Wenn man selbst gegen das Böse kämpft, ist man dann gut? Ich bin Yo. Eigentlich heiße ich Yosephiné - doch kaum jemand kennt diesen Namen. Meine Geschichte beginnt an meinem 23. Geburtstag. Der Tag, an dem ich verschwand. In Pardalis - einer Welt mit neuen Chancen, aber alten Problemen - herrschen fremde Regeln und Wesen. Doch auch eine schwarze Macht hat Einzug gehalten, die tödlich für die Völker ist. Laut einer Prophezeiung soll ich die langersehnte Retterin sein. Ich? Ausgerechnet ich? Die unsichere, von Ängsten verfolgte Yo? Zwischen der Liebe für einen Mann, der ganz anders ist als ich, und Freunden, die mich unterstützen oder im Verborgenen sabotieren, muss ich lernen, mir selbst zu vertrauen und zu kämpfen. Ich ahne, dass mich dieses Wagnis an meine Grenzen bringt. Doch was dahinter auf mich wartet, ist weitaus schlimmer...
Wenn man selbst gegen das Böse kämpft, ist man dann gut? Ich bin Yo. Eigentlich heiße ich Yosephiné – doch kaum jemand kennt diesen Namen. Meine Geschichte beginnt an meinem 23. Geburtstag. Der Tag, an dem ich verschwand. In Pardalis – einer Welt mit neuen Chancen, aber alten Problemen – herrschen fremde Regeln und Wesen. Doch auch eine schwarze Macht hat Einzug gehalten, die tödlich für die Völker ist. Laut einer Prophezeiung soll ich die langersehnte Retterin sein. Ich? Ausgerechnet ich? Die unsichere, von Ängsten verfolgte Yo? Zwischen der Liebe für einen Mann, der ganz anders ist als ich, und Freunden, die mich unterstützen oder im Verborgenen sabotieren, muss ich lernen, mir selbst zu vertrauen und zu kämpfen. Ich ahne, dass mich dieses Wagnis an meine Grenzen bringt. Doch was dahinter auf mich wartet, ist weitaus schlimmer… Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Langeweile hatte sich auf dem Bolzplatz eingeschlichen.
Das Cover hat mir sofort gefallen, es sieht echt toll aus, auch wenn es meiner Meinung nach gar nicht zur Geschichte passt. Es sieht etwas nach SF für mich aus, oder nach einer Story, die Unterwasser spielt.
Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig und ich wurde bis zum Ende nicht damit warm. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Yo, aber trotzdem konnte ich keine Verbindung mit ihr aufbauen.
Zu Beginn lernt man Yo kennen, die kein glückliches Leben führt. Als sie durch ein magisches Licht in eine andere Welt gelangt hat sie plötzlich einen Auftrag und Freunde.
Mir ist schon der Einstieg in das Buch sehr schwer gefallen, was an dem Schreibstil und der Protagonistin lag. Der Schreibstil war nicht so meins und ich konnte auch keinerlei Gefühle spüren beim Lesen. Yo konnte ich zuerst auch null einschätzen und sie war mir auch nicht sonderlich sympathisch, das alles hat schon den Beginn sehr schwer für mich gemacht.
Yo ist unsere Protagonistin und ich wurde bis zum Ende nicht warm mit ihr. Sie war sehr naiv und hatte in dem Buch mehr Glück als Verstand. Hätten ihr nicht immer wieder Leute geholfen oder wäre etwas Unerwartetes passiert, wäre das Buch nach ein paar Kapiteln aus gewesen. Gegen Ende wurde sie dann auch noch weinerlich und wollte einen auf Möchtegern-Heldin machen, was ihr Yo aber nicht abgekauft habe. Abgesehen davon blieb sie sehr blass und ich weiß nichts von ihr, außer dass sie keine Familie hat, ein Hund ihr einziger Freund ist und sie als Kind gemobbt wurde. In der neuen Welt nimmt sie ihre Aufgabe, die ihr Fremde stellen, auch einfach so an und hinterfragt nichts, will auch nicht in ihr Leben zurück, obwohl sie sterben könnte. Hm.
Die Geschichte bietet einige interessante Ansätze, aber für mich hat sich das Buch einfach nur gezogen. Bereits nach 100 Seiten wusste ich nicht, was noch kommen soll und wo die Geschichte überhaupt hin will. Yo kommt in diese andere Welt und sie soll diese vor einer Gefahr retten. Dafür muss sie fünf Samenkörner finden und reist dafür durchs ganze Land. Allerdings waren diese Reisen immer sehr kurz und es kam mir so vor, als würde sie nach ein paar Minuten gehen schon beim nächsten Volk landen. Dass sie immer zu den Orten kam, an denen die Samenkörner waren, egal ob nun gewollt oder nicht, hat für mich auch nicht ganz gepasst.
Yo stolpert also von einem Volk zum nächsten und bei jedem passiert etwas anderes. Für mich war das alles einfach schon zu viel, man lernt so viele verschiedene Wesen kennen, die an sich echt cool sind, aber das Buch beruhigt sich nicht, es war zu viel. Von ihren ganzen Stopps fand ich auch nur zwei wirklich interessant, alles andere hat sich oft schon sehr in die Länge gezogen. Besonders von dem Kristallkönig hätte ich gerne mehr gelesen, denn er war ein sehr interessanter Charakter.
Obwohl so viel in dem Buch passiert konnte es mich nicht gefangen nehmen. Durch den Schreibstil blieb mir alles sehr fern und ich fühlte mich wie ein Beobachter und nicht so, als wäre ich in der Geschichte drinnen. Ich konnte leider keine Verbindung zu dem Buch aufbauen und es hat sich dann irgendwann wirklich nur mehr gezogen.
