Privatermittlerin Lucy hat sich auf übernatürliche Fälle spezialisiert. Und von denen gibt es so einige in Berlin, wo Geister in den Plattenbauten spuken und Kobolde den Kiez unsicher machen. Den Auftrag vom Pergamon-Museum, mythische Artefakte zu überprüfen, hält sie für eine leichte Sache. Als sie ausgerechnet die zwei gefährlichsten als Fälschungen identifiziert, wird Lucy auf einmal verdächtigt, die echten gestohlen zu haben. Gejagt von der Polizei heftet sie sich an die Fersen der Diebe, um ihre Unschuld zu beweisen. Doch dann werden die geraubten Artefakte auch noch bei einer Serie dreister Banküberfälle eingesetzt, und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur Lucys Glaubwürdigkeit ...
Spannend bis zur letzten Seite Ein wirklich spannender Fall wartete auf Lucy. Leider hat mir hier der Humor gefehlt, der mir im ersten Band so richtig Spaß gemacht hat. Trotzdem ist es wirklich spannend und es wird absolut brenzlig für unsere Privatermittlerin. Allerdings zieht es sich zwischenzeitlich immer mal wieder und die Selbstzweifel von Luca waren auch sehr anstrengend. Das Geheimnis um Acki wird auch immer dichter, doch irgendwie seh ich da noch nicht ganz durch und wir kommen auch zu keinem Ergebnis. Immerhin gibt es mal wieder ein Happy End, wenn auch eins, dass auf mehr Bücher hoffen lässt. Ich bin guter Dinge, dass die Autorin den Humor wieder in die Bücher einbaut, sicher bin ich mir natürlich nicht. Urban Fantasy fasziniert mich so unheimlich und diese Reihe hier ist für mich unglaublich besonders, weil sie nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch zum Nachdenken anregt. „Wir sind alle gleich“ ist die tolle Message, egal wer oder was man ist.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Da ist er, der 2. Teil der „Berlin-Monster“-Reihe und ich habe es endlich geschafft, Britta Steffenhagen zu lauschen. Sie passt hervorragend zu Story und Figuren. Vor allem Lucy bekommt dadurch noch eine Facette mehr, denn Steffenhagen lässt mich Zweifel, Freude, Trauer und alle anderen möglichen Emotionen hören. Jetzt aber zurück zur Handlung. Ja, man kann den zweiten Band auch ohne Kenntnisse des ersten lesen, denn es wurde zu Beginn das gesamte Setting noch einmal erklärt und in die Handlung eingewoben. Aber es gibt erst ein rundes Bild, wenn man beide Teile kennt. Auch versteht man die Beziehungen zwischen den Figuren besser. Auch wenn es dieses Mal „nur“ um Diebstahl und nicht um Mord geht, hat Rabe eine spannende Story geschaffen. Dabei beginnt alles ganz easy-go-lucky und nimmt dann ganz subtil sukzessive Fahrt auf. Dies bemerkte ich erst, wenn ich das Hörbuch pausieren wollte. Da war dann der „noch ein Track“-Effekt angesagt. Der ein oder andere Twist oder Cliffhanger war wohlplatziert und heizte so meine Überlegungen und das Tempo der Handlung an. Nach und nach fielen die Puzzleteile an ihren Platz und ich konnte erst kurz vor der Auflösung das Gesamtbild erahnen. Ich verrate es euch schon mal, es gibt ein Thema in diesem Teil, das im nächsten Band weiterverfolgt wird. Das ist klar und darauf freue ich mich. Es war ein bisschen wie „Freunde Besuchen“. Alte Bekannte wiedertreffen und neue kennenlernen. Lucy und Konsorten sind absolut lebendig und besitzen ihre Ecken und Kanten. Das lässt das Ganze auch realistisch rüberkommen. Sie könnten echt so nebenan wohnen. Die Autorin schreibt locker-flockig und mischt die beschreibenden Passagen geschickt mit den Handlungspassagen. So schritt die Story immer fort und es kamen keinen Längen auf. Auch wenn der zweite Teil etwas anders ist, als der erste, hat er mir super gefallen und es gibt 5 Monster-Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Privatermittlerin Lucy hat sich auf übernatürliche Fälle spezialisiert. Und von denen gibt es so einige in Berlin, wo Geister in den Plattenbauten spuken und Kobolde den Kiez unsicher machen. Den Auftrag vom Pergamon-Museum, mythische Artefakte zu überprüfen, hält sie für eine leichte Sache. Als sie ausgerechnet die zwei gefährlichsten als Fälschungen identifiziert, wird Lucy auf einmal verdächtigt, die echten gestohlen zu haben. Gejagt von der Polizei heftet sie sich an die Fersen der Diebe, um ihre Unschuld zu beweisen. Doch dann werden die geraubten Artefakte auch noch bei einer Serie dreister Banküberfälle eingesetzt, und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur Lucys Glaubwürdigkeit...
