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Hard, Heavy & Happy: Heavy Metal und die Kunst des guten Lebens

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Endlich wieder Konzerte,
endlich wieder Festivals,
endlich wieder Metal!


Zur Einstimmung auf laute Tage und lange Nächte präsentiert Nico Rose vom »Ministerium für Schwermetall« erhellende Erkenntnisse rund um die Psychologie des Metalheads.

In Hard, Heavy & Happy gehen wir der Frage auf den Grund, wie Metal das Leben bereichert und einfach glücklich macht – oder manchmal: etwas weniger unglücklich. Wir werfen einen meist heiteren, bisweilen aber auch melancholischen Blick auf die besonderen Sitten und Gebräuche der Szene.
Als Psychologe beleuchtet Nico Rose insbesondere die seelisch-emotionale Seite dieser außergewöhnlichen Musik. So erfährst du unter anderem, wie dieser schaurig-schöne Lärm dabei hilft, mit Ängsten und Depressionen zu leben, warum Metal hören voll schlau macht – und wie viele Kalorien du beim Headbangen verbrennst.

»Unser Kumpel Nico arbeitet die Besonderheiten von Metal als Leidenschaft und Lifestyle so präzise und bisweilen mit überraschenden Erkenntnissen heraus, dass auch wir bei der Lektüre einiges lernen und manche Eigenart endlich einordnen konnten. Unterhaltsam ist das Ganze auch noch, da bleiben keine Wünsche offen.« Thomas Jensen und Holger Hübner, Gründer des Wacken Open Air
Zum Inhalt:
»Es gibt Bücher über Metal im Nahen Osten, über die Typografie von Bandlogos und über die Rolle von Gott und Teufel in den Lyrics. Was es noch nicht gibt, ist ein Buch über … dich! Einen Schmöker, der nicht so sehr die Musik oder die Szene ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, sondern das krachverehrende Individuum an sich: den Metalhead (w/m/d) und seine/ihre seelisch-emotionale Verfassung. An diesem Punkt will ich eine kleine Delle ins Universum hauen. Ich möchte wissen:
• Was macht die Musik mit uns?
• Was machen wir mit unserer Musik?
• Wie hilft Metal uns dabei, ein gutes Leben zu führen?
Hard, Heavy & Happy will informieren, faszinieren und inspirieren. Das Buch darf zum Schmunzeln anregen, wird bisweilen aber auch todtraurig und existenziell. Ich kann ohne den geringsten Zweifel sagen, dass diese Musik mir mindestens einmal das Leben gerettet hat. Wie steht es mit dir?«

364 pages, Paperback

First published June 14, 2022

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About the author

Nico Rose

30 books

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Community Reviews

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27 (41%)
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11 (16%)
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3 (4%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Lona.
240 reviews18 followers
Read
July 24, 2022
Macht Metal glücklich? Sind Metaller glücklicher als Fans anderer Subkulturen, "Normalos"? Rose ist Psychologet und setzt sich mit dieser Frage auseinander.

Ich habe schon einige Bücher zum Thema Metalcommunity gelesen und das hier ist im Grunde nichts Neues, Zeiten ändern sich allerdings, die Menschen ändern sich, deshalb les ich gern immer wieder neue Bücher zu den Themen die mich interessieren.

Ich fand enttäuschend, dass dabei nichts wirklich neues herumkam. Rose hat mehrmals erwähnt, dass die Metalcommunity konservativ ist, dies aber gar nicht zuträfe und auch nichts Schlimmes sei, vielleicht auf eine positive Weise Konservativ. Die Metalcoommunity sei wie die Schweiz, von außen eEutral, innen gäbe es viele politische Debatten. Es sei aber schöner wenn Bands die Musik frei von Politischen Themen ließen. Uff.

Als jemand der persönlich nicht konservativ ist und aktiv auf Konzerte geht und viel mit Menschen in der Community über politische Themen redet würde ich sagen: Doch ist sie, und das nicht im positiven. Der Autor behauptet, dass der Durschnittsmetaller nicht "Frauen zurück an den Herd"-konservativ sind. Allerdings erlebe ich und andere oft genug Sexismus und Sprüche wie "Frauen verstehen nicht so viel von der Musik wie Männer!"-Geleier in der Szene. Es stimmt, die meisten haben keine Lust auf Politische Gespräche, sind lieber Zentristisch, das vermeiden Politischer Themen ist angenehmer, denn dann muss man sein Verhalten nicht reflektieren.

