"Nicht das Museum brachte Verständnis auf für eine Familie, deren ganzer Besitz gestohlen worden war, sondern die Familie sollte verstehen, dass das Museum auf die Bilder nicht verzichten wollte." [Zitat: Elisabeth Sandmann: Der gestohlene Klimt]
Ein sehr beklemmendes, aber auch gleichsam ein unglaublich wichtiges Buch über die Geschichte einer Frau, die nie aufgehört hat zu kämpfen für das, was ihr gehörte und von Rechten her zustand. Obwohl Sandmann die Ereignisse rund um den gestohlenen Klimt sehr verständlich und strukturiert aufschlüsselt, habe ich mir an der ein oder anderen Stelle manchmal etwas mehr Informationen gewünscht, denn das Buch und die Kaptitel sind teils sehr kurz. Trotzdem ist und bleibt dies eine Geschichte, die man lesen und an die man sich erinnern sollte. Maria Altmann und ihr Kampf für Gerechtigkeit sollten sich in so viele Gedächtnisses schleichen wie nur irgend möglich. Denn das ist es, worauf es ankommt: sich erinnernn, niemals vergessen und die Hoffnung nicht aufzugeben.
„Diejenigen, die die Lager überlebt hatten oder aus dem Exil zurückgekehrt waren, beginnen nun auf einem gigantischen archäologischen Feld der Verwüstung nach Spuren ihres früheren Lebens zu suchen. Sie alle werden dabei auch die Illusion gehabt haben, es möge so etwas wie eine Einsicht in die Tiefe der Schuld geben.“
В 2006 году после многолетней судебной тяжбы Мария Альтман получила по реституции пять картин Густава Климта, принадлежавших ранее её дяде и экспонирующихся на тот момент в венском Бельведере. Среди них был и "Портрет Адели Блох-Бауэр I", её тети, известный также как "Золотая Адель". ⠀ Этот очерк рассказывает историю семьи Блох-Бауэр, о том, как картины Климта оказались в руках нацистов, и о подробностях судебного процесса. Стойкостью этой женщины можно только восхищаться - на момент возвращения картин ей было 89 лет. ⠀ 👉 Если ищете, что посмотреть на праздниках, советую фильм в тему - "Женщина в золотом" с Хелен Миррен в главной роли.