Wie schon erwähnt fand ich aber nicht alles schlecht, so sind die verschiedenen Völker in dem Buch echt cool und vielschichtig. Auch die Welt selber hatte richtig viel zu bieten, man konnte immer etwas Neues entdecken. Und nicht zu vergessen Stuna, die Weggefährtin von Yo. Ich bin ihr total verfallen und wurde sie selber gerne knuddeln.
Das Ende war dann gar nicht mein Fall. Hier gibt es nun Spoiler für das Ende! Es bahnte sich schon lange eine Liebesgeschichte an, die ich allerdings null nachvollziehen konnte. Yo und der Kerl sahen sich ein paar Mal, es gab nur kurze Gespräche und schon will sie ihn. Ich konnte das nicht verstehen und noch weniger konnte ich die Sexszene verstehen, die komplett random daher kam. Sie passte weder in das Buch noch war sie besonders gut beschrieben. Ab da wurde es immer komischer, denn Yo ist plötzlich schwanger und sollte noch in der selben Nacht das Kind bekommen. Sie nahm das so hin und fand das nicht komisch. Es ging dann die letzten Seiten so weiter und am Ende kam Yo zurück in ihre Welt und es kam irgendwie raus, dass Omieda, die Bösewichtin, eigentlich nur die Angst selber ist. Hm, die Erklärung war nicht stimmig und hat mir auch nicht gefallen.
Fazit:
Für mich hat sich das Buch extrem gezogen, da es außer einer sehr fantastischen Welt und tollen Völkern nichts für mich zu bieten hatte. Yo war mir unsympathisch, die Liebesgeschichte war nicht vorhanden und am Ende plötzlich schon und Yos Reise durchs Land war einfach zu viel, da die Geschichte keine Pause macht und viel zu viel passiert. Von mir gibts leider nur zwei Sterne.
Die Story ist gut durchdacht und sehr spannend und interessant umgesetzt. Man begleitet die unscheinbare Yo, die unerwartet in eine fremde Welt entführt wird. Man landet in Pardalis und erlebt mit ihr zusammen einige kuriose Abenteuer. Sie muss sich immer wieder neuen Herausforderungen ohne Verschnaufpausen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Es hat mir wirklich gut gefallen, bis auf das Ende. Ich bin ein Fan von Happy Ends und das ist jedenfalls keins. Wenn es einen zweiten Band geben würde, dann wäre es ein guter Cliffhanger. Vielleicht lässt sich die Autorin diese Option offen...die Zeit wird es zeigen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Yos Sicht von den Geschehnissen berichtet. So hat man einen wunderbaren Überblick über ihre Gedanken und Gefühle. Zudem hat sie sehr lebendige Träume, die immer wieder eine Rolle spielen, was mir sehr gut gefällt.
Die Protagonisten sind alle individuell und liebevoll beschrieben. Yo ist eine junge und unscheinbare Frau, die ihre Zeit damit verbringt bei einem Bestatter Trauerreden zu verfassen und auch teilweise zu halten. An ihrem Geburtstag ändert sich ihr Leben von einer auf die andere Sekunde und sie wächst an ihren Aufgaben, was sehr schön ist mitzuerleben. Am Ende erkennt man die Frau vom Anfang nicht mehr, denn sie ist zu einer selbstsicheren Person geworden. Zu den anderen Charakteren baut man nicht so eine starke Bindung auf, da sie immer nur kurzzeitig vorkommen.
Das Cover zeigt Yo, wie sie durch ihren Namen fällt. Es gefällt mir gut und passt auch zum Inhalt des Buches.
Fazit: Die Geschichte von Yo hat mir gut gefallen. Ich wurde das ganze Buch über sehr gut unterhalten und bin tief in die Welt von Pardalis eingetaucht. Nur das Ende konnte mich leider nicht überzeugen, denn dieses schreit eigentlich nach einer Fortsetzung.
Die Geschichte rund um die 23-jährige Yosephiné, kurz Yo gekannt, fängt in unserer Welt an. Yo ist eine Außenseiterin und hat so gut wie keine Freunde. Genau an ihrem Geburtstag landet sie in der Parallelwelt Paradalis.
Die Geschichte erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und als Leser begleiten wir Yo bei ihren Abenteuern. Yo macht eine erstaunliche Wandlung im Laufe der Gesichte durch. Zum Ende hin ist sie sehr selbstbewusst, diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt ist die Stimmung von Anfang an eher melancholisch, der Stil poetisch und auch ein bisschen märchenhaft. Pardalis ist eine sehr fantastische Welt, die ich sehr faszinierend fand. Das Ende der Geschichte passt zum Rest des Buches, ich hätte mir einfach nur ein anderes Ende für Yo gewünscht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne ungewöhnliche Geschichten mit interessanten Charakteren in einer faszinierenden Welt mag. Wenn das Ende anders gewesen wäre, hätte ich die volle Punktzahl gegeben. So gibt es von mir 4 von 5 Punkten.
Alex J. Nitrak hat mit ihrem Debüt "YO" einen bewegenden Fantasy-Roman erschaffen, der mich tief bewegen konnte. Die Charaktere waren überzeugend, vielschichtig, ich konnte mit ihnen träumen, lachen, beten und ja, ich habe tatsächlich ein paar Tränchen vergossen. ❤️ Yo war mir sofort sympathisch. Sie war menschlich, voller Ängste, die jedoch an keiner Stelle überzogen dargestellt wurden, eben genau richtig. Sie hat eine Wandlung durchgemacht, die mich begeistern konnte und am Ende sprachlos zurückgelassen hat. Doch auch alle anderen Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Obwohl ... nicht alle. Manche konnte man abgrundtief hassen. Und das ist auch gut so! Die liebe Alex hat mich eine Achterbahn der Gefühle durchleben lassen. ❤️
Doch kommen wir zu Pardalis, einer ganz neuen Welt. Ich liebe den Weltenaufbau und konnte mir dank ihres tollen Schreibstils alles genau vorstellen. Alex J. Nitrak schreibt bildhaft, was ich liebe, spannend und voller Gefühl. Nicht nur Yo und ihre Freunde/Feinde waren in Pardalis, auch ich. Ich konnte die verschiedenen Völker kennenlernen, eine Welt voller Besonderheiten und Eigenarten erleben. Oft erschien die Lage schier aussichtslos. Doch es existierte immer dieser Lichtschimmer, dem man folgen konnte. Neben Yo habe ich Stuna geliebt. Sie hätte ich gerne als ständigen Begleiter. Warum? Weil sie immer Hoffnung verbreitet, nie aufgegeben hat. Sie stand Yo zur Seite, in guten wie in schlechten Zeiten, in ... ach, das würde zu weit führen, lest es selbst. 😊 Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Hierzu werde ich euch allerdings nur verraten, dass sie überzeugend und herzzerreißend war. Der Showdown hat mich umgehauen.
