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Ein Fall für Skarabäus Lampe #1
Das Strahlen des Herrn Helios
In einer Welt voller ungewöhnlicher Phänomene, in der Tiere aufrecht gehen und Kleider tragen, stellt sich einer dem Verbrechen entgegen.
Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, analytischer Kopf und ganz nebenbei auch Hobby-Entomologe. Im Mittelpunkt seines ersten Falles steht ein grausames Verbrechen in einem kleinen Wanderzirkus. Die städtische Polizei stößt mangels ordentlicher Ausstattung und fehlender Weitsicht wie üblich an ihre Grenzen, so dass Skarabäus einmal mehr helfen muss, Licht ins Dunkel zu bringen
Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, analytischer Kopf und ganz nebenbei auch Hobby-Entomologe. Im Mittelpunkt seines ersten Falles steht ein grausames Verbrechen in einem kleinen Wanderzirkus. Die städtische Polizei stößt mangels ordentlicher Ausstattung und fehlender Weitsicht wie üblich an ihre Grenzen, so dass Skarabäus einmal mehr helfen muss, Licht ins Dunkel zu bringen
258 pages, Hardcover
First published July 23, 2022
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 45 reviews
August 9, 2022
Als Helios strahlen erlosch
In Überstadt hat alles seine Ordnung, jeder seine Aufgabe, denen die meisten Geschöpfe gewissenhaft nachgehen. Jahr für Jahr macht der Zirkus am Rand der Stadt halt. Auch wenn die meisten sie für aussätzige, verlorene Seelen halten, können der Neugierde über den tätowierten Tod, einem einarmigen Artisten oder einer bärtigen Dame, die wenigsten widerstehen. Ein bedrohlicher Schatten legt sich über diese schillernde Atmosphäre, als der strahlende Zirkusdirektor Helios in seinem Wagen ermordet aufgefunden wird. Für Sutten, den Polizeichef ist der Fall eindeutig und der Täter alsbald hinter Gittern. Doch für Skarabäus Lampe stinkt der Fall gewaltig, der Detektiv muss den wahren Mörder finden, bevor ein Unschuldiger bestraft wird. Der Kreis der Verdächtigen wächst jedoch stetig und Lampe läuft die Zeit davon.
Vereinfacht dargestellt würde ich „Das Strahlen der Herrn Helios“ als Sherlock meets Zoomania bezeichnen, doch das wäre nur ein grober abriss, denn der Inhalt ist schon einiges mehr als sich auf diesen ersten, einfachen Blick erkennen lässt. Meike Stoverock ersinnt hier einen Kriminalroman und versetzt diesen in eine Fantasie Welt, deren Darsteller Tiere sind. In Überstadt tragen sie Kleider, bewegen sich auf zwei Beinen, gehen berufen nach und haben die zivilisierte Übereinkunft, sich nicht gegenseitig zu fressen. Doch wie in jeder Zivilisation und sei sie noch so kultiviert, gibt es Vorurteile, Dogmen, Stigmata, Ausgrenzung, illegale Handlungen und Verbrechen. Letzteres nimmt sich Skarabäus Lampe, seines Zeichens Detektiv, an. Die Adaption seines Namens, vom altdeutschen Sprachgebrauch, in der, der Hase immer als Meister Lampe bezeichnet wurde, gefiel mir von Anfang an sehr gut. Der Charakter war schön ausgearbeitet. Gefühlt gibt es ja immer parallelen zu diesem einen, gewissen Detektiv, doch Skarabäus konnte sich etwas absetzen. Sein Faible für die Entomologie, seine allerliebste Haushälterin und nicht zuletzt wegen seines kleinen, ungestümen Freundes. Die Idee hinter dem Kriminalfalle, war in meinen Augen gut, der Genre Mix brachte mich dennoch ab und an ins straucheln. Der Spannungsbogen hat leider immer wieder Tiefs, da zwischendurch Erläuterungen über das Leben der Tiere die Story kreuzten, was den Fall ausbremste. Es passte zwar immer in die Situation und war interessant, doch war es gleichzeitig auch immer ein break. Witziger weise waren es mir auf der Fantasieebene zu wenige Details. Ich hätte gern mehr über die Bewohner von Überstadt erfahren, nur einfach nicht als grätsche in die Ermittlungen. Die Idee des Genre-Mixes gefiel mir sehr gut, bei der Umsetzung eines flüssigeren Leseflusses ist allerdings noch etwas Luft nach oben. Man spürt förmlich den Verdruss der Autorin, über viele aktuelle Themen unserer Welt, es weht ab und an einen sozial kritischen Hauch, der zwar leicht zu erkennen, jedoch nie zu dominant ist. Ihr Statement für Gleichberechtigung und Akzeptanz blieb immer klar definiert. Leider stieß mir unter genau diesem Gesichtspunkt die Darstellung der bärtigen Dame auf, der als Walross selbstverständlich eine gewisse Leibesfüllen zu eigen ist. Die jedoch, zu meinem bedauern in jeder einzelnen Szene durch eben jene überall aneckt, Dinge zerstört oder zu Boden befördert. Bei so viele sozial kritischem Unterton hätte ich mir eine weniger klischeehafte Darstellung von Körperformen gewünscht, doch das sei lediglich als Randnotiz gesagt.
Fazit: 3,5 Sterne - Ein Kriminalfall mit tierischen Protagonisten, in einer Fantasie Welt. Die Idee konnte sehr bei mir punkten, die Umsetzung eines harmonischeren Leseflusses hat aber noch Luft nach oben.
In Überstadt hat alles seine Ordnung, jeder seine Aufgabe, denen die meisten Geschöpfe gewissenhaft nachgehen. Jahr für Jahr macht der Zirkus am Rand der Stadt halt. Auch wenn die meisten sie für aussätzige, verlorene Seelen halten, können der Neugierde über den tätowierten Tod, einem einarmigen Artisten oder einer bärtigen Dame, die wenigsten widerstehen. Ein bedrohlicher Schatten legt sich über diese schillernde Atmosphäre, als der strahlende Zirkusdirektor Helios in seinem Wagen ermordet aufgefunden wird. Für Sutten, den Polizeichef ist der Fall eindeutig und der Täter alsbald hinter Gittern. Doch für Skarabäus Lampe stinkt der Fall gewaltig, der Detektiv muss den wahren Mörder finden, bevor ein Unschuldiger bestraft wird. Der Kreis der Verdächtigen wächst jedoch stetig und Lampe läuft die Zeit davon.
Vereinfacht dargestellt würde ich „Das Strahlen der Herrn Helios“ als Sherlock meets Zoomania bezeichnen, doch das wäre nur ein grober abriss, denn der Inhalt ist schon einiges mehr als sich auf diesen ersten, einfachen Blick erkennen lässt. Meike Stoverock ersinnt hier einen Kriminalroman und versetzt diesen in eine Fantasie Welt, deren Darsteller Tiere sind. In Überstadt tragen sie Kleider, bewegen sich auf zwei Beinen, gehen berufen nach und haben die zivilisierte Übereinkunft, sich nicht gegenseitig zu fressen. Doch wie in jeder Zivilisation und sei sie noch so kultiviert, gibt es Vorurteile, Dogmen, Stigmata, Ausgrenzung, illegale Handlungen und Verbrechen. Letzteres nimmt sich Skarabäus Lampe, seines Zeichens Detektiv, an. Die Adaption seines Namens, vom altdeutschen Sprachgebrauch, in der, der Hase immer als Meister Lampe bezeichnet wurde, gefiel mir von Anfang an sehr gut. Der Charakter war schön ausgearbeitet. Gefühlt gibt es ja immer parallelen zu diesem einen, gewissen Detektiv, doch Skarabäus konnte sich etwas absetzen. Sein Faible für die Entomologie, seine allerliebste Haushälterin und nicht zuletzt wegen seines kleinen, ungestümen Freundes. Die Idee hinter dem Kriminalfalle, war in meinen Augen gut, der Genre Mix brachte mich dennoch ab und an ins straucheln. Der Spannungsbogen hat leider immer wieder Tiefs, da zwischendurch Erläuterungen über das Leben der Tiere die Story kreuzten, was den Fall ausbremste. Es passte zwar immer in die Situation und war interessant, doch war es gleichzeitig auch immer ein break. Witziger weise waren es mir auf der Fantasieebene zu wenige Details. Ich hätte gern mehr über die Bewohner von Überstadt erfahren, nur einfach nicht als grätsche in die Ermittlungen. Die Idee des Genre-Mixes gefiel mir sehr gut, bei der Umsetzung eines flüssigeren Leseflusses ist allerdings noch etwas Luft nach oben. Man spürt förmlich den Verdruss der Autorin, über viele aktuelle Themen unserer Welt, es weht ab und an einen sozial kritischen Hauch, der zwar leicht zu erkennen, jedoch nie zu dominant ist. Ihr Statement für Gleichberechtigung und Akzeptanz blieb immer klar definiert. Leider stieß mir unter genau diesem Gesichtspunkt die Darstellung der bärtigen Dame auf, der als Walross selbstverständlich eine gewisse Leibesfüllen zu eigen ist. Die jedoch, zu meinem bedauern in jeder einzelnen Szene durch eben jene überall aneckt, Dinge zerstört oder zu Boden befördert. Bei so viele sozial kritischem Unterton hätte ich mir eine weniger klischeehafte Darstellung von Körperformen gewünscht, doch das sei lediglich als Randnotiz gesagt.
Fazit: 3,5 Sterne - Ein Kriminalfall mit tierischen Protagonisten, in einer Fantasie Welt. Die Idee konnte sehr bei mir punkten, die Umsetzung eines harmonischeren Leseflusses hat aber noch Luft nach oben.
July 30, 2022
Zum Inhalt an sich muss ich ja nichts sagen, der Klappentext sagt alles.
Es war ein richtiges Wohlfühl-Buch das so ein bisschen Parnassus-Vibes hat wie ich finde.
Auch der Humor war angenehm und ich musste mehrmals schmunzeln. Bananen. Der Knüller 🤣 Die Autorin hat hier eine sehr schöne Welt erschaffen, schon eher in eine Art Utopie gehend - bezogen auf Diskriminierung und Vegetarier 😅 Das ganze wurde aber nie mit der Moralkeule gepredigt. Gefiel mir.
Die Auflösung war leider nicht überraschend, da kam ich schon recht zeitig auf die Lösung. Ansonsten ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Buch mit nur 258 Seiten.
Es war ein richtiges Wohlfühl-Buch das so ein bisschen Parnassus-Vibes hat wie ich finde.
Auch der Humor war angenehm und ich musste mehrmals schmunzeln. Bananen. Der Knüller 🤣 Die Autorin hat hier eine sehr schöne Welt erschaffen, schon eher in eine Art Utopie gehend - bezogen auf Diskriminierung und Vegetarier 😅 Das ganze wurde aber nie mit der Moralkeule gepredigt. Gefiel mir.
Die Auflösung war leider nicht überraschend, da kam ich schon recht zeitig auf die Lösung. Ansonsten ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Buch mit nur 258 Seiten.
June 15, 2024
Unterhaltsamer Fantasy-Krimi mit sprechenden Tieren und kreativem Worldbuilding. Spannend war es zwar leider nicht und außerdem auch noch ziemlich vorhersehbar, aber ich habs trotzdem ganz gern gehört, denn die Figuren waren absolut liebenswert🥰🥰
July 21, 2022
Vor einigen Jahren gab es mal eine Zeit, da hab ich gefühlt überall Tier-Fantasy oder Tier-Krimis entdeckt ... mittlerweile sind die total selten, oder ich finde sie einfach nicht. Für Kids ja, da gibts wirklich massenweise, aber für Erwachsene ist die Auswahl doch eher ering.
Jedenfalls hab ich mich total gefreut, dieses Buch entdeckt zu haben! Skarabäus Lampe als Ermittler im Stil eines Sherlock Holmes. Allerdings ohne Watson, aber mit einem jungen Kater, Teddy, einem Straßen-Streuner, der immer wieder gerne beim Herumschnüffeln unter die Arme greift.
Das ganze spielt in einer fiktiven Stadt: Überstadt. Die einzelnen Viertel und typischen Trennungen zwischen Armen und Reichen sind recht einfach gehalten - dafür ist der Rest ein kunterbuntes Sammelsurium, das eine Menge Spaß gemacht hat zu entdecken. Kleine Gesellschaftskritik kann man finden, wenn man sie sucht, aber das Augenmerk liegt nicht darauf. Man merkt aber, dass die Autorin ein gutes Gespür für "menschliche" Schicksale und Entscheidungen hat.
Die Charaktere zählen alle zu unterschiedlichen Tierarten: ob der Detektiv Lampe als Hase, das schon alt gewordene Kindermächen Helene als Henne, der Anwalt von Oben als Fisch oder der ermordete Zirkusdirektor Helios als Löwe. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Fleisch darf übrigens keines verzehrt werden, das steht sogar unter Strafe. Nach einer "Konferenz der Tiere" ist nur noch das Essen von wirbellosen Tieren erlaubt; fand ich eine coole Idee!
