Anne, frisch getrennt, möchte von der Männerwelt nichts mehr wissen. Schließlich ist sie mit der Gründung ihres Bio-Ahornsirup Startups schon mehr als ausgelastet. Aber ihre beste Freundin und Geschäftspartnerin Julie lässt nicht locker, und so meldet sie sich doch noch bei Tinder an. Und dabei wollte sie niemals dort landen! Ein Match mit dem attraktiven Anwalt Hunter lässt sie dann alle Bedenken vergessen. Nie zuvor hat sie so locker und lustig mit einem Mann gechattet. Als sie Hunter dann in der Realität trifft, ist er so ganz anders als erwartet …
Eigentlich wollte Jonathan die Bitte seines Chefs direkt ausschlagen. In seinem Namen für ihn auf Tinder zu chatten, geht dann doch zu weit. Allerdings sind die Chats mit Hunters Match Anne so lustig, dass Jonathan gar nicht mehr aufhören kann, zu schreiben. Doch wie soll er Anne jemals in der Realität kennenlernen? Und dann arbeitet er auch noch ausgerechnet für den Konzern, der die Ernte von Annes Ahornsirup bedroht …
Puh, schwierig, dieses Buch zu bewerten. Denn ich muss sagen, dass ich etwas komplett anderes erwartet hatte. Protagonistin Anne will sich mit ihrer Freundin mit einem Geschäft für Ahornsirupverkauf selbständig machen. Das von der Autorin dazu passend ausgesuchte Kanada-Setting fand ich echt toll. Es wird ganz nebenbei etwas über die Sirupherstellung erzählt und das wirkte auf mich auch sehr authentisch. Was mich irritiert hat, war, wie schnell Anne auf sexuelle Anspielungen oder Verführungen angesprungen ist, nachdem ihre Freundin ihr diesbezüglich ein bisschen reingeredet hat. Das sorgte dafür, dass viele Stellen sehr ins sexuelle gingen, was nicht so richtig zur eher lustigen Story passen wollte. Die Sache mit Hunter war auch viel zu schnell abgehandelt und Jonathan mogelt sich zügig in Annes Leben. Dafür verstellt er sich komplett – was zu keinem Zeitpunkt so richtig in Frage gestellt wird. Hier wurde viel Potenzial für lustige Situationen komplett ungenutzt gelassen. Überhaupt entwickelte sich die Liebesgeschichte zwischen Anne und Jonathan sehr seltsam. Es ging plötzlich alles sehr schnell und ich konnte leider kein prickeln zwischen den Figuren spüren. Was mir wirklich sehr gefiel war das Umweltschutzthema. Daraus hätte man zwar noch mehr machen können, aber ob Proteste gegen das Fällen von Butternutbäumen oder eine Fabrik, die die Umwelt verpestet – die Themen waren interessant. Auch die Gespräche zwischen Anne und ihrer Freundin Julie haben mir gut gefallen, weil sie sehr authentisch wirkten und die Freundin Anne in die ein oder andere „beziehungsfördernde“ Situation gebracht hat. Außerdem hatte sie ihre eigene kleine Lovestory, die so dezent platziert war, dass man sie süß und nicht störend fand. Das Ende des Buches war allerdings ein super unbefriedigender Witz. Die Situationen rund um die Fabrik, den Chef Hunter und auch die Beziehung von Anne zu Jonathan wurden hoplahop in wenigen Sätzen abgehandelt oder komplett ignoriert. Man kann sagen, dass die Geschichte auf ihrem Höhepunkt ihr Ende findet, um dann in einer Art Epilog zu ende erzählt zu werden. Was war denn da los? Hatte die Autorin keine Lust mehr? Der Geschichte haben mindestens noch hundert Seiten gefehlt, um auserzählt zu sein. Kam mir wirklich ein wenig veräppelt vor.
Das Buch handelt von Anne, die sich einen Partner wünscht und diesen auf einem Datingportal sucht. Dort soll Jonathan im Namen seines Chefs tindern und matcht so mit Anne. Die beiden verstehen sich super und vor allem Jonathan hat Interesse, was er jedoch nicht äußern kann, da er ja im Namen von seinem Chef spricht. Finden die zwei trotzdem zusammen?
Mit Jonathan wurde ich zu Beginn nicht so schnell warm, da er sich auf der Arbeit alles gefallen ließ und nicht für sich eingestanden ist, obwohl er mit seiner Situation nicht sonderlich zufrieden war. Zum Ende hin wurde er mir erheblich sympathischer, auch wenn es mir bezüglich seines Berufswechsels/ Sinneswandels alles etwas schnell ging und ich mir noch mehr Ausführlichkeit gewünscht hätte. Die Protagonistin Anne mochte ich gern, wobei sie relativ blass blieb, sodass es etwas schwer war, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Das war wohl der Länge (bzw Kürze) des Buches geschuldet. Das Buch beinhaltet Themen wie Work-Life-Balance, Identifikation mit dem eigenen Beruf und Unternehmen sowie Klimaschutz, die mir gut gefallen haben, auch wenn sie manchmal nur angerissen wurden. Teilweise verliefen Handlungsstränge etwas ins Leere, zum Beispiel hätte ich mir noch eine Aussprache von Jonathan mit seinem Chef bezüglich des Tinderthemas gewünscht.
