Als Kind starrte die preisgekrönte Autorin Antje Rávik Strubel stets sehnsüchtig auf die Fähren in Sassnitz, die nach Norden fuhren, jenseits der DDR. Inzwischen hat die Autorin ihr Sehnsuchtsland Schweden längst von innen kennengelernt.
Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte erzählt Strubel von den Besonderheiten und Eigenarten des Landes, an die auch sie sich gewöhnen musste. Gleichzeitig bettet sie ihre Einblicke in einen größeren historischen Kontext ein und entwirft so ein Bild des heutigen Schwedens, das ebenso greifbar wie lebendig ist.
Skurrile Fakten, witzige Erlebnisse und hilfreiche Tipps: All das macht »Gebrauchsanweisung für Schweden« zur absoluten Pflichtlektüre für alle Schweden-Liebhaber.
Denken Sie bei Schweden auch zuerst an ein bekanntes Möbelhaus? Dann sind Sie sicher nicht allein. Doch wer das Land mit all seinen Facetten kennenlernen will, sollte unbedingt die »Gebrauchsanweisung für Schweden« lesen: Auf humorvolle und eindrückliche Art nimmt Antje Rávik Strubel Sie mit in den Alltag der Schweden von Stockholm bis nach Lappland.
Antje Rávic Strubel (geb. 1974) lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Potsdam. Nach dem Abitur machte sie in Berlin eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie an der Universität Potsdam und der New York University Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie studierte und 2001 ihr Studium abschloß. In New York arbeitete sie als Beleuchterin an einem Off-Off-Theater in Greenwich Village, das später zum Schauplatz ihres ersten Romans „Offene Blende“ wurde. Mit Erscheinen des Buches entschied sie sich für einen Autorinnamen; sie ergänzte ihren bürgerlichen Namen um den Namen Rávic, der eine Erfindung ist. Er bezeichnet eine weitere Identität, die ihrer Person während des Schreibens zukommt.
Vom Titel bin ich irre geführt wurden und erwartete wohl strukturierte Kapitel zu der Geschichte des Landes, der Kultur, den Festtagen, Traditionen, den Städten, aber Strubel schreibt in Anekdoten und Geschichten. Die Kapitel hängen lose zusammen und nie bleibt es bei einem Thema, da wird wild gesprungen und erst im letzten Kapitel über die Samen, findet in ein, zwei Absätzen Midsommar Erwähnung. Die Geschichten, die sie zu ihrem eigenen Häuschen in Schweden erzählt oder zur Teilnahme ihres Vaters am Vasa-Lauf, sind zumindest lustig und mit Witz beschreibt und erzählt sie auch alles andere in dem kurzen Buch - allerdings fehlte mir ein wenig die Struktur und die Tiefe. Es werden auch viele Klischees ausgeschlachtet: Schweden reden nicht, umarmen nicht und hassen Lob und alle lieben ihr fortschrittliches Land. Dass auch in Schweden nicht immer alles "bullerbü" ist und die Politik sich massiven Problemen (und rechten Strömungen) stellen muss, findet kaum Erwähnung. Schade! Immerhin lässt sie die Rolle Schwedens im zweiten Weltkrieg nicht außen vor, die ja sonst so gern verschwiegen oder verschoben wird, wenn man sie als "neutral" beschreibt. Ich zumindest finde nichts Neutrales daran, die deutsche Wehrmacht mit Eisenerz zu versorgen, während die Nachbarländer noch unter der Besetzung leiden. (Wobei sich Schweden mit Finnland als Nachbarland ja auch gewissermaßen im Klammergriff zwischen Sowjetunion und Deutschem Reich befand). Ihr Stil ist locker und witzig und entlockte mir einige Lacher beim Lesen. Vor allem, wenn sie die schwedischen Landsleute beschreibt oder die ewig währende Feindschaft zwischen Stockholmern und Göteborgianern. Göteborg und Stockholm finden massig Erwähnung, der "Norden" und Gotland direkt ein ganzes Kapitel, aber was ist mit den anderen "landskap"? Was mit den zwei großen Seen? Schwedens Nationalparks? Dem Göta-Kanal, der höchstens eine Randnotiz bleibt? Das Buch hat einige Schwächen, weswegen ich mich auch vorerst einer Wertung enthalte, ihr Schreibstil ist aber zumindest keine davon. Ich empfehle es zur Einführung, wenn man etwas Locker-Leichtes, Lustmachendes auf Schweden lesen möchte.