Wer fremde, fantasievolle Welten liebt, wird auch Yo und Pardalis lieben. ❤️ Begleitet Yo auf dieser fantastischen Reise in eine neue Welt und zu sich selbst. ❤️
Woran denkt ihr , wenn ihr die Chance hättet neu anzufangen und eure Vergangenheit ein Stück zurückzulassen ? Yo, die Protagonisten des gleichnamigen Werks von Alex J. Nitrak, hatte sich dabei jedenfalls nicht vorgestellt in eine andere Welt zu fallen und sich mit fremdartigen Regeln und Fabelwesen befassen zu müssen. Nicht genug soll Sie außerdem laut einer Prophezeiung die Retterin eben dieser fremden Welt Pardalis sein, was sich als große, aber charakterbildende Aufgabe für die unsichere und ängstliche Yo herausstellt.
Spitzzüngige Fabelwesen, liebevoll gestaltete Schauplätze und natürlich ein geheimnisvoller schöner Mann stellen Yo gehörig auf die Probe und bieten dem Leser einen abenteuerlichen Fantasyroman mit Charakteren, die man direkt ins Herz schließt ! Gerade Yo, eine Prota voller Ecken und Kanten und Ängsten habe ich ob ihrer Anpassungsschwerigkeiten und Eigenheiten sehr schnell gemocht. Sie wächst sehr an ihren Erfahrungen und zieht Kraft aus Ihnen - was ich ziemlich beeindruckend finde. Was ich persönlich noch toll fand : Yo begleitet ihr kleiner Hund 🐕 auf ihrer Reise, was für mich als Hundenarr ein kleines Highlight war.
Alex J. Nitrak schreibt mit ganz viel Liebe zum Detail und kreativen Wortbildern und Vergleichen , sodass jede Situation sehr lebhaft erscheint. Ich persönlich kann mit detaillierten Landschaftsbeschreibungen oft weniger anfangen ( hatte deshalb auch öfters Probleme mit Tolkien und dem Herr der Ringe), allerdings sind diese hier ziemlich griffig gehalten.
Die Geschichte rund um Yosephiné und ihrer Bestimmung hat mir richtig gut gefallen. Ich habe an einem Abend direkt 200 Seiten gelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Was mich vor allem fasziniert hat ist die Kreativität der Autorin. Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem so viele unterschiedliche und facettenreiche Fabelwesen vorkommen wie in Yo. Ich habe mich vor allem in Yos Begleiterin Stuna verliebt, die wirklich unglaublich niedlich ist. Alex J. Nitrak ist es super gelungen den Übergang in die Welt Pardalis zu schaffen, ohne dass man denkt huch, wie ist das denn passiert. Da Yo ein Waisenkind ist und auch nicht viele Freunde hat vermisst sie in der neuen Welt auch nichts. Ihre Reise durch Pardalis ist unglaublich spannend und fesselnd, weil immer wieder was passiert, mit dem man nicht rechnet und was eine Wendung der Story mit sich bringt. Der einzig kleine Kritikpunkt ist, dass mir eine Szene kurz vor Schluss ein wenig zu brutal/blutrünstig war. Ich werde hier nicht sagen welche Szene, da ich sonst super viel spoilern würde, aber man sollte sich darauf gefasst machen, dass sehr viel Blut im Spiel ist und es sehr detailliert beschrieben ist. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.
Cover: Ich finde es sehr ansprechend. Es ist recht schlicht und dennoch wunderschön. Besonders gut hat mir die Innengestaltung des Buches gefallen, das war noch mal etwas ganz besonderes.😍
Meinung: Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir total gut. Von Beginn an hatte ich einen guten Lesefluss und wurde zunächst gut an die Geschichte gefesselt. Es fängt relativ ruhig an und wir haben erst mal die Möglichkeit, unsere Protagonistin, aus dessen Perspektive wir lesen, kennenzulernen. Dies gefiel mir ganz gut.
Yo ist ein Waisenkind und hat schon als Kind erfahren müssen, wie gemein andere Menschen sein können. Als Erwachsene ist Yo ziemlich einsam und es kommt super rüber, wie unglücklich sie eigentlich mit dieser Situation ist. Sie ist sehr unsicher und hat kaum Selbstbewusstsein, was zunächst total verständlich und authentisch rübergebracht wird.
Die Welt Pardalis fand ich total interessant, vor allem die besonderen Einwohner haben mir richtig gut gefallen. Sei es Stuna, die Blaulinge oder die Pakmari, die ganzen unterschiedlichen Wesen fand ich einfach toll! Auch gefiel mir gut, dass die Autorin die Wesen immer gut beschrieben hat, sodass ich mir diese gut vorstellen konnte.
Die Grundgeschichte an sich fand ich toll, leider gefiel mir an einigen Stellen die Umsetzung weniger. Es gab Szenen, welche ich einfach nur absurd und merkwürdig fand, was vielleicht mit etwas weniger Tempo anders gewesen wär. An vielen Stellen war es mir einfach zu oberflächlich und es fehlte mir an Tiefe. Auch das Ende fand ich leider nicht so gut gelungen, auch wenn ich die Idee dahinter gut finde.
