte.
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee.
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Rough translation: Mechthild Gläser was born in Essen in the summer of 1986. She lives and works in Ruhrgebiet, where she is dedicated to her studies and now and then dances ballet badly – but only when nobody is watching. She started writing at an early age, and her laptop is still on the rose-coloured desk pad on which she wrote her first stories. She finds inspiration everywhere, but best with a cup of peppermint tea.
3,5 Sterne für eine schöne, leicht gruselige Geschichte💕 Für mich hat sowohl das Setting als auch der Schreibstil super funktioniert. Die Figuren waren liebenswert und die Grundidee hat mir auch gut gefallen. Die Umsetzung war auch gelungen, obwohl die Handlung manchmal etwas auf der Stelle getreten ist und sich einige Dinge für mich auch nicht so ganz erschlossen haben. Trotzdem war es ein schönes, leicht romantisches Gruselabenteuer😊😊💞
Elsie liebt das alte Fotostudio ihrer Familie. Ihr größter Besitz ist ein sehr altes Fotoalbum und besonders das Foto des jungen Lords Aidan Storm hat es ihr besonders angetan. Schon mit 6 Jahren hat sie begonnen Aidan ihre Sorgen und Erlebnisse zu erzählen. Doch eines Tages sind einige Fotos aus dem Album verschwunden und auch Aidans Bild ist weg. Voller Schreck muss sie feststellen, dass Aidan plötzlich bei Instagram auftaucht und dort mit seinen wirren Haaren zum Star wird. Doch es ist nicht das alte Foto von ihm, dass es den Mädchen angetan hat, Aidan scheint putzmunter durch Edinburgh zu streifen.
Mich haben Cover und Kurzbeschreibung sofort neugierig gemacht. Ich war sehr gespannt, wie es ein junger Lord aus längst vergangenen Zeiten schafft zum Instagram-Star zu avancieren. Die Geschichte ist ein wenig gruselig und hat mich zu interessanten Schauplätzen, wie dem Arthur Seat, dem Dean Village und dem alten Friedhof geführt, was meiner Google-Leidenschaft sehr entgegen kam. Ich mochte die Charaktere sehr gern, natürlich Elsie und Aidan, aber auch das Geistermädchen und der Deerhound hatten es mir angetan. Böse Geister, sorgten für die nötige Spannung und die leichte Gänsehaut. Es gibt immer wieder Anspielungen zu Oscar Wildes Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Leser neugierig machen könnten, den Klassiker zu lesen. Ein nicht zu schauriges Vergnügen für Leser ab 12 Jahren.
Das buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Ich mag die Bücher von Mechthild Gläser sehr. tolle fantastische Konstrukte mit liebevoll schlagfertigen Charakteren und immer die genau richtige Dosis Romantik ohne schnulzig zu werden. Das Buch der Seelen erzählt die Geschichte von Elsie. Elsie ist die dritte Generation einer Photographenfamilie und von der Photographie genauso begeistert wie ihre Vorfahren. Ihr größter Schatz ist ein Photoalbum, das sie auf dem Dachboden gefunden hat. Sie erzählt den alten Photos ihre Sorgen und Nöte, ganz wie einem Tagebuch. Besonders gern schüttet sie ihr Herz der Photographie des jungen Lord Aiden Storm aus. Nicht ahnend, dass dieser Alles die ganzen Jahre lang sehr wohl mit anhört und dann auch noch plötzlich leibhaftig vor ihr steht… (peinlich!!!) Doch das soll nicht Elsies einziges Problem sein. Plötzlich wird sie verfolgt und nicht nur ihr Leben wird auf mysteriöse Weise bedroht, sondern auch das ihrer Mitschüler*innen… Da ist es schwierig zu erkennen, wer Freund und wer Feind ist. Ob es Elsie wohl gelingen wird? Ich mochte nicht nur die nerdige Elsie unheimlich gern, sondern auch die tollen Nebencharaktere. Egal ob ihre beste Freundin oder den treuen Hund Muffin aka Beast. Das Tempo ist genau richtig. Spannend aber mit genug Raum, damit Handlung Charaktere sich entwickeln konnten. Natürlich ist auch eine Lovestory dabei, aber nicht zu cheesy und auch null im Vordergrund. Das war ok. Das Buch der Seelen ist ein Einzelband. Das mag ich sehr gerne, denn so entfällt das Warten auf den nächsten Band und man hat gleich das wohlige Gefühl eines perfekten Endes. So wie hier. Zusammenfassend also ein perfekter Mix und die perfekte Urlaubslektüre! Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit absolut zu empfehlen!