Der Versuch, Geburtstagsgeschenke zu lesen, bevor sie die nächsten 10 Jahre in meinem Bücherregal verstauben... Das Leseerlebnis wurde aber leider durch endlos verschachtelte Sätze, ständige Gedankensprünge und die Überintepretation kleinster Verhaltensweisen getrübt. Trotzdem scheint durch jeden Satz eine so große Begeisterung und Liebe für dieses Land durch. Anektoden über die Geschichte Schwedens, die verschiednen Regionen, die Gesellschaftsstruktur und Menschen haben mich das Buch dann doch in ein paar Tagen zu Ende lesen lassen. Jetzt möchte man selber durch Landschaften voll mit sommarstugor in faluröd & endlosen Weiten streifen und schauen, was davon denn wirklich stimmt. Meine Vorfreude auf August und einen Sommer im tiefen Norden wächst auf jeden Fall immer weiter…
Поредно пътешествие с поредицата на издателство „Ера“, този път до Швеция – освен Златан Ибрахимович, Пипи Дългото чорапче, ИКЕА, АББА и Роксет, шведите са известни и със своята философия за живота, където по-важно е да бъдеш, а не да имаш. Трябва да се пазят не вещите, а психиката на човка. Както и други скандинавски страни, Швеция също спазва принципа на „Закона на Янте“, където никой не е по-важен от другите.
Говори се, че самостоятелната позиция на жените в обществото идва от викингите – именно техните жени са първите в световната история, които имат право да се развеждат. Лосът е сред най-разпознаваемите символи на Швеция – така, както кенгуруто се отнася за Австралия, а гълъбът е символ на мира. Тя е и една от страните с най-много горска растителност в света, а когато шведите пеят своя химн, те възпяват не нацията, а природата: „Ти стара, ти свободна, ти планинска на Север, ти тиха, ти малка красавице!“ Именно швед е измислил и измерването на температурата –през 1742 г. Андрес Целзий определя скалата за измерване на температурата, наречена на негово име – градус на Целзий.
Харесвам тези книги, от които винаги можеш да научиш нещо ново и любопитно, пътешествайки сред страниците. Може би не бе най-увлекателно написаната, но все пак приятна за четене.
И за край малко скандинавски хумор: „Пътува един швед и минава през малък норвежки град. И изведнъж на пътя насреща му се задава погребална процесия. Изненадан, че вижда толкова много опечалени в такова малко населено място, той сваля прозореца на колата и пита един минувач: „Кой е умрял?“ Норвежецът отговаря: „Не съм сигурен, но мисля, че човекът в ковчега.“
Die Reihe der Gebrauchsanweisungen des Piper Verlags gehört seit einiger Zeit schon zu meinem Reiseeinstimmungsprogramm. Unterschiedliche Autoren, die einen besonderen Bezug zum Land haben (oft ausgewanderte Deutsche), schreiben über Hintergründe, Gewohnheiten und Besonderheiten von Land und Leuten. Bisher waren die Bände sowohl informativ als auch unterhaltsam, teils sogar recht witzig geschrieben, die Qualität stimmte.
Leider ist die Gebrauchsanweisung für Schweden das Gegenbeispiel.
Frau Strubel ist deutlich schwedenbegeistert und es ist ihr Sehnsuchtsland, das sie oft besucht hat und sicher auch gut kennt. Sie schreibt mit großer Sympathie und geht sensibel mit den Schweden und ihren Eigenarten um. Ihr Schreibstil trifft nicht so sehr meinen Geschmack, aber das ist subjektiv, wenngleich die eher literarisch-geprägten Beschreibungen der Landschaften und ihrer persönlichen Empfindungen in der schwedischen Natur nicht so recht zur Reiseliteratur passen wollen. Etwas mehr Sachlichkeit und Konzentration auf Inhalte wäre sehr wünschenswert gewesen.