Zusammenfassend hatte ich ein paar kurzweilige Lesestunden mit dem Buch, dem es aufgrund der Länge an Tiefe gefehlt hat. Man sollte sich vor dem Lesen definitiv der Seitenanzahl des Buches bewusst sein, und dementsprechend seine Erwartungen anpassen. Wer einen langen Roman mit viel Tiefgang sucht, ist hier eher an der falschen Adresse. Wer jedoch eher Lust auf eine gut ausgebaute Kurzgeschichte hat, in der es nicht langweilig wird, der wird hier sicher fündig.
Mäh, naja. 2,5*. Der Anfangsplot wurde einfach vergessen und lustig war es auch nicht. Habe keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können. Habe was ganz anderes erwartet.
Handwerklich wie inhaltlich eine Katastrophe. Schreckliche Figuren, schlimme Dialoge. Der Austausch der Textnachrichten via Tinder ist zudem noch super chaotisch gestaltet. Mir ist unverständlich wie so ein Roman verlegt werden kann. Die Grundidee der Autorin war ja nett, aber an der Umsetzung muss sie noch sehr, sehr viel arbeiten. Und zu Annes Frage, warum all ihre Kerle immer in Vancouver landen: weil es die schönste Stadt überhaupt ist.
Der Klappentext hat sich interessant und witzig gelesen und ich konnte mir die Handlung quasi schon vorstellen, leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch doch sehr enttäuscht hat und gerade der Schluß ist ziemlich plötzlich und "schlecht".
Die Protagonisten selbst haben mir gefallen, aber die Handlung und diese ganzen Weltverbesserungsversuche haben mich doch enttäuscht und auch genervt.
Normalerweise werde ich eher positiv überrascht wenn die Handlung von meiner Vorstellung abweicht. Hier war das leider nicht der Fall.
Muss mich den bisherigen Reviews leider anschließen: Was war das bitte für ein Ende? Abrupt und ohne weitere Auflösung, alles sehr wage gehalten. Wird sie nach Vancouver fahren? Kommen sie zusammen? Kommen Julie und Vincenzo zusammen?
Auch so hat mir der Inhalt eher nicht so gefallen. Die Idee war ganz gut, aber Jonathans Charakter war eher unsympathisch und Anne blieb irgendwie farblos. Er hat sich für die Treffen mit Anne total verstellt, nicht nur ein bisschen geflunkert. Hat er wirklich geglaubt, dass das nie auffliegen wird? Dass er eigentlich keine Ahnung von Umweltschutz hat und keinen Van besitzt? Und dann kauft er sich auch noch extra Outdoor-Klamotten um als naturbewusster Bursche durchzugehen, irgendwie schon lachhaft. Da hätte es wohl besser gepasst, wenn er sich im Second-Hand-Laden ein paar Holzfällerhemden besorgt hätte.
Und was war das für eine komische Szene mit dem Hotel? Sie packen das ganze Essen in Tupperdosen (wo waren die auf einmal her?) und übernachten dann im Van - wozu dann überhaupt der Aufenthalt im Wellnesshotel?
Was mir persönlich auch noch sauer aufgestoßen ist, ist die sehr deutsche Sprache. Ja, als Österreicherin fallen mir sehr viele deutsche umgangssprachliche Ausdrücke/Redewendungen auf. Das passt perfekt, wenn die Handlung mitten in Deutschland spielt, aber nicht in Kanada.
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Es hätte ein außergewöhnliches Buch werden können...! Das Thema hat mich total angesprochen und ich war bereit für eine leichte Unterhaltung mit viel Humor und Romantik. Auch wenn es einige Dinge gab, die mir gefallen haben wie die Freundschaft zwischen Anne und Julie und Annes Einstellung zum Klima, weiß ich nicht genau, was ich vom Buch halten soll. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sich evtl. mit romantischen/erotischen Szenen schwer tut, die eine sexy Szene am Anfang war lieblos und... unsexy. Und auch generell gab es wenig Szenen, wo es wirklich romantisch wurde. Die Autorin kann aber grundsätzlich schreiben, da ich von Annes Leben und Einstellung fasziniert war und überhaupt von der Atmosphäre insgesamt sehr angetan war. Vielleicht hätte sich das Ganze besser gelesen, hätte man Jonathans Anteil fast komplett rausgenommen und die Männersicht im noch kleineren Rahmen gehalten. Was ich recht schade fand, war auch das Ende. Es hört zu abrupt auf und irgendwie habe ich das Gefühl, dass da 50 Seiten fehlen, wo die Beziehung zwischen Jonathan und Anne aufgebaut werden müsste.
** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Zusätzlich hörte ich mir das neu erschienene Hörbuch dazu an! Anne hat derzeit eigentlich genug zu tun mit ihrem Startup, aber ihre Freundin meint, dass sie sich wieder verlieben sollte. Deshalb meldet sie sich auf Tinder an und bekommt einige Vorschläge. Doch nur der eine ist interessant und schreibt schön im Gegensatz zu den restlichen. Dann stimmt sie einem Treffen zu. Auf der anderen Seite ist da der junge Anwalt Jonathan, der ständig neue seltsame Arbeitsaufträge von seinem Boss erhält. Jetzt soll er für Hunter ein neues Date heranschaffen und chattet daher mit Anne. Und nach einiger Zeit wird es problematisch, denn er beginnt, Anne interessant zu finden und möchte gar nicht mehr, dass sie Hunter kennenlernt. Was soll er nur tun und wer will schon einen Anwalt ohne Geld und Ruhm? Ein wirklich amüsanter Roman in der heutigen Social-Media-Welt, der mir sehr viele lustige Lese- und Hörstunden geschenkt hat! -SandraFritz-magicmouse
Ich muss wirklich sagen, ich habe irgendwie etwas anderes erwartet. Die Lovestory fand ich nicht besonders gut und etwas schleppend, weil bis zur Hälfte des Buches die Protagonistin ihn immer noch nicht kennengelernt hatte.
Über das Ende möchte ich erst gar nicht reden. Sie regt sich über das komplett falsche auf und der ganze tinder Trubel ist komplett unrelevant! Der Titel des Buches macht dadurch gar kein Sinn. Und leider endet das Buch einfach, obwohl man zumindest ein weiteres Kapitel nicht erwartet.
Ich fand es ganz spanned wie es angefangen hat und durch den Schreibstil war das Buch auch gut zu lesen. Es war interessant, dass das Buch quasi in zwei Teile geteilt war, also am Anfang ging es um Tinder und Dating und in der zweiten Hälfte um Umweltschutz und Jonathan und Anne haben sich so richtig kennengelernt. Aber ich fand es sehr schade, dass Jonathan nicht die ganze Wahrheit sagen konnte und es ein offenes Ende gab.
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Sehr random alles. Sie war gefühlt Mitglied der Letzten Generation und ne Riesen selbstsüchtige Zicke, Julie hat kaum Sinn ergeben und Jonathan war auch weird. Warum hat der Typ so ne 180 Grad Wende gemacht? Wozu?? Story hatte an sich Potential, aber war echt nicht gut umgesetzt. Hab auch die relationships teilweise 0 verstanden.
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Was war da los? Die Geschichte wurde gar nicht wirklich (zu Ende) erzählt. Es fehlen so viele Informationen. Es steckte Potenzial drin, aber es wirkte dann, als ob das Buch nur noch schnell fertig geschrieben werden musste. Schade.
Schlechtestes Buch welches ich in meinem Leben gelesen habe. Anne als wirklich sehr unsympathischen Hauptcharakter & Jonathan der irgendwie sehr dümmlich dargestellt wird. Und alles sehr sehr abrupt zu Ende…
Wollte eigentlich erst 2 ⭐️ geben, aber sorry das hat das Buch echt nicht verdient🥲😅
Habe etwas anderes erwartet. An sich eine ganz nette Idee aber an der Umsetzung hat leider völlig gehapert meiner Meinung nach. Flache Charaktere, chaotische Textnachrichten (wer hat was geschrieben?), und das Ende war leider auch merkwürdig.
Jonathan ist Anwalt. Eigentlich. Denn in Wahrheit kümmert er sich vor allem um das Dating Leben seines Chefs. Doch beim Wischen auf Tinder, begegnet ihm Anne. Leider soll er allerdings ein Date zwischen seinem Chef und ihr ausmachen. Doch was tun? Jonathan nutzt sein erworbenes Wissen über Anne aus, um es selber zu versuchen...
Es war nett, aber das war es leider auch schon. Ich fand die Idee an sich ganz gut, aber die Art wie Jonathan sich dann an Anne rangemacht hat, fand ich einfach nur plump. Ich habe wirklich das ganze Buch über gehofft, dass sie sich nicht kriegen, weil ich dann wirklich an Annes Verstand zweifeln müsste...wie es ausging verrate ich hier natürlich nicht, aber es war in meinen Augen leider einfach kein gutes Buch.