Endlich raus aus diesem tristen Dorfleben, nie wieder auf den Feldern arbeiten und keine überfürsorglichen Eltern mehr, das wünscht sich Jaron sehnlichst. Gemeinsam mit seiner Freundin wird er demnächst aufbrechen - am besten gleich morgen, und dann Königreiche durchqueren und sagenhafte Abenteuer erleben. Doch der Tag der Abreise kommt anders als gedacht und Jaron spürt zum ersten Mal die volle Härte des Lebens. Der Fürst der Unterwelt kehrt zurück - schrecklicher denn je! Die erste Saat des ungeteilten Chaos. Schon bald findet er sich in einer Gruppe wieder, die unterschiedlicher nicht sein könnte - sie alle verfolgen andere Ziele und sind doch aufeinander angewiesen. Was Schmerz und Trostlosigkeit mit einem anrichten, kann man erst wirklich verstehen, wenn man durch die Hölle geschleift wird. Wie viele Opfer würdest du bringen, um zu überleben? Geißel der Nacht eine Mischung aus gefährlicher Heldenreise wie "Der Herr der Ringe" kombiniert mit der Brutalität aus "Game of Thrones".
+ Spannende Grundidee, viele verschiedene Charaktere, tolle Kampfszenen , angenehmer Schreibstil - sehr lange Kapitel, wenig nähe zu dem Hauptportagonisten 4,5
Eine coole Fantasywelt mit vielseitigen Charakteren und Wesen gefällig? Hier findet man definitiv beides. Vor allem die Charakterentwicklung von Jaron ist einfach toll und dazu dann noch Yuna und Lilith und Konrad und natürlich Einz. Der Schreibstil im Präsens war ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber echt toll umgesetzt und die Geschichte ist durchweg spannend erzählt. In dem Buch herrscht ein gewisses Maß an Gewalt, epische Schlachten schlagen sich eben nicht ohne Verletzungen und Tod. Wer mit Game of Thrones klar kommt, der wird aber auch keine Probleme mit GdN haben
Eine sehr tolle und starke Geschichte! Von Seite 1 bis zum Ende spannend und fesselnd. Der schreibstil ist auch richtig cool und passend zur Welt:) lieben wir
Das mittelalterliche Setting, das etwas an LotR erinnert, hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ein neues interessantes Wesen auftauchte. Besonders die Katzenfrau Yuna und der witzige Troll Einz hatten es mir besonders angetan. Ebenso hatte jeder Charakter seine kleinen Besonderheiten, wodurch sich eine sehr unterhaltsame Reisegruppe bildete. Leider ist mir die Hauptfigur Jaron etwas zu kurz bekommen.
Der ungewöhnliche Schreibstil im Präsenz hat mich anfangs etwas irritiert, aber ließ sich dann recht flüßig lesen. Durch die allwissende Erzählweise konnte ich immer in die Rollen aller Charakteren springen, was allerdings auch bedeutete, dass ich manchmal nicht gleich wusste aus welcher Sicht ich laß. Durch die schnellen Sichtweisenwechsel fiel es mir etwas schwer eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Besonders in brutalen Situationen war der Schreibstil dafür sehr bildhaft (wenn nicht manchmal etwas zu bildhaft).
Die Handlung ist vor allem in brutalen Situationen spannungszerreißend und ich hatte immer Angst, dass eine der Figuren gleich das Handtuch schmeißt. Dafür fehlt es zwischen den großen Szenen dann leider doch etwas an Tempo und ich hatte das Gefühl nicht vom Fleck zu kommen. Am Ende mündet die Geschichte in einen großen finalen Kampf, der mich mit einem miesen Cliffhanger zurück gelassen hat.
Insgesamt fand ich das Buch für einen Debütroman gut gelungen und freue mich auf den nächsten Teil.