Das Hauptproblem dieser Gebrauchsanweisung ist aber die fehlende Struktur. Zwar gibt es Kapitel und sogar Zwischenüberschriften, ("Insel der Eigenbrötler" - hier geht es um Gotland - oder "Toben im Verein" - hier schreibt sie hauptsächlich über den Vasalauf (Skilanglauf), an dem ihr Vater teilnahm), diese sind allerdings nicht wirklich hilfreich zu einer thematischen Orientierung im Buch.
Zudem springt sie von einem Thema zum nächsten, teilweise sogar kapitelintern, was manchmal einfach den Eindruck von schlechtem Lektorat hinterlässt. Natürlich arbeitet sie typische Schwedenthemen, wie den Elch, die Flagge, Literatur und die Affinität der Schweden zu Wäldern und Seen, ab, aber es fehlt der Zusammenhalt der Themen, der Überblick, der alles zu einem umfassenden Eindruck zusammenfügen könnte. Die eingestreuten geschichtlichen Hinweise fügen sich nicht zusammen und wirken unvollständig. Persönliches zu berichten ist bei dieser Form der Reiseliteratur natürlich legitim, sonst würde man einen "normalen" Reiseführer kaufen, aber hier ersetzen sie teilweise eine Schilderung der Zusammenhänge und lassen den Leser in der Luft hängen mit Detailinformationen und Empfehlungen, mit denen man wenig bis nichts anfangen kann. Schade.
Тази конкретна книга на издателство " Ера" четох с огромен и нестихващ интерес. Нали знаете как Швеция и другите скандинавски държави се свързват с митове, саги и приказки за тролове, феи, елфи, горски духове и викинги? Аз не съм фен на последните, но всяка фантастична история и легенда включва магическите способности на тези създания. " Шведите знаят как " носи усещането за разказана приказка с нотките си поетичност, щедра описателност и ведрост. Те елиминират носталгичната мъгла, която, сякаш, се носи над тези земи. Може би заради по - особеното слънчево греене или заради периодите с липса на каквото и да е слънце. Книгата е доста описателна и представя нрава, манталитета, историята и географията на Швеция. Тя не е само културен пътеводител на тази северна страна. Спокойно и поетично Антие Щрубел представя различните острови, големи градове и малките градчета, различията между тях и особеностите им, които могат да ни накарат да предпочетем едните пред другите.
" Шведският начин на живот, със своята непренуденост и откритост, също се превръща лесно в собствен идеал."
Дали заради студения климат, особеностите на северното слънце или големите гористи територии, за шведите съм чувала, че предпочитат общуването в малки групи, където двама души са тълпа. Антие Щрубел потвърждава това. Но и добавя, че в един момент уединението вече спира да изглежда романтично и започва да извиква скука.
" Зная, че носталгията винаги създава преувеличения. Но само така обектите на копнежа, в крайна сметка, се превръщат в реалност."
В книгата има много данни за историческото развитие на Швеция, които я представят като доста напредничава в много отношения.
" Швеция е една от първите страни, заедно със САЩ и Южна Австралия, която предоставя на жените правото на глас,макар и малко резервирано. През 1862 г. само неомъжените жени имат право да гласуват. Оказва се обаче, че жените не стават изведнъж глупави или още по - лошо - прекалено самоуверени, след като се омъжат. Затова през 1909 г. всички жени вече имат право да гласуват. "
Всички ние знаем какво представлява компромисът. Но шведите са осъвършенствали дори това понятие. Не без да са преминали през болезнен етап в миналото си.
" В шведския език има дума за това: undfallenhet - отстъпчивост. Означава да отстъпиш под натиска на насилието, да избегнеш конфликта вместо да се изправиш срещу него. Както повечето човешки явления undfallenhet също има две страни. "
Сред всичко, което научих за Швеция, най - много завидях за социалната им държава! Неща, които звучат като синоним на сплотено общество, грижа за всеки гражданин, държавна отговорност за добруването на населението и сигурността, че в някакъв неприятен момент никой няма да бъде оставен на произвола на съдбата.