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 2. Teil der Berlin Monster Reihe. Den 1. Teil der Reihe hatte ich gelesen, bei Teil 2 habe ich dieses Mal das Hörbuch versucht und wurde nicht enttäuscht. Das Hörbuch ist insgesamt 12 Stunden und 59 Minuten lang und wird von Britta Steffenhagen vorgelesen. Die Sprecherin hat mir richtig gut gefallen, sie liest die Geschichte toll vor und betont die unterschiedlichen Charaktere richtig toll. Man hat wirklich das Gefühl, dass man verschiedene Personen hat.
Auch, wenn die Fälle von Lucy immer abgeschlossen sind, würde ich empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, alleine schon wegen der Charakterentwicklungen.
Die Autorin entführt ihre Leser wieder in ihr alternatives Berlin voller magischer Wesen. Lucy Wayne nutzt auch für ihren neusten Fall wieder ihre besondere Begabung, Omega-Strahlung zu spüren. Jedes Artefakt und jedes paranormale Wesen strahlt Omega aus und so erkennt Lucy diese.
Lucy ist nicht sie strahlende Heldin, sie ist chronisch pleite und auch nicht immer gut gelaunt. Die Autorin geht dieses Mal auch nicht gerade zimperlich mit ihr um. Der Auftrag des Pergamon-Museum entwickelt sich in einer völlig andere Richtung als Lucy ahnt und plötzlich gerät sie selbst unter Verdacht.
Die Handlung ist teilweise recht düster, es gibt auch viel Humor und Zwischenmenschliches. Ich mochte den 2. Teil wieder sehr und kann die Reihe jedem Urban Fantasy Leser empfehlen. Das Ende deutet darauf hin, dass es noch einen 3. Teil geben wird. Ich hoffe, wir müssen nicht mehr so lange warten.
Nachdem ich die eine Rezension gelesen habe, gibt es 5 Sterne.
Eigentlich war ich bei 4, weil der Museumsbetrieb mich mehr an einen US Film erinnerte als an die Museen, die ich näher kenne. Aber gut, das kann auch an der alternativen Realität liegen.
Was ich mag: Berlin. Die unterschiedlichen Figuren mit ihren melting pot Geschichten.
Wir alle haben unsere Geheimnisse. Meine sind mir peinlich. Doch seine machen mir Angst. Seite 129
Lucy ist Privatermittlerin und hat sich auf übernatürliche Fälle spezialisiert. Von denen gibt es in Berlin genug, denn vor einigen Jahren ist jeder Spuk und jede Legende Wirklichkeit geworden. Nach den letzten Monaten klingt mythische Artefakte zu überprüfen nach leicht verdientem Geld. Leider werden gerade die zwei gefährlichsten als Fälschungen enttarnt und plötzlich steht Lucy im Fadenkreuz ihrer ehemaligen Kollegen. Lucy macht sich auf die Jagd nach den Dieben, um ihre Unschuld zu beweisen, doch dabei steht bald viel mehr auf dem Spiel, als ihr guter Ruf …
Deshalb schreibe ich Kriminalromane. Wenn ich dem Bösen eine Geschichte gebe, hat es keine Macht mehr über mich. Seite 166
Weil ich Band I schon so sehr mochte, habe ich das Erscheinen des zweiten für einen Reread genutzt. Nötig wäre das tatsächlich nicht gewesen, denn zu Beginn wird die Handlung des letzten Bandes noch einmal gut zusammengefasst, was ich sehr nett fand
Lucy ist noch immer abgebrannt und kratzbürstig, ein bisschen verloren und irgendwie auf der Suche nach jemandem, der sie einfach liebt und ihr Geborgenheit gibt. Der zweite Band verspricht sehr sehr viel und hat mich direkt abgeholt. Stimmung, Figuren, Handlung – alles passt und macht so viel Lust auf dieses Buch!
Er war das Rätsel, das ich nicht zu lösen vermochte. Und manchmal, wenn ich zu viel getrunken hatte, kam es mir fast so vor, als seien all meine Ermittlungen nur ein Weg, um die Lösung zu seinem Rätsel zu finden. Seite 222
Aki bzw. seine Geschichte bekommt ihr einen größeren Anteil, was ich richtig gut fand, denn er ist ein spannender Charakter! Mit Cosmina kommt viel frischer Wind in die Geschichte, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Die Figuren der Autorin wirken immer sehr nahbar, sie haben jede Menge Ecken und Kanten, aber vor allem das Herz am richtigen Fleck. Auch die Handlung fügt sich perfekt zusammen, es bleibt spannend, gibt immer wieder neue Hinweise und wird einfach nicht langweilig. Dieses Buch aus der Hand zu legen fiel mir sehr sehr schwer!
