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Das U-Boot

Düster, hochspannend, apokalyptisch: Überlebenskampf unter Wasser

Technische Finesse und ein hervorragendes Gespür für seine Figuren – das zeichnete bereits Hans Leisters ersten Thriller »Der Tunnel« aus. Auch in seinem zweiten Buch verbindet der Autor gekonnt diese beiden Elemente zu einem postapokalyptischen Abenteuerroman, in dem es um nicht weniger als das Überleben der Menschheit geht.

Die israelische Marinesoldatin Leah ist mit dem U-Boot auf Patrouille, als plötzlich alle Messinstrumente verrücktspielen. Gewaltiger Unterwasserlärm schreckt die U-Boot-Besatzung auf. Bald steht fest: Auf der Erde hat ein verheerendes Ereignis biblischen Ausmaßes stattgefunden. Über Wasser ist alles zerstört; Häfen können nicht angefahren werden. Niemand an Land scheint überlebt zu haben. Wie sieht die Zukunft der Menschen an Bord aus?

- Beklemmend und zugleich faszinierend: Klaustrophobische Odyssee durchs Mittelmeer

- Technisch exzellent recherchierter Thriller: Einblick in das Leben an Bord eines Atom-U-Boots

- Ein packender dystopischer Roman für Fans von Frank Schätzing und Marc Elsberg

- Parallelgeschichte zum Thriller-Debüt »Der Tunnel«: Die Geschichten führen am Ende zusammen

Wenn die Welt untergeht und das Gefängnis zur Rettung wird

In diesem Technothriller entwirft Hans Leister ein eindringliches Szenario, das mit unserer Angst vor dem Kampf ums nackte Überleben spielt. Wie verhalten sich Menschen, abgeschnitten von der Außenwelt, während draußen eine apokalyptische Katastrophe wütet?

Für die Recherche zu »Das U-Boot« unternahm der Autor mehrere Reisen nach Israel und war bei der Tauchfahrt eines U-Boots mit an Bord. So wurden die Schilderungen noch anschaulicher und realistischer.

Dieser Thriller bietet Spannung und Nervenkitzel: Ein Pageturner, den Sie nicht zur Seite legen werden können!

408 pages, Hardcover

Published June 30, 2022

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About the author

Hans Leister

5 books1 follower

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Community Reviews

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5 (25%)
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1 star
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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Elisa.
161 reviews3 followers
March 3, 2023
Vorweg: Der Vorgänger – eine Parallelgeschichte zu dieser – und zugleich das Debüt des Autors zählt für mich zu den besten zehn Werken der Gegenwart. Entsprechend gespannt war ich auf den Titel, obschon die Optik eher abschreckend wirkt. Leider betrifft dies auch das Innere: Der Roman kommt auf allen Ebenen schlechter weg als der erste; sei es in sprachlicher Hinsicht (mehr Fehler), stilistisch (mehr Wortwiederholungen), bei der Figurenentwicklung (lose Enden und Anfänge) oder bei der Beschreibung der Handlung. Dank der Parallelgeschichte, die zusätzlich mehr erklärt, wissen wir bereits von der Katastrophe und warten letztlich darauf, dass die Dystopie endlich einsetzt. Letztlich wirft uns auch der Klappentext direkt in die Dystopie – doch beim Lesen müssen wir 200 (!) Seiten warten, bis das Ganze endlich in Schwung kommt. Das ist definitiv zu lang. Anschließend wird es zwar besser, aber trotzdem nicht gut – schade, hier wurde viel Potenzial verschwendet.

Leister wird weiterhin ein wichtiger Autor sein, aber er sollte seinen ursprünglichen Weg beibehalten. »Der Tunnel« glänzte mit authentischen Darstellungsmechanismen und Erzählstrategien, Literaturverweisen und Climate Fiction; ein Katastrophenroman, wie ich ihn seitdem nie wieder gelesen habe. Man hat einfach durchweg gemerkt, dass Leister in seinem Projekt richtig aufgeht. Hier hingegen wirkt alles sehr aufgesetzt, künstlich, teilweise nicht zu Ende gedacht und so, als wäre ihm das Projekt lediglich vom Verlag aufgezwungen worden, um die Erfolgswelle noch etwas weiter zu treiben. Ob das so ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich weiß nur, dass mich die Lektüre leider enttäuscht zurückließ – und das wird Leisters grundlegender Romanidee nicht gerecht.

