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Susanna

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Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, neue sind noch nicht zu haben. In New York wird die Brooklyn Bridge eröffnet, Edisons Glühbirnen erleuchten die Stadt. Mittendrin Susanna, eine Malerin aus Basel, die mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert ist. Während Maschinen die Welt erobern, kämpfen im Westen die Ureinwohner ums Überleben. Falsche Propheten versprechen das Paradies, die Kavallerie steht mit entsicherten Gewehren bereit. Mit ihrem Sohn reist Susanna ins Dakota-Territorium. Sie will zu Sitting Bull, um ihn zu warnen. Ein Portrait, das sie von ihm malt, hängt heute im State Museum North Dakotas. Das ergreifende Abenteuer einer eigenwilligen und wagemutigen Frau, voller Schönheit und Mitgefühl erzählt.

286 pages, Hardcover

First published July 25, 2022

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About the author

Alex Capus

50 books119 followers

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Community Reviews

5 stars
57 (13%)
4 stars
167 (39%)
3 stars
150 (35%)
2 stars
40 (9%)
1 star
7 (1%)
Displaying 1 - 30 of 42 reviews
Profile Image for yvonnelesenundso.
167 reviews43 followers
October 15, 2022
"Susanna wollte überhaupt keinen Lebensweg einschlagen. Für sie gab es keine Wege. Es gab nur Schritte, die sie machen würde. Einen Schritt um den anderen, Tag für Tag, Stunde um Stunde. Im Rückblick würden sich diese möglicherweise irgendwann zu einem Weg addieren; zu ihrem eigenen Weg, den sie dann gegangen sein würde. Aber vorgezeichnet war er nicht. Sie glaubte nicht an Leitsterne."
Profile Image for Isa ◡̈ .
233 reviews42 followers
July 29, 2022
»SUSANNA« ist das 16. Buch des Autors und Übersetzers Alex Capus. Der gebürtige Franzose lebt mit seiner Familie in der Schweiz und ist bekannt für seine Bestseller wie »Léon und Luise«.

Das neue Buch von Capus erzählt die Lebensgeschichte der Malerin Susanna Faesch im 19. Jahrhundert, die in der Schweiz aufwächst und mit ihrer Mutter in die Staaten immigriert. Zu Beginn des Romans wird das Aufwachsen von Susanna in der Schweiz geschildert. Hier wird eine Situation um den ‚wilden‘ Mann sehr ausführlich geschildert und aufgegriffen, ohne dass dies einen tieferen Sinn für die weitere Erzählung hat. In den Staaten lebt sich Susanna schnell ein und kommt durch einen Zufall zur Porträtmalerei - bei der sie ein Leben lang bleiben wird.

»Nach der Highschool stand sie vor der Frage, welchen Lebensweg sie einschlagen sollte. Das Problem war, dass sie überhaupt keinen Lebensweg einschlagen wollte; keinen von den Trampelpfaden, die es ja nur deshalb gab, weil sie von so vielen Menschen schon begangen worden waren.«(S.127)

Mich persönlich hat das Buch überhaupt nicht überzeugen können. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an das neue Buch des Autors von »Léon und Luise« - das mag sein. Die Geschichte von Susanna Faesch ist aber weder besonders inspirierend, noch emotional ergreifend oder spannend. Ich habe die ganze Zeit auf eine Wende gehofft, aber schlussendlich kann ich dem Buch nicht viel abgewinnen. Den Klappentext finde ich ebenfalls nicht gelungen und sehr irreführend. (Achtung Spoiler!) Die Begegnung von Susanna. Faesch und dem amerikanischen Ureinwohner Sitting Bull findet zwar statt - aber komplett am Ende des Buches und Ihr Porträt hat sie von einem Abbild auf einer Show für ihren Sohn abgemalt.

Wer sich für das einfache Leben und eine mögliche Entwicklung dessen im 19. Jahrhundert interessiert, wird hieran vielleicht sein Vergnügen haben. Für mich war es das nicht.
Profile Image for yellowdog.
855 reviews
July 20, 2022
Eine Porträtmalerin im Wilden Westen

Alex Capus hat schon in vielen Büchern die Vergangenheit erfahrbar gemacht, da er historische Ereignisse erzählerisch zu schildern weiss.
Das gelingt ihm auch in diesem Roman über die titelgebende Susanna, die im 19.Jahrhundert schon als Kind in die USA auswanderte.Dort wurde sie eine bekannte Persönlichkeit, die i zwischen etwas in Vergessenheit geraten ist. Gut, das Capus an sie erinnert.

Zunächst widmet sich Alex Capus aber noch der Kindheits und Familiengeschichte Susannas in der Schweiz und schafft dabei zusätzliche lebhafte Figuren wie den Pferdekutscher Anton Morgenthalrt, den Deutschen Karl Valentiny und Susannas Eltern.
Susanna selbst ist eine besonders eigenwillige Figur.

