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Die Weihnachtsfamilie

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Singlefrau Emily soll kurz vor den Feiertagen die siebenjährigen Zwillinge Stella und Joshua ins Berchtesgadener Land zu ihrer Mutter zu bringen, die dort einen Kinofilm dreht. Als Valentin in Hamburg seine Kinder an Emily übergibt, ahnt die Personenschützerin, dass es ein schwieriger Auftrag werden wird, denn die Zwillinge wollen nicht ohne ihren Vater Weihnachten feiern. Während sie in den tief verschneiten bayerischen Bergen festsitzen, heckt ausgerechnet Weihnachtsmuffel Emily mit den Kindern ein Komplott aus, die geschiedenen Eltern wieder zusammenzubringen. Dabei holen sie die Erinnerung an ihre eigene Kindheit ein …

353 pages, Kindle Edition

First published September 21, 2022

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Angelika Schwarzhuber

31 books6 followers

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for michellebetweenbooks.
937 reviews3 followers
November 20, 2022
Emily ist ein absoluter Weihnachtsmuffel, seitdem ein Erlebnis aus ihrer Kindheit, das Leben von ihr und ihrer Familie komplett aus der Bahn geworfen hat. Und daher hat sie kein Problem damit an Weihnachten zu arbeiten und freut sich auf ihren neuen Auftrag als Personenschützerin. Sie soll zwei Kinder von Hamburg bis ins Berchtesgaden auf dem Flug begleiten und diese sicher zu ihrer Mutter bringen. Doch die Kinder haben für Weihnachten einen ganz anderen Plan, als ihre Eltern…

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Bisher habe ich schon zwei Weihnachtsbücher von der Autorin gelesen, die mir total gut gefallen haben. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, als mir dieses Buch zugesagt wurde. Und ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen!

Emily war mir von Anfang an total sympathisch und ich habe sie sehr für ihren Beruf bewundert. Und nachdem ich herausgefunden habe, warum sie so ein Weihnachtsmuffel ist, kann ich sagen, ich kann es gut nachvollziehen. Ich mochte ihre Art und Weise richtig gerne, denn sie zeigt Mut und beweist immer wieder Stärke. Auch schön fand ich, dass sie sich auch mal verletzlich zeigt und somit zu ihren Gefühlen stand. Emily war total authentisch und realistisch dargestellt.

Valentin hat mir ebenfalls unglaublich gut gefallen und als Leser*in merken wir recht schnell, dass es zwischen den beiden knistert. Valentin ist auch ein absoluter Traummann, da kann man nichts gegen sagen. Ich fand es so schön zu sehen, wie er alles für seine Kinder stehen und liegen lässt und ihr Glück wichtiger ist, als sein eigenes. Er zeigt so viel Vaterliebe und generell Liebe, was mich total berührt hat.

Und die Nebencharaktere waren natürlich auch grandios! Joshua und Stella sind zwei echt kluge Kinder und ihre Kreativität hat mich teilweise echt aus den Socken gehauen. Dennoch sind die zwei total niedlich und ich kann den Wunsch der beiden gut verstehen. Auch Hannah, Rick und Bianca haben sehr gut in die Geschichte gepasst und haben alles noch einmal abgerundet. Und natürlich auch Ricks Tochter, Bonnie, habe ich ins Herz geschlossen und wahnsinnig lieb gewonnen!

Der Schreibstil von Angelika Schwarzhuber war für mich nicht neu, da ich bereits zwei andere Bücher von ihr gelesen hatte. Dennoch konnte sie mich auch in diesem Buch wieder komplett mit ihrer Schreibweise überzeugen. Angelika Schwarzhuber schreibt emotional, flüssig, gefühlvoll und spannend, da man nie wusste, was sich die Zwillinge als nächstes ausdenken würden. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, sondern wollte immer und immer weiterlesen.

