Eigentlich hatten Tom und seine untoten Gefährten pünktlich ihre Geisterbahn auf dem nächsten Rummelplatz aufgebaut. Und eigentlich ging Tom davon aus, dass er in seinem Zirkuswagen aufwachen würde. Stattdessen versteht er mal wieder die Welt nicht mehr: Geistermädchen Mimi ist kein Gespenst, Wombie kein Zombie und Vlarad kein Vampir!? Dafür nennen Tom alle "Wiggins" und um ihn herum sieht alles verdächtig "viktorianisch" aus...
Mir hat diese 13. Folge sehr gut gefallen. Tom wacht in der Vergangenheit auf, seine Freunde sind hier alle "normal". Keine Geister, Vampire und Zombies. Dafür ist Vlarad Sherlock Holmes, und gemeinsam ermitteln die Freunde in einem Entführungsfall. Ich fand die Folge unterhaltsam, angenehm schräg und lustig.
Ich bin ehrlich: Die Folge leidet darunter, der Nachfolger der zwölften Folge zu sein. Im Vergleich ist das Abenteuer dieser Folge so... naja, simpel. Kein Kampf auf Leben und Tod, keine neuen Informationen über Toms Familie oder der Geschichte der Röschenbergs, nein, stattdessen ein Sherlock Holmes Abenteuer mit Vlarad als dem Detektiv. Das ist irgendwie ein bisschen enttäuschend, wenn man die Folgen so vergleicht. Aber die Folge hat natürlich auch ihre guten Momenten und schlecht ist sie wirklich nicht, mein liebster Moment ist eine brillante schauspielerische Darbietung Christoph Maria Herbsts, Wie gesagt, die Folge leidet einfach darunter, direkt hinter der sehr starken zwölften Folge platziert zu sein. So hat sie sich irgendwie wie die Fillerfolgen in z.B. Naruto angefühlt.