Nach dem Wollfestival am Loch Lomond hat Amely Feuer gefangen. Sie hat sich in die Landschaft verliebt und in die Menschen, ganz besonders in Peter, den Inhaber der McDurmans Whiskydestillerie. Hier in Callwell wäre der perfekte Ort, um eine Alpakafarm zu eröffnen. Noch dazu hätte sie hier in Maighread und ihrem Strickladen eine Abnehmerin für ihre gefärbte Wolle. Als Amely die Chance bekommt, einen alten Bauernhof zu kaufen, überlegt sie nicht lang, denn plötzlich scheint ihr Traum zum Greifen nah ...
Schon zum vierten Mal dürfen wir Maighread in ihren Strickladen in den schottischen Highlands am Loch Lomond begleiten und für mich war es wie ein Heimkommen nach Callwell. Wie auch schon seine Vorgänger spielte "Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands" im Herbst. Ich liebe es, Romane passend zur Jahreszeit zu lesen, und so freue ich mich jedes Jahr auf ein Herbstbuch dieser Reihe. Landschaft und Orte sind wieder sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich wunderbar an die Orte versetzen kann. In diesem Band geht es in erster Linie um Amely, aber auch die bereits bekannten Personen wie Maighread, Chloe, Scott etc. sind wieder mit dabei. Amely war mir sehr sympathisch und ich habe mit ihr mitgelitten und mitgefreut. Ihre Emotionen wurden sehr authentisch dargestellt, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Gefreut habe ich mich auch darüber, Chloes und Maighreads Weiterentwicklung mitzuverfolgen.
"Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands" ist ein schöner Wohlfühlroman für verregnete Herbsttage, der sich schnell weglesen und einen für einige Zeit die aktuellen Sorgen vergessen lässt.
Das Cover ist wunderschön gestaltet, nur der aufgedruckte "Sticker" stört mich.
Wieder ein absoluter Wohlfühlroman, für einen verregneten und kalten Herbsttag gemacht. Ich mag alle Charaktere, sie begegnen ein mit so viel Wärme, dass man am liebsten alle umarmen möchte. Ich stelle mir vor, wie ich mit den Mädels im Strickladen sitze und stricke/häkel. Die Geschichte lässt den Alltag und den Stress vergessen. Auch hier werden wieder sensible Themen angesprochen und sehr gut damit umgegangen.
Ich hoffe und bitte die Autorin, sie soll nicht mit dieser Reihe aufhören, von mir aus kann es immer weiter gehen. Freue mich, wenn ich gedanklich wieder nach Callwell reisen kann.
In dieser neuen Folge um den kleinen Strickladen in den Highlands geht es um Amely. Wir haben sie bereits im letzten Band kennengelernt, denn sie war mit einem Stand auf dem ersten Wollfestival vertreten, das Maighread organisiert hatte. Nun haben ihre Freunde sie zurückgeholt in den kleinen Ort Callwell am Loch Lomond. Hier soll sie Kraft schöpfen und zur Ruhe kommen. Die Trauer um ihre kürzlich verstorbene Mutter hat die junge Frau seelisch in ein tiefes Loch gezogen, aus dem sie aus eigener Kraft nicht wieder herauskommt. Aber in Edinburgh wartet ihr Haus und der Alltag auf sie, und sie müsste ihr Leben neu ordnen, und genau davor und vor der Einsamkeit, die sie dort erwartet, hat sie Angst. Dass sich der sympathische Peter, der Inhaber der Whisky-Destillerie in Callwell, in sie verliebt hat, macht ihr die Entscheidung nicht leichter, und doch beschließt sie, nach Edinburgh in ihr altes Umfeld zurückzukehren, denn schließlich muss sie auch von etwas leben. Doch dann hat Peter einen Reitunfall, und auch wenn dieses Ereignis erst einmal negativ ist, so macht Amely dabei eine Entdeckung, die ihr wie ein Zeichen erscheint und ihr Leben auf den Kopf stellen könnte, und sie fragt sich, ob sie ihrem Traum folgen soll… Nicht nur Amely, auch alle anderen wichtigen Charaktere aus Callwell sind mir schon von den