Fazit: Eine Geschichte, welche für mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Yo als Protagonistin gefiel mir zunächst ganz gut, da wir sie etwas kennenlernen konnten und sie ziemlich authentisch rüber kam. Die Welt Pardalis fand ich total faszinierend, vor allem die verschiedenen Völker und Wesen gefielen mir richtig gut. Leider springen wir hier von einer Szene zur nächsten und es fühlt sich teilweise einfach nur gehetzt an. Dadurch bleibt vieles einfach sehr oberflächlich und es mangelt an Tiefe, was sehr schade ist. Die vorhandene Liebesgeschichte fand ich tatsächlich richtig schlecht, denn diese war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Hier und da gab es einige sehr grausame und blutige Szenen, was für mich grundsätzlich in Ordnung und passend war. Dennoch finde ich, wäre eine TW angebracht gewesen, denn gerade zum Ende hin, gab es nochmal eine Szene, welche für viele Menschen sicher nicht so einfach zu lesen ist. Auch wenn mich die Geschichte nicht vollkommen überzeugen konnte, fand ich sie dennoch nicht schlecht. Ich war die ganze Zeit gefesselt und fand die Geschichte an sich auch spannend. Ich danke dem Drachenmond Verlag von Herzen für dieses Rezensionsexemplar.
Erst einmal, vielen herzlichen Dank noch einmal dafür, dass ich an dieser tollen Leserunde teilnehmen durfte. Ich hatte schon vor einer ganzen Weile einen Blick auf das Buch geworfen und war deshalb überglücklich, dass ich hier nun mitmachen durfte. :D
Und das Buch hält was es verspricht. Ich persönlich war begeistert. Die Grundidee war auf ein packende Weise umgesetzt worden und man merkt, wie viel Arbeit hinter dem Buch steckt, anhand der vielen Details im Buch und der vielschichtigen Welt von Pardalis. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen und das Tempo war angemessen.
Yo war ein wirklich interssanter Charakter. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, gerade auch weil ich ebenfalls nicht gerade das grösste Selbstbewusstsein besitze. Ihr Wachstum über das Buch hindurch wurde sehr gut dargestellt und ich fand es toll, wie sie trotz aller Hindernisse und schlechter Erfahrungen immer versucht hat, weiterzumachen. Auch die Auswirkungen ihres Handelns wurde sehr schön beschrieben und hat mir gut gefallen.
Ebenfalls ein grosses Plus gibt es von mir für den fantasievollen Weltenaufbau. Pardalis hat so vielschichtige Seiten, dass es wohl für jeden etwas dabei hat. Jede Region hat ihre eigenen interessanten Aspekte. Das Kristallkönigreich mit dem Glaskönig war aber mit Abstand meine liebste Welt. Auch die Fantasiewesen bekamen einen tollen Ausbau und ihre Charaktere wurden ebenfalls sehr gut ausgebaut.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich gefallen hat und ich denke, dass es eine klare Empfehlung ist, für jeden Fantasyfan, der wieder einmal gerne in eine völlig neue Welt eintauchen möchte. Von mir gibt es dafür fünf Sterne.
Was zunächst wie eine märchenhafte Begegnung à la Alice im Wunderland wirkt, entwickelt sich zu einer liebevoll-brutalen Reise, stets im Mittelpunkt die junge Yo. Auf genau so etwas habe ich einfach gewartet. Heldenreisen sind oft viel zu zahm, doch Alex war mutig und hat ihre Charaktere so richtig in die Mangel genommen.
Im Fokus steht die Welt Pardalis, mit all ihren Völkern und Lebewesen. Besonders gern hatte ich natürlich Rompa das Bullenschwein, aber die Vielfalt der Geschöpfe war einfach so groß, hier findet jeder Lesende etwas, was das Herz höher schlagen lässt. Das Worldbuilding ist richtig gut gelungen und diese zauberhafte Welt wird jeden verschlingen, egal ob man will oder nicht.
Die Liebesgeschichte fügt sich gut in die Ereignisse ein und nimmt auch nicht zu viel Raum in Anspruch. Es geht zwar alles recht schnell, aber durch die vielen Ereignisse und Wendungen passt diese Schnelllebigkeit gut ins Gesamtkonzept.
Positiv ist mir auch der poetisch blumige Schreibstil aufgefallen. Wer schon mal auf Alex Profil war, sieht direkt ihre Affinität zu poetischer Sprache und auch in Yo spiegelt sich das wider.
Besonders gegen Ende gefielen mir die tollen Metaphern und auch die Zweideutigkeit, die man nur erkennt, wenn man ganz genau hin sieht. Das macht dieses Buch zu einem wirklich besonderen Titel, der noch lange nachhallt.
Wer besondere Bücher liebt, die keinem Stereotypen entsprechen und gerne Köpfe und Körperteile rollen sieht, der sollte sich Yo mal ansehen. Allgemein liebe ich das schöne Cover, allerdings ist es schon ein wenig zu lieb für den doch manchmal etwas blutigen Inhalt. Beachtet das bitte, eurer Gesundheit zuliebe.
Der Ansatz ist gut, doch leider bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden und gegen Ende hat mich der Plot der Geschichte leider verloren. Mit den Charakteren konnte ich leider ebenso keine Verbindung aufbauen und ich konnte einige Entscheidungen und vor allem die Beziehungen zwischen einzelnen Figuren nicht nachvollziehen.
Einzig die Ausarbeitung der einzelnen Länder und deren Bewohner hat mit gut gefallen.
Deshalb leider nur zwei Sterne. Ich hatte mir tatsächlich mehr erhofft.
