Blutüberströmt wacht Charlie Nacht für Nacht auf. Tagsüber geschehen um sie herum unerklärliche Dinge, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Angst macht ihr vor allem ihr Spiegelbild im Bad. Verzweifelt sucht sie nach einer Erklärung. Ausgerechnet die junge behinderte Sofia hilft ihr dabei. Von Anfang an fühlt sich Charlie auf ungewohnte Weise von der rätselhaften, düsteren Frau angezogen. Damit verstrickt sie sich jedoch in ein Netz aus finsteren Vorahnungen. Sie führen Charlie zu einer grausamen Wahrheit und nehmen ihr schließlich den letzten Halt.
3,5 Abgesehen von einer etwas merkwürdigen Kapitelaufteilung & der Oberflächlichkeit, mit der die Figuren & deren Beziehungen leider nur beschrieben werden, hat mir das Buch aber doch recht gut gefallen. Es war das erste Buch dieser Art für mich & war stellenweise auch immer wieder ziemlich spannend gestaltet, weshalb ich größtenteils gut unterhalten wurde. Ich hätte mir fast noch ein wenig mehr Spannung gewünscht, denn das Buch hatte wirklich gute Stellen, an denen ich es nicht weglegen konnte. Vor allem die Beschreibungen der Beziehung zwischen Charlie & ihrer Mutter haben mir zum Schluss sehr gefallen.
Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen!
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten.
Um was geht‘s?
Charlie hat es nicht leicht. Aufgewachsen ist sie in einem schwierigen Elternhaus. Der Vater hat die Familie verlassen, als Charlie noch klein war. Zurückgeblieben bei der alkoholkranken Mutter, ist sie deren Gewaltausbrüchen gnadenlos ausgesetzt. Bis ihre Mutter sie an ihrem 18. Geburtstag vor die Tür setzt. Sie studiert, wird Lehrerin und hofft auf ein geregeltes Leben. Doch auch in ihrem Erwachsenenleben läuft es nicht rund. Die Schüler nehmen sie nicht ernst. Ihr Freund engt sie mit seiner besitzergreifenden Art ein. Und dann geschehen auch noch seltsame Dinge. Sie wacht Nachts voller Blut auf, sieht Schatten und Schemen und immer wieder fällt ihr ein kleiner mit Blut verschmierter Schlüssel vor die Füße, von dem sie nicht weiß, wo er herkommt. Ihr Gemütszustand verschlechtert sich. Das bleibt auch der Außenwelt nicht verborgen. Ihr Chef lädt sie deshalb zu einem klärenden Gespräch nach Hause ein. Dort trifft sie auf die Tochter des Chefs, die mysteriöse Sofia. Sofort verbindet die beiden Frauen ein unsichtbares Band. Kann Sofia Charlie helfen, Ordnung in ihr Leben zu bringen?
Mein Fazit:
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Als ich das Buch bekommen habe, wollte ich nur kurz reinlesen. Daraus sind gleich mal 70 Seiten geworden. Das Buch startet spannend und interessant und das bleibt auch die ganze Zeit über so bzw. steigert sich sogar. Ich war gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, was hinter all den Vorkommnisse steckt und wie sich die Beziehung der beiden Frauen entwickelt. Was soll ich sagen? Das Ende bzw. die Auflösung war toll!
Für wen ist das Buch etwas?
Wer auf kurze und knackige Mysterygeschichten steht, sollte hier unbedingt zugreifen.
Sind es Albträume, verliert Charlie ihren Verstand oder will ihr Jemand etwas Böses?
Maria Zaffarana hat hier eine nervenaufreibende Geschichte über eine junge Frau erschaffen, die einen von der ersten Seite an mitnimmt und nicht mehr loslässt. Seite für Seite ohne Pause will man das Geheimnis lösen, inhaliert Satz für Satz, das Hirn arbeitet ununterbrochen an der "Lösung des Falls" und doch kommt man einfach nicht weiter.
Charlie hat eine Menge Geheimnisse und schlechteste Erinnerungen an ihre Kindheit. Diese Ausführungen sind furchtbar und so vorstellbar und damit noch realistischer, so unsagbar traurig. Man versteht durchaus das sich Charlie an diese Zeit nicht gerne erinnert, sie ganz hinten in der "untersten Schublade" verbannt.
Die Geschichte ist von Anfang an spannend und lässt beim Lesen automatisch mitfiebern, man sucht mit Charlie nach Antworten und bekommt sie einfach nicht. Alles Grübeln bringt kein Ergebnis. Um so verblüffender ist dann die Auflösung dieser düsteren, beklemmenden aber auch sehr gefühlvollen Geschichte und damit hätte ich nie und nimmer gerechnet und schlussendlich geht Einem bei dem Titel dann auch "ein Licht auf" und auch das Titelbild erschließt sich.
Eine Geschichte, die mal so ganz anders ist, eine Geschichte der man sich bis zum Ende nicht entziehen kann, eine Geschichte voll auch mit Emotionen und Überraschungen. Einfach gelungen.