Ich habe vor ein paar Jahren „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser gelesen, das Buch konnte mich damals allerdings nicht so ganz überzeugen. Als ich gesehen habe, dass die Autorin dieses Jahr einen neuen Fantasytitel rausbringt, wollte ich ihr gerne noch eine Chance geben, da ich Einzelbände in dem Genre für zwischendurch sehr erfrischend finde und die ja auch immer seltener werden. Umso mehr gefreut habe ich mich dann, als ich die Zusage für ein Rezensionsexemplar erhalten habe. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für das liebevoll zusammengestellte Päckchen und das Buch bedanken, dies beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.
In „Das Buch der Seelen“ geht es um Elsie, die mit ihrer Großmutter und ihrem Vater in einem alten Herrenhaus in Edinburgh wohnt und deren große Leidenschaft die Fotografie ist. Ihr kostbarster Schatz ist daher ein Fotoalbum, das sie im Rahmen einer Schulpräsentation mitbringt und dort passiert die Katastrophe: Einige der darin enthaltenen Fotos sind spurlos verschwunden, dafür tauchen auf einmal die darauf abgebildeten Kreaturen in Elsies Nähe auf und die scheinen nicht alle so friedlich gesinnt zu sein. Zudem ist auch das Foto ihres heimlichen Schwarms Aidan verschwunden und ihre Mitschülerinnen sind nicht die einzigen, die vollkommen verrückt werden, als der gutaussehende und eigentlich längst verstorbene 17-Jährige plötzlich vor ihr steht…
Erst einmal möchte ich etwas zur Covergestaltung und dem Titel sagen, beides gefällt mir nämlich ausgesprochen gut. Das Cover ist sehr detailseich und passend zum Inhalt gestaltet worden, besonders die Farbwahl gefällt mir und der Titel passt ebenfalls gut zu den Geschehnissen.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Es handelt sich bei „Das Buch der Seelen“ um einen Jugendfantasyroman, also ist der Sprachgebrauch auch deutlich auf die Altersklasse angepasst, aber das hat mich in keinster Weise gestört. Ich fand es war genau die richtige Mischung aus Spannung, Romantik und Humor, deswegen hatte ich auch so viel Freude mit den beiden.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte die Protagonist:innen, den Schreibstil und das Geschehene. Hätte ich nicht immer mal wieder für Kommentare in den Leseabschnitten pausieren müssen, hätte ich das Buch definitiv noch schneller beendet. Im Titel habe ich geschrieben, dass dieses Buch etwas für alle Fans der "Edelstein"trilogie ist. Die Geschichte ist natürlich anders, aber ich finde vom Feeling her, hat es mich schon etwas daran erinnert. Gerade weil es auch so liebenswerte kleine Sidekicks gibt.
Warum ich letztendlich keine 5 Sterne vergeben hab, kann ich nicht genau sagen. Manchmal fehlt mir einfach das gewisse Etwas, das ich gar nicht so genau benennen kann, aber deswegen war es für mich eben ein sehr gutes Buch und kein absolutes Highlight. Was aber definitiv feststeht, ist, dass ich mir "Das Bildnis des Dorian Gray" genauer anschauen werde, da dieser Klassiker in dem Buch eine wichtige Rolle spielt und auch von der Autorin sehr gemocht wird.
Fazit: Ein toller Fantasyeinzelband, der eine spannende Geschichte und echte, liebenswerte Charaktere mit sich bringt!
Mechthild Gläser zählt schon seit Jahren zu meinen LieblingsautorInnen und ich habe fast alle Bücher von ihr gelesen. Als ich dann "Das Buch der Seelen" entdeckt habe, war ich schon total gespannt darauf und wusste, dass ich es eher früher als später lesen muss! Ich durfte es schon ein paar Tage vor dem Erscheinungstermin lesen, worüber ich mich unglaublich gefreut habe!