Dann kommt der Amerikateil und auch hier sind Capus Beschreibungen zwingend.
Susanna wird Porträtmaler.

Susanna gehört zu Alex Capus besten Büchern.
Profile Image for Kingofmusic.
272 reviews54 followers
September 2, 2025
Lässt mich unbefriedigt zurück. Trotz der Mischung aus historisch verbürgten Fakten und Fiktion konnte ich zu keiner der Figuren auch nur ansatzweise eine "Beziehung" aufbauen. Schade.
Profile Image for Franzi.
182 reviews1 follower
July 25, 2022
Mir war die Künstlerin Susanna Faesch bzw. Caroline Weldon, wie sie sich später selbst nannte, völlig unbekannt. Ich finde es aber immer spannend über Personen zu lesen, die in Vergessenheit geraten sind und habe mich außerhalb des Buches mit ihr beschäftigt. Eine faszinierende Lebensgeschichte!

Er erzählt die Lebensgeschichte von Susanne Faesch, die gemeinsam mit ihrer Mutter von Basel nach Amerika auswandert. Allerdings wahrt er dabei immer eine gewisse Distanz, s erweckt manchmal den Eindruck, als würde der Autor seiner eigenen Figur lieber nicht zu nahe kommen wollen. Für mich wird sehr viel Zeit auf die Geschichte von Susannas Eltern gelegt, sie selbst geht dabei ein wenig unter. Sie wird als wenig sympathische Person dargestellt. Uncharmant, arrogant und gefangen in einem vollkommen langweiligen Leben.
Die Erzählperspektive wechselt. Mal kommentiert Capus das Geschehen von außerhalb und rafft dabei große Abschnitte zusammen. Grundsätzlich finde ich dieses Vorgehen in Ordnung, aber hier hatte ich das Gefühl, das wichtige Wendepunkte in Susannas Leben einfach fehlen. Es wird wenig auf Susannas Antrieb für ihre Entscheidungen eingegangen, was sie bewegt hat.

Susanna Faesch hat sich sehr für die Belange der Lakota eingesetzt und ihm Rahmen dieser Arbeit nicht nur Sitting Bull getroffen, sondern auch mit und für ihn gearbeitet. Dieser Aspekt geht völlig verloren und am Ende bleibt ein merkwürdiges Treffen zwischen Tür und Angel übrig. Und dann ist das Buch zu Ende. Mittendrin und ich bin mir ein wenig verlassen vorgekommen. Und wieder fehlt mir der Antrieb, warum Susanna mit ihrem Sohn diese Reise angetreten hat.

Insgesamt ist mir das zu wenig und zum Teil ist mir auch unklar, was mir der Autor mit seinem Buch vermitteln möchte. Das Buch wirkt wie mittendrin abgebrochen. Sehr schade, ich hatte mir so viel mehr davon erwartet.
Profile Image for Urs.
136 reviews1 follower
August 26, 2022
Typisch Capus. Gutes Schriftstellerhandwerk, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kann man lesen, muss man aber nicht.
740 reviews2 followers
February 25, 2023
«Susanna stand zwischen ihren Brüdern auf der Kiesbank und sah zu, wie das Floß ans Ufer trieb. Von hier unten sah der Wilde Mann ganz anders aus als von oben auf dem Uferweg. Von hier aus war er ein Hüne. Ein Riese. Ein Koloss. Glitzernde Wasserperlen flogen durch die Luft, als er sich den nassen Baum auf die Schulter schwang.»

Alex Capus ist ein begnadeter auktorialer Erzähler. Das Buch beginnt schräg beim Kleinbasler Volksfest am Rheinufer in der Schweiz. Die fünfjährige Susanna Faesch sticht dem wilden Mann ein Auge aus. Susanna ist dann nicht weiter im Vordergrund, sondern ihr späterer Ziehvater. Erst nach der Hälfte wird die erwachsene Susanna wieder aufgegriffen, eine Porträtmalerin aus Brooklyn, NY, die mit ihrem Sohn ins Reservat reist, um mit Sitting Bull zu sprechen. Ihr Porträt von ihm hängt heute im State Museum North Dakotas. Eine wahre Geschichte, literarisch ausgeschmücktes Zeitgeschehen und Stimmungen. Eine stockkonservative Schweiz, – in New York wird die Brooklyn Bridge eröffnet, Edisons Glühbirnen erleuchten die Stadt, Maschinen erobern die Welt, im Westen kämpfen die Ureinwohner ums Überleben.

«Jeder hatte das Herz voller heißer Gefühle und den Kopf voller undeutlicher Gedanken.»

Die Malerin und Bürgerrechtlerin Caroline Weldon wurde 1844 in Kleinbasel in der Schweiz unter dem Namen Susanna Carolina Faesch geboren, malte unter dem bekannten Pseudonym. Der Mediziner Karl Heinrich Valentiny steht ebenso im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Susannas Vater in der Fremdenlegion zwei Mal diente. Es lief gut für ihn in der Heimat in Deutschland, bis Zeitungen und der schwarz-rot-goldener Dreifarb verboten wurden, die Revolution in der Luft lag. Der aus dem «Kartoffeldorf» Dortmund stammende Mann war ein Abenteurer und stand plötzlich unter Verdacht zu den deutschen Revolutionären zu gehören.

