Knisternde Spannung, packende Action und geheimnisvolle Mystik in der Tiefsee
Ein uralter Mayacodex und ein verloren geglaubtes Schriftstück von Platon veranlassen das ungleiche Forscherteam Peter Lavell und Patrick Nevreux zu einer abenteuerlichen Expedition. Nordöstlich der Bahamas suchen sie in mehr als 3 000 Metern Tiefe nach Atlantis. Bald schon heften sich zwielichtige Gestalten an ihre Fersen. Dennoch wagen sie eine gefährliche Tauchfahrt in ein riesiges Höhlensystem, das endlich alle Fragen um die rätselhaften Archive des Wissens beantworten könnte ...
Peter Lavell und Patrick Nevereux stecken also in ihrem dritten (und leider auch letzten) Abenteuer, das sie wieder einmal zum Wissen der Menschheit und zu sehr alten Kulturen führt... Zugegeben, dieser Teil lag mir thematisch noch einen Tick besser als der Vorgänger, bei dem das Abenteuer in Ägypten spielt. Hier also kommen Peter und Patrick in den westlichen Atlantik, nahe dem Bermudadreieck, und forschen nach Hinweisen auf eine längst vergangene Kultur, die des angeblich versunkenen Atlantis'. Natürlich geraten die beiden wieder in allerlei seltsame Umtriebe, stoßen auf unfreundliche Zeitgenossen und sogar das US-amerikanische Militär, doch ihr Entdeckungs- und Forschergeist gibt auch dieses Mal nicht auf! Und so kann man sie bei äußerst erstaunlichen Entdeckungen begleiten...
Das Buch ist sehr spannend und enthält meines Erachtens genau die richtige Mischung aus einem alten Mythos, spannenden Abenteuern, filmreifer Action und echter Wissenschaft. Die alte Legende um das versunkene Atlantis wird erzählt, ihre erste Nennung durch Platon in seinen Texten Kritias und Timaios 'erklärt', aber auch die Verklärung des Ganzen zu allerlei esoterischen Vermutungen. So wurde immerhin mein Interesse an dieser uralten Geschichte (wieder) geweckt - und das finde ich für ein Buch, an das ich mit Unterhaltungsinteresse herangehe, schon erstaunlich. Zudem finde ich, dass "Projekt Atlantis" ein sehr gelungenes Ende für die Trilogie um Peter und Patrick findet - auch wenn ich - ja, ich gestehe - ein wenig traurig bin, dass es nicht weiter geht.
Fazit: Für mich ist dieses Buch eine sehr gelungene Variante des (modernen) Abenteuerromans!
Hervorrander Roman! Wiedereinmal super Geflecht aus Wahrheit und Fiktion. Leider aber ein viel zu frühes Ende einer Spannenden Abenteuerreihe!!! Schade, hätte gerne noch mehr von Patrick, Peter und den Hütern gelesen... Ich bin gespannt was das neue Buch an dem Andreas Wilhelm gerade schreibt für ein Thema hat und kann zumindest die Reihe "Projekt: ..." nur empfehlen!!! DAnke auch an den Autor für eine so spannende Abenteuerreihe mit Themenansätzen (gerade erstes Buch: Tempelritter, Hl. Grahl etc) über die es viele eigene Bücher gibt, die keineswegs eine solche Klasse erreichen, wie diese Buchreihe!