" По - добре еднаква зависимост от демократично приети закони за всички, отколкото несправедливо разпределена зависимост от неясни, остарели традиции, или, още по - лошо - от пари."
Всичко това може да накара вбеси доста хора и да ги качи на лампата от гняв, но дали ще позеленеят от възмущение или ще размахат пръст е без значение. Защото всъщност в много скандинавски държави съществува този вид устройство, което при нас вече е безвъзвратно изгубено.
" Свободата от гледна точка на шведите не означава да се освободиш от държавата, а да си свободен благодарение на държавата. "
Hab beruflich zuletzt sehr viel mit Schweden zu tun. Deren Offenheit hat mich überrascht. Nach einem gemeinsam Meeting hab ich leider spätabends dieses Buch gekauft. Was eine Geld- und vor allem Papierverschwendung. Dieses Buch ist maximal für diejenigen geeignet, die in den Urlaub nach Schweden fahren und Freunden Alibi-mäßig erzählen wollen, sie hätten Wissen über ihr Reiseziel. Leider wirkt das gesamte Buch so als hätte eine Schweden-Urlauberin ihre Erinnerungen aufgeschrieben und diese mit Fakten von Wikipedia ergänzt.
Ich finde es immer schwierig, wenn man versucht eine andere Kultur, ein anderes Land zu erklären und bin kein großer Fan dieser Art Literatur. Wobei die Vermischung von eigenen Erfahrungen der Autorin mit geschichtlichen Fakten diesen Anspruch etwas abmildert und es zu einem persönlichen Bericht werden lässt. Da kommt es dann auf einen selbst an, was man daraus mitnimmt. Das Buch hat bei mir dazu geführt, mir einen eigenen Eindruck von Schweden machen zu wollen.
There exists a type of foreigners who love Sweden and tend to romanticise the Swedish countryside but at the expense of hating the cities (which is mostly their perspective because native Swedes who prefer nature don't usually discourage you from enjoying Stockholm). I am not Swedish but there exists this type of foreigner that wouldn't miss an opportunity to tell you how "evil is the city", as it is said in the book. Minus one star for this.
Купих я след посещението си във Швеция. Книгата описва подробно начина на живот на шведите, както и манталитета им. Определено по-подробно можех да си представя местата, за които чета, след като ги посетих. Като минус мога да кажа, че на моменти книгата е доста хаотична и разпокъсана, но е пълна с интересни факти за страната.
Ein Dozent eines Fortbildungsseminars meinte einmal, Schweden sei eine Art „DDR light“. Ohne Vorwissen, wie ich war, konnte ich dies nicht nachvollziehen. (Es ging um einen Witz über Krankenversicherungen, „Ein Amerikaner, ein Deutscher und ein Schwede…..“) Die vorliegende Gebrauchsanweisung hob genau diesen Aspekt sehr deutlich hervor; und es könnte sein, dass an dieser Behauptung etwas Wahres dran ist. Passenderweise wuchs die Autorin in der DDR auf. Der Text ist sprachlich gelungen und bietet eine Fülle an Informationen über die Sonnen- und auch ein wenig über die Schattenseiten des schwedischen Lebensstils. Wahrscheinlich hat sich in den letzten 14 Jahren nicht allzu viel daran verändert, aber so alt ist der Text bis dato bereits. Ein Stichwortverzeichnis wäre hilfreich gewesen, da die Kapitelinhalte sehr assoziativ geordnet sind. Insgesamt war die Lektüre persönlich-anekdotisch orientiert, mir fehlte die inhaltliche Vertiefung.
3,5 Sterne
PS: Wie so viele Deutsche scheint Frau Strubel leider den Unterschied zwischen Holland und den Niederlanden nicht zu kennen...
The title of this book is slightly misleading. It is not really a 'Gebrauchsanweisung'. It's more a (not very structured) collection of anecdotes of someone who has been to quite a few places in Sweden. To me it felt a bit like someone just rambling on. Sometimes funny, sometimes interesting, often not really.
If you know nothing about Sweden, this is a nice introduction. Else I would skip it.