Natürlich gibts auch den schnüffelnden und treudoofen Polizisten, hier als geruchtsempfindlicher Hund, der auf die Kombinationsgabe von Lampe angewiesen ist. Denn der Mord im Zirkus ist verzwickter als gedacht und an Verdächtigen mangelt es auch nicht.
Der Fall selbst ist ein typisches Muster das man schon oft gelesen hat, dennoch hat das miträtseln Spaß gemacht. Motive gibt es einige und auch wenn ich schon bald auf ein bestimmtes Geheimnis gestoßen bin, hatte ich doch keine Ahnung, wie es tatsächlich zusammenhängt.
Besonders mochte ich aber den Schreibstil, der durchwegs unterhaltsam war und einfach Spaß gemacht hat beim Lesen. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Art und bringt auch in den unmöglichsten Situationen den passenden Tropfen Humor unter. Sie spielt gekonnt mit der Sprache, verknüpft verschiedenste Redewendungen mit den Tierarten aber auch mit menschlichen Charaktereigenschaften.
Einmal z. B. mit den Hupfdohlen, die in einem Varieté auftreten :D
Der Fall ist abgeschlossen und das Ende ein guter Abschluss - aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier noch weitere spannende Ermittlungen mit Lampe und seinem Kompagnon Teddy gibt.
Jedenfalls hab ich mich total gefreut, dieses Buch entdeckt zu haben! Skarabäus Lampe als Ermittler im Stil eines Sherlock Holmes. Allerdings ohne Watson, aber mit einem jungen Kater, Teddy, einem Straßen-Streuner, der immer wieder gerne beim Herumschnüffeln unter die Arme greift.
Das ganze spielt in einer fiktiven Stadt: Überstadt. Die einzelnen Viertel und typischen Trennungen zwischen Armen und Reichen sind recht einfach gehalten - dafür ist der Rest ein kunterbuntes Sammelsurium, das eine Menge Spaß gemacht hat zu entdecken. Kleine Gesellschaftskritik kann man finden, wenn man sie sucht, aber das Augenmerk liegt nicht darauf. Man merkt aber, dass die Autorin ein gutes Gespür für "menschliche" Schicksale und Entscheidungen hat.
Die Charaktere zählen alle zu unterschiedlichen Tierarten: ob der Detektiv Lampe als Hase, das schon alt gewordene Kindermächen Helene als Henne, der Anwalt von Oben als Fisch oder der ermordete Zirkusdirektor Helios als Löwe. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Fleisch darf übrigens keines verzehrt werden, das steht sogar unter Strafe. Nach einer "Konferenz der Tiere" ist nur noch das Essen von wirbellosen Tieren erlaubt; fand ich eine coole Idee!
Natürlich gibts auch den schnüffelnden und treudoofen Polizisten, hier als geruchtsempfindlicher Hund, der auf die Kombinationsgabe von Lampe angewiesen ist. Denn der Mord im Zirkus ist verzwickter als gedacht und an Verdächtigen mangelt es auch nicht.
Der Fall selbst ist ein typisches Muster das man schon oft gelesen hat, dennoch hat das miträtseln Spaß gemacht. Motive gibt es einige und auch wenn ich schon bald auf ein bestimmtes Geheimnis gestoßen bin, hatte ich doch keine Ahnung, wie es tatsächlich zusammenhängt.
Besonders mochte ich aber den Schreibstil, der durchwegs unterhaltsam war und einfach Spaß gemacht hat beim Lesen. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Art und bringt auch in den unmöglichsten Situationen den passenden Tropfen Humor unter. Sie spielt gekonnt mit der Sprache, verknüpft verschiedenste Redewendungen mit den Tierarten aber auch mit menschlichen Charaktereigenschaften.
Einmal z. B. mit den Hupfdohlen, die in einem Varieté auftreten :D
Der Fall ist abgeschlossen und das Ende ein guter Abschluss - aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es hier noch weitere spannende Ermittlungen mit Lampe und seinem Kompagnon Teddy gibt.
August 10, 2022
Ein Hase und ein Gorilla, im Vordergrund eine kleine Katze vor Stadt-Seting. Der Langohr hat eine typische Noir-Detektiv-Tracht an, inklusive Mantel und Fluppe im Mund. Diese Kombi hat sofort mein Interesse geweckt, denn anscheinend handelt es sich hier um einen tierischen Krimi mit Fantasysetting.
Zum Inhalt: Mich konnte der tierische Fantasy-Krimi super unterhalten! Die Figuren waren allesamt liebevoll und detailverliebt charakterisiert. Auch die tierischen Eigenheiten wurden übernommen und teilweise skurril überzeichnet. Das ängstliche, aber liebevoll-mütterliche Huhn, die unfähigen Hunde-Cops… und Teddy?? Teddy ist der Beste, große Liebe für diesen kleinen Kater! Das World Building fand ich total kreativ und der Ideenreichtum der Autorin ist auf jeden Fall bemerkenswert.
Sprachlich fand ich es ebenfalls hervorragend. Es gab viele schöne, verschachtelte und urige Sätze, die man gar nicht erwartet. So blieb das Lesen spannend.
Einzig der Plot an sich konnte mich nicht ganz überzeugen - der war mir etwas zu vorhersehbar, der Spannungsbogen war etwas zu flach und die Schauplätze wurden mir zu oft wiederholend gewechselt. Aber man muss auch sagen, dass es das erste Fiction-Werk der Autorin ist und insgesamt bin ich super gespannt, was da noch kommt - vielleicht eine Fortsetzung in der Welt der Tiere?
Für Fans für gemütliche Krimigeschichten, oder auch für uns normalo Fantasyfans ist “Das Strahlen des Herrn Helios” eine witzige, kurzweilige Unterhaltung, die durch ihre Detailverliebtheit und Sprache besticht.
Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Zum Inhalt: Mich konnte der tierische Fantasy-Krimi super unterhalten! Die Figuren waren allesamt liebevoll und detailverliebt charakterisiert. Auch die tierischen Eigenheiten wurden übernommen und teilweise skurril überzeichnet. Das ängstliche, aber liebevoll-mütterliche Huhn, die unfähigen Hunde-Cops… und Teddy?? Teddy ist der Beste, große Liebe für diesen kleinen Kater! Das World Building fand ich total kreativ und der Ideenreichtum der Autorin ist auf jeden Fall bemerkenswert.
Sprachlich fand ich es ebenfalls hervorragend. Es gab viele schöne, verschachtelte und urige Sätze, die man gar nicht erwartet. So blieb das Lesen spannend.
Einzig der Plot an sich konnte mich nicht ganz überzeugen - der war mir etwas zu vorhersehbar, der Spannungsbogen war etwas zu flach und die Schauplätze wurden mir zu oft wiederholend gewechselt. Aber man muss auch sagen, dass es das erste Fiction-Werk der Autorin ist und insgesamt bin ich super gespannt, was da noch kommt - vielleicht eine Fortsetzung in der Welt der Tiere?
Für Fans für gemütliche Krimigeschichten, oder auch für uns normalo Fantasyfans ist “Das Strahlen des Herrn Helios” eine witzige, kurzweilige Unterhaltung, die durch ihre Detailverliebtheit und Sprache besticht.
Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
August 12, 2022
Leider war es überhaupt nicht mein Buch. die Grundidee, dass die Tiere den Platz der Menschen eingenommen haben, ist interessant. Es gibt viele Parallelen zu Sherlock Holmes. Ich habe mich die meiste Zeit beim Hören gelangweilt und die ganzen Nebeninfos, also das eigentliche Worldbuilding, haben mich genervt. Grundsätzlich ist ein solides Buch, aber nichts für mich.
August 9, 2022
Unterhaltsamer Hybrid aus Aaronovitchs Peter Grant Reihe und Walt Disney's Basil, der Mäusedetektiv.
Sprachlich extrem überzeugend, gespickt mit vielen intelligenten, manchmal kritischen Anspielungen auf unsere Gesellschaft, in puncto Weltenbau definitiv noch ausbaufähig.
Ich hoffe sehr(!) auf ein Wiederlesen mit dem langohrigen Ermittler Skarabäus Lampe. In neuen Geschichten wäre dann sicherlich auch mehr als genug Platz, um die offen gebliebenen Fragen aus diesem Debüt zu klären 🧡
Sprachlich extrem überzeugend, gespickt mit vielen intelligenten, manchmal kritischen Anspielungen auf unsere Gesellschaft, in puncto Weltenbau definitiv noch ausbaufähig.
Ich hoffe sehr(!) auf ein Wiederlesen mit dem langohrigen Ermittler Skarabäus Lampe. In neuen Geschichten wäre dann sicherlich auch mehr als genug Platz, um die offen gebliebenen Fragen aus diesem Debüt zu klären 🧡
November 26, 2022
Der Löwe Helios wurde auf grausame Weise ermordet und der Verdächtige ist der Gorilla Dante, ein Mitglied seines Wanderzirkus‘. Doch dem genialen Detektiv Skarabäus Lampe ist schnell klar, dass etwas nicht stimmt. Er nimmt die Ermittlung auf, ganz zum Missfallen des örtlichen Polizeichefs und bringt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Ziehsohn, den kleinen Straßenkater Teddy in Gefahr.
Dieses Buch könnte man grundlegend beschreiben als Mischung aus Sherlock Holmes und Zootopia. Anthropomorphe Tiere bevölkern eine Welt und leben dort gemeinsam. Trotz Gesetzen zum Schutze aller Wirbeltiere gibt es weiterhin Konflikte und Ungerechtigkeiten. Innerhalb dieser Gesellschaft lebt der Hase Skarabäus Lampe, der eindeutig an Sherlock Holmes erinnert, und löst Fälle.
So interessant und angenehm schräg ich das Worldbuilding auch fand, hat mir die Vermittlung desselbigen nicht übermäßig gefallen. Über das gesamte Buch hinweg fanden sich immer wieder Exkurse in die Geschichte der Welt und die gesellschaftlichen Normen und auch wenn diese interessant waren, wollten sie sich nicht immer gut in die Rahmenhandlung fügen. Zudem blieben bis zum Schluss viele Ungereimtheiten offen und einiges wirkte auch nicht ganz logisch schlüssig.
Die Charaktere des Buches gefielen mir generell sehr gut. Besonders hat es mir der Protagonist Skarabäus Lampe angetan. Der Hase erfüllt so viele Erwartungen, die man an einen Ermittler eines solchen Buches haben könnte, ohne dabei je klischeehaft zu wirken. Auch der kleine Kater Teddy hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir in seiner Charakterentwicklung gewünscht hätte, dass ein ethisches Dilemma etwas besser behandelt worden wäre – allerdings wäre dies durch die Kürze der Geschichte schwierig geworden.
Was die Nebencharaktere anging war ich ebenfalls begeistert. Sie waren sehr interessant gestaltet und ich hatte Spaß, sie kennenzulernen. Andererseits fand ich, dass einige davon deutlich zu kurz kamen. Dazu sei gesagt, dass dies für die Geschichte vermutlich besser war, da man etwa einige Verdächtige recht schnell ausschließen konnte. Dennoch blieb bei mir oft dieses Gefühl zurück, dass da so viele so interessante Nebencharaktere waren, mit denen ich einfach gerne mehr Zeit verbracht hätte, weil sie so lustig geschrieben waren.
Was ich etwas schade fand, waren allerdings die vielen, teils falschen Klischees, welche für die Tiere genutzt wurden. Da die Handelnden in diesem Buch Tiere sind, erhielten diese oft genug ein Verhalten, welches auf ihrer Art basiert. Generell war dies zwar erheiternd, allerdings finde ich es immer deutlich lustiger, wenn die entsprechenden Klischees auf Tatsachen basieren.
Ein letzter Kritikpunkt war für mich ebenfalls, dass der Fall selbst doch recht offensichtlich war und ich nach etwa der Hälfte der Geschichte wusste, wer der Mörder war und aus welchem Grund. Ich fand es gut, dass geschickt Hinweise platziert wurden, damit sich das Miträtseln auszahlte, allerdings hätte dies gerne etwas versteckter geschehen können. Für den ersten Krimi, den die Autorin bisher geschrieben hat, war dies jedoch schon sehr vielversprechend.
Trotz dieser Kritik gab es auch einiges, was dieses Buch auszeichnete. Ganz besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen und hat dafür gesorgt, dass ich nur so durch das Buch geflogen bin. Auch die Anspielungen auf Sherlock Holmes fand ich sehr gelungen. Skarabäus Lampe ist oft genug genau wie der berühmte Meisterdetektiv und als Fan desselbigen hat mir dies das gesamte Buch sehr versüßt.
Fazit:
Wer Sherlock Holmes und etwas schräge Bücher mag, dem wird „Das Strahlen des Herrn Helios“ sicher sehr viel Freude bereiten. Auch wenn es einige Dinge gab, bei denen ich mir etwas mehr versprochen hatte, war dies insgesamt doch eine kurzweilige, tolle Lektüre.