«Einige hatten so viel Geld angehäuft, dass ihre Kinder und Kindeskinder finanziell ausgesorgt haben würden bis ans Ende aller Tage - wenn sie nur klug genug wären, ihr Geld einfach auf der Bank zu lassen, die ihnen ja nebenbei auch gehörte, und mit den Zinsen ein angenehmes Leben zu führen. Aber früher oder später, das lehrte die Geschichte, tauchte in jeder Familie ein Tunichtgut oder Angeheirateter auf, der das allzu groß gewordene Vermögen wieder unters Volk brachte, indem er es für seine Laster oder eine Schnapsidee aus dem Fenster warf.»

Karl floh aus der Heimat, kam zunächst bei Susannas Eltern in der Schweiz unter. Weil er ihnen nicht auf der Tasche liegen wollte, entschied er sich, nach Amerika auszuwandern. Ein Jahr später entschloss sich Susannas Mutter, die ein eigenes Vermögen besaß, die sittenstrenge, protestantische Schweiz zu verlassen. «Ehebrecher wurden von Gesetzes wegen im Fluss ersäuft.» Ein Leben voll Langeweile ließ sie hinter sich. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter folgte sie Karl nach NY, ließ Ehemann und Söhne zurück. Karl nahm sie auf und es entwickelte sich eine Liebesbeziehung. Der intellektuelle Ziehvater, der sich als Arzt in Broolyn niederließ, hatte großen Einfluss auf Susanna.

«‹Aber Mama, da sieht man echte Cowboys! Und echte Sioux, Mohawk und Apachen!›
‹Das ist es ja.›
‹Die sind wirklich echt.›
‹Es sind Menschen›, sagte Susanna. ‹Und man führt sie vor wie Zirkustiere.›»

Nachdem Karl und die Mutter verstorben waren, erbte Susanna ein kleines Vermögen. Sie hatte die Wild Westshows verabscheut, in denen Indigene wie wilde Tiere vorgeführt wurden. Sie wünschte sich ein ehrenvolles Zusammentreffen mit Sitting Bull. Abenteuerlust lag ihr genetisch im Blut. Und so entschloss sie sich, ihr langweiliges Leben als Porträtmalerin in New York aufzugeben und einen Traum zu verwirklichen: Sie besucht das indigene Volk der Lakota-Sioux und freundet sich mit dessen Anführer Sitting Bull an. Leider nimmt diese wichtige Station des Lebens der Malerin in diesem Roman nur einen kleinen Teil ein, wobei aber ziemlich lang über die Zeit in New York berichtet wird – der lethargische Teil ihres Lebens.

«Und dann wuchsen die Drähte auch in die Häuser hinein. Erst erstrahlten die Villen der Reichen in elektrischem Licht, dann das Clarendon Hotel, die City Hall und das Brookly Theater sowie die Anlegestelle Fulton Ferry; dann folgten die Bars und Kneipen und Verkaufsläden sowie die Studios der Fotografen, die dank dem Elektrischen Licht nun auch bei Nacht und Regenwetter arbeiten konnten.»

Das ist ganz und gar nicht langweilig zu lesen, weil Alex Capus ein talentierter Erzähler ist und hier tief in die Zeitgeschichte eintaucht, uns das damalige Leben in Brooklyn, in NY, näherbringt und Weltgeschehen einflechtet. Reiche Villen und bitte Armut der Einwanderer, Dreck und Pferdemist auf der Straße, man sinkt bis zu den Knöcheln in den Schlamm ein bei Regen. Auktorial erklärt der Erzähler, zieht Vergleiche, resümiert, lässt Anekdoten einfließen. So weit, so gut. Trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr von Susannas Einsatz für das indigene Volk gehört und mehr über das Massaker am Wounded Knee. Gut, ein Buch ist kein Wunschkonzert. Aber die Geschichte bricht mittendrin ab, unverständlich, als wären die letzten Seiten des Manuskripts verlorengegangen. Schade, das Ende ist nicht gelungen. Trotz des merkwürdigen Endes ist diese leicht erzählte Geschite sehr lesenswert. Die Lebensgeschichte von Susann wurde bereits 2017 verfilmt: «Woman walks ahead».


Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Für sein literarisches Schaffen wurde er u.a. mit dem Solothurner Kunstpreis 2020 ausgezeichnet
Profile Image for Gerd.
53 reviews
January 29, 2023
Capus erzählt Geschichten und er erzählt sie gut.
Profile Image for Dagmar.
71 reviews
June 19, 2024
Recherchierter Roman, der auf dem Weg zur Autobiographie ist und eine interessante Frau und ihre Geschichte widergibt. Eine schnelle Lektüre.