,,Die Weihnachtsfamilie‘‘ ist ein perfektes Buch für die Weihnachtszeit. Gerade das Setting bzw. der Handlungsort hat einem die perfekte Weihnachtsstimmung mitgebracht und ich kann mir nur vorstellen wie schön die Berge wohl an Weihnachten aussehen! Alle Charaktere sind besonders und ich habe jeden auf seine eigene Art und Weise ins Herz geschlossen und ich werde noch lange an diese Geschichte zurückdenken. Dieses Buch ist voller Weihnachten, voller Liebe, voller Familie und vor allem voller Besinnlichkeit. Wahnsinnig schön für Weihnachten!
Profile Image for EmiliAna.
315 reviews2 followers
November 12, 2022
Wenn man die zeitlosen Klassiker unter den Weihnachtsromanen und -geschichten kennt, von Charles Dickens weltberühmtem 'A Christmas Carol', über Selma Lagerlöfs Weihnachtsgeschichten, Ludwig Thomas 'Heilige Nacht', Peter Roseggers Erinnerungen an die Weihnachten seiner Kindheit bis zu den zahlreichen Weihnachtsepisoden aus vielen Büchern der Astrid Lindgren oder vielleicht sogar die bezaubernde Geschichte 'Das Geschenk der Weisen' von O. Henry, dann setzt man die Messlatte hoch, sehr hoch, auf jeden Fall zu hoch, um an dem hier zu besprechenden Roman 'Die Weihnachtsfamilie' wirklich Freude haben zu können. So wenigstens erging es mir, die ich mit Weihnachtsgeschichten wie der von Angelika Schwarzhuber geschriebenen nicht vertraut bin, mit den Klassikern jedoch umso mehr!
Dass Weihnachtsmuffel Emily, eine der Protagonisten des Romans, am Ende geläutert sein würde, war abzusehen, denn Weihnachtswunder, egal was man darunter versteht, müssen in Geschichten dieser Art unbedingt eingebaut werden – und schließlich ist Weihnachten auch aus den Klassikern dafür bekannt. Die Frage war für mich lediglich, auf welche Art und Weise die Autorin, von der ich zuvor noch nichts gelesen hatte, das tun würde, und ob es mich überzeugen könnte. Nun, Emily, die zwei Geschwister aus Hamburg, deren Eltern getrennt leben, zu ihrer vielbeschäftigten Mutter nach Berchtesgaden bringen soll, die dort mit ihrem neuen Lebensgefährten gerade einen Film dreht, um gemeinsam das Fest der Liebe und des Friedens zu feiern, hat eine bereits 22 Jahre währende Weihnachtsphobie, ein Weihnachtstrauma oder wie auch immer man ihre Abneigung nennen möchte, die daraus resultierte, dass ihre eigenen Eltern sich ausgerechnet an jenem denkwürdigen Heiligabend so viele Jahre zuvor trennten, mit einem wahrhaft nachhallenden Paukenschlag. Während die junge Frau nun also Weihnachten entgegen fährt mit den Zwillingen Stella und Joshua und, zunächst unfreiwillig, in die Pläne der Beiden, die Eltern unterm Tannenbaum wieder zusammenzubringen, hineingezogen wird, weicht sie zusehends auf und es kommen immer wieder – über die gesamte Handlung verstreut – Erinnerungen an das unselige Trennungsweihnachtsfest auf, die zusammen mit der überbordenden Gefühlsduselei, die Hannah, die Mutter der Zwillinge, entschlossen ist durchzuziehen, und die im Schmücken des riesigen Wohnzimmers im für die Dauer der Dreharbeiten fürs hohe Fest angemieteten Villa (klar, ein bescheideneres Häuschen kann ja nicht angehen für die berühmte Frau und ihren noch berühmteren Regisseurfreund!) mitten im schneereichen Winterwunderland, gipfelt, das nach vollbrachter Tat sogar das vor nichts zurückschreckende Hollywood vor Neid und Schock erblassen ließe... Weihnachten kann kommen!
Nicht ganz so freilich, wie man es erwartet – und das ist für mich fast das einzige Positive an dem trotz des Hintergrundthemas Scheidung, Kinderleid und Patchworkfamilie überaus sentimentalen Heile-Welt-Romans, in dem nebenbei, so wie es sich gehört, hemmungs- und gedankenlos und völlig unnötig mit dem Auto oder dem Flugzeug von einem Ort zum anderen gereist wird, ohne sich auch nur die geringsten Gedanken darüber zu machen, wie denn der eigene Beitrag zum Schutze von Umwelt und Klima aussehen könnte. Man hat die Mittel, also tut man es!