Dieses Buch könnte man grundlegend beschreiben als Mischung aus Sherlock Holmes und Zootopia. Anthropomorphe Tiere bevölkern eine Welt und leben dort gemeinsam. Trotz Gesetzen zum Schutze aller Wirbeltiere gibt es weiterhin Konflikte und Ungerechtigkeiten. Innerhalb dieser Gesellschaft lebt der Hase Skarabäus Lampe, der eindeutig an Sherlock Holmes erinnert, und löst Fälle.
So interessant und angenehm schräg ich das Worldbuilding auch fand, hat mir die Vermittlung desselbigen nicht übermäßig gefallen. Über das gesamte Buch hinweg fanden sich immer wieder Exkurse in die Geschichte der Welt und die gesellschaftlichen Normen und auch wenn diese interessant waren, wollten sie sich nicht immer gut in die Rahmenhandlung fügen. Zudem blieben bis zum Schluss viele Ungereimtheiten offen und einiges wirkte auch nicht ganz logisch schlüssig.
Die Charaktere des Buches gefielen mir generell sehr gut. Besonders hat es mir der Protagonist Skarabäus Lampe angetan. Der Hase erfüllt so viele Erwartungen, die man an einen Ermittler eines solchen Buches haben könnte, ohne dabei je klischeehaft zu wirken. Auch der kleine Kater Teddy hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir in seiner Charakterentwicklung gewünscht hätte, dass ein ethisches Dilemma etwas besser behandelt worden wäre – allerdings wäre dies durch die Kürze der Geschichte schwierig geworden.
Was die Nebencharaktere anging war ich ebenfalls begeistert. Sie waren sehr interessant gestaltet und ich hatte Spaß, sie kennenzulernen. Andererseits fand ich, dass einige davon deutlich zu kurz kamen. Dazu sei gesagt, dass dies für die Geschichte vermutlich besser war, da man etwa einige Verdächtige recht schnell ausschließen konnte. Dennoch blieb bei mir oft dieses Gefühl zurück, dass da so viele so interessante Nebencharaktere waren, mit denen ich einfach gerne mehr Zeit verbracht hätte, weil sie so lustig geschrieben waren.
Was ich etwas schade fand, waren allerdings die vielen, teils falschen Klischees, welche für die Tiere genutzt wurden. Da die Handelnden in diesem Buch Tiere sind, erhielten diese oft genug ein Verhalten, welches auf ihrer Art basiert. Generell war dies zwar erheiternd, allerdings finde ich es immer deutlich lustiger, wenn die entsprechenden Klischees auf Tatsachen basieren.
Ein letzter Kritikpunkt war für mich ebenfalls, dass der Fall selbst doch recht offensichtlich war und ich nach etwa der Hälfte der Geschichte wusste, wer der Mörder war und aus welchem Grund. Ich fand es gut, dass geschickt Hinweise platziert wurden, damit sich das Miträtseln auszahlte, allerdings hätte dies gerne etwas versteckter geschehen können. Für den ersten Krimi, den die Autorin bisher geschrieben hat, war dies jedoch schon sehr vielversprechend.
Trotz dieser Kritik gab es auch einiges, was dieses Buch auszeichnete. Ganz besonders der Schreibstil hat mir sehr gefallen und hat dafür gesorgt, dass ich nur so durch das Buch geflogen bin. Auch die Anspielungen auf Sherlock Holmes fand ich sehr gelungen. Skarabäus Lampe ist oft genug genau wie der berühmte Meisterdetektiv und als Fan desselbigen hat mir dies das gesamte Buch sehr versüßt.
Fazit:
Wer Sherlock Holmes und etwas schräge Bücher mag, dem wird „Das Strahlen des Herrn Helios“ sicher sehr viel Freude bereiten. Auch wenn es einige Dinge gab, bei denen ich mir etwas mehr versprochen hatte, war dies insgesamt doch eine kurzweilige, tolle Lektüre.
July 31, 2022
Das Cover hatte mich tatsächlich direkt neugierig gemacht und passt natürlich auch ausgesprochen gut zur Geschichte und zu den Charakteren. Besonders die Farben mag ich sehr gerne.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, denn er war flüssig, einfach zu lesen und definitiv unterhaltsam. Ich war neugierig, wie sich eine Geschichte aus der Sicht von diesen doch besonderen Charakteren lesen lässt und während es wie schon gesagt, flüssig und unterhaltsam war, musste ich feststellen, dass das wohl nichts für mich ist, aber da geht es anderen Lesenden gewiss ganz anders. Ich bin trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe. Die Enthüllung war ein bisschen zu 'einfach', aber okay, das Buch hatte ja auch unter 300 Seiten. Die Ermittlungen an sich fand ich ganz unterhaltsam beschrieben.
Die Charaktere auf den wenigen Seiten ziemlich gut dargestellt und besonders die Interaktionen neben den Ermittlungen haben mir sehr gefallen und somit auch die letzten paar Seiten. Klar hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, aber das hätte nicht zur lange des Buchs gepasst.
Insgesamt also ein wirklich unterhaltsames Buch, das vielen Lesenden bestimmt sehr gut gefallen wird. Dass es mir nicht so gut gefallen hat, liegt also eigentlich nicht am Buch, sondern an mir... Ich würde aber trotzdem noch mehr von der Autorin lesen wollen.
3,5/5 Sterne
Auch der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, denn er war flüssig, einfach zu lesen und definitiv unterhaltsam. Ich war neugierig, wie sich eine Geschichte aus der Sicht von diesen doch besonderen Charakteren lesen lässt und während es wie schon gesagt, flüssig und unterhaltsam war, musste ich feststellen, dass das wohl nichts für mich ist, aber da geht es anderen Lesenden gewiss ganz anders. Ich bin trotzdem froh, dass ich das Buch gelesen habe. Die Enthüllung war ein bisschen zu 'einfach', aber okay, das Buch hatte ja auch unter 300 Seiten. Die Ermittlungen an sich fand ich ganz unterhaltsam beschrieben.
Die Charaktere auf den wenigen Seiten ziemlich gut dargestellt und besonders die Interaktionen neben den Ermittlungen haben mir sehr gefallen und somit auch die letzten paar Seiten. Klar hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, aber das hätte nicht zur lange des Buchs gepasst.
Insgesamt also ein wirklich unterhaltsames Buch, das vielen Lesenden bestimmt sehr gut gefallen wird. Dass es mir nicht so gut gefallen hat, liegt also eigentlich nicht am Buch, sondern an mir... Ich würde aber trotzdem noch mehr von der Autorin lesen wollen.
3,5/5 Sterne
May 29, 2026
Leider sehr vorhersehbar, aber unterhaltsam geschrieben.
July 23, 2022
Zum Inhalt:
Der Hase Skarabäus Lampe ist Detektiv, analytisches Genie und Hobby Entomologe. Sein erster großer Fall führt ihn und seinen Gefährten, den kleinen Straßenkader Teddy, in einen Wanderzirkus. Herr Helios, der Zirkusdirektor wurde auf heimtückische Weise ermordet und als Hauptverdächtiger gilt der Gorilla Dante. Doch Skarabäus ist sich sicher, dass Dante unschuldig ist. Doch wer könnte den mächtigen Löwen Herr Helios sonst ermordet haben? Der Detektiv und sein Begleiter begeben sich auf eine spannende, gefährliche Suche nach der Wahrheit und dabei selbst in Lebensgefahr.
🐇🔍
Meine Meinung:
"Das Strahlen des Herrn Helios", glänzt vor allem durch den unbändigen Ideenreichtum der Autorin. Die Tierwelt in diesem Buch ist so herrlich schräg und bunt, dass es einfach nur Freude bereitet, diese Welt zu entdecken.
Die Charaktere sind liebenswert und vielschichtig beschrieben. Teddy, der kleinen Straßenkader ist mir durch seine freche und wilde Art schnell ans Herz gewachsen und von Skarabäus Vergangenheit würde ich in weiteren Bänden noch mehr erfahren, da er in einigen Punkten noch sehr geheimnisvoll wirkt.
Der Kriminalfall ist meiner Meinung nach einer der Klassischen und hat am Ende nur wenig überrascht.
Für Fans von Sherlock Holmes und Agatha Christie finden sich zahlreiche nette Easter eggs in dem Buch und machen es dadurch nochmal besonders charmant.
Der Schreibstil ist bildhaft, leicht verständlich und an manchen Stellen wunderschön poetisch.
🐇🔍
Fazit:
Eine gekonnte Mischung aus Sherlock Holmes und Zoomania.
Eine perfekte Sommerlektüre die einfach nur Freude bereitet.
Gerne mehr davon!
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 ⭐
Der Hase Skarabäus Lampe ist Detektiv, analytisches Genie und Hobby Entomologe. Sein erster großer Fall führt ihn und seinen Gefährten, den kleinen Straßenkader Teddy, in einen Wanderzirkus. Herr Helios, der Zirkusdirektor wurde auf heimtückische Weise ermordet und als Hauptverdächtiger gilt der Gorilla Dante. Doch Skarabäus ist sich sicher, dass Dante unschuldig ist. Doch wer könnte den mächtigen Löwen Herr Helios sonst ermordet haben? Der Detektiv und sein Begleiter begeben sich auf eine spannende, gefährliche Suche nach der Wahrheit und dabei selbst in Lebensgefahr.
🐇🔍
Meine Meinung:
"Das Strahlen des Herrn Helios", glänzt vor allem durch den unbändigen Ideenreichtum der Autorin. Die Tierwelt in diesem Buch ist so herrlich schräg und bunt, dass es einfach nur Freude bereitet, diese Welt zu entdecken.
Die Charaktere sind liebenswert und vielschichtig beschrieben. Teddy, der kleinen Straßenkader ist mir durch seine freche und wilde Art schnell ans Herz gewachsen und von Skarabäus Vergangenheit würde ich in weiteren Bänden noch mehr erfahren, da er in einigen Punkten noch sehr geheimnisvoll wirkt.
Der Kriminalfall ist meiner Meinung nach einer der Klassischen und hat am Ende nur wenig überrascht.
Für Fans von Sherlock Holmes und Agatha Christie finden sich zahlreiche nette Easter eggs in dem Buch und machen es dadurch nochmal besonders charmant.
Der Schreibstil ist bildhaft, leicht verständlich und an manchen Stellen wunderschön poetisch.
🐇🔍
Fazit:
Eine gekonnte Mischung aus Sherlock Holmes und Zoomania.
Eine perfekte Sommerlektüre die einfach nur Freude bereitet.
Gerne mehr davon!
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 ⭐
August 8, 2022
Skarabäus Lampe ist ein Hase. Und Detektiv.
Gibt es das Genre Fantasy-Krimi? 🤣
Die ganze Welt ist wunderbar phantasievoll und sehr detailliert aufgebaut. Denn alle Wesen sind Tierwesen. Menschen sind wohl bekannt, existieren aber anscheinend nicht mehr. Gerne hätte ich mehr über das warum und wieso erfahren. Ich hatte das Gefühl das mir Hintergrundwissen fehlt.
Da dies aber der 1. Fall von Skarabäus ist, hoffe ich auf weitere Fälle, in denen vielleicht das eine oder andere erklärt wird.
Ansomsten fand ich das Buch Super.
Die Charaktere sind charmant und jeder auf seine eigene Art und Weise ganz speziell.
Es gibt viele Wortwitze und Anlehnung an unsere Welt.
Einmal angefangen viel es mir schwer das Buch wegzulegen.
Einerseits weil ich wissen wollte wer der Mörder ist, andererseits weil ich diese Tierwelt so schön fand. Auf jeder Seite gab es was neues zu entdecken. Fische mit Atmungsgeräten, Fledermaus Einsatzkommando und vieles mehr.
Die Aufklärung der Falles hatte ich schon vermutet, war aber trotzdem nicht langweilig.
Gibt es das Genre Fantasy-Krimi? 🤣
Die ganze Welt ist wunderbar phantasievoll und sehr detailliert aufgebaut. Denn alle Wesen sind Tierwesen. Menschen sind wohl bekannt, existieren aber anscheinend nicht mehr. Gerne hätte ich mehr über das warum und wieso erfahren. Ich hatte das Gefühl das mir Hintergrundwissen fehlt.
Da dies aber der 1. Fall von Skarabäus ist, hoffe ich auf weitere Fälle, in denen vielleicht das eine oder andere erklärt wird.
Ansomsten fand ich das Buch Super.
Die Charaktere sind charmant und jeder auf seine eigene Art und Weise ganz speziell.
Es gibt viele Wortwitze und Anlehnung an unsere Welt.
Einmal angefangen viel es mir schwer das Buch wegzulegen.
Einerseits weil ich wissen wollte wer der Mörder ist, andererseits weil ich diese Tierwelt so schön fand. Auf jeder Seite gab es was neues zu entdecken. Fische mit Atmungsgeräten, Fledermaus Einsatzkommando und vieles mehr.