Leider entsteht beim Lesen das Gefühl " und dann... und dann... und dann". Ansatzweise reflektioniert wird auf Seite 122, 180 und nochwo- also überschaubar.

Migration, Melting Pot, "Wilder" Westen mit Cowboys und Indianern. Viele Schlagworte, viele große Pinselstriche, die alle an der Oberfläche bleiben. Das ist mir zu wenig.
Profile Image for Änna Hüpferlein.
35 reviews
June 23, 2025
After a weak start (me and poking out eyeballs don’t go well together) this book turned out phantastic. Absolutely worth reading it.
106 reviews1 follower
August 14, 2022
"Susanna" von Alex Capus war ein sehr interessantes Buch, das Geschichte hautnah erzählt. Der Autor zeichnet das Leben von Susanna Faesch nach, von ihrer frühesten Kindheit an, bis kurz vor der Schlacht am Little Bighorn, kurz nachdem Susanna mit ihren Sohn Christie den Lakota-Führer Sitting Bull besuchte. Da ich moderne Romane über Indianer vor allem früher sehr gerne gelesen habe, war ich gespannt auf diese Geschichte, auch wenn ich von Susanna Faesch bisher noch nie etwas gehört hatte und ich die Schlacht am Little Bighorn zwar namentlich kannte, aber kaum Wissen darüber hatte. Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen, es lies sich leicht lesen und vor allem die Perspektive fand ich total interessant zu lesen. Das Buch erzählt Geschichte hautnah, indem es Susannas Leben stringend wiedergibt und dem Leser das Gefühl gibt, alle Entwicklungen mitzuerleben, anstatt nur die erinnerungswürdigsten Momente wiederzugeben. Das gefiel mir sehr gut, weil es vieles greifbarer und verständlicher macht. Interessant fand ich auch, wie der Autor zwischendurch selbst das Wort ergriff, indem beispielsweise Sätze fielen wie "Es ist nicht überliefert, ob...". Dadurch wurde einem beim Lesen auch immer wieder bewusst, dass es sich hier in gewisser Weise auch um eine Biografie von Susanna Faesch handelt, bei der sicherlich viele Details nur vermutet sind, aber dadurch erhielt das Buch auch eine starke Authentizität.
So weit so gut, mir gefiel also die Grundidee und auch die Umsetzung, jetzt komme ich zu den Abers: das Buch hat mich einfach nicht so richtig abgeholt. Ja, das Leben von Susanna Faesch war schon spannend und vor allem beim Nachdenken über das Buch nach dem Lesen fand ich es dann interessant, aber während des Lesens hat mich die Geschichte immer wieder nicht mitgenommen. Vieles wurde zu detailliert erzählt, das eigentlich Spannende (die Verbindung zu den Lakota) kam sehr kurz. Ich fand das Buch immer wieder langatmig und musste mich zum Weiterlesen aufraffen und habe mich auch immer wieder gefragt, was im Moment gerade eigentlich interessant an dieser Geschichte ist, was der Mehrwert von diesem Buch ist. Und das ist wohl auch der Nachteil an der Erzählperspektive, denn da die Geschichte so geschildert wird, wie Susanna sie wohl erlebt haben könnte, passiert eben auch nicht eine spannende Sache nach der anderen.
Ich konnte mich wohl einfach nicht so gut auf die Geschichte einlassen und hätte mir vielleicht auch mehr Zeit für das Buch nehmen müssen. Wer das kann, hat hier sicherlich ein paar schöne Lesestunden, für meinen Teil konnte mich das Buch nicht so richtig überzeugen.
Profile Image for JoanStef.
356 reviews
July 29, 2022
Mit anderem Fokus?

"Susanna" ein neuer Roman aus der Feder von Alex Capus.

Der 1961 in der Normandie geborene, schweizer Schriftsteller ist seit Jahren für seine beachteten Romane im Bereich von unterschiedlichen Genre, bekannt geworden.

Zum Inhalt: Eine Erzählung anhand einer wahren Begebenheit. Die in der Schweiz 1844 geborene Susanna war mit ihrer Mutter, in die USA ausgewandert.
Ihr Erleben, Abenteuer, Erfahrungen sowie die sie prägenden Begegnungen stehen im Mittelpunkt dieses Romans.

Das Cover zeigt uns eine Fotoaufnahme von der NY Brooklyn Bridge. Diese weckt die Neugier auf die Botschaft welche dieser Roman mit sich bringen wird.

Mein persönliche Leseerlebnis

Erzählstil, Spannung, Fokus und Logik

Der Schreibsstil liest sich gut und flüssig. Eine locker erzählte Geschichte über eine Frau, die Spannendes und Aufwühlendes erlebt hat. Insgesamt kommt das Buch ohne große Spannungsbögen aus. Die Story nimmt den Leser mit auf ihre unterschiedlichsten Lebensetappen. Die Erzählung legt einen starken Fokus auf die Beziehung und den Einfluss der Eltern auf Susanna. Obwohl Susanna sich besonders um das Leben und Überleben der Ureinwohner Amerikas bemüht hat, wurde diesem Fakt relativ wenig Zeit und Buch gewidmet. Das fand ich sehr schade. Gerade mit diesem Fokus war das Buch beworben und somit auch Grund für mein Interesse gewesen.
Der rote Faden in der Geschichte ist wahrscheinlich in den Erfahrungen Susannas im Allgemeinen zu suchen.