Emilys vollkommene Wandlung – anders als weiland die von Ebenezer Scrooge, der wirklich durch sämtliche Höllen gegangen ist, um die weihnachtlichen Prüfungen als veränderter Mann zu überstehen! – ist bedauernswerterweise weit davon entfernt, mich überzeugen zu können, und die übergroße Harmonie, die die geschiedenen oder getrennten Eltern der sehr manipulativen Zwillinge, die nie wirklich in ihre Schranken gewiesen werden, an den Tag legen, empfand ich ebenfalls als stark überzogen. Es wirkt gerade so, als wäre eine Scheidung die normalste Sache der Welt, ein Klacks, ein Spaziergang, und negiert damit einen mit vielfältigen Verletzungen verbundenen gravierenden Einschnitt aller Beteiligten, auch, nein vor allem, für die Kinder, die wie üblich nicht gefragt werden. So gesehen muss meine Sympathie, sofern es mir möglich war, mich mit einem der mir unrealistisch, stereotyp erscheinenden Charaktere anfreunden zu können, selbstredend bei den Kindern Stella und Joshua liegen und noch mehr bei der einsamen, normalerweise – typisch für britische Wohlstandsfamilien - im Internat vor sich hin vegetierenden Regisseurstochter Bonnie, die wohl die Unglücklichste von allen ist, unterm Weihnachtsbaum aber mutiert wird zu einem in Glückseligkeit dahinfließenden, die ihr kaum bekannte Stiefmutter nebst Stiefgeschwistern von Herzen liebenden Mitglied der zusehends anwachsenden Weihnachtsfamilie....
Und zu guter Letzt habe ich in der mit dicken Schichten Zuckerguss überträufelten, unglaubwürdig romantischen, zur perfekten Harmonie wild entschlossenen Weihnachtsgeschichte nicht einmal den Hauch eines Hinweises auf den wahren, den eigentlichen Sinn des Festes gefunden, das eigentliche Weihnachtswunder, den Grund, warum überhaupt Weihnachten ein so hehres Fest ist, dass es eben nicht um den perfekten äußeren Schein, eine mit Gewalt herbeigezerrte und deshalb aufgesetzte Harmonie geht, sondern vielmehr um etwas, das viel tiefer geht, das etwas mit dem innersten Selbst und schlicht und einfach mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Etwas übrigens, das in all den zu Anfang meiner Betrachtungen zitierten Klassikern zu finden ist, das über den darin erzählten Geschichten schwebt und sie daher unsterblich macht – nicht nur zur Weihnachtszeit!
Profile Image for Simone Weichenhain.
33 reviews
October 1, 2022
Emily ist single, war früher Polizistin und hat sich nach einem Vorfall beruflich neuorientiert und wurde Personenschützerin. Kurz vor Weihnachten hat sie gerade mit ihrem Lieblingskollegen einen Auftrag auf Sylt beendet und er versucht Emily davon zu überzeugen, dass sie Weihnachten mit ihm und seiner Familie verbringt, jedoch ist sie seit einem Erlebnis in der Kindheit mit einem Weihnachtstrauma belastet.
Erfreut darüber, Weihnachten zumindest teilweise umgehen zu können, nimmt Emily den Auftrag an die Zwillinge Joshua und Stella zu ihrer Mutter, einer berühmten Schauspielerin, nach Berchtesgaden zu bringen. Der Vater der Kinder ist ein gefragter Fotograf und beruflich verhindert. Der Auftrag klingt zunächst sehr simpel, doch er gestaltet sich zunehmend komplizierter, denn die Zwillinge ziehen alle Register, um Weihnachten mit Mutter und Vater zu verbringen und die bestenfalls wieder zu vereinen.
Nachdem der Flieger von Hamburg Richtung Süden ohne Emily und die Kinder abgehoben ist, wird beschlossen, dass Emily die Kinder in ihrem SUV hinfährt. Während der Fahrt stellen die Kinder viele Fragen und Emily sieht sich mit dem traumatischen Weihnachtsfest von vor 22 Jahren konfrontiert und damit ihren zerstrittenen Eltern, die seit dem Heiligabend nur dann miteinander reden, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Auf der Hälfte des Weges fällt Stella auf, dass ihr Kuscheltier fehlt, ohne dass sie nicht schlafen kann. Emily informiert den Vater, Valentin. Er findet das Plüschtier weit unter dem Sitz in seinem Auto versteckt und beschließt, den nächsten Flug nach München zu nehmen, wo Emily und die Kinder ihn treffen sollen. Die Situation gibt ihm die Gelegenheit ein Fotoshooting mit Musikern abzubrechen und ihnen einen Vortrag über deren unprofessionelles Benehmen zu halten.
In München durchkreuzt ein Schneesturm die Rückflugpläne und die Weiterfahrt, so dass die vier in einem Hotel unterkommen. Selbst am nächsten Tag gibt es keinen Rückflug, so dass Valentin kurzerhand mit nach Berchtesgaden fährt.
Emily ist erstaunt, wie liebevoll Valentin und Hannah, trotz der Scheidung, miteinander umgehen. Der Schneesturm gibt nicht auf und zwingt Emily und Valentin über Nacht zu bleiben. Sie lernen Hannahs neuen Lebensgefährten und dessen Tochter kennen, die sehr verschlossen ist. Emily beschäftigt sich mit den Kindern und versucht Bonnie näher zu kommen. Als sie und Valentin am nächsten Tag abreisen wollen, provoziert Emily geschickt einen leichten Unfall, weil sie plötzlich doch Stella und Joshua helfen möchte.