Die Aufklärung der Falles hatte ich schon vermutet, war aber trotzdem nicht langweilig.
December 4, 2022
Schöne Idee, sympathische Charaktere und flüssiger Stil. Kein sehr raffinierter Krimi, aber unterhaltsam erzählt.
December 8, 2022
Kurzweiliges für Zwischendurch
Die Geschichte erinnert ein bisschen an Sherlock Holmes, wobei hier der Hase weiß, wie man hoppelt und die anderen ihm in Notsituationen durchaus gern helfen. Außerdem sind die Figuren Tiere, die nach der großen "Konferenz der Tiere" ein eingeschränkteres Essverhalten leben. Das Ganze war für mich persönlich jetzt nicht unbedingt durchsichtig.
Die Geschichte selbst ist gut. Man kann es gut hören, der Schreibstil war locker und der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme und ist sehr passend zu den Charakteren. Zwischenzeitlich war es ein wenig langatmig, doch das hat der überwiegend kurzweilige Rest schnell wieder ausgeglichen.
Alles in Allem eine nette Geschichte für zwischendurch. Mein Fall war es jetzt nicht unbedingt. Für neue Erfahrungen und Ideen hat es aber definitiv gereicht und die Bespaßung in der Zeit war auch super. Ob ich es empfehle? Ich denke, es ist ein Buch für Kenner und Liebhaber diesen Genres.
Die Geschichte erinnert ein bisschen an Sherlock Holmes, wobei hier der Hase weiß, wie man hoppelt und die anderen ihm in Notsituationen durchaus gern helfen. Außerdem sind die Figuren Tiere, die nach der großen "Konferenz der Tiere" ein eingeschränkteres Essverhalten leben. Das Ganze war für mich persönlich jetzt nicht unbedingt durchsichtig.
Die Geschichte selbst ist gut. Man kann es gut hören, der Schreibstil war locker und der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme und ist sehr passend zu den Charakteren. Zwischenzeitlich war es ein wenig langatmig, doch das hat der überwiegend kurzweilige Rest schnell wieder ausgeglichen.
Alles in Allem eine nette Geschichte für zwischendurch. Mein Fall war es jetzt nicht unbedingt. Für neue Erfahrungen und Ideen hat es aber definitiv gereicht und die Bespaßung in der Zeit war auch super. Ob ich es empfehle? Ich denke, es ist ein Buch für Kenner und Liebhaber diesen Genres.
August 18, 2024
Ein Krimi, aber alle sind Tiere die aufrecht gehen und Kleidung tragen - klang für mich ein bisschen schräg, hat aber Spaß gemacht zu lesen.
Der Fall an sich ist ziemlich banal, ich wusste sehr früh wie alles ausgeht. Dafür gefiel mir das worldbuilding umso besser. Manche Sachen werden nicht erklärt, aber ergeben dann einfach Sinn, z.B. Zigarettengeckos 😂
Insgesamt schöne Unterhaltung für zwischendurch 😊
Der Fall an sich ist ziemlich banal, ich wusste sehr früh wie alles ausgeht. Dafür gefiel mir das worldbuilding umso besser. Manche Sachen werden nicht erklärt, aber ergeben dann einfach Sinn, z.B. Zigarettengeckos 😂
Insgesamt schöne Unterhaltung für zwischendurch 😊
November 15, 2023
Nettes Setting. Vielleicht ein bisschen zu durchsichtig, aber gute Unterhaltung.
October 3, 2022
Sehr phantasievolles Jugendbuch, auch für Erwachsene. Die Autorin überrascht immer wieder mit - im positiven Sinne - abgedrehten Ideen im Weltenbau. Die eigentliche Kriminalstory war für einen erfahrenen Krimileser dagegen eher mittelmäßig spannend, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Für junge Krimileser mit Lust an Fantasy eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
September 13, 2022
In diesem Buch stieß ich auf ein grandioses Setting und eine richtig spannende Geschichte mit Ecken und Enden. Was mich so sehr begeisterte, verrate ich dir im Text.
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist ein dermaßen gut gemachter Eye-Catcher, dass ich gar nicht anders konnte, als mir das Buch sofort näher anzuschauen. Die Zeichnungen von Skarabäus Lampe und dem Gorilla passen zu meinen Vorstellungen. Die Gesamtgestaltung wirkt stimmig und zeigt, dass man sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat.
Meine Meinung zum Inhalt:
Schon nach wenigen Seiten hatte mich diese wundervolle Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich stieg mitten ins Geschehen ein und lernte augenblicklich Skarabäus Lampe und den kleinen Teddie kennen. Der Schreibstil der Autorin war bildhaft, gewandt und fesselnd, weshalb ich mir das Setting mit den „vermenschlichten“ Tieren mit Leichtigkeit vorstellen konnte. Dadurch fand ich mich sofort zurecht und konnte das Lesen genießen. Ihre Beschreibungen schufen Bilder in meinen Gedanken.
Skarabäus Lampe und all die anderen Protagonisten handelten schlüssig und die Szenerie war realistisch gemacht. (Samt der Technik für die Fische. ;) ) Seine Fähigkeiten in Sachen Geruchssinn haben mich gleichermaßen verzückt und überrascht. Zudem kann er sich gut in die Befragten hineinfühlen. Der junge Kater Tddie im Hause des Detektives brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Haushälterin Helene, genannt Mamsy, mochte ich ebenso wahnsinnig gerne. Im Zirkus gab es ganz schön viele eigenwillige Gestalten mit eigenen Geheimnissen. Doch war unter ihnen wirklich der Täter?
Das Lesen dieses Buches stellte sich als einfach heraus, denn ich flog geradezu durch die Kapitel und hatte durch die viele Spannung Spaß daran. Weiterhin stieg das Spannungslevel an und es wurde immer aufregender. Nicht nur den Hauptprotagonisten ergriff eine Unruhe, auch auf mich trat sie über. Gebannt musste ich weiterlesen und schaffte mehr als die Hälfte an einem Tag. Ich fieberte ununterbrochen mit, stellte Vermutungen und überlegte, ob ich richtig lag. Mamsy tat mir im selben Moment total leid und die Angst nahm zu. Der Mordfall wurde immer größer und brachte viele Konsequenzen mit sich. Wobei mir die Polizei nicht so wirklich fähig vorkam. Oder anders ausgedrückt: Sie dachte in zu festgefahrenen Bahnen. Als es darauf ankam, war sie zumindest voll da.
Jedenfalls brauchte ich nach dem Mittelteil noch kurz, bis ich alle Zusammenhänge erkannt hatte. Die Emotionen der Protagonisten waren jedenfalls stark mit dem Text verwoben. Ich konnte sie fühlen und deshalb nachempfinden. Durch die Leserunde, an der ich Teil nahm, zügelte ich mein Lesetempo und resümierte über die einzelnen Abschnitte. Dabei überraschte mich, wie schnell ich vorankam. Der Text war enorm flüssig und dermaßen spannungsgeladen, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Schließlich kam ein böser Verdacht auf, der mich den letzten Abschnitt dann doch schneller lesen ließ. Wenn ich nicht lesen konnte, schlich sich die Geschichte in meine Gedanken und ich überlegte weiter. Ein kleines Highlight war übrigens die „Röhrenpost“, über deren Probleme ich grinsen musste, obwohl sie eigentlich nicht lustig waren.
Im letzten Abschnitt bestätigte sich meine Vermutung. Mit der von Teddie als „Marotte“ betitelten Strategie wurde der wahre Mörder gestellt und gleich noch jemand gerettet. Als noch jemand unerwartet dazu kam, musste ich erneut lächeln. Zum Schluss wurde es nochmal gefühlvoll, was sehr berührend war. Hoffentlich gibt es noch weitere Fälle mit Skarabäus Lampe, seinem Gehilfen und der lieben Mamsy.
Mein Fazit:
Mit diesem Buch fand ich ein weiteres Jahreshighlight von 2022. Das Setting ist hervorragend umgesetzt, wird lebendig und bildhaft beschrieben und zeigt, wie die Gesellschaft der Tiere funktioniert. Schmunzeln musste ich bei den Dreischneckfahrten. Skarabäus Lampe überzeugte mich mit seinen Fähigkeiten. Die Geschichte selbst war stets voller Spannung und bot einiges an Nervenkitzel. Ich fieberte ununterbrochen mit und unterbrach das Lesen nur kurz für die Leserundenabschnitte. Die Gefühle wollten mich wegen an einer Stelle übermannen. So eine gute Kriminalgeschichte hatte ich schon lange nicht mehr gelesen. Es machte mir Spaß die Geheimnisse der Zirkusleute aufzudecken und dem Mörder auf die Spur zu kommen. Erst hatte ich Vermutungen, dann einen bösen Verdacht. Schließlich bestätigte sich einiges davon und der Mörder wurde mit klugen Methoden gestellt. Zuletzt wurde es nochmal emotional und ich schloss das Buch mit einem Lächeln im Gesicht.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir über eine Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist ein dermaßen gut gemachter Eye-Catcher, dass ich gar nicht anders konnte, als mir das Buch sofort näher anzuschauen. Die Zeichnungen von Skarabäus Lampe und dem Gorilla passen zu meinen Vorstellungen. Die Gesamtgestaltung wirkt stimmig und zeigt, dass man sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat.
Meine Meinung zum Inhalt:
Schon nach wenigen Seiten hatte mich diese wundervolle Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich stieg mitten ins Geschehen ein und lernte augenblicklich Skarabäus Lampe und den kleinen Teddie kennen. Der Schreibstil der Autorin war bildhaft, gewandt und fesselnd, weshalb ich mir das Setting mit den „vermenschlichten“ Tieren mit Leichtigkeit vorstellen konnte. Dadurch fand ich mich sofort zurecht und konnte das Lesen genießen. Ihre Beschreibungen schufen Bilder in meinen Gedanken.
Skarabäus Lampe und all die anderen Protagonisten handelten schlüssig und die Szenerie war realistisch gemacht. (Samt der Technik für die Fische. ;) ) Seine Fähigkeiten in Sachen Geruchssinn haben mich gleichermaßen verzückt und überrascht. Zudem kann er sich gut in die Befragten hineinfühlen. Der junge Kater Tddie im Hause des Detektives brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Haushälterin Helene, genannt Mamsy, mochte ich ebenso wahnsinnig gerne. Im Zirkus gab es ganz schön viele eigenwillige Gestalten mit eigenen Geheimnissen. Doch war unter ihnen wirklich der Täter?
Das Lesen dieses Buches stellte sich als einfach heraus, denn ich flog geradezu durch die Kapitel und hatte durch die viele Spannung Spaß daran. Weiterhin stieg das Spannungslevel an und es wurde immer aufregender. Nicht nur den Hauptprotagonisten ergriff eine Unruhe, auch auf mich trat sie über. Gebannt musste ich weiterlesen und schaffte mehr als die Hälfte an einem Tag. Ich fieberte ununterbrochen mit, stellte Vermutungen und überlegte, ob ich richtig lag. Mamsy tat mir im selben Moment total leid und die Angst nahm zu. Der Mordfall wurde immer größer und brachte viele Konsequenzen mit sich. Wobei mir die Polizei nicht so wirklich fähig vorkam. Oder anders ausgedrückt: Sie dachte in zu festgefahrenen Bahnen. Als es darauf ankam, war sie zumindest voll da.
Jedenfalls brauchte ich nach dem Mittelteil noch kurz, bis ich alle Zusammenhänge erkannt hatte. Die Emotionen der Protagonisten waren jedenfalls stark mit dem Text verwoben. Ich konnte sie fühlen und deshalb nachempfinden. Durch die Leserunde, an der ich Teil nahm, zügelte ich mein Lesetempo und resümierte über die einzelnen Abschnitte. Dabei überraschte mich, wie schnell ich vorankam. Der Text war enorm flüssig und dermaßen spannungsgeladen, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Schließlich kam ein böser Verdacht auf, der mich den letzten Abschnitt dann doch schneller lesen ließ. Wenn ich nicht lesen konnte, schlich sich die Geschichte in meine Gedanken und ich überlegte weiter. Ein kleines Highlight war übrigens die „Röhrenpost“, über deren Probleme ich grinsen musste, obwohl sie eigentlich nicht lustig waren.
Im letzten Abschnitt bestätigte sich meine Vermutung. Mit der von Teddie als „Marotte“ betitelten Strategie wurde der wahre Mörder gestellt und gleich noch jemand gerettet. Als noch jemand unerwartet dazu kam, musste ich erneut lächeln. Zum Schluss wurde es nochmal gefühlvoll, was sehr berührend war. Hoffentlich gibt es noch weitere Fälle mit Skarabäus Lampe, seinem Gehilfen und der lieben Mamsy.