Zusammenfassung: Eine unaufgeregte Erzählung.
Gerade in unserer von Kriegen, Klimawandel und Finanzkrisen geprägten Gegenwart, ist dieser Roman für eine ruhige Lese-"Auszeit" geeignet.

Fazit: Ich vergebe eine gute 3* Sterne Bewertung für einen Roman, der rund um das Erleben seiner Protagonistin spielt.
Eine interessante Reise mit kleinen und großen Stippvisiten von Susannas Vita.

ISDN: 978-3446273962
Seitenzahl: 288
Formate: elektr., gebunden Ausgabe sowie Hörbuch
Verlag: Hanser
Veröffentlichung: 25.Juli 2022

Vielen Dank für das Leseexemplar.

Profile Image for Lippes.
183 reviews5 followers
February 19, 2024
A very unique and unagitated book. Susanna tells the story of a Swiss immigrant to the US in the 19th century. Together with her mother she escapes the narrow conservative mind of her hometown Basel, grows up in Brooklyn and is confronted with all the wonders and downsides if the new world. Her story is told in very catchy, warm and empathetic style. The way her life is told it made me wonder whether her story actually is a true story. And indeed: she existed and the book sheds the light on how she became an important figure if her time, which soon was to be forgotten.
In her own way she is a wonderful and strong role model how everything is possible in life and the book left me with a positive and heartwarming feeling!
Profile Image for Luisa.
283 reviews
September 29, 2022
Oh! Susanna! Was für ein Lebensweg, was für eine Geschichte! Alex Capus greift sich aus dem Fundus der weniger geläufigen historischen Figuren die Porträtmalerin Susanna Faesch heraus, die heute hauptsächlich für ihr (unter künstlerischen Aspekten eher wenig herausragendes) Porträt von Sitting Bull, einem der berühmtesten Sioux bekannt ist. Aus den verbürgten Fakten webt Capus einen faszinierenden historischen Roman, der unfassbar modern wirkt, da er auf vollkommen auf geschraubte Plüschigkeit verzichtet und auch ohne gespreizte, hochtrabende Dialoge auskommt – im Gegenteil: das Buch „Susanna“ ist auf beeindruckende Weise so rational und no-nonsense wie seine Protagonistin, deren Wille zur Rebellion und drängende Durchsetzungskraft sich schon in den ersten Kapiteln bemerkbar macht, als sie sich gegen den „Wilden Mann“ in Basel zur Wehr setzt (ein Ereignis, dass im Hinblick auf ihr weiteres Leben prägend erscheint).

Mit sehr viel Feingefühl und ergänzt durch wohldosiert eingesetzte Kommentare der auktorialen Erzählinstanz wird Susannas ungewöhnliche Reise nach und durch Amerika in Szene gesetzt. Der Text macht den Pioniergeist des 19. Jahrhunderts erlebbar und nutzt die Aufbruchsstimmung und den Wandel der Zeit um Susannas Leidenschaft für Selbstbestimmung und ihre Neugier auf Abenteuer reizvoll und sehr lesbar aufzubereiten. Selbst in den Passagen, in denen Susannas Leben nicht mehr vom Fleck zu kommen scheint, bietet der quirlige Kontext des aufstrebenden New Yorks des 19. Jahrhunderts, in dem gerade an der Brooklyn Bridge gebaut wird, seine kulturelle Szene mit den Dandys und den Wild West Shows von Buffalo Bill eine Fülle von Ablenkungen, sodass auch der Leser keine Chance hat, sich zu langweilen. Neben Susannas Werdegang liefert Capus auch sehr detaillierte Einblicke in die Vergangenheit ihres Vaters, der einst in der französischen Fremdenlegion diente, und die ihres Stiefvaters, vermeintlicher Aufrüher aus Dortmund. Bei all den bunten Beschreibungen aus der Lebenswelt dieser Figuren, bleibt die Erzählinstanz auf fast unnachahmliche Weise stets elegant-distanziert zurückhaltend und bietet recht wenig Einblick in das Seelenleben der Figuren – die Handlungsmotive bleiben bisweilen etwas opak. Dies würde mich bei fast jedem anderen Roman mit Sicherheit ziemlich stören, hier passt es einfach ganz famos ins Gesamtkonzept, denn es verhindert ausufernde Spekulationen über das Seelenleben der Figuren, macht Susanna zu einer mysteriöseren Figur, verleiht ihr mehr Eigenleben und Stärke und lässt dem Leser noch Raum für eigene Mutmaßungen. Mit diesem Roman betritt man quasi ein ausgezeichnetes Museum, das einen inspiriert sich mehr mit Susanna Faesch, ihrer Zeit und den Ereignissen, die ihr Leben bestimmten, auseinanderzusetzen.

