Endlich raus aus diesem tristen Dorfleben, nie wieder auf den Feldern arbeiten und keine überfürsorglichen Eltern mehr, das wünscht sich Jaron sehnlichst. Gemeinsam mit seiner Freundin wird er demnächst aufbrechen - am besten gleich morgen, und dann Königreiche durchqueren und sagenhafte Abenteuer erleben. Doch der Tag der Abreise kommt anders als gedacht und Jaron spürt zum ersten Mal die volle Härte des Lebens. Der Fürst der Unterwelt kehrt zurück - schrecklicher denn je! Die erste Saat des ungeteilten Chaos. Schon bald findet er sich in einer Gruppe wieder, die unterschiedlicher nicht sein könnte - sie alle verfolgen andere Ziele und sind doch aufeinander angewiesen. Was Schmerz und Trostlosigkeit mit einem anrichten, kann man erst wirklich verstehen, wenn man durch die Hölle geschleift wird. Wie viele Opfer würdest du bringen, um zu überleben? Geißel der Nacht eine Mischung aus gefährlicher Heldenreise wie "Der Herr der Ringe" kombiniert mit der Brutalität aus "Game of Thrones".
+ Spannende Grundidee, viele verschiedene Charaktere, tolle Kampfszenen , angenehmer Schreibstil - sehr lange Kapitel, wenig nähe zu dem Hauptportagonisten 4,5
Actiongeladenes, spannendes, teilweise etwas brutales/derbes aber auch humorvolles Fantasyabenteuer
Hm, also anfangs tat ich mir ehrlich gesagt ein kleines Bisschen schwer, reinzukommen. Das lag glaub ich am Präsens (muss man mögen, ich tus nicht, aber bei ner guten Geschichte blend ich das einfach aus^^) und am Schreibstil selber, der kam mir manchmal ein wenig abhackt vor. Wenn man der Geschichte aber ein wenig Zeit gibt, sich zu entfalten, gewöhnt man sich schon dran und kann wunderbar in die Welt eintauchen. Denn die Geschichte an sich hat mir echt gut gefallen!
Wie im Klappentext schon erwähnt hat Jaron die Schnauze voll vom öden Dorfalltag. Viel lieber will er in die Welt hinaus und Abenteuer erleben, anstatt ständig zu schuften und sich dann auch noch von seinen Eltern als aufmüpfiges Kind abstempeln zu lassen, wo er doch schon so gut wie erwachsen ist! Gerade hat er beschlossen, mit seiner Freundin Dhara am nächsten Morgen einfach aufzubrechen, als sein Dorf von wilden Tiermenschen überrannt wird und er gerade noch so entkommen kann. Wider Willen stürzt Jaron so in ein viel größeres und gefährlicheres Abenteuer, als er es sich gewünscht hätte. Auf der Suche nach seiner Mutter und Dhara, beide von den Tiermenschen verschleppt, trifft er die unterschiedlichsten Gestalten, die mal mehr, mal weniger sympathisch sind. Letztendlich ist er mit der Elfin Lilith, der Katzenfrau Yuna, dem Troll Einz, dem Zwerg Rollo, dem Sklavenhändler Gendrik und dem Vampir Konrad unterwegs. Ich fand sie alle wunderbar unterschiedlich und habe bis auf den einen blöden Sack (ihr wisst, wen ich meine, wenn ihr das Buch lest...) auch alle echt gern gemocht. Ich glaube, Gendrik mochte ich am liebsten 😁 Man bekommt auch immer wieder Einblicke in Gedanken und Gefühle der Weggefährten, da die Perspektive ständig, manchmal absatzweise, wechselt. Das fand ich anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig, unterm Strich aber schon ganz gut gemacht.
Die Welt hat mir auch sehr getaugt! Es gibt die verschiedensten Wesen, von denen einige ja auch in Jarons Truppe vertreten sind, und bei der Karte im Buch bekam ich sofort so richtig Lust, auf eigene Faust auf Erkundungstour zu gehen!
Ach ja, für zarte Nerven ist die Geschichte übrigens definitiv nix. Kampfszenen sind ziemlich genau ausgeschrieben, erinnern schon an nen deftigen Splatterstreifen und es wird auch ziemlich viel geflucht und mit Ausdrücken um sich geworfen (ja Gendrik, ich mein schon dich!). Ersteres hätte ich jetzt nicht ganz so ausführlich gebraucht, bin aber damit klargekommen, zweiteres war mir solange bissl zu viel, bis mir aufgefallen ist, dass ich ja selber auch ziemlich viel vor mich hinschimpfe...🤣🤣 Das Gezeter hat jedenfalls definitiv zum Charakter gepasst 😁😁
Von der Handlung her wars auch echt spannend! Und OMG das Ende! Robin, was sollte das denn?!😅😅
Also ich würde mal sagen, es war ein definitiv gelungenes Debüt, das zwar noch den ein oder anderen Schönheitsfehler hat, aber das ist ja für den allerersten Roman durchaus nicht schlimm! Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den nächsten Teil!!😍
Eine coole Fantasywelt mit vielseitigen Charakteren und Wesen gefällig? Hier findet man definitiv beides. Vor allem die Charakterentwicklung von Jaron ist einfach toll und dazu dann noch Yuna und Lilith und Konrad und natürlich Einz. Der Schreibstil im Präsens war ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber echt toll umgesetzt und die Geschichte ist durchweg spannend erzählt. In dem Buch herrscht ein gewisses Maß an Gewalt, epische Schlachten schlagen sich eben nicht ohne Verletzungen und Tod. Wer mit Game of Thrones klar kommt, der wird aber auch keine Probleme mit GdN haben
Eine sehr tolle und starke Geschichte! Von Seite 1 bis zum Ende spannend und fesselnd. Der schreibstil ist auch richtig cool und passend zur Welt:) lieben wir
Das mittelalterliche Setting, das etwas an LotR erinnert, hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ein neues interessantes Wesen auftauchte. Besonders die Katzenfrau Yuna und der witzige Troll Einz hatten es mir besonders angetan. Ebenso hatte jeder Charakter seine kleinen Besonderheiten, wodurch sich eine sehr unterhaltsame Reisegruppe bildete. Leider ist mir die Hauptfigur Jaron etwas zu kurz bekommen.
Der ungewöhnliche Schreibstil im Präsenz hat mich anfangs etwas irritiert, aber ließ sich dann recht flüßig lesen. Durch die allwissende Erzählweise konnte ich immer in die Rollen aller Charakteren springen, was allerdings auch bedeutete, dass ich manchmal nicht gleich wusste aus welcher Sicht ich laß. Durch die schnellen Sichtweisenwechsel fiel es mir etwas schwer eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Besonders in brutalen Situationen war der Schreibstil dafür sehr bildhaft (wenn nicht manchmal etwas zu bildhaft).
Die Handlung ist vor allem in brutalen Situationen spannungszerreißend und ich hatte immer Angst, dass eine der Figuren gleich das Handtuch schmeißt. Dafür fehlt es zwischen den großen Szenen dann leider doch etwas an Tempo und ich hatte das Gefühl nicht vom Fleck zu kommen. Am Ende mündet die Geschichte in einen großen finalen Kampf, der mich mit einem miesen Cliffhanger zurück gelassen hat.
Insgesamt fand ich das Buch für einen Debütroman gut gelungen und freue mich auf den nächsten Teil.