vorherigen Büchern bekannt. Das fühlt sich beim Lesen gut und vertraut an. Dies ist schon der vierte Band um den kleinen Strickladen in den Highlands, und ich muss sagen, er hat mir bisher am besten gefallen. Es geht einerseits um ernste Themen wie Trauerbewältigung und Neuanfang, aber die Tendenz ist stets hoffnungsvoll, und im Grunde ist es ein richtiger Wohlfühlroman, vor allem für Strickbegeisterte. Die werden nicht nur bei der Geschichte auf ihre Kosten kommen, wo es auch immer wieder um schöne Garne und neue Strickideen geht, sondern sie werden hinten im Buch, wie schon von den vorherigen Büchern gewohnt, einige Strickanleitungen finden, die stark zum Nacharbeiten verlocken, denn sie haben immer einen Bezug zur Geschichte. Die Handlung ist stimmig und das Setting wieder wunderschön. Besonders gut gefällt mir der Zusammenhalt in Callwell, denn die Bewohner sind füreinander da, egal was geschieht. Schade, dass die Menschen, die Örtlichkeiten und die Handlung fiktiv sind, denn zu Maighread und ihren Freunden würde ich auch gerne einmal reisen und in der wohltuenden Atmosphäre so richtig abschalten, mich von Eilidh auf Callwell Castle mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen, in dem kleinen Strickladen mit den liebenswerten Protagonisten Tee trinken und ausgedehnte Spaziergänge in den Highlands machen. Das stelle ich mir traumhaft vor. Aber zumindest in Gedanken kann ich mich in diese fiktive Welt hinein träumen, die fast heil ist, durch die Probleme, die zwischendurch auftauchen, jedoch besonders glaubwürdig und authentisch wirkt.
Zuhause ist, wo die Wolle ist! Ich habe diesen Satz absolut geliebt, denn er beschreibt dieses wunderbare Buch perfekt. Ich habe es geliebt, Amely auf ihrer Reise zu begleiten und mich nicht nur in die Geschichte, sondern auch in die wunderschöne Umgebung zu verlieben. Die Highlands! Das vierte Buch der Reihe hat von allem etwas, aber das Gefühl, das bei mir am meisten hängen geblieben ist, war das der Hoffnung, der Hoffnung, dass am Ende alles gut ausgeht.
Meine Meinung:
Lesen ist eine der besten Möglichkeiten, um Emotionen zu erleben, aber auch, um neue Orte zu entdecken und sie bequem von zu Hause aus zu bereisen. Dieses Buch hat mich von weit entfernten Orten träumen lassen, aber auch all das fühlen lassen, was die Hauptfigur fühlt. Von der Trauer über den Verlust eines Elternteils bis hin zu den unerträglichen Abgründen der Einsamkeit zeigt das Buch, dass wir weitermachen müssen, dass wir das Leben in vollen Zügen genießen und den Mut finden müssen, Veränderungen anzunehmen.
Ich habe die Geschichte gelesen, ohne zu atmen, und bin völlig in sie eingetaucht. Der Schreibstil fließt wie ein Fluss, aber ich schätze es, dass die Autorin eine gute Dosis Sachlichkeit beibehält, damit die Geschichte bodenständig bleibt. Ihre Charaktere sind sympathisch und man kann nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern, wenn sie glücklich sind. Ich glaube, jeder wird den gleichen Gedanken haben, wie toll es wäre, einen solchen Laden in der Nähe zu haben.
Es war interessant, über Stricken und Wolle zu lesen, ganz zu schweigen von den lieben Alpakas, diesen liebenswerten Wolllieferanten. Die Geschichte ist voller Gefühl, ohne klischeehaft oder langweilig zu sein, und die Charaktere werden lebendig, alles dank der wunderbaren Autorin. Sie bringt dich dazu, in die schottischen Highlands zu reisen und einfach für Amely da zu sein, vor allem, wenn sie ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlägt. Der Strickladen ist das perfekte Beispiel für Gemütlichkeit und Komfort, und ich konnte mir gut vorstellen, wie ich dort meine neue Leidenschaft ausprobieren würde.
