In einem abgelegenen Cottage an der Steilküste Englands wollen drei Schwestern die Weihnachtsferien zusammen verbringen. Es ist das erste Mal seit jener tragischen Nacht vor zwanzig Jahren, dass sie in das einstige Ferienhaus der Familie zurückkehren. Damals stürzte ihre jüngste Schwester Rose mitten in der Nacht von einer Klippe - die Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt. In der Hoffnung, die Vergangenheit möge endlich ruhen, treffen die drei jungen Frauen im Cottage ein. Als ein Sturm aufzieht, der sie endgültig von der Außenwelt isoliert, drängen allzu lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche - und mit ihnen eine tödliche Gefahr ...
Elizabeth Kay started her career as an assistant at Penguin Random House. She is now a senior commissioning editor there and is simultaneously pursuing her passion for writing.
She won first prize - in a short story competition judged by Jacqueline Wilson - aged eight, and has been writing ever since. She lives in London and has a first-class degree in English literature.
Ich weiß nicht, was an diesem Buch „Thriller“ sein soll, aber vielleicht fallen die Elemente zwischen den Seiten heraus, wenn ich es ganz fest schüttele. Für mich ist das Ganze eher ein Familiendrama und konnte mich absolut nicht überzeugen. Die Geschichte wird aus der Sicht dreier Schwestern erzählt, die als Kinder ihre jüngste Schwester Rosa durch einen tragischen Unfall verloren haben und nun mehr oder weniger (un-)freiwillig auf der Suche nach der Wahrheit sind. Und während ich wechselnde POV‘s eigentlich gern mag, haben sie hier nur unnötig für Verwirrung und Langeweile gesorgt. Zudem fand ich keine der Schwestern besonders sympathisch, wodurch ich mich null auf ihre Gefühlsebenen begeben konnte. Die Handlung sowie die Auflösung waren in keinster Weise überraschend und für mich war „Dunkle Tiefen“ leider verschwendete Zeit. Der Klappentext verspricht mehr, als tatsächlich drin steckt.
"In einem abgelegenen Cottage an der Steilküste Englands wollen drei Schwestern die Weihnachtsferien zusammen verbringen. Es ist das erste Mal seit jener tragischen Nacht vor zwanzig Jahren, dass sie in das einstige Ferienhaus der Familie zurückkehren. Damals stürzte ihre jüngste Schwester Rose mitten in der Nacht von einer Klippe - die Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt. In der Hoffnung, die Vergangenheit möge endlich ruhen, treffen die drei jungen Frauen im Cottage ein. Als ein Sturm aufzieht, der sie endgültig von der Außenwelt isoliert, drängen allzu lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche - und mit ihnen eine tödliche Gefahr ..."
Die Geschichte wird aus verschieden Perspektiven, hauptsächlich aus der Sicht der Schwestern, erzählt. Es wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit (20 Jahre vorher). Die erste Hälfte fand ich klasse, da sich die Spannung langsam aufbaut und man unbedingt wissen will wie es zum Tod der Schwester Rose gekommen ist und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass sich die Schwestern nach ein langer Zeit wiedersehen, obwohl sie sich die ganze Zeit aus dem Weg gegangen sind. Atmosphärisch fand ich es ganz gut, nichts dolles, aber man konnte sich da in die Geschichte reinfühlen. Die zweite Hälfte des Buches war eher ernüchternd. Ich hatte auch eine Vermutung, die sich bewahrheitet hat, aber ich fand, dass die Autorin irgendwie den roten Faden verloren hatte. Irgendwie war es wirr. Nichts Halbes und Ganzes. Die Auflösung war nicht sehr überzeugend und irgendwie dahin geklatscht. Die Charaktere sind dafür aber gut gelungen und man lernt die guten sowie die dunkeln Seiten der Protagonisten kennen. Es ist eher ein Familiendrama als ein Thriller, denn mir hat die überraschende Wendung gefehlt und am Ende auch die Spannung gefehlt. Teilweise dachte ich mir wann kommt endlich die Auflösung, langsam ist es doch mal gut dieses Wirrwarr. Insgesamt eine solide Geschichte mit starken Figuren, woraus man mehr hätte machen können.