Ich mag den Schreibstill so sehr. Er hat eine gewisse Melodie, immer wieder kleine, fast poetische Teile, dann wieder raue Realität. Die Stadt wird so so gut beschrieben, ich liebe es einfach und kann mich so reinfühlen. Es fühlt sich echt an, allein schon wenn die verschiedenen Figuren in verschiedenen Dialekten reden, das macht das Buch so besonders. Auch die Vielfältigkeit mag ich total gerne und immer wieder Kritik an Umständen, aber unterschwellig und durch Aktion, nicht durch Predigten. Das Buch ist einfach SO gut ♥
Sie mag ihren Job trotzdem, sagt sie. Für sie ist er wie ein schillerndes Kostüm, das sie allmorgendlich in der Garderobe zurücklassen kann. Doch Kostüme kann man in die Reinigung geben. Gefühle nicht. Seite 15
Dieses Buch ist ein perfekter Nachfolger und ich würde mir noch 5 weitere aus dieser Reihe wünschen! Die Figuren gehen mir ans Herz und die Geschichte schafft es mich komplett aus meinem Alltag heraus zu reißen. Es ist bunt und ernst, rüttelt wach und macht nachdenklich. Es ist sauber und respektvoll und für mich wirklich ein sehr besonderes Buch, was man nicht so oft findet :)
Ich kann dieses Buch bzw. Band 1 wirklich nur jedem Leser ans Herz legen und ich wünsche mir viel viel mehr Aufmerksamkeit für Lucy und Aki und all die anderen! Ich hoffe, es gibt bald einen nächsten Band!
"Glaubst du etwa Geld macht glücklich?" "Sein Fehlen macht jedenfalls unglücklich." Seite 126
Es ist nicht so, dass Kim Rabe nicht schreiben könnte, aber es krankt auch ihr an einer typisch deutschen literarischen Unfähigkeit, die sie mit modernistischen und gehypten Themen auszumerzen versucht. Selbstverständlich ist mir der Fehlgriff selbst anzulasten, und trotzdem versuche ich stets, deutschsprachige Autorinnen und Autoren nicht komplett und für alle Zeiten links liegen zu lassen (obwohl ich es nach Jahrzehnten besser wissen müsste). Für alle Hippster sicher interessant, aber über den selbstgestecken und engen Radius hinaus nicht im geringsten relevant.
Ich liebe das Cover, das nur mal so vorweg (aber das ist auch verwunderlich, da ich das Cover des ersten Bandes schon sehr mochte).
Die Autorin schafft es, in unser geliebtes (manchmal auch verhasstes) Berlin eine Fantasywelt zu integrieren, die uns als Lesende den grauen Alltag vergessen lässt. Ich mag es sehr, wenn Bücher in dem Land spielen, in dem ich aufgewachsen bin und wo ich mich dann an einigen Stellen die Orte sehr gut vorstellen kann, da ich dort selbst schon war. Das Berlin um die Privatdedektivin Lucy ist ein einzigartiges und magisches und manchmal zweifle ich daran, ob das Berlin, welches die Autorin hier beschreibt nicht auch der Wahrheit entspricht.
Die Hauptperson Lucy hat mir schon im ersten Teil gefallen und ihr Humor und ihr Zynismus hat sich nicht verändert, so dass es sich wie ein „nach Hause kommen“ angefühlt hat. Aki ist mal mein Schwarm und Cosima ist einfach ein Schatz. Von so einer tollen WG träumt doch jeder Mensch irgendwie…Die anderen Nebencharaktere haben genauso viel Seele, wie die Hauptpersonen. Dieser Band war jedoch von Lucys Gefühlen ausgehend etwas düsterer als der erste, was aber nicht verwunderlich war, angesichts ihrer Gedanken um ihre Situation und sich selbst. Das Geheimnis um Aki lässt auf einen weiteren Teil hoffen und ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht täuscht.
Da fällt mir noch ein weiterer Aspekt ein, den ich sehr mochte: in den Romanen kommen nicht die typischen Wesen vor, über die wir Lesende schon sehr viel gelesen haben. Die Wesen hier sind anders, sie stammen aus Mythen, Sagen und Märchen, wie zum Beispiel die Regentrude oder Til Eulenspiegel, der hier auch eine größere Rolle spielt. Dazu kommt, dass einige Stifs (die Wesen) im Berliner Dialekt sprechen, was sie für mich sehr herzlich gemacht hat, ich mochte sie sofort lieber und habe mir die Aussprache dann belustigt im Kopf vorgestellt.