Mein Fazit:
Mit diesem Buch fand ich ein weiteres Jahreshighlight von 2022. Das Setting ist hervorragend umgesetzt, wird lebendig und bildhaft beschrieben und zeigt, wie die Gesellschaft der Tiere funktioniert. Schmunzeln musste ich bei den Dreischneckfahrten. Skarabäus Lampe überzeugte mich mit seinen Fähigkeiten. Die Geschichte selbst war stets voller Spannung und bot einiges an Nervenkitzel. Ich fieberte ununterbrochen mit und unterbrach das Lesen nur kurz für die Leserundenabschnitte. Die Gefühle wollten mich wegen an einer Stelle übermannen. So eine gute Kriminalgeschichte hatte ich schon lange nicht mehr gelesen. Es machte mir Spaß die Geheimnisse der Zirkusleute aufzudecken und dem Mörder auf die Spur zu kommen. Erst hatte ich Vermutungen, dann einen bösen Verdacht. Schließlich bestätigte sich einiges davon und der Mörder wurde mit klugen Methoden gestellt. Zuletzt wurde es nochmal emotional und ich schloss das Buch mit einem Lächeln im Gesicht.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir über eine Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
August 10, 2025
"Das Strahlen des Herrn Helios" (2022) ist Steampunk-Fantasy-Kriminalroman von Meike Stoverock, in dem die handelnden Personen athropomorphe Tiere sind.
Der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, wird ermordet und unter Tatverdacht gerät für den ermittelnden Kommissar Sutton rasch dessen langjährigen Freund Dante, da es am Tatort nach Gorilla riecht. Während es sich die Polizei also einfach macht, hat der Hase und berühmte Meisterdetektiv Skarabäus Lampe, der nebenbei auch Hobby-Entomologe ist, jedoch Zweifel an Dantes Schuld. Er hält nämlich nicht viel vom Geschnüffel der Polizei. Unterstützt vom kleinen Kater Teddy, einem Streuner, findet er heraus, das einige Zirkusartisten ein Motiv hätten. Mit seinen hartnäckigen Recherchen, den wahren Mörder zu finden, bringt Lampe nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seinen Assistent und Ziehsohn Teddy, der entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Während die Welt, in der dieser Roman spielt, an eine viktorianische Steampunkversion von Zoomania aus dem gleichnamigen Disney-Film erinnert, ist Skarabäus Lampe eine Mischung aus Sherlock Holmes und Hercule Poirot als anthropomorpher Hase. Die Hommage an klassische englische Whodunits ist jedenfalls unverkennbar. Trotz der relativen Kürze des Romans werden die einzelnen, teils skurrilen Charaktere gut dargestellt, wobei die Befragung der einzelnen Zirkuskünstler nach einem ähnlichen Muster abläuft: Die Zeugen erzählen ihre Lebensgeschichte und präsentieren dabei ein mögliches Mordmotiv, bis sich ein Potpourri an Tatverdächtigen ergibt, da quasi alle einen mehr oder weniger versteckten Groll auf Direktor Helios gehegt haben. Der Entführungsszene wird dann etwa in der Mitte des Buches breiter Raum eingeräumt. Am Ende entlarvt der Meisterdetektiv den Mörder vor versammelter Mannschaft, was stark an die Auflösung in Agatha Christies Hercule-Poirot-Romanen wie "Mord im Orientexpress" erinnert.
Das Besondere an "Das Strahlen des Herrn Helios" ist somit nicht die Kriminalhandlung, die durchaus spannend und schlüssig ist, auch wenn es trotz einiger Plottwists nicht übermäßig schwer fällt, den Täter zu erraten, sondern die tierische Fantasywelt in der das Buch spielt. Dabei setzt die Autorin die einzelnen Tierarten geschickt nach ihren anatomisch bedingten Fähigkeiten ein, wie die nasengesteuerten Polizeihunde, und spielt oftmals mit Klischees und Redewendungen. Es wird angedeutet, dass es auch Menschen gibt, wobei deren Rolle unklar bleibt. Auch wie man sich laufende Fische vorstellen soll, wird nicht wirklich beschrieben, nur dass sie Schwierigkeiten haben, zum Beispiel in die Straßenbahn einzusteigen. Fleischfresser ernähren sich von wirbellosen Tieren, die als einzige nicht sprechen können; sich gegenseitig zu fressen steht unter Strafe. Insgesamt wird das Zusammenleben der unterschiedliche Tieren originell und glaubhaft beschrieben. So beschränkt sich die Fantasy dennauch weitgehend auf vermenschlichte Tiere.
Als Fazit kann man sagen, dass Meike Stoverock einen soliden Kriminalfall in einem originellen tierischen Setting geschaffen hat, der in sich abgeschlossen ist. Gegen einen zweiten Fall des Meisterdetektivs Skarabäus Lampe ist nichts einzuwenden.
Mein Dank gilt Klett Cotta und NetGalley für dieses Probeexemplar.
Der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, wird ermordet und unter Tatverdacht gerät für den ermittelnden Kommissar Sutton rasch dessen langjährigen Freund Dante, da es am Tatort nach Gorilla riecht. Während es sich die Polizei also einfach macht, hat der Hase und berühmte Meisterdetektiv Skarabäus Lampe, der nebenbei auch Hobby-Entomologe ist, jedoch Zweifel an Dantes Schuld. Er hält nämlich nicht viel vom Geschnüffel der Polizei. Unterstützt vom kleinen Kater Teddy, einem Streuner, findet er heraus, das einige Zirkusartisten ein Motiv hätten. Mit seinen hartnäckigen Recherchen, den wahren Mörder zu finden, bringt Lampe nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seinen Assistent und Ziehsohn Teddy, der entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Während die Welt, in der dieser Roman spielt, an eine viktorianische Steampunkversion von Zoomania aus dem gleichnamigen Disney-Film erinnert, ist Skarabäus Lampe eine Mischung aus Sherlock Holmes und Hercule Poirot als anthropomorpher Hase. Die Hommage an klassische englische Whodunits ist jedenfalls unverkennbar. Trotz der relativen Kürze des Romans werden die einzelnen, teils skurrilen Charaktere gut dargestellt, wobei die Befragung der einzelnen Zirkuskünstler nach einem ähnlichen Muster abläuft: Die Zeugen erzählen ihre Lebensgeschichte und präsentieren dabei ein mögliches Mordmotiv, bis sich ein Potpourri an Tatverdächtigen ergibt, da quasi alle einen mehr oder weniger versteckten Groll auf Direktor Helios gehegt haben. Der Entführungsszene wird dann etwa in der Mitte des Buches breiter Raum eingeräumt. Am Ende entlarvt der Meisterdetektiv den Mörder vor versammelter Mannschaft, was stark an die Auflösung in Agatha Christies Hercule-Poirot-Romanen wie "Mord im Orientexpress" erinnert.
Das Besondere an "Das Strahlen des Herrn Helios" ist somit nicht die Kriminalhandlung, die durchaus spannend und schlüssig ist, auch wenn es trotz einiger Plottwists nicht übermäßig schwer fällt, den Täter zu erraten, sondern die tierische Fantasywelt in der das Buch spielt. Dabei setzt die Autorin die einzelnen Tierarten geschickt nach ihren anatomisch bedingten Fähigkeiten ein, wie die nasengesteuerten Polizeihunde, und spielt oftmals mit Klischees und Redewendungen. Es wird angedeutet, dass es auch Menschen gibt, wobei deren Rolle unklar bleibt. Auch wie man sich laufende Fische vorstellen soll, wird nicht wirklich beschrieben, nur dass sie Schwierigkeiten haben, zum Beispiel in die Straßenbahn einzusteigen. Fleischfresser ernähren sich von wirbellosen Tieren, die als einzige nicht sprechen können; sich gegenseitig zu fressen steht unter Strafe. Insgesamt wird das Zusammenleben der unterschiedliche Tieren originell und glaubhaft beschrieben. So beschränkt sich die Fantasy dennauch weitgehend auf vermenschlichte Tiere.
Als Fazit kann man sagen, dass Meike Stoverock einen soliden Kriminalfall in einem originellen tierischen Setting geschaffen hat, der in sich abgeschlossen ist. Gegen einen zweiten Fall des Meisterdetektivs Skarabäus Lampe ist nichts einzuwenden.
Mein Dank gilt Klett Cotta und NetGalley für dieses Probeexemplar.
September 2, 2022
Meike Stoverock
Das Strahlen des Herrn Helios
- Ein Fall für Skarabäus Lampe -
Roman
Worum es geht, Klappentext:
In einer Welt voller ungewöhnlicher Phänomene,
in der Tiere aufrecht gehen und Kleider tragen,
stellt sich einer dem Verbrechen entgegen.
Der Hase Skarabäus Lampe
ist ein genialer Detektiv,
analytischer Kopf und ganz nebenbei
auch Hobby-Entomologe.
Im Mittelpunkt seines ersten Falles
steht ein grausames Verbrechen
in einem kleinen Wanderzirkus.
Die städtische Polizei stößt
mangels ordentlicher Ausstattung
und fehlender Weitsicht
wie üblich an ihre Grenzen,
so dass Skarabäus einmal mehr helfen muss,
Licht ins Dunkel zu bringen.
Der Löwe Helios,
Direktor eines Wanderzirkus,
wurde ermordet und die Umstände
seines Todes sind so seltsam,
dass Skarabäus Lampe schnell klar wird:
Dahinter steckt mehr
als die drohende Auflösung des Zirkus,
wie die Polizei vermutet.
Zwischen bunten Zelten
und schummrigen Schaustellerwagen
liegt vieles im Schatten
und nach und nach findet
der Meisterdetektiv heraus,
dass jeden der »Freaks«
eine ganz eigene Geschichte
mit dem Direktor verband.
Doch welche reicht für ein Mordmotiv?
Bei seinen Ermittlungen wird der Detektiv
unterstützt von
seinem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick,
sowie dem kleinen Straßenkater Teddy,
den Lampe wie einen Sohn liebt,
was er aber nie zugeben würde.
Als Teddy mitten in den Ermittlungen
entführt wird,
beginnt ein Wettlauf mit der Zeit
und der nüchterne Verstand
des Detektivs gerät an seine Grenzen.
Meine Meinung:
Eine wundervolle Detektivgeschichte,
die mir sehr viel Freude bereitet hat.
Ich habe Meister Lampe, Teddy, Helene Pick,
Freiherrn von Oben und auch seine
Sekretärin Fräulein Pantanananarabi
sofort ins Herz geschlossen.
Wie gut, dass Meister Lampe so ein findiger
und kluger Detektiv ist!!!
Sonst wäre wohl der arme Gorilla
vollkommen unschuldig hinter Gitter gewandert.
Ja, wenn die Polizei unter Sparmaßnahmen
zu leiden hat, müssen gute Spürnasen
wie Skarabäus Lampe und
sein Ziehsohn Teddy her.
Ohne die beiden wäre wohl der wahre Täter
nie gefasst worden!
Ein sehr kniffliger Fall, der Herrn Lampe
so einiges abverlangt und ganz und gar nicht so klar
ist, wie die Polizei das zunächst annimmt!
Im Gegenteil, nichts ist so wie es scheint
und Teddy und sein Gönner Lampe müssen tief graben
um hinter das Geheimnis des ermordeten
Herrn Helios zu kommen.
Dabei begeben sie sich selbst in Gefahr
und in mehr als brenzlige Situationen.
Eine sehr spannende und humorvolle Geschichte,
die mir absolut gut gefallen hat.
Ja, ich könnte mir sehr gut vorstellen,
noch mehr von Meister Lampe zu lesen!
Fände es toll, wenn Meister Lampe noch
mehr Fälle zu lösen bekäme!
Zauberhafte 5 Sterne für
Meike Stoverocks
"Das Strahlen des Herrn Helios"!!!
September 11, 2022
Sherlock Holmes meets Zoomania – großartig!!!
Der Zirkusdirektor, Löwe Helios, wird eines Tages tot aufgefunden. Schnell hat die Polizei (meistenteils Hunde) den mutmaßlichen Täter dingfest gemacht: Gorilla Dante. Doch Detektiv Skarabäus Lampe, ein Hase, liefert Beweise, die dagegensprechen und tatsächlich bekommt er Dante frei. Doch nun muss der wahre Mörder gefangen werden. Lampe stellt gemeinsam mit seinem kleinen Partner, Kater Teddy, Nachforschungen an. Im Zuge dessen verschwindet Teddy spurlos und Lampe ist außer sich vor Sorge, ist er sich doch sicher, dass der Mord an Helios und die Entführung Teddys in Zusammenhang stehen.