Die alte leier: Die Metalszene ist offener, da wir oft Außenseiter sind und dadurch gern das begrüßen was "anders" ist. Hört man insbesondere Metalboomer reden oder sieht was diese so auf Facebook schreiben sieht man schnell, dass das nicht unbedingt für alle gilt, eben doch nur "Metal anders" und nicht LGBTQ+-anders zum Beispiel. Oft wundere ich mich leider auch nicht, wieso es so wenig BiPoC aktiv in der Szene gibt, so oft wie ich schon gesehen habe wie Leute darüber lamentieren, dass man so etwas wie das N-Wort heute gar nicht mehr sagen dürfe. Irgendwo im Buch stand es sei schön, dass die Szene immer mehr Accessible wird. In einem der Interviews antwortete jemand, dass es ja schön sei, dass es so viele Sicherheitsvorschriften zum Schutz von Ohren etc. gäbe, dass es allerdings auch das Gefühl der Freiheit einschränkt. So ungefähr hat sich das ganze Buch angefühlt: "Schön, dass wir alle so Tolerant und offen für Neues sind, aber das Gefühl der Freiheit muss bleiben, bloß keine politischen Themen!" - dass diese Vermeidungshaltung nicht dafür sorgt dass Menschen angelernte diskriminierende Haltungen abwerfen und die Szene eventuell noch offener machen könnte, das hat der Autor nicht bedacht. Offener zu werden und sich über solche Themen Gedanken zu machen heißt nicht sich in seiner Freiheit einzuschränken, es heißt sogar die Welt ein wenig größer zu machen, für sich und andere. Das war für mich ein großer Nachteil an einem Buch welches versucht zu beleuchten wie es innerhalb der Szene wirklich aussieht. Insgesamt also sehr eingleisig und nicht aussagekräftig. Einem Interviewpartner sagt er: "Mit Blick auf dein Leben kann man sagen, dass du Opfer dieser Praxis (Cancel Culture) geworden bist." - Uff.

Am Ende gab es noch die Resultate einer Befragung, danach wurden verschiedene Kategorien von Metallern aufgeschrieben: Der "Man of War", der "Man in Black", "Post Man & Post Girl", "Gothic Girl" und "Rocka Rolla" - auch wenn sich die Kategoriennamen wohl an der überwiegenden Prozentzahl von Männern und Frauen orientiert haben ("Gothic Girl ist der Einzige Typus in dem der Anzahl der Frauen überwiegt - 51% (lmao)), find ich es albern die Kategorien Geschlechtern zuzuteilen. Ich denke aber mal diese Art Schubladen sind Roses Interpretation von "Freiheit".

Auch zum Thema Musik allgemein fand ich Rose ganz und gar nicht offen, den das "anämische Pop-Soft-Rock-Hip-Hop-Gedudel grantig macht". Mit 16 habe ich auch mal so gedacht, mittlerweile finde ich diese Antihaltung gegenüber anderen Genres einfach nur noch peinlich. Umso mehr Cringe ich, wenn ich es gedruckt in Büchern lese. Die meisten Musiker haben diese Haltung selbst nicht einmal, da sie sich oft generell mit Musik in allen Formen beschäftigen um diese zu verstehen und wissen, dass nicht alle Musikrichtung sich über die Dinge die im Radio laufen repräsentieren lassen und oft viel komplexer sind als erwartet, wenn man sich länger als 5 Minuten damit befasst. Dann steht dort die Behauptung, dass HipHopper insgesamt krimineller seien, wobei wohl nur Gangster Rap als Beispiel im Hinterkopf waberte. Ja, es gibt sicherlich kriminelle Individuen im Gangster-Rap. Es gibt aber auch Rechtsrock. Ja, diese Art Rap ist oft Frauenfeindlich. Aber im gleichen Buch in dem das kritisiert wird Steel Pantherüber den grünen Klee zu loben ist schon ein mentaler Spagat den man erstmal hinbekommen muss. Insgesamt wieder wenig reflektiert geschrieben.

Ich mochte einige Aspekte an dem Buch, aber die oben angesprochenen Themen lassen für mich einen Schalen Geschmack zurück. Die Community könnte noch viel mehr an sich arbeiten um tatsächlich offener zu werden. Wir sind nicht besser als andere nur weil wir wegen unseres Hobbies in der Schule mal Außenseiter waren.

