Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als irgendein cooles Smartphone findet sie nämlich alles aus der Zeit von Jane Austen, weshalb sie sich zum Geburtstag auch kein neues Handy, sondern ein antikes Schreibpult wünscht. Frieda geht es ähnlich: Sie würde lieber in ferne Länder reisen, anstatt sticken und feinere Umgangsformen zu lernen. Doch es steht ein Debütantinnenball an und ihre Mutter, die Baronin von Frankenhofen, will sie dort in die Gesellschaft einführen.
Da taucht in Friedas Schreibpult auf einmal ein unbekanntes Heft auf. Als Dottie ebendieses Heft später wieder unter der Klappe hervorholt, ist etwas Eigenartiges passiert: Jemand hat ihr darin eine Nachricht hinterlassen. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den Jahrhunderten. Und als Frieda eines Tages nach dem Heft greift, während Dottie es gerade erst ins Pult legt, passiert das Unfassbare: Sie zieht Dottie zu sich – ins Jahr 1822.
Ich finde es spannend, dass ich fast jeden Plot Twist habe kommen sehen, und es mich dennoch nicht gestört hat. Bis zum Ende hin, das ab einem gewissen Zeitpunkt absolut logisch die einzige Möglichkeit wird, wie das ganze eben enden kann, war ich gut unterhalten.
Ich habe zudem das Gefühl, das Buch richtet sich an etwas jüngere Mädchen (ich glaube die Charaktere sind 14) und dafür fand ich den Kontrast zwischen damals und heute schon sehr beeindruckend dargestellt. Auch hat mir gefallen wie sich Dottie während des Buchs verändert, weil ich finde, dass sie wirklich wächst und zu sich selbst findet. Sie ist sich auch vieler Dinge sehr bewusst, so geht es zum Beispiel eben auch um die Rolle der Frau, und wie sich diese in der Gesellschaft verändert hat in den letzten 200 Jahren (das wird aber jetzt nicht ultra auffällig in den Mittelpunkt gestellt, sondern läuft relativ angenehm als Thema mit, wenn man es wahrnehmen will. Erwähnt wird es direkt nur an einer Stelle, und das ergibt sich schön aus dem Erzählfluss). Ähnlich verhält es sich übrigens mit Dotties Vätern. Man hat nicht das Gefühl, man bekommt hier Diversität "reingedrückt" von allen Seiten, weil sich alles gut und natürlich anfühlt, und mir persönlich kommt es vor, dass AutorInnen das nicht immer schaffen, und deswegen finde ich das toll.
Ich denke was mich am meisten gestört hat waren tatsächlich die Namen. Wie heißt Dottie jetzt nochmal mit bürgerlichem Namen? Und sind wir sicher, dass wir einen Hauptcharakter Frieda nennen wollen?
Buchtitel: Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen Autor/in: Theresa Hochmuth Verlag: magellan ISBN: 9783734850592 Ausgabe: Hardcover Erscheinungsdatum: 12.07.2022 . Inhalt: "Es muss an einem Fehler im System liegen, dass Dottie eindeutig im falschen Jahrhundert auf die Welt kam. Viel spannender als Smartphones findet sie nämlich alles aus der Zeit von Jane Austen, weshalb sie sich zum Geburtstag ein antikes Schreibpult wünscht. Frieda geht es ähnlich: Sie würde lieber in ferne Länder reisen, anstatt feine Umgangsformen zu lernen. Doch es steht ein Debütantinnenball an und ihre Mutter, die Baronin von Frankenhofen, will sie in die Gesellschaft einführen. Da taucht in Friedas Schreibpult auf einmal ein Heft auf, in dem ihr jemand eine Nachricht hinterlassen hat. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den Jahrhunderten. Und als Frieda eines Tages nach dem Heft greift, während Dottie es gerade erst ins Pult legt, passiert das Unfassbare: Sie zieht Dottie zu sich – ins Jahr 1822 und das Abenteuer beginnt!" . Meinung: Zuerst möchte ich mich auf jeden Fall bei der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich hatte mich direkt in das Cover und den absolut süßen Klappentext verliebt. Doch auch der Inhalt hat mich begeistert. Ich finde das Setting vor allem mit dem Schloss toll, genauso wie die Idee mit dem Schreibpult und dem Zeitreisen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich finde auch die Details aus dem Leben im Jahre 1822 sehr spannend. Die Protagonisten, vor allem die Hauptprotagonistin, sind super ausgearbeitet und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Sowohl für jüngere Lesende, als auch ältere ist eben jener Schreibstil gut geeignet. Dank dem fiesen Cliffhanger am Ende möchte man außerdem am liebsten direkt im nächsten Teil weiter lesen. . Fazit: Insgesamt würde ich also sagen, dass das Buch für Jung als auch Alt ein absoluter Lesegenuss ist. Von mir gibt es an der Stelle also eine totale Leseempfehlung!