Elsie liebt das Fotografieren, die alten Kameras ihrer Vorfahren und die historischen Fotos in dem alten Album, welches sie als Kind auf dem Dachboden gefunden hat und seit dem wie ihren Augapfel hütet. Immer wieder betrachtet sie die Aufnahmen, spricht teilweise sogar mit ihnen und besonders das Bild des jungen Lords Aidan Storm hat es ihr angetan. Als Elsie dann in der Schule ein Referat über ihre Familie hält, die schon seit Generationen ein Fotostudio betreibt, möchte sie auch das Album präsentieren. Zu ihrem großen Schock fehlen plötzlich ein paar der Bilder - unter anderem auch das von Aidan, der ihr wenig später leibhaftig gegenüber steht..
Mechthild Gläsers Schreibstil mag ich wirklich sehr gern und auch dieses Buch las sich wieder wunderbar, sehr flüssig und total angenehm. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, die mich bis zum Ende des Buches kaum losließ.
Erzählt wird einerseits aus der Perspektive von Hauptfigur Elsie im Ich-Erzähler. Elsie war mir sofort sympathisch, ich mochte sie richtig gern. Sie ist eher ruhig, brennt aber für die Fotografie, die alten Kameras und die historischen Aufnahmen ihrer Familie und man hat ihre Leidenschaft so richtig gespürt. Auch die anderen Charaktere überzeugten auf ganzer Linie.
Andererseits wird im personalen Erzähler von der Vergangenheit ihrer Familie erzählt, was ich unfassbar interessant fand. Man erfährt nach und nach mehr über das, was jetzt in der Gegenwart passiert, und die Vergangenheit wird auch noch wichtig für die Handlung.
Die Story gefiel mir von Anfang an sehr. Fotografie spielt im ganzen Buch eine wichtige Rolle, ebenso wie Elsies Familiengeschichte und ihr altes Fotoalbum, aus dem ein paar Aufnahmen spurlos verschwunden sind. Wenig später begegnen Elsie diese Menschen im echten Leben! Doch nicht alle von ihnen sind freundlich gesinnt.. oder überhaupt menschlich. Mit jedem Kapitel wird es immer spannender und immer interessanter. Ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, was es mit allem auf sich hat, was da alles hinter steckt! Teilweise wurd es schon fast ein bisschen gruselig, muss ich gestehen. Es ist übernatürlich, düster und magisch. Der Handlungsverlauf überraschte mich, konnte mich meistens sehr überzeugen und ließ mich nicht los. Es wurden Elemente von "Das Bildnis des Dorian Gray" eingebaut und der Roman spielt im Buch auch an manchen Stellen eine Rolle. Ich selbst kenne die Geschichte bisher tatsächlich nicht so richtig, weiß aber grob worum es geht und bin jetzt echt neugierig darauf. Dazu gibt es noch eine kleine Liebesgeschichte. Diese ist aber sehr dezent im Hintergrund und fügt sich ganz wunderbar in den Rest ein. Gefiel mir richtig gut!
"Das Buch der Seelen" spielt in Schottland, was mir als Setting richtig gut gefiel. Die alten Häuser und Landschaften konnte ich mir wunderbar vorstellen.
Das Ende schließt die Geschichte gut ab, es bleiben keine Fragen offen. Wie die meisten Bücher der Autorin handelt es sich auch hier um einen Einzelband. Am Schluss verlief mir persönlich die Handlung ein bisschen zu einfach/zu problemlos und ich muss ehrlich sagen, dass ich mir da eine etwas andere Lösung gewünscht hätte. Das ist allerdings auch Geschmacksache und meckern auf recht hohem Niveau.
"Das Buch der Seelen" ist wieder ein packender Jugend-Fantasy-Roman von Mechthild Gläser, der mich kaum losließ. Die Autorin konnte mich sehr überzeugen und ich muss mir das Buch früher oder später auf jeden Fall noch als Print fürs Regal besorgen.