„Susanna“ wäre ein rundum lesenswerter, empfehlenswerter Roman über eine Frau und ihren eigenen Weg, wenn nicht das sehr enttäuschende Ende wäre. Sicherlich hat der so gestaltete Schluss seine interpretatorische Berechtigung, aber im Vergleich zu dem Wirbelwind aus erzählerischer Kraft, den das Buch über so viele Seiten entfaltet hat, verflacht das Ende doch sehr antiklimaktisch - wie ein laue Brise über dem sonnenverbrannten Gras der weiten Prärie.
Profile Image for Dominic.
135 reviews1 follower
August 29, 2023
Für mich eines der besten Bücher von Capus. Er beschreibt die Lebensgeschichte von Susanna Faesch mit sehr viel Gefühl.

Was für mich heraussticht ist wieviel Liebe Capus in seine Charakter investiert; bis auf eine Ausnahme gegen Ende des Buchs alles positive Charakteren. Eine herzerwärmende Geschichte, nichts für Zyniker.

Die Lebensstationen von Susanna sind nicht so wichtig, und die Rolle von Sitting Bull ist sehr nebensächlich, obwohl ihre Verbindung zum berühmten Häuptling wohl der einzige Grund ist warum Susanna Faesch (oder Caroline Weldon, ihr Pseudonym) einen Wikieintrag hat. Dafür beschreibt Capus andere Vorkommnisse, ich denke hier vorallem an das erste Kapitel des Buchs, wo ich kaum glauben kann, dass es wahr ist (aber eine tolle Geschichte). Capus geht es um die Menschen, ihre Beziehungen zueinander, und die Gesellschaft (in der Schweiz und in den USA), in die sie eingebettet sind. Capus mischt noch ein bisschen Philosophie rein und ein paar Nebensächlichkeiten, die mit Susanna nicht viel zu tun haben, zum Beispiel einen Dialog über die Evolutionstheorie von Darwin und anderswo eine kurze Beschreibung der Elektrifizierung von New York.

Wer eine faktische Biographie sucht oder hauptsächlich an Sitting Bull und den Indianern interessiert ist wird vielleicht enttäuscht sein von dem Buch. Wer eine richtig gute und schöne Capus Erzählung will liegt goldrichtig.
Profile Image for Elisabeth.
6 reviews
December 1, 2025
Das Buch hat mich ein bisschen ratlos zurückgelassen. Ich habe es vollkommen unbedarft gelesen, ohne zu wissen, dass es auf wahren Begebenheiten beruht. Hätte ich das von Anfang an gewusst, hätte ich es vermutlich anders gelesen. So habe ich gefühlt bis zum Ende des Buches darauf gewartet, dass die Handlung in Gang kommt (was nicht geschah). Normalerweise verschlinge ich Bücher gerne, in diesem Fall musste ich mich immer wieder zwingen, weiterzulesen. Ich wurde mit Susanna nicht warm, alle Figuren blieben seltsam distanziert … vielleicht durch die Perspektivenwechsel bedingt.
Im Nachhinein kann ich besser nachvollziehen, warum Einsprengsel vorkommen, was 3 Wochen oder 2 Jahre später mit diesem Menschen oder jenem Schiff geschieht, obwohl das für die Handlung (ja, welche Handlung eigentlich?) vollkommen irrelevant bleibt – der Autor wollte wohl seine Rechercheergebnisse unterbringen? Für mich fühlte sich die Geschichte nicht rund an. Sie begann mit der Kindheit von Susanna, endet aber nicht mit ihrem Alter/Tod sondern irgendwo mittendrin. Einen anderen Bogen als ihr Leben konnte ich nicht erkennen. Obwohl der Autor zweifellos super beobachten und toll schreiben kann (und die Zeitgeschichte auch über weite Teile glaubhaft zum Leben erwecken konnte) fand ich es mitunter auch langatmig. Schade, für mich war das eher nichts. 2,5 Sterne …
Profile Image for gotlostinpages.
102 reviews16 followers
July 26, 2022
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, was zum Teil bestimmt auch an meinen hohen Erwartungen an den Autor gelegen hat.

Alex Capus hat sich entschieden die Geschichte nicht nur aus Susannas Sicht zu schreiben, sondern auch andere Personen in ihrem Leben zur Sprache kommen zu lassen. Allerdings tut er dies mit einer solchen Distanz, dass ich nicht mit einer einzigen Person mitgefühlt habe. Ich habe mich wie ein Beobachter aus der letzten Reihe gefühlt, der zwar die grobe Handlung mitbekommt, dem aber immer wieder relevante Stücke von Handlung fehlen.

