Der Strand, Übergang von Meer zu Land, Leben und Tod gehen Hand in Hand.Hauptkommissarin Bente Brodersen ermittelt mit friesischer Sturheit auf Deutschlands nördlichster Insel.Im Biikefeuer auf Sylt wird eine Leiche entdeckt. Die Obduktion ergibt, dass der Mann bereits einen Tag zuvor auf mehrere Arten ermordet wurde. Kurz darauf findet Bente Brodersen eine Leiche im Watt. In welcher Beziehung standen die beiden Toten zueinander und welche Rolle spielt die Wattenmeerstation in List?Eine Notoperation zwingt Bente, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Hartnäckig verfolgt sie eine Spur, aber als eine weitere Leiche entdeckt wird, überschlagen sich die Ereignisse.
Die raue See, der frische Wind und die endlosen Dünen machen SYLT zum idealen Schauplatz der spannenden Küstenkrimis.Jeder Teil der Syltkrimiserie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Tierschutzdemos und zwei Leichen Bente hat diesmal mehr als genug zutun. Zum einen muss sie zwei Morde aufklären, die total verwirrend sind, zum anderen sind Tierschützer auf der Insel, die alles durcheinanderbringen und dann ist die Dienststelle auch noch unterbewertet bei so vielen Zwischenfällen. Als auch noch Ulrike in Lebensgefahr schwebt, scheint es kein Happy End mehr zu werden. Ich war noch nie ein Freund von radikalen Demonstranten aus jeglichen Bereichen des Lebens. Auch hier steht wieder einmal klar in Fokus, dass nicht alles gut ist, wofür demonstriert wird. Nicht zuletzt weil hier vermeintlich für die Tiere gefordert wird, obwohl man die Hintergründe nicht kennt. Ich habe es wieder sehr genossen, den Gedankengänge von Bente zu folgen. Ich freue mich immer, wenn ich ihr einen kleinen Schritt zwischendurch voraus sein kann, das kommt aber nicht so vor. Dafür ist das Ende immer sehr gelungen , genau wie der Weg dahin. Ich liebe diese Reihe und freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen.
Die Geschichte ist klasse, aber zwei unverzeihliche Fehler kosten den Autor einen Stern: Die Universität in Hannover ist nach Gottfried Wilhelm Leibniz benannt, und der schreibt sich NICHT mit tz. So viel Hirnmasse sollte man schon haben, wenn man Bücher veröffentlichen will!
Ebenso liegt Maine nicht an der Westküste der USA, sondern an der Ostküste. Jedes Kind weiß das, der Autor aber nicht. Aber er schreibt ja auch konsequent (in allen seinen Büchern unter verschiedenen Pseudonymen) "zu Hause" falsch.
Sowas kann mir den Spaß an einem Buch gründlich verderben, da hilft auch kein haha-ach-so-witziger Disclaimer am Anfang, dass man "Rechtschreibfehla" gern behalten dürfe. Lern richtig schreiben, kauf dir nen Duden, heuer einen Korrekturleser an, aber versuch nicht, deine Schlampigkeit als Witz zu verkaufen.