Also nochmal für alle: Lest den Vorgänger. Lest den Tunnel und schaut hier ggf. rein, um zu sehen, wie die Geschichten verknüpft werden. Ansonsten würde ich den Roman leider nicht empfehlen.
Profile Image for Lisa_V.
809 reviews4 followers
June 14, 2022
Definitiv kein Thriller, sondern ein dystopischer Roman

Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum „Das U-Boot“ des Autoren Hans Leister ins Genre Thriller eingeteilt wurde. Nur weil die Handlung auch spannende Momente bereithält, reicht es meiner Meinung nach noch lange nicht aus ein Buch als Thriller zu bezeichnen. Wer also eine atemlose und super spannende Geschichte erwartet wird hier eher enttäuscht werden. Allerdings hat das Buch durchaus seine Stärken und konnte mich dadurch auch fesseln. Die ersten 160 Seiten passiert erst einmal recht wenig. Es geht ausführlich um den Alltag auf einem militärischen U-Boot, dem Leben in Israel und dem Gazastreifen und um das familiäre Geschehen rund um die beiden Hauptprotagonisten. Meisterhaft recherchiert hält der Autor hierbei zahlreiche technische Details und ausführliche Beschreibungen bereit. Hier spürt man seine Faszination für das U-Boot, aber auch wenn sich die Handlung flüssig las, hätte der richtig spannende Teil gerne schon früher beginnen können. Ab dem Zeitpunkt der Katastrophe wurde es nämlich erst richtig packend. Die Geschichte nimmt deutlich an Tempo auf und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zwar gibt es auch hier vielfältige technische und naturwissenschaftliche Details, diese empfand ich allerdings zumeist als interessant und sie bremsten meinen Lesefluss auch nicht aus. Gut gefiel mir außerdem nicht nur die mitreißende Handlung, sondern auch mehrere unerwartete Wendungen, sowie die authentischen Charaktere. Ein recht großer Zeitsprung am Ende der Handlung war dann wieder für meinen Geschmack zu viel des Guten. Würde ich das Buch allein nach dem Mittelteil bewerten, bekäme es auf jeden Fall 5 Sterne. Durch den gemächlichen Einstieg und das irritierende Ende, gibt es allerdings einen Stern Abzug.
Profile Image for Bajo.
100 reviews3 followers
October 1, 2022
Die Story: Teil 1 Überleben im U-Boot, S. 13 - 350: Die israelische Marinesoldatin Leah wurde für den Dienst auf einem Atom-U-Boot ausgewählt. Nach ihrer Hochzeit mit Uri beginnt ein längerer Einsatz im Mittelmeer, in dessen Verlauf sich eine globale Katastrophe ereignet. Das U-Boot taucht auf, Europa, Israel, Gaza sind zerstört. Es herrscht Dunkelheit Tag und Nacht. Zeitgleich überleben Tarik und seine Tochter in einem Tunnel zwischen Gaza und Ägypten. Zusammen mit einigen Israelis stoßen die beiden zu den Überlebenden des U-Bootes und machen sich mit dem U-Boot auf an die italienische Küste und durch das zerstörte Terrain zu Fuß bis in die Schweiz, wo sich weitere Überlebende in einem großen Tunnel befinden. Teil 2 Jahre später, S. 355 - 361: Die Überlebenden haben eine Dorfgemeinschaft gegründet. Teil 3 viele zehntausend Jahre später, S. 365 - 404.
Die Kapitel bis zur Katastrophe haben mir durchaus gefallen: die Gegenüberstellung des Alltags israelischer Marinesoldaten und ihrer Familien ( Leah und Uri ) und des Alltags der Palästinenser in Gaza ( Tarik und seine Familie ) fand ich gut und vielversprechend. Mit Ausbruch der Katastrophe wurde die Geschichte zwar spannender, wirkt m. E. jedoch reichlich konstruiert. Als ob der Autor um diverse Themen wie Konflikt zwischen Israel und Palästina, Überleben der Menschheit nach Umweltkatastrophen, Endlagerung von radioaktiven Stoffen, Matriarchat und auch noch in Teil 3 Umgang mit Ureinwohnern eine Story konstruiert hat. Das ganze gewürzt mit technischen Details zu U-Booten und Tunneln.
Der Roman hat gute Ansätze, aber anspruchsvolle Literatur sieht anders aus. Und das betrifft m. E. nicht nur den Schreibstil, der etwas dröge daherkommt, insbesondere was die Dialoge anbelangt.
Fazit: Eine durchaus spannende Geschichte, die mir aber zu überfrachtet war und mich nicht mitreißen konnte. 2 Sterne.
2,476 reviews14 followers
June 6, 2022
Zum Inhalt:
Ein plötzlicher Unterwasserlärm schreckt die U-Boot-Besatzung auf. Was ist passiert? Der Besatzung wird bald klar, dass es etwas furchtbares passiert sein muss. Die schwangere Leah bereut, dass sie nicht bei ihrem Mann geblieben ist und nun gefangen in diesem U-Boot ist. Aber hat überhaupt jemand auf der Erde überlebt?