Und nein, hier ist nicht die Cancel Culture im Anmarsch, es ist nur eine Rezension die man reflektieren könnte.
Profile Image for Leaslifewithbooks.
346 reviews13 followers
August 11, 2022
[4,5/5] Als ich das Buch entdeckt habe wusste ich sofort, dass ich es unbedingt lesen möchte. Ich habe mich einfach sehr über ein Buch gefreut, bei dem es um meine Musikrichtung geht und ich wurde nicht enttäuscht. Direkt zu Beginn fiel mir sofort der Schreibstil auf. Der ist nicht typisch "Sachbuch", sondern total locker was sehr angenehm war. So erfährt man auch immer wieder etwas über den Autor selbst, seinen Weg zum bzw. im Metal sowie auch seine Liebe zu dieser Musik. Dabei geht es hier nicht unbedingt um den Weg der Musik selbst, sondern um dem Metalhead selbst und so viel mehr. Es werden so viele Aspekte aufgedeckt und gezeigt. Was bedeutet einem Metalhead diese Musik? Was macht das mit einem? Und auch so ein Stück weit wie Metaller wirklich sind. Natürlich gibt es da noch einiges mehr wie über die Themen der Lieder sowie deren Bedeutung oder das Metalheads natürlich auch einem normalen Job nachgehen. Ich bin selbst Metalhead und hab mich so immer wieder selbst wiedergefunden, was mich auch lächeln ließ. Aber ich lernte auch vieles neues dazu. Beides in Kombination fand ich toll. Dazu auch die Interviews die man immer wieder hat. Insgesamt ein tolles Buch über Metal, was dahintersteckt und ich sowohl jedem Metalhead wie auch jedem nicht Metalhead sehr empfehlen kann.
Also eine große Empfehlung von mir!
Profile Image for Christian.
586 reviews42 followers
April 2, 2023
Was für ein Quatsch. Als jemand der seit mehr als 15 Jahren Metal hört und den die Musik täglich begleitet, ohne dass ich die Szene als solche vergöttere, ist dieses Buch für mich der Inbegriff einer unerträglichen und oberflächlichen Metal-Wohlfühl-Kultur. "Wacken!" - ja is klar. Auch hier wieder das Portrait einer Szene voller hängengebliebener Teddybären die sich ihre Ersatzreligion aufbauen. Die transgressiven Elemente, welche überall (nicht nur im Black Metal, sondern auch bei Manowar, bei Cannibal Corpse, bei Priest... aber auf unterschiedliche Weise) vorkommen, werden vollkommen oberflächlich angesprochen und dann wegignoriert mit der Feststellung, dass es ja auch "Hippies" wie den lieben Kai Hansen gibt. Ach du meine. Das Buch von Rose hier ist derselbe apologetische und gleichzeitig selbstüberhöhende Scheiß (Metal nicht so schlimm, kann Klassik und macht intelligent), wie er seit vermutlich etwa Anfang der 2000er den Schulterschluss zum Mainstream markiert. Dass mancher Leser "zu viel Fachvokabular" hier bemängelt, ist mir schleierhaft. Die psychologischen Ausführungen sind äußerst knapp und das einzig marginal Interessante hier, so wie ein, zwei der Interviews und der Anhang mit Auszügen aus der Studie des Autors.
Profile Image for Matthews.
6 reviews
March 1, 2023
Amtlicher Banger in Schriftform!

Schöne Lektüre, die nicht nur auf die Psyche von Metalheads eingeht sondern dabei auch gleichzeitig mit Interviews von relevanten Personen aus und um der Szene die Thematik super in Kontext setzt.
Gerade für interessierte bieten sich eine massive breite an Informationen generell und auch Gedanken sowie Erfahrungen innerhalb der Interviews. Wer selbst in der Szene aktiv ist wird sich auch über die ein oder andere Zeile nicht. Nicht auch zwingend, weil es etwas neues ist, sondern vielleicht auch vor allem, weil Gedanken ausgeführt werden, die einem selber so noch gar nicht bewusst waren.

Alles in allem Unglaublich interessantes Buch.
Profile Image for Soobie has fog in her brain.
7,202 reviews134 followers
July 16, 2023
Das war soooo langweilig! Und oberflächlich.

Ich dachte, dass ich etwas über Heavy-Metal-Kultur lernen wurde, aber das war... nutzlos! Ich war mit dem Buch heute Nachmittag fertig aber... Ich fühlte, als ob ich meine Zeit verschwendet habe.

Der Autor redete und redete und redete aber ich glaube, dass er wirklich nichts sagte. Oh ja, er hat gesagt, dass Metal sein Leben gerettet hat.

Die Interviews waren besonders langweilig, weil ich die Leute nicht kenne. Und ja, ich weiß, dass ich ein schrecklicher Mensch bin, weil ich Fleisch esse. Aber ich mag es nicht, wenn Leute zu mir immer wieder sagen.
101 reviews1 follower
September 1, 2022
Heavy Metal - Dreck im Schädel, das war einmal. Nico Rose räumt mit gängigen Klischees auf eine sehr sympathische Art auf.
Die von ihm durchgeführte Studie wird ausführlich erklärt und auf etwa 250 Seiten unterhaltsam aufgearbeitet.
Profile Image for Wolkenpanther.
6 reviews
December 18, 2022
Jetzt ist das Buch zu Ende gelesen und ich bin sehr traurig darüber! Das Werk ist so unglaublich toll und fühlt sich beim Lesen an, wie nach Hause zu kommen. Man kann total in den Kosmos abtauchen und möchte keinen Kontakt zur Oberfläche oder anderen Dimensionen mehr.🤘
39 reviews
September 23, 2025
Ganz nett - nicht mehr und nicht weniger. Zum Teil kurzweiliger Zeitverteib. Allerdings verwundert eine aufgesetzte vermeintliche Wissenschaftlichkeit, die nicht zugrunde liegt. Ebenso wirken manche Anekdoten und Interviewfragen weit hergeholt, um sich selbst darzustellen.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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