Zusammenfassung:
Was für ein wunderschönes Buch zum Lesen! Ich habe alles daran geliebt: die herrliche Landschaft der Highlands, den gemütlichen Strickladen, Amely und ihre Geschichte, die Erwähnung von Wolle und Alpakas. Dies ist definitiv ein Wohlfühlroman, den ich in vollen Zügen genossen habe. Wenn du strickbegeistert bist, wirst du die Geschichte sicher lieben, ganz zu schweigen von dem Anhang mit einigen coolen Strickprojekten.
In " Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands (Der kleine Strickladen 4) " hatte Amely nach dem Wollfestival gefallen an das Städtchen Callwell am Loch Lomond und dessen Einwohner, vor allem am Peter dem Besitzer der Whiskydestillerie, gefunden. Doch nun ist alles anders, auch wenn Amely von ihren neuen Freunden um Maighread nach dem Tod ihrer Mutter, aufgefangen wurde, weiß sie nicht wie es für sie weitergehen soll. Denn momentan sträubt sich alles in Amely wieder ihre Leidenschaft das Wollefärben auszuüben. Einzig die gemeinsame Zeit mit Peter lassen Amely kurzfristig ihre Sorgen vergessen und ihre Träume eines kleinen Hauses nebst Alpakaherde in schillernden Farben vor sich sehen. Als dann ihr Traum wahr werden könnte, muss Amely über ihre Schatten springen um einen Neubeginn an der Seite ihrer Freunde zu bekommen. Ist Amely bereit, ihr einstiges Zuhause in Edinburgh aufzugeben, um am Loch Lomond dem Leben und der Liebe eine Chance zu geben? Auch treffen wir wieder auf liebgewonnene Protas der Vorgängerbände zb dem Granny-Kleeblatt um Eilidh, der resoluten Köchin und guten Seele von Callwell Castle. Die Story hat mich gleich wieder nach Callwell gezogen, dabei bleibt sie abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Amely und Peter mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende wie auch tragische Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen. Ich musste das Buch in einem Rutsch lesen, da ich erfahren wollte, ob es Amely gelungen war über ihre Angst zu siegen und es für sie und Peter ein Happy End gab. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands - Susanne Oswald
Danke an @vorablesen für das Rezensionsexemplar
Ein Neubeginn in den Highlands - Nach dem Tod ihrer Mutter und einer langen Trauerphase beschließt Amely ihr Leben neu zu gestalten. Ihre Freundinnen Chloe und Maighread sowie Peter und die anderen Bewohner von Callwell wollen sie dabei unterstützen. Ein altes Anwesen am Loch Lomond bringt Amely dazu, ihr Leben in Edinburgh zu überdenken und neuen Mut zu schöpfen. Für Amely ist es die Chance ihr Leben neu zu gestalten und nach dem Tod ihrer Mutter neu zu beginnen.
Das Cover des Buchs ist wirklich schön gestaltet. Eine schottische Herbstlandschaft und ein paar Alpakas, die später noch eine Rolle spielen werden, sind darauf abgebildet. Das Thema der Geschichte ist Umgang mit Verlust, Neubeginn und Liebe. Ein sehr großes Thema ist auch Freundschaft. Auch das Thema Handarbeit und Wolle spielt eine nicht unwichtige Rolle. Die Umsetzung ist in großen Teilen gut, jedoch hatte ich an ein paar Stellen Probleme mit der Liebesgeschichte zwischen Amely und Peter. Die Figuren in der Geschichte sind alle für sich toll beschrieben, und die Atmosphäre die sie kreieren, lässt einen wünschen man wäre auch in Maighreads Wollladen oder auf dem Castle. Der Schreibstil war allerdings an manchen Stellen etwas zu flach und ging nicht genug in die Tiefe, genauso wie manche Dialoge die nur sehr oberflächlich waren. Insgesamt lässt sich sagen, dass dieses Buch ideal dafür ist an einem kalten regnerischen Herbsttag in Schottland vor einem Kamin gelesen zu werden. Es ist ein gemütliches Herbstbuch.
