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Den Tod geerbt: Carl Soprans zweiter Fall (Detektiv Carl Sopran 2)

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Euer Schweigen. Unser Tod. »Der wird sich melden, da kannst du Gift drauf nehmen. Und falls er nicht komplett aus seiner Haut geschlüpft ist, wird er wieder ein Spielchen inszenieren. Darauf warte ich.« An einem lauen Sommerabend wird in der Ravensburger Altstadt ein Luxuswagen gestohlen und führerlos auf eine Amokfahrt durch die belebte Marktstraße geschickt. Es ist das Auto von Michaela Schiller, wohlhabende Erbin eines italienischen Gastronomen. Eine danach kurzfristig geplante Auszeit im familieneigenen Resort in der Toskana wird sie nie antreten, auf dem Weg dorthin verschwindet sie spurlos. Im Auftrag ihrer Tochter macht sich Spezialermittler Carl Sopran auf den Weg nach Italien. Schnell wird klar, dass die Antworten in der Familiengeschichte zu finden sind. Doch innerhalb weniger Tage wird die toskanische Idylle zum Albtraum. Zu Hause treibt der rätselhafte Täter derweil sein grausames Spiel weiter. Sopran bleibt ihm auf der Spur und bewegt sich dabei in Abgründe, die die Dimension eines Familiendramas weit übersteigen. Carl Soprans zweiter Fall. Fesselnd. Aufwühlend. Tiefgründig. Wer seine Seele verkauft, gibt sein Leben aus der Hand und wird zur Marionette in einem Spiel, dessen Verlauf und Ende er nicht mehr selbst bestimmt. ... über dessen Verlauf und Ende andere bestimmen.

472 pages, Kindle Edition

Published June 20, 2022

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Helmut Jäger

17 books

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508 reviews2 followers
September 25, 2022
Ein Porsche rollt fahrerlos durch die Fußgängerzone und die Fahrerin kann das gar nicht verstehen, da er abgeschlossen war. Eines von mehreren mysteriösen Dingen, die Michaela nach ihrer Scheidung passieren. Zusammen mit ihrer Tochter Julia führt sie ein Restaurant und einen Catering Service, doch Mutter Michaela hat andere Pläne in Italien und fliegt auch dorthin, wo die Familie ein Haus hat. Auf dem Weg dorthin wird sie entführt. Julia ist in großer Sorge und engagiert den Journalisten und Detektiv Carl Sopran sich um die mysteriösen Zwischenfälle und die Entführung der Mutter auf Empfehlung. Sopran entscheidet sich dazu nach Italien zu reisen und lädt dazu seine gute Freundin Francesca zur Mitreise ein, da sie die Sprache spricht. In Italien machen sie sich auf die Suche nach Spuren und finden sie auch, aber nicht nur, dass, sondern auch eine Verbindung in die Vergangenheit der Familie. Doch was diese Spuren zu bedeuten, wird nicht ganz klar und so müssen sie die Verbindungen der Familienbande in Deutschland klären.
Den Tod geerbt von Helmut Jäger ist ein Krimi mit einem sehr interessanten Thema. Es geht in dieser Story um die Verwicklungen von Familien in die Handlungen des zweiten Weltkriegs und die Nazi Herrschaft in Italien. Diese Verwicklungen färben auch auf die Handlungen einer Familie in Deutschland ab. Die spezielle Thematik klingt ungewöhnlich, aber nicht ganz abwegig. Namensverwechslungen in den Wirren des Krieges sind nachvollziehbar. Die beiden „Ermittler“ Sopran und Francesca sind ein sehr sympathisches Team, das auch nicht vor ungewöhnlichen Handlungen zurückschreckt. Schön, dass in vielen Fällen Francesca, Sopran aus der Klemme hilft. Ein sympathisches Paar, das natürlich auch diesen Fall mit den Wirren dieses Falles fertig wird. Ich finde die Geschichte sehr systematisch aufgebaut und auch die handelnden Personen spielen ihre Rollen, wie der Exmann von Michaela, der zwar sehr unsympathisch daherkommt, aber am Ende für mich eine überraschende Figur abgibt. Es ist auch logisch das manche der Figuren sich langsam, aber sicher erst entwickeln. Interessant sind auch die beiden Spielorte, Toskana und Bodensee Region, an denen diese Story spielt, so bekommt man auch einen Eindruck über diese Regionen und natürlich auch über die Geschichte. Der Schreibstil dieses Krimis ist flüssig und es ist einfach dieser Story zu folgen und die Spannung steigt von Seite zu Seite bis zum Ende. Der Spannungsbogen entwickelt sich sehr logisch und doch sind immer wieder Überraschungen angesagt.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann es mit gute Gewissen weiterempfehlen.
Profile Image for Kate.
141 reviews
September 6, 2022
Es beginnt mit einer mysteriösen Amokfahrt und endet in einer tragischen Familiengeschichte.

Michaela Schiller, wohlhabende Erbin eines italienischen Gastronomen, wir in der Toskana entführt. Carl Sopran begibt sich auf Spurensuche nach Italien. Doch die Idylle wird bald zum Albtraum. Der Täter treibt sein böses Spiel unaufhörlich weiter.

Viele lose Enden gleich zu Beginn lassen doch ein wenig Verwirrung aufkommen. Auch wenn es lange dauert bis die Chaostruppe um Carl Sopran und Francesca auf die richtige Fährte kommt (auch wenn hier das Glück etwas nachgeholfen hat), werden alle losen Enden schlussendlich doch nachvollziehbar zusammengefügt.

Die beiden Hauptprotagonisten sind, wie oben schon erwähnt, ziemlich chaotisch und manövrieren sich gerne auch mal selbst in brenzlige Situationen. Beide sind aber dennoch sehr sympathisch und ich kann mir gut weitere Fälle mit beiden vorstellen.

Die sehr gut recherchierten geschichtlichen Hintergrundinformationen die in die Geschichte einfließen sind sehr interessant und gut eingebaut. Vor allem auch sehr lehrreich, denn davon war mir bisher nichts bekannt.

Alles in Allem ein kurzweiliges und unterhaltsames Buch.
Profile Image for kristinaliest.
697 reviews11 followers
August 7, 2022
Dies ist der zweite Fall von Carl Sopran. Für mich war es allerdings der erste Fall den ich gelesen habe. Man kann den zweiten Fall auf jedenfall unabhängig vom ersten Fall lesen.
Ich bin sehr gut und schnell in das Buch reingekommen.
Der Fall war sehr gut recherchiert und bis zum Ende bin ich absolut im Dunklen getappt was das Motiv und wer der Täter sein könnte.
Die historischen Hintergründe der Geschichte waren gut eingearbeitet und vor allem, dass es sich um richtige Ereignisse gehandelt hat, fand ich super und mag sowas in Büchern sehr gerne.
Die beiden Protagonisten Carl Sopran und Francesca waren ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Ermittlerpaar. Beide waren für mich sympathisch und total authentisch. Das Buch könnte ich mir auch sehr gut als Verfilmung vorstellen.
Das Setting in der Toskana hat mir auch sehr gut gefallen.
Fazit: Ein fesselnder Kriminalroman mit unvorhersehbaren Wendungen. Der Spannungsbogen war immer da.
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