Ein herrliches Buch! Wer jetzt denkt, hier sind Tiere die Figuren, kann ja nur ein Kinderbuch sein, den möchte ich gerne eines Besseren belehren. Ja, es gibt ausschließlich Tiere im Buch und ja, die gehen aufrecht, tragen Kleidung, gehen Berufen nach und sind sehr vermenschlicht und Skarabäus Lampe z.B. raucht wie ein Schlot und selbst Drogen sind im Spiel. Doch keinesfalls im negativen Sinn. Es ist einfach eine Welt für sich – ist ja schließlich auch ein Fantasyroman. Die Figuren sind so vielschichtig und detailliert, ich habe richtig mitgebibbert, als Teddy verschwunden war und hatte großes Mitleid mit Huhn Mamsy, die vor Kummer fast verrückt geworden ist. Es kam mir überhaupt nicht seltsam vor, über Tiere zu lesen. Vielmehr macht das den Reiz gerade aus. Zumal die Autorin hier keine heile Welt erfunden hat, sondern durchaus auch gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen und in Fantasie-Tierwelt übertragen hat. Das alles mit wunderbarem Humor, der nie billig, flapsig oder kindisch war, sondern immer perfekt passend. Es gibt so viele einfallsreiche Ideen wie z.B. die Dreischnecks (das sind furchtbar langsame Schneckentaxis). Über einen Running-Gag, der sich durch das Buch zog, habe ich ständig lachen müssen. Stichwort: Bananen und Polizei – wer wissen will, was das nun wieder bedeuten soll, muss wohl das Buch lesen.
Der Kriminalfall selbst ist spannend, sicher kein unlösbarer, vielschichtig verworrener Aufbau, deswegen aber keinesfalls langweilig. Ganz im Gegenteil. Die Parallelen zu Holmes, Poirot & Co. sind allgegenwärtig und machen zusammen mit den liebevoll beschriebenen Charakteren mit all ihren Stärken und Marotten sowie dem wundervoll bunten Setting den Charme dieses Buches aus. Genau so wie der fabelhafte Schreibstil, der sehr gut zu lesen ist, Kopfkino auslöst, voller Humor und Leidenschaft ist und einfach Spaß macht! Ich musste viel lachen, war zwischendurch auch tieftraurig und berührt, dann wieder verblüfft und köstlich amüsiert. Von mir ganz klar 5/5 Sterne und ich hoffe SEHR auf eine Fortsetzung.
Der Zirkusdirektor, Löwe Helios, wird eines Tages tot aufgefunden. Schnell hat die Polizei (meistenteils Hunde) den mutmaßlichen Täter dingfest gemacht: Gorilla Dante. Doch Detektiv Skarabäus Lampe, ein Hase, liefert Beweise, die dagegensprechen und tatsächlich bekommt er Dante frei. Doch nun muss der wahre Mörder gefangen werden. Lampe stellt gemeinsam mit seinem kleinen Partner, Kater Teddy, Nachforschungen an. Im Zuge dessen verschwindet Teddy spurlos und Lampe ist außer sich vor Sorge, ist er sich doch sicher, dass der Mord an Helios und die Entführung Teddys in Zusammenhang stehen.
Ein herrliches Buch! Wer jetzt denkt, hier sind Tiere die Figuren, kann ja nur ein Kinderbuch sein, den möchte ich gerne eines Besseren belehren. Ja, es gibt ausschließlich Tiere im Buch und ja, die gehen aufrecht, tragen Kleidung, gehen Berufen nach und sind sehr vermenschlicht und Skarabäus Lampe z.B. raucht wie ein Schlot und selbst Drogen sind im Spiel. Doch keinesfalls im negativen Sinn. Es ist einfach eine Welt für sich – ist ja schließlich auch ein Fantasyroman. Die Figuren sind so vielschichtig und detailliert, ich habe richtig mitgebibbert, als Teddy verschwunden war und hatte großes Mitleid mit Huhn Mamsy, die vor Kummer fast verrückt geworden ist. Es kam mir überhaupt nicht seltsam vor, über Tiere zu lesen. Vielmehr macht das den Reiz gerade aus. Zumal die Autorin hier keine heile Welt erfunden hat, sondern durchaus auch gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen und in Fantasie-Tierwelt übertragen hat. Das alles mit wunderbarem Humor, der nie billig, flapsig oder kindisch war, sondern immer perfekt passend. Es gibt so viele einfallsreiche Ideen wie z.B. die Dreischnecks (das sind furchtbar langsame Schneckentaxis). Über einen Running-Gag, der sich durch das Buch zog, habe ich ständig lachen müssen. Stichwort: Bananen und Polizei – wer wissen will, was das nun wieder bedeuten soll, muss wohl das Buch lesen.
Der Kriminalfall selbst ist spannend, sicher kein unlösbarer, vielschichtig verworrener Aufbau, deswegen aber keinesfalls langweilig. Ganz im Gegenteil. Die Parallelen zu Holmes, Poirot & Co. sind allgegenwärtig und machen zusammen mit den liebevoll beschriebenen Charakteren mit all ihren Stärken und Marotten sowie dem wundervoll bunten Setting den Charme dieses Buches aus. Genau so wie der fabelhafte Schreibstil, der sehr gut zu lesen ist, Kopfkino auslöst, voller Humor und Leidenschaft ist und einfach Spaß macht! Ich musste viel lachen, war zwischendurch auch tieftraurig und berührt, dann wieder verblüfft und köstlich amüsiert. Von mir ganz klar 5/5 Sterne und ich hoffe SEHR auf eine Fortsetzung.
September 8, 2022
Meike Stoverock hat mit "Das Strahlen des Herrn Helios" ein interessantes Fantasy-Krimi-Debüt hingelegt. Sie schuf eine außergewöhnliche Welt, in der Tiere eine besondere Rolle einnehmen. In diese Welt legte sie einen relativ klassischen Krimi, der Freunde des Genres nur wenig fesseln kann.
In dem Buch gibt es zahlreiche Kuriositäten. Dass unsere Hauptfigur als Hase die Ohren instinktiv hochstellt, wenn er aufmerksam ist, dürfte dem ein oder anderen Leser ein Lächeln hervorrufen. Und dass Fische nicht allein in die Straßenbahn kommen, weil die Stufen zu hoch sind, erinnert an die Behindertenpolitik in Deutschland. Sehr viel mehr Details gibt die Autorin aber nicht preis, wie das aussehen könnte, wenn Fische irgendetwas festhalten oder irgendwo entlanggehen. Bei vielen Tierarten fiel es mir schwer vorzustellen, wie das wohl funktionieren könnte, wenn sie etwas anfassen, anpacken oder sich einfach nur bewegen.
In dieser Tierwelt reden die Wirbeltiere, die Wirbellosen nicht. Letztere sind dann auch Nahrungsmittel für die Wirbeltiere, denen es nicht gestattet ist, sich zu essen. Es gibt also keine fleischfressenden Fleischfresser. Es wird nur ganz knapp angedeutet, dass es auch Menschen gibt, aber welche Rolle sie in dieser Welt spielen, bleibt unklar. Es ist also genug Potential vorhanden, um einen weiteren Fall von Herrn Lampe lösen zu lassen. Diese erste Kriminalfall ist auf jeden Fall in sich abgeschlossen und bietet wie eingangs erwähnt kaum Potential, um gestandene Krimifreunde vom Hock zu reißen. Vielleicht wollte die Autorin der Leserschaft nicht zu viele Neuheiten zumuten.
Fazit
Mich hat das Buch etwas gespalten zurückgelassen. Die Welt, die Meike Stoverock geschaffen hat, ist in meinem Kopf noch nicht in Gänze erschienen. Ich kann mir kein Gesamtbild hervorrufen, in das die schillernden Figuren hereinpassen. Die Ideen mit den Tieren und ihren jeweiligen Eigenheiten und Fähigkeiten sind alle gelungen, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, einen gehenden Fisch vorzustellen. Außerdem sind die Größenverhältnisse der Tiere nicht immer von unserer Welt. Dennoch fand ich den Roman unterhaltsam und kurzweilig, weshalb ich ihn gern weiterempfehlen kann.
In dem Buch gibt es zahlreiche Kuriositäten. Dass unsere Hauptfigur als Hase die Ohren instinktiv hochstellt, wenn er aufmerksam ist, dürfte dem ein oder anderen Leser ein Lächeln hervorrufen. Und dass Fische nicht allein in die Straßenbahn kommen, weil die Stufen zu hoch sind, erinnert an die Behindertenpolitik in Deutschland. Sehr viel mehr Details gibt die Autorin aber nicht preis, wie das aussehen könnte, wenn Fische irgendetwas festhalten oder irgendwo entlanggehen. Bei vielen Tierarten fiel es mir schwer vorzustellen, wie das wohl funktionieren könnte, wenn sie etwas anfassen, anpacken oder sich einfach nur bewegen.
In dieser Tierwelt reden die Wirbeltiere, die Wirbellosen nicht. Letztere sind dann auch Nahrungsmittel für die Wirbeltiere, denen es nicht gestattet ist, sich zu essen. Es gibt also keine fleischfressenden Fleischfresser. Es wird nur ganz knapp angedeutet, dass es auch Menschen gibt, aber welche Rolle sie in dieser Welt spielen, bleibt unklar. Es ist also genug Potential vorhanden, um einen weiteren Fall von Herrn Lampe lösen zu lassen. Diese erste Kriminalfall ist auf jeden Fall in sich abgeschlossen und bietet wie eingangs erwähnt kaum Potential, um gestandene Krimifreunde vom Hock zu reißen. Vielleicht wollte die Autorin der Leserschaft nicht zu viele Neuheiten zumuten.
Fazit
Mich hat das Buch etwas gespalten zurückgelassen. Die Welt, die Meike Stoverock geschaffen hat, ist in meinem Kopf noch nicht in Gänze erschienen. Ich kann mir kein Gesamtbild hervorrufen, in das die schillernden Figuren hereinpassen. Die Ideen mit den Tieren und ihren jeweiligen Eigenheiten und Fähigkeiten sind alle gelungen, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, einen gehenden Fisch vorzustellen. Außerdem sind die Größenverhältnisse der Tiere nicht immer von unserer Welt. Dennoch fand ich den Roman unterhaltsam und kurzweilig, weshalb ich ihn gern weiterempfehlen kann.
September 14, 2022
Skarabäus Lampe ist ein Detektiv, der einen Mordfall in einem Zirkus aufklären soll. Obwohl alle tierischen Darsteller ein Motiv zu haben scheinen, hat die Hundepolizei schnell einen Schuldigen ausgemacht. Aber Lampe bezweifelt, dass die Schnüffler den richtigen Täter gefasst haben, und hier beginnt die Arbeit des Meisterdetektivs.
Es folgen Verhöre und natürlich die Spurensicherung. Hilfe bekommt Hase Lampe von dem kleinen Teddy, einem jugendlichen Kater, den Lampe quasi als Ziehsohn bei sich aufgenommen hat. Da der Detektiv Teddys großes Vorbild ist, hängt er sich voller Enthusiasmus rein, und bringt sich selbst damit in große Gefahr. Kann Lampe gleichzeitig seinen Kumpel beschützen und den Mordfall aufklären?
In diesem Buch finden wir eine typische „Wer war’s“-Kriminalgeschichte á la Hercule Poirot. Lampe als Charakter ist Sherlock Holmes sehr ähnlich und trotzdem eigenständig genug, um nicht langweilig zu sein. Neben seinem Spürsinn beweist er Humor und hat ein großes Herz – sowohl für den kleinen Waisenjungen Teddy als auch für zwielichtige Damen.
Aber auch die anderen Figuren dieser Tiergeschichte haben mir gut gefallen. Das bunte Zirkusensemble bietet viele Anspielungen auf menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, wie Eifersucht, Liebe oder Neugier. Es fällt dadurch sehr leicht, sich auf die Tierpersonen einzulassen und schnell ist man in die neue Welt abgetaucht. Es geht um Geld, Macht, Vorurteile und wie so oft sind Äußerlichkeiten wichtiger als Werte. Der Kampf zwischen Arm und Reich wird ebenso deutlich wie die Drogenprobleme dieser Gesellschaft. Beim ersten Lesen konnte ich kaum alle Details aufnehmen, so dass sich ein Nochmal-Lesen quasi aufdrängt.
Dabei ist die Geschichte an sich überhaupt nicht schwer zu verstehen und auch kindgerecht erzählt. Ein Buch also, dass sowohl Kindern als auch Erwachsenen Spaß macht. Ein Wohlfühl-Krimi, der humorvoll und spannend zugleich ist, und in dem viel mehr steckt als es zunächst den Anschein hat. Eine Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte und hoffentlich in Zukunft noch viele weitere Fälle für uns bereit hält!
Es folgen Verhöre und natürlich die Spurensicherung. Hilfe bekommt Hase Lampe von dem kleinen Teddy, einem jugendlichen Kater, den Lampe quasi als Ziehsohn bei sich aufgenommen hat. Da der Detektiv Teddys großes Vorbild ist, hängt er sich voller Enthusiasmus rein, und bringt sich selbst damit in große Gefahr. Kann Lampe gleichzeitig seinen Kumpel beschützen und den Mordfall aufklären?
In diesem Buch finden wir eine typische „Wer war’s“-Kriminalgeschichte á la Hercule Poirot. Lampe als Charakter ist Sherlock Holmes sehr ähnlich und trotzdem eigenständig genug, um nicht langweilig zu sein. Neben seinem Spürsinn beweist er Humor und hat ein großes Herz – sowohl für den kleinen Waisenjungen Teddy als auch für zwielichtige Damen.