Amely beginnt den Tag gerne in der Natur der Highlands. Hier nimmt sie sich die Zeit, um an ihre kürzlich verstorbene Mutter zu denken und ihrer Trauer Raum zu geben. Der Rest des Tages gehört ihren Freunden, die sie von ihrem Verlust ablenken. Sie begleitet Maighread in deren Strickladen und macht Ausflüge mit Peter, der ihr sehr zugetan scheint. Und obwohl es Amely langsam besser geht, weiß sie, dass sie nach Edinburgh zurückkehren muss, um ihre Ängste zu bekämpfen. Das Schicksal scheint jedoch andere Pläne zu haben, denn Amely entdeckt ein einsames Anwesen und ihre Träume sind plötzlich zum Greifen nah. Amely ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Schmerz sehr gut nachvollziehbar war und mir des Öfteren die Tränen in die Augen getrieben hat. Amelys Freunde sind immer für sie da. Egal, ob sie gerade weinen möchte, oder von ihnen abgelenkt wird. Sie stärken Amely den Rücken und haben einen besonderen Zusammenhalt. Natürlich darf auch Maighreads Wollladen, der der zentrale Punkt der Serie ist, in diesem Band nicht fehlen. Amely verbringt hier viel Zeit und strickt. Schließlich ist es auch eine Aktion des Ladens, die Amely zu ihrem eigentlichen Beruf zurückbringt und ihr die Erfüllung ihrer Träume ermöglicht. Die Autorin schafft mit ihrem Schreibstil eine Atmosphäre, in der man sich trotz des schweren Themas wohl und sicher aufgehoben fühlt. „Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands“ ist ein toller Roman für gemütliche Lesestunden und gerade jetzt im Herbst passt er sehr gut.
Mitten in den Highlands in Schottland verspricht das Buch schon vom Setting her einiges. Eine schöne Umgebung allein reicht jedoch noch lange nicht für ein gutes Buch. Und dieses Buch hat viel, viel mehr. Es ist eine tolle Geschichte von Neubeginn, Wiederaufstehen und zweiten Chancen. Im Buch spielt Amely die Hauptrolle. Ihre Mutter ist vor Kurzem verstorben und ihre Freund*innen setzen alles daran, sie in Carwell wieder aufzumuntern. Dabei spielt vor allem Peter eine wichtige Rolle. Amelys Schmerz ist gut nachvollziehbar und es hat mir öfters die Tränen in die Augen gedrückt, weil ich mit ihr so mitgelitten habe. Aber auch vor Rührung musste ich einige Male beinahe weinen. Der Umgang der Freunde mit Amely ist herzlich und man merkt während des Lesens, wie sehr sie aufblüht und wie gut ihr die Freundschaft tut. Neben dem Thema der Liebe, der Freundschaft und auch dem Tod ihrer Mutter, ist das Stricken ganz zentral. Ich selbst stricke zwar nicht, aber dennoch fühle ich mich in dem fiktiven Wollladen wirklich wohl. Der Schreibstil ist wirklich toll. Man wird richtig in das Buch und die Umgebung hineingezogen und kann das Buch schwer aus der Hand legen. Einige Schwierigkeiten hatte ich anfangs mit den Beziehungen der Nebencharaktere zueinander, was aber auch daran liegt, dass es sich um den vierten Band handelt. Dennoch kann man diesen auch unabhängig von den anderen lesen. Ich habe mir noch während des Lesens Band 1-3 bestellt und freue mich schon darauf.
Nach drei grandiosen Romanen rund um den kleinen Strickladen am Loch Lomond konnte ich es kaum fassen, dass es tatsächlich noch weitergeht. Ich habe die Buchreihe von Susanne Oswald schnell lieben gelernt. Erneut dürfen wir die liebevollen Bewohner*innen von Callwell bei ihrem Leben begleiten. Auch wenn es etwas pathetisch anmuten mag, fühlt es sich jedes Mal an wie eine Heimkehr. In den Mittelpunkt rückt diesmal der Neuzugang Amely Stringer, die wir bereits im Vorgängerband kennenlernen durften. Mittlerweile jedoch umgibt sie nahezu eine Aura der Verzweiflung aufgrund eines Schicksalsschlages, in Folge dessen sie versucht, in Callwell wieder auf die Beine zu kommen. Dabei erhält sie selbstverständlich sämtliche Unterstützung der Bewohner*innen von Callwell. Es ist richtig rührend dabei zuzusehen, wie der Freundeskreis sich praktisch ein Bein ausreißt, um Amely zu helfen. Erneut können sich die Leser*innen vom großartigen und herzerwärmenden Zusammenhalt dieser einzigartigen Gemeinschaft überzeugen. Auch den Bewohner*innen praktisch bei ihren regelmäßigen Stricktreffen beizuwohnen, gibt mir regelrecht ein warmes und heimeliges Gefühl und erweckt den Wunsch, sich mit einer Tasse heißen Tee in einen gemütlichen Sessel zu kuscheln und sofort loszustricken. Das i-Tüpfelchen der Romane sind schließlich die ausgewählten Strickanleitungen der Autorin, die laut Ankündigung im Januar 2023 sogar als eigenes Strickbuch erscheinen werden.