Der Schreibstil von Maria Zaffarana ist leicht und locker. Man merkt, dass sie mit vollen Herzen beim Schreiben dabei ist, sich mit ihren Geschichten identifiziert, ihren Figuren ein gut durchdachtes Schicksal aufbürdet und mit einen glanzvollen fulminanten Ende zusätzlich für großes Staunen sorgt.
Mein erster Mystery-Thriller. Gänsehaut ist vorprogrammiert…
Düster, düster, düster geht es zu in diesem Buch…Sind es Albträume, Wahnvorstellungen oder doch nur der Alkohol, der Charlie das ganze Blut sehen lässt?
Trotz ein, zwei Rechtschreibfehlern liest sich der Thriller sehr flüssig und ist von Anfang bis Ende spannend.
Teilweise konnte ich das Ende erraten, der mystische Teil hat mich allerdings sehr überrascht. Der Abschluss hat mir ganz gut gefallen, ein paar Seiten mehr hätten ihm aber gut getan: zB noch ein paar Infos zum Vater oder wie es mit Sofia weitergeht, das hätte mich schon brennend interessiert.
Der Schreibstil der Autorin konnte mich überzeugen, deshalb ist schon die nächste Leseprobe auf meinem Kindle gelandet.
ʀᴇᴢᴇɴsɪᴏɴ ᴍʏsᴛᴇʀʏ ᴛʜʀɪʟʟᴇʀ ⭐️⭐️⭐️ . . das Buch hat sehr spannend begonnen und dann wurde es für mich aber etwas schwierig weil mir persönlich dann zu wenig passiert ist … dadurch konnte die Spannung für mich nicht gehalten werden
Die Auflösung hat mir dann wieder gut gefallen hätte aber für mich auch noch etwas ausführlicher sein können
Charlie ist ein schwieriger Charakter mit dem man sich nur schwer identifizieren kann - was aber total ok ist - um mit ihr mitzuleiden hat es für mich aber leider nicht gereicht …
Alles in allem war es ein nettes Buch aber für mich persönlich leider kein Highlight - aber ich denke es wäre einen gutes Buch für jemanden der das Genre einmal ausprobieren und kennen lernen möchte
Was soll ich sagen, eigentlich hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt als ich den Klappentext gelesen habe! Und dann kam ein so brilliantes Meisterwerk der Schreibkunst auf mich zu, das mir einen Hochgenuss des Lesen beschert hat. Danke, Maria Zaffarana, für die fantastischen Lesestunden.
What a ride. In Mord im Jenseits passieren um Charlie herum unerklärliche Dinge und sie scheint die einzige zu sein, die diese wahrnimmt. Charlie ist grundsätzlich nicht in der besten Verfassung - Alkohol ist ein großer Part ihres Lebens und hilft ihr, mit den Dingen klar zu kommen, die ihre alkoholabhängige Mutter und deren unterschiedliche Partner, ihr in der Kindheit angetan haben. Plötzlich hat sie komische Träume und sieht überall Blut. Den Spiegel im Bad hängt sie ab, weil eine Silhouette, die sich ganz anders bewegt als sie selbst, sich darin befindet. Und dann ist da noch dieser komische Schlüssel, der ständig irgendwo auftaucht.
Maria Zaffarana hat hier eine ziemlich spannende Geschichte geschaffen und es geschafft, mich zu fesseln und gespannt weiter lesen zu lassen. Und das, obwohl ich das Ende für mich sehr naheliegend war und mich kaum überraschen konnte.
Das ist aber auch gar kein Problem, das Highlight waren hier für mich die spannenden Beschreibungen und die düstere Spannung, die fast durchgängig aufrecht erhalten wurden. Hier wird eine schön gruselige Atmosphäre aufgebaut, die fesselt.
Leider nur fast die ganze Zeit, den Anfang fand ich eher schwierig. Zieht sich mit zu ausführlichen Beschreibungen etwas für meinen Geschmack und Charlie.. Schwierige Protagonistin. Sie hat super viele negative Seiten und leider zu wenig Positive. Vor allem ihre oberflächliche Gehässigkeit hat mich immer wieder wütend gemacht. Zum Glück rückt ihr Charakter dann etwas in den Hintergrund, wenn die eigentliche Handlung dann richtig los geht. Ich hätte sie gern sympathischer gefunden, aber man kann nicht alles haben.
Außerdem gibts noch eine kleine Liebesgeschichte, die zum Ende ein paar Momente bekommt. Ist ganz süß, kam für mich aber sehr plötzlich und auch diese Frau ist in meinen Augen nicht ganz ausgearbeitet und hätte mehr Tiefe vertragen können.
Mord im Jenseits ist ein kurzes Buch, das fesselt. Nette Unterhaltung für alle, die besondere Geschichten mögen und Bock auf Mystery Thriller haben.