Unheimlich gute Fortsetzung dieser Topstaffel! Mit überraschender Wendung, großen Gefühlen und actiongeballter Dramatik. Lucy Guth reiht sich nahtlos in die Miniserie der Superlative ein. Besser geht's nicht! Ich bin wunschlos glücklich und fiebere dem nächsten Roman entgegen
Dieser Roman hat mich etwas enttäuscht, aber wahrscheinlich sind meine Erwartungen bei der Miniserie inzwischen höher als sonst. Leider werden die Beziehungen zwischen unseren vier Hauptpersonen nicht sehr gut vertieft. Es gibt zwar eine schöne Szenen zwischen Rowena und Cassey, aber Sishu hält sich sehr zurück, als ihr Mann mal wieder den Kamikazeflieger spielt. Das seltsame Selbstmordkommando, das Perry anführt, war für mich auch ein Tiefpunkt im Roman. Man schickt einfach einen Schwung Leute los und hofft, dass mindestens einer überlebt. Tja, das geschieht auch und natürlich ist der einzige Überlebende unser quasi-unsterbliche Risikopilot. Dass Rowena bei dieser dummen Aktion tatsächlich auch umgekommen ist, glaube ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese wichtige und gelungene Figur einfach so im Nebensatz “entsorgt”. Das titelgebende "Opfer" sowie der übergelaufene “Grauzwerg” sind eine Überraschung und die Verwandlung auch gut beschrieben. Die dabei verwendete Technik ist nicht beschreibbar und letztlich Magie. Zum Glück vermeidet Lucy Guth auch ganz knapp ein wörtliches Zitat des alten Spruchs von Arthur C. Clarke.
Eine interessante Erzählung mit spannenden Charakteren; aber auch nicht mehr. Die Motivation der Kosmokraten-Diener bleibt im Dunkel und der Zyklus hat mit diesem Roman einen echten Lückenfüller...