Für alle Fans von „Querbeet ins Glück“
Vorweg: Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, meine Meinung wird davon jedoch nicht beeinflusst.
Es war so toll und ich hatte so viel Spaß!
Es geht um Charlie, die nach einem Unfall ihrer Großmutter Freya in deren Schrebergarten regelmäßig nach dem Rechten sehen soll. Anfangs ist sie davon nicht wirklich begeistert, doch als sich auf der Arbeit die Probleme häufen, stellt sie fest, dass das Gärtnern doch gar nicht so ätzend ist, wie sie es in Erinnerung hatte…
Das Cover finde ich mega schön, es passt perfekt zum Inhalt und ist einfach ideal für den Frühling. Der Schreibstil war grandios. Ich bin wirklich nur so durch die Seiten geflogen und wenn ich für die Leserunde nicht immer wieder hätte unterbrechen müssen, um in einzelnen Abschnitten meine Meinung zu teilen, hätte ich es sehr wahrscheinlich an einem einzigen Tag durchgesuchtet. Was mir so besonders gefallen hat an der Schreibweise, war, dass es so locker und unbeschwert war, aber andererseits wurde es an einigen Stellen echt emotional für mich, sodass mein Herz dann doch ein wenig schwer wurde. Aber wie immer folgte nach dem Regen wieder Sonnenschein und dann gab es wieder total humorvolle Momente, für mich einfach der ideale Mix!
Mit Charlie musste ich erst einmal warm werden, da sie anfangs noch sehr auf ihre Arbeit fokussiert war und mir das unsympathisch war, aber das hat sich relativ schnell gelegt. Freya hingegen habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen und fand sie richtig toll, mit ihr habe ich richtig mitgefiebert.
Gianni und Nuria waren mir ebenfalls sympathisch, mit Annabelle hatte ich anfangs auch Probleme, aber gegen Ende habe ich sie auch gemocht.
Harro, Lasse und die anderen Gärtner:innen hingegen konnten mich nicht von sich überzeugen, aber man muss ja auch nicht immer jede:n mögen.
Ich wollte das Buch gerne wegen der Gartenthematik haben und wurde hier auch nicht enttäuscht. Ich habe wieder einiges gelernt und freu mich umso mehr, dass ich über Himmelfahrt bei meinen Eltern zu Besuch sein werde und wieder Zeit im Garten verbringen kann. Zudem fand ich die Geschichte von Freya und Sprott ganz toll, sie hat mich wirklich bewegt.
Fazit: Ein toller Roman, bei dem man auf jeder Seite die Liebe zum Gärtnern spürt und perfekt in den Frühling passt.
4/5