Ein besonderes Institut, eine grausam verbrannte Leiche, ein krankes Spiel auf Leben und Tod. «Denkt wie die Mörder!» Das predigt der eigenwillige Kriminologe und Ex-Kommissar Zornik an der «Akademie des Verbrechens», die in einem Gutshaus auf Rügen untergebracht ist. In seinem Kurs lernen die Studierenden an echten, ungelösten Fällen. Dieses Semester: eine grausig verbrannte Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen. Der Wettkampf beginnt: Wer ermittelt besser, Zornik oder die Neulinge? Doch aus dem Lehrplan wird gefährlicher Ernst. Als ihm ein brutaler Straftäter von früher das Messer an die Kehle setzt, weiß er: Sie kommen dem Täter oder der Täterin nah – zu nah. Nun muss er alles tun, sein Leben und das der Studierenden zu retten. Denn das grausame Spiel auf Leben und Tod hat gerade erst begonnen.
Ich mochte die Welt in der Todes Glut spielt und die Idee einer solchen Akademie in Deutschland. Ich wusste eigentlich schon Recht früh das Borowski der Mörder sein musste. Cathrin Moeller hat es aber geschafft doch nochmal Zweifel bei mir zu sähen, so dass ich mir bis er als Mörder in Erscheinung trat nicht ganz sicher war, ob meine Vermutung stimmen würde. Ich werde auch den zweiten Teil der Reihe lesen.
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Der Klapptentext dieses Buchs hatte mich überzeugt und entsprechend neugierig war ich auf die Geschichte. Ich mag solche Settings einfach, in denen gewisse Professionen gelehrt werden und man dann die Perspektive der Schüler oder Studenten nachvollziehen kann. Bei Todesglut liegt die Sicht häufig auch bei einem der Lehrer, aber das empfand ich als angenehm.
Das Hörbuch kann ich leider nicht empfehlen bzw. der Vorleser war so gar nicht meins. Sprecher ist Stefan Kaminsky und der letzte Buchstabe des Nachnamens ist hier übrigens von hoher Wichtigkeit. Es gibt nämlich auch den Herrn Stefan Kaminski, als mit einem "I" hinten und nicht mit einem "Y", wie jetzt hier bei Todesglut. Kaminsky liest in einem angenehmen Tempo, allerdings werden so ziemlich alle Figuren gleich vorgelesen. Einen Unterschied zwischen den Geschlechtern kann man nicht hören, was meistens bei Hörbüchern ja doch der Fall ist. Es gibt auch keine verschiedenen Tonlagen oder ähnliches.
Das fand ich sehr schade, weil das bei diesem Hörbuch echt möglich gewesen wäre. Auf der anderen Seite gibt es sicher einige Hörerinnen und Hörer, denen gerade solch eine neutrale und unaufgeregte Art des Vorlesens gefällt. Mir aber leider nicht. :-D
Nichtsdestotrotz hat mir Todesglut ganz gut gefallen. Der Fokus liegt halt wirklich bei der Aufklärung eines Falls und wie Ermittler vorgehen können und Forensiker arbeiten. Es gibt viele Biegungen und Wendungen, wobei ich nie das Gefühl hatte, den Faden zu verlieren. Darüber hinaus gibt es gewisse Fährten, die mir von der Autorin gegeben werden. Jene haben mich letztendlich zum richtigen Täter geführt, aber trotzdem war es für mich spannend und unterhaltsam. Ich würde das Buch aber jetzt nicht als absolute Spannungsgranate bezeichnen.
Das Weiteren macht einer der Lehrer, welcher bei dieser Akademie des Verbrechenes lehrt, einen solch dummen Fehler, woraufhin seine Studenten alle in Gefahr geraten. Das ist dem Lehrer und den anderen Figuren auch bewusst, was ich gut fand! Dementsprechend führt allerdings eine Sache zur anderen und gewisse Dinge kann man sich dann eben einfach denken.
Ich fand Todesglut jedenfalls unterhaltsam und würde mich über einen zweiten Teil freuen. Ich kann aber verstehen, wenn das teilweise etwas zu doof gewirkt hat, weil das Verhalten des Lehrers halt echt, ja, unprofessionell ist. Ich konnte diese ganzen Momente, die sich mit der Denkweise eines guten Ermittlers - und auch Täters - beschäftigen aber sehr schätzen und das hat dann für mich überwogen.