Das Buch hat richtig stark begonnen,war spannend und aufregend,ja sogar gruselig! Das Thema geisterjagd war mal was anderes was nicht jedes zweite Fantasybuch aufgreift,aber ab der Hälfte nahm die Spannung und das Interesse an der Story zunehmend ab. Es zog sich,wurde unübersichtlich und leider wurden mir auch John MacDonald und Lord Aidan Storm total unsympathisch. Ein riesiger Feigling und ein Junge,der den selben Fehler nicht nochmal machen möchte,aber in dem Wissen trotzdem macht. Und dann auch noch fast gleich. Ein bisschen komisch fand ich auch,dass er nach 120 Jahren aus dem Bild steigt und gleich relativ gut in der für ihn neuen Welt klarkommt,sich mit starbucks auskennt,ins kino geht und auch noch Auto fährt irgendwie 🤷🏼♀️ Und am Ende kann er dann nach 120 jahren alles an Besitztümern bzw Immobilien wieder übernehmen weil er sich NATÜRLICH als Ururenkel von sich selbst ausgeben kann. Das war mir irgendwie zu offensichtlich 🙈 Positiv fand ich aber wirklich die erste Hälfte und den Schreibstil. Ich musste mich da nicht durchquälen oder so. Wirklich fließend und leicht. Nur leider irgendwie nicht so meins :/
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War cool, hab ich auf drei Tage gelesen. Die Idee hinter dem Buch ist toll aber das Ende fand ich etwas komisch 😉 Ich liebe die Bücher von Mechthild aber die Worte des Windes war finde ich etwas stärker als dieses Buch. Die Idee mit dem Hund 🐶🐶🐶 war auch cool 😁 und der Loveintrest 😅 wie kann man da wiederstehen.
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Darum geht’s: Elsie hat die Liebe zur Fotografie in den Genen. Seit vielen Generationen gehört ihrer Familie ein Fotostudio und sie liebt es, in alten Fotoalben zu stöbern. Ein Album hält sie besonders in Ehren und das Foto des jungen Lords Aidan Storm hat es ihr besonders angetan. Sie spricht fast täglich mit ihm und vertraut ihm all ihre Sorgen und Ängste an. Als dieses Bild eines Tages verschwindet, trifft Elsie das schwer. Umso größer ist ihr Staunen als Aidan wie aus dem Nichts auf Instagram auftaucht und dort zum Internetstar wird. Aber wie kann das sein? Und was hat er mit den seltsamen Vorkommnissen zu tun, die Elsie zu verfolgen scheinen?
So fand ich‘s : Die Bücher, die ich bis jetzt von Mechthild Gläser gelesen habe, haben mich durch die Bank begeistert. Und auch mit dem „Buch der Seelen“ hat mich die Autorin wiederum mit auf eine spannende und fesselnde (Lese-)Reise mitgenommen.
Neben ihrem lockeren und flüssigen Erzählstil, mit dem sie ihre Protagonisten richtiggehend lebendig werden lässt, gefällt mir besonders die ihr ganz eigene originelle Fantasie, mit der sie Motive aus Klassikern – wie hier zum Beispiel aus „Das Bildnis der Dorian Gray“ – quasi entstaubt und in eine ganz neue Geschichte verpackt.
Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Es geht mir oft so, dass mir in solchen Büchern gerade die Abschnitte aus der „früheren Zeit“ besser gefallen. Aber hier könnte ich das so gar nicht sagen. Ich finde, dass beide Ebenen ihren Reiz haben und jeweils in der passenden Sprache erzählt werden. Die Spannung steigt in beiden Zeitabschnitten parallel zueinander und so laufen auch die Fäden zusammen und als Leser versteht man immer mehr, was mit Aidan geschehen ist.
Die Nebenfiguren haben mir alles in allem auch gut gefallen. Es gab auch immer wieder etwas zum Schmunzeln. Die eine oder andere Figur hätte ich mir präsenter gewünscht. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.
„Das Buch der Seelen“ hat mir einmal mehr gezeigt, warum ich so gerne Jugendbücher lese. Gleichzeitig finde ich es schwierig, dieses Buch einem Genre zuzuordnen. Die Geschichte wird frisch und jugendlich erzählt, es spielt in der heutigen Zeit, aber eben auch im Viktorianischen Zeitalter. Zudem kommt auch ein gewisser Gruselfaktor dazu, der für mich wohldosiert war.