Meinung: Nach langem hatte ich mal wieder Lust auf Fantasy, da kam YO sehr gelegen. Das Cover hat mich nämlich direkt angelacht, der Klappentext neugierig gemacht und so wollte ich es unbedingt lesen. Yo, oder Yosephiné, ist die Protagonistin. Das Buch dreht sich um ihren Weg - und was für einer das ist. Wenn man die Yo von den ersten und den letzten Seiten vergleicht, liegen Welten dazwischen. Sie macht in dem Buch eine tolle Entwicklung durch. Allerdings muss ich sagen, dass vor allem in der Mitte der Geschichte ihr Eindruck auf mich manchmal nicht ganz mit ihren Handlungen zusammen gepasst hat. Die anderen Charaktere haben alle toll in die Geschichte gepasst, sowohl die lieben als auch die bösen. Ich konnte viele lieben und einige hassen lernen.
Die Autorin hat einen besonderen Schreibstil, der alles sehr bildhaft beschreibt, ohne viel drum herum zu reden. So habe ich ein ganz genaues Bild der Welt und ihrer vielen verschiedenen Bewohner im Kopf. Was mich noch sehr gefreut hätte, wäre eine Karte der Welt, diese gab es leider nicht. Neben viel spannenden Szenen gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte in dem Buch. Anfangs fand ich die leider gar nicht so packend, gegen Ende dann umso mehr! Apropos Ende - das hat mich echt umgehauen. So etwas hatte ich absolut nicht erwartet und es ist besser als alle Enden, die ich mir vorgestellt hatte. Besonders hat mir die Begleiterin von Yo gefallen, Stuna. Ein mäuseartiges Wesen in der Größe eines Eichhörnchens, mit schneeweißem Fell und einer sehr positiven Einstellung. Sie habe ich mit ihrer süßen Art und piepsigen Stimme sofort ins Herz geschlossen. Fazit: Anfangs gab es zwar noch die Angst, dass es eine Geschichte wie viele andere wird, doch schon nach kurzer Zeit war sie weg. Yo ist ein tolles Buch mit besonderem Schreibstil, der einem Bilder nur so in den Kopf zaubert, Charakteren, die unterschiedlicher und faszinierender nicht sein könnten und einer spannenden Geschichte, die einen bis zur letzten Seite (und darüber hinaus) gefangen hält. Definitive Leseempfehlung von mir!
Eine wundervolle, magische Geschichte über die junge Frau Yo, die einen äußerst herausfordernden Weg geht, ja, in das Abenteuer ihres Lebens katapultiert wird, als sie sich plötzlich in der fremden und bedrohten Welt Pardalis wiederfindet. Mit ihren liebenswerten Wegbegleitern (mein persönlicher Liebling Stuna), stellt sie sich der kaum lösbaren Aufgabe, Pardalis und seine Bewohner zu retten. Ich habe diese Geschichte immer beim Baden gelesen, manchmal zwei bis drei Stunden am Stück, bis ich ganz zerschrumpelt war, weil ich das Buch nicht weglegen konnte. Die Autorin hat einen sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, verdichtet die Atmosphäre mit berührenden Metaphern und schildert so bildhaft, ich habe Pardalis und seine phantastischen Wesen immer vor mir gesehen. In der ganzen Story liegt viel Zauber, Liebe und Spannung - sie wird noch lange in mir nachhallen. Danke, für die unvergesslich schönen Lesestunden, ich freue mich auf weitere Geschichten aus dieser seelenvollen Feder! Ein wundervolles Buch - volle Sterne - absolute Kaufempfehlung!
Ein Märchenland, das im Dunkel zu versinken droht, wartet darauf gerettet zu werden
Yo ist ein märchenhafter Fantasyroman, der uns nach Pardalis entführt, eine Welt, die durch schwarze Mächte bedroht wird, und deren Einwohner auf den Retter warten. Ein Abenteuer folgt dem nächsten und Yo muss eine ganz neue Seite an sich entdecken, um zu derjenigen zu werden, die man in ihr sieht.
An ihrem 23. Geburtstag verändert sich für Yosephiné genannt Yo alles. Sie verschwindet plötzlich aus ihrem eher zurückgezogen und schüchternem Leben auf der Erde und findet sich in einer anderen Welt wieder. Sie findet schnell neue Freunde und verliebt sich sogar. Doch anstatt das Leben in der neuen Welt genießen zu dürfen, wartet eine Gefahr nach der anderen auf sie, während sie langsam die Aufgabe annimmt, die ihr vorhergesehen ist.
Die Handlung wird aus Yos Sicht erzählt, so dass wir als Lesende immer hautnah dabei sind, wenn neue Abenteuer auf sie warten. Wir bekommen all ihre Gedanken mit, erleben, wie der Funke der Liebe in ihr entflammt, und leiden, wenn es mal wieder nicht so verläuft, wie man sich es wünschen würde. Es ist ihre Reise und die Wandlung, die sie erlebt ist beeindruckend. Ihre große Liebe ist Vogelmann Miran, der allerdings sehr oft nicht an ihrer Seite zu finden ist. Stattdessen ist Stuna ihr neuer Begleiter, ein kleines, pelziges und wasserscheues Wesen, das man einfach ins Herz schließen muss.
Das Prinzip in einer anderen Welt aufzutauchen, diese zu retten, indem man etwas zusammensucht, das dabei helfen kann und somit sich und auch diese Welt und ihre Bewohner kennen zu lernen, ist natürlich nicht neu. Aber Alex J. Nitrak lässt die Geschichte durch die tolle Welt, mit ihren unterschiedlichsten Völker, die faszinierenden Charaktere und die herausfordernde Mission, auf die sich Yo begibt, sehr lohnens- und lesenswert werden. Es ist ein stimmiger Fantasyroman mit Märchenelementen, die zu reichlich gefährlichen, spannenden, unterhaltsamen und liebenswerten Momenten führen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem Fantasy-Fan empfehlen, der gerne Geschichten liest, in der ein Erdenbewohner eine andere Welt retten muss. Das Setting ist klasse. Die vielen neuen Lebewesen sind einmalig. Wobei ich etwas brauchte den neuen Namen Wesen zuordnen zu können. Und Yo ist einfach Yo und schafft schnell den Weg in das Herz der Lesenden. Am besten gefallen hat mir die Unterwasserwelt und am extremsten war der Glaskönig, allein schon wegen ihm lohnt es sich, das Buch zu lesen!
