Der Wald ist wie ein Buch mit unzähligen Geschichten – Bestseller-Autorin Patricia Koelle erzählt uns davon in ihrer Sehnsuchtswald-Reihe
Die Geschichten über Wälder und Bäume haben Nele schon immer fasziniert. Ihre Großmutter Vio hat sie erzählt, als Nele noch ein Kind war. Jetzt ist Nele erwachsen, und Vio bittet ihre Enkelin, eine kleine Kiefer nach Rügen zu bringen, damit sie dort weiter wachsen kann. Bei ihrer Ankunft lüftet Nele ein Geheimnis, das weit in ihre Familiengeschichte reicht. Sie folgt den Spuren zum Darßer Urwald und trifft dort auf Hella, eine ehemalige Försterin, und auf Timon, der ihr Gefühlsleben gehörig durcheinander bringt. Der Wald lässt Nele nicht mehr los. Und schon bald muss sie sich fragen, wo ihr Platz im Leben eigentlich ist, und ob sie auf der Suche nach der Vergangenheit vielleicht auch zu sich selbst finden kann.
»Das Licht in den Bäumen« ist der erste Band der Sehnsuchtswald-Reihe von Patricia Koelle.
Nele soll für ihre Oma eine kleine Kiefer nach Rügen bringen. Dort gibt es einen Geschichtenwald, wo auch die Kiefer fortan wachsen soll. Anfangs ist Nele von der Idee gar nicht angetan, aber einmal in Rügen angekommen, faszinieren sie der Wald und die Geschichten der Bäume... *** Mein Leseeindruck: Ich mochte das Buch, aber es hatte Längen. Für knappe 500 Seiten ist mir persönlich einfach zu wenig passiert. Es ist ein Wohlfühlroman. Er ist sehr ruhig, fast poetisch. Es dreht sich alles um Bäume, nebenbei natürlich auch um die Charaktere, Neles Gefühlsleben, ein kleines Familiengeheimnis. Obwohl ich Geschichten über Familiengeheimnisse und Wohlfühlromane eigentlich sehr liebe, habe ich mich bei diesem Buch dabei ertappt, dass meine Gedanken immer wieder abschweiften. Irgendwie war mir alles ein bisschen zu gut hier. Nie war jemand genervt, aufgeregt, erbost oder was auch immer. Glückseligkeit pur. Das war mir auf Dauer etwas zu viel und zu eindimensional. Es ist ein gutes Buch und ich möchte auch den zweiten Band lesen, aber ich konnte diesen ersten Band nicht am Stück lesen. Das wäre mir zu langweilig gewesen.
Sorry..🙄...aber das war garnicht mein Ding....schwülstig, überbordende, blumige Sprache ....und wenn ich das Wort "BÄUME" nochmal lesen muss drehe ich buchstäblich durch.....🙈
Die Story um die junge Nele und ihr Bäumchen, dass sie im Namen ihrer Großmutter in Rügen Pflanzen soll ist so unglaublich langatmig und ausschweifend erzählt, das ich das Gefühl habe, in den fast 500 Seiten dieses Kitschromans passiere überhaupt nichts....
Sorry....das war echt nix für mich....lieber im Regal stehen lassen!
Nele soll im Auftrag ihrer Großmutter Vio eine Kiefer in den Geschichtengarten von Remy Kreyenibbe nach Rügen bringen. Dort erfahrt sie dann auch die Geschichte zu dem Baum und möchte daraufhin mehr über ihren bis dahin unbekannten Großvater herausfinden. Remy schickt sie weiter auf den Darß, wo sie nicht nur sich selbst wieder findet, sondern auch noch viel mehr.
Mit diesem Buch beginnt Patricia Koelle dann eine weitere Reihe, die sich wieder durch Naturverbundenheit auszeichnen wird. Diesmal geht es um die Bäume, den Wald und was uns die Beziehung zu ihm bringen kann. Nele lebt in der Großstadt und ist seit dem Tod ihrer besten Freundin recht verloren, hat kein engen Freunde, keine Wurzeln.
Auf dem Darß angekommen trifft sie auf Hella, die dort Försterin war und eine enge Beziehung zu ihrem Wald hat. Sie kannte auch Neles Großvater, Joram Grafunder. Wer Patricia Koelles frühere Bücher kennt, wird bei diesem Namen aufhorchen, spielte er doch schon in der Ostsee-Trilogie eine Rolle. Hier schließt sich nun ein Kreis und ich muss sagen, für mich war es sehr beglückend, alte Bekannte wiederzutreffen.
Insgesamt war das Buch wieder eine Wohltat, einfach die perfekte Auszeit zum Lesen. Die Autorin versteht es Landschaften und Situationen so lebendig zu schildern, dass man das Gefühl hat, neben den Protagonisten zu stehen und die Geschichte hautnah mitzuerleben.
Ich kann auch diese neue Reihe wieder empfehlen. Hier entsteht etwas neues, aber auch die Figuren aus den anderen Büchern haben hier ihren Platz gefunden. So entsteht eine ganz eigene Welt, in die man immer wieder zurückkehren möchte.
Eine wundervolle Geschichte über den Mut, sich selbst zu finden. Über Familie, Freundschaft und die Liebe zur Natur. Die Autorin beschreibt den Wald mit soviel Liebe und Gefühl, dass man sich fühlt, als wäre man dort. Der Roman enthält eine Liebesgeschichte ohne sexuelle Inhalte. Hat mir gut gefallen.