Also eine Leseempfehlung von mir, aber eben keine Hörempfehlung. :-)
Ein besonderes Institut, eine grausam verbrannte Leiche, ein krankes Spiel auf Leben und Tod. «Denkt wie die Mörder!» Das predigt der eigenwillige Kriminologe und Ex-Kommissar Zornik an der Akademie des Verbrechens in einem Gutshaus auf Rügen. In seinem Kurs lernen die Studierenden an echten, ungelösten Fällen. Dieses Semester: Eine grausig verbrannte Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen. Der Wettkampf beginnt: Wer ermittelt besser, Zornik oder die Neulinge? Doch aus dem Lehrplan wird gefährlicher Ernst. Als ihm ein brutaler Straftäter von früher das Messer an die Kehle setzt, weiß er: Sie kommen dem Täter oder der Täterin nah - zu nah. Nun muss er alles tun, sein Leben und das der Studierenden zu retten. Denn das grausame Spiel auf Leben und Tod hat gerade erst begonnen.
Sprecher: Stefan Kaminsky
Eigentlich bin ich ja kein Hörbuchfan, habe mich in der letzten Zeit aber doch auf das ein oder andere Hörbuch eingelassen.
Ich muss sagen, mit diesem hab ich einen guten Griff gemacht.
Der Sprecher hat eine super sympathische Stimme, der man gerne zuhört. Das Cover ist mystisch und ansprechend. Die Farbgestaltung gefällt mir sehr gut, mit ihren ruhigen Blautönen.
Der Klappentext hat Spannung versprochen und so war mir klar, ich muss wissen, wie diese Geschichte ausgeht.
Die Autorin Cathrin Möller hat schon einige Bücher geschrieben, aber dies ist der erste Titel von ihr, den ich mir genehmigt habe. Dies ist der Auftakt einer Reihe um den ehemaligen Kommissar Henry Zornik, der an der Akademie des Verbrechens als Dozent angefangen hat.
Die Autorin hat einen sehr gut durchdachten Plot auch sehr gut umgesetzt. Die Personen sind allesamt authentisch. Manche sympathisch, manche nicht, genauso wie es der Plot benötigt.
Sie Geschichte ist gespickt mit falschen Fährten, irrtümlichen Annahmen und Nebenschauplätzen. So ist es auch mir nicht vor dem Ermittler gelungen herauszufinden wer denn nun der Täter ist.
Am liebsten hätte ich mir die kompletten 15 Stunden auf einmal angehört, da ich immer traurig war, wenn ich das Hörbuch ausstellen musste.
Nun warte ich auf den nächsten Band der Reihe.
Von mir gibt es für dieses tolle Hörbuch auf jeden Fall die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung. #Todesglut #NetGalleyDE!
This is an exciting first crime novel set on the island of Rügen. An academy of crime has taken up residence in an old villa. The faculty consists of a forensic scientist, a specialist in camouflage and a former commissioner of Rügen who lived in Brazil for five years and only recently returned to Rügen. He chose an unsolved death on Rügen so that the students could use this example to train their skills. Of course, he wants to solve this case himself, because he does not trust his successor. Privately, the ex-commissioner also has a lot on his plate, as he would like to adopt the autistic son of his deceased colleague. To do so, however, he urgently needs a flat. Since his return from Brazil, he has been living in a caravan. Solving the unsolved case is much more difficult than expected, as new dead bodies keep turning up that have something to do with the unsolved case. The students also find themselves in the greatest danger. Who can the ex-commissioner still trust? Who is the enemy?