Jedenfalls wenn es nach Yo geht. Yosephine hat Geburtstag und für ihr Leben ist es ein weiteres Jahr das im alltäglichen Trott an ihr vorbeizieht. In ihren 23 Jahren hat sie keine wirklichen Freunde, geschweige denn ein Fest geplant. So versucht Yo ihren Ehrentag nach der Arbeit mit einer Pizza und ihrem Hund zu genießen. Allerdings wird die Stille unterbrochen und Yo findet sich in einer neuen Welt namens Pardalis wieder. Eine Welt, in der Yo lernen muss das Veränderung auch etwas gutes sein kann. Vor allem, wenn man die lang ersehnte Retterin laut einer Prophezeiung ist.
Meine Meinung
Das Cover war das erste das mich neugierig gemacht hat. Die Frage die ich mir dabei stellte war: Was wohl mit der jungen Frau die sich hier im freien Fall befindet passieren wird? Da bin ich ein absolutes Cover-Opfer. ;)
Aber nun zum Inhalt. Hier lernt man eine junge Frau kennen, die mit ihren dreiundzwanzig Jahren schon einiges erlebt hat. Sie war immer die Ausgestoßene und wuchs in einem Kinderheim auf. Freunde hatte sie nicht wirklich und die Einsamkeit war ihr ständiger Begleiter. Mittlerweile ist Yo erwachsen, aber auch jetzt hat sie keine Freundschaften. Sie liebt es unscheinbar und so genießt sie auch ihren Geburtstag mit ihrem Hund alleine daheim.
Eine sehr bedrückende Stimmung herrscht für mich zu Anfang des Buches der Yo’s Lebenslage perfekt wiederspiegelt. Gleichzeitig wird man neugierig ab dort, wo Yo in Pardalis auftaucht. Ich muss gestehen, dass mich Yo fasziniert wie sie sich im Laufe der Story weiterentwickelt und aus schüchtern zu einer taffen Persönlichkeit reift.
Aber leider konnten mich die Protagonisten nicht wirklich erreichen. Die Story zog sich an manchen Stellen. Betonung liegt hierbei für mich. Ich fand nicht wirklich rein in die Geschichte, was ich schade fand. Denn manche Passagen und auch Charaktere fand ich zu putzig, wie zum Beispiel Stuna. Hier steht Freundschaft, Liebe und die Weiterentwicklung von Yo im Vordergrund. Genauso wie die Geheimnisse die sie entschlüsseln muss um dieses Land vor dem Untergang zu retten. Eine Reise zu Geheimnissen einer unbekannten Welt die Grausam und gleichzeitig faszinierend sein können.
Leider hat mir dieses Buch nicht wirklich gefallen. Ich habe mindestens doppelt so lange gebraucht, wie ich normalerweise für ein Buch dieser Länge brauchen würde. Es ist einfach zu wortreich geschrieben und beschreibt zu viele Details, die absolut nichts zur Geschichte beitragen – nicht einmal, um sich Dinge besser vorstellen zu können. Gerade am Anfang erscheinen Details, die eher ablenkend sind und scheinen, als wäre das Buch für eine Verfilmung geschrieben worden, als dem Leser etwas eigene Fantasie zu erlauben. Sobald die Geschichte nach Pardalis siedelt wird es besser, aber bleibt leider trotzdem zu wort/detailreich. Wenigstens die Beschreibung der verschiedenen Arten von Wesen die sie hier trifft ist gut gemacht. Yo kann oft Details erkennen, obwohl sie sehr weit weg ist – als würde sie alles durch ein Fernglas beobachten. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht, aber Figuren entwickeln sich absolut nicht weiter, scheinen gleich naiv zu sein, und nur Extreme zu kennen. Der Übergang zwischen den Abenteuern ist leider auch manchmal etwas holprig und die zu erledigenden Aufgaben fühlen sich eher an wie eine Liste von Hausarbeiten die abgearbeitet werden müssen, anstatt einen in eine Welt zu entführen die man retten will. Die Auflösung ist absolut enttäuschend. Der Höhepunkt beginnt stark, aber enttäuscht dann, indem selbst für Fantasie zu unrealistische Szenarien überboten werden. Ein Happy-Ending ist für mich nicht nötig, aber etwas mehr als das was geboten wurde, auf jeden Fall. Dann zu den Namen: die Hälfte von ihnen sind unaussprechbar und man holpert in der Geschichte drüber, was den Lesefluss noch weiter beeinflusst. Es ist wirklich schade, dass mir kaum Gutes einfällt, denn ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch.
Yo, eigentlich Yosephiné, ist die Einzelgängerin in Person, ihr einziger Freund ist ihr Hund Ollie. An ihrem 23. Geburtstag landet sie plötzlich in einer anderen Welt, die jedoch vom Bösen bedroht wird und langsam zugrunde geht - Yo scheint die einzige Rettung zu sein.