Mich hat die Story leider nicht so sehr gepackt komischer Schreibstil, kann auch an der Übersetzung liegen, aber es war manchmal nicht so flüssig zulesen und fühlte sich zäh an, da es um gefühlt 6 Personen in diesem Buch geht.
Dass der Roman kurz vor Weihnachten in einem abgelegenen Cottage an der Steilküste Englands spielt, erfährt man nur von der Synopsis auf der Rückseite des Buches. Der Roman selbst gibt keinerlei Hinweise auf den Ort oder die Umgebung, außer, dass es eine Stadt, ein Dorf, sowie Strand, Meer und Felsküste gibt. Es werden keine Ortsnamen oder Bezeichnungen erwähnt, das Cottage könnte daher überall auf der Welt an einer Steilküste stehen. Dies wirkt auf mich befremdlich steril und entwurzelt wie ein kahler Raum ohne Einrichtung und Dekoration. Das Cottage und seine nächste Umgebung ist der einzige Schauplatz im Roman.
Ich hatte mir noch überlegt, das Buch nicht jetzt im März zu lesen, da es in der Weihnachtszeit spielt. Aber auch darüber hätte ich mir keine Gedanken machen müssen. Dass es kurz vor Weihnachten ist, erfährt man nur durch die Kapitelüberschriften, die immer den jeweiligen Tag angeben, in dem das Kapitel spielt. Ich mag keine Romane, deren Handlungsort losgelöst ist von seiner Zeit und seiner Umgebung, das ist wie bei einer modernen Interpretation eines alten Theaterstücks mit nur spärlicher Bühnendekoration, es fühlt sich für mich nackt, kalt und verloren an.
Aber vielleicht ist dieses Gefühl von der Autorin ja so gewollt, denn die drei Schwestern sind so sehr mit sich selbst und ihrem unverarbeiteten Kummer beschäftigt, dass alles andere nicht zu interessieren scheint. Fast 20 Jahre ist es her, als sie noch Kinder waren, dass ihre jüngste Schwester unter unklaren Umständen während eines Aufenthaltes im Cottage gestorben ist. Seither war keine von ihnen mehr im Cottage, seit 10 Jahren sind sich die Schwestern aus dem Weg gegangen. Jede Schwester hat versucht, allein mit dem Verlust und ihren Dämonen, Schuldgefühlen, Geheimnissen, Zweifeln und Misstrauen, ihr Leben zu meistern. Durch eine Einladung sind sie nun erstmals wieder im Cottage zusammengekommen und Erinnerungen drängen sich an die Oberfläche, die mühsam zusammengehaltenen Gräben und Risse brechen auf.
Keine der Schwestern ist besonders sympathisch. Jede von Ihnen wird von Erinnerungen an den unklaren Tod der Schwester gequält und verfolgt. Eine der Schwestern möchte die Gelegenheit der Zusammenkunft im Cottage nutzen, um endlich herauszufinden, was damals wirklich geschah. Die anderen beiden Schwestern wollen am liebsten gleich nach der Ankunft im Cottage sofort wieder abreisen.
Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit aus den jeweils verschiedenen Blickwinkeln der Schwestern erzählt. Stück für Stück erfährt man, was in jenem letzten Sommer kurz vor dem Tod der jüngsten Schwester geschah, aber immer wieder fehlt ein Puzzleteil und das Bild bleibt unvollständig, nur in der Gegenwart kann es zusammengesetzt werden.
Die Autorin zeigt psychologisch schlüssig auf wie ein Gespinst von Geschwisterrivalität, Ehrgeiz, gespielten Streichen, Lügen, Ängstlichkeit, Wünschen nach Zugehörigkeit und Anerkennung und Unaufmerksamkeit der Mutter in jenem Sommer letztendlich zur Katastrophe führt, und wie sich diese im weiteren Leben der Schwestern und der Mutter auswirkt.
Das Ganze ist flüssig und fesselnd erzählt und man ist als Leserin gespannt darauf zu erfahren, was in jenem Sommer geschah und was dies für die Gegenwart bedeutet. Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt. Das, und der seltsam im luftleeren Raum schwebende Handlungsort lässt mich daher nur 3 Sterne vergeben.
