Ausgezeichnet mit dem Preis »Berg.Welten« 2009. Bergsteiger und Skifahrer, Touristen und Einheimische, Tunnelbauer und Aussteiger – Berge sind Lebens- und Sehnsuchtsräume zugleich. Majestätisch, mächtig, ewig, aber auch archaisch und gefährlich ziehen sie uns in ihren Bann. Die Journalistin Melanie Mühl ist dieser Faszination nachgegangen und hat Menschen besucht, die in den Bergen leben, die sich ihnen unterordnen, auf und in ihnen arbeiten oder sie als Ort ihres Glücks gewählt haben. Ihre von Kritik und Lesern gefeierten Reportagen sind geprägt von einer einfühlsamen Neugier, von einer genauen Beobachtung und einem ungemein eindringlichen Stil.
Das Buch erzählt von verschiedenen Menschen in den Bergen. Seien es Berghirten und Berghirtinnen, Bergbewohnende, Glaziologen, Tunnelbauende, Wanderer und Wanderinnen und Rallyefahrende oder Mineure. Es sind unabhängige Kapitel, die je eine Perspektive erzählen, aber nicht miteinander zusammenhängen, ausser, dass sie mit den Bergen zu tun haben.
Ein angenehmes Buch zum lesen. Manchmal sehr wertende Sätze, aber alles in Allem ein schöner Einblick in die verschiedenen „Bergwelten“ von verschiedenen Menschen.