Das Cover ist ein Blickfänger und sieht schön aus, passt jedoch gar nicht zur Geschichte - man erwartet eher eine Unterwasserwelt, hier kommt zwar eine solche vor, ist aber nur ein kleiner Teil vom großen Ganzen.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, manchmal sind die Sätze und Dialoge ein wenig holprig, dennoch lässt sich das Buch gut lesen. Ein paar Tipp- und Zeichensetzungsfehler haben sich auch eingeschlichen, da sollte man noch einmal drüber schauen. Was mich mehr gestört hat, war, dass manche Gedanken Yos kursiv dargestellt sind und andere wiederum in Anführungszeichen, dieses Uneinheitliche war ein wenig verwirrend. Der bildhafte Sprachstil hilft dabei, sich die fremde Welt Pardalis gut vorstellen zu können. Außerdem gibt es auch einige brutale und blutige Szenen, von denen ich immer ein großer Fan bin. Die verschiedenen Völker und faszinierenden, manchmal niedlichen als auch grausigen Tierarten finde ich sehr gelungen. Vor allem die liebe Stuna hat es mir angetan, diesen süßen Flauscheball würde ich auch gerne streicheln. :D Mit Yo wurde ich nicht so richtig warm, vor allem ihre manchmal grenzenlose Naivität hat an den Nerven gezerrt. Die Aufgaben, die sie für Pardalis' Rettung meistern muss, sind zwar spannend, dennoch manchmal etwas zu langwierig, um dann bei der nächsten Aufgabe plötzlich viel zu schnell erledigt zu sein. Dadurch war das Ende irgendwie zu abrupt da, was schade war. Dessen Wendungen haben mir im Gegensatz dazu besser gefallen und
** ACHTUNG, SPOILER **
dass es kein wirkliches Happy End gibt, ist auch mal schön abwechslungsreich.
** SPOILER ENDE **
Ich empfehle die Reise in die spannende Welt Pardalis denjenigen, die sich an neuen fantastischen Welten erfreuen und sich nicht allzu sehr an der gewöhnungsbedürftigen Hauptprotagonistin stören. 3 Sterne
This entire review has been hidden because of spoilers.
Wenn man selbst gegen das Böse kämpft, ist man dann gut? • Nicht nur einmal ist Yos verbissenster Gegner in Pardalis ihr eigenes Gewissen. Denn wenn man sich gegen die einzugerhaltende Dunkelheit zur Wehr setzen muss, funktioniert das schlecht mit Diplomatie... • Gleich auf den ersten Seiten war mir die Außenseiterin Yo mit ihren Unsicherheiten und Ängsten sympathisch. Alex zeichnet hier das authentische Bild einer Frau, die ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden hat - vielleicht, weil sie gar nicht in ihrer Welt lebt. Pardalis stößt sie dann an ihre Grenzen und weit darüber hinaus. Nicht nur körperlich muss sie plötzlich Einiges leisten. Auch emotional eröffnen sich neue Höhen - und schwindelerregende Abgründe. • Die wundervolle, detailverliebt eingerichtete Welt "Pardalis" wird von unsagbaren Schrecken heimgesucht. So wird man beim Durchwandern und Kennenlernen der Bewohner stets daran erinnert, dass Hoffnung Verderben nach sich zieht. Yos Suche nach den Samenkörnern führt auch den Leser durch beeindruckend tiefgründige und philosophische Fragen, die erstaunlicherweise nicht selten auf den Alltag übertragbar sind - das und der klare, angenehme Schreibstil haben mir die Geschichte immer wieder aufs Neue schmackhaft gemacht. • Gerade habe ich die letzte Seite beendet und musste direkt anfangen, die Rezension zu schreiben, denn das unerwartete Ende hallt noch ein wenig in mir nach. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber Eines kann ich verraten: Die letzten Seiten haben es noch einmal in sich... • Wer Fantasy liebt, aber von stereotypischen Klischees genervt ist, sollte sich dieses Werk von @alex.j.nitrak jedenfalls nicht entgehen lassen!
Eine Geschichte die die Ängste ausreizt und nachhallt Dieses Buch hat mich sofort angesprochen und ich war extrem neugierig auf die Geschichte. Yo wird in eine andere Welt gezogen und muss dort eine Reihe von Abenteuern bestehen. Ihre Geschichte ging mir unter die Haut. Von Anfang an war ich von der spannenden Erzählweise und dem großartigen Worldbuilding gefesselt. Yo muss sich vielen Ängsten und schwierigen Situationen stellen. Sie wird in keiner Weise geschont und ich musste durchweg bangen. Die Autorin spielt gekonnt mit den verschiedensten Ängsten, die man gemeinsam mit Yo durchlebt. Die durchlebte Gefühlsachterbahn sucht ihres Gleichen und viele der aufgegriffen Themen gehen mir immer noch nach. Die Geschichte besteht aus einer Aneinanderreihung verschiedener Abenteuer, die durch einen roten Faden lose verknüpft sind - für meinen Geschmack hätte es etwas fester verbunden sein können. Die Spannung bleibt nicht konstant, sondern steigert sich in jeder Episode, reizt die Ängste aus und bietet dazwischen einige (notwendige) Verschnaufpausen. Neben all den erschütternden Szenen, die schonungslos beschrieben werden gibt es eine kleine Romanze. Emotional konnte ich mich auf diese leider lange nicht so richtig einlassen. Das Ende hat es noch einmal in sich und lässt mich mit feuchten Augen zurück. Die Autorin konnte mich mit dieser Geschichte überzeugen und ich bin auf weitere Werke aus ihrer Feder gespannt.
Achtung: In der Erzählung werden viele möglicherweise triggernde Inhalte aufgegriffen.
1. Satz: "Die Langeweile hatte sich auf dem Bolzplatz eingeschlichen."
💜Die Story 💜 Yo, die junge Protagonistin, steht plötzlich einer komplett neuen Welt gegenüber. Sie bekommt unglaublich viele Teile, welche alle sehr verschieden sind, dieses Landes mit. So muss sich Yo jedes Mal aufs Neue den Leuten und Gegebenheiten anpassen. Yo lernt gleich viele neue Personen kennen. Auch wechseln die Schauplätze ziemlich schnell, was die Geschichte kurzweilig macht, aber nicht unbedingt eine besondere Tiefe entstehen lässt. Dennoch ist das Buch auch sehr emotional. Es gibt schreckliche Szenarien, sowie es auch schön gibt. 'Pardalis war ein aufregendes Paradies' - mit unglaublich faszinierenden Teilen einer neuen Welt. Es sollte mehr davon geben!