Wie jedes Jahr freue ich mich sehr auf den Weihnachtsroman von Angelika Schwarzhuber, ein Garant für Taschentuchbedarf. Gleich auf Seite eins war ich in dem Buch zu Hause, obwohl bei uns im Norden der Weihnachtsmann kommt und nicht das Christkind. Es war schön zu erleben, wie Emily heilt und ihre Familiengeschichte verarbeitet. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen und habe demzufolge einen herrlichen, verregneten Samstag verbringen dürfen. Der Schreibstil ist wie immer warm und herzlich, er nimmt einen mit und lädt zum Abtauchen ein. Meine Stimmung ist so weihnachtlich, dass ich schon früher im Dezember bin und mich schon jetzt auf den Weihnachtsroman 2023 , den bekommen wir doch, oder? Ich möchte euch gar nicht viel mehr sagen, denn ich will nicht spoilern und ihr müsst euch diesen Roman kaufen und selber träumen.

Ich vergebe von Herzen

Fünf von Fünf Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das kostenlose Bereitstellen des Rezensionsexemplares
Profile Image for LeseHuhn.
575 reviews1 follower
November 9, 2022
Die Weihnachtsfamilie findet ihr Weihnachtsglück

Die Weihnachtsfamilie

von Angelika Schwarzhuber

erschienen im Blanvalet Verlag am 21.September 2022

Taschenbuch 352 Seiten

Klappentext

Singlefrau Emily soll kurz vor den Feiertagen die siebenjährigen Zwillinge Stella und Joshua ins Berchtesgadener Land zu ihrer Mutter zu bringen, die dort einen Kinofilm dreht. Als Valentin in Hamburg seine Kinder an Emily übergibt, ahnt die Personenschützerin, dass es ein schwieriger Auftrag werden wird, denn die Zwillinge wollen nicht ohne ihren Vater Weihnachten feiern. Während sie in den tief verschneiten bayerischen Bergen festsitzen, heckt ausgerechnet Weihnachtsmuffel Emily mit den Kindern ein Komplott aus, die geschiedenen Eltern wieder zusammenzubringen. Dabei holen sie die Erinnerung an ihre eigene Kindheit ein …

Meine Meinung

Der Auftrag kommt Emily gerade recht, Weihnachten ist nicht ihr Ding. Als sie die Kinder am Flughafen in Empfang nehmen möchte, beginnen die ersten Komplikationen. Die kleine Stella hat plötzlich Flugangst und dazu gesellen sich noch einige lustige Erfindungen der Zwillinge. Doch auf den Weg zur Mutter der Zwillinge, lernt Emily Stella und Joshua immer besser kennen und empfindet großes Mitgefühl für die beiden. Die drei schmieden einen Plan, die Eltern wieder zusammen zu bringen. Gelingt ihre Mission oder werden sie vielleicht durchschaut?