Eine Freundschaft, die alle Zeiten übersteht - im wahrsten Sinne des Wortes.
Dottie lebt mit ihren beiden Vätern im Jahr 2022. Allerdings fühlt sie sich dort aufgrund ihrer Mitschüler:innen, die sie einfach nicht in Ruhe lassen wollen, und der ständigen technischen Neuerungen seit jeher nicht besonders wohl. Viel lieber wäre sie im 19. Jahrhundert geboren, wo das Analoge noch die Welt beherrschte und man per Postkutsche oder Schiff von einem Ort zum anderen gelangte. Als sie von einem Sommerferiencamp erfährt, das auf einem alten Schloss stattfinden soll, fühlt sie sich wie berufen. Endlich kann sie sich 3 Wochen lang so ausleben, wie sie es sich schon immer gewünscht hat…doch dann landet sie unversehens in der echten Vergangenheit. Ob das Jahr 1822 wirklich das ist, was sie sich in ihren Träumen ausgemalt hat? Und Frieda die Freundin ist, nach der sie sich stets gesehnt hat? Eine aufregende Zeit beginnt.
Ich MUSS zuerst auf das Cover eingehen, denn es hat mich schlichtweg umgehauen. Zwar fand ich es schon digital wirklich hübsch und zum Inhalt passend, doch als ich es dann in der Hand halten durfte, habe ich immer mehr kleine Details entdeckt, die mein gestalterisches Herz höher schlagen ließen. Die Musterung auf dem gesamten Einband, die sich bei genauer Betrachtung auch in den Silhouetten wiederfinden lässt. Die erhabenen Stellen auf der Vorderseite, die bunten Farben im Kontrast zu schwarz und cremefarben und nicht zuletzt die hübschen Schriften. Jetzt aber flugs zum Inhalt, denn der ist schließlich noch wichtiger. Zeitreisegeschichten sind nach wie vor meine große Liebe, daher bin ich nicht zurückgeschreckt, als ich las, dass es sich hierbei eher um ein Kinderbuch handelt. Alle, die auf der Suche nach einer richtigen Romantasy sind, muss ich daher an dieser Stelle bereits enttäuschen. Ich selbst fand es aber gerade schön, denn mit vierzehn hatte auch ich noch einen ganz anderen Fokus und war lange nicht bereit, mich mit dem Verlieben auseinanderzusetzen. Dafür DASS das Buch auf ein jüngeres Publikum ausgelegt ist, fand ich es wiederum beeindruckend, wie viele wichtige Themen geschickt integriert worden sind. Zum Beispiel wurde von keiner Figur und in keiner Sekunde infrage gestellt, weshalb Dottie zwei Väter als Elternteile hat. Absolut richtig, denn genau so sollte es sein. Außerdem ging es in mehreren Szenen um die geschichtliche Entwicklung der Stellung der Frau in der Gesellschaft. Darum, dass sich in Sachen Rechten und Gleichstellung schon einiges getan hat, aber auch darum, dass nach wie vor noch optimiert werden muss. Auch gefallen hat mir die Idee mit dem Schreibpult als Portal zwischen den Zeiten, sowie die Briefe, die sich die Figuren dadurch schreiben konnten. Das fand ich sehr originell und hat den Text auch formal aufgelockert. Ebenso praktisch waren die kurzen Kapitel, die sicherlich auch ungeübtere Leser:innen motivieren, dranzubleiben. Schade fand ich persönlich, dass die Geschichte, als sie gerade so richtig Fahrt aufgenommen hatte, schon wieder vorüber war. Ich hatte das Gefühl, auf einmal musste alles sehr schnell gehen. Dabei hätte man aus dem Ende noch viel mehr machen können - meiner Meinung nach. Auch der Ball, auf dessen Schilderung ich mich besonders gefreut hatte, kam sehr kurz.
