Norddeutschland, Anfang der dreißiger Jahre. Die Schwestern Emmi und Anni könnten nicht unterschiedlicher sein – zurückhaltend und strebsam die Ältere; lebensfroh und übermütig die Jüngere. Bei einem Fest lernen sie den Fabrikantensohn Emil kennen. Für die ruhige Emmi ist es Liebe auf den ersten Blick, aber der junge Mann hat nur Augen für ihre Schwester Anni. Die beiden heiraten, und auf einmal ist Anni die wohlhabende Gattin eines reichen Zuckerfabrikanten. Doch die Geschäfte könnten besser laufen, so dass Emil kaum Zeit für sie hat. Schonungslos ist Anni den Gehässigkeiten ihrer Schwiegermutter ausgesetzt. Als Anni dann ein Kind erwartet, scheint alles gut zu werden – bis ein Unglück über die Fabrikantenfamilie hereinbricht. Emmi ahnt, nun muss sie alles tun, um ihrer Schwester beizustehen und ihre kleine Nichte zu retten.
Wir treffen hier auf zwei sehr unterschiedliche Schwestern. Anni, die jüngere ist sehr unbeschwert und nimmt das Leben eher von der leichten Seite, während Emmi eher still und verantwortungsbewusst ist. Auf einem Fest lernen sie den Fabrikantensohn Emil kennen und für Emmi ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch leider verliebt sich Emil unsterblich in Anni. Die beiden heiraten und bald darauf ist Anni schwanger. Doch dann schlägt das Schicksal grausam zu. Aber auch hier ist es wieder Emmi, die ihrer Schwester helfend beisteht und sich ihrem Schicksal fügt ... Sarah Lindberg, hat einen sehr emotionalen und berührenden Schreibstil, der einem die damaligen Begebenheiten sehr Nahe bringt. Obwohl Anni manchmal recht naiv ist und Emmi oft ihre liebe Mühe mit ihr hatte, mochte ich beide Schwestern sehr gerne. Auch Emil hat mir vom Charakter her sehr gut gefallen, für ihn steht das Glück seiner Frau immer an erster Stelle. Aber Emmi ist mir richtig ans Herz gewachsen, stets ist sie für andere da und stellt ihre eigenen Wünsche ganz hinten an. Daher hat mich ihr Schicksal und als dann auch noch der Krieg ausgebrochen ist, ganz besonders getroffen. Fazit: Eine hochemotionale Geschichte über zwei Schwestern und ihre starke Bindung zueinander. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.
Emmi und ihre Schwester Anni haben es nicht leicht. Nach dem Tod des Vaters ist es schwer über die Runden zu kommen und Emmis Traum eines Studiums scheint nicht mehr zu verwirklichen. Bei einem Tanzvergnügen lernen die beiden Emil Wagner kennen und dieser verliebt sich in Anni. Emmi, die sich Hoffnungen gemacht hat, steckt zurück und unterstützt ihre Schwester, soweit sie kann.
Mehr will ich zum Inhalt des Buches nicht schreiben, meiner Meinung nach verrät der Klappentext eigentlich schon zu viel vom Buch. Mir hat die Geschichte der beiden Engel-Schwestern gut gefallen. Ich war schnell in die Geschichte eingetaucht und konnte mit Emmi, Anni und ihrer Mutter Thea mitfühlen. Das Kopfkino lief eigentlich auch vom ersten Moment an, ich hatte die Szenen direkt vor Augen.
Emmi und ihre Mutter Thea haben mir gut gefallen, wie sie ihr Leben trotz aller Schicksalsschläge immer wieder in den Griff bekommen. Anni hingegen hat mich ziemlich genervt. Ihre Egoistische Art und die Art und Weise, wie sie sich oft auch gegenüber eigentlich geliebten Personen verhalten hat, fand ich teilweise sehr anstrengend. Die Männer der Familie Wagner fand ich beide sehr gelungen beschrieben, Mutter Gerlinde ist eine Frau ihrer Zeit, die sich schwer damit tut, auch eine andere Meinung gelten zu lassen.
Alles in allem hat mir ein wenig Tiefe in der Geschichte gefehlt. Ich hatte mehr das Gefühl, dass einige Ereignisse schlaglichtartig beleuchtet wurden, man aber den Alltag und die Entwicklungen in der Familie und vor allem auch in der Zuckerfabrik der Wagners nicht wirklich erlebt hat.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und bin gespannt, wie es der Familie Wagner in Band zwei, der die Nachkriegszeit beleuchten wird, ergehen wird.
Dieses Buch lag Ewigkeiten auf meinem SuB und endlich habe ich dieses davon befreien können. Und ich muss sagen, dass ich ganz zufrieden bin mit dieser Geschichte. Wir haben hier zwei Schwestern (Emmi- die Vernünftige, Anni-die Emotionale), die zwar ein enges Verhältnis haben, jedoch nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Lebensweg der Schwester entwickelt sich unterschiedlich und als Emmi verheiratet, nimmt das Schicksal der Schwester seinen Verlauf. Ich mochte die Geschichte, da es schöne Momente gegeben hat und es auch die eine oder andere Überraschung gab, womit ich nicht gerechnet hätte. Die erste Hälfte des Buch ist für mich stark gewesen und es gab auch einen emotionalen Moment. Danach galoppierte die Geschichte fast schon und viele Dinge passierten für mich einfach zu schnell, sodass einige Themen nur oberflächlich behandelt worden sind und / oder untergangen sind. Das fand ich schon schade. Positiv muss ich aber auch noch bemerken, dass die Eltern der Schwestern echt toll gewesen sind und dass die Rolle der Frau und des Mannes gut dargestellt wurde (diesmal in einem schönen und fortschrittlichen Blick), was man nicht so oft in solchen Büchern liest. Das hat mir gefallen. Insgesamt ist dieser historische Roman eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe und mich stellenweise fesseln konnte. Empfehlenswert
Norddeutschland, Anfang der dreißiger Jahre. Die Schwestern Emmi und Anni könnten nicht unterschiedlicher sein – zurückhaltend und strebsam die Ältere; lebensfroh und übermütig die Jüngere. Bei einem Fest lernen sie den Fabrikantensohn Emil kennen. Für die ruhige Emmi ist es Liebe auf den ersten Blick, aber der junge Mann hat nur Augen für ihre Schwester Anni. Die beiden heiraten, und auf einmal ist Anni die wohlhabende Gattin eines reichen Zuckerfabrikanten. Doch die Geschäfte könnten besser laufen, so dass Emil kaum Zeit für sie hat. Schonungslos ist Anni den Gehässigkeiten ihrer Schwiegermutter ausgesetzt. Als Anni dann ein Kind erwartet, scheint alles gut zu werden – bis ein Unglück über die Fabrikantenfamilie hereinbricht. Emmi ahnt, nun muss sie alles tun, um ihrer Schwester beizustehen und ihre kleine Nichte zu retten.
Eine mitreißende Familien-Saga über die Frauen einer Zuckerfabrik, die sich in schweren Zeiten behaupten müssen.