Die Geschichte lebt von verschiedenen Handlungssträngen, die alle ineinander verworren sind und am Anfang kurz ein wenig überfordern können. Aber genau das ist ja der Sinn eines Kriminalromans; wenn ich von Anfang an erahnen könnte, wer der Böse ist, wäre das Buch direkt vorbei. Dieser Fall war in keinem einizigen Moment langweilig und ich habe mit allen, die daran beteiligt waren mitgefiebert.
Fazit:
Ich habe das Buch zweimal gelesen, einmal im letzten Jahr und jetzt 2024 noch einmal, da ich leider im Rausch meines Lebens meine Rezension nicht geschrieben habe. Ich bin beide Male durch das Buch geflogen und würde es jedes Mal wieder lesen (ja, obwohl ich schon wei�� was passiert). Diese Wesen in Berlin bringen mich der ganzen Geschichte näher und es hat unglaublichen Spaß gemacht, Lucy in ihrem zweiten großen Fall begleiten zu dürfen. ich würde es jedes Mal wieder tun! Die Hauptperson Lucy hat mir schon im ersten Teil gefallen und ihr Humor und ihr Zynismus hat sich nicht verändert, so dass es sich wie ein „nach Hause kommen“ angefühlt hat. Aki ist mal mein Schwarm und Cosima ist einfach ein Schatz. Von so einer tollen WG träumt doch jeder Mensch irgendwie…Die anderen Nebencharaktere haben genauso viel Seele, wie die Hauptpersonen. Dieser Band war jedoch von Lucys Gefühlen ausgehend etwas düsterer als der erste, was aber nicht verwunderlich war, angesichts ihrer Gedanken um ihre Situation und sich selbst. Das Geheimnis um Aki lässt auf einen weiteren Teil hoffen und ich hoffe, dass mich mein Gefühl nicht täuscht.
Da fällt mir noch ein weiterer Aspekt ein, den ich sehr mochte: in den Romanen kommen nicht die typischen Wesen vor, über die wir Lesende schon sehr viel gelesen haben. Die Wesen hier sind anders, sie stammen aus Mythen, Sagen und Märchen, wie zum Beispiel die Regentrude oder Til Eulenspiegel, der hier auch eine größere Rolle spielt. Dazu kommt, dass einige Stifs (die Wesen) im Berliner Dialekt sprechen, was sie für mich sehr herzlich gemacht hat, ich mochte sie sofort lieber und habe mir die Aussprache dann belustigt im Kopf vorgestellt.
Die Geschichte lebt von verschiedenen Handlungssträngen, die alle ineinander verworren sind und am Anfang kurz ein wenig überfordern können. Aber genau das ist ja der Sinn eines Kriminalromans; wenn ich von Anfang an erahnen könnte, wer der Böse ist, wäre das Buch direkt vorbei. Dieser Fall war in keinem einizigen Moment langweilig und ich habe mit allen, die daran beteiligt waren mitgefiebert.
Fazit:
Ich habe das Buch zweimal gelesen, einmal im letzten Jahr und jetzt 2024 noch einmal, da ich leider im Rausch meines Lebens meine Rezension nicht geschrieben habe. Ich bin beide Male durch das Buch geflogen und würde es jedes Mal wieder lesen (ja, obwohl ich schon weiß was passiert). Diese Wesen in Berlin bringen mich der ganzen Geschichte näher und es hat unglaublichen Spaß gemacht, Lucy in ihrem zweiten großen Fall begleiten zu dürfen. Ich würde es jedes Mal wieder tun!
Ich durfte Berlin Monster über die Lesejury lesen.
Ich hatte Vorkenntnisse von Band 1. dieses Jahr ist aber auch gefühlt schon länger her, so dass ich mich zwar noch an die grobe Handlung, aber nicht mehr an Details erinnere. Angeblich ist Band 2 unabhängig zu lesen. Ich bin der Meinung, dass man evt. mit Band 2 starten könnte, die Reihe jedoch bei Gefallen Suchtpotential hat und man dann einfach alles lesen 'muss'.