Ein spannender Plot mit einigen unerwarteten Twists - gute Unterhaltung! Ich freue mich schon auf Henry Zorniks zweiten Fall. Einen Stern weniger gibt es nur weil mir die schöne Insel Rügen in diesem Roman nicht sehenswert erscheint, das ist sie aber 😊
*Inhalt* Henry Zornik, ehemals Kommissar und Kriminologe, arbeitet nun an der Akademie des Verbrechens als Dozent und unterrichtet die Studenten nun mit echten, ungelösten Fällen. So versuchen sie den Fall der abgebrannten Stadtbibliothek von Bergen zu lösen. Wer ist für den Brand verantwortlich und wer ist das Opfer? Aus dem Unterricht entwickelt sich nicht nur ein Wettkampf zwischen den einzelnen Studenten, sondern auch zwischen Zornik und seinen Schützlingen…. doch bald wird daraus ein gefährliches Spiel, bei dem sie dem Täter viel zu nahe kommen…
*Erster Satz des Buches* "Das Sanierungsobjekt glich einer hohlen Kulisse.“ - C. Moeller (2022) - Todesglut -
*Meine Meinung* Was für ein absolut grandioses Buch. Auch wenn ich zum Zeitpunkt des Buchbeginns gerade ein wenig in einer Leseflaute dümpelte… war es damit ruckzuck vorbei.
Das Buch überzeugt nicht nur mit einem absolut authentischen und sympathischen (Ex?)-Ermittler, sondern auch mit tollen Nebencharakteren, die ich definitiv ins Herz geschlossen habe. Gerade weil der Protagonist eigentlich aus dem aktiven Polizeidienst ausgeschieden ist und doch nicht davon ablassen kann, macht das Lesen so viel Spaß, denn wenn Henry Zornik etwas tut - dann mit vollem Einsatz. Diese Leidenschaft ist auf jeder Seite zu spüren und ich konnte es jeden Abend nach der Arbeit kaum erwarten, das Buch wieder zur Hand zu nehmen.
Der Plot ist nicht nur spannend, sondern die Idee dahinter auch wirklich fesselnd. Zorniks Enthusiasmus für seine Arbeit ist ansteckend und das merken auch seine Studenten, sodass sie gewillt sind, Leib und Leben dafür einzusetzen, um den Fall zu lösen.
Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar und gestaltete sich alles andere als langweilig, gerade weil es gegen Ende so richtig rund geht.
*Infos zur Autorin* "Cathrin Moeller, Diplomsozialpädagogin, arbeitete unter anderem in Resozialisierungsprojekten. Neben der Arbeit an den eigenen Texten, u. a. dem Spiegel-Bestseller «Wolfgang muss weg», coacht sie kulturelle Bildungsprojekte. Sie wohnt mit ihrem Mann, einem Kriminalhauptkommissar, in der Nähe von Leipzig. «Todesglut» ist der erste Fall der «Akademie des Verbrechens» auf Rügen." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Ich bin absolut begeistert und hoffe sehr auf noch mehr Fälle mit und um Henry Zornik und seine Studenten!
Nach Jahren im selbstgewählten Exil kehrt der renommierte Mordermittler Henry Zornick nach Deutschland zurück. Dort angekommen, wird er gefragt, ob er einen neuen Job sucht: Als Lehrer an der „Akademie des Verbrechens“ auf Rügen. Er nimmt an, doch Theorie ist weniger sein Fachgebiet. Er verwendet lieber einen realen Fall. Ehe er es sich versieht, ist er mittendrin in einer Mörderjagd, die ihn in seine Schüler in Lebensgefahr bringt.
Mit der Akademie des Verbrechens bringt Cathrin Moeller das in YA und NA-Büchern heiß begehrte Akademie-Setting in die Thrillerwelt. Der unkonventionell und oft am Rande der Legalität handelnde Protagonist Henry Zornick muss neben seinen privaten Problemen auch noch seinen neuen Job angehen, zu dem er so recht keinen Zugang findet. Das macht ihr durchaus sympathisch, auch wenn seine Vorgehensweise manchmal über das Ziel hinaus schießt. Seine Schüler sind ebenso ambitioniert wie wissbegierig und gehen nach anfänglicher Skepsis den unkonventionellen Weg ihres neuen Lehrers mit. Alles in allem spannend, wenn auch manchmal etwas zu viele Schleifen bis zur Lösung gedreht werden.
Bei der Umsetzung des Hörbuchs hätte ich mir eine enthusiastischere Umsetzung gewünscht. Der Sprecher beschreibt das Geschehen sehr nüchtern, ohne selbst die Stimmung und die Spannung aufzunehmen. Hätte ich das Buch selbst gelesen, wäre es in meinem Kopf spannender gewesen.