Mechthild Gläser bleibt für mich auch mit diesem Buch eine Garantin für packende, beschwingte und fantasievolle Lesestunden.
Elsie liebt Fotografie und besonders ein Album mit alten Fotos ihres Urgroßvaters haben es ihr angetan! Diese Fotos sind für sie wie Freunde und besonders der Fotografie des jungen Lords Aidan Storm vertraut sie ihre Geheimnisse an. Als Elsie für einen Vortrag in der Schule das Album mitnimmt, verliert sie die Fotos dort und ist untröstlich-bis ein paar Tage später ein Junge in den sozialen Medien auftaucht, der wie Lord Storm aussieht! Zufall, Bildbearbeitung oder Magie? Im 19. Jahrhundert versuchen derweil Lord Storm und Elsies Urgroßvater John McDonald uralte, gefährliche Wesen mit Hilfe einer Kamera zu bannen...
Zuallererst hat mich das traumhaft schöne Cover angesprochen und ich musste einfach wissen, welche Geschichte sich dahinter verbringt! Das Buch nimmt einen mit ins magische Schottland, mit seinen düsteren Tunneln und verborgenen Gängen, hinter denen Geheimnisse und gefährliche, magische Kreaturen lauern könnten...
Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, dennoch sehr bildhaft und ich hatte die Adelssitze und alten Städte Schottlands sehr schön vor meinen Augen. Die Autorin hat es ausserdem geschafft das geheimnisvolle der Fabel-und Sagenwesen einzufangen und hat mich damit faszinieren können!
Die Idee der Geschichte erinnert an "Das Bildnis des Dorian Grey" und hat mir ausgesprochen gut gefallen. So alte Fotos sind ja auch sehr geheimnisvoll und runden diese Geschichte einfach perfekt ab!
Ich mochte Elsie als Protagonistin sehr gern, sie ist zwar erst etwas schüchtern, aber wird dann auchimmer mutiger und sehr anpackend! Auch John und Aiden Storm fand ich sympathisch und es hat Spaß gemacht mit ihnen auf Abenteuerjagd zu gehen.
Die Handlung beginnt sehr magisch, geheimnisvoll und spannend und hat einen sehr guten Spannungsbogen. Gegen Ende hín wird es dann noch sehr actionreich, dies war mir persönlich fast etwas zu viel. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die sich leise anbahnt, mochte ich dagegen sehr gerne.
Fazit: Wunderbare Geschichte, die einen zwischen geheimnisvollen Fotos und unheimlichen Fabelwesen in den Bann zieht.
Das Buch der Seelen war ein nettes Buch für Zwischendurch mit einer unterhaltesamen Geschichte, aber die Charaktere waren zu stereotypisch und manche Aspekte wurden zu wenig erklärt, als dass ich mehr als drei Sterne geben konnte.
Elsie, deren Familie ein Fotostudio besitzt, ist sehr interessiert an den Fotografien ihrer Vorfahren, besonders an einem Fotoalbum ihres Ur-Ur-Großvaters. Nachdem Bilder aus dem Fotoalbum verschwinden und im echten Leben auftauchen, realisiert sie, dass hinter den Bildern mehr steckt, als sie zuerst vermutet hat. Somit ist Fotografie ein zentrales Thema in der Geschichte, was mir gut gefallen hat. Geister und Dämonen spielen ebenfalls eine große Rolle, was mich gewundert hat, da diese gar nicht im Klappentext erwähnt. Dadurch ist das Buch an manchen Stellen tatsächlich etwas creepy.
Sonst habe ich zum Plot, um ehrlich zu sein, nicht viel zu sagen. Mit den Aidan-Kapiteln wurde es sich meiner Meinung nach recht einfach gemacht, um seine Backstory zu erzählen. Dabei erleben wir auch einige klischeehafte Momente, wie der gute alte Maskenball. Gefallen hat mir jedoch, zu sehen, wie Aidan im modernen England zurechtkommen muss. Sein random Beef mit Elsie war jedoch etwas unnötig und war gefühlt nur da, um die Geschichte in die Länge zu ziehen. Auch das Ende hat mir nicht ganz gefallen, da manches nicht genau erklärt wurde und weil offensichtlich war, dass .