Weich wie Wolle Amely ist in den kleinen Ort Callwell am Loch Lomond geflohen, vor ihrer Trauer um ihre Mutter und um sich darüber klar zu werden, was sie in Zukunft machen will. Etwas mit Wolle weil es etwas Besonderes ist, weil es sie an glückliche Zeiten mit ihrer Mutter erinnert. Ihre Freundinnen Chloe und Maighread unterstützen sie sehr. Dazu kommt noch Peter der Besitzer einer Whiskey Destille. Vielleicht wird doch noch alles gut. Aber bis dahin.... Ich konnte mit dem Buch nicht warm werden, obwohl sehr viel gestrickt wurde, vor allem warme Pullover, Stulpen, Schals und Mützen für den Winter. Vielleicht weil Stricken nicht so meins ist. Wer gerne strickt ist hier richtig, Es gibt am Ende des Buchs sehr schöne Strickanleitungen für die beschriebenen Sachen im Buch. Das kann ich etwas beurteilen weil ich gerne häkle, da sind die Anleitungen ähnlich gearbeitet. Die Geschichte ist leicht und harmlos, keine großen Ereignisse, man muss vielleicht die Vorgänger gelesen haben. Das Buch ähnelt den anderen Büchern die es in diesem Bereich mittlerweile viel gibt. Eine schöne Gegend, nette Dorfbewohner, Flucht aus der Stadt, neue Liebe, usw.. Es entstand das Gefühl, hast du eins gelesen, dann auch alle anderen. Vielleicht liegt es daran weil es in Schottland spielt, wenn es auf der anderen Hälfte der Erdkugel wäre dann passt es aber nicht mit dem Stricken. Egal, ein Buch für zwischendurch und für das Stricken Liebende genau richtig.
Das Cover verbreitet eine großartige herbstliche Stimmung. Das gemütliche Häuschen, die süßen Alpakas in Kombination mit der geschwungenen Schriftart und den fallenden bunten Blättern machen das Bild zu etwas Besonderem. Der Schreibstil der Autorin war für mich äußerst flüssig und locker zu lesen. Man fliegt richtig durch die Seiten. Durch den bildhaften Schreibstil kann man der Handlung problemlos folgen und man fühlt sich direkt vor Ort. Ich mag es immer sehr gerne, wenn man eine Geschichte aus der Sicht mehrerer Personen erleben kann, so fühlt sich alles lebendiger an und man kann die Charaktere besser kennen lernen. Amely, unsere Hauptprotagonistin, war mit von Beginn an gleich sehr sympathisch. Genauso wie alle anderen Personen habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Den Zusammenhalt unter den Bewohnern und Freunden in dem kleinen, netten Dorf finde ich ganz toll. Da würde man am liebsten gerne selbst in Cadwell leben. Auch die Liebesgeschichte zwischen Peter und Amely war genau richtig, schön ruhig und nicht zu übertrieben. Die Stringerfarm ist großartig, mit den süßen Alpakas ist sie einfach zum Verlieben. Insgesamt ein tolles, herbstliches Wohlfühlbuch mit Tiefgang, für das ich 5 von 5 Sterne vergebe.