Ab und an bricht der Erzähler ganz aus den Personen der Handlung aus und kommentiert Handlung oder auch Geschichte selbst. Dann ist zum Beispiel die Rede von Taschengeräten, mit denen man heutzutage Streits um Fakten ja schnell selbst lösen könne. Diese Stilentscheidung kann ich nicht nachvollziehen.

Schlussendlich erzählt Susanna die Geschichte einer vor sich hinlebenden Susanna, die ehr aus Zufall und Lustlosigkeit Malerin geworden ist und ihr Leben doch fremdbestimmt lebt. Für keine 300 Seiten zieht sich das Buch ziemlich in die Länge. Der Handlungsstrang mit den Native Americans und Sitting Bull wird schnell und enttäuschend abgehandelt und bleibt, wie der gesamte Roman, unter meinen Erwartungen.
27 reviews
December 29, 2025
Ein unglaublich schönes Hörbuch!! Bei den ersten paar Sätzen dachte ich zwar, den Schweizer Dialekt packe ich nicht, habe ich genau diesen und die angenehme Vorlesestimme von Alex Capus, der auch der Autor ist, absolut lieb gewonnen. Das Hörbuch erzählt die faszinierende Geschichte von Susanna Faesch, einer jungen Frau, die in den 1850er Jahren in Basel aufwächst. Ihre Mutter prägt Susanna stark. Als Mutter und Tochter nach Amerika auswandern, beginnt für Susanna ein aufregendes Leben in einer Zeit voller politischer und sozialer Umbrüche.
Das Hörbuch überzeugt durch meisterhafte Recherche und eine lebendige und herzliche Erzählweise. Teilweise brachte mich die Geschichte zum Lachen. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung von Susanna, die,wie schon ihre Mutter, eine bewundernswerte innere Stärke und Mut zeigt. Ihre Entscheidungen sind von Tatkraft und Selbstbestimmung geprägt, was sie zu einer inspirierenden Figur macht.
Die Reise zu Sitting Bull ins Reservat ist einfach unglaublich und einfach mitfühlend.
Susanna ist ein tiefgründiges und mitreißendes Hörbuch, das sowohl historisch interessierte Hörer als auch Liebhaber gut erzählter Lebensgeschichten begeistern wird. Es ist eine klare Empfehlung für alle, die starke Frauenfiguren und historische Romane schätzen.
733 reviews5 followers
August 16, 2022
Meine Meinung:
Normalerweise liebe ich die Bücher von Alex Capus und habe tatsächlich auch bereits alles aus seiner Feder gelesen und meist sehr geliebt. So habe ich mich natürlich überaus sehr auf seinen neuesten Roman "Susanna" gefreut und ihn voller Erwartungen angefangen zu lesen.
Doch bereits auf den ersten Seiten war ich ein wenig verwirrt, denn der Schreibstil sagte mir ehrlich gesagt gar nicht so zu. Dieser schien sehr reduziert, abgehackt und wenig flüssig, doch dies war gar nicht das Hauptproblem. Vielmehr war er beinahe gezwungen "modern" und dabei sehr flapsig und eigensinnig, sodass sich bei mir schlicht kein richtiger Lesefluss einstellen wollte. Leider änderte sich dieser Umstand, auch nach einigen Seiten mehr nicht, vielleicht auch, weil mich auch die Charaktere und die Story nicht vollständig überzeugen konnten.

Entweder die Bücher von Alex Capus haben sich verändert oder dieses Buch erwischte mich schlicht zu einer falschen Zeit. Für mich leider eine Enttäuschung, aber nicht vergessen: Diese Rezension bezieht sich nur auf ca. 50 Seiten der Geschichte und sind rein subjektiv.
Profile Image for Daniela.
470 reviews39 followers
August 9, 2022
Das Leben der Susanna Faesch, aufgewachsen in Basel, 1849 mit der Mutter nach New York ausgewandert, Porträtmalerin. Reist nach dem Tod der Mutter mit ihrem Sohn Christie in den Wilden Westen und trifft dort den Häuptling Sitting Bull.

Capus macht, was er besonders gut kann: Er schnappt sich eine ungewöhnliche Lebensgeschichte und erzählt sie neu. Schmückt aus, wechselt zwischen Neben- und Hauptfiguren hin und her, spielt ein bisschen mit den Zeitebenen, erzählt prinzipiell aber chronologisch. Das liest sich angenehm und flüssig, nebenbei erhält man Einblicke in die fortschreitende Technisierung der Welt. Wo anfangs noch Pferdekutschen die Mobilität bestimmten, halten im Lauf des Romans Dampfmaschinen und Eisenbahnen Einzug. Die Brooklyn Bridge wird eröffnet und die Elektrizität verändert das Leben auf ungeahnte Weise.
Spannend schreibt Capus über das Leben dieser eigenwilligen Frau.