Fazit: Eine kurzweilige Zeitreisengeschichte ohne Lovestory und für ein eher jüngeres Publikum, dafür gespickt mit wichtigen Themen und viel Einfühlsamkeit. Außerdem hätte die Idee in meinen Augen Potenzial für ein längeres Buch oder gar mehrere Bände gehabt. Aber wer weiß, vielleicht kommt da ja noch was.
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Ein tolles Jugendbuch über Freundschaft und zwei ganz unterschiedliche tolle Mädchen!
Als ich das Cover gesehen habe, war mir direkt klar, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar ergattern konnte. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken, meine Meinung beeinflusst dies jedoch nicht.
„Comtesse in Turnschuhen“ ist der Auftakt einer Reihe, in der es um die vierzehnjährigen Mädchen Dottie und Frieda geht. Beide Mädchen sind sehr unterschiedlich und haben doch eines gemeinsam: Sie ecken mit ihrem Verhalten und ihren Vorlieben bei ihren Mitmenschen an und wünschen sich sehnlichst jemanden, der sie versteht und die Interessen teilt. Dass dies schneller geschehen würde als erwartet, damit haben die beiden nicht gerechnet, als Dottie ihre Zeit, 2022, verlässt und plötzlich im Jahre 1822 vor Frieda steht…
Wie bereits erwähnt, wurde ich durch das Cover auf die Geschichte aufmerksam und jetzt, wo ich es auch in meinen Händen halten kann, gefällt es mir fast noch besser, da mir die Haptik ebenfalls gut gefällt, da hat der Verlag wirklich etwas tolles entworfen. Zudem finde ich die Gestaltung passend für die Altersgruppe gewählt und mir gefällt, dass so viele, für die Geschichte, wichtige Details miteinbezogen wurden. Außerdem ist der Titel stimmig.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Es wird abwechselnd aus der Sicht von einer der beiden Mädchen geschrieben. Die Aufmachung bei den Briefen fand ich sehr passend. Allgemein war das Buch sehr flüssig, angenehm und schnell zu lesen, zusätzlich mit einer Prise Humor ist es für Jugendliche ebenfalls sehr passend.
Die Charaktere mochte ich eigentlich auch alle ziemlich gerne. Ich fand es toll, dass Dottie zwei Väter hat und das gar nicht so stark weiter thematisiert wird, denn nur so kann bewirkt werden, dass Familienkonstellationen, die nicht dem „Vater-Mutter-Kind(er)“-Modell entsprechen, ebenso normalisiert werden. Ich mochte auch die Mädels, wobei ich mein vierzehnjähriges Ich eher in Dottie erkannt habe, da ich mit meiner Leidenschaft fürs Lesen und mein Interesse Geschichte ebenfalls nicht immer so beliebt war. Ich fand sie war ein ganz tolles junges Mädchen und es hat Spaß gemacht, sie zu begleiten. Mit Frieda hatte ich ab und an so meine Schwierigkeiten, da sie zeitweise doch sehr dickköpfig ist, aber am Ende habe ich sie doch auch irgendwie ins Herz geschlossen. Genauso wie ihren Bruder Johann, von dem ich hoffe, dass er im zweiten Teil ebenfalls dabei sein und vielleicht noch eine größere Rolle haben wird.
Die Ausgangslage für die Fortsetzung finde ich sehr interessant und ich bin ebenfalls gespannt, ob es bei einer Dilogie bleiben wird oder eventuell noch ein dritter Band erscheinen wird. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, fünf Sterne gab es deshalb nicht, weil es mich nicht umgehauen hat, was vermutlich daran liegt, dass ich fast zehn Jahre älter bin als die Protagonistinnen.