💜Der Schreibstil💜 Das Buch ist in der Ich- Form und Vergangenheit geschrieben. Es liest sich flüssig, leicht, angenehm mit einem Hauch von Spannung. Die Kapitel sind kurz, man kommt dementsprechend gut voran.
Zitat: "Wie stark ist ein Mensch, der sich keinen Fehler eingestehen kann?"
💜Mein Fazit💜 Schon zu Beginn des Buches gibt es viele wichtige Ereignisse. Es geht irgendwie fast ein bisschen zu rasant, weshalbt ich keine richtig " emotionale Bindung" zum Buch aufgebaut habe, auch wenn ich die Geschichte toll fand. Das Ende war dann doch ganz anders, als gedacht. Irgendwie ernüchternd, traurig.. Nicht wirklich zu Ende für Yo (und mich?!).. Hoffentlich gibt es noch eine Chance ... Vielleicht in meiner Fantasie...
Zitat: "Jemand mit reinem Gewissen fürchtet nicht die Klarheit"
Mit „Yo“ gelingt Alex Nitrak eine clever durchdachte und spannend umgesetzte Geschichte, in der wir Yo in eine fremde Welt begleiten. Gemeinsam mit ihr landen wir in Pardalis und dort gab es einige teils kuriose Abenteuer. Yo muss sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, eine Pause gibt es nicht, sodass die Seiten nur so vorbeiflogen.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Durch Yos Sicht bekam ich schnell einen guten Blick auf ihre Gedanken und Gefühle. Auch ihre Träume spielen eine wichtige Rolle, was ich sehr erfrischend fand.
Die Protagonisten sind allesamt vielseitig und individuell gezeichnet. Yo mag anfangs unscheinbar wirken, doch wächst sie an ihren Aufgaben und es war spannend diesen Wandel mitzuerleben. Ein wenig zu kurz kamen mir im Vergleich zu ihr die anderen Figuren, denn so gelang es mir nicht immer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.
Das Ende ist definitiv anders und Fans von Happy Ends werden hier enttäuscht werden. Mich hat diese Andersartigkeit nicht nur überrascht, sondern auch begeistert.
Fazit
Yos Geschichte ist spannend und clever in Szene gesetzt. Von Anfang bis Ende bot sich mir Unterhaltung und ich tauchte tief in die Welt von Pardalis ein, in der nicht nur Abenteuer warten. Das Ende glänzt durch seine Andersartigkeit, doch in Punkto Charaktere fehlte mir teilweise die Bindung. Somit bleibt am Ende die Hoffnung auf eine Fortsetzung, wenngleich das Buch wirklich gut ist.
Habt ihr ein Buch, welches euch nicht mehr aus dem Kopf geht?💙
Bei mir war es definitiv dieses wunderschöne Buch hier, welches ich schon vor einiger Zeit lesen durfte. Es ist definitiv kein Jahreshighlight, sondern ein Highlight auf Lebenszeit. Dieses Buch hat mein Herz für sich gewonnen, genau wie die Autorin selbst. Ich bin verliebt in ihre Ideen, die mich wieder und wieder beim Lesen umhauten. Ich bin verliebt in ihren grandiosen, leichten und gleich wieder so eindringlichen Schreibstil, ihre Beschreibungen, die Werte und Botschaften, die sie vermittelt. Ich bin verliebt in die wunderbaren Charaktere, die sich schnell in meinem Herzen einnisteten und gleichzeitig in meinem Kopf, aus dem sie nicht mehr verschwinden wollen. Lasst euch in dieses wahnsinnig faszinierende, magische und spannende Abenteuer von Yo ziehen. Taucht ein in eine ganz neue Welt, versucht, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Aber lasst euch gesagt sein, dies ist nicht immer so einfach!
Lest dieses Buch, liebt es und träumt für einige Stunden davon! Ein wahres Herzensbuch, eine unglaubliche Autorin, eine wundervolle Geschichte 💙
Etwas ganz neues und super schönes! Ich war so gespannt auf die Geschichte von Yo. Sie beginnt unglaublich emotional. Und ich liebe es wirklich so, der Schreibstil ist unglaublich schön und lässt sich wirklich schön lesen. Alex hat einen wirklich besonderen Stil. Ganz neue wundersame Wesen und eine ganz wundervolle Welt. Das ganze Setting ist toll und hat mich als absoluter Fantasy Fan staunend zurückgelassen und es ist wirklich schwer mich da noch zu überraschen. Lasst es auf euch zu kommen, lasst euch von Pardalis überraschen. Sympathische Charaktere und eine wunderschöne Liebe Geschichte runden das Ganze noch ab.
Eine spannende Welt mit einer Protagonistin die ihren Weg findet.
Die Geschichte ist etwas düster und grad am Anfang mit dem mobbing von Yo, bekommt man einen Blick in ihr Leben.
Nach einen Spaziergang mit ihrem Hund stolpert sie regelrecht in eine unbekannte Welt mit vielen phantastischen Wesen und muss direkt diese Welt retten, denn sie ist die letzte Hoffnung für Pardalis.
Mich konnte die Story nicht wirklich packen, es lässt mich, grade mit dem Ende etwas unvollkommenen Zurück. Die Welt u d die Wesen fand ich super auch in der Beschreibung und hätte gern mehr von den verschiedenen Völkern gelesen.
Das Ende finde ich lädt zu einem zweiten Teil ein. Ich habe schon am Anfang ehrlich gesagt die Autorin verflucht, weil direkt am Anfang ein für mich wichtiger Charakter stirbt...warum? Auch wenn die weitere Geschichte richtig gut ist, der Fakt das ein wichtiger Charakter in meinen Augen stirbt, kann ich keine 5 Sterne vergeben.