Der Schreibstil war in Ordnung; negativ waren mir am Anfang ein bisschen viele Füllwörter aufgefallen, was sich zum Ende hin geändert hat, und die Formulierung „wie eine Geisteskranke“. Auch waren die Kampfszenen zum Teil etwas ungeschickt beschrieben. Dagegen haben mir die Schauplätze sehr gut gefallen, besonders die Schule.
Wie ich es am Anfang erwähnt hatte, sind die Charaktere leider recht klischeehaft, allen voran Elsie. Sie hat natürlich nur einen Elternteil und ist ungeschickt; alleine im ersten Kapitel fällt sie zweimal hin. Leider hat sie mir auch „not like other girls“-Vibes gegeben, da die Antagonistin im Gegensatz zu ihr sehr girly ist und sie sehr viel an Social Media kritisiert. Auch fand ich es etwas übertrieben, wie empfindlich sie wegen Aidan war. Daneben haben wir eine stereotypische unsympathische neue Freundin des Vaters, die auch recht girly ist und . Hingegen hat mir die Romance gut gefallen, die nicht zu schnell voranschreitet.
Das Buch der Seelen ist dennoch ein netter Einzelband gewesen und ich werde mir auch irgendwann mal die anderen Bücher anschauen, die die Autorin geschrieben hat.
Elsies größter Schatz ist ein Fotoalbum mit alten Fotografien. Vor allem das Foto des jungen Lords Aidan hat es ihr angetan. Doch dann werden ihr ein paar Fotos geklaut und plötzlich tauchen Bilder von Aidan auf Instagram auf, obwohl er eigentlich schon seit fast 200 Jahren tot sein müsste.
Elsie hat die Leidenschaft ihrer Familie fürs Fotografieren geerbt. Sie ist mutig und stürzt sich in jedes Abenteuer. Mit ihrem Blick für Details und ihrer Angewohnheit, mit Fotos zu reden, ist sie eine spannende Protagonistin.
Aidan ist sehr aufmerksam und zuvorkommend. Da man nur wenige Kapitel aus seiner Sicht liest, ist er ein sehr mysteriöser Charakter. Erst versucht er sich von Elsie fernzuhalten, weil er sie nicht in Gefahr bringen möchte. Doch dann wird die Anziehung zwischen ihnen immer größer.
Außer den beiden Protagonisten sind die anderen Charaktere leider sehr blass geblieben. Elsies beste Freundin ist zwar in alles eingeweiht, bekommt aber keine größere Rolle und ist nur am Rande dabei.
Die Grundidee, die Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ aufgreift, hat mir sehr gefallen. Auch das Thema Fotografie ist schön eingebunden.
Die Rückblicke in die Vergangenheit haben es mir besonders angetan. Vor allem, weil man dadurch die Zusammenhänge sehr gut verstehen kann.
Leider hat mir beim Lesen oft der Drang gefehlt, unbedingt weiterlesen zu wollen. Dennoch gibt es ein paar gruselige Stellen, die sehr spannend sind.
Ein Fantasyabenteuer mit spannenden Protagonisten und ein bisschen Gruselfaktor.
Angesichts dessen, dass Elsies Familie ein Fotostudio gehört, begleiten Kameras und Fotos sie schon ihr ganzes Leben lang. Besonders am Herzen liegt ihr aber auch ein uraltes Fotoalbum, das sie vor vielen Jahren auf dem Dachboden gefunden hat. Als ihr dieses eines Tages abhandenkommt, ist sie verzweifelt – und dann schockiert, als die darin abgelichteten Personen auf einmal im realen Leben auftauchen. Eine neue Geschichte von Mechthild Gläser, inspiriert vom Klassiker „Das Bildnis des Dorian Gray“, die auch noch in Edinburgh spielt – die Idee und das Setting konnten mich schon einmal sehr begeistern. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir hier wieder gut gefallen. Einige Abschnitte habe ich auch als Hörbuch gehört, welches ich an dieser Stelle sehr empfehlen kann. Die Umsetzung der von Dorian Gray inspirierten Teile fand ich sehr gelungen und ich mochte insbesondere die düstere Atmosphäre in den Rückblenden und die „Kreaturen“, insbesondere einen ganz bestimmten Geisterhund. Mit Elsie sowie der zarten Liebesgeschichte zwischen ihr und Aidan wurde ich leider nicht so ganz warm – an einigen Stellen hätte ich mir dann doch etwas mehr Reife gewünscht. Insgesamt hat mir das Buch ein paar schöne atmosphärische und spannende Lesestunden in Edinburgh. Der Altersempfehlung des Verlags für Leser:innen ab 12 Jahren kann ich mich voll und ganz anschließen.
