**Kämpfe für das Gute und wachse über dich hinaus!** Die Welt, in der Eloise lebt, ist rau und unerbittlich. Der Großteil der Menschen ist mittellos und lebt im Elend, Verrat und Verfolgung sind an der Tagesordnung. Doch Eloise hat ein gutes Herz – und sie ist eine Kämpferin. Stets darauf bedacht, im Verborgenen zu wirken, setzt sie sich für die Armen ein, auch wenn sie dabei ein hohes Risiko eingeht. Damit ist sie schon lange zu einer Legende geworden, deren wahre Identität kaum jemand kennt. Eines Tages aber geschieht das Unvermeidliche: Eloise wird enttarnt. Und obwohl auf ihre Taten die Todesstrafe steht, scheint es einen Mann zu geben, der das Urteil abwenden kann.
Ganz, ganz schwierig. Ich bezeichne mich eigentlich als jemand, der sehr leicht gute Bewertungen gibt und dieses Buch hatte eigentlich eine gute Prämisse, aber die Umsetzung war sehr schwierig. Neben dem Schreibstil, der ziemlich stark das Debüt der Autorin spiegelt, waren die Figuren doch allesamt recht toxisch. Eloise‘s Männerbild und ihr Wunsch, Kastor zu „beherrschen“ obwohl sie eine ebenbürtige Partnerschaft haben wollte, war wirklich, wirklich schwierig. Dann die sexistischen Aussagen Kastors manchmal und dass er Eloise doch öfter mal einfach auf ihren Körper reduzierte, war auch schwierig. Ansonsten ging es zu schnell irgendwie ohne das wirklich was passiert ist und eine Idee von der Welt hab ich auch immer noch nicht. Keine Ahnung was die Katastrophe war und was „die Sache“ ist, aber wenn es kein Rezensionsexemplar wäre, würde ich auch ehrlich gesagt nicht weiterlesen, allein schon weil es sich ab Seite 100 wie eine Wattpad-Geschichte einer 14-jährigen angefühlt hat. (Und das fehlende Lektorat, dass mich zuletzt sehr oft bei Impress Büchern gestört hat, ist hierbei nicht eingerechnet)
Eine gelungene Mischung von emotionaler Urban Fantasy und Liebesroman
Eloises Welt ist düster und unbarmherzig, dominiert von einer bigotten Priesterkaste, die ihre Macht auf strenge Glaubensregeln fußt. Mit gerade mal 19 Jahren muss sie täglich um ihr Überleben kämpfen, ständig in Sorge um jene, die noch schwächer sind als sie. Für ihren Feind, dem allmächtigen Glaubensorden, ist sie das absolut Böse. Mit geballter Macht versucht die herrschende Obrigkeit, Eloise habhaft zu werden, ihr droht Folter und eine qualvoller Tod als abschreckendes Beispiel für jeden, der es wagt sich dem Orden zu widersetzen.
Nach einer Katastrophe hat die Menschheit alle technologischen und sozialen Errungenschaften verloren. Der Leser findet sich in die Welt alter Gottesstaaten versetzt. Und doch gibt es in der kollektiven Erinnerung der Menschen noch Reste unserer neuzeitlichen Werte, von sozialem Handeln und Barmherzigkeit. Güte und Emotionalität ist der rote Faden, mit dem die Autorin, Jessica Wismar geschickt ihre Leser durch die spannenden Abenteuer von Eloise führt. Ich wurde von der Geschichte schnell gefesselt, hatte aber den Eindruck das Ende bereits zu erahnen, bis, ja bis diese absolut unglaubliche, unerwartete Wendung kam. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Strudel der Ereignisse riss mich mit sich fort und ich bibberte mit der Protagonistin, die von Gewalt, Verrat und Intrigen bedroht wurde und heulte mit ihr vor Freude bei ihrem Happy End. Denn natürlich fehlt nicht die wundervolle, romantische Liebesgeschichte, nie anstößig oder banal, sondern immer mit Stolz, Würde und Leidenschaft. Jessika Wismars Sprache ist klar und flüssig, so dass der Leser auch philosophische Passagen, mitten in einem Abenteuerroman, als attraktive Ergänzung empfindet. Meine Empfehlung: 5 Sterne für eine gelungene Synthese von Fantasy, Philosophie und Liebesroman– sehr lesenswert.