Aber auch die anderen Figuren dieser Tiergeschichte haben mir gut gefallen. Das bunte Zirkusensemble bietet viele Anspielungen auf menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen, wie Eifersucht, Liebe oder Neugier. Es fällt dadurch sehr leicht, sich auf die Tierpersonen einzulassen und schnell ist man in die neue Welt abgetaucht. Es geht um Geld, Macht, Vorurteile und wie so oft sind Äußerlichkeiten wichtiger als Werte. Der Kampf zwischen Arm und Reich wird ebenso deutlich wie die Drogenprobleme dieser Gesellschaft. Beim ersten Lesen konnte ich kaum alle Details aufnehmen, so dass sich ein Nochmal-Lesen quasi aufdrängt.
Dabei ist die Geschichte an sich überhaupt nicht schwer zu verstehen und auch kindgerecht erzählt. Ein Buch also, dass sowohl Kindern als auch Erwachsenen Spaß macht. Ein Wohlfühl-Krimi, der humorvoll und spannend zugleich ist, und in dem viel mehr steckt als es zunächst den Anschein hat. Eine Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte und hoffentlich in Zukunft noch viele weitere Fälle für uns bereit hält!
October 5, 2022
Ein neuer Fall steht an …
Für die Polizei ist der Fall glasklar, allerdings nicht für den Hasen Skarabäus Lampe seines Zeichens ein perfekt genial analytischer Kopf mit einem Hang Fälle aufzulösen.
In diesem Fall ist laut der Polizei der Gorilla Dante der Schuldige. Nur Lampe glaubt nicht an Dantes Unschuld und macht sich am Tatort dem Wanderzirkus auf Spurensuche.
Dort stellt er Beweise sicher die nicht ganz zusammenpassen wollen und trifft auf das interessante Trio des Zirkuses, die alle ein Thema mit dem toten Löwen hatten.
Nur was könnte das Motiv am Mord sein?
Fragen über Fragen die Lampe bei seinen Ermittlungen beschäftigen. Dabei bemerkt er erst zu spät das sein Helfer Teddy skrupellos entführt wurde.
Die Zeit drängt und Lampe muss all sein Können zu Rande ziehen um den wahren Mörder zu fassen.
Meine Meinung
Liebe ich aussergewöhnliche Storys?
Absolut!
Und genau solch eine Story haben wir hier.
Hier trifft man auf ein detektivisches Talent namens Skarabäus Lampe der mir mit seiner Neugier, seinem Talent Gerüche genauestens zu analysieren und Farben zu erkennen einfach genial vorkommt.
Ein Talent das noch nicht mal Resfaldo Sutton der Polizist und seinem Naturell, einem Hund entsprechend, ja auch über eine perfekte Schnüffelnase verfügt.
Aber selbst die Polizei wird von den Fähigkeiten des Hasen Lampe in den Schatten gestellt.
Ich liebe die Interaktion zwischen der Polizei und Skarabäus.
Denn die wissen wenn sich der Detektiv einen Fall genauer ansieht dann sind sie meistens, oder sagen wir immer komplett falsch. Sei es von der vielleicht zu offensichtlichen Beweislage bis hin zu ihrer vorgefertigten Meinung.
Hat mich fast an Sherlock Holmes erinnert. Dabei hat Lampe aber Hilfe. Sei es von seinem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick, die ich mega finde und die mir sehr gut gefällt mit ihrer kompletten Art, wie auch Teddy, der zur Familie gehört, auch wenn er als Kater lieber herumstromert.
Überstadt ist die Szenerie des Ganzen und mit seinen Viertel zwischen Arm und Reich nicht anders auftgeteilt wie in unserer Welt.
Ich hoffe also auf noch mehr solch interessanter Abenteuer vom Hasen und seiner Crew.
Für die Polizei ist der Fall glasklar, allerdings nicht für den Hasen Skarabäus Lampe seines Zeichens ein perfekt genial analytischer Kopf mit einem Hang Fälle aufzulösen.
In diesem Fall ist laut der Polizei der Gorilla Dante der Schuldige. Nur Lampe glaubt nicht an Dantes Unschuld und macht sich am Tatort dem Wanderzirkus auf Spurensuche.
Dort stellt er Beweise sicher die nicht ganz zusammenpassen wollen und trifft auf das interessante Trio des Zirkuses, die alle ein Thema mit dem toten Löwen hatten.
Nur was könnte das Motiv am Mord sein?
Fragen über Fragen die Lampe bei seinen Ermittlungen beschäftigen. Dabei bemerkt er erst zu spät das sein Helfer Teddy skrupellos entführt wurde.
Die Zeit drängt und Lampe muss all sein Können zu Rande ziehen um den wahren Mörder zu fassen.
Meine Meinung
Liebe ich aussergewöhnliche Storys?
Absolut!
Und genau solch eine Story haben wir hier.
Hier trifft man auf ein detektivisches Talent namens Skarabäus Lampe der mir mit seiner Neugier, seinem Talent Gerüche genauestens zu analysieren und Farben zu erkennen einfach genial vorkommt.
Ein Talent das noch nicht mal Resfaldo Sutton der Polizist und seinem Naturell, einem Hund entsprechend, ja auch über eine perfekte Schnüffelnase verfügt.
Aber selbst die Polizei wird von den Fähigkeiten des Hasen Lampe in den Schatten gestellt.
Ich liebe die Interaktion zwischen der Polizei und Skarabäus.
Denn die wissen wenn sich der Detektiv einen Fall genauer ansieht dann sind sie meistens, oder sagen wir immer komplett falsch. Sei es von der vielleicht zu offensichtlichen Beweislage bis hin zu ihrer vorgefertigten Meinung.
Hat mich fast an Sherlock Holmes erinnert. Dabei hat Lampe aber Hilfe. Sei es von seinem ehemaligen Kindermädchen Helene Pick, die ich mega finde und die mir sehr gut gefällt mit ihrer kompletten Art, wie auch Teddy, der zur Familie gehört, auch wenn er als Kater lieber herumstromert.
Überstadt ist die Szenerie des Ganzen und mit seinen Viertel zwischen Arm und Reich nicht anders auftgeteilt wie in unserer Welt.
Ich hoffe also auf noch mehr solch interessanter Abenteuer vom Hasen und seiner Crew.
November 17, 2022
Als der Löwe Helios, Direktor eines Wanderzirkus, ermordet aufgefunden wird und für die Polizei schnell der Täter feststeht, beauftragt der Verteidiger den Hasen Skarabäus Lampe den Fall für ihn zu untersuchen. Skarabäus Lampe, ein genialer Detektiv, der immer wieder mal der Polizei in die Quere kommt, sie aber auch unterstützt, nimmt sich gerne des neuen Falles an, denn die Umstände der Ermordung wirken auf ihn irgendwie seltsam. Schnell wird im klar, das auch wenn der Wanderzirkus nach außen fröhlich und bunt wirkt, es doch einige Abgründe gibt. Jeder scheint ein eigenes Mordmotiv zu haben. Unterstützung erhält der Detektiv durch Teddy, einen kleinen Straßenkater, den er wie einen eigenen Sohn liebt, aber natürlich darf Teddy das nie erfahren. Als Teddy während der Ermittlungen entführt wird, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit
Die Strahlen des Herrn Helios stammen aus der Feder von Meike Stoverock.
Der Krimi erinnert mich irgendwie an eine Mischung Agatha Christies Hercule Poirot und Sherlock Holmes im Tierreich. Skarabäus Lampe ist ein Meisterdetektiv, der so seine kleinen Eigenheiten und Vorlieben hat, aber sich begierig und konsequent in einen Fall stürzt. Wie in einem typischen englischen Krimi haben die Charaktere alle irgendetwas zu verbergen und jeder seine kleine Geschichte und besonderer Vergangenheit. Skarabäus Lampe setzt nach und nach das Puzzle zusammen und kommt dem Täter mit seinem Helfer und Teddy dabei gefährlich nahe.
Die einzelnen Charaktere empfand ich wirklich gut beschrieben und ich bekam als Leser eine gute Vorstellung von ihnen. Bei der Welt in der sich das ganze abspielte, hatte ich allerdings manchmal so meine Probleme. Der Fall ist interessant und lebt vor allem durch seine tierischen Charaktere und ihre Eigenheiten. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und erreicht für mich mit der Entführung und des Lösung ihren Höhepunkt, auch wenn für mich der Täter und sein Motiv lange klar war. Den Täter präsentiert Skarabäus Lampe meisterlich in Hercule Poirot Manier.
Mein Fazit:
Ein schöner tierischer Krimi, der mich sehr an Hercule Poirot und Sherlock Holmes Romane erinnerte.
Die Strahlen des Herrn Helios stammen aus der Feder von Meike Stoverock.
Der Krimi erinnert mich irgendwie an eine Mischung Agatha Christies Hercule Poirot und Sherlock Holmes im Tierreich. Skarabäus Lampe ist ein Meisterdetektiv, der so seine kleinen Eigenheiten und Vorlieben hat, aber sich begierig und konsequent in einen Fall stürzt. Wie in einem typischen englischen Krimi haben die Charaktere alle irgendetwas zu verbergen und jeder seine kleine Geschichte und besonderer Vergangenheit. Skarabäus Lampe setzt nach und nach das Puzzle zusammen und kommt dem Täter mit seinem Helfer und Teddy dabei gefährlich nahe.
Die einzelnen Charaktere empfand ich wirklich gut beschrieben und ich bekam als Leser eine gute Vorstellung von ihnen. Bei der Welt in der sich das ganze abspielte, hatte ich allerdings manchmal so meine Probleme. Der Fall ist interessant und lebt vor allem durch seine tierischen Charaktere und ihre Eigenheiten. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und erreicht für mich mit der Entführung und des Lösung ihren Höhepunkt, auch wenn für mich der Täter und sein Motiv lange klar war. Den Täter präsentiert Skarabäus Lampe meisterlich in Hercule Poirot Manier.
Mein Fazit:
Ein schöner tierischer Krimi, der mich sehr an Hercule Poirot und Sherlock Holmes Romane erinnerte.
August 1, 2022
📗 Zuallererst: Es ist ein unglaublich gutes Buch! Ehrlich - ich hatte schon lange nicht mehr einen so intensiven Film im Kopf.
📗Als eigentliche non-krimi-just-fantasy-Leserin hat mich ALLES an diesem Buch angesprochen. Ich mochte die Idee eines Hasendetektivs (Grüße gehen raus an die bunny empress @vanlau_ ). Was beeindruckend ist: Die Gesellschaftskritik ist sehr, sehr fein verwoben und ich liebe es.
📗Es ist als würde man eine Folge Sherlock lesen - nur mit Tieren. Als Fan von Sherlock (gespielt von Mr "Das Internet schreibt den Namen ständig falsch").
📗Große Liebe für die Detailvielfalt, die Figurentiefe und das dichte Erzählen. Ich konnte mir auch das Geruchsbild so gut vorstellen, dass ich jetzt gern wüsste, welche Farbe ich bin.
📗Aufmerksame Leser werden auch den kritischen Umgang mit transgender, Patchworkfamilien, Vorurteilen gegenüber disabilities und vor allem Rassen erkennen. Wer nicht Schema A ist, wird beäugt. Wer nicht 100% in Schema A passt, kann das auch gar nicht sein, Punkt. Auch Umgang mit ungewollten Schwangerschaften, unterschiedlicher Religionen lassen sich herauslesen - natürlich alles nicht sonderlich detailliert, was aufgrund der Seitenzahl und des Kriminalfalls gar nicht geht.
📗 Besonders gefühlt habe ich die Aussage "tagaktive arbeiten aber in der Regel nur mit Hilfe von Unmengen Kaffee und Tabak zu bewältigen" - that's me.
📗Gekillt haben mich die Polizeibananen xD ich hab Tränen gelacht bei der Vorstellung.
📗Interessant fand ich die unterschiedlichen Vorgehensweisen des lektorats. Ich hab gelernt, dass schauen nichts im Erzähltext zu suchen hat, hier wurde es verwendet (und ich bin gestolpert). Auch der Perspektivenbruch war für mich neu, mir wurde beim ersten Roman erklärt, das mache man mit neuem Abschnitt, aber nicht im Absatz. Hat mich auch ein wenig aus dem Konzept gebracht, geb ich zu.
📗 Abschließend: Teddy will ich adoptieren, Mamsy einfach nur knuddeln und ich leg mich sicher niemals mit Lampe an xD ich kann euch dieses feine Buch nur empfehlen, besonders wenn ihr auf die unterschiedlichen Nuancen achtet.
📗Als eigentliche non-krimi-just-fantasy-Leserin hat mich ALLES an diesem Buch angesprochen. Ich mochte die Idee eines Hasendetektivs (Grüße gehen raus an die bunny empress @vanlau_ ). Was beeindruckend ist: Die Gesellschaftskritik ist sehr, sehr fein verwoben und ich liebe es.
