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Die Langeweile stirbt zuletzt

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Das Leben im Seniorenheim ist langweilig. Helmut wusste das vorher, aber seine Frau Margot schwört im Alter auf drei geregelte Mahlzeiten, einen Wäscheservice und einen Fitnessraum. Seinen Einwand, dass eine JVA die gleichen Vorzüge bietet, überhört sie großzügig. Nun teilt sich Helmut mit Gerhard eine Flasche Bier, sucht in Séancen Kontakt zu verstorbenen Haustieren und berät Hannelore bei der Vorbereitung ihres Begräbnisses.

Bis zu dem Tag, an dem Küchenhilfe Selma mit einer Fleischgabel in der Nase tot aufgefunden wird. Endlich kommt Leben in die Bude und Helmut läuft zu Hochform auf.

350 pages, Paperback

Published January 1, 2022

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Julia Bruns

30 books2 followers

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Community Reviews

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3 (12%)
1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
1,055 reviews9 followers
June 22, 2022
Auf Wunsch seiner Frau Margot lebt Helmut Kriminalkommissar a. D. jetzt in einer Seniorenresidenz. Mit Wäscheservice, drei Mahlzeiten, Fußpflege und Programm jeden Tag. Gegen die Langeweile helfen eine Flasche Bier am Wochenende zwei auch nicht mehr. Da stirbt die Küchenhilfe Selma überraschend mit einer Gabel im Kopf, endlich wieder etwas los in Helmuts Leben.
Einerseits ist dieser Cosy Crime humorig und ich konnte an vielen Stellen lachen. Wenn bei den Seancen in Ermangelung anderer Verstorbener die Haustiere herhalten müssen. Helmuts Art allem auf dem Grund zu gehen nervt seiner Frau denn die möchte einfach nur noch den Luxus genießen und mit ihren neuen Freundinnen den ganzen Tag lang klatschen.
Auf der anderen Seite wird das Seniorenheim so beschrieben wie ich es mir in meinen nicht so schönen Vorstellungen erträume. Wildfremde Menschen sitzen sich jeden Tag gegenüber. Die meisten sind ab einem gewissen Alter festgefahren in ihren Gewohnheiten ( ich auch ), das nervt die anderen. Jeden Tag der gleiche Trott, geht nicht anders, ist klar aber in meinem eigenen Heim kann ich dann essen wann und was ich will. Solange ich keine Unterstützung brauche die über das normale Maß hinausgeht ( Fenster putzen, Gardinen aufhängen ) möchte ich genau wie Helmut in meinen eigenen vier Wänden bleiben.
Für meinen Geschmack hat die Autorin den Spagat zwischen den beiden Themen geschafft. Unterhaltung a la Krimi und die Frage über die man sehr genau nachdenken sollte: ist das etwas für mich auf Dauer.
Profile Image for Sabrina.
557 reviews3 followers
January 7, 2026
Gute 3,5 Sterne. Nett und lustig für zwischendurch.
Profile Image for Maia.
36 reviews
April 13, 2025
Es war ein cooles Buch, ein Krimi, das recht lighthearted war. Es gab tatsächlich paar Formatierungsfehler (2. Aufl.), aber die haben weiterhin nicht gestört. Mich hat das Ende irritiert. Es gibt zwar eine Fortsetzung, aber man hätte echt ein bisschen mehr closure reinbringen können und es war auch sehr abrupt. Es war auch recht lustig und es hat Spaß gemacht es zu lesen.
Ich habe auch mittlerweile den zweiten Teil angefangen und ich verstehe das Ende immernoch nicht oder wer jetzt die Frau umgebracht hat, aber vielleicht bin ich auch einfach zu blöd, deshalb belasse ich es bei den 4 Sternen. Also zur Aufklärung: Es steht nicht explizit drin wer der Mörder ist und wahrscheinlich ist es für den normalen Leser super auffällig und er soll es sich selber denken, aber ich -obwohl ich aufmerksam war und mir beim lesen Gedanken gemacht habe- habe nicht ganz verstanden wer es am Ende war.
1 review
March 25, 2025
The story is full of shallow common places and the plot lacks any kind of interesting development in spite of the unusual.setting of the crime. The characters too are shallow and attract little sympathy. I have read it in the Italian translation, which is unforrunately very plain and devoided of any literary quality. Not a good read.
Profile Image for AnneMayaJannika.
494 reviews
January 16, 2024
Helmut Katuschek, Kriminalhauptkommissar a.D. verweilt (wohnt) seit einem halben Jahr mit seiner Frau Margot in einer gehobenen Seniorenresidenz. Und er langweilt sich. Jeden Nachmittag spielt er mit seinem toten Freund Herbert Schach, während seine Frau versucht Freundschaften zu knüpfen und sich an Fußpflege und Streichkäse ergötzt. Als ausgerechnet Selma, die Küchenhilfe, mit der er sich angefreundet hat und die ihm heimlich Bier besorgt, tot in der Küche gefunden wird, sind seine sieben Sinne geweckt. Vonseiten der Polizei taucht ausgerechnet sein ehemaliger Sozius Weidmann auf, der sowieso nichts gebacken bekommt und sich auch jetzt noch seinem Chef anbiedert.
Aber wer sollte hilfsbereite, patente, immer freundliche Selma auf dem Gewissen haben, in einem Altersheim?
Nach kurzer Zeit sammeln sich gleich ein Haufen Verdächtige (auch Ehefrau Margot ist unter ihnen) und Helmut bekommt unerwartete Unterstützung von seiner ehemaligen Lieblingspathologin Olga, die leider einige Phasen hat, in denen sie lieber das Telefonbuch liest (Demenz), aber dazwischen ist sie noch immer auf Zack und ihr gesamtes Inventar für ein neues Institut hat sie auch dabei (und Hasch und Alkohol) - was will man mehr.

Julia Bruns schafft es, die traurige, letzte Phase des Lebens mit viel schwarzem Humor zu füllen. Helmut und Olga sind keine greisen Superhelden. Da zwickt auch mal die Bandscheibe oder die Augen und Ohren spielen einem einen Streich. Aber sie haben beide die Lebenserfahrung auf ihrer Seite, um festzustellen, woher der Fisch stinkt.
Alle anderen Protagonisten: Heimbewohner, Mitarbeiter, Polizei und Zugezogene sind so herzlich unsympathisch, dass man Helmut versteht, der darüber nachdenkt, die Residenz so schnell wie möglich wieder zu verlassen, um ein weniger verrücktes Leben zu führen, denn immer All-inklusiv ist auch anstrengend.

Und ja, die Auflösung des Falls kam sehr unerwartet, aber plausibel erklärt und ich muss gestehen, wie es alle Verdächtigen geschafft haben zufällig perfekte Alibis zu haben, ist schon echt erstaunlich.

Fazit: gute Unterhaltung
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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