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! Zusätzlich hörte ich mir noch das neue Hörbuch gratis über Spotify-free an! Amely war bereits beim letzten Wollfest in Loch Lomond da und hatte sich mit den Einwohnern dort sehr schnell angefreundet, darunter vor allem mit Maighread, der Besitzerin des Strickladens und mit Peter, dem Besitzer der Whiskeydestillerie! Doch jetzt ist ihre Mutter gestorben, mit der sie ihr Geschäft zum Wollefärben zusammen betrieben hat und sie ist am Boden zerstört! Doch ihre guten Freunde aus den Highlands lassen sie nicht alleine, sondern holen sie zu sich, um ihre Stimmung wieder zu verbessern! Aber Amely kann einfach nicht ohne ihre Mutter ihr kleines Unternehmen weiterführen! Gibt es noch eine andere Möglichkeit für sie und was passiert mit ihren Gefühlen für Peter? Wieder ein wunderschöner Schicksalsroman in den schottischen Highlands, mit dem man viele kuschelige Hör- oder Lesestunden verbringen kann! Meine Empfehlung für alle, die Wohlfühlromane mit viel Freundschaften und auch anderen Gefühlen lieben! Und außerdem gibt es dazu auch noch ein paar Strickanleitungen!-SandraFritz-magicmouse
Schottland zum Wohlfühlen Trotz des plötzlichen Todes der Mutter an Brustkrebs strahlt der übrige Buchinhalt einen positiven Effekt von 100 %-iger Freundschaft in den schottischen Highlands in der Nähe von Edinburgh aus: Mehrere Freunde mit viel Zeit, Geduld und psychologischer Sachkenntnis verhelfen Amely zu einem vollkommenen Neustart. Dazu kommt noch die Verliebtheit mit Peter, dem Inhaber einer Whisky-Destillerie. Anlässlich eines Wollfestivals am Loch Lomond erfährt der Leser mehr über Alpakas, über das Färben von Wolle und über einen Backwettbewerb. Ein Buch mit Strickanleitungen ist in der Planung, aus dem bereits drei Anleitungen zum Ende dieses Buches enthalten sind für Stricknerds. Insgesamt ein sehr warmherziger Schreibstil, inhaltlich in einer heilen Welt mit positiv gestimmten Charakteren gefüllt. Ein sehr ansprechendes Cover mit eindeutigem Wohlfühlcharakter. Neben der Trauerbewältigung von Amely und der PINK RIBBON AKTION geht es auch um ihren Neuanfang und der Erfüllung ihrer Träume mit dem Kauf des McGillan-Anwesens.
Wohlfühlroman der entspannt Habe die anderen Bände ebenfalls gelesen und war hier neugierig ob dieser mir besser gefallen würde als der Dritte.
Ich wiederhole hier bewusst nicht den Klappentext sondern schreibe gleich meine Meinung:
Die Freundinnen und ihr Zusammenhalt sowie das große Ganze sind hier viel emotionaler, ja besser rübergekommen. Amely hat mich besonders berühren können. Der Autorin ist es hier absolut gut gelungen das Thema „Trauerbewältigung“ mit einzubinden ohne dass es zu schwer wird. Eine schöne warmherzige Story mit viel Wolle. Aber nicht langweilig und schon gar nicht öde. Nein macht neugierig auf die erwähnte Wolle und dessen Strickanleitungen (Buch). Klar, etwas vorhersehbar war die Story schon aber das hat hier gut reingepasst. Wurde nicht enttäuscht und hab mich absolut entspannen können.
Fazit: Besser, emotionaler als der Dritte Band und deshalb absolut lesenswert. Klare Weiterempfehlung.
Danke an NetGalley und dem Harper Collins Verlag für das Leseexemplar. Das hier meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.