Emily - ehemalige Polizistin und jetzt Personenschützerin, ledig, ca. 30 Jahre jung, schleppt seit 22 Jahren ihr Kindheitstrauma mit sich herum

Valentin - erfolgreicher Fotograf, geschieden und Vater der Zwillinge Joshua und Stella

Hannah - Ex-Frau von Valentin, Mutter der Zwillinge, Schauspielerin, liiert mit dem Filmproduzenten

Dazu gesellen sich noch der Filmproduzent Rick und seine Tochter und die Haushälterin.

Angelika Schwarzhuber entführt ihre Leser ins winterliche Berchtesgadener Land. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die bildhaften Beschreibungen lassen alles vorm Auge erscheinen. Das Buchcover im winterlichen Design und mit Glitzer stimmt einen sehr schön auf das Setting ein. Die Geschichte ist in der Erzählfom geschrieben und sie enthält auch sehr schöne Rückblicke in Emilys Kindheit.

Fazit

Die Weihnachtsfamilie von Angelika Schwarzhuber ist das zweite Weihnachtsbuch, das ich von ihr gelesen habe. Diesmal geht es um Scheidungskinder und Patchworkfamilie. Emily hat mir sehr gut gefallen, ihre innere Zerrissenheit und ihr Graus vorm Weihnachtsfest wird durch die Rückblicke sehr gut dargestellt. Und auch die zarte Pflanze der Liebe spürt man in der Geschichte. Zwischendurch war mir die Geschichte etwas zu viel heile Welt. Da hätte ich mir doch eine kleine Diskussion gewünscht. Aber am Ende wurde ich wieder friedlich gestimmt mit einem traumhaften weihnachtlichen Setting und ein Happy End für Emily. Am Ende vom Buch gibt es noch ein paar schöne Back und Kochrezepte von der Autorin. Die Weihnachtsfamilie von Angelika Schwarzhuber bekommt eine Leseempfehlung und 4,5 🐥🐥🐥🐥 wo es nicht möglich ist, halbe Sterne zu vergeben wird aufgerundet.
217 reviews
December 2, 2022
In ihrem Weihnachtsroman ,, Die Weihnachtsfamilie " nimmt Angelika Schwarzhuber den Leser mit in die verschneiten Berchtesgardener Berge.

Die 32 jährige Personenschützerin Emily bekommt den Auftag die 7 Jahre alten Zwillinge Stella und Joshua , die bei ihrem Vater leben , von Hamburg zu ihrer Mutter Hannah , einer bekannten Schauspielerin, nach Berchtesgaden zu bringen, um dort das Weihnachtsfest zu verbringen. Die beiden wünschen sich aber nicht sehnlicher, als daß ihre Eltern mit ihnen zusammen Weihnachten feiern und am besten wieder als Paar zusammen sind. Schließlich verstehen sie sich trotz Scheidung noch immer sehr gut. Um ihr Ziiel zu erreichen, hecken sie so manchen Plan aus.

Da Emily seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts am Weihnachtsfest liegt , macht es ihr nichts aus, sich mit den Beiden auf den Weg zu machen. Durch List schaffen es die Kinder, daß auch ihr Vater Valentin nach Berchtesgaden kommt. Schneefall und auch Emily kommen den Beiden zu Hilfe. Werden sie es schaffen, daß ihr allergrößter Wunsch in Erfüllung geht?

In der Zeit , die Emily mit den Kindern und ihren Eltern verbringt, wird sie dazu gebracht, über ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in ihrer Kindheit nachzudenken. Dazu werden in der Geschichte Rückblicke zu Geschehnissen eingebunden, die sie selbst erlebt hat, als sie 10 Jahre alt war und sie bis jetzt geprägt haben.