Fazit: Ein tolles Jugendbuch über Freundschaft, das ich innerhalb von 24 Stunden durchgelesen habe und auch allen empfehlen kann, die (wie ich) keine 14 mehr sind!
Fasziniert vom 19ten Jahrhundert, fühlt Dottie sich so, als wäre sie in die falsche Zeit geboren worden. Auf ihren 14ten Geburtstag wünscht sie sich deswegen auch kein neues Smartphone, sondern ein antikes Schreibpult. Frieda, die im Jahr 1822 lebt, geht es genau andersherum. Nichts findet sie schlimmer als Sticken, Bälle und ihre schnöde Gouvernante. Sie träumt davon, nach Amerika zu reisen und die Natur zu erforschen, auch wenn das in ihrer Zeit für ein Mädchen kaum möglich ist. Als in Friedas Schreibpult plötzlich Dotties Heft auftaucht, ist das der Beginn einer neuen Freundschaft und eines aufregenden Abenteuers im frühen 19ten Jahrhundert.
Aufgewachsen mit der Edelsteintrilogie bin ich seit jeher ein Fan von Zeitreisegeschichten. Es ist spannend, eine vergangene Zeit zu betreten, sie aber dennoch mit einem zeitgemässen Blick zu betrachten. Genau das war bei «Schwestern durch die Zeit» der Fall.
Teresa Hochmuth hat es geschafft, die Vergangenheit romantisch, aber dennoch realistisch darzustellen und so ein Kinderbuch geschaffen, das glücklicherweise nicht einfach über die Probleme der damaligen Zeit hinwegsieht.
Frieda, der die Zukunft, die sie sich erträumt, verwehrt bleibt, ist genau der richtige Charakter für eine solche Geschichte. Sie ist zielorientiert, frech und definitiv nicht auf den Mund gefallen. Dazu ist die wohlüberlegte und friedfertige Dottie das klare Gegenteil. Manchmal war sie mir persönlich sogar zu ruhig und kam teilweise leicht naiv rüber.
Trotz ihrer Differenzen haben die Mädchen sich super miteinander verstanden. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten haben sich gut ergänzt und sie konnten viel voneinander lernen, sowie miteinander wachsen. Besonders die Szenen, in denen die beiden sich kennengelernt haben, habe ich sehr gemocht. Es war so schön, ihre mühelosen Unterhaltungen mitzuerleben.
Aber auch Dotties Väter Fred und Bret, sowie ihren Quasi-Bruder Bo habe ich sehr gemocht. Die Stimmung in Dotties Familie habe ich genossen und ich hoffe sehr, in einem weiteren Band mehr von ihnen zu bekommen.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, auch der Lesefluss war super. Zwischendurch hatte ich zwar meine Mühe mit Dottie, aber das Ende hat mir so gut gefallen (mit Charakterentwicklung und allem…), dass ich da gut drüber hinwegsehen kann;)
Kurzum: «Schwestern durch die Zeit» ist eine schöne und zeitgemässe Geschichte über Selbstfindung und Freundschaft, die ich vor allem jüngerem Publikum gerne weiterempfehle.
Wenn man “Beauty for Ashes“ weglässt, welches sich mehr überraschend als Zeitreiseroman herausgestellt hat, so ist es bei mir eine ganze Weile her, seit ich zum letzten Mal ein Buch über Zeitreisen gelesen habe, weshalb ich auch gespannt auf die Geschichte war.
Das Buch hatte dann auch wirklich eine tolle Idee, die mich interessiert hat und auch die Umsetzung davon wurde gut gemacht. Ich finde es gut und verständlich dargestellt und ich denke auch die jüngeren Leser können sich so perfekt in der anderen Zeit einfinden.
