"Wir können nicht für immer hierbleiben. Für Veränderungen muss man auch bereit sein, große Risiken einzugehen und sich ins Unbekannte vorzuwagen." Delaville ist die letzte Stadt der Menschen, nachdem eine Seuche die Mehrheit von ihnen in Zombies verwandelt hat. Die einzige Hoffnung der Regierung sind Cyborgs - auserwählte Absolventen der Militärakademie, die für den Krieg gegen die Feinde ihre Menschlichkeit aufgeben müssen. Keiner von ihnen ist jemals zurückgekehrt. Als Reynas Freund Levin zur Verwandlung auserwählt wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Doch so schnell gibt Reyna nicht auf. Um Levin zu retten, schließt sie sich an der Universität einer Gruppe von Rebellen an, ohne zu ahnen, was für einen Stein sie damit ins Rollen bringt.
Wir schreiben das Jahr 2075. Eine Pandemie hat den Großteil der Menschheit in Zombies verwandelt. Auch der Klimawandel hat der Welt ganz schon zugesetzt. Jedes Jahr werden 11 Absolventen der Militärakademie in Cyborgs umgewandelt - eine grausame Prozedur, die sie alle Erinnerungen und ihre Menschlichkeit kostet. Anschließend werden sie ausgeschickt, um gegen die Zombies zu kämpfen und damit die verbliebenen Überlebenden zu schützen.
Die 20jährige Reyna lebt in Delaville, der letzten Stadt der Menschen. Ihr Vater ist der Präsident und gleichzeitig ein Tyrann. Nach außen wahrt er den Schein der perfekten Familie, doch hinter verschlossenen Türen sieht das ganz anders aus. Die Beziehung zwischen seiner Tochter und einem sogenannten Ausgestoßenen ist ihm ein Dorn im Auge und so wundert es eigentlich niemanden, dass Levin für die Umwandlung ausgewählt wird. Und dennoch bricht für das Paar eine Welt zusammen. Reyna will ihren Freund unbedingt retten und schließt sie sich deshalb den Rebellen an.
Reyna ist eine starke Protagonistin, die sich von ihrem Vater trotz der möglichen Folgen nichts gefallen lassen will. Die Geschichte ist aus ihrer Sicht geschrieben und ich konnte ihre Angst, ihre Verzweiflung und ihre Wut gut nachvollziehen. Die Verbindung zu Levin war von Anfang an vertraut und dennoch schmerzhaft, weil beide ja wissen, was ihm wahrscheinlich bevorsteht. Ich mochte auch die Nebencharaktere, Linn, Molly und Kenneth sind mir aber am sympathischsten. Trotzdem hätte ich gerne über alle etwas mehr erfahren, so blieben sie leider ein wenig blass.
Auch wenn ständig etwas passiert und der Spannungsbogen stets recht hoch ist, muss ich sagen, dass mir alles ein bisschen zu „einfach“ und reibungslos abgelaufen ist. Da hätte es noch einiges an Konfliktpotenzial gegeben. Ich konnte manches Verhalten auch nicht verstehen. Die Herangehensweise war manchmal doch reichlich naiv, um nicht fast zu sagen dumm. Sie kennen ein Problem, nehmen es als gegeben hin und tun einfach nichts dagegen. What?! Das ist mir vor allem in einem nicht unbedeutenden Fall aufgefallen und hat mich ziemlich gestört. Oder sie stellen sich einer richtig gefährlichen Situation, die sie locker hätten umgehen können, weil… ja, warum eigentlich?!
Das dystopische Setting hat mir gut gefallen. Das Worldbuilding ist zwar nicht besonders umfangreich, was bei diesem Einzelband aber auch nicht unbedingt notwendig ist, da hätte es sicher mehrere Teile benötigt. Die trostlose und bedrückende Atmosphäre in der Stadt und der Wüste kommt auf jeden Fall gut rüber. „Reyna - verlorene Welt“ wird Fans von Zombies und postapokalyptischen Szenarien in seinen Bann ziehen.
sᴄɪғɪ / ғᴀɴᴛᴀsʏ / ᴅʏsᴛᴏᴘɪᴇ ⭐️⭐️⭐️⭐️ . . Ein dystopischer Roman - wir befinden uns im Jahr 2075 - eine Welt nach einer Zombie Apokalypse wo junge Menschen zu Cyborgs umgewandelt werden um die letzten Menschen vor den Zombies zu schützen …
… aber was passiert wirklich außerhalb der Mauern von Delaville?