Die Welt, in der Eloise lebt, ist rau und unerbittlich. Der Großteil der Menschen ist mittellos und lebt im Elend, Verrat und Verfolgung sind an der Tagesordnung. Doch Eloise hat ein gutes Herz – und sie ist eine Kämpferin. Stets darauf bedacht, im Verborgenen zu wirken, setzt sie sich für die Armen ein, auch wenn sie dabei ein hohes Risiko eingeht. Damit ist sie schon lange zu einer Legende geworden, deren wahre Identität kaum jemand kennt. Eines Tages aber geschieht das Unvermeidliche: Eloise wird enttarnt. Und obwohl auf ihre Taten die Todesstrafe steht, scheint es einen Mann zu geben, der das Urteil abwenden kann. (Klappentext)
Von Klappentext her dachte ich es geht hier um einen weiblichen Robin Hood, muss sagen zum Teil, aber dass ist auch nur meine Meinung. Eloise hilft da, wo Hilfe gebraucht wird, dabei versucht Sie immer das richtige zu tun. Der Schreibstil ist gut, ich konnte mich gut reinlesen. Aber auf mich wirkte die ganze Handlung viel zu schnell muss ich sagen. Manche Handlungen waren sehr tief andere wiederum wurde nur so nebenbei erzählt, wo ich mir mehr Handlung gewünscht hätte. Trotz allem bin ich gespannt, wie es weitergeht.
Eloise ist der Debütroman der Autorin und ich muss nach Beendigung noch sagen, dass ich schwer hoffe, dass noch mehr kommt. Ich bin nämlich bgeistert.
Eloise wohnte in einer sehr düsteren Welt und der sogenannte Glaubensorden seht über allem. Dieser hat sehr strenge Regeln und ich muss sagen, dass ich mich an “Der Report der Magd” erinnert habe. Hier steht ja auch der Glauben über allem. Allerdings ist Eloise der Feind und ihr droht der Tod. Sie hat generell ein sehr schweres Leben, denn sie muss jeden Tag aufs neue ums überleben kämpfen.
Die Story um Eloise wird mit Robin Hood verglichen und ich würde diesen als durchaus passend vergleichen, denn auch Elosie versucht zu helfen und kommt so einige Male an ihre Grenzen. Sie erlebt diverse Abenteuer und es gibt einige Überraschungen im Plot, denn es kommt anders, wie erwartet für Eloise. Ich fand die Handlung interessant und ich hoffe sehr, dass es im Folgeband noch spannender wird, denn in diesem ersten Teil ging es eher gemütlich zur Sache und ich hatte eher das Gefühl, dass es hier darum geht die Welt und alles dazugehörige kennen zu lernen. Die Autorin hat noch eine kleine Liebesgeschichte mit in die Handlung einfließen lassen, was ich schon als sehr schön empfand und mir durchaus gefallen hat.
Die Beschreibung des Setting mit dieser Welt ohne Technologie war interessant gezeichnet. Generell hätte ich mir aber Details über die Welt und auch die dortige Lebensweise gewünscht. Ich denke nämlich, dass ich dann doch noch besser hätte in die Geschichte eintauchen können.
Die Protagonisten waren toll geschrieben und gerade Eloise mit ihrerer doch sehr tollen Art empfand ich als überzeugend. Sie wirkte authentisch und ich konnte ihre Handlungen durchaus nachvollziehen. Außerdem würde ich sagen, dass sie doch durchaus sympathisch ist.
Die Nebenprotagonisten waren ebenso überzeugend und ich hoffe im Folgeband noch mehr erfahren zu dürfen. Es waren nämlich ein paar interessante Charaktere dabei.
Der Schreibstil war flüssig und so war das Buch sehr gut zu lesen und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Generell war die Handlung plausibel und so konnte ich dieser sehr gut nachvollziehen.
Das Cover gefällt mir wirklich gut.
Fazit: Toller Auftakt. Interessant und überzeugend. Klare Weiterempfehlung. 5 von 5 Sterne
Inhalt: Kämpfe für das Gute und wachse über dich hinaus!