Zum Inhalt: Amely hat sich nach dem Wollfestival am Loch Lomond in Landschaft und Menschen verliebt. Ganz besonders angetan hat es ihr Peter, der Inhaber einer Whiskydestillerie. Auch würde die Gegend sich total für ihren Traum der Alpakafarm eignen. Und dann bietet sich die Chance einen Bauernhof zu kaufen. Und einen Abnehmer für die Wolle hätte sie hier auch noch. Meine Meinung: Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon mal ein Buch der Serie gelesen habe und ich würde mal behaupten, die Wahrscheinlichkeit, dass ich weitere lese ist relativ gering. Das Buch war nett aber nicht mehr. Gefühlt so ein Buch der Kategorie: kennst du eins, kennst du alle. Am besten hat mir der Anhang mit den Strickanleitungen gefallen. Das fand ich eine nette Idee um das Buch zu ergänzen. Der Schreibstil ist okay, das Buch liest sich flott weg. Fazit: Ganz nett
Das Cover ist wunderschön und einladend. Ich finde es spiegelt auch den Herbst wieder und stimmt wunderbar darauf ein. Der Klappentext klang vielversprechend. Ich hatte mich auf ein richtiges schönes Herbstfeeling rund ums Stricken eingestellt. Das kam auch definitiv nicht zu kurz. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man kommt beim Lesen sehr gut voran. Die Kapitellängen waren für mich gut abgestimmt. Die Charaktere sind auch toll. Sie passen alle gut zueinander. Was mich leider gestört hat ist das nicht enden wollende Gefühl, dass die Geschichte anhand von Sätzen gefüllt wurde die meiner Meinung nach unnötig sind. Quasi wie kleine Lückenfüller. Schade fand ich auch, dass die Zukunft von Amely nur kurz angeschnitten wurde. Wie gern hätte ich mehr über die Stringerfarm erfahren, wie es weitergeht, ob sie sich gut einlebt. Schade. Sonst eine schöne Geschichte.
"Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald ist einfach ein Wohlfühlbuch. Das wusste ich schon, als ich das Cover sah. Es ist einfach wunderschön gestaltet und passt perfekt zu der Szenerie, die im Buch beschrieben wird. Auch die Handlung gefiel mir sehr gut. Zwar wirkte mir die Story manchmal zu perfekt, weswegen ich einen Stern abgezogen habe, dennoch bot sie genug Spannung und Wohlfühlfaktor für ein wenig seichte Unterhaltung. In die Personen konnte man sich gut hineinversetzen. Besonders der Schreibstil fiel mir positiv auf, denn das Buch ließ sich leicht, flüssig und schnell lesen und ich wollte es ungern aus der Hand legen. Alles in allem ein tolles Buch, das die wunderbare Leichtigkeit des Lebens zeigt und zum Träumen einlädt. Ich würde es jedem weiter empfehlen, der genau das sucht. Einfach top.
Amely, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat, liebt die frühen Morgenstunden, in denen sie gerne alleine durch die Landschaft wandern. Danach geht sie in den Strickladen um den Tag mit einen Wollknäul im Schoss zu bestreiten. Ihr ist klar dass sie sich nicht ewig hier vor ihrem Leben verstecken kann, sie muss wieder zurück nach Edinburgh.
Die ist ein Teil der beliebten Strickladen Reihe, der dritte oder vierte. Für mich ist es das erste Buch der Reihe, ich hatte aber nicht das Gefühl, das man alle gelesen haben muss. Es ist eine berührende, ruhige, romantische Geschichte. Ein schön zu lesender Schreibstil, die Geschichte fliegt dahin. Mich hat die Geschichte sehr berührt, es geht vor allem um Trauerbewältigung, die sehr einfühlsam erzählt wird. Mir hat das Buch einige schöne Lesestunden beschert und mich gut unterhalten.
Es tut mir leid, aber das ist wirklich das schlechteste Buch, das ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich hatte den Klappentext gelesen und dachte, dass mir die Stimmung und das Setting gefallen würde. Die kamen leider nicht gegen den schlechten Schreibstil an. Seite für Seite gefüllt mit Belanglosigkeiten, unnötigste Handlungsbestabdteile werden unfassbar oft wiederholt, die Dialoge sind steif, es gibt kaum Konfliktpunkte und in den Momenten, wo sich doch mal an Tiefgründigkeit versucht wurde, lösen sich die Probleme ganz banal beim ersten Versuch in Luft auf.
Nachdem mir der 3. Teil so gut gefallen hat, gab es mit diesem Teil wieder einen ziemlichen Dämpfer. Die meiste Zeit ist es (leider) eine reine Liebesgeschichte und zog sich. Erst im letzten Drittel konnte es mich wieder überzeugen, als es sich mehr um den Zusammenhalt der Gemeinschaft, Handarbeit/-werk und um Trauerbewältigung drehte.
Kurzweilige Fortführung der Strickladen Reihe - leichtfüßig, (dezent) kitschig, romantisch und erwartbar mit Happy End, wie immer. Eine nette Zwischenlektüre um dem Weltschmerz zu entfliehen.