"Das Herz im Gepäck zu haben bedeutet, der Welt und den Menschen in den besuchten Ländern mit Würde zu begegnen und sich dabei selbst wieder näherzukommen. Und zwar ohne das Gefühl zu haben, verzichten zu müssen." Wie Reisen heute Konsum, Übertourismus, zugemüllte Strände, Vielfliegerei, Klischee-Erfüllung, Status. Beim Reisen werfen wir alle sozialen und ökologischen Überzeugungen über Bord. Als hätten unser Herz, unser Verstand, unsere Menschlichkeit und unser Umweltbewusstsein im Gepäck schlichtweg keinen Platz. Doch was erreichen wir mit unserer bisherigen Art zu reisen? Was zerstören wir damit? Erfüllt es uns tatsächlich? Und vor Was wollen und können wir in Zukunft besser machen? Maria Kapeller untersucht unseren Reisetrieb anhand der grundsätzlichen Fragen, wie, warum und mit welchen Folgen wir reisen, und spricht dabei u.a. mit und über Ressourcenverschwendung und soziale Ungleichheit, über inneres Wachstum und Zufriedenheit. Sie ruft dazu auf, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Mit dem Ziel, in die eigene Verantwortung hineinzureisen und uns dadurch selbst eine neue, verträglichere und wohltuendere Reise-Realität zu schaffen, von der wir alle profitieren.
Very tough going, this one. I expected more of an analysis of how modern travel impacts, well, everything. But this book took an extremely philosophical turn. Which was interesting in places, but if I'd known... well, it wasn't what I signed up for, and the author wasn't selling it to me. Frankly, it didn't help that about 80% of the book felt like a regurgitation of other writers' work. It felt like somebody's end of term paper. Aside from a few personal travel recollections, the author herself just disappeared behind the notable experts she was quoting.
Sehr schönes und kurzweiliges Buch zum Thema Reisen. Die Autorin befasst sich überwiegend mit Achtsamkeit in diesem Kontext, geht aber auch auf Nachhaltigkeits- und Klimathemen ein. Hätte mir an einzelnen Stellen mehr Tiefe gewünscht, fand das Buch als Gesamtwerk jedoch gut.
Too little actual advice for travelling more consciously, but rather going in circles about human behavior and why we don‘t change our travel habits even when we know they‘re not sustainable. Every chapter echos the same ideas. So sadly this book is rather repetitive and a boring read overall.