Die Welt, in der Eloise lebt, ist rau und unerbittlich. Der Großteil der Menschen ist mittellos und lebt im Elend, Verrat und Verfolgung sind an der Tagesordnung. Doch Eloise hat ein gutes Herz – und sie ist eine Kämpferin. Stets darauf bedacht, im Verborgenen zu wirken, setzt sie sich für die Armen ein, auch wenn sie dabei ein hohes Risiko eingeht. Damit ist sie schon lange zu einer Legende geworden, deren wahre Identität kaum jemand kennt. Eines Tages aber geschieht das Unvermeidliche: Eloise wird enttarnt. Und obwohl auf ihre Taten die Todesstrafe steht, scheint es einen Mann zu geben, der das Urteil abwenden kann.
Meine Meinung: Vorab viel lieben Dank an #netgallery und carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, der keinerlei Einfluss auf die Bewertung hatte.
Mir gefiel die Idee, eine schöne Mischung aus Aschenputtel und m Robin Hood mit einem Hauch von Romeo und Julia Andeutungen. Hab mit euch erbarmen und liest selbst, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Der Schreibstil von Jessica Wismar ist angenehm zu lesen und so fiel es mir auch leichter und man könnte sich die Welt, in denen Eloise gut vorstellen. Normalerweise wird es bei mir mit langen Kapiteln langatmig aber hier störte es mich kaum, dass die Kapitel etwas länger waren, denk ich denke es war die Idee dabei, mehr Details und Informationen zu geben an die Leser. Die Charaktere sind gut ausgearbeitetund sehr authentisch gestaltet. Obwohl ich kein Fan von langen Kapiteln bin, hat es mich in diesem Fall nicht sonderlich gestört da es einfach passte. Die Charaktere sind gut ausgereift und wirken auf mich authentisch.
Wir lernen Eloise und ihre "Mäusen“, kennen, die die Armen, die richtig Armen helfen, doch mit welchen Hintergrund, dass ist bisher noch offen. Oder haben die ein anderes Ziel. Es bleibt offen und spannend zugleich.
Fazit: Ich bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird und freu mich sehr auf den Teil 2 der Geschichte.
Eloise hat ein Geheimnis – sie kämpft im Verborgenen für Gerechtigkeit. Sie hilft den Armen und gibt allen anderen, bevor sie sich um sich selbst kümmert. Sie wird von den Armen verehrt, aber vom Orden gehasst. Sie wird verfolgt und – wenn es nach dem Orden geht – hingerichtet. Sie ist „die Ketzerin“. Nach Jahren voller Gerüchte und Vermutungen über die Ketzerin, ahnt Eloise, dass es soweit ist. Sie wird enttarnt – ausgerechnet von einem Omni des Ordens. Als die beiden aber aufeinander treffen, kommt alles anders als gedacht…
Ich muss gestehen, vor meiner Bewerbung für die Leserunde bei lovelybooks hatte ich noch nie von der Dilogie rund um Eloise gehört. Deshalb bin ich auch ganz vorurteilsfrei und auch mit nicht allzu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde insgesamt positiv überrascht! Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht um in die Welt und die Geschichte von Eloise reinzukommen und um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Aber als ich das hinter mir hatte und auch die Spannung zugenommen hat, konnte es mich wirklich überzeugen!
Kastor als männlichen Protagonisten finde ich wirklich sympathisch. Er denkt so ganz anders, als die Menschen in seinem Umfeld und geht auch an schwierige Themen bedachter und ganz ohne Vorurteile heran. Das hat mich sehr beeindruckt. Auch Eloise mochte ich ganz gerne. Ich fand es sehr interessant nach und nach zu erfahren, wie ihre Vergangenheit sie geformt und zu diesem Menschen gemacht hat.
Der Schreibstil war an manchen Stellen nicht ganz so flüssig, aber daran habe ich mich relativ schnell gewöhnt. Besonders gut fand ich, dass die Gedankengänge von Eloise und Kastor immer gut erläutert wurden und man so alle Handlungen nachvollziehen konnte.
Für mich ging es an manchen Stellen etwas zu schnell. Weniger auf die Geschehen, sondern eher auf die Gefühle bezogen. Da habe ich mich öfter gewundert, warum nicht ein bisschen Vorsicht und auch Misstrauen da ist.
Insgesamt hat es mir aber definitiv gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf Band 2!