Was heute ganz normal ist und einen festen Platz in unserem täglichen Leben hat, war früher etwas Besonderes, um das sich sogar einige Mythen rankten: die Fotografie. Mit den Jahren sind die Aufnahmen immer besser geworden und auch einfacher herzustellen. Davon kann Protagonistin Elsie sicher ein Lied singen, denn ihre Familie ist seit Generationen in diesem Geschäft und sie damit groß geworden. Jedoch gibt es auch einige Gerüchte, die sich um ihre Familie und die Fotografien drehen. Mit einem Referat will sie ihren Mitschülern dieses Handwerk näherbringen und die Geistergeschichten, die ihrer Familie anhaften, außer Kraft setzen. Leider überschlagen sich die Ereignisse und anstatt Ruhe hineinzubringen, bricht Chaos aus. Ich habe mittlerweile schon einige Bücher der Autorin gelesen und bin auch diesmal wieder begeistert. Sie hat mich nicht nur mit ihrem tollen Stil eingenommen, sondern überzeugt durch interessante Charaktere, eine spannende und überaus mysteriöse Handlung und bekommt für Edinburgh, bzw. Schottland noch Extrapunkte. Sehr lange hat es gedauert, bis ich die einzelnen Stränge zusammenhatte, bis ich wusste, wie alles passt. Ich habe genossen, den ominösen Erscheinungen auf den Grund zu gehen, mochte den frechen Schlagabtausch zwischen Elsie und Aidan und habe mich Seite um Seite tiefer in dieses Abenteuer reingelesen. Wer fantastische Jugendbücher mit gefühlvollen Tendenzen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Das Buch ist angelehnt an "Das Bildnis des Dorian Gray" und das fand ich unheimlich spannend, ich war sehr gespannt auf die Umsetzung, weil lebende Bilder einfach total interessant klingen. Elsie erschien mir zu Anfang noch ein wenig zu kindlich für die Geschichte, vielleicht lag das aber auch einfach daran, dass Aidan aufgrund der Zeit, aus der er eigentlich stammt, immer ein wenig reifer wirkt als der Rest. Aber das gab sich zum Glück im Laufe der Geschichte, da sich Elsie sehr weiter entwickelt und mit ihrer Hartnäckigkeit durchaus eine gute Hilfe für Aidan ist. Generell fand ich die Handlung und die Kreaturen, die vorkommen, wirklich spannend, auch die Auflösung am Ende kam sehr überraschend und wurde meiner Meinung nach gut gelöst. Trotzdem wurde es für mich zum Ende hin ein wenig zu hektisch, da hätte ich mir gewünscht, dass ein paar mehr Seiten zur Verfügung stehen.
Elsie entstammt einer Fotografenfamilie. Als Kind fand sie ein sehr altes Fotoalbum, welches ihr täglicher Begleiter wurde. Nach einem Schulreferat verschwanden urplötzlich Bilder um wenig später mehr oder weniger lebendig aufzutauchen. Einzig Aidan kam als Mensch in die heutige Zeit. Die anderen sind Geister und Monster, dir ihr Unwesen nun in Edinburgh treiben.
In Rückblenden ins 19. Jahrhundert erfährt der Leser was es mit dem Fotoalbum auf sich hat. Ebenso Aidans Geschichte. Elise ist ein unvoreingenommene, mutige Protagonistin, die sich vom Geschehen nicht einschüchtern lässt.
Die Geschichte ist vom Klassiker 'Das Bildnis von Dorian Grey' inspiriert, das auch in der Handlung erwähnt wird.