In diesem Buch wird ein ganz eigener Fall (ähnlich wie bei einem Krimi) behandelt. Es gibt jedoch auch eine 'Nebenhandlung' die sich über alle (noch kommenden) Bücher erstreckt. Diese Nebenhandlung ist bisher noch nicht so wichtig und spürbar, ich wage die Prognose, dass sie vielleicht im dritten und letzten? Buch besonders gewichtet wird. Dieses Buch endet diesbezüglich jedoch doch mit einem kleinen Cliffhanger. Bestimmt wird es im nächsten Buch nochmal eine Zusammenfassung geben. Auch in diesem Buch wurde mein Wissen aufgefrischt, hierbei eine eine 'Holzhammer-Zusammenfassung', also man konnte nicht genau sagen, wo die Zusammenfassung anfing und endete. Ich mag es so wie es gelöst wurde eher, als wenn versucht wird, in 1-2 Sätzen das vorherige Buch zusammenzufassen und dann die nächste Geschichte übergeht (oder noch schlimmer, die Zusammenfassung ganz fehlt).
Kim Rabe hat definitiv einen ganz besonderen Schreibstil, den man fast nur lieben kann. Wenn nicht, sind die Bücher wohl nicht euer Lesegeschmack. Ein paar Punkte, die Leser überfordern könnten, sind schon der Plot mit vielen Twists und auch einigen Details. Ich hatte besonders in diesem Buch kaum Probleme mit dem Lesen und Verstehen. Natürlich könnte man das Buch locker noch 1-2 mal lesen, falls man mit dem Wissen die Handlung nochmal besser verstehen will.
Band 1 war ein Debüt und bereits als dieses sehr gut. Band 2 ist meiner Meinung nach noch ein bisschen besser.
Kim Rabe hat eine 'eigene' Fantasy-Welt und Realität aufgebaut, hierbei beruht sie sich aber auch auf tausende existierende Märchen, die ca. 1950 in Berlin wahr wurden. (wie es im übrigen Deutschland jetzt aussieht, wird nicht thematisiert - man ist wirklich die ganze Zeit über in Berlin).
Die Bücher beinhalten wichtige Themen, starke Charaktere und viele Plottwists.
Lucy z.b. ist eine People of Colour. Es ist wirklich grossartig gelöst, dass dieses und andere Themen als selbstverständlich und nicht mit zu viel Wert und falscher Klischees betrachten werden. Dass Lucy zudem sexuell momentan nicht monogam und nicht zwingend auf Geschlechter fixiert ist, bzw. auch auf ONS steht und einige Beziehungen hatte, ohne dadurch typisch verbittert zu werden, war erfrischend. Na gut, irgendwo hat Lucy auch mit Probleme zu kämpfen. Man muss gestehen, dass in dem Buch auch verschiedene Drogen vorkommen und hierbei auch Lucy die Schuldige ist. Sowas ist einerseits natürlich nicht zum Nachmachen (und es ist definitiv kein Kinderbuch), aber macht Lucy nochmal als Frau besonders authentischer und charakterstark.
Die Stiffs (Fantasy-Wesen) im Buch begegnen vieler Arten von Rassismus. Hier soll uns definitiv ein Spiegel vorgehalten werden, der zum Nachdenken anregt, was in unserer Realität noch so falsch läuft. Es bezieht sich hierbei hauptsächlich auf die Politik, Gesundheitswesen, zwei-Klassen-Kultur, etc.
Mit Cosima ist auch eine tolle Trans-Frau vertreten.
Über die Handlung möchte ich hierbei entsprechend nichts verraten. Krimi- und Rätsel-Fans können und werden beim Lesen sicherlich einige Theorien aushecken, die sich nicht zwingend als wahr erweisen werden ;)
A lot of the issues that I had with instalment 1 are still present. Our heroine is still as broke, single and drunk as seems to be a requirement of her character archetype (is that interesting? I'm confused. Who started this trend? Must investigate), and nothing much changes but her falling for people who I'd rather she didn't.
The plot is still entertaining and more complex than in the first round. As often, my main problem is the love plot.
Im zweiten Band der Berlin Monsters Reihe entführt uns Kim Rabe wieder zurück in ein Berlin voller fabelhafter Wesen. Von denn wir wieder eine Menge neue kennen lernen dürfen 👀
Doch auch Vertraute Figuren begegnen uns wieder und die Romanze zwischen Aki und Lucy nimmt endlich ein wenig Fahrt auf. Allerdings ist der Wüstendämon weiterhin ein Rätsel dass hoffentlich im nächsten Band gelöst wird. Genauso wie der Deal mit der Feen Königin 👀 🧚♀️
Der Schreibstiel ist wie immer erste Sahne 👌🏻denn es gelingt der Autorin nicht nur ihre Charaktere so greifbar und menschlich darzustellen sondern auch die Brücke zwischen Fantasie und Realität so zu gestalten dass man sich wünscht man wäre selbst dabei 😍