Ich war Hitlerjunge Salomon: Die Erinnerungen eines jüdischen Zeitzeugen, der getarnt als Hitlerjunge den Holocaust überlebte. - Mit einem Vorwort von ... Bundestagspräsident a.D
»Das geht unter die Haut!« (Lea, 19)Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangengenommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt...Sally Perels Autobiografie hat bis heute nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren – ein bemerkenswertes und ergreifendes Dokument wider das Vergessen.
Also known as Shlomo Perel o Solomon Perel, is an author and motivational speaker. He was born in Peine, Lower Saxony, to a German Jewish family. He escaped persecution by the Nazis by masquerading as an ethnic German. His life story is told in the 1990 film Europa, Europa based on his autobiography Ich war Hitlerjunge Salomon.
Viele interressante Sochtweisen die man so noch nicht kennt und teilweise sehr packend, allerdings logischerweise in manchen Abschnitten auch recht langatmig und eintönig. Alles in allem sehr interessant!
“Aber je länger er in diesem Zimmer, auf den wenigen Quadratmetern ohne Kontakt zur Außenwelt versteckt bleiben musste, umso größer wurde seine seelische Not und Qual. Der kleine jüdische Junge stand immer häufiger hinter der Gardine und träumte davon, auch ein Hitlerjunge zu sein.” “Sie müssen erfahren, wie sie verführt werden. Sie müssen wissen, über welchen Ideologien die schwarze Fahne weht.” “Unser Gedächtnis ist das wirkungsvollste Bollwerk gegen die braune Gefahr.”
Das Buch gefiel mir sehr und ich finde es auch toll die Sicht einer Person während dieser Zeit zu lesen. Die Geschichte von Sally ist wirklich unglaublich und hat mich sehr berührt, vor allem als er immer an seine Eltern gedacht hat. Äußerst beeindruckend finde ich wie Sally schreibt ich mag den Stil sehr und es hat mich oft durch nicht so interessante Phasen durchgezogen. Eine Szene die mir noch im Kopf bleibt ist die wo er zu dem Getto nach Lodz gefahren ist und die Straßenbahn täglich gefahren ist, um zu sehen ob er seine Eltern sieht. Zusammenfassend lehrt dieser Buch über die schlimme Zeit des Kriegs und auch der Verfolgung und Vernichtung der Juden
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