Nach ein paar Enttäuschungen wurde es wirklich mal wieder Zeit für einen richtig guten Thriller. Da hat mein Schatz dieses Werk der Autorin Elisabeth Kay gefunden und der Klappentext sowie das Cover zieht einfach magisch an. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Roman?
An der Küste Englands treffen sich nach Jahren drei Schwestern wieder. Sie wollen eine Zeit in dem Cottage verbringen, in dem sie aufwuchsen. 20 Jahre zuvor hat sich eine Tragödie ereignet, als ihre jüngste Schwester Rose mitten in der Nacht von der Klippe stürzte. Niemand weiß genau, was damals wirklich passiert ist. Richtig beängstigend wird es, als ihnen bewusst wird, dass von keiner der Schwestern die Einladung kam, Weihnachten zusammen zu verbringen. Kommen nun die gut gehüteten Geheimnisse ans Licht? Was geschah damals wirklich?
Mein Eindruck vom Buch: Der Leser begleitet abwechselnd die drei Schwestern und ihre Gefühlswelt, was einen sofort an die Geschichte fesselt. Ebenso wird die Nachbarin Marianne beleuchtet. Die Charaktere sind herrlich authentisch gestaltet, mit ganz eigenen Schwächen und Stärken und wie so oft im Leben: Unterschiedlicher können Geschwister kaum sein. Ich fand es sehr interessant, mit welch inneren Dämonen jede einzelne von ihnen zu kämpfen hat und durch Andeutungen wurde der Spannungsbogen extrem hoch gehalten. Auch das Setting fand ich super, denn ich liebe einfach Großbritannien. In diesem Werk wird sehr deutlich, wie zerrüttet und kaputt eine Familie werden kann. Ich mag den Schreibstil, mit dem der Thriller geschrieben wurde und konnte ihn kaum noch aus der Hand legen.
Fazit: Ich war auf der Suche nach einem richtig guten Thriller und das ist mit „Dunkle Tiefen“ geglückt. Für mich war diese Story ein absoluter Pageturner und definitiv nicht das letzte Buch, das ich von dieser Schriftstellerin gelesen habe.
Hochspannung und unglaublich atmosphärisch – Ein Thriller der mich überzeugt
Auch wenn der Thriller „Dunkle Tiefen“ der Autorin Elizabeth Kay um die Weihnachtszeit herum spielt, kann man ihn gut mitten im Sommer lesen. Eine schaurig, eisige Stimmung kommt dennoch auf. Besonders gut gefiel mir dabei, dass die Geschichte mich ab der ersten Seite fesseln konnte. Der Thriller war für mich dadurch auf jeden Fall ein echter Pageturner. Ich persönlich mochte es sehr wie die Erzählung zwischen Gegenwart und der Kindheit der drei Schwestern hin und her springt. Nach und nach tauchen immer mehr Fragen und Geheimnisse auf, wobei die Handlung keineswegs konstruiert wirkte. Obwohl ehrlich gesagt keine der Hauptprotagonistinnen sonderlich sympathisch war, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Gerade die sehr besonderen Charaktereigenschaften und das toxische Familiengefüge, machten das Buch zu einer höchst spannenden Lektüre. Und gerade in diesem Genre ist es wie ich finde, auch nicht unbedingt nötig, alle Charaktere zu mögen. Dazu kommt noch das absolut geniale Setting, an der Steilküste Englands, welches subtil aber wirksam zur allgemein gruseligen Stimmung beitrug. Darüber hinaus sorgt der überaus angenehme Schreibstil dafür, dass die Seiten nur so dahin flogen. Die Autorin schafft es auch dadurch wirklich meisterhaft ihre Leser:innen zu faszinieren. Einzig die Auflösung bzw. das Ende war für meinen Geschmack etwas zu einfach gehalten. Ein etwas ausgefeilterer Schluss hätte das Ganze noch perfekter gemacht. Trotzdem vergebe ich für das Gesamtkunstwerk 4 ½ Sterne, welche ich auf 5 aufrunde, da für mich der Unterhaltungsfaktor unheimlich hoch war. Für alle Thrillerfans gibt es deshalb auch eine absolute Leseempfehlung!