Die Charaktere sind so liebevoll beschrieben , daß man sich als Leser in der Familie wohlfühlt. Stella und Joshua sind wunderbare Kinder, die man trotz oder auch gerade wegen ihrer verrückten Ideen, in Herz schließen muß. Emily' s Wesen und ihr Verhalten ist realistisch und nachvollziehbar. Sehr schön fand ich ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Valentin und Hannah sind Eltern, die stets das Wohl der Kinder im Blick haben und immer das Beste für sie wollen. Da hilft es ungemein, daß sie sich trotz Scheidung gut verstehen und freundschaftlich miteinander umgehen können.

Das Thema der Scheidungskinder und Patchworkfamilie hat die Autorin sehr einfühlsam angesprochen.

Dieser Roman war der erste, den ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe und es wird definitiv nicht der letzte sein. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine wunderschöne Erzählung, die mir das Herz erwärmt hat. Liebevoll und realistisch werden die Charaktere dargestellt. Dazu kommt die wunderschöne Beschreibung der verschneiten Bergewelt , ich fühlte mich mitten drin im Geschehen, fuhr mit Emily und den Kindern in den Süden, saß mit am Tisch und bin in Gedanken den Berg hinab geradelt. Die Lesestunden waren viel zu schnell vorbei.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig geschrieben, ich konnte mich durch die Spannung kaum von dem Buch lösen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Das Buchcover ist wunderschön gestaltet, die Zeichnungen in schönen Farben. Besonders gut gefallen mir die glitzernden Schneeflocken. Das gesamte Bild strahlt Wärme aus.

Ich empfehle diese herzerwärmende Weihnachtsgeschichte sehr gerne weiter und am Ende wird der Leser erfahren, was eine Weihnachtsfamilie ist.
Profile Image for Flavia Maltritz.
256 reviews4 followers
October 9, 2022
Darum geht‘s:
Seit einer folgenschweren Begebenheit in ihrer Kindheit, ist Emily ein richtiger Weihnachtsmuffel und sie geht allen entsprechenden Feierlichkeiten aus dem Weg wo sie nur kann. Da kommt ihr ein Auftrag, den sie als Personenschützerin kurz vor Weihnachten übernehmen soll, wie gerufen. Doch sie hat die Rechnung ohne ihre kleinen Schützlinge gemacht. Die siebenjährigen Zwillinge Stella und Joshua, Kinder einer berühmten Schauspielerin und einem ebenso bekannten Fotografen, setzen alles daran, einen Weg zu finden, dass ihre geschiedenen Eltern zusammen Weihnachten feiern, damit sie das Fest als Familie erleben können. Durch die Augen der Kinder erscheint das Weihnachtsfest für Emily dann auch nicht mehr gar so angsteinflößend und sie lässt sich von den beiden einspannen, ohne zu ahnen, dass das auch für ihr eigenes Leben weitreichende Konsequenzen haben wird.

So fand ich‘s:
Es ist schon eine liebgewonnene Tradition geworden, im Herbst den neuen Weihnachtsroman von Angelika Schwarzhuber zu lesen. So ist das für mich jeweils ein gelungener Auftakt in die dunkle Jahreszeit, in der uns gerade solche Geschichten lichtvolle (Lese-)Momente bringen.

Mit ihrem diesjährigen Feiertagsroman vermochte mich die Autorin wieder auf ihre spezielle Weise zu berühren. Ich finde, sie hat sich in diesem Jahr nochmals übertroffen und durch die Kinderaugen von Stella und Joshua die Weihnachtslichter besonders intensiv leuchten lassen.

Der Schreibstil ist wiederum leicht und flüssig und überaus lebendig. Ich konnte mir alles wunderbar bildlich vorstellen und das Kopfkino lief in einem angenehmen und der Geschichte angemessenen Tempo. Die Geschichte ist zwar zu größeren Teilen vorhersehbar, was jedoch in diesem Genre durchaus zu erwarten ist. Und gleichzeitig kommt es immer wieder zu kleinen, aber feinen und auch durchaus mal spannenden Wendungen.