Großer Kritikpunkt: Das Buch endet sehr unvermittelt sofort nach dem letzten Treffen mit Sitting Bull. Das ist schade. Ich hätte gern noch mehr über das Leben von Susanna erfahren.
59 reviews
August 15, 2022
Von „Susanna“ erhoffte ich mir viel, da mir der Klappentext und die Leseprobe bereits äußert gut gefielen. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend zur Geschichte, die sich teilweise in New York abspielt.
Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Zwar handelt es sich um wahre Begebenheiten und ich sehe ungern, dass diese stark angepasst wurden für Bücher oder Filme, aber in diesem Fall wurde das Buch dadurch leider recht langwierig und ich musste mich wirklich durchkämpfen. Ich fand, dass der interessante Teil der Geschichte erst am Ende - auf den letzten 50 Seiten - kam. Sehr schade! Die Idee dahinter ist also sehr gut, mir ist es leider für mich einfach nicht passend umgesetzt.
Dennoch habe ich viel beim Lesen gelernt, hatte ich zumindest das Gefühl.
Leider schlussendlich trotzdem nur zwei von fünf Sternen von mir, da es mir einfach zu langwierig und uninteressant war.
2,277 reviews13 followers
October 13, 2022
Zum Inhalt:
Schon seit frühester Kindheit ist Susanna ein neugieriges, mutiges aber auch eigenwilliges Kind. Sie verstand nie, warum Menschen in Situationen bleiben, die ihnen nicht behagen. Sie selbst wurde eine selbstbewusste Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Auch als sie mit ihrem Sohn ins Dakota-Territorium reist um Sitting Bull zu treffen. Ein von ihr gefertigtes Portrait hängt heute im State Museum North Dakota.
Meine Meinung:
Bei diesem Buch weiß ich gar nicht so recht, wie ich dieses rezensieren soll, denn es hat mich nur sehr bedingt angesprochen und mitgenommen. Oftmals habe ich mich halt auch gefragt, was das Buch eigentlich sein will und bin zu keinem richtigen Ergebnis gekommen. Der Schreibstil des Autors hat durchaus Reiz und liest sich gut aber die Geschichte ist dennoch an mir vorbei geplätschert ohne mich zu berühren.
Fazit:
Nur bedingt meins
298 reviews
May 22, 2025
Nettes, süffiges Buch, das sich flott weglesen lässt. Die Protagonistinnen (für mich ist das nicht nur die Titelfigur, sondern über weite Strecken des Buchs auch deren Mutter Maria) sind schnell greifbar, wenngleich der gesamte Text wie aus einer gewissen Distanz geschrieben ist. Beeindruckende Frauenfiguren sind beide zudem.
Nach einer Weile des Lesens stellte sich bei mir aber der Eindruck ein, dass der Text nett vor sich hinplätschert, ohne wirklich auf etwas zu zu laufen - was natürlich nicht grundsätzlich schlimm ist, hier dann mein Lesevergnügen aber doch irgendwie eintrübte.
45 reviews
October 25, 2022
Interessantes Frauenportrait
Mit seinem Roman "Susanna" erstellt Autor Alex Capus ein interessantes Frauenportrait über die Schweizer Künstlerin Susanna Faesch.
Wir begleiten die junge Susanne, die als KInd mit ihrer Mutter nach Amerika emigriert und dort vom Stiefvater künstlerisch gefördert wird. Mit derselben Leichtigkeit, mit der die Mutter den Vater verlässt, um dessen ehemaligen Kriegsgefährten nach Amerika zu folgen, lässt sich die verheiratete Susanna auf einen schottischen Mitstudenten der Kunstakademie ein und wird schwanger und verlässt ebenfalls ihren Mann. Auf Wunsch ihres Sohnes lässt sie ihr Leben New York hinter sich, um den Dakotoahäuptling Sitting Bull in seinem Reservat zu treffen.
Alex Capus beschreibt eine starke und unabhängige Frau, sicher kein typisches Exemplar ihrer Zeit - dennoch habe ich Susannas Leben eher distanziert verfolgt...


Profile Image for Leselissi.
414 reviews58 followers
June 21, 2022
Das Buch hat mir gut gefallen!
Da Capus aber eher distanziert zu den Personen bleibt, von denen er erzählt, hat es sich vielmehr wie ein unterhaltsamer Sachbuchroman gelesen.
Am Ende klappt man das Buch zu und freut sich, dass man wieder etwas Interessantes gelernt hat.
50 reviews
Read
February 27, 2023
Das Buch erzählt eine Geschichte über ein Leben und ich habe bis zur letzten Seite nicht ganz Begriffen was mir der Autor sagen möchte.
Nun gut jetzt habe ich es geschafft und wende mich anderen Geschichten zu.
Profile Image for Mirjam.
374 reviews2 followers
May 13, 2023
While I enjoyed the description of the arrival of electricity and its effect on society, I did not care for the author's writing style. I felt like I was watching the protagonists from a great distance and did not care for the overly gory descriptions of irrelevant details.
22 reviews
August 20, 2022
Der Erzählstil ist einnehmend und leichtfüssig wie gewohnt, nur der Schluss ist ein wenig abrupt und fällt etwas ab.
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