Vivre à Versailles sous Louis XV, ou comment se loger, se nourrir, se laver, se chauffer, s'éclairer, se blanchir etc.... La réalité derrière les ors du plus grand palais du monde. Un livre sans équivalent.
Versailles symbolise le faste et la puissance royale. Mais derrière l'or, les miroirs et le marbre, s'enchevêtrait un labyrinthe de 226 appartements où un bon millier de personnes devait trouver un lit, se nourrir, se laver et se chauffer. C'est cet univers où la promiscuité le dispute à la crasse et aux odeurs nauséabondes qu'explore William Ritchey Newton, spécialiste de la Cour de France. Il décrit la course aux logements, les aménagements de fortune pour les cuisines et les rares salles d'eau, la lutte quotidienne contre l'humidité, l'enfumage et les dangers d'incendie. Son livre fourmille d'anecdotes sur les embarras de ce gigantesque caravansérail, les plaintes ou les requêtes des courtisans, les travaux exécutés en urgence et l'inépuisable course au financement du tonneau des Danaïdes qu'était le château. En ressort une étonnante et vivante chronique de la vie quotidienne à Versailles, tenant plus du parcours d'obstacles que d'un séjour de rêve dans le palais du plus grand souverain d'Europe.
William Ritchey Newton a publié L'Espace du roi. La Cour de France au château de Versailles et La Petite Cour. Services et serviteurs à la Cour de Versailles au XVIIIe siècle.
Detaillierte Auskünfte über viele praktische Aspekte des unbequemen Lebens am Hof in Versailles: Heizung, Wäschewaschen, Badezimmer, Ernährung, Abwasser- und Fäkalienentsorgung ... An manchen Stellen fand ich die Beschreibungen etwas unklar und hätte mir ein oder zwei Sätze mehr gewünscht. Sonst keine Einwände. Angenehm kurz war es auch. Lustigerweise kommen ausgerechnet die drei Themen des Untertitels – Mätressen, Flöhe und Intrigen – kaum bis gar nicht vor: Mätressen werden erwähnt, aber es geht absolut nicht um ihre Mätressentätigkeit. Das Wort "intrigieren" kommt immerhin einmal vor. "Flöhe" nur im Titel. Verlage halt.
Hier wurde sehr detailliert und umfangreich recherchiert, was beachtenswert ist. Ich hatte allerdings andere Erwartungen. Von Intrigen etc. war nichts zu lesen. Eine ziemlich sachlich-nüchterne Bestandsaufnahme über die Lebensbedingungen am Hofe.
Un essai très intéressant sur les différentes problématiques que pouvaient rencontrer les habitants du château de Versailles durant la fin du XVIIème siècle et surtout durant le XVIIIème siècle. C'est un travail de recherche, très bien sourcé et très pointu. C'est un livre que je recommanderais surtout aux passionnés de Versailles, allant déjà une bonne connaissance de la période et n'ayant pas peur des ouvrages universitaires.
Der typische Versailles-Bewohner wacht morgens auf, ohne genau zu wissen, weshalb. Vielleicht sind es Zahnschmerzen. Vielleicht auch der berüchtigte Achselgeruch von Madame la Princesse, der Gemahlin des Oberhaupts des Hauses Condé, der unter der verzogenen Tür durchzieht.
Noch ermüdet wirft dieser Bewohner seinen Ofen an, das illegal angebrachte Ofenrohr zieht sich hinaus auf den Flur und die Wände entlang bis es irgendwann ein Fenster findet. An die Flure und ihre rußigen Wände will der Bewohner aber gar nicht denken, weil dort gerade irgendein Nachbar hörbar in eine Ecke pisst.
Denn es gibt größere Sorgen: Die Kerzen sind knapp, und eine ausreichende Menge kann sich nur durch Gefälligkeiten verdient werden. Zum Glück gibt es bald wieder irgendeine Festlichkeit, nach Ende derer man sich immerhin um ein paar Stummel streiten kann.
Das Mittagessen wurde heute schon dreimal aufgewärmt und mit etwas Glück hatte vorher ein hoher Adeliger diesen Hühnerknochen im Mund.
Vorher müssen aber noch 10 Beschwerdebriefe an verschiedenste Ämter und Büros für die internen Abläufe verfasst, und mindestens ein uneheliches Kind gezeugt werden. Ein weiterer Tag im Glanz des Sonnenkönigs.
Ein unterhaltsames Werk, das kein ausgewogenes Maß halten will, sondern nur da gräbt, wo es Schmutz und Gestank und Verruchtheit zu Hofe gab. Schnell gelesen, und besonders amüsant wenn man vor Kurzem eine Folge Bridgerton gesehen hat.
Das Leben im Schloss Versailles war keineswegs so märchenhaft und romantisch wie man es gerne glauben möchte. Der Historiker und Autor William Ritchey Newton hat in diesem Buch alles Wissenswerte über Versailles zusammengefasst. Hierbei liegt der Augenmerk auf das Wohnen, Essen, das Wasser, die Heizung, Beleuchtung, das Großreinemachen und die Wäsche. Man bekommt einen guten Einblick in das alltägliche Leben über die Sorgen und Probleme die das Leben in dem Schloss so mit sich brachten. Man kann sich heutzutage kaum vorstellen wie kompliziert und nervenaufreibend das war. Ohne Vitamin B lief da (fast) nichts. Der Autor hat seine Erkenntnisse gut recherchiert und bietet dem Leser ein Schloss fernab des Protokolls. Allenfalls mit dem Schreibstil des Autors hatte ich etwas zu kämpfen. Dieser war nicht so unterhaltsam wie erwartet. Wer sich für französische Geschichte im Allgemeinen und das Schloss Versailles im Speziellen interessiert, wird in diesem Buch alles Wissenswerte finden können. Mir hat das Buch viele interessante Fakten liefern können, die mich sehr beeindruckt haben.
Anfangs etwas langweilig was sich allerdings bald änderte. Sehr interessant und schockierend wie es sich damals lebte. Teilweise möchte man sich es gar nicht vorzustellen wagen. Die Frage stellt sich irgendwann wer wen teilweise schikaniert hat mit seinen endlosen Forderungen und Anweisungen. Der Hof war sehr akribisch und bürokratisch was mich doch äußerst überrascht hat wenn man die damalige Zeit bedenkt. Wer sich für die Materie nicht interessiert wird an diesem Buch wenig Gefallen finden.
Grandeur et décrépitude de la cour durant les règnes de Louis XV et Louis XVI. On est loin de la grandeur et des lumières de Versailles sous le Grand Roi Soleil... Intéressant.