Für mich ist „Die Weihnachtsfamilie“ ein richtiges Wohlfühlbuch. Ich konnte schmunzeln, mitfiebern und hatte auch das eine und andere Mal einen dicken Kloß im Hals. Alles ist genauso wie ich es mir für solche Bücher wünsche.

Wer gerne Weihnachtsromane mag, wird sich hier auf jeden Fall wohlfühlen und auf seine Kosten kommen.
Profile Image for Janine.
1,441 reviews20 followers
December 8, 2022
"Singlefrau Emily soll kurz vor den Feiertagen die siebenjährigen Zwillinge Stella und Joshua ins Berchtesgadener Land zu ihrer Mutter zu bringen, die dort einen Kinofilm dreht. Als Valentin in Hamburg seine Kinder an Emily übergibt, ahnt die Personenschützerin, dass es ein schwieriger Auftrag werden wird, denn die Zwillinge wollen nicht ohne ihren Vater Weihnachten feiern. Während sie in den tief verschneiten bayerischen Bergen festsitzen, heckt ausgerechnet Weihnachtsmuffel Emily mit den Kindern ein Komplott aus, die geschiedenen Eltern wieder zusammenzubringen. Dabei holen sie die Erinnerung an ihre eigene Kindheit ein …"

Eigentlich kann ich nicht so viel zu der Geschichte sagen, da sie sehr kurzweilig ist, nicht besonders ist, aber man sie ganz gut lesen kann.
Bei weihnachtlichen Geschichten erwarte ich keine hochtrabende Literatur, aber entweder muss mich das sowas von einlullen, dass ich nach der Geschichte happy bin oder die Geschichte muss eine gewisse Tiefe haben. Tja beides ist leider nicht vorhanden. Ich dachte wirklich, dass aufgrund der Thematik (Scheidungskinder, Patchwork) die Story etwas tiefgründiger sei.
Emily soll die Kinder von Valentin an seine Exfrau übergeben, damit diese Weihnachten feiern können,da beide keine Zeit haben die Kinder selbst zu bringen oder abzuholen. Die Kinder wollen ihre Eltern wieder zusammen bringen, aber ihre Pläne scheitern immer wieder. Und dieses Hin und Her hat mich schon genervt und dass man da auch keine Grenzen gezogen hat und den Kindern weiter den Popo gepudert hat, statt sich entsprechend mit ihren auseinander zu setzen. Und auch Emily versteht sich mit allen und vermittelt immer wieder. Ich fand das leider nicht so realistisch.
Trotz der Kritik ist es kein totaler Reinfall, aber für mich hat einiges gefehlt und für mich ist dies ein Buch was man lesen kann, wenn man abschalten möchte, aber es ist defintiv kein Muss.
89 reviews
January 22, 2023
"Die Weihnachtsfamilie" von Angelika Schwarzhuber, übrigens nicht das erste Buch der Autorin, das ich voller Freude gelesen habe, habe ich inmitten der Weihnachtszeit gelesen und es hat so perfekt in diese Zeit gepasst. Die Geschichte um Emily und die Zwillinge ist so unheimlich schön geschrieben, da bleibt kein Auge trocken. Natürlich ist es ein typisches Weihnachtsbuch, das manchmal nicht so ganz realistisch ist (zumindest aus meiner Sicht), aber das ist bei Weihnachtsbüchern doch immer so, oder? :) Ich habe überhaupt kein Problem damit und lese solche Bücher immer mit ganz viel Freude.

Der Schreibstil der Autorin ist schön angenehm zu lesen. Schon nach wenigen Seiten war ich total in der Geschichte drin und hätte am liebsten das ganze Buch in einem Rutsch gelesen, aber das ließ die Zeit leider nicht zu. Ich habe es genossen, in eine mir ganz unbekannte Welt einzutauchen und die Welt aus der Perspektive anderer Leute zu sehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin mich genau ins Herz getroffen hat. Ich habe richtig mitgefiebert und musste tatsächlich ein paar Tränchen verdrücken.

"Die Weihnachtsfamilie" ist ein ganz wunderbares Weihnachtsbuch, ein wahrer Traum, der am besten zur Weihnachtszeit genossen wird, denn da passt die ganze Atmosphäre so toll. 5 Sterne
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