Ich mag auch, wie sich die Geschichte entwickelt und wie man so auch verschiedene Aspekte davon sieht. Ich hätte gerne zwar noch mehr gesehen, wie Dottie Friede auch mehr über die neueren Dinge ihrer Zeit berichtet hätte, weil es doch auch für gute Gespräche sorgt. Umgekehrt hätte ich gerne etwas mehr Konflikt darin gesehen, wie Dottie sich in die fremde Zeit einlebt. Das meiste Zeit läuft alles für sie einfach viel zu rund und trotz der völlig fremden Umstände, die für sie sehr altmodisch wirken müssen, kann sie sich einfach anpassen.
Nur plötzlich zum Schluss kommt ihr alles auf einmal ein wenig veraltet vor und relativ schnell wechselt sie ihre Ansicht und findet Friedas Leben eingeschränkt. Dieser Wandel wirkt beinahe etwas überstürzt und auch der Streit ist etwas flach für mich. Ich bin aber immerhin froh, dass es nicht ihr Ziel war, einmal die ganze zeittypische Ansicht der Personen einfach mal zu ändern. Das wäre kaum realistisch gewesen und so dachte ich auch erst, für Frieda ist es ein schönes Ende, wenn sie auf diesem Ball anscheinend einen möglichen zukünftigen Mann findet, der ihre Ideen unterstützt und ihr somit persönlich dann auch Freiheiten bietet, um gewisse Dinge selbst zu machen. Dann jedoch kommt noch die Überraschung am Ende und ich bin mir nicht sicher, wie das noch enden wird. Ich bin sicherlich gespannt darauf, wie Friede sich umgekehrt in der Welt einfinden wird, aber irgendwie sehe ich das Ganze auch nicht wirklich als permanente Lösung für sie.
Im Gesamten ein sehr gutes Buch, welches mir gut gefallen hat und definitiv auch die jüngeren Leser sehr gut ansprechen kann. Ich mochte den Aufbau der Geschichte sehr, jedoch sind mir gewisse Punkte, wie mögliche Probleme, die Dottie begegnen könnten, etwas zu kurz gefallen. Es macht das Buch aber nicht schlechter und die Lektüre ist noch immer unterhaltsam. Von mir gibt es dafür vier Sterne.
Der Schreibstil war sehr schön und da beide Mädchen aus ihrer jeweiligen Sicht erzählt haben war es immer spannend!
Es gab einige Wendungen bei den Figuren der Geschichte, die genauso wie die beiden Mädchen, eine starke Persönlichkeit haben!
Besonders gut gefiel mir, dass auf die beiden Väter von Dottie nicht weiter eingegangen wurde und es ganz normal war...
Leider hat mir bei dieser Geschichte etwas die Lovestory gefehlt, doch trotzdem war die Geschichte spannend und abgerundet!!
Auch Meilensteine der Geschichte und Frauenrechtliche Ereignisse ( Amelia Earhart) wurden erwähnt!
Dies alles sind die Gründe, warum ich dieses Buch auch um 23:00 Uhr ( Trotz Schulzeiten) noch nicht aus der Hand legen konnte und es in 14 Tagen durchgelesen habe...
Ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil, in dem Frieda nun ein anderes Leben ausprobieren darf 🤫😉
Ein sommerlicher Trip nach 1822? Ich bin, genauso wie die Protagonistin Dottie sofort dabei, ebenso wie bei dem anscheinend legendären Rhabarberkuchen! Die Comtesse in Turnschuhen ist eine wunderschöne, detailreiche und spannende Zeitreise-Geschichte für junge (und junggebliebene) Contessen, die auch ein wenig zum Nachdenken anregt. Wie hat sich unsere Welt, unsere Städte und das Leben junger Mädchen in den letzten 200 Jahren verändert und welche Träume werden sich nie ändern? Ich freue mich schon auf Dotties und Friedas nächste Abenteuer! Absolute Leseempfehlung für Freunde der Welt von Jane Austen, Bridgerton und grünen Turnschuhen!
MUST READ,ODER … Einfach ein Buch, das gut geschrieben ist, auch leicht lesen lässt und kurze Kapitel hat. Leider fand ich es weniger spannend und mir fehlte auch eine gewisse Bindung zu den Hauptfiguren.