„Es gab nicht nur Gut oder nur Böse. In jedem Menschen lauerten beide Seiten. Eine Erkenntnis, die es ihr erlaubt hatte, sich selbst zu verzeihen.“ „Eloise“ ist das Debüt von Jessica Wismar. Die Protagonistin Eloise lebt in einer dystopischen Welt, in der die Unterschiede zwischen Arm und Reich gravierend sind. Sie ist die Anführerin einer Bewegung, die die Armen unterstützt. Ihre Mäuse, Straßenkinder, denen sie ein Zuhause gab, unterstützen sie dabei. Doch Eloise wird vom Orden gejagt und Kastor, ein Ordensmitglied, ist kurz davor ihre Identität aufzudecken.
Das Buch ist aus der dritten Perspektive von Eloise, Kastor und manchmal Mia, einer Maus, geschrieben. Ich habe mich trotz der Perspektive überhaupt nicht außen vor gefühlt und finde es toll, wie ausführlich die Gedankengänge beschrieben sind. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man von allen Seiten etwas mit.
Eloise ist eine mutige und starke Frau, die immer selbstlos handelt und sich für ihre Mitmenschen aufopfert. An vielen Stellen habe ich sie für ihre Gelassenheit und Ruhe bewundert und möchte mir sie darin als Vorbild nehmen.
Mia und die anderen Mäuse haben es mir besonders angetan. Es ist so schön zu sehen, wie sie in ihrer Aufgabe aufgehen und Eloise unterstützen. Zu Kastor, der von den Mäusen „Mann mit Herz“ genannt wird, möchte ich gar nicht mehr sagen, ihr lernt ihn am besten selber kennen.
Die Geschichte ist auf zwei Bücher aufgeteilt und hat nur einen Spannungsbogen. Für mich war der erste Teil trotzdem sehr spannend und ich bin durch die Seiten geflogen. Auch die Grundidee gefällt mir sehr gut!
Der Schreibstil ist eher ungewöhnlich, passt aber sehr gut zur Geschichte. Nach kurzer Zeit hat man sich beim Lesen daran gewöhnt. Manche Beschreibungen sind etwas wirsch, da konnte ich beim Lesen aber drüber hinwegsehen.
Eine Liebesgeschichte gibt es natürlich ebenfalls. Mir hat sie sehr gut gefallen. Genau wie bei den Freundschaften gibt es ganz viel Vertrauen zwischen den Beteiligten.
Insgesamt ein toller Auftakt für die Dilogie, die ich allen Dystopie-Lesern gerne empfehle.
Eloise - Hinter den Mauern des Feindes, ist der Auftakt der Dilogie von Jessica Wismar.
Klappentext: Die Welt, in der Eloise lebt, ist rau und unerbittlich. Der Großteil der Menschen ist mittellos und lebt im Elend, Verrat und Verfolgung sind an der Tagesordnung. Doch Eloise hat ein gutes Herz – und sie ist eine Kämpferin. Stets darauf bedacht, im Verborgenen zu wirken, setzt sie sich für die Armen ein, auch wenn sie dabei ein hohes Risiko eingeht. Damit ist sie schon lange zu einer Legende geworden, deren wahre Identität kaum jemand kennt. Eines Tages aber geschieht das Unvermeidliche: Eloise wird enttarnt. Und obwohl auf ihre Taten die Todesstrafe steht, scheint es einen Mann zu geben, der das Urteil abwenden kann.
Leider hat mir dieses Buch nicht zugesagt. Für mich war es von Anfang schwierig, mich in eine der Personen hinein zu fühlen. Eine Verbindung konnte ich leider nicht einmal mit der Protagonistin aufbauen. Möglicherweise ist dies der Erzählperspektive geschuldet, von der ich kein Fan bin. Ich hatte Mühe an diesem Buch dran zu bleiben, auch die Kapitel waren für mich ohne große Sympathie zu den Charakteren zu lang. Ich hatte durchweg den Eindruck, dass Eloise (Teenager) und ihre Mäuse (Kinder) sich zu erwachsen und einfach nicht stimmig zu ihrem Alter verhalten.
Die Story hinter dem Buch ist sehr gut, sie ist durchdacht und moralisch. Es fehlt nicht an Intrigen, Geheimnisse und Kämpfen.
Die Umsetzung war nur leider überhaupt nicht mein Fall.