Elsies Vater gehört ein Fotostudio in Edinburgh. Und auch sie liebt die Fotografie. Ihr ständiger Begleiter ist ein altes Fotoalbum. Den Bildern drin erzählt sie alles. Als plötzlich die Bilder aus dem Album verschwinden und ein Junge auftaucht, der einem Bild in ihrem Album zum verwechseln ähnlich sieht, beginnt eine spannende Reise. Das Buch ist sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Die Verbindung zum Bildnis des Dorian Grey fand ich besonders spannend. Hinzu kommt noch eine Prise Romanik. Absolute Leseempfehlung. Herzlichen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Eins meiner absoluten Lieblingsfantasybücher ist "Die Buchspringer" von Mechthild Gläser. Seither lese ich alles, was diese Autorin schreibt und bin ein ums andere Mal enttäuscht. Ihre Ideen sind gigantisch, aber die Umsetzung ist dann immer eher mäßig. Das ist so schade! Ich habe dieses Buch abgebrochen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht finde ich doch noch ein ähnlich wunderbares Buch von ihr, das mich verzaubert wie die Buchspringer.
Ich fand die Geschichte schön und mal etwas anderes. Es gab auch spannende Szenen, die mir gut gefielen. Die Hörbuchstimme fand ich zeitweilen etwas nervig. Ich glaube gelesen wäre das Buch besser, deswegen gebe ich vier statt 3 Sternen.
Etwas verwirrend geschrieben und schwierig als Hörbuch zu folgen. Zudem unglaubwürdig, dass ein Lord aus dem 19. Jahrhundert sich an einer Schule als Schüler einschreibt und mit der modernen Gesellschaft ohne Probleme umgeht.
Sehr schönes Buch. Mir gefällt die Idee von einem Zeitreisenden, der aus der Vergangenheit kommt. Bin mir aus hätte es gerne noch mehr Teile geben können. Da ich andere Bücher von der Autorin nicht so gerne mochte, war ich wirklich positiv überrascht.
Dieses Buch gab mir dasselbe Gefühl wie bei der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier. Ich habe die Trilogie geliebt und „Das Buch der Seelen“ kann gut mithalten. Die Autorin Mechthild Gläser schreibt eine Geschichte über Elsie, die von ihrer Familie ein merkwürdiges Fotoalbum geerbt hat. Obwohl die Gestalten auf den Bildern durchaus schräg sind, gibt es ein Foto, welches den jungen Lord Aidan zeigt. Elsie schwärmt ein wenig für den jungen Mann und erzählt ihm im Laufe ihrer Kindheit und Jugend so ziemlich alles. Nie hätte sie gedacht, dass eines Tages genau dieser Aidan wahrhaftig und lebendig vor ihr stehen würde.
Die Charaktere sind alle reißend. Trotz ihres jungen Alters von 18 Jahren wirken sie nicht übertrieben kindlich, sondern auf angemessene Weise erfahren. Manchmal übertrieben Jugendbuchautor:innen die Darstellung junger Leute, wodurch deren Verhalten oft überzogen wirkt. Das ist zum Glück in diesem Roman nicht der Fall. Die Handlung fand ich spannend und in der Erzählzeit gut getaktet. Ich hätte gerne noch ein paar mehr Rückblicke gehabt, um die Hintergründe besser verstehen zu können, aber an sich war das Buch in sich stimmig. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und mochte die Abwechslung aus den verschiedenen Erzählzeiten. Persönlich hätte ich mir eine andere Entwicklung in einer bestimmten Beziehung gewünscht (ich versuche echt nicht zu spoilern.), da ich es doch merkwürdig fand, wenn man bedenkt, woher die beiden Personen stammen, aber letztlich ist das auch in Ordnung gewesen. (Erinnert mich auch etwas an Twilight von der Zusammensetzung der beiden Personen.)
Im Großen und Ganzen ist es eine schöne Geschichte mit aufregenden Handlungen, die gut geschrieben wurde und unterhält.
Die Idee an sich war ganz gut. Der Schreibstil war meistens echt nicht meins. Das Cover hatte mir alleine schon viel mehr versprochen. Leider musste mich bei den letzten 50 Seiten ein bisschen zwingen es weiterzulesen. Ich weiß, was Leuten daran gefällt, aber für mich war es leider nicht das krasseste leseerlebnis.