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen und zusätzlich parallel das zugehörige Hörbuch hören!
3 Schwesern treffen sich wieder im Cottage an der Steilküste, wo sie ihre jüngste Schwester Rosa verloren haben, deren Tod bis heute nicht aufgeklärt ist. Und dann kommt ein Sturm auf, der sie von der Außenwelt abschließt und dazu zwingt, miteinander zu reden. Dadurch kommen einige Geheimnisse zutage, die alle ewig versteckt gehalten haben! Ein wirklich gut gelungener Thriller, der seine Spannung langsam aufbaut und damit kalte Schauer über den Rücken laufen lässt!Meine absolute Empfehlung für alle Thrillerfans!
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen und zusätzlich parallel das zugehörige Hörbuch hören!
3 Schwesern treffen sich wieder im Cottage an der Steilküste, wo sie ihre jüngste Schwester Rosa verloren haben, deren Tod bis heute nicht aufgeklärt ist. Und dann kommt ein Sturm auf, der sie von der Außenwelt abschließt und dazu zwingt, miteinander zu reden. Dadurch kommen einige Geheimnisse zutage, die alle ewig versteckt gehalten haben! Ein wirklich gut gelungener Thriller, der seine Spannung langsam aufbaut und damit kalte Schauer über den Rücken laufen lässt!Meine absolute Empfehlung für alle Thrillerfans!
Ein durchaus guter Thriller über die Schwestern Jess, Lydia und Ella, die nach zehn Jahren Funkstille mit Einladungen über Weihnachten ins Familiencottage gelockt werden, wo ihre vierte Schwester als Kind verstarb. Schnell stellt sich heraus, dass keine von ihnen die anderen eingeladen hat und auch sonst scheint sie die Vergangenheit langsam einzuholen als merkwürdige Dinge vor sich gehen. Der Schreibstil schildert aus der Erzählerperspektive und das sehr einfach, weshalb man schnell in einen guten Lesefluss kommt. Und auch der Plot hat einiges zu bieten; abwechselnd wird aus der Vergangenheit, über den Sommer, in dem die vierte Schwester starb, und der Gegenwart erzählt, wodurch man Stück für Stück mehr über ihren Tod erfährt und sehr gern miträtselt, was wohl wirklich dahinter steckt. Dazu gibt es eine ordentliche kleine Portion Familiendrama, denn auch die Charaktere sind relativ gut ausgearbeitet und vervollständigen das Schauspiel perfekt. Alles in allem ist die Geschichte zwar trotzdem eher ruhig und minimalistisch, aber sie hat einfach etwas fesselndes an sich und man kommt nicht so leicht auf die Auflösung. Insgesamt also ein sehr unterhaltsames Buch für alle, die mal etwas unaufgeregteres, aber trotzdem ziemlich spannendes wollen.
3,5 ⭐ Prvi deo knjige spor i za moj pojam dobrog trilera- poprilicno dosadan.😒😇🙃 Bila sam dva puta na ivici da je ostavim i predjem na neku drugu knjigu. Svatam ja sve -da treba da se upoznamo sa likovima,ali...😒😇😁🥱😴😴 Srecom istrajala sam da je dovrsim i .....druga polovina BUM💥💥💥... Radnja ide kao luda,stranice se same okrecu. Zaista sam uzivala citajuci je. Svi su krivi,a samo jedan je pravi krivac. Fenomenalan kraj.
Es war spannend, und tragisch. Noch einmal lesen geht aber nicht. Autorin hätte noch mehr daraus machen können, aber eigentlich ist es gut so wie es ist, da es nun eine sehr tragische Geschichte ist, die leider wegen vielen Lügen viel zu spät an das Licht kommen. Aber im klapptext wird mehr versprochen, als es eigentlich ist
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Zwischendurch hat es sich in die Länge gezogen, aber man war trotzdem gefesselt, weil man endlich die Wahrheit herausfinden wollte. Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft mich mehrmals zu schockieren und zu überrumpeln!