📗Es ist als würde man eine Folge Sherlock lesen - nur mit Tieren. Als Fan von Sherlock (gespielt von Mr "Das Internet schreibt den Namen ständig falsch").
📗Große Liebe für die Detailvielfalt, die Figurentiefe und das dichte Erzählen. Ich konnte mir auch das Geruchsbild so gut vorstellen, dass ich jetzt gern wüsste, welche Farbe ich bin.
📗Aufmerksame Leser werden auch den kritischen Umgang mit transgender, Patchworkfamilien, Vorurteilen gegenüber disabilities und vor allem Rassen erkennen. Wer nicht Schema A ist, wird beäugt. Wer nicht 100% in Schema A passt, kann das auch gar nicht sein, Punkt. Auch Umgang mit ungewollten Schwangerschaften, unterschiedlicher Religionen lassen sich herauslesen - natürlich alles nicht sonderlich detailliert, was aufgrund der Seitenzahl und des Kriminalfalls gar nicht geht.
📗 Besonders gefühlt habe ich die Aussage "tagaktive arbeiten aber in der Regel nur mit Hilfe von Unmengen Kaffee und Tabak zu bewältigen" - that's me.
📗Gekillt haben mich die Polizeibananen xD ich hab Tränen gelacht bei der Vorstellung.
📗Interessant fand ich die unterschiedlichen Vorgehensweisen des lektorats. Ich hab gelernt, dass schauen nichts im Erzähltext zu suchen hat, hier wurde es verwendet (und ich bin gestolpert). Auch der Perspektivenbruch war für mich neu, mir wurde beim ersten Roman erklärt, das mache man mit neuem Abschnitt, aber nicht im Absatz. Hat mich auch ein wenig aus dem Konzept gebracht, geb ich zu.
📗 Abschließend: Teddy will ich adoptieren, Mamsy einfach nur knuddeln und ich leg mich sicher niemals mit Lampe an xD ich kann euch dieses feine Buch nur empfehlen, besonders wenn ihr auf die unterschiedlichen Nuancen achtet.
August 31, 2022
Ein ungewöhnliches Buch, dessen Rezension mir etwas schwerer fällt als sonst.
Zuerst mal: Es ist ein Krimi. Eigentlich mag ich Krimis nicht besonders, wenn es nicht gerade Hercule Poirot ist xD Aber dieser hier versprach, anders zu sein, denn er spielt in der Welt der Tiere. Vom Cover magisch in den Bann gezogen, musste ich diese Reise also wagen.
Nicht nur einmal fühlte ich mich an Zoomania erinnert und ich glaube, dass diese Geschichte für junge und ältere Leser gleichermaßen geeignet ist.
Mehr als ein Mal musste ich schmunzeln. Wusstet ihr, dass Fische nicht gerne die Bahn nutzen, weil sie für den Einstieg zu klein sind und es deshalb an ihrem Ego kratzt?^^ Nein? Ich auch nicht, aber ich habe herzlich gelacht.
Während die Tiere hier authentisch und individuell beschrieben werden mit jeweils eigenen Merkmalen ausgestattet.
Und mitten drin ist Skarabäus Lampe, der von den schnüffelnden Polizeihunden wenig hält und deshalb selbst auf die Suche nach dem Mörder des Zirkusdirektors geht, fest in den Glauben: Es war nicht der Gorilla!
Die Beschreibungen waren bildhaft, wenngleich das Setting nicht besonders abwechslungsreich gewesen ist. Und während jeder ein Motiv zu haben scheint, irrte ich zwischen skurrilen Gestalten umher und folgte einem Hase – nur dieses Mal nicht ins Wunderland.
Der Kriminalfall an sich war in Ordnung, jedoch kein Meisterwerk. Anfangs fühlte ich mich in dieser neuen Welt sehr verloren, weil sie ausgeklügelt und fantasievoll doch gänzlich anders ist.
Mein Fazit:
Skurril, humorvoll und unterhaltsam, wenngleich der Krimianteil mich nicht vom Hocker reißen konnte. Wer auf der Suche nach einem kurzweiligen Roman ist, der mal mit einer frischen Welt aufwarten kann, der ist hier aber auf jeden Fall gut aufgehoben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
Zuerst mal: Es ist ein Krimi. Eigentlich mag ich Krimis nicht besonders, wenn es nicht gerade Hercule Poirot ist xD Aber dieser hier versprach, anders zu sein, denn er spielt in der Welt der Tiere. Vom Cover magisch in den Bann gezogen, musste ich diese Reise also wagen.
Nicht nur einmal fühlte ich mich an Zoomania erinnert und ich glaube, dass diese Geschichte für junge und ältere Leser gleichermaßen geeignet ist.
Mehr als ein Mal musste ich schmunzeln. Wusstet ihr, dass Fische nicht gerne die Bahn nutzen, weil sie für den Einstieg zu klein sind und es deshalb an ihrem Ego kratzt?^^ Nein? Ich auch nicht, aber ich habe herzlich gelacht.
Während die Tiere hier authentisch und individuell beschrieben werden mit jeweils eigenen Merkmalen ausgestattet.
Und mitten drin ist Skarabäus Lampe, der von den schnüffelnden Polizeihunden wenig hält und deshalb selbst auf die Suche nach dem Mörder des Zirkusdirektors geht, fest in den Glauben: Es war nicht der Gorilla!
Die Beschreibungen waren bildhaft, wenngleich das Setting nicht besonders abwechslungsreich gewesen ist. Und während jeder ein Motiv zu haben scheint, irrte ich zwischen skurrilen Gestalten umher und folgte einem Hase – nur dieses Mal nicht ins Wunderland.
Der Kriminalfall an sich war in Ordnung, jedoch kein Meisterwerk. Anfangs fühlte ich mich in dieser neuen Welt sehr verloren, weil sie ausgeklügelt und fantasievoll doch gänzlich anders ist.
Mein Fazit:
Skurril, humorvoll und unterhaltsam, wenngleich der Krimianteil mich nicht vom Hocker reißen konnte. Wer auf der Suche nach einem kurzweiligen Roman ist, der mal mit einer frischen Welt aufwarten kann, der ist hier aber auf jeden Fall gut aufgehoben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
March 6, 2023
Ein leichter Krimi, der vor allem durch seine Charaktere berührt
Das Buch hat mich zuerst einmal durch das schöne Cover gecatcht. Zudem lese ich gerne Bücher von Hobbit Presse aus dem Klett-Cotta Verlag. Dort wird regelmäßig Fantasyliteratur herausgebracht, die meinem Geschmack entspricht. Selbst dass es sich eher um einen Fantasykrimi mit wahrhaft tierischen Protagonisten handelt hielt mich nicht vom Lesen ab, denn eigentlich mag ich tierische Parabeln nicht so sehr.
Aber die Geschichte hat schon was.
Das Worldbuilding ist gar nicht so umfangreich und ausführlich beschrieben, vermittelte mir aber einen steampunkartigen, viktorianischen Eindruck. (Liegt vielleicht mit am Cover.)
Skarabäus Lampe mit seinem Sinn für Entomologie und strukturiertes Arbeiten erinnert ein wenig an einen Holmes, was mich sehr anspricht. Seine Haushälterin, die Henne Helene Pick und vor allem der junge Straßenkater Teddy (eigentlich Zacharias mit richtigem Namen) machen die drei zu einem wirklich liebenswerten Haushalt. Die Zuneigung Lampes zu Teddy, die der Hase dem Kater gegenüber oftmals nicht offen zu zeigen vermag, hat mich in ihren Bann gezogen und tief berührt.
Insgesamt sind eigentlich alle in die Geschichte verwickelten Protagonisten charakterlich und von ihrem Hintergrund her tief ausgearbeitet. Dadurch wird die Story so facettenreich und die Lebensgeschichten der Figuren so hautnah empfindbar, dass ich mich zu Beginn doch ab und an gefragt habe, wer denn der Täter in dieser Geschichte gewesen sein könnte. Aber ich mag es ja auch nicht zu simpel. Eine schöne und clevere Kriminalgeschichte!
Laut Covertext handelt es sich um den ersten Fall von Skarabäus Lampe und ich für meinen Teil hoffe, dass es mindestens noch einen weiteren geben wird. Ich hatte ein paar schöne Leseabende, an die ich mich gerne zurück erinnere.
Das Buch hat mich zuerst einmal durch das schöne Cover gecatcht. Zudem lese ich gerne Bücher von Hobbit Presse aus dem Klett-Cotta Verlag. Dort wird regelmäßig Fantasyliteratur herausgebracht, die meinem Geschmack entspricht. Selbst dass es sich eher um einen Fantasykrimi mit wahrhaft tierischen Protagonisten handelt hielt mich nicht vom Lesen ab, denn eigentlich mag ich tierische Parabeln nicht so sehr.
Aber die Geschichte hat schon was.
Das Worldbuilding ist gar nicht so umfangreich und ausführlich beschrieben, vermittelte mir aber einen steampunkartigen, viktorianischen Eindruck. (Liegt vielleicht mit am Cover.)
Skarabäus Lampe mit seinem Sinn für Entomologie und strukturiertes Arbeiten erinnert ein wenig an einen Holmes, was mich sehr anspricht. Seine Haushälterin, die Henne Helene Pick und vor allem der junge Straßenkater Teddy (eigentlich Zacharias mit richtigem Namen) machen die drei zu einem wirklich liebenswerten Haushalt. Die Zuneigung Lampes zu Teddy, die der Hase dem Kater gegenüber oftmals nicht offen zu zeigen vermag, hat mich in ihren Bann gezogen und tief berührt.
Insgesamt sind eigentlich alle in die Geschichte verwickelten Protagonisten charakterlich und von ihrem Hintergrund her tief ausgearbeitet. Dadurch wird die Story so facettenreich und die Lebensgeschichten der Figuren so hautnah empfindbar, dass ich mich zu Beginn doch ab und an gefragt habe, wer denn der Täter in dieser Geschichte gewesen sein könnte. Aber ich mag es ja auch nicht zu simpel. Eine schöne und clevere Kriminalgeschichte!
Laut Covertext handelt es sich um den ersten Fall von Skarabäus Lampe und ich für meinen Teil hoffe, dass es mindestens noch einen weiteren geben wird. Ich hatte ein paar schöne Leseabende, an die ich mich gerne zurück erinnere.
September 21, 2022
Der Hase Skarabäus Lampe ist ein genialer Detektiv, dessen erster Fall ihn zu einem grausamen Verbrechen in einem kleinen Wanderzirkus führt. Die städtische Polizei stößt wie üblich an ihre Grenzen, so ist es wieder einmal an Skarabäus sich des Falles anzunehmen. Der Direktor des Wanderzirkus, der Löwe Helios, wurde ermordet und die Umstände seines Todes sind seltsam. Dann findet der Meisterdetektiv Lampe heraus, dass jeden der Zirkusdarsteller eine eigene Geschichte mit dem Direktor verbindet. Doch welche reicht für ein Mordmotiv?
Der Schreibstil des Buches ist wirklich toll und einzigartig. Mitreißend wird die Welt beschrieben inder Hasen aufrecht gehen können und Tiere alle ihre Berufe haben. Ich fand dies sehr fantasievoll und faszinierend umgesetzt! Ich habe diese fantastische Welt schnell vor meinen Augen sehen können und die Seiten sind beim lesen nur so dahin geflogen.
Skarabäus Lampe ist ein toller und ungewöhnlicher Charakter, der etwas an den großen Sherlock Holmes in Hasengestalt erinnert. Ich fand ihn sehr originell und cool beschrieben. Aber auch die anderen Personen im Buch wurden gut ausgearbeitet und viele fand ich sympathisch.
Der Kriminalfall ist spannend und nachvollziehbar geschrieben und hat mir gerade in dieser skurrilen Welt sehr viel Freude bereitet!
Fazit: Eine ungewöhnliche und sehr originelle Geschichte mit einem coolen Kommisar. Ich empfehle diesen Teil gerne weiter und hoffe auf Nachschub!
Der Schreibstil des Buches ist wirklich toll und einzigartig. Mitreißend wird die Welt beschrieben inder Hasen aufrecht gehen können und Tiere alle ihre Berufe haben. Ich fand dies sehr fantasievoll und faszinierend umgesetzt! Ich habe diese fantastische Welt schnell vor meinen Augen sehen können und die Seiten sind beim lesen nur so dahin geflogen.
Skarabäus Lampe ist ein toller und ungewöhnlicher Charakter, der etwas an den großen Sherlock Holmes in Hasengestalt erinnert. Ich fand ihn sehr originell und cool beschrieben. Aber auch die anderen Personen im Buch wurden gut ausgearbeitet und viele fand ich sympathisch.
Der Kriminalfall ist spannend und nachvollziehbar geschrieben und hat mir gerade in dieser skurrilen Welt sehr viel Freude bereitet!
Fazit: Eine ungewöhnliche und sehr originelle Geschichte mit einem coolen Kommisar. Ich empfehle diesen Teil gerne weiter und hoffe auf Nachschub!
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