In erster Linie geht uns um die Entwicklung von Reyna und um ihren Versuch ihren Freund Levin zu retten falls dies überhaupt möglich ist - die Zombies sind eher nur Nebensache was mich persönlich nicht gestört hat aber man sollte es wissen um nicht mit falschen Erwartungen ans Buch heranzugehen - als Zombie Fan wäre man sonst vielleicht enttäuscht
Die Entwicklung von Reyna hat mir einerseits sehr gut gefallen ging mir aber auf der anderen Seite fast zu schnell und zu extrem …
Alles in allem hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten
Für mich war es nach „Das Rabenmädchen von Norestir“ das zweite Buch von der Autorin und die Weiterentwicklung vom Schreibstil der Autorin war für mich phänomenal 🤎 und ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch
Das Buch "Reyna - Verlorene Welt" wurde von Alina Schüttler verfasst und erschien 2022.
Die Autorin nimmt uns mit in eine dystopische Welt und zeigt uns Probleme auf, die wir in unserer Welt noch nicht haben. Die Welt und auch die Charaktere sind gut erklärt und man kann sich in gewisse Situationen gut hineinversetzen. Die Wortwahl und der Sprachstil sind gut gewählt und es ist ein ständiger Lesefluss und auch Spannungspegel erreicht. Ab und zu versteht man die Verhaltensweisen der Charaktere nicht ganz. Aber man kann die Mehrzahl an Situationen, die man mit den Charakteren erlebt, wie lachen, Probleme lösen, weinen, sehr gut nachvollziehen.
Jeder, der dystopische Romane gerne liest, für den kann das Buch ein tolles Lesevergnügen werden.
Mir hat die Geschichte rund um Reyna richtig gut gefallen. Ich fand es war eine Mischung aus The Walking Dead, Tribute von Panem und Maze Runner. Ich hab beim Lesen richtig mitgefiebert. Nach und nach erfährt man mehr über Reyna und ihren Freund Levin, aber auch über das Leben in Delaville und dem Leben außerhalb der Stadt bei den Wilden. Für mich eine klare Lesempfehlung, nicht nur für alle die Zombies mögen und auf dystopische Romane stehen. Die Geschichte ist gut aufgebaut, die Charaktere allesamt gut ausgearbeitet und sehr spannend geschrieben. Ich würde mich auf jedenfall freuen wenn es noch einen zweiten Teil geben wird.
Reyna - Verlorene Welt ist eine Dystopie, die tiefer geht. Das Szenario an sich finde ich garnicht mal so abwegig, auch wenn ich hoffe, daß es nie soweit kommen wird. Die Geschichte zeigt und, daß man auch in der düstersten Zeit nie die Hoffnung aufgeben sollte. Man erlebt mit, wie Reyna eine andere Welt als die, die sie ihr Leben lang kannte, sieht und wie sie mit all dem klar kommen muss. Fremde werden zu Freunden, man muss und kann sich aufeinander verlassen und überwindet alle Gefahren. Man darf nur den Mut und die Hoffnung nie verlieren.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. Es ist für jeden etwas der Zombies, Cyborgs und/oder dystopische Welten mag. Die Entscheidungen der Charaktere sind nachvollziehbar und ab der zweiten Hälfte wird es richtig spannend.
Leider ... leider, leider, leider hat mir das Buch gar nicht gefallen. Warum "leider"? Weil ich finde, dass die Geschichte wirklich großes Potenzial hat. Dystopische Welt, Zombies (egal, wie klischeehaft auch immer die sind), Cyborgs, ... das klingt eigentlich schonmal wirklich vielversprechend. Ausführung leider mangelhaft. Ich bin einfach nicht in die Geschichte gekommen. Null. Ich habe nicht mit der Protagonistin gefühlt, was zum großen Teil glaube ich daran liegt, dass einfach nur gesagt wird "sie hat Angst" - aber nicht mehr. Ich konnte einfach nicht mitfühlen, im Prinzip war mir einfach total egal, was da passiert. Viele Dinge und Geschehnisse waren sehr vorhersehbar, viele "Lösungen" zu angeblichen "Problemen" werden einfach so präsentiert und mit einem halben Satz abgehandelt. Da KANN gar keine Spannung aufkommen. Beispiele:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Plot an sich - die reine Grundidee - wirklich sehr interessant ist. Und mit etwas - hm, Ausarbeitung? Spannung? Twists? Nachvollzieh- und mitfühlbaren Gefühlen? - hätte etwas wirklich großartiges draus werden können. So ist es leider nur - mäh.