Meine Meinung:
Also das Buch einen Thriller zu nennen ist schon mutig, denn für mich gehört zu einem Thriller ein sehr hoher Spannungsbogen und das möglichst von Anfang an. Hier muss man einen echt langen Atem haben, bevor mal endlich Spannung aufkommt. Der Schreibstil hat aber dennoch was, aber eben keine Thriller Qualität. Was mir richtig gut gefällt ist die Gestaltung des Buches, gerade auch der Schnitt in schwarz mit Schriftzug sieht sehr gut aus. Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber bei weitem nicht so gut wie ich erwartet hatte.
Fazit:
Hab mich schwer getan
Profile Image for Katharina Klose.
206 reviews
June 20, 2022
Obwohl das Buch eine total andere Richtung eingeschlagen hat, als ich eigentlich erwartet hätte, war es ein schönes Leseerlebnis.
Der Schreibstil ist angenehm und man kommt relativ schnell in einen guten Lesefluss, der einen durch das Buch trägt. Durch die zwei Perspektiven wird das Buch spannender und man durch die kleinen Cliff-Hanger am Ende der Kapitel möchte man nur noch schneller wissen, wie es denn weitergeht.
Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen würde, sondern eher als dystopischer Roman. Es gab keine einzige Szene in diesem Buch, die ich einem Thriller zugeordnet hätte. Trotzdem war es spannend, aber deswegen wurde ich nicht so hunderprozentig an das Buch gefesselt, wie es bei anderen Büchern der Fall war.
Es macht aber auf jeden Fall jetzt noch Lust das andere Buch "Den Tunnel" zu lesen, wenn man es - wie in meinem Fall - noch nicht getan hat, um die Zusammenführung der beiden Bücher auch gut nachvollziehen zu können.
3 reviews1 follower
March 6, 2024
Wie andere Kritiken schon erwähnt haben, ist der erste Teil vor der Katastrophe viel zu lang. Trotzdem konnte ich nicht wirklich eine emotionale Verbindung mit den Charakteren aufbauen. Auch nachdem alle deren Angehörigen gestorben sind, war es mir egal, wahrscheinlich auch deswegen, weil der Autor wenig darauf eingeht, nachdem endlich die Welt untergegangen ist. Ab diesem Zeitpunkt wirkt das ganze zu schnell, und es wird leider wenig auf Dinge wie Ungereimtheiten zwischen den Überlebenden oder Nervenzusammenbrüchen gelegt.
Pluspunkte gibt es für mehr oder weniger wissenschaftliche Plausibilität und technisches Wissen; auch wenn das letztere nicht ganz auf dem Level von 'Jagd auf Roter Oktober ist'
Der ganz letzte Teil kam mir auch wirklich komisch vor, vor allem weil offenbar das ganze Wissen von den Überlebenden verloren gegangen ist. Außerdem der Zeitsprung von mehreren zehntausend Jahren viel zu lange ist. Ich würde den Zeitsprung eher auf etwa 300 Jahre setzen.
Profile Image for ferdinandliebtluise.
72 reviews1 follower
November 25, 2022
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so spannend war es! Ich denke, das sagt alles! 😍
Wenn man „Der Tunnel“ von Hans Leister noch nicht gelesen hat, sollte man dieses vorher lesen!
Profile Image for weltentzückt.
301 reviews12 followers
February 10, 2023
Ich habe die Story als Hörbuch gehört und sie vermutlich nur deshalb beendet. Die Hörbuchsprecher sind nämlich sehr angenehm!

Die Geschichte selbst war leider nicht nach meinem Geschmack.
Die Beschreibung des Hörbuchs gab sehr viel preis, sodass die erste Hälfte vorhersehbar und wenig spannend war.
Die zweite Hälfte wurde dann allerdings nicht besser.
Die Geschehnisse berührten mich nicht, weil die Charaktere mir einfach nicht nahegingen. Lea war mir manchmal richtig unsympathisch, die anderen Charaktere blieben alle recht blass.

Die letzten 2h des Hörbuchs waren einfach grauenhaft. Ich habe selten etwas so schlechtes gelesen, bzw. gehört.
Der letzte Abschnitt spiel "einige zehntausend Jahre später". Die Menschen verhalten sich gleich, drücken sich aus wie heute, sind offenbar auf einem ähnlich technologischen Stand,... Das ist so unlogisch, dass ich es überhaupt nicht abkaufte.
Leider war das Buch überhaupt nicht das, was ich erwartet oder erhofft hatte.
1 Stern für die Story, 4 Sterne für die Hörbuchsprecher - ich trage hier mal 2 gut gemeinte Sterne ein.
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