Der ganz gute Auftakt einer Dystopie-Dilogie, in dessen Welt die meisten Menschen in Armut leben und alles vom so genannten Orden regiert wird, der den Gottesglauben durchsetzen will. Doch die neunzehn-jährige Eloise wehrt sich gegen die Ungerechtigkeiten der Organisation und wird schnell zur »großen Ketzerin« erklärt, zu der alle aufsehen - zumindest bis der junge Kastor, ein Anführer des Ordens, ihre Identität herausfindet. Eloise glaubt deshalb, er würde sie hinrichten lassen, aber stattdessen ereilt sie ein ganz anderes Urteil. Der Schreibstil schildert aus der Erzählerperspektive und ist dabei angenehm einfach gehalten, so dass man gut durch die Geschichte kommt. Auch die Charaktere bzw. besonders Eloise ist sympathisch, da sie wirklich bewundernswert stark und klug ist. Der Plot überzeugt einen ebenfalls größtenteils, da das Setting wirklich erfrischend und gut umgesetzt ist und auch die Story meistens interessant ist. Nur fehlt teilweise doch etwas die Spannung, da sich in diesem Band sehr viel auf die Liebesgeschichte fokussiert wird und es noch keine großen Wendungen gibt. Dennoch macht der Cliffhanger am Ende dann wieder sehr neugierig und man will eigentlich schon gern weiterlesen. Insgesamt also ein relativ abwechslungsreiches Buch für Fans des Genres, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle noch mitreißender hätte sein können.
„Weil der Glauben hilft, der Orden tut das nicht.“ S. 169 Ich bedanke mich für dieses Rezensionsexemplar!
Eloise hat mich überrascht!
Das Cover und vor allem der Klappentext haben mich sehr angesprochen.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Cover finde ich wunderschön und auch die Farbgestaltung überzeugt mich.
Zum Inhalt - >
Es ging direkt spannend los und ich konnte das Buch gar nicht weglegen.
Aber dann flachte es ab und der Fokus lag mir zu sehr auf der Liebesgeschichte, die für mich nicht ganz nachvollziehbar war, muss ich gestehen. Das ging mir alles auch ein bisschen zu plötzlich und zu schnell.
Da ich aber weiß, dass Band zwei direkt dazu gehört und es in dem Sinne eine Geschichte ist, finde ich es okay und hoffe im zweiten Band wieder auf mehr Spannung.
Ich kann die Charaktere selbst noch gar nicht gut einschätzen, da man auch durch den Schreibstil sehr distanziert „daneben steht“. Aber dennoch angenehm und entspannt zu lesen.
Aber abgesehen davon ist die Geschichte unglaublich spannend, zu sehen wie die Menschen sich quasi „zurückentwickelt“ haben und wieder im Mittelalter leben. Auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, wie eine Katastrophe sämtlichen Fortschritt und sämtliches Wissen über Technologie zunichtegemacht hat.
Und verstehe ich noch nicht ganz was wirklich passiert und was das Ziel von Eloise ist.
Es gibt zu wenig Kontext, alles ist ein Geheimnis und richtig erklärt wurde wenig.
Daher glaube ich ganz fest daran, das Band zwei unglaublich gut wird und die ganzen Geheimnisse endlich aufgeklärt werden.
Aber einen riesen Kritikpunkt habe ich und das sind viel zu lange Kapitel. Das ist aber absolut eigenes Empfinden. Ich persönlich empfand die langen Kapitel mit den (für mich) unübersichtlichen Charakterwechseln teilweise ermüdend und verwirrend.
Dennoch rein von der Spannung und der Vorfreude auf die Aufklärung der ganzen Geheimnisse eine gelungene 3,5 Sterne Bewertung. Und die 0,5 zieh ich für mich nur ab, wegen den zu langen Kapiteln.
Die Buchreihe hatte ich schon seit längerem auf der Wunschliste und ich habe mich deshalb auch riesig gefreut, bei der Leserunde mitmachen zu dürfen.
Auch wenn ich schon seit langem das Buch im Blick habe und mich der Klappentext auch direkt ansprach, als ich es zum ersten Mal sah, so lässt er doch auch offen, um was es alles genau gehen könnte. Ich ging also ohne bestimmte Erwartungen an das Buch.
Was ich dann bekommen habe war der Wahnsinn. Zugegeben, ich habe nun, weil ich erst so spät dazu komme, den Vorteil die Rezension zum ersten Band erst jetzt zu schreiben, nachdem ich auch schon den zweiten beendet habe. Damit kommt einiges an Wissen dazu, welches mir im ersten, offen gesagt, teils ein wenig gefehlt hat. Es ist ein wenig unausgewogen, wie die Informationen über die Welt verteilt sind. Man lernt über die sicheren Häuser und Eloises aufgebautes System erst im zweiten Band, womit man im ersten manchmal etwas Mühe hat, kleinere Dinge in das grosse Ganze einzuordnen, auch weil man dieses noch gar nicht richtig kennt.
Die Informationen sind aber definitiv da und was dann auch alles aufgebaut wird ist unglaublich gut gelungen. Ausserdem muss ich sagen, dass, obwohl ich nicht weiss, ob das nun mit Absicht ist oder nicht, ich die Idee dahinter mag, dass der Leser erst einmal genauso blind wie die Omni ist, die auch nichts über Eloises Pläne wissen. Ich kann zusätzlich auch nur ein Kompliment dafür geben, dass die Gespräche sehr realistisch aufgebaut sind. Nirgends sind offensichtlich Informationen für den Leser eingepackt, sondern es wird eben nur geteilt, was diese zwei Figuren, die die Situation auch kennen, teilen würden. Wie gesagt wird es so schwieriger an die Informationen zu gelangen, aber ich mag es, dass der Leser auch nicht für dumm verkauft wird (es war eben erst nur auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen liebe ich es).
Im gesamten ist es ein sehr gelungener erster Band für diese Reihe, obwohl ich definitiv empfehle auch bis zum zweiten Band durchzuziehen, denn es wird nur noch besser. Aber auch der erste Band hinterlässt bereits einen überzeugenden Eindruck, weshalb ich auch fünf Sterne dafür gebe.
Dieses Buch hat mich absolut vom Cover her angesprochen. Dazu klang es noch ziemlich spannend. Am Ende konnte es mich aber leider nicht überzeugen.
Allerdings lag das nicht am Schreibstil. Der ist nämlich sehr angenehm und passt gut zur Geschichte. Dazu noch wechselnde Perspektiven uns eigentlich sollte ich glücklich sein.
Für mich lag es leider eher an der Story, da ich ein paar Parallelen zu einem erst kürzlich gelesenen Buch entdeckt habe. Das hat mir leider den Lesespaß etwas verhagelt, wofür die Autorin nicht unbedingt etwas kann, sondern das liegt halt an mir. Dazu kommt noch, dass sich, meiner Meinung nach, ein paar Sachen im Text wiederholten.
Die Story erzählt wie eine Frau zu einer Kämpferin für das Volk wird und Gutes tut. Allerdings geschieht das Alles ziemlich zum Missfallen des Ordens, der ein Auge auf die angebliche "Heilige" hat. Er nennt sie die Ketzerin und hofft sie in seine Finger zu bekommen und zu richten. Allerdings gibt es auch beim Orden Männer die nicht alle grausam sind. Zu ihnen gehört der Omni Kastor. Er findest heraus wer hinter der Ketzerin steckt, hadert allerdings damit sie an den Inquisitor zu übergeben. Plötzlich spielt das Schicksal ihnen aber einen Streich und plötzlich wird die Bindung zwischen Kastor und Eloise (alias die Ketzerin) enger als angedacht. Jetzt gilt es auf sein Herz zu hören.
Eloise ist an sich ein angenehmer Charakter, aber ich würde irgendwie nicht so richtig warm mit ihr. Man muss ihr defintiv die wohltätige Ader zu Gute halten und dass siebigr Wohl hinter das andere stellt. So ganz überzeugen konnte sie mich allerdings nicht.
Fazit
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, einfach weil ich eine ähnlich Story erst vor Kurzen gelesen habe. Außerdem nahm mir die Liebesgeschichte zu schnell Fahrt auf und es gab an gewissen Stellen zu wenig Widerstand, der Charaktere. Da hatte ich einfach mehr erwartet. Die Idee ist toll, glänzt für mich aber leider nicht in der